Spruchlexikon DEUTSCH

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Das ist ein gefühlloser Mensch, sagte der Bader, als er einen Ertrunkenen bürstete.
nl] Die karel heeft geen gevoel, zei dokter Stokvisch, en hij anatomiseerde een dreukeling.
Das ist ein gefundenes Fressen für ihn
jüdisch-deutsch] Das is e Kormen für ihm.
bm] To je voda na jeho mlýn.
dä] Det er vand paa hans mille.
en] that is grist to his mill
en] that is playing right into his hands
fr] c'est de l'eau à son moulin
fr] c'est porter l'eau à son moulin, c'est du beurre dans ses épinards
fr] c'est une bonne aubaine pour lui
nl] Dat is water op zijn molen.
it] questo è acqua al suo mulino
it] casca come il cacio sui maccheroni
la] Hoc Ithacus velit et magno mercentur Atridae. Virgil
sd] Det är vatten på hans qvuarn
Das ist ein gehöriger Bluwwernpisser.
i] Ein strammer Kerl, im Kartenspiel ein wirkungsvolles Blatt
Das ist ein Geldmichel.
i] So nennt man in Oberösterreich einen Mann, von dem man annimmt, dass er viel Geld besitzt, dass er reich ist
Das ist ein gemachter Mann.
i] Sein Wohlstand ist sicher begründet.
Das ist ein gemarterter (o. geplagter) Mann, des Weib und Magd in der Küchen nichts weiß noch kann.
Luther
i] Es ist das erste Übel, woraus sehr viele folgen. Zu einer guten Ehe gehört eine Frau, die das Hauswesen versteht.
Das ist ein Geniefurz.
i] Aus Schwaben ohne Beispiele der Anwendung, wohl ohne Zweifel vom Volkswitz in der Periode des Geniewesens (hier nicht im Sinne von Kriegsbaukunst) erfunden, um dasselbe zu verspotten.
Das ist ein gerechter Krieg, den wir mit unsern Leidenschaften führen.
Russland
Das ist ein geringer mangel, wenn ein floh auf ein weiß Tuch hustet.
Das ist ein gescheiter Kerl, wenn es die Leute nur wüssten.
ndt] Dat es enne gescheide Kêrl, wenn et de Lüd' nûr wösten. Meurs
ndt] Et is en klauken (gueden u.s.w.) Kerel, wann 't de Lüe man wüssten. Büren
Das ist ein geschlagner Mann, der's dulden muss und nicht klagen kann.
la] Heu quam miserum est ab illo laedi, de quo non possis queri. Publ. Syr.
Das ist ein Gestank, man könnt' sich dran anlehnen.
Rottenburg
Das ist ein Gestreichter, so mit dem Engel gestritten hat.
z] Da die Seelen aus dem Himmel kommen, gibt der Engel am Tor einer jeden zur Erinnerung ihrer Herkunft einen Schlag auf den Rücken. Die es nicht leiden wollen, kriegen zwei, und diese dann sind die Gestreichten.
Das ist ein gewürfelter Fuhrmann.
Nürtingen
Das ist ein Gitterwerk, welches den Wind durchlässt.
i] Von halben Maßregeln
Das ist ein glücklich Haus, aus dem kommt altväterische Luft heraus.
Das ist ein glücklich Haus, wo kein Pfaff geht ein oder aus.
Das ist ein glücklich Mann, der zu Hause essen kann.
nl] Het is een regt gelukkig man, die t'huis zijn putje schrapen kan.
Das ist ein glücklicher Mensch, der an der Rübe empfindet, wie der Spargel schmeckt.
Russland
Das ist ein glücklicher Vater, der wohlerzogene Kinder hat.
it] Chi ha buon figli volo è vera mente padre.
Das ist ein Glückskind.
Das ist ein grober Kerl, sagte der Bauer, als der Handwerksbursche ihm auf die Schwelle geschissen hatte und um einen Arschwisch bat.
ndt] Dat is 'n growen Kärdel, söä' de Bû'r, aß de Handwarksborsch em up de Schwell' schêt un üm 'n Oarswisch batt.
Das ist ein groß Beest (Tier), sagte der Bauer, als ein Wagen mit Vieren vorbeifuhr.
nl] Hij is zoo, als Plato zegt, een groot beest, sprak Koen, die geene vrouwen mint, als was het ook eene boerenmeid.
Das ist ein großer Herr aus einer kleine Straße.
Das ist ein großer Mann, dessen Fehler man zählen kann.
Serbien
Das ist ein großer Spruch,
Den Mächtige gerne haben;
Er kündet, dass das Sein
Bestehe ganz im Haben.
G. Glusti, Gingillino
Das ist ein großer wollust, wer kein Lust zur wollust fühlt.
Das ist ein großer Zolle.
Das ist ein gut Pfaffenleben.
z] Ein Sprichwort bei dem gemeinen Mann.
Das ist ein gute sach, die ein gut end nimmt.
z] Das ist ein gute sache gar, die ein gut ende nimpt fürwar.
la] Si finis bonus est, totum laudabile tunc est.
Das ist ein gute traurigkeit, so man um sünd oft traget leid.
la] Peccatum uere, faciat te saepe dolere.
Das ist ein guter Arzt für die Gesunden.
Das ist ein guter Fang, drei Huren auf einen Gang.
nl] Dat zijn vette dingen, zei Hans, drie hoeren op een blad.
Das ist ein guter Geschäftsmann, der wohl parieren kann.
Das ist ein guter Groschen, der einen Gulden nützt (o. spart).
i] Groschen (von ihrer Dicke, gros, grossus) wurden zuerst im Jahre 1296 zu Tours in Frankreich und zu Kuttenberg in Böhmen geprägt. Da sich die Münze ursprünglich durch größere Dicke vor anderen, namentlich Blechmünzen unterschied, so ward sie Grossus (= Dick) genannt. Der Wert der Groschen ist von jeher ein sehr veränderlicher gewesen.
bm] Dobrý to gros, co kopy ostríhá.
bm] Ten gros je dobre utracen, jímz se ctyri usporí.
pl] Dobry to grosz, co kopy strzeze, obo dolozy.
Das ist ein guter Hund, der einem Wild nachjagt.
Das ist ein guter Knochen zum Abklauben.
nl] Dat is een lekker kluifje voor hem.
Das ist ein guter Matrose, dessen Finger Haken sind.
nl] Het is een echte matroos, wiens vingers vischhaken zijn.
Das ist ein guter Schiffmann, der auch mit bösem Wind kan fahren.
Das ist ein guter Spörkl in einer Pfanne.
i] Wenn jemand sehr korpulent wird.
Das ist ein guter Tag, an dem man sich eines Narren entblößt.
Das ist ein guter Trug,
Der den erst schlägt, der erst sich legt auf Trug.
en] That is good deceit
Which mates him first that first intends deceit.
Shakespeare (1564-1616), König Heinrich VI., Zweiter Teil III, 1
Das ist ein guter Wein, der dreimal wohl schmeckt.
Das ist ein guter Wirt, der die Löcher zu und die Böden voll macht.
i] Aus dem Munde eines Bauern. Zur Erklärung bemerkte er, dass er seine Wirtschaft jetzt in Stand habe; bei Übernahme derselben habe er in Wänden, Zäunen, Wiesen und Feldern Löcher gehabt; diese seien jetzt zu und die leeren Böden voll.
Das ist ein gutes Magenpflaster.
i] Eine für den Magen gute Suppe.
Das ist ein gutes Pflaster für den Magen.
fr] Voilà un excellent abat-faim.
Das ist ein Hahn.
ndt] Doat äs e Kokesch. Siebenbürgen/Sachsen
i] Er ist keck und zanksüchtig.
Das ist ein halbbacken Werk.
nl] Het is halfbakken werk.
Das ist ein Halsstreich des Teufels.
i] Von schweren, unerklärlichen Übeln
z] Das ist nicht eine natürliche Krankheit, sondern ein Halsstreich des Satans. Luther
Das ist ein harter Brocken
en] that's a hard (o. tough) nut (o. a big headache)
fr] Cela ne se jette pas en moule.
fr] Cela ne s'enfile pas comme des perles.
fr] Cela ne se prend pas sans mitaines.
fr] Cela ne se trouve pas dans le pas d'un cheval.
fr] Ce n'est pas de la petite bière.
fr] C'est la mer à boire. C'est le diable à confesser.
fr] c'est un casse-tête
fr] c'est pas de la tarte
fr] C'est une affaire difficile (dure, désagreable).
it] è un osso duro
it] non è pane per i suoi denti
Das ist ein harter Knochen.
Das ist ein harter Marder, die ist nicht umzubringen.
Rottenburg
i] Sie hat eine zähe Gesundheit.
Das ist ein Heckpfennig.
i] Der Anfang zu einer Sparsumme
Das ist ein Heidenleben.
la] Cyclopica vita.
Das ist ein heißes (teures) Pflaster.
Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Das ist ein Hirnknackiger (Bockbeiniger).
Rott-Tal bei Passau
Das ist ein hübscher Tröster.
i] In Bezug auf eine Butterbemme, die einem weinenden Kinde gereicht wird.
Das ist ein Hund von Gaul, sagte der Junge, da ritt er auf der Sau.
Das ist ein Hund von Pferd, sagte der Junge und ritt auf der Sau umher.
Das ist ein Hundemahl.
i] Eine magere, schlechte Mahlzeit. Die Römer bezeichneten mit dem Worte Hundemahlzeit ein Mahl ohne Wein.
la] Caninum praedium.
Das ist ein Hunger, welcher einen Panzer (Harnisch) bricht.
i] Von unmäßiger Begierde oder Habsucht
fr] A bon goût et faim, n'y a mauvais bain.
it] L'asino che ha fame, mangia d'ogni strame.
la] Fames meliaea.
la] Saguntina fames.
Das ist ein in Saffian gebundener (vornehmer) Bettler.
Jüdisch-deutsch] E saffianener Gascht.
Das ist ein Jakobiner.
i] Die freisinnigen Mitglieder der französischen Nationalversammlung wählten im Jahre 1789 den Saal des aufgehobenen Jakobinerklosters zu ihren Versammlungen und wurden nach demselben, zum Unterschied von anderen Clubs, Jakobiner genannt. Nach Ausscheidung der mäßigen Elemente gingen die Jakobiner immer zu heftigern revolutionären Schritten über. Später wurde das Wort die sprichwörtliche Bezeichnung für jeden, der von alten Ansichten abwich, freisinnige Ideen vertrat und Reformen anstrebte. Um also zu wissen, was für ein Mensch durch die Redensart bezeichnet wird, muss man den politischen Standpunkt dessen kennen, der sie gebraucht; denn es kann ein Mann damit bezeichnet werden, welcher die bestehende Ordnung umwerfen will; aber auch ein solcher, der nicht in jeder Maßregel eines Ministers die höchste Weisheit erblickt; ein solcher, der die Rechte des Volks auf gesetzlichem Wege verteidigt oder gar ein solcher, der vor irgendeinem Kammerherrn den Hut nicht tief genug abzieht.
Das ist ein Jettatore.
i] Wer in Neapel einen rechtschaffenen Mann verderben will, ohne ihn eines Verbrechens beschuldigen zu können, der flüstert dem Nächsten ins Ohr: 'Das ist ein Jettatore', d.i. ein Mann mit einem bösen, vergiftenden Blicke.
Das ist ein Jezerer.
i] Ein Quälgeist.
Das ist ein Kabel auf dem Söller!
i] Seil, Tau, das mittellateinische capulum. Was nützt eine Sache, wenn sie nicht bei der Hand ist, sobald sie gebraucht wird. Ein Ankertau auf dem Boden eines Hauses ist für den Schiffer, auf dem Meere ohne Wert.
nl] Dat is een kabel op zolder.
Das ist ein Kapitel für sich
en] that's another story
fr] c'est une autre histoire
it] questo è ben altra faccenda
Das ist ein kerel.
ndt] Dat is 'n Kêrl.
i] So sagt man rühmend von Vornehmen und Geringen, wenn man sagen will: der hat sich männlich, gesetzt, rechtschaffen benommen. Sonst fordert es ein lobendes Beiwort, wenn es keine Verachtung ausdrücken soll. Een ârlig, brav, gelârt u.s.w. Kêrl sagt man im Plattdeutschen von allen Leuten, ohne auf den Stand zu sehen. Gilt im allgemeinen auch im Hochdeutschen.
z] David muss nicht allein ein kühner Held sein gewest mit der Faust, sondern auch ein feiner Kerl mit der Zunge. Luther
Das ist ein Kerl als wenn er aus der Hagebuche gehauen wäre.
ndt] Dat es en Karl as wanne éut der Habauke hocht wär.
Grafschaft Mark
i] So grob und massiv.
Das ist ein Kerl von meiner Größe.
ndt] Dat 's 'n Kierl von min Grôt, segt Patzenhauer. Mecklenburg
Das ist ein kerl wie Carsten, frisst Hafer und Gerste.
ndt] Dat is ên Kerel as Cassen, fritt Hafer un Gassen.
ndt] He is 'n Kerl as Kassen (Karsten, Christian), hett Bênen as 'n Uelk (hat Beine wie ein Iltis). Ostfriesland
i] Von einem Schwächling oder Kurzbeinigen.
Das ist ein Kerl wie der Antichrist.
Nürtingen
Ein arger Wildfang.
Das ist ein Kerl wie der große Gott von Soest.
ndt] Dat es en Karl as de gräute Guad van Saust. Grafschaft Mark
i] Der große Gott von Soest ist ein dort im Münster verwahrtes wundertätiges Bild, angeblich Karls des Großen Patengeschenk an Wittekind.
Das ist ein Kerl wie ein Fausthandschuh, er lässt sich auf beide Hände ziehen.
ndt] Dat is en Keerl as en Fusthannschen, he lett sik up beid Hann trecken.
Das ist ein Kerl wie ein Furz in der Laterne.
ndt] Dat es en Karl as en Fuat in der Löchte.
Das ist ein Kerl wie ein Grisknödel.
ndt] Dös is a Karl wiera Grîsknödl.
Oberösterreich
i] Ein derber, körperlich starker, robuster Mensch.
Das ist ein Kerl wie ein hölzerner Herrgott.
ndt] Dat es en Karl as en hülten Hèärguad.
Grafschaft Mark
Das ist ein Kerl wie ein Hottentott', man bringt nichts hinein und nichts heraus.
ndt] Dos is ej Karle, wie ej Huttentutte, mer brengt nischt an nei und nischt raus.
Das ist ein Kerl wie ein Molkenzauberer.
ndt] Dat es en Karl as en Molkentáiwer. Grafschaft Mark
i] Molkenzauberer, der Name eines Schmetterlings. - Um einen Knirps zu bezeichnen.
Das ist ein Kerl wie ein polnisches Dorf.
ndt] Dos is a Kerl wie a pulsch Dorf. Bolkenhain in Schlesien
i] Von einem Menschen, der über nichts Bescheid zu geben, in nichts sich zu finden weiß.
Das ist ein Kerl wie ein vernunftloses (heiden) Vieh.
ndt] Dat es en Karl as en hai'en Véih (Vieh). Grafschaft Mark
Das ist ein kerl wie eine Geige, wenn darauf schlägt, brummt er bis Mittags.
ndt] Dat is en Kêrl as en Vijol, wenn man darup sleit, brummt et bit Middag. Holstein
i] Von einem sehr Starken.
Das ist ein Kerl wie mein Arsch.
ndt] Dat is en Kêrl as min Ars (o. as Hansârs). Holstein
Das ist ein Kerl, den Gott gab.
ndt] Dats en Kêrl as Gott gav. Holstein
i] Wird aber in Hamburg u.s.w. für einen elenden, miserablen Kerl gebraucht.
Das ist ein Kerl, der hat es, wo er es haben soll.
ndt] Dat is en Kerl, de hett et, wo he 't hebben sall. Hamburg
i] Es ist ein rüstiger, vermögender Mann.
Das ist ein Kerl, so einer macht die Gänse im Mai.
ndt] Dees ist a Kerle, so oin machet d' Gäns im Moie.
Das ist ein Kernstück.
Das ist ein Klarpisser.
ndt] Dus is a Klurpischer.
i] Von Leuten, die in jeder Sache feine Fäden zu entdecken glauben, wo deren gar keine vorhanden sind.
Das ist ein klein wenig von Gottes Macht, dass er aus einem Armen einen Ritter macht.
Schottland
Das ist ein kleiner Querlequitsch.
Das ist ein kluger Kerl, sagte der Bauer, der scheißt in die Hand und redet einem vor, das sei eine Wachtel.
ndt] Dat is 'n kloken Kierl, söä' de Bû'r, de schitt Ein'n in de Hand und röädt einenvöär, 't is 'ne Wachtel.
Das ist ein kluger Krämer, der den Darm teurer verkauft als die Wurst.
Das ist ein Knick und ein Stoß.
ndt] Dat es men en Knick un en Stot. Iserlohn
i] Das ist schnell abgemacht.
Das ist ein Koch und ein Mus.
ndt] Dös isch oi Kuach und oin Muass. Ulm
Das ist ein kölnisch Gebot!
Das ist ein krieg schimpfflich und wild, wo ein esel den andern schild.
la] Est mirum bellum, quod asellus culpat asellum, pondera saccorum nam portat quilibet horum.
Das ist ein kuchen.
Luther
Das ist ein Kuhhimmel.
i] Tiroler Benennung eines vorzüglichen Weideplatzes für Kühe.
Das ist ein Kujütter.
i] Diese Redensart gebraucht man im Bergischen, um einen Menschen zu schildern, der sich kein Gewissen daraus macht, die schlechtesten Handlungen zu begehen, einen Halunken. Wenn von schlechten Menschen überhaupt die Rede ist, pflegt man auch einen als den Kujütter derselben zu bezeichnen, womit man sagt, dass dieser einer der schlechtesten darunter und der Anführer der übrigen sei. Das Wort ist aus Coadjutor (= Gehülfe) entstanden. Diese Bezeichnung führte aber Wilhelm Egon von Fürstenberg, welcher Coadjutor des Erzbischofs Max Heinrich von Köln war und zu der Zeit, wo Ludwig XIV. seine gierigen Hände nach deutschem Gut und Blut ausstreckte, den schwachen Kirchenfürsten dazu vermochte, mit dem Erbfeinde gemeinsame Sache zu machen, das eigene Vaterland um schnöde Bestechung zu verraten und zu betrügen. Obgleich dieser Coadjutor wie die andern Fürstenberger Geistliche und als solche fast unverletzlich waren, so reichte doch ein so schmählicher Verrat hin, sie im Volke stets zu brandmarken. Für den deutsch fühlenden Rheinländer hatte das Wort die Bedeutung, welche der Name Judas für jeden Christen gewonnen hat. Da das lateinische Wort zu lang war, so verwandelte die Volkszunge den römischen Coadjutor brandmarkend in einen Kujütter. Wupperzeitung, Hückeswagen 1863
0001 0002 0003 0004 0005 0006 0007 0008 0009 0010
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