Tobias 2
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23 Fundstellen

Tob 2,1Danach am Feste der Pfingsten, da Tobias in seinem Hause ein herrliches Mahl zugerichtet hatte, sprach er zu seinem Sohne: Gehe hin und lade etliche Gottesfürchtige aus unserm Stamme, daß sie mit uns essen.Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,2Und als er wieder heimkam, sagte er dem Vater Tobias, daß einer auf der Gasse erschlagen läge.Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,3Da stand Tobias alsbald auf vom Tisch, vor dem Essen, und ging zu dem Leichnam und hob ihn auf und trug ihn heimlich in ein Haus, daß er ihn des Nachts heimlich begrübe.Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,4Und als er die Leiche heimlich versteckt hatte, wusch er sich und aß sein Brot mit TrauernDie Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,5und dachte an das Wort, welches der Herr geredet hatte durch Amos, den Propheten:Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,6Eure Feiertage sollen zu Trauertagen werden.Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,7Und des Nachts ging er hin und begrub den Toten.Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,8Seine Freunde aber alle straften ihn und sprachen: Erst neulich hat dich der König um der Sache willen heißen töten und bist kaum davongekommen, und dennoch begräbst du die Toten.Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,9Tobias aber fürchtete Gott mehr denn den König und trug heimlich zusammen die Erschlagenen und hielt sie heimlich in dem Hause, und des Nachts begrub er sie.Die Wohltätigkeit des Tobias
Tob 2,10Es begab sich aber an einem Tage, da er heimkam, als er Tote begraben hatte, und müde war, und sich an die Wand des Hofes legte, weil er verunreinigt war, und einschlief,Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,11schmeißte eine Schwalbe aus ihrem Nest; das fiel ihm heiß in die Augen; davon ward er blind.Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,12Solche Trübsal aber ließ Gott über ihn kommen, daß die Nachkommen ein Beispiel der Geduld hätten wie an dem heiligen Hiob.Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,13Denn nachdem er von Jugend auf Gott gefürchtet und seine Gebote gehalten hatte, zürnte und murrte er nicht wider Gott, daß er ihn hatte lassen blind werden, sondern blieb beständig in der Furcht Gottes und dankte Gott all sein Leben lang.Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,14Und wie die Könige des heiligen Hiob spotteten, also verlachten Tobias seine eigenen Freunde und sprachen:Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,15Wo ist nun dein Vertrauen, darum du deine Almosen gegeben und so viele Tote begraben hast?Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,16Und Tobias strafte sie und sprach:Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,17Saget nicht also; denn wir sind Kinder der Heiligen und warten auf ein Leben,Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,18welches Gott geben wird denen, so im Glauben stark und fest bleiben vor ihm.Die Erblindung des Tobias und sein Gottvertrauen
Tob 2,19Hanna aber, sein Weib, die arbeitete fleißig mit ihrer Hand und ernährte ihn mit Spinnen.Vorwürfe seiner Frau
Tob 2,20So begab es sich, daß sie eine junge Ziege heimbrachte, die sie bekommen hatte.Vorwürfe seiner Frau
Tob 2,21Und da sie ihr Mann Tobias hörte blöken, sprach er: Sehet zu, daß es nicht gestohlen sei! Gebet's dem rechten Herrn wieder; denn uns gebührt nicht zu essen vom gestohlenen Gut oder dasselbe anzurühren.Vorwürfe seiner Frau
Tob 2,22Über diese Rede ward seine Hausfrau zornig, antwortete und sprach: Da sieht man, daß dein Vertrauen nichts ist und deine Almosen verloren sind.Vorwürfe seiner Frau
Tob 2,23Mit solchen und andern Worten mehr warf sie ihm sein Elend vor.Vorwürfe seiner Frau

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