Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1807
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Ihr Musen steht mir bei.

Ihr müsset uns helfen das Brot aus dem Schimmel fressen.

Ihr müsst aber für Gott predigen und nicht aufs Urteil der Menschen sehen.
Martin Luther, Tischreden

Ihr müßt auf meinem Blatt nicht Ambra suchen,
Die Muse backt euch keine Bisamkuchen,
ich tisch euch auf, nach alter deutscher Weise,
Für starke Männer starke Speise.
Christian Wernicke, Überschriften (1677)

Ihr müßt das Herz an eine Karte wagen,
Die Ruhe über Wolken ziemt euch nicht;
Ihr müßt euch mit in diesem Kampfe schlagen,
Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht.
O wählt ein Banner, und ich bin zufrieden,
Ob's auch ein andres, denn das meine sei:
Ich hab gewählt, ich habe mich entschieden,
Und meinen Lorbeer flechte die Partei!
Herwegh, Die Partei, 1842

Ihr müsst Dichtung einmal atmend und warm am Herzen gespürt haben, ehe wir sie zu anatomisieren anfangen.
Stefan Zweig, Verwirrung der Gefühle

Ihr müsst euch nur gedulden, die Zeit tilgt alle Schulden.

Ihr müßt Herzen säen, wollt ihr Herzen ernten.
Börne, Über den Umgang mit Menschen

Ihr müßt in die Leute schaun, wollt ihr sie richten wohl,
Und nach dem äußern Scheine niemand leben soll.
mhd] Ir müezet in die liute sehen, welt irs erkennen wol.
Nieman ûzen nâch der varwe loben sol.
Walther von der Vogelweide (um 1170-1230)

Ihr müsst mich nicht durch Widerspruch verwirren!
Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren.
Goethe, Spruch, Widerspruch

Ihr müsst uns das Brot aus dem Schimmel fressen helfen.

Ihr müst eem a Ding nich ufmutzen.

Ihr müst nich alles zu Pultzen (Bolzen) drehn.

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
Versuch' ich wohl, euch diesmal festzuhalten?
Fühl' ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt.
Goethe, Faust, I, Zueignung

Ihr Nasenspitzel grüßte alle Leut', wenn's reden könnte.

Ihr nehmt mein Haus, wenn ihr die Stütze nehmt,
Worauf mein Haus beruht; ihr nehmt mein Leben,
Wenn ihr die Mittel nehmt, wodurch ich lebe.
Shakespeare, Der Kaufmann v. Venedig, IV, 1 (Shylock)

Ihr nehmt teil an allem Neuen und laßt alles beim alten.
[ASpW]

Ihr nennet mich Meister und fraget mich nicht; ihr nennet mich Licht und sehet mich nicht; ihr nennet mich Weg und gehet mich nicht; ihr nennet mich Leben und begehret mich nicht; ihr Heißet mich weise und folget mir nicht; ihr heißet mich schön und liebet mich nicht; ihr heißet mich reich und bittet mich nicht; ihr heißet mich ewig und suchet mich nicht; ihr heißet mich barmherzig und trauet mir nicht; ihr nennet mich allmächtig und ehret mich nicht; ihr nennet mich gerecht und fürchtet euch nicht; werd' ich euch verdammen, verdenket mir's nicht.
i] Spruch auf einer alten Tafel am Dom zu Lübeck.

Ihr nennt mich einen kargen Mann,
Gebt mir, was ich verprassen kann.
Goethe, Divan - Buch der Sprüche

Ihr nennt mich einen-kargen Mann; Gebt mir, was ich verprassen kann. Johann Wolfgang von Goethe, West-östlicher Divan

Ihr Ochs ist zuweilen durch unsere Pfütze gelaufen.
i] Spott auf entfernte, dunkele Verwandtschaft.

Ihr pflegt zu schwatzen, eh ihr handelt,
Und seid die Glocke EurerTaten. Das
Ist Eure Weise, Lord; die meine ist:
Erst handeln und dann reden.
Schiller, Maria Stuart, IV, 6 (Leicester)

Ihr Prügel, könnt 'r nich oas'm Wege gihn.

Ihr Recht ruht auf der Macht, sodass sie (die Germanen) sich nicht einmal der Räuberei schämen, nur Gästen gegenüber sind sie gütig und gegenüber Bittenden freundlich.
Pomponius Mela, Geographie des Erdkreises

Ihr Reisig ist verbrannt.
i] Das Feuer der ersten Liebe ist erloschen.
z] Das Reisig unsers ersten Liebesfeuers war herunter gebrannt.

Ihr sackerletscher Mann.

Ihr säet viel aus, aber bringt wenig ein; ihr eßt, aber werdet nicht satt; ihr trinkt, aber bekommt nicht genug; ihr kleidet euch, aber ihr habt nicht warm, und wer sich um Lohn verdient, verdient in einen löchrigen Beutel.
Haggal, 1, 6

Ihr saht noch gar grün üm e Schnobel.

Ihr Schauspiel ist immer neu, weil sie immer neue Zuschauer schafft. Leben ist ihre schönste Erfindung, und der Tod ist ihr Kunstgriff, viel Leben zu haben.
Goethe, Schriften zur Natur- und Wissenschaftslehre - Fragment über die Natur

Ihr schmähet meine Dichtung,
Was habt ihr denn getan?
Wahrhaftig, die Vernichtung,
Verneinend fängt sie an,
Doch ihren scharfen Besen
Strengt sie vergebens an:
Ihr seid gar nicht gewesen!
Wo träfe sie euch an?
Goethe, Zahme Xenien V

Ihr Schweigen bedeutet laute Anklage.
la] Cum tacent, clamant.

Ihr seht nach oben, wenn ihr Erhebung verlangt. Und ich sehe hinab, weil ich erhoben bin.
Friedr. Nietzsche, Also sprach Zarathustra

Ihr seht uns an mit scheelem Blick,
Ihr schwanket vor, ihr schwankt zurück
Und häufet Zeil auf Zeile.
So zerret Lesers dürftig Ohr
Mit viel gequirltem Phrasenflor,
Uns habt ihr nicht am Seile!
Goethe, Zahnte Xenien V

Ihr seht, wieviel ich trinke, aber nicht, wie groß mein Durst ist.
es] Miráis lo que bebo, y no la sed que tengo.

Ihr seid a paar Pfennige warth zu Backhulz.
i] Spottweise, um auszudrücken, dass man es mit unnützen Leuten zu tun hat.

Ihr seid alle Heilige, wenn euch nichts in Versuchung führt.
Klinger, Fausts Leben, Taten und Höllenfahrt

Ihr seid allzumal leidige Tröster.
Hiob, 16, 2

Ihr seid auch Männer, wisset eure Axt
Zu führen, und dem Mutigen hilft Gott.
Schiller, Wilhelm Tell, I, 2 (Gertrud)

Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man salzen?
Matth. 5, 13 (Bergpredigt)

Ihr seid der Wein
Am Tisch der Welt, ein süßer Überfluss.
Zuviel des Guten zwar soll schädlich sein,
Und manchem stieg zu Kopf ein Weiberkuß.
Heyse, Das Feenkind

Ihr seid die Toren,
Gebückt geboren,
Wir sind die Klugen,
Die nie was trugen.
Goethe, Faust, II, Kaiserliche Pfalz (Pulcinelle)

Ihr seid ein Mann unter den Gänsen, wenn der Gänserich fort ist.
England

Ihr seid ein wahrer Tantalus in dieser Hinsicht. Das Wissen ist so hoch, dass Ihr nicht hinauflangen, und so tief, dass Ihr es nicht ergründen könnt.
Cervantes, Der gläserne Lizentiat

Ihr seid einander Treue, nicht Willfährigkeit schuldig. Ein jeder von beiden kann nur dem anderen zugehören, Jeder von beiden kann dem anderen nur so weit zugehören, wie es ihm gefällt.
Jean-Jacques Rousseau, Emile

Ihr seid gewohnt, dass sich euch alles an den Hals wirft. Nein, ihr könnt es nicht fühlen, kein Mann ist im Stande, den Wert eines Weibes zu fühlen, das sich zu ehren weiß! Bei allen heiligen Engeln, bei allen Bildern der Seligkeit, die sich ein reines gutmütiges Herz erschafft, es ist nichts Himmlischeres als ein weibliches Wesen, das sich dem geliebten Manne hingibt! Wir sind kalt, stolz, hoch, klar, klug, wenn wir verdienen, Weiber zu heißen, und alle diese Vorzüge legen wir euch zu Füßen, sobald wir lieben, sobald wir hoffen, Gegenliebe zu erwerben.
Goethe, Lehrjahre IV,20

Ihr seid glücklich und froh, wie sollt ein Scherz euch verwunden!
Doch der Krankende fühlt auch schmerzlich die leise Berührung.
Goethe, Hermann und Dorothea 9. Gesang Vs 137

Ihr seid ja heut wie nasses Stroh
Und brennt sonst immer lichterloh.
Goethe, Faust I, Auerbachs Keller (Frosch) Vs 2073

Ihr seid mir die rechten Ritter vom Geiste.
Ihr ballt noch immer im Sack die Fäuste.
Grillparzer, Einfälle und Inschriften: Fortschrittmänner

Ihr seid mir die rechten Zoberlin.

Ihr seid stolz, meine guten Germanen, auf eure Dichter und Künstler? Ihr zeigt mit den Fingern auf sie und brüstet euch mit ihnen vor dem Auslande? Und weil es euch keine Mühe gekostet hat, sie unter euch zu haben, so macht ihr daraus eine allerliebste Theorie, dass ihr euch auch fürderhin keine Mühe um sie zu geben braucht? Nicht wahr, meine unerfahrenen Kinder, sie kommen von selbst: der Storch bringt sie euch!
Nietzsche, Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten

Ihr seid wie ein Weidsack, auf welche seit man greifft, find man ein Loch.

Ihr sind drey, die man peining soll: Wer ein schendt, der ihn nit thet schaden, wer zu eim Tisch sitzt vngeladen, und ein vmb etwas bitten let, und weiss doch wohl, dass ers nicht het.

Ihr Sohn stottert: Lassen Sie ihn nicht auf die Rednerbühne steigen.
Jean de La Bruyère, Die Charaktere

Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.
Neues Testament, Paulus (1 Korinther 11, 3)

Ihr sollt alle Kultstätten zerstören, an denen die Völker, deren Besitz ihr übernehmt, ihren Göttern gedient haben: auf den hohen Bergen, auf den Hügeln und unter jedem Baum. Ihr sollt ihre Altäre niederreißen und ihre Steinmale zerschlagen. Ihre Kultpfähle sollt ihr im Feuer verbrennen und die Bilder ihrer Götter umhauen. Ihre Namen sollt ihr an jeder solchen Stätte tilgen.
Altes Testament, Deuteronomium 12,2-3

Ihr sollt auf mich nicht warten dürfen.

Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, auf dass sie dieselbigen nicht zertreten mit ihren Füßen, und sich wenden, und euch zerreißen.
Matth. 7, 6 (Bergpredigt)

Ihr sollt die Dame und ich der Diener,
Ihr sollt stolz und ich unterwürfig bittend sein.
Marie de France, Equitan (König)

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen, und da die Diebe nachgraben und stehlen.
Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen, und da die Diebe nicht nachgraben, noch stehlen.
Matth. 6, 19, 21 (Bergpredigt)

Ihr sollt nicht in eine Metaphysik flüchten, sondern sollt euch der werdenden Kultur thätig opfern!
Nietzsche, Nachgelassene Fragmente

Ihr sollt's Trinkgeld nicht missen.
fr] Il doit avoir de l'onguent pour la brûlure.

Ihr Speck war hin, ehe der Kohl kam.
nl] Zij hebben het spek al weg, eer nog de kool is opgedischt.

Ihr sprecht schon fast wie ein Franzos!
Goethe, Faust I, Straße (Mephisto) Vs 2645

Ihr sprecht viel vom Trinken, aber niemand spricht vom Durst.
Estland

Ihr sprecht: 'Man soll das Alter ehren!'
Doch nimmer sollt ihr mich belehren,
Dass eines alten Esels Melodei
Harmonischer als die eines jungen sei.
Fr. v. Sallet

Ihr Stolz ist Christen sein, nicht Menschen. Denn
selbst das, was, noch von ihrem Stifter her,
mit Menschlichkeit den Aberglauben würzt,
das lieben sie, nicht weil es menschlich ist:
Weil's Christus lehrt, weil's Christus hat getan.
Lessing, Nathan der Weise II, 1 (Sittah)

Ihr stundet wie das Hündchen von Breda.

Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Schiller, Ode an die Freude

Ihr sucht die Menschen zu benennen
Und glaubt am Namen sie zu kennen.
Wer tiefer sieht, gesteht sich frei,
Es ist was Anonymes dabei.
Goethe, Sprichwörtlich

Ihr sucht fünf Pfoten an der Katze, dabei hat sie nur vier.
es] Buscáis cinco pies al gato, y él no tiene sino cuatro.

Ihr tägliches Tractament ist Gestoßenes.
i] Misshandlung des Mannes.

Ihr Täppischen! ein artiger Schein
Soll gleich die plumpe Wahrheit sein.
Goethe, Faust Il A 1, Weitläufiger Saal (Herold) Vs 5733

Ihr Toren und Wahnsinnigen, wisst ihr denn icht, dass das öffentliche Recht erst an der Grenze der Zeit sein Ende hat und keiner Rechnung der Verjährung unterliegt?
Dante, Epistole, An die Fürsten und Herren Italiens

Ihr trefft wohl bessre Küche, doch nimmer bessern Willen.
en] Better cheer may you have, but no with better heart.
Shakespeare, Die Komöide der Irrungen III, 1

Ihr trinkt - und bleibt doch durstig.
Haggai 1, 6

Ihr trinkt ja, dass es keinen Boden hat.
z] Noch jetzt sagt die Mutter in Wien, wenn die Kinder ungewöhnlich viel essen: Ihr bekommt aber nicht genug, ihr habt keinen Boden.

Ihr tut bei Gott wie's Wuetas.
i] So pflegt der allgäuer Bauer zu sagen, wenn es irgendwo recht kunterbunt durcheinander geht, dass einem Hören und Sehen vergehen könnte. Im Oberschwäbischen versteht man heutigen Tages unter Wuetas: Wodan's wildes Heer.

Ihr tut sehr wohl, die Sünder zu erschrecken,
Sie haltens doch für Lug und Trug und Traum.
Goethe, Faust II A V, Grablegung (Mephisto) Vs 11654

Ihr un Rîkdom dörben sick nich grot nömen, so es de ên het, süht de anner ut, un wat de ên gelt is de anner wirth.
Mecklenburg
hdt] Ehre und Reichtum dürfen sich nicht groß nennen (rühmen), so wie der eine heißt, sieht der andere aus, und was der eine gilt, ist der andere wert. (Beide machen hochmütig)

Ihr Unglück... verdankt die Welt der kollektiven Dummheit aller Menschen, auch der Dummheit der Frau.
Maxim Gorki (1868-1936), Sofia Andrejewna Tolstaja

Ihr unterscheidet nichts an einem Mann
Als seinen äußern Schein; und der, weiß Gott,
Stimmt selten oder niemals mit dem Herzen.
en] No more can you distinguish of a man,
Than of his outward show; which, God he knows,
Seldom or never jumpeth with the heart.
Shakespeare, Richard III. (1592), III, 1 (Gloster)

Ihr Vater hat anders gedacht, sagte der Pfarrer, als der Edelmann meinte, wenn er einen dummen Jungen hätte, müsste er Pastor werden.

Ihr verdammt diejenigen, die in diesem Leben nach hohen Ehren streben! Warum verlangt es euch dann nach so großen Ehren in jener anderen Welt?
Voltaire, Brief eines Türken über die Fakire

Ihr verfluchten Maladers! Galater am sechsten.
i] Ein Pfarrer von Maladers soll diese Worte in einer Predigt angeführt und dadurch Veranlassung zu ihrer Sprichwörtlichkeit gegeben haben. Man neckt die Leute von Maladers mit ihnen. Andere, in der Schweiz übliche Redensarten, die als Verwünschungen gebraucht werden: Ihr Dotterschieße! Ihr chälis fûle Hund! Ihr Fêkels Chätzere! Du Chätzis Bueb! Du tusigs Chäppeler! Du Läcker! Du wüeste Gast! Du wüeste Loos! Du ebige Feldsiech! Du disere und dänere! De donnstigs Schnürfli! De verfluecht millionstusigs Donner! De Dreihung! De Anketanzer! De Erdechrib! De Hellhund. De Charesalbchung. De Stopfli. De Sürfli. De Sibehögershoger. Die Blättere. Die dolders Häx. Die Lädi. Die Metzgermoore. Die Strupf. Die fuli Wättere. Das Fürblattehuen. Das Trüech.

Ihr Verstand ist so scharf, dass ihr Mann sich damit rasieren kann.

Ihr Verzweifelnden! Wieviel Mut
Macht ihr denen, die euch zuschaun.
Nietzsche, Bruchstücke zu den Dionysos-Dithyramben

Ihr wagtet euch bis in des Tigers Höhle?
Schiller, Wilhelm Tell, II, 2 (Stauffacher)

Ihr wart mich wûll och nich mit Gewalt am O ... lecken.

Ihr Weiber versteht in der Regel ein Wort in der deutschen Sprache nicht, es heißt Ehrgeiz.
Heinrich von Kleist, an Wilhelmine von Zenge, 20. Mai 1802

Ihr werd mer de Rippen am Hingern anzüngen.

Ihr werdet andere Menschen, wenn ihr den Geist zu eurer Waffe macht, um Bedürfnisse zu lösen und zu bekämpfen, an welche die Seele der anderen angeschmiedet sind, und Müh und Not werden nicht mehr das Schergenamt an euch ausüben können, denn ihr seid deren Überwinder.
Bettina von Arnim (1785-1859), Dies Buch gehört dem König

Ihr werdet die Macht nur haben, wenn ihr die große, einige Linke schafft.
Kerr, Politisch talentlos

Ihr werdet einen stillen Mann an mir finden.
Shakespeare, Romeo und Julia, III, 1 (Mercutio)

Ihr werdet immer kleiner, ihr kleinen Leute!
Friedr. Nietzsche, Also sprach Zarathustra

Ihr werdet michs wohl wissen lassen, wenn ich gewinnen soll.
i] Selbstspott derer, die nichts gewinnen.

Ihr werdet mitnichten des Todes sterben.
1. Mose 3,4
i] Mitnichten = keineswegs, gewiss nicht.

Ihr werdet nichts mehr sein, wenn ihr nicht mehr die Lehrmeister der Laster seid.
i] Mit Bezug auf Frankreich
Galiani, An Mme d'Epinay

Ihr wisst, auf unsern deutschen Bühnen
Probiert ein jeder, was er mag.
Goethe, Faust I, Vorspiel auf dem Theater (Direktor) Vs 431

Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
Neues Testament, Matthäus 20, 25 (Jesus)

Ihr wollet meiner spotten:
Denn, ist der Fisch gesotten,
Was hilft es, dass die Quelle fließt!
Goethe, Zahme Xenien 1

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