Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 1345
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Es gibt drei Geschlechter: Männer, Frauen und die Geistlichkeit.
Frankreich

Es gibt drei Mittel zu glauben: die Vernunft, die Gewohnheit, die Inspiration.
Blaise Pascal, Pensèes

Es gibt drei Narren: den Fischer, den Jäger und den Eidam, denn sie gehen aus dem Hause und wissen nicht, ob sie etwas bekommen.
Estland

Es gibt drei Recht': Recht und Unrecht, und wie man's macht, ist auch recht.

Es gibt drei schlechte Nachbarn: Große Flüsse, große Herren und große Straßen.
Dänemark

Es gibt drei schwere Arbeiten: zu Gott beten, die Schulden bezahlen und die Eltern ernähren.
Estland

Es gibt drei Sorten Frauen unter der Haube wie unter dem Hute: liederliche, heil'ge und gute.

Es gibt drei starke Dinge in der Welt: das deutsche Schwert, das russische Glied und den estnischen Trotz.
Estland

Es gibt drei Stimmen in der Welt, die des fließenden Wassers, die des jüdischen Gesetzes und die des Geldes.
Hebräisch

Es gibt drei Ursachen für Streitigkeiten: Frau, Land und Gold.
Hindi, Indien

Es gibt drei Verstöße gegen die Sohnesliebe, aber keine Nachkommen zu haben, ist der größte.

Es gibt drei Vorrechte des Genius: wissen, ohne gelernt zu haben, richtige Schlußfolgerungen aus unbekannten Voraussetzungen ableiten, die Seele der Dinge unterscheiden.
Bierce

Es gibt dreierlei Arten Leser: Eine, die ohne Urteil genießt, eine dritte, die ohne zu genießen urteilt, die mittlere, die genießend urteilt und urteilend genießt, diese reproduziert eigentlich ein Kunstwerk aufs neue.
Goethe, An J. F. Rochlitz, 13.6.1819

Es gibt dreierlei Arten Übersetzung. Die erste macht uns in unserm eigenen Sinne mit dem Auslande bekannt, eine schlicht-prosaische ist hiezu die beste [...]. Eine zweite Epoche folgt hierauf, wo man sich in die Zustände des Auslandes zwar zu versetzen, aber eigentlich nur fremden Sinn sich anzueignen und mit eignem Sinne wieder darzustellen bemüht ist [...] , den dritten Zeitraum, welcher der höchste und letzte zu nennen ist, derjenige nämlich, wo man die Übersetzung dem Original identisch machen möchte, so dass eins nicht anstatt des anderen, sondern an der Stelle des anderen gelten solle.
Goethe, Divan, Noten und Abhandlungen - Übersetzungen

Es gibt dreierlei Elendszustände: Krankheit, Fasten und Reisen.
Arabien

Es gibt dreierlei Feind: den Feind selbst, den Freund des Feindes und den Feind des Freundes.
Persisches Sprichwort

Es gibt dreierlei Köpfe: erstens solche, welche aus eigenen Mitteln Einsicht und Verstand von den Sachen erlangen; dann solche, die das Rechte erkennen, wenn andere es ihnen darlegen; endlich solche, welche weder zum einen noch zum anderen fähig sind.
Machiavelli, Il Principe

Es gibt dreierlei Menschen, die kein Geld haben: die Verschwender, die Geizigen und die Armen.
Peter Altenberg, Fechsung

Es gibt dreierlei Menschen: gute, schlechte und Tolkemiter.

Es gibt dreierlei Menschen: Menschen, Christen und Bestien.

Es gibt dreierlei Recht: Recht, Unrecht, un wie mer's macht is aach Recht.
i] Wie die höchste Instanz urteilt, entscheidet.
z] Wisset, Herr Oberrichter, bei uns zu Haus sagt man halt, es gebe dreierlei Recht, amol a Recht, a Unrecht und a Recht, wie man's macht.

Es gibt dreierlei Schweiß, Krankheits-, Badestuben- und Arbeitsschweiß; der letzte ist der beste.
Araber

Es gibt dreierlei Unglück, in der Jugend den Vater, im mittleren Alter die Frau zu verlieren, im Alter ohne Sohn zu sein.
China

Es gibt dreihundert Regeln der Förmlichkeit und dreitausend für das Benehmen.
China

Es gibt dreihundertsechsundvierzig Themen für eine elegante Unterhaltung.
China

Es gibt dunkle (schwarze) Punkte am Himmel (Horizont).
i] Die 'schwarzen Punkte' sind seit dem 27. August 1867 sprichwörtlich geworden; sie befinden sich in der Rede, mit der an diesem Tage der Kaiser Napoleon die Begrüßung des Bürgermeisters zu Lille beantwortete. 'Seit den letzten vierzehn Jahren sind zwar viele meiner Hoffnungen in Erfüllung gegangen und große Fortschritte erreicht worden; allein auch dunkle Punkte haben unsern Horizont umwölkt.' Schon am nächsten Tage brachten die Pariser Blätter ironische oder klagende Artikel, meist mit der Überschrift: Die schwarzen Punkte, die nämlich nicht am Horizont, sondern näher dem Mittelpunkte zu finden wären. In der Ansprache, die der Maire von Strasburg beim dasigen Schützenfeste am 27. Juni 1868 zur Begrüßung der Schützen aus Baden hielt, sagte er: 'Zwischen uns bestehen keine anderen >schwarzen Punkte< als die unserer Zielscheiben.' In der Rede, welche der österreichische Reichskanzler Graf Beust (Juli 1871) in der Delegation über das Kriegsbudget hielt, heißt es: 'Ich beabsichtige keineswegs etwa durch Schilderungen von >schwarzen Punkten<, die übrigens gegenwärtig nicht vorhanden sind, Nutzen für das Kriegsbudget zu ziehen.'
z] Als wider sein (Napoleon III.) Erwarten das ganze deutsche Volk sich (Juli 1870) erhob, da zogen schwarze Punkte am Himmel des gallischen Kaisers empor.

Es gibt eben eine gewisse Sorte Menschen, die nicht die Kraft haben, die Wahrheit zu verteidigen. Weil sie sich aber dabei nicht beruhigen können, kämpfen sie mit betrügerischen Mitteln gegen sie an und machen sich ein Gewerbe daraus.
Petrarca, An Guido Scetten in Genua

Es gibt eben Leute, die es nicht wagen eigene Bücher zu schreiben, und die deshalb in ihrer Schreibewut wenigstens Kommentare zu fremden Büchern verfassen, ähnlich denen, die von der Baukunst nichts verstehen dafür aber wenigstens die Hausmauern übertünchen.
Francesco Petrarca, Von seiner und vieler Leute Unwissenheit

Es gibt ebenso viele Märtyrer für eine schlechte wie für eine gute Sache.
England

Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.
Schopenhauer, Welt als Wille und Vorstellung

Es gibt eigentlich kein Glück von sich aus, man muss die Locke Fortunas selbst ergreifen und sich um die Fingerwickeln,.
F. Wolf, Beaumarchais

Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.
Publilius Syrus, Sentenzen

Es gibt ein Alter, in dem eine Frau schön sein muss, um geliebt zu werden. Und dann kommt das Alter, in dem sie geliebt werden muss, um schön zu sein.
Sprüche der Weisen

Es gibt ein Alter, in dem man Erfahrungen sammelt, ein anderes für die Erinnerung. Die Empfindung vergeht am Ende, die empfindsame Seele aber bleibt bestehen.
Jean-Jacques Rousseau, Julie oder Die neue Héloïse

Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält. Denn wie Geschwüre bei leichter Berührung, ja schon bei dem Gedanken, sie könnten berührt werden, schmerzen, so wird ein leidendes Gemüt bei geringster Ursache gekränkt, so dass ein Gruß, ein Brief, eine Rede oder eine Frage zum Streit führen kann.
Seneca, Vom Zorn

Es gibt ein einfach Mahl, sagte Bummler, als er einen Heringskopf fand.
nl] Dat haalt een maal uit, zei Jurriën, en hij vond den kop van een' pekelharing.

Es gibt ein gewisses Maß-Bild der Anmut und der Schönheit: Es besteht in einer gewissen Ähnlichkeit unserer Natur - so wie sie nun einmal ist schwach oder stark - mit der Sache, die uns gefällt. Alles, was nach diesem Maß-Bild geschaffen ist, gefällt uns... Alles, was nicht nach diesem Maß-Bild geschaffen ist, missfällt denen, die den guten Geschmack haben.
Pascal, Gedanken

Es gibt ein Glück, allein wir kennen's nicht:
Wir kennen's wohl und wissen's nicht zu schätzen.
Goethe, Tasso A III Sz 2 / Prinzessin Vs 1912

Es gibt ein Glück, das ohne Reu.
Richard Wagner, Lohengrin, II, 2 (Elsa)

Es gibt ein Hag durch die Matten ab.
Schweiz

Es gibt ein Heilmittel für alles, außer für den Tod (o. was mausetot ist).

Es gibt ein Heilmittel für alles, außer was mausetot ist. Schottland

Es gibt ein Land, eine rühmliche Ausnahme in der ganzen Welt, wo es keine Zerfallserscheinungen..., keine Arbeitslosigkeit, keine Regierungskrisen gibt, das ist die sozialistische Sowjetunion.
Thälmann, an Rosa, 15. 1. 1935

Es gibt ein Land, wo die Freuden sichtbar, aber falsch sind, und der Kummer verborgen, aber echt.
Jean de La Bruyère, Die Charaktere

Es gibt ein Lebensalter, da man unbestimmt lächelt, als sei die Luft erfüllt von Küssen; das Herz ist ganz geschwellt von einem Dufthauch, heiß pocht das Blut in den Adern, es perlt wie schäumender Wein in kristallenem Becher.
Gustave Flaubert, November

Es gibt ein Organ des misswollens, der Unzufriedenheit in uns, wie es eines der Opposition, der Zweifelsucht gibt. Je mehr wir ihm Nahrung zuführen, es üben, je mächtiger wird es, bis es sich zuletzt aus einem Organ in ein krankhaftes Geschwür umwandelt und verderblich um sich frisst, alle guten Säfte aufzehrend und ansteckend. Dann setzten sich Reue, Vorwurf und andere Absurdität daran, wir werden ungerecht gegen andere und gegen uns selbst. Die Freude am fremden und eigenen Gelingen und Vollbringen geht verloren, aus Verzweiflung suchen wir zuletzt den Grund alles Übels außer uns, statt es in unserer Verkehrtheit zu finden.
Goethe, F. v. Müller, 3.2.1823

Es gibt ein paar Tatsachen in der Welt, die reisen nicht auf Telegraphendrähten.

Es gibt ein Pack, das freut sich dran,
Dass es auch von dem größten Mann
- Man muss nur selber tief genug stehn -
Nichts kann als seinen Hintern sehn,
Befriedigt, dass es doch vielleicht
In dieser Ansicht jenem gleicht.
Sprüche der Weisen

Es gibt ein Recht, das alle Rechte bricht,
Recht zu leben und zu lieben.
Liehburg, Hüter der Mitte (Mechthild)

Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl.
Gustav Stresemann

Es gibt ein Zuviel und ein Zuwenig. - Zu wenig und zuviel verdirbt alles Spiel.

Es gibt eine andere Art Eigentum für den Gelehrten oder den Dogmatiker, das ist die Gewohnheit, die Begriffe, die er schon erworben hat, die Gesetze, die er gefunden hat, als festgesetzt anzusehen. Man greift seine Rechte oder sein Eigentum an, wenn man Gesetze oder Meinungen als wahr vorbringt, die den seinen entgegengesetzt sind; er wird aufgebracht wegen der Gefahr, die sein System läuft.
Goethe, Soret, 30.12.1823

Es gibt eine Art feiner Demut, welche im Eigendünkel ihren Grund hat, wovon dieses zeugt, dass wir unsere Unwissenheit in verschiedenen Dingen anerkennen und so höflich sind, zu gestehen, dass es Werke der Natur gibt, deren Eigenschaften und Umstände uns unerforschlich sind, und deren Mittel und Zwecke unser Verstand unfähig ist zu entdecken.
Montaigne, Essais

Es gibt eine Art Genie, die an der Erde zu haften scheint, nämlich Kraft, eine andere, die an der Erde und am Himmel teilhat, die Erhabenheit, eine dritte endlich, die an Gott teilhat, das ist Licht und Weisheit oder das Licht des Geistes. Alles Licht kommt von oben.
Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen

Es gibt eine Art Vaterlandsliebe, die geschäftstüchtig ist und glatten Gewinn bedeutet. Waren mit vaterländischen Etiketten versehen, kitzeln das Gemüt und finden leicht Eingang.
Becher, Im Zeichen des Menschen und der Menschheit

Es gibt eine Art von Liebesgunst, die man aus Gleichgültigkeit, aus Zerstreuung, aus weiblichem Instinkt gewährt, weil sie überlieferter Brauch ist, oder zur Machtprobe, und um mit Selbstgefühl die Wirkungen zu verfolgen.
Sprüche der Weisen

Es gibt eine Art von Unerschrockenheit, die nichts bedenkt; sie ist nur allzu leicht: mangelhaft erzogene Menschen sind auf solche Weise mutig.
Musset, Das Schönpflästerchen

Es gibt eine Art Zwitterwesen, die weder Herrscher noch Privatleute sind und die sich bisweilen sehr schwer regieren lassen: die Prinzen von Geblüt. Ihre hohe Abstammung flößt ihnen einen gewissen Hochmut ein, den sie Adel nennen.
König Friedrich der Große, Politisches Testament (1752)

Es gibt eine Art, das Leben zu verlängern, die ganz in unserer Macht steht: Früh aufstehen, zweckmäßiger Gebrauch der Zeit, Wählung der besten Mittel zum Endzweck und, wenn sie gewählt sind, muntere Ausführung.
Georg Christoph Lichtenberg

Es gibt eine Art, Gastfreundschaft zu zeigen, die dem wenigen, was man darreicht, einen höheren Wert gibt als große Schmausereien.
Adolph Freiherr von Knigge, Über den Umgang mit Menschen

Es gibt eine Bescheidenheit, die nur der Mantel des Hochmuts ist.
Carmen Sylva, Vom Amboß

Es gibt eine besonders unsympathische Art von Hochmut, sie heißt Demut.
Sprüche der Weisen

Es gibt eine beträchtliche Zahl Detektivgeschichten, die das Licht der Welt nie hätten erblicken dürfen, die sich einfach weigern zu sterben. Sie sind so dauerhaft wie Denkmäler in öffentlichen Parks und genauso langweilig.
Chandler, Mord ist keine Kunst

Es gibt eine blumenreiche Philosophie, voll Anmut und Freude, eine ebenso heitere wie erhabene Wissenschaft.
Joubert, Gedanken und Maximen

Es gibt eine dämonische, ja diabolische Größe. Es ist unrecht, sich immer die Größe als etwas an sich Existierendes zu denken und nicht viel mehr als Begreifung des Eindrucks, der auf um ge macht wird.
Goethe, F. Weitze, 19.8.1805

Es gibt eine Definition des guten Menschen: Ein guter Mensch ist ein Mensch, den man gut brauchen kann.
Sprüche der Weisen

Es gibt eine deutlich bestimmte Stelle in der Zeit, da der objektive Pol des Lebens, die Vernunft, entdeckt wurde. In diesem Augenblick wurde Europa als solches geboren. Bis dahin war das Dasein auf unserem Kontinent kaum verschieden von dem, das in Asien oder Ägypten gelebt worden war. Aber eines Tages, auf Agora von Athen, entdeckte Sokrates die Vernunft. Diese sokratische Entdeckung enthält den Schlüssel zur europäischen Geschichte.
José Ortega y Gasset

Es gibt eine doppelte, sehr verschiedene Hoffnung, die, welche die Ankunft neuer Güter, die andere wichtigere, welche auf Heilung und Vorübergehen der Übel wartet.
Jean Paul, Gedanken

Es gibt eine eheliche Liebe, die nach den Tagen der feurigen, gewitterartigen Liebe, die den Mann zu dem Weibe führt, als stille, durchaus aufrichtige, süße Freundschaft auftritt, die über alles Lob und über allen Tadel erhaben ist, und die vielleicht das Spiegelklarste ist, was menschliche Verhältnisse aufzuweisen haben.
Adalbert Stifter, Der Nachsommer

Es gibt eine Eifersucht in der Freundschaft; und die Selbstsucht sitzt bei uns Menschen tiefer als die Philosophie.
Claudius, Wandsbeker Bote: Apologie des Sokrates

Es gibt eine Einfalt, die schlimmer ist als Gaunerei ... gleich beim ersten Schritt gerätst du in ein solches Labyrinth von Fußangeln, dass du Kopf und Kragen dabei riskiert!
Michail J. Saltykow-Schtschedrin, Die Tugenden des Lasters

Es gibt eine Energie aus Kränklichkeit und Schwäche - die gewaltsamer wirkt als die wahre - aber leider mit noch tieferer Schwäche aufhört.
Novalis, Politische Aphorismen

Es gibt eine enthusiastische Reflexion, die von denn größten Wert ist, wenn man sich von ihr nur nicht hinreißen lässt.
Goethe, Maximen und Reflexionen 329

Es gibt eine falsche Bescheidenheit, die Eitelkeit ist; einen falschen Ruhm, der Belanglosigkeit ist; eine falsche Größe, die Kleinheit ist; eine falsche Tugend, die Heuchelei ist; und eine falsche Sittsamkeit, die Prüderie ist.
La Bruyère, Von den Frauen

Es gibt eine geistreiche Individualität, zu der aber nicht jeder gelangt, und diese, als eigentümliche Geistesgestaltung, ist ewig und unvergänglich.
W. v. Humboldt, an Karoline von Wolzogen, 27. 10. 1830

Es gibt eine gewisse Art Menschen, die mit jedem leicht Freundschaft machen, ihn ebensobald wieder hassen und wieder lieben. . so werden dergleichen Menschen zu solchen Ausfüllteilen, die man überall hinwerfen kann. Man findet unter dieser Art von Leuten selten große Genies, ohnerachtet sie am leichtesten dafür gehalten werden.
Lichtenberg, Aphorismen

Es gibt eine gewisse Art von Büchern, die nicht vom Lesen abschrecken, nicht plötzlich einschläfern oder mürrisch machen, aber in Zeit von einer Stunde den Geist in eine gewisse Mattigkeit versetzen... Legt man das Buch weg, so fühlt man sich zu nichts aufgelegt.
Lichtenberg, Aphorismen

Es gibt eine gewisse Art von empirischem Urteil [...] , man spricht sein augenblickliches, unvorbereitetes Urteil aus, ohne nur irgend zu bedenken, dass jeder Künstler auf gar vielfache Weise bedingt ist, durch sein besonderes Talent, durch Vorgänger und Meister, durch Ort und Zeit, durch Gönner und Besteller.
Goethe, Italienische Reise III, Dezember 1787 - Bericht

Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht.
Jean-Jacques Rousseau, Julie oder Die neue Héloïse (Saint-Preux)

Es gibt eine gewisse Unlauterkeit in der menschlichen Natur die am Ende doch, wie alles, was von der Natur kommt, eine Anlage zu guten Zwecken enthalten muss, nämlich die Neigung, seine wahren Gesinnungen zu verhehlen und gewisse angenommene, die man für gut und rühmlich hält, zur Schau zu tragen.
Kant, Kritik der reinen Vernunft

Es gibt eine Grenze für das Aussprechen der Gefühle, die man nicht überschreiten soll.
Tolstoj, Über die Ehe

Es gibt eine Grenze, bis zu welcher das Nachdenken vordringen und so weit die Nacht unseres Daseins erhellen kann, wenngleich der Horizont stets dunkel bleibt.
Schopenhauer, Welt als Wille und Vorstellung

Es gibt eine Größenkrankheit: sie heißt Menschenverachtung. Dieselbe äußert sich in den verschiedensten Symptomen und tritt in schwächeren oder heftigeren Formen auf. Die leichteste Form ist die Verachtung menschlicher Meinungen und Urteile und zeigt sich naturgemäß am auffallendsten bei produktiven Geistern, also namentlich bei Künstlern.
Spitteler, Politische Tagesberichte

Es gibt eine Gruppe von Männern, die man Bücherrezensenten nennt, und denen es obliegt, die Republik der schönen Literatur zu verwalten und Ruhm im Großen zu verteilen: sie haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Eunuchen im Serail, die außerstande sind, selber Freude zu spenden, und jene behindern, die dazu gern willens sind.
Sprüche der Weisen

Es gibt eine gute und eine schlechte Seite von jeder Sache, die Kunst ist nur, sie herauszufinden.
Schottland

Es gibt eine heilige Blume, für die ich alles hingeben würde, was eure dem Hausgebrauch angepaßte Pflanzenwelt hervorbringt: das ist das wilde Veilchen Freiheit. Ihr kümmert euch nicht um es, ihr tretet es mit Füßen. Aber es wird nicht sterben.
Romain Rolland, Über dem Getümmel

Es gibt eine Höflichkeit des Herzens; sie ist der Liebe verwandt. Aus ihr entspringt die bequemste Höflichkeit des äußeren Betragens.
Goethe, Wahlverwandtschaften

Es gibt eine Hoheit, die vom Schicksal unabhängig ist: das ist eine gewisse Überlegenheit, die uns für große Dinge zu bestimmen scheint, ein Wert, den wir unmerklich uns selbst verleihen. Dies nötigt anderen Ehrfurcht ab und stellt uns höher über sie als Geburt, Würden und Verdienste.
La Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen

Es gibt eine institutionelle Dummheit.
Johannes Gross

Es gibt eine Leidenschaft des Geistes, die schrecklicher und ungestümer als alle Gier des Fleisches ist. Das Fleisch ist eine erdrückende Last, der Geist indes ist ein unwiderstehlicher Zug.
Sprüche der Weisen

Es gibt eine Liebe, die die Eifersucht ausschließt.
François de La Rochefoucauld, Reflexionen

Es gibt eine Menge Einfaltspinsel, für die man in unserer niedrigen Welt die Hälfte aller Dinge herstellt.
Honoré de Balzac (1799-1850), Gesetzbuch für anständige Menschen

Es gibt eine Menge gebräuchlicher Wörter, die nur einen halben Sinn enthalten und den Halbtönen gleichen. Sie taugen nur für die Umgangssprache wie die Heller im Handel. Man soll sie nicht ausbreiten - nicht im Dahinreden oder -schreiben, indem man sie in Sätze fasst. Man würde denselben Fehler begehen wie ein Komponist, der in seine Musik Klänge bringen wollte, die keine Töne, oder Töne, die keine Noten sind.
Joubert, Gedanken und Maximen

Es gibt eine Menge Menschen, aber noch viel mehr Gesichter, denn jeder hat mehrere.
Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Es gibt eine nähere Verwandtschaft als die zwischen Mutter und Kind: die zwischen dem Künstler und seinem Werke.
Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen

Es gibt eine Nation, ja eine, die leitet, die führt, die voranleuchtet: alle tüchtigen Menschen - der anzugehören wär ich stolz... Was jeden anderen Nationalitätenstolz betrifft... Narrheit, unwürdig des Jahrhunderts.
Ebner-Eschenbach, Das Gemeindekind

Es gibt eine Reihe guter Vorkehrungen gegen die Versuchung, doch die sicherste ist die Feigheit.
Mark Twain, Querkopf Wilsons Kalender

Es gibt eine Salbe für jede Wunde.
en] There's a salve for every sore.
it] A ogni cosa è rimedio fuora ch'alla morte.

Es gibt eine Schwäche des Körpers, die aus der Stärke des Geistes kommt, und eine Schwäche des Geistes, die aus der Stärke des Körpers kommt.
Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen

Es gibt eine Selbstgefälligkeit des Glaubens, unverzeihlicher und gefährlicher als die der Intelligenz.
Dag Hammarskjöld, Zeichen am Weg

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