<<< Weisheiten 1137 >>>

Einen kürzer führen.
i] Eine breslauer Kräuterin von einer trägen Magd: 'Sie stiht auch kei maul uf biss haller lichter tag is. Ich wulde sie a su kürzer führen und ihrs Brudt Kirble hiher hengen, ober dau hott ich inna Wespan Nast gestirt.'

Einen Kuss an sich, ohne Mund, kann man nicht geben.

Einen Kuss in Ehren kann niemand verwehren.
i] Dies Sprichwort bezieht sich hauptsächlich aufs weibliche Geschlecht und besonders auf die unverheirateten Personen desselben. Es würde wider den Wohlstand verstoßen, wenn sich die Glieder dieses Geschlechts von einem jeden wollten küssen lassen. Nach römischem und deutschem Recht wurden die streng bestraft, die eine Ehefrau oder eine Jungfrau wider deren Willen küssten. wer eine Nonne küsste, wurde als Kirchenschänder bestraft; und der Vasall, der die Gemahlin oder Tochter seines Lehnsherrn durch einen Kuss beleidigte, verlor sein Lehen. Das Sprichwort sagt nun, dass ein Kuss, der nicht aus unedeln Absichten, sondern aus Hochachtung, Freundschaft und mit Bewilligung gegeben werde, nicht als Beleidigung zu bestrafen sei. Ein Kuss ist entweder erlaubt: 1) ein geistlicher; 2) zur Versöhnung und zum Frieden; 3) aus Landessitte und Landesgewohnheit a) zum Gruß beim Begegnen, zur Ankunft und zum Weggehen, b) aus Höflichkeit, c) aus Schmerz; 4) aus Ehrerbietung; 5) zur Feierlichkeit; 6) reiner Zärtlichkeit; a) zwischen Ehegatten, b) bei Verlobten, c) bei Eltern und Kindern, d) bei Anverwandten, e) bei guten und vertrauten Freunden; oder unerlaubt: 1) aus Falschheit, Bosheit, Verräterei; 2) aus verbotener Wollust.
dk] Bierne kysse blomsterne, og de blive dog smukke.
ho] Een kus in eeren kan nieman weren.

Einen Kuss kann man abwischen, aber das Feuer im Herzen nicht löschen.

Einen Kuss mit Sauce bekommen. Niederlausitz
i] Wenn Personen mit offenem Munde küssen.

Einen Kuss, den man raubt, gibt man wieder.
dk] Det kys man giver, tager man, og ingen mister noget.

Einen lacht der Käs an, der andere fällt davor in Ohnmacht.

Einen langen Draht (Faden), eine faule Magd.

Einen langen Hals machen.

Einen langen Holzstapel man fährt, eine kurze Furche man pflügt.
Estland

Einen langen Pritzpratz machen.
i] In dem Sinne von Brei.

Einen langen Schlaf tun.
z] Ich denke einen langen Schlaf zu tun. Schiller, Wallenstein
i] Mit dem der Dichter den Schlaf voraussagt, aus dem kein Erwachen ist.

Einen langen Schritt am Leibe haben.
Schlesien

Einen langen Senf worüber machen.
i] Viel unnütze Worte.

Einen langen Spieß haben.
i] Viel Geld.

Einen langen Tannhäuser draus machen.
i] In einer vierzehnblätterigen Reformationsschrift, die den Titel führt: Ain gesprechbüchlein von ainem Weber und ainem Kramer über das Büchlin Doctoris M. Kretz von der haimlichen Beycht u.s.w. heißt es: 'Wie jr auch gelesen hond von der rechten Kirchenbeycht und zeugt sich aus dem newen Testament, so Christus zu sein Jüngern spricht (Joh. 20): welchen jr die sünd vergend u.s.w. und macht aynen langen Thanhauser darauss, wie man helt aus der Priester beychten.' Auch in einer anderen Flugschrift, die den Titel hat: Christliche Ermannung das den vneelichen kindern bis hieher lernung der handtwerk u.s.w. aufgehalten worden heißt es: 'Ich erleide nit, das der Dietrich von Bern, der Hildebrandt oder der alt Danhewser, dabei werd gesungen.'

Einen Läufer noch anspornen.

Einen Lautenspieler im Busen haben.
ndt] Ein lautenschlaher im hertzen (busen) han.
i] Einer stillen Liebe Ritterdienste leisten, eine stille Liebschaft haben, auch wohl still vergnügt sein. Aber auch in dem Sinne: ein gutes Gewissen haben
z] Es ist jm heymlich wohl. Derer freund, reichthumb, fried u.s.w. niemand weyss, die lachen in die faust und frewen sich heymlich in jhren busen, dass jhr glück und gut leben niemandt weiß.
z] Mancher hat im hertzen sitzen ein lauten schlaher mit seim kritzen, das er muss gumpen und auch blitzen on alle vernunfft mit wenig witzen.
z] Sie hat mirs wohl so süß. geschlagen, das ich vom dantz lieff narren jagen, der hat ein lautenschlaher sitzen, wenn sie will, so muss er laufen.
la] In sinu gaudere.
sd] Han haar en lutenist i barmen.

Einen Lebenden töten oder einen Toten beleben ist unmöglich.

Einen leeren Kopf kannst du tragen, einen leeren Magen nicht.
Estland

Einen leeren Kram zu Markt bringen.
z] Wer nichts gelernt hat, und kommt zum Ampt, der bringt ein lehren Kram zu Mark und redt von sachen wie ein Papagey die deutsche sprach.

Einen leeren Magen hat der Wählerische, einen vollen der Brühenverschlinger.
Estland

Einen leeren Magen wollen die Beine nicht weit tragen.
sp] Las tripas estén llenas, que ellas llevan á las piernas.

Einen leeren Sarg begraben.

Einen leeren Topf muss man nicht zum Feuer stellen.

Einen Lehrer gibt es, der ist vortrefflich, wenn wir ihn verstehen; es ist die Natur.
Heinrich von Kleist, an Wilhelmine von Zenge, 16.-18. November 1800

Einen Leichnam benutze nicht als Brücke.
Osmanien

Einen Leichnam kann man begraben, aber einen Prozeß nicht.
Afrika

Einen leichten Fuß leite, einem schweren befiehl.
Estland

Einen leuchtenden Wurm für eine Laterne verkaufen.
fr] Vendre des vessies pour les lanternes.

Einen Leuchtwurm für eine Laterne verkaufen.

Einen Lichtbildervortrag über Gott halten.
Jules Renard, Ideen, in Tinte getaucht

Einen lieb und niemand mehr, das ist allen Jungfrauen eine Ehr.

Einen lieben Weg wandert man leicht.

Einen lieber mit den Fersen als mit den Zehen sehen.

Einen liebhaben, dass er die Hölle für einen Tanzsaal ansieht.

Einen loben über den Schellenkönig.
i] Sehr stark. Um auszudrücken, dass man jemand über alle massen lobt, ihm Schmeicheleien sagt, hat man in Podolien die jüdisch-deutsche Redensart: Heben auf Drikkes. (Verdorben vom polnischen Drag = Stange, Hebebaum.)

Einen lob'n über 'n grün'n Klee.

Einen löcherigen Sack und einen Geizhals wird man nicht füllen.

Einen Löwen am Bart zupfen.
la] Leoni barbam vellere.

Einen Löwen barbieren.
Altgriechisch
i] Wer Mächtige zu eigener großer Gefahr betrügen, verspotten will.

Einen Löwen im Käfig (gefangen) halten.
z] Wer bei Lästerungen und Unbilden geduldig bleibt, gleicht jenem, der einen Löwen in einem Käfig gefangen hält; wer sich aber rächt, gleicht einem, der sich selbst zu Grunde richtet.

Einen Löwen mit Stroh füttern.

Einen Löwen scheren, ist ein gefährlich Geschäft.
ho] Het is kwaad, den leeuw te scheren.

Einen Löwen soll man nicht reizen.
i] Nicht zu seinem eigenen Verderben einen Mächtigen herausfordern.
la] Leonem ne stimula.

Einen Luftstreich tun.
i] Von erfolglosen Bestrebungen.
la] Austrum perculi. Plautus

Einen Lügner fängt man eher als einen Krüppel.
sp] S'atrapa més aviat a un mentidor que a un coix.

Einen Lügner holt man schneller ein, als einen hinkenden (lahmen) Hund.

Einen lynchen.
i] Wir pflegen darunter die Misshandlungen zu verstehen, die eine aufgeregte Volksmasse an einer Person ausübt. Der Ausdruck kommt aus Nordamerika, wo man damit den Akt bezeichnet, durch welchen das Volk selbst die Strafe an einer Person vollzieht, die nach seiner Überzeugung eines Verbrechens schuldig ist, und zwar besonders in den Fällen, wo entweder ein Gericht nicht vorhanden oder zu fern ist; auch wohl dann, wenn man glaubt, dass das gerichtliche Strafverfahren zu langsam, zu mild oder zu parteiisch sei. Sehr häufig, ja fast allgemein wird mit dem Worte Lynchgericht die Vorstellung der Ungerechtigkeit, der Pöbelherrschaft u.s.w. verbunden. Dieser Ansicht widerspricht der Ursprung derselben, den wir in Virginia finden, wo es zur Zeit des Unabhängigkeitskriegs gegen die Engländer nur ein Kriminalgericht gab, welches das Endurteil bei schweren Verbrechen aussprechen konnte. Die Verbrecher hatten in dem Kreise (County), in dem sie gefangen wurden, eine Voruntersuchung zu bestehen und wurden dann nach Williamsburg, wo das Strafgericht seinen Sitz hatte, zur Aburteilung gesandt, was sehr unzweckmäßig war. Während der Kriegszeit waren Pferde für beide Heere ein sehr gesuchter und teurer Artikel. Der Pferdediebstahl nahm daher in einer solchen Weise überhand, dass niemand, auch bei der größten Wachsamkeit seine Pferde sicher hatte. Wenn der Pferdedieb nicht selbst auf dem Transport nach Williamsburg entrann, so verschwanden doch in der Regel die Belastungszeugen, und der Angeklagte musste freigesprochen werden. Die Pferdediebe hatten sich unter einem Manne, der sich durch Kühnheit, feine Bildung und männliche Schönheit auszeichnete, dem Kapitän Perkins, als eine Bande organisiert, und hatten ihre Posten und Niederlagen vom Norden durch Virginia hindurch bis Südcarolina, sodass ein Ankämpfen gegen sie erfolglos war. Wurde auch ein einzelner einmal gefangen, so wurde er von seinen Spießgesellen befreit. Unter diesen Umständen dehnten sich die Pferdediebstähle bis Pittsylvania County aus, wo ein alter Richter, Namens Lynch, den Vorsitz im Gericht führte. Er erkannte die Not des Landes und lud eines Tags die sämtlichen Richter des County zu einer Versammlung ein, in der er eine Rede voll Zorn hielt und den Vorschlag begründete, dass jedes County seine schweren Verbrecher selber richte. Der Vorschlag ward angenommen. Jetzt begann in jedem County die Jagd auf die Pferdediebe; und 'Richter Lynch' war das Wort, das die Bauern zu ihrem Feldgeschrei machten und das bald das Schreckenswort aller Spitzbuben war. Überall wurden die Galgen mit Pferdedieben bedeckt. Wenn die Verurteilung auch ganz nach allen Regeln des Rechts erfolgte, so wirkte doch die Kürze und Schnelligkeit der Strafe so gewaltig auf die Diebe, dass sie Virginia räumten. Richter Lynch hatte sein Land von einer schweren Plage befreit; aber er wähnte wohl nicht, dass später sein Name dazu gebraucht werden würde, jeden Ausbruch des Volksunwillens zu rechtfertigen, der die Gesetze willkürlich anwende oder umgehe. In ähnlichen Fällen wie damals hat das Volk oft die Handhabung des Rechts nach seiner Auffassung selbst in die Hand genommen. Im Jahre 1834 versammelten sich z.B. die Bürger Vicksburgs aus eigener Machtvollkommenheit zu einem Gericht, um die Spielhäuser auszurotten. Die Spieler von Profession wurden eingefangen und nach einer Art von Gerichtsverfahren, wo das Wort 'Lynchgericht' auftauchte und bald geläufig für alle Zungen wurde, aufgehangen. Im Jahre 1851 hatte eine Lynchung in Kalifornien stattgefunden. Der Ausspruch des Coroners am Grabe des Gelynchten lautete: 'Gestorben nach göttlichem Willen und menschlicher Gerechtigkeit.'

Einen Mächtigeren muss man nicht zum Genossen wählen.

Einen magern Hund stechen die Fliegen am meisten.

Einen Makel im Jaspis kann man noch wegschliefen. Einen Fehler in der Rede kann man nicht ungeschehen machen.

Einen malen, wie man ihn findet.

Einen Mann der Tat erkennt man daran, dass er nie schlecht gelaunt ist.
Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares

Einen Mann erkennt man am Gange.

Einen Mann für eine Frau. Eine Frau für einen Mann. Unmenschlich. Das Vieh ist besser. Die Schlange ist besser. Das reißendste Tier ist besser als der Mann, der einer Frau seinen Samen verweigert, weil sie nicht sein Weib ist, der den Samen, der die Wärme des Lebens hat, zurückhält.
Miguel Angel Asturias (1899-1974), Die Maismänner

Einen Mann hungerte manche Stund'; er ging und kaufte sich einen Hund.
mhd] Einen man hungerte manche stunt, der gieng und koufte einen hunt.

Einen Mann kennt man nicht eh'r, bis dass er kommt zur Ehr'.
ho] Men kent een' man niet eer, voor dat hij komt tot eer.
ho] Men kent eens mans wijsheid, als hij en hoofd is.
ho] Men kent geen' man, als eer hij magt krijgt.

Einen Mann lernt man kennen im Spiel, auf der Buhlschaft und auf der Jagd.

Einen Mann lernt man niemals kennen, bis er eine Frau nimmt.
Australien

Einen Mann misst man nicht nach der Elle.
bm] Chlap se jako oves korcem nemĕří.
pl] Korcem chłopa niemierz.
pl] Niemierzą chłopa w korza jako owies.

Einen Mann muss man nicht eher beim Bart nehmen, bis man ihm den Kopf abgeschlagen hat.

Einen Mann ohne Verdienst nur aus Gunst zu bereichern, heißt, ebenso blind zu sein wie das Glück.
König Friedrich der Große, Politisches Testament (1752)

Einen Mann und Brot wollen alle.
Estland

Einen Mann von Flaum jagt der Wind über den Zaun.
it] L'huomo di piuma vola.

Einen Mann, der Ruhm verdient hat, läßt die Muse nicht sterben.
la] Dignum laude virum Musa vetat mori.

Einen Mann, der was kann, sagte die Tochter, als die Mutter sie fragte, was sie ihr zum Jahrmarkt mitbringen solle.
sp] Madre, casar, casar, que carrafico me quiere llevar.

Einen Mann, der zum Ehemann paßt, den wollen die wenigsten Mädchen gern heiraten.
Sprüche der Weisen

Einen Mann, dessen Bart lang geworden, verhöhnt man nicht mehr.

Einen Marder für einen Fuchs fangen.

Einen Maulkorb tragen (müssen).
i] Schweigen oder schweigen müssen.
z] Das öffentliche Gewissen wird uns so lange fehlen, als der Mund der Öffentlichkeit einen Maulkorb trägt.

Einen Maulkorb, denn er beisst die Gouvernante immer in die Backe, sagte Karl, als der Vater fragte, was man dem Hauslehrer zum Geburtstag schenken solle.

Einen Maulwurf verfolgt der Adler nicht.
dk] Örnen skal ei gierne efter muldvarpe flyve.

Einen Mecklenburger zu Hilfe rufen.
i] Nach dem Prügel greifen. Mit Bezug auf das mecklenburger Prügelgesetz.
z] Doch (der Betrogene) sann auf Rettung und verfiel endlich auf die Mecklenburger. Mit einer Elle mecklenburger Mass erschien er wieder und schwang dieselbe so kräftig, dass sein Gegner klein beigab.

Einen Mehlsack für ein Weinfass ansehen.
i] Arge Verwechselung.

Einen mehr als (oder wie) seine Augen lieben.
Kommt unter anderen vor bei Catull (in luctu passeris). Plautus (Cornicularia) gebraucht die Redensart: oculitus amare. Plus oculis suis amare aliquem.

Einen meiden, so weit man ein weiß Pferd sehen kann.
ndt] Ên mid'n as'n sla'nd Perd.

Einen Meister, nicht einen, der ein Jahr gelernt hat, nimm für die Arbeit.

Einen Meisterstreich machen (führen).
z] So lug, das du yetz volgest mir und bhalt ein meisterstreich bei dir.
fr] C'est un coup de maître.

Einen Menschen beurteile nicht nach seinem Äußeren. Das Wasser des Meeres kann man nicht mit einem Scheffel messen.

Einen Menschen erziehen, heißt seinen Willen bestimmen; ihn gut erziehen, heißt seinen Willen gewöhnen, stets nur das Gute zu erstreben.
Lagarde, Deutsche Schriften, Zum Unterrichtsgesetze

Einen Menschen in der lebenden Welt sieht man, einen Toten nie.
Estland

Einen Menschen kennen heißt, ihn lieben oder bedauern.
Ebner-Eschenbach

Einen Menschen kennen heißt: wissen, über welchen Betrag er verfügen kann. Was kommt es denn auf einen Namen an?
Casanova, Neunundneunzig Abenteuer

Einen Menschen kennenzulernen ist nicht immer ein Glück.
Morgenstern, an Karl Scheffler, 24. 8. 1905

Einen Menschen recht zu verstehen, müßte man zuweilen der nämliche Mensch sein, den man verstehen will.
Lichtenberg, Aphorismen

Einen Menschen vom Irrtum zu befreien, heißt geben, nicht wegnehmen.
Arthur Schopenhauer

Einen Menschen zu erziehen kostet viel und ist doch bald um ihn geschehen.

Einen Menschen zu kennen, heißt nicht, sein Gesicht, sondern sein Herz zu kennen.
China

Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen, ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, dass aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichtum, den sie überkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter (...) treulich überliefern, das ist Erziehung.
Achim von Arnim, Der Wintergarten

Einen Merks auf den Buckel bekommen (geben u.s.w.).

Einen Metzgergang tun.
i] Einen vergeblichen Gang.

Einen Milchpfennig geben müßen.
z] Die Pfaffen mussten von ihren Köchinnen, wenn sie ein Kind hatten, einen Gülden geben; den nennet man einen Milchpfennig. Luther

Einen Mistfinkendiskurs führen.
i] Gemeine, schlüpfrige Unterhaltung.

Einen mit Augen anwerffen, wie ein todt Saw auff eim misthauffen.

Einen mit Baumwolle angreifen.

Einen mit Besen und Schemelbein bewirten.
Ihm die Tür unsanft weisen

Einen mit blauen Bohnen spicken.

einen mit Blicken durchbohren
en] to look daggers at s. o.
fr] transpercer qn. du regard
it] trafiggere qd. con lo sguardo

Einen mit Buchsbaum bestecken und dem Teufel zum Jahrmarkt schenken.

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