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Friedrich Rückert (1788-1866) - Gedichtzeilen

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Friedrich Rückert (1788-1866)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen

  1. An einem Regentag, und wann der Wind ist rauh,
  2. Den bunten Farbenschmelz der Haare zu verfärben,
  3. Er fürchtet, seinen Pelz, den glatten, zu verderben,
  4. Er nicht deswegen mag verlassen seinen Bau.
  5. Und thut sie's mit Verstand, so fügt er sich vernünftig.
  6. 'ch aber deut' auf mich den Laut:
  7. 'nen feinern Rock, als hier den andern gaben?
  8. 's fragt gleich beim ersten Baum:
  9. 's ist doch nicht mein, so laßt's nur drinn.
  10. 's ist ebene Wiesenflur.
  11. 's ist ein Amtmannsbube
  12. 'S ist keine Kunst, die Welt roh unter'n Fuß zu treten;
  13. 's ist Nacht, der Spielmann fidelt drauf los.
  14. 's muß eben auf dem Erdenrund
  15. (Also ist's des Himmels Rath)
  16. (Am bequemsten ist die zum Nasenopfer,
  17. (Außer einem halbvergess'nen,
  18. (Bekannt ist dessen Name)
  19. (Dank für gastliche Aufnahme)
  20. (Das seh'n wir freilich, so sind wir nicht blind)
  21. (Denn ein solches war der Wunsch)
  22. (Denn ihr entfernter Vetter war Choseima)
  23. (Denn ihr Fenster schirmen Eisengitter)
  24. (Die Fabel ist bekannt) der wandernd seinen Sohn
  25. (Die Liebste hat's gesprochen unverhohlen)
  26. (Doch war es mir, alsob ich träumte)
  27. (Du warst ja nie in Schlummer)
  28. (Eben aus der Stadt kehrt' er zurücke)
  29. (Ehr's und verdirb es nicht!) dir gab ein beßres Wort.
  30. (Ein Denkmal meines Lebens zu vernichten,
  31. (Er machte sie im Leben mehr als einmal,
  32. (Erzählt Suleiman Elwarrak)
  33. (Es war noch nicht der Brauch, daß man mit Fleiß drein sah)
  34. (Fei't es, ihr Musen!)
  35. (Frühling thaue seine Rosenauen!)
  36. (Fuhr die Erzähl'rin fort mit reinrem Ton)
  37. (Gemaltes abgezählt) drum wird das Feuer seyn,
  38. (Gottes Segen über ihn)«
  39. (Hast, ihn zu stürzen, Himmel, keine Blitze?)
  40. (Könnt' ich ohne Zwang dich lassen?)
  41. (Lehrtest du nicht selbst es mich ?)
  42. (Mehr Abenteuer schon hatt' er, noch wunderbarer),
  43. (Mich, liebe Vögel, plagt sie nicht!)
  44. (Nur im wievielsten Grad ist mir nicht klar)
  45. (Nur nicht die Söhne hochgemuth,
  46. (O könnten wir's) wovon sein Busen schwillt;
  47. (O senket nur theilnehmend einen Ast!)
  48. (O zürne nicht der Braut)
  49. (Ohne Würden und Verdienst,
  50. (Sahst du den Schweiß, der deinethalb mich näßte?)
  51. (Sang ich aus meiner Grüne)
  52. (Seh' ich noch beim letzten Schein),
  53. (Sei du mir genannt mit Wehmuth,
  54. (So hat man mir's erzählt, und so erzähl ich's nach)
  55. (So kam es droben jetzt herab gequollen)
  56. (So klang es schmelzend zu mir her von oben)
  57. (So sprach der eine Halm zum andern weiter)
  58. (Sprach der aufgeblas'ne Thor)
  59. (Sprach Kabus einst zu seinem Sohne)
  60. (Ueber ihn sei Gottes Segen)
  61. (Ueber ihn sei Gottes Segen)
  62. (Um Verzeihung, Fürst der Gläub'gen!)
  63. (Und Baunach heißt der dritte)
  64. (Uns ist es verschoben)
  65. (Vergebens hab' ich dagegen gestritten)
  66. (Viel besser wär' ich in den Tod gegangen)
  67. (Völlig seines Namens würdig,
  68. (War es Demuth, war es Stolz?)
  69. (War's, was er im Vorbeiziehn sprach)
  70. (Weil ein Werk von vielen Händen
  71. (Welch ein nagendes Liebesangedenken!)
  72. (Wo ist das Herz, das jenen Tag vergißt?)
  73. (Zum Sprichwort ward dies Wort hernach)
  74. 5chlöss' ich die staubigen Büchsen, und bräche die Gläser in Scherben,
  75. Kam ich desselbigen Weg's gefahren.
  76. Kam ich desselbigen Weg's gefahren.
  77. Kam ich desselbigen Weg's gefahren.
  78. Kam ich desselbigen Weg's gefahren.
  79. Und aber nach fünfhundert Jahren
  80. Und aber nach fünfhundert Jahren
  81. Und aber nach fünfhundert Jahren
  82. Und aber nach fünfhundert Jahren
  83. Und aber nach fünfhundert Jahren
  84. Will ich desselbigen Weges fahren.
  85. All' die andern abgefallen.
  86. Die Gattin ist es, die dem Gatten wohlbehagt.
  87. Freimund, ohne mitgespielt zu haben,
  88. Freimunds Lieder, und sprechen dann:
  89. Freimunds schweigen hier.
  90. Kreuzthal noch und Löffelsterz,
  91. Mainberg, dessen Zinne blinket
  92. Pflücktest Blätter nach Gefallen.
  93. Sind vor Gluth des Scheideschmerzens.
  94. Von der Rose meines Herzens.
  95. Ab dem zuckernen Geschöpfchen.
  96. Ab die letzten Flecken.
  97. Ab haben geworfen die Bäume zu Haufen,
  98. Ab ist die Blüthe gestreifet,
  99. Ab sich der langen Bekümmerniß thu.
  100. Ab von ihr, und kehre nie.
  101. Ab, hinab, zur Ros' hinab in's Grab!
  102. Abbaßa geb' ich dir hiemit zur Ehe,
  103. Abbassidischen Geblütes,
  104. Abbrechen lassen, aber Tauben siedelten
  105. Abdallah Leißi war der Mann,
  106. Abdallah Leißi war ein Mann,
  107. Abdallah setzt sein Roß in Gang,
  108. Abdamru ist ein fauler Knecht,
  109. Abdelmalik schauderte und gab
  110. Abdelmalik war im Schloß von Kufa,
  111. Abels Opferdüfte.
  112. Abend irgend ein Glück schreibst, ein erlebtes, darein.
  113. Abend, daß er Nacht-durch walle.
  114. Abenddämmrung ruhig mild,
  115. Abendglocke, was rufst du? Ich rufe der säumenden Dämmrung,
  116. Abendgluthumröthet,
  117. Abendlicher Sang:
  118. Abendluft
  119. Abendroth ihr überstrahlt?
  120. Abendröthlich überglommen,
  121. Abends auch dir vorgetragen,
  122. Abends eingeschlafen.
  123. Abends ihm der Engel kam,
  124. Abends kam ein Himmelsbote,
  125. Abends tausendfach
  126. Abends uns erzählst im Zimmer.«
  127. Abends verstreut er die Rosen.
  128. Abends war er singend eingeschlafen,
  129. Abends wo im Zimmer
  130. Abends, wo wir dich nicht nöthig hatten.
  131. Abendzeit bei Kerzenschein
  132. Aber Abends immer
  133. Aber Abermannsdorf ist versunken,
  134. Aber Abu Rihan's Vorsicht
  135. Aber ach, ich hoff' es nicht.
  136. Aber Ahnaf in der Nacht
  137. Aber Allah zur Errettung
  138. Aber alles zu verstehen.
  139. Aber als der erste Sprutz
  140. Aber als der Krieg begann,
  141. Aber als die Sonne stach,
  142. Aber als die Zaudereien
  143. Aber als entthöret
  144. Aber als er gar nichts wußte,
  145. Aber als er mich erkannte,
  146. Aber als er war vollbracht,
  147. Aber als mit Himmelsbrot
  148. Aber als mit Roß und Wagen
  149. Aber als sie abgestiegen,
  150. Aber als sie nun die nahen
  151. Aber als sie vorwärts zogen,
  152. Aber als soweit die Mauer
  153. Aber am Ende der Stunde beginnt es ihr deutlich zu werden,
  154. Aber an den großen Fagfur
  155. Aber an des Ratzen Platze
  156. Aber ansagt
  157. Aber auch gestatten
  158. Aber auch Gewänderchen
  159. Aber auch zu zürnen groß;
  160. Aber auf besond're Art.
  161. Aber auf den großen alten,
  162. Aber auf seinem Kriegselephanten
  163. Aber auf's Gebiet des Kaimans sich zu wagen,
  164. Aber aus dem Morgenlande
  165. Aber aus dem offnen Spalt,
  166. Aber aus dem Wintertraum
  167. Aber bald zum Tode senkt
  168. Aber beide Flammen
  169. Aber beigelegt hat ihn,
  170. Aber Bendewi im Königsprachtgewand
  171. Aber Bendewi spricht, als es Abend ist:
  172. Aber Bendewi, als nun der Tag erwacht,
  173. Aber Bergbewohnersitte
  174. Aber Bescher Ben Rebia,
  175. Aber bist von mir umfaßt geblieben.
  176. Aber blass're Blumen blühn
  177. Aber blind ist Mutterwahn,
  178. Aber Blüthen hell und blau
  179. Aber bricht
  180. Aber bückend
  181. Aber da euch ward zunichte,
  182. Aber da ich ein Dichter bin,
  183. Aber da ward mir von Blüthen nichts ruchtbar;
  184. Aber damals blieben sie
  185. Aber dann mein Hüttchen bauen
  186. Aber darauf ist das Bild geprägt
  187. Aber daß dich nicht gereue
  188. Aber das ganze Schlüsselheer.
  189. Aber das ist mir kein Trost;
  190. Aber das Männlein darf nicht 'raus,
  191. Aber das Männlein hat sie doch gedruckt,
  192. Aber das Thier am nächsten Tag
  193. Aber das war nur die erste Gruppe,
  194. Aber das wär' unendlich, und hier gilt's Grenzen zu setzen.
  195. Aber das Winterfest Weihnachten
  196. Aber dem verwöhnten Kenner
  197. Aber den Knechten, die draußen dienen,
  198. Aber den sicheren Grundstein zu legen,
  199. Aber denkt die Schnecke war kein Gaul,
  200. Aber der am Fuß ihn wusch, bemerkte
  201. Aber der Bruder sprach gefaßt:
  202. Aber der Franzmann versteht mich schon,
  203. Aber der Geist, Der die Preußen hat angerührt,
  204. Aber der König in Schweigen versank,
  205. Aber der König und all' sein Troß
  206. Aber der Reichthum
  207. Aber der Sohn, noch mehr erschrocken,
  208. Aber der Sonne heimliche Kraft
  209. Aber der Strauß
  210. Aber der Vater rief die zweite
  211. Aber der Zufluß von unten fehlt,
  212. Aber deß ich nie mit Liebe dachte.
  213. Aber des Käfichs bei dir brauchet der flatternde nicht.
  214. Aber die ältesten Leute
  215. Aber die auf gleichen Wegen
  216. Aber die blüh'n euch nun selber wohl ja:
  217. Aber die Frauen des Stammes zieh'n,
  218. Aber die Frucht ist gereifet.
  219. Aber die Gäste fehlen zum Schmaus;
  220. Aber die Grille
  221. Aber die ihr eigen nennen
  222. Aber die Kameele wurden
  223. Aber die Liebe auch dorthin sich fand,
  224. Aber die Lieben all
  225. Aber die Treuen sind ungetreu,
  226. Aber die weise Gartenverwaltung
  227. Aber dieser schlug ihn nieder
  228. Aber doch ein letztes Reis
  229. Aber doch zufrieden;
  230. Aber droben anvermählet
  231. Aber du im Sonnenglanz
  232. Aber du vermagst im Herzen
  233. Aber du, die ewig neue,
  234. Aber du, um Blumen fliegend,
  235. Aber durch sie Briefe schreiben,
  236. Aber eh' er Zeit sich auszuruhen hat,
  237. Aber ein gewaltiger Großsprecher.
  238. Aber ein jeder für sich.
  239. Aber ein schönes Lied tönt über dem Grabe der Stein dir,
  240. Aber eine goldne Brücke
  241. Aber eine vierte blühet,
  242. Aber eine Weile noch
  243. Aber Eine, die heute
  244. Aber einen Regenwurm
  245. Aber einer, die es hörten, sprach:
  246. Aber eins zu schmecken
  247. Aber einst dem Hebat Allah,
  248. Aber er gab einen Wink dem Weibe:
  249. Aber er gebeut der rohen
  250. Aber er hob es auf und fühlte
  251. Aber er in seinem Schimmer
  252. Aber ernster wird das Leben,
  253. Aber erst die Modewürze,
  254. Aber es hat nun am Himmel die herbstliche Wage gerichtet,
  255. Aber es hat sie getroffen ein Schuß;
  256. Aber es in den Mund zu nehmen
  257. Aber es ist besser gewesen,
  258. Aber es ist Gottes Rath,
  259. Aber es schmeckt ihm so gut, Gott weiß,
  260. Aber es wird schwarz geschwind
  261. Aber eure Hügel stehn
  262. Aber Finken schlugen;
  263. Aber folche Ordnung machen,
  264. Aber frei im Sonnenscheine
  265. Aber freilich nicht in ihrer Kammer,
  266. Aber für den Mittagstisch
  267. Aber für des Tags gestörte
  268. Aber gar wohl den Sinn erräth.
  269. Aber Gäst' aus fremder Zone
  270. Aber gib mir nun das Männchen,
  271. Aber gieb Acht! das ging wie der Wind,
  272. Aber Gott, der sein Gebet
  273. Aber größer wird's erscheinen,
  274. Aber heimlich in der Nacht
  275. Aber hernieder
  276. Aber heut ist hier der Abt.
  277. Aber heute muß ich merken:
  278. Aber hier dem armen Fänger
  279. Aber hier die Erbs- und Linsen
  280. Aber hier in diese Stille
  281. Aber hier in unserm Kreise
  282. Aber hier wer brütet,
  283. Aber Honig macht sie nicht.
  284. Aber horch, sie fangen eben
  285. Aber Hudhud sitzt schon droben,
  286. Aber Hungers ist er nicht gestorben.
  287. Aber ich bin eurer Lust Gespiel.
  288. Aber ich habe
  289. Aber ich kann mich davon nicht nähren.
  290. Aber ich kann's nicht sehen,
  291. Aber ich mit meinem Schwert Samsame,
  292. Aber ich mit meinen Tönen,
  293. Aber ich muß, in Fessel geschlagen,
  294. Aber ich will aufbewahren,
  295. Aber ich, gesandt von Omar,
  296. Aber ihn hat verlassen das Glück.
  297. Aber ihr Haufen ist stets verstärkt,
  298. Aber ihr Sprechen war nichts als ein Ach,
  299. Aber ihr, weil sie zum Kauf
  300. Aber Ilak hat einen Braten
  301. Aber im Getümmel tief
  302. Aber im Hinunterschwimmen
  303. Aber immer widerlegen
  304. Aber in der dritten Nacht
  305. Aber in der Nacht erschien
  306. Aber in derselben Nacht
  307. Aber in des Kummers Nächten,
  308. Aber ist der Knoten entschlüpft,
  309. Aber ist er so gewiß
  310. Aber ist es eingetroffen,
  311. Aber Joseph, der nun alle
  312. Aber jung geblieben
  313. Aber jung noch minder.
  314. Aber jung und wohlgebildet,
  315. Aber Kadir Billah waltet,
  316. Aber kann ich mit ihr wieder
  317. Aber kein einz'ger hat Raum.
  318. Aber kein Vogel baut sein Nest
  319. Aber keinen Appetit!
  320. Aber keiner durch die Kehle,
  321. Aber klagt, daß es abscheulich
  322. Aber klar vermocht' ich's nicht zu hören.
  323. Aber komm' ich dann geschritten,
  324. Aber laß, o dreister,
  325. Aber laßt euch sagen,
  326. Aber lesen konnten sie nicht,
  327. Aber luftiger und kahler,
  328. Aber lustig, sich im Sonnschein
  329. Aber Magdalene
  330. Aber Mahmud tritt dem Götzen
  331. Aber manches ließ er sich auch bieten,
  332. Aber meinem Geist es bringt
  333. Aber mich darein bequemen,
  334. Aber minder jenen Trieb,
  335. Aber mit bedachtem Fleiß
  336. Aber mit dem Strahl der Sonne
  337. Aber mit den Augen nur!
  338. Aber mit den Blicken greif' ich
  339. Aber mit den hölzern Waden
  340. Aber mit gemessnem Schritt!
  341. Aber mit Schrecken ward mir kund:
  342. Aber munter
  343. Aber munter entgegen rief
  344. Aber munter und vergnügt, und niemals
  345. Aber nach geschehner Theilung
  346. Aber nachdenklich ist sein Sinn;
  347. Aber Nachts auf meinem Pfühl
  348. Aber nahete sich mit störenden Tritten ein Fremdling,
  349. Aber nicht die Liebe
  350. Aber nicht mit deinem Herzen,
  351. Aber nicht mit einem Kuß
  352. Aber nicht mit meinem Glück.
  353. Aber nicht von deinem Manne,
  354. Aber nicht zu essen trachten.
  355. Aber nicht zu scharf ist besser,
  356. Aber nie ist dir's zu warm,
  357. Aber nie mit solchen Machten,
  358. Aber nie so tadelfrei,
  359. Aber nie such' einzudringen
  360. Aber niemals ist erfroren
  361. Aber niemals mir entflogen
  362. Aber Niemand fragt danach.
  363. Aber noch ein Bienchen kroch
  364. Aber noch unvergütet
  365. Aber nun in dunklen Forsten
  366. Aber nun mit raschem Brausen
  367. Aber nun, vor Riesenschatten
  368. Aber ob du lange wählest,
  369. Aber Pein würd' ich empfinden,
  370. Aber Peros, seines Reiches mächtig,
  371. Aber plötzlich fühlt er stocken
  372. Aber plötzlich wie begeistert
  373. Aber Reben trugen.
  374. Aber rings, nach Beterweise,
  375. Aber ritterlich beschaffen.
  376. Aber roth in Zorn erbrennen
  377. Aber ruhend in dem Strauch
  378. Aber Saad Ben Abi Wakkas
  379. Aber schlimmer,
  380. Aber schon so viel besaß es,
  381. Aber schöner schwand es so.
  382. Aber schüchtern blieb mein Lieben,
  383. Aber schwarz ward er davon,
  384. Aber schwer genug noch waren
  385. Aber schwerer, als er glaubt,
  386. Aber seht den Unzufriednen,
  387. Aber seht ihr? Dort im Kreise
  388. Aber seht, es ist ein Engel
  389. Aber seinem Vater
  390. Aber seines Vaters Habe
  391. Aber seit derselben Zeit
  392. Aber seit dort Schiffer landen,
  393. Aber seit ich dich gewann,
  394. Aber selber laß mich sehen,
  395. Aber selber über'm Haupt
  396. Aber sich drängen so still und bescheiden
  397. Aber sie gaben trüben Schein;
  398. Aber sie muß gehn;
  399. Aber sie reden ihr trocknes Wort
  400. Aber sieh, zu dieser Stunde
  401. Aber siehst du? das Schifflein war schmal,
  402. Aber so erzählt Ben Mußa
  403. Aber so gedankenlos verkehrt sind Menschensinne,
  404. Aber sonst kein Gold in Dir gefunden,
  405. Aber soviel räum' ich ein;
  406. Aber stadtwärts geht Kapaun
  407. Aber stolz, nicht eitel, heute
  408. Aber stumm geboren;
  409. Aber tapfern Chalid, Sohn des Saakab, hatten;
  410. Aber treibt ihn mit Maße!
  411. Aber um die Kuh zu melken,
  412. Aber um die Mittagszeit,
  413. Aber um zu gleiten
  414. Aber umgeschlagne Knaben
  415. Aber unerkaltet
  416. Aber ungefragt eröffnet's
  417. Aber ungleich war das Loos der Sänger.
  418. Aber unter das Gerüste
  419. Aber unter'm Dach von Halmen
  420. Aber unzart
  421. Aber Vaternamen nicht!
  422. Aber vernehmt, was Bahnesa sprach:
  423. Aber verwandelt nimmer
  424. Aber völlig neuer Weise
  425. Aber vom Kloster blieben
  426. Aber von leisen
  427. Aber von unholden
  428. Aber von verschiednem Glauben,
  429. Aber vor dem Liebesdrohen
  430. Aber vor dem Mühlenthore
  431. Aber vor Liebe
  432. Aber wann der Tag erwacht,
  433. Aber wann ich bin allein,
  434. Aber wann im Herrenhause
  435. Aber wann, ist uns unkund.
  436. Aber wäre mir das Amt gegeben,
  437. Aber warum fing er ihn?
  438. Aber was bringet
  439. Aber was im Herbst sie geben,
  440. Aber was meinst du? das Bächlein war kalt,
  441. Aber was mir ist zuwider,
  442. Aber was vom Himmel stammt,
  443. Aber weil ich muß verzichten
  444. Aber weißt zu hindern
  445. Aber weiter rückt der Schein
  446. Aber wenn den bunten Flinter
  447. Aber wenn der Abend dunkelt,
  448. Aber wenn der Frühling kommt,
  449. Aber wenn der Geist
  450. Aber wenn der Tod nun scheidet,
  451. Aber wenn die Stürme schauern,
  452. Aber wenn die Tage sonnen,
  453. Aber wenn du brichst den Eid,
  454. Aber wenn du mit Vernunft
  455. Aber wenn er mir früh entflieht,
  456. Aber wenn fie einmal hegte
  457. Aber wenn ich die Feder tauche
  458. Aber wenn ich frei und offen
  459. Aber wenn ihr lärmend spielet,
  460. Aber wenn ihr Licht will funkeln,
  461. Aber wenn ihr, deutsche Flüsse,
  462. Aber wenn in der Brust
  463. Aber wenn in Finsternisse
  464. Aber wenn in gar zu kleine
  465. Aber wenn nun erblaute die Luft und ergrünte die Erde,
  466. Aber wenn sie's wissen müssen,
  467. Aber wenn umdrohet
  468. Aber wenn wir spielen,
  469. Aber wenn's das Jung' empfand,
  470. Aber wer dich bezwungen,
  471. Aber wer durchreiset
  472. Aber wie der Geist im Grimme
  473. Aber wie es Abend ward,
  474. Aber wie im Spiele Knaben
  475. Aber wie ist mir geschehen?
  476. Aber wie mir deine Feinde
  477. Aber wie sie sieht an seiner
  478. Aber willst nicht kommen lieber
  479. Aber wird es mir wohl Blumen tragen?
  480. Aber wo Aehren die Nahrung gewähren,
  481. Aber wo Aehren die Nahrung gewähren,
  482. Aber wo alle sich drängen und reiben,
  483. Aber wo die Scheuche steht,
  484. Aber wo du bist,
  485. Aber wo ihre
  486. Aber wo Neugier
  487. Aber ziehn in muntern Rotten
  488. Aber ziemlich weich gelagert,
  489. Aber zu bauen
  490. Aber zu mir auch reichet herab ein Schatten von deinem
  491. Aber zu Tode kümmern
  492. Aber zum Vater eilt' er hin:
  493. Aber, kann es nicht geschehn,
  494. Aber, o Sonn' in der irdischen Nacht, geh' leuchtend im Geist auf,
  495. Aber, schwebend zwischen Lieb' und Liede,
  496. Aber, sprich, woher die Blässe
  497. Aber, wär' es nun geschehen,
  498. Aber, was ich dort versäumte,
  499. Aber, weh, darf ich mich nah'n
  500. Aber, weil mir doch im Ganzen
  501. Abfallend einem, der zur Schau ihn trägt wie du.
  502. Abfiel, hätte wollen sparen
  503. Abflüsse niedern hier, und steigern dort Zubäche.
  504. Abforderten, nicht mit Gewalt und Aufruhr,
  505. Abgehau'n die Tatzen,
  506. Abgeholfen sei der Noth.
  507. Abgelebt zum müden Greise
  508. Abgeneigten.
  509. Abgesagt sei allen Zeichen,
  510. Abgeschnitten ein Stück, und seinen
  511. Abgeschüttelt hätte sie
  512. Abgesetzt sei, und er selber
  513. Abgestorben ganz und gar,
  514. Abgestumpfter,
  515. Abgethanes neuzuthun;
  516. Abgeweidet von Heuschrecken,
  517. Abhänge von Hügeln mannichfaltig,
  518. Abhängig bald, bald unabhängig,
  519. Abhängig ganz und gar, und unabhängig frei.
  520. Abhängig von der Welt mußt du dich nicht betrachten,
  521. Abhängig, insofern er Gott im Auge hält,
  522. Abhängig, wo du stehn magst, liegen oder schreiten.
  523. Abhelfen müßt ihr dem, was ihr nur wollt bestrafen.
  524. Abhiebest, Hand und Fuß am selben Ort entstand;
  525. Abhobeln soll, ein Schreiner.
  526. Abholen wollte sie der Tod in einen,
  527. Abhuckte sie den Korb auf einem Stühlein,
  528. Abla, der mit Seel' und Leben
  529. Ablaufen sie im gleichen Schritt,
  530. Ablegt er Pfeil und Bogen,
  531. Ablegte sie den Schleier,
  532. Ablernen will ich dir den Weg zu gehn allein.
  533. Ablösen, Tag und Nacht unausgesetzt bei dir.
  534. Abnehmen das Gesicht? was weiter?
  535. Abnehmen muß der Mond, um wieder zuzunehmen.
  536. Abnehmen wollte er den Schatz ihm vor Gericht,
  537. Abnehmendes Gesicht ist auch
  538. Abnöthigte, als er nach schwerem Kampfe,
  539. Abraha aus Jemen schiffte
  540. Abraha gelangt nach Jemen,
  541. Abraha, der Habessine,
  542. Abraha, indem er
  543. Abschied hab' er allzumal!
  544. Abschied ihm und freies Jahr.
  545. Abschiedsgabe gereicht vom Reisewagen,
  546. Abschließen mußt du für dich selbst einmal die Welt,
  547. Absenken, um zu sehn der Erde grüne Lust;
  548. Abstieg er in des Feldes Mitten,
  549. Abthun muß er des Manns hochmüthige Geberden
  550. Abtrat, der mich eingelullt;
  551. Abtrennte sich und ward halb Krokodil, halb Fisch.
  552. Abtrünnige von Anzahl zehn,
  553. Abu Abbad's heißes Blut
  554. Abu Abbad, auch von dir
  555. Abu Jussuf Meigun lag gestorben,
  556. Abu Jussuf Meigun. Doch der Wächter
  557. Abu Rihan sah vier Thüren
  558. Abu Rihan, dessen Scharfsinn
  559. Abwechselnd an der Wurzel beißen.
  560. Abwechselnd ein sich stellen.
  561. Abwechselnd müssen Schlaf und Wachen sich erfrischen,
  562. Abwechselnd nur von ihnen.
  563. Abwechselnd sich zu zeigen,
  564. Abwehrtest unsern zarten Kelch zu nagen!
  565. Abwelkten, und betrübt darob ward mein Gemüt.
  566. Abwies sie meine Triebe.
  567. Abwischend auf. O, dacht' ich, wenn dir's glückte,
  568. Abzufertigen,
  569. Abzuspiegeln wild und zahm,
  570. Abzusteigen gar.
  571. Abzuurtheilen, auch urtheilen übern Koran.
  572. Abzuwarten, bis am Hause
  573. Ach da wars des bösen Glückes Wille,
  574. Ach daß auch der Menschen zwei
  575. Ach daß eines dem andern gebricht!
  576. Ach daß gemenget sind, wem sollen wir es klagen,
  577. Ach daß ihn Blankflor selbst nicht fliegen sah!
  578. Ach das ist ein andrer Schmuck,
  579. Ach daß sie es könnte sein!
  580. Ach daß so dein Antlitz bliebe
  581. Ach daß, da wir recht eingeschlummert kaum,
  582. Ach dem letzten muß ich sagen,
  583. Ach des Tags, da mir mein Licht gebrach!
  584. Ach die bunten Schäume jenes Meers der Lust
  585. Ach die dauerlosen?
  586. Ach die hellen Tage gingen
  587. Ach du lächelst zum letzten Mal.
  588. Ach erkennen
  589. Ach es ist keine Kunst, wenn Wald und Heiden,
  590. Ach es müht die Kraft des Lebens
  591. Ach es war nicht wohl verwahret
  592. Ach Gott, der Pfarr!
  593. Ach Gott, ich sah zerschlagen die Frucht in einem Gau,
  594. Ach hätt' ich nur wie andre Sachsen
  595. Ach nur ein Herz, nichts weiter, wird zerrieben;
  596. Ach nur eines Steinbildhauers
  597. Ach oder von der Freundin, deren Lichtblicke
  598. Ach sie sitzt
  599. Ach und die ist heut
  600. Ach und hättest du, scheidend von deiner Heimath, ein Thränchen
  601. Ach und O!
  602. Ach vergebens durch die Luft.
  603. Ach vom Himmel kann die Lust
  604. Ach von dem Verbannungstrande,
  605. Ach was hilft's, wenn todesbleich
  606. Ach weh! statt zu ergreifen, selbst ergriffen
  607. Ach wer soll der Eine sein?
  608. Ach wie geschwind.
  609. Ach wie ist der Mensch so eitel,
  610. Ach zu neuen Schmerzen neuem Glücke
  611. Ach! das Schlummerathmen der Geliebten.
  612. Ach! die Scheere ist mein; ich habe die Fäden genommen,
  613. Ach! ich muß es gestehen, ich habe das Geld nicht erwogen;
  614. Ach! ich sah, vom Hauch, dem wundervollen,
  615. Ach! in diesen Wogentiefen
  616. Ach! ist einmal das Leben hinab in die Grüfte gestiegen,
  617. Ach, an's Ende statt zu denken,
  618. Ach, armes Herz, mir ahnt, es wird die kecke
  619. Ach, daß allein der Mensch zu irrem Schweifen
  620. Ach, daß du selbst so flattrig bist,
  621. Ach, daß ein Herz Bestand auch selbst nicht findet
  622. Ach, daß ewig hier die Liebe
  623. Ach, das Glück war nicht gestorben,
  624. Ach, daß ich so bescheiden bin,
  625. Ach, daß ich so bescheiden bin,
  626. Ach, daß ich so verschüchtert bin,
  627. Ach, daß ihr Klingen
  628. Ach, daß nur er so früh zu Sporn und Bügel
  629. Ach, daß sie die Macht nur hegte,
  630. Ach, das Thal noch kahl zumal
  631. Ach, daß Welken im Blühn, und schon im Frühling der Herbst ist!
  632. Ach, dem Geschick währt bald ein Glück zu lange,
  633. Ach, denkt die stille Blum' am Bach,
  634. Ach, die Hauche des Odems, sie raubten mir gar die Besinnung:
  635. Ach, dieser Spiegel ist nicht rein; wo bist du?
  636. Ach, du weißt, ich kann nicht stehen,
  637. Ach, ein Flöhchen mit heimgetragen, das nun,
  638. Ach, ein Nam', ein neuer,
  639. Ach, ein schleichender Verräther,
  640. Ach, ein verzaubert Reich ist die Natur,
  641. Ach, er zog gewiß mit Schmerzen,
  642. Ach, es klagt
  643. Ach, hinunter in die Tiefen
  644. Ach, ich liebte nur Sie, nur Sie!
  645. Ach, ich weine bitterlich;
  646. Ach, ihr Auge nur, so stille,
  647. Ach, ihr webt und stickt am Kleide
  648. Ach, im Herzen schwillt
  649. Ach, in die Ketten seid ihr selbst geschlagen.
  650. Ach, man lernt in spätern Tagen
  651. Ach, nach einem Blumenbeet,
  652. Ach, nicht am Auge liegt es noch am Munde,
  653. Ach, o weh ich, arme Frau,
  654. Ach, sie kommt
  655. Ach, sieh, der Thau, in welchem wir uns baden,
  656. Ach, so hell frag ich in Liedern,
  657. Ach, so mahnt ein jeglicher Kuß der blühenden Lippe
  658. Ach, so schlummert nun leise mir, Liebste, dein Bild im Busen;
  659. Ach, und einen Schrecken
  660. Ach, und errath' es nie, wer dann am Busen ihr ruht.
  661. Ach, uns, statt ihn, verzehrt das Liebesfeuer!
  662. Ach, vor dem Meer empfind' ich einen Graus;
  663. Ach, was frommen diese Lieder,
  664. Ach, was ist aus dir geworden,
  665. Ach, wenn der Frühling bliebe,
  666. Ach, wenn ihr nicht wollet
  667. Ach, wie die Blase des Wassers, der Traum ist zergangen der Nymphen,
  668. Ach, wie so schläfrig,
  669. Ach, wie so schnell ist um dich es gethan.
  670. Acht Tag' nach Pfingsten war es roth,
  671. Achten auf der Blumen Chor.
  672. Achtlos dir vorüber trotten,
  673. Achtzigjährig starb er
  674. Ade nun Griechisch und Latein!
  675. Ader ihr, vom Tropfen satt,
  676. Adi, geschmückt mit einem Kranz.
  677. Adler, der du hast genistet,
  678. Aechzt im Traume laut ─;
  679. Aehnlich diesem Bild zu werden,
  680. Aehnlich Schulden, die sich häufen,
  681. Aendert seinen Ton im Mai,
  682. Aepfel gab sie ihm und Semmeln,
  683. Aepfel, Birnen, Pflaumen;
  684. Aergeres als du verbrach
  685. Aergert dich den ganzen Tag
  686. Aergert' ich mich lang' im Winter
  687. Aermer ist die Nachtigall,
  688. Aetna, du rauchender!
  689. Aeußerst musterhaften
  690. Aeußre Stürm' und innre, ruht!
  691. Aexte dröhnen,
  692. Ahmed: Als Gesandter Omar's
  693. Ahmten nach den Kampf im Spiel.
  694. Ahnaf Krummbein also heißt
  695. Ahnaf Nachts der Sitte pflegte,
  696. Ahnaf's, des arab'schen Feldherrn.
  697. Ahnaf, rühmen seine Huld
  698. Ahnen, was sie nie noch sahen,
  699. Ahnest du noch nicht die List? ─
  700. Ahnte doch nicht, was es wäre;
  701. AIs er hernieder stieg, daß er geboren werde.
  702. Akbar der Große war ein Kaiser der Mogolen,
  703. Aktäon kam daher, der Unglückssohn.
  704. Alda verschmachten muß aller Lebend'gen Herde;
  705. Alfarabi aus Farab
  706. Alfarabi aus Farab,
  707. Ali Ben Hussein hat einen
  708. Ali geht zum Frühgebete,
  709. Ali selbst hat ausgebetet,
  710. Ali's war er dankbar hold.
  711. Ali, und würgen ihn.
  712. Alkama, ich bin verwundert,
  713. All andres ist Hand und Fuß,
  714. All beides von dem Feind! -
  715. All das Geräthe, das zu meinem Schaden
  716. All das will und kann ein Vater,
  717. All dein Dichten, all dein Denken,
  718. All deine Kinder, Väter, Mütter, Bräute,
  719. All deinen Feinden Trutz.
  720. All dem Plunder leid und lieb,
  721. All die andern gern enbehrend,
  722. All die andre Blumenschaar,
  723. All die Gefährten nun sieht Sindbad untergehn,
  724. All die große Volksgemeinde,
  725. All die Hoffnung dieser Rosenknospen
  726. All die süße Schönheit hing,
  727. All dies Glück, o fass' es, wenn du scheidest,
  728. All dieser Noth entrücket!
  729. All durcheinander schwatzen,
  730. All ein Tanz und all ein Flug
  731. All ein Tempel, alle Hügel
  732. All ein Wust.
  733. All eine Schönheitsblüthe,
  734. All ihr, uns heute
  735. All ihre Maien standen
  736. All Liebes, das nun scheiden soll!
  737. All Liebesleben im Busen ihr schlug,
  738. All mein Gedichtetes in höhern Stil umdichten.
  739. All mein Reich in deiner Hut! –
  740. All mit deiner Wünsche Ranken
  741. All oben hinaus.
  742. All sein Gut ausgiebt,
  743. All seine Nachbarn liebt man auf dem Dorfe bloß.
  744. All über mich, der ich ein ungetreuer
  745. All vornen hinan.
  746. All wissen Kopfweh macht, all hören Ohrenstechen.
  747. All zusammen stehn in einem Herzen?
  748. All' an des Baumes Aeste,
  749. All' auf und nieder dachte er hin durch's ganze Reich,
  750. All' beseelt von Einem Geist;
  751. All' die andern abgefallen.
  752. All' die Gestellchen!
  753. All' diese Berge, die mich glücklich sahn,
  754. All' diese blühenden Kinder
  755. All' diese Felsen, Zeugen meiner Lust,
  756. All' diese meine Fürstengröße,
  757. All' eure Schreiberei, wie geistreich ihr sie schmückt,
  758. All' ihr Heroen Gräcias und Achaias!
  759. All' im Wagen Platz gefunden,
  760. All' in den Kästchen!
  761. All' mit dem bunten
  762. All' mit dem Lenz um die Wette.
  763. All' unbarmherzig eingefangen;
  764. All' unter Einem Lorbeer sind zu schauen?
  765. All' vor Schrecken
  766. Allbeides ist in dir, von einem Nu getrennt.
  767. Allbeides sei an ihm nicht unbedingt zu preisen.
  768. Alle Abendlüfte seufzen, wie ich leide,
  769. Alle Anmuth, alle Schöne,
  770. Alle Bäume lachen's aus:
  771. Alle Berge vermochten den kühnen Lauf nicht zu hemmen;
  772. Alle Blumen blühen.
  773. Alle Blumen der Wonne
  774. Alle Blumen der Wonne
  775. Alle Blumen fühlen sich befangen.
  776. Alle Blumen habe
  777. Alle Blumen ladet er
  778. Alle Blumen sind da, das Auge mit Farben zu reizen,
  779. Alle Blumen stehn am Wege
  780. Alle Blumen, alle,
  781. Alle Blumen, alle,
  782. Alle Blumen, alle,
  783. Alle Bösewichter
  784. Alle Brüder
  785. Alle Brüder!
  786. Alle Büsch' und Bäume sich,
  787. Alle deine Eigenschaften will ich
  788. Alle deiner Seele Fäden will ich
  789. Alle der Schaar, die am herrlichsten funkeln,
  790. Alle Deutschen sollen leben,
  791. Alle Dichter, vom Homeros
  792. Alle die Dingerchen,
  793. Alle die du willst und liebst;
  794. Alle die im Kampfe starben,
  795. Alle die neugierig sind,
  796. Alle die Risch'chen,
  797. Alle die Sächelchen,
  798. Alle die Tischchen
  799. Alle die Vögel in der Luft
  800. Alle die Völker der Erde zusammen
  801. Alle die von Abs genannten.
  802. Alle die Zellchen,
  803. Alle Diener groß und klein,
  804. Alle doch nach eurer Huld,
  805. Alle drehn um dich.
  806. Alle Düft' im Lenzgefild,
  807. Alle Edelsteine dort,
  808. Alle Farben ringen,
  809. Alle Farben sind hier, schau,
  810. Alle Flüss' in deutschen Landen
  811. Alle fragen,
  812. Alle Freier feg' er fort,
  813. Alle froh und frei,
  814. Alle Frühlingsrosen
  815. Alle Fülle süßer Flammen
  816. Alle Fürsten seines Reiches
  817. Alle Geister, welche danken
  818. Alle Geistesblüthen häufen
  819. Alle goldnen Sonnaufgänge,
  820. Alle Götter der Liebe! Nun will ich nichts pflanzen als Rosen,
  821. Alle hält in Liebe gleich.
  822. Alle Herzen verbündet.
  823. Alle Himmel hat vereint:
  824. Alle Himmelslichtaufgänge,
  825. Alle Hoffnung aufgegeben,
  826. Alle Hörer lachen macht,
  827. Alle Hörer senkt in Schlaf.
  828. Alle Hörer weinen macht,
  829. Alle ihr, nun so geeinigt
  830. Alle jung' und alten;
  831. Alle kecken Lüfte
  832. Alle kleinen Blicke zählet,
  833. Alle Knospen schließen
  834. Alle kommen an die Fahrten,
  835. Alle Köpf' herunter, nur meiner nicht!
  836. Alle Köpfe, nur meiner nicht!
  837. Alle Köpfe, nur seiner nicht.
  838. Alle Kraft der Liebe, die im Busen
  839. Alle Künste so beschäftigt,
  840. Alle lass' ich diesmal fliegen,
  841. Alle Lebenswünsche hab' ich,
  842. Alle Liebe, die ich habe,
  843. Alle Liebeslieber, die
  844. Alle Liebessonnen im Auge sie trug,
  845. Alle Lüfte haben gestöhnet,
  846. Alle Lüfte sind reg, dem Gefühl mit Berührung zu schmeicheln,
  847. Alle Maienwonnen
  848. Alle meine Kameraden
  849. Alle meine Knaben
  850. Alle morgen neu ersteh' er,
  851. Alle müssen in die Gruft,
  852. Alle nach deinem Reich auswandern,
  853. Alle Nacht in Stücken geh' er,
  854. Alle Qualen wachen wieder,
  855. Alle Quellen fließen
  856. Alle Räthe ruft er bei,
  857. Alle Rosen soll der Lenz von diesen Fluren,
  858. Alle schimpften auf den Zaudrer.
  859. Alle schweigend unterordnet,
  860. Alle sel'gen Liebesfüllen,
  861. Alle sind damit zufrieden,
  862. Alle sind verglühet,
  863. Alle sind wie der Granatenkern
  864. Alle Sorgen von dir feg' es,
  865. Alle sprachen Nein bedächtig,
  866. Alle stehn wir nun im Feuer,
  867. Alle Stern' in Lüften
  868. Alle Sterne will ich zählen,
  869. Alle still erwachten Triebe:
  870. Alle streben auszudrücken
  871. Alle Ströme haben
  872. Alle Stunden außer einer,
  873. Alle Stunden in der Nacht,
  874. Alle tauchen in die Tiefe nieder
  875. Alle tausend Gesundheitschriften,
  876. Alle Töne sind wach, das Ohr zu füllen mit Wohllaut;
  877. Alle Trennungsschmerzen.
  878. Alle Vögel singen ihre
  879. Alle Vögel suchen ihre
  880. Alle Vogelnamen auch
  881. Alle Vogelsteller nicht,
  882. Alle Vogelstimmen habe,
  883. Alle voll Quästchen;
  884. Alle vom theuern Haupt schoren ihr lockiges Haar.
  885. Alle wagen;
  886. Alle Waisenkinder,
  887. Alle waren ganz verträglich
  888. Alle Welt hat satt Eis,
  889. Alle Welt zu laden ein
  890. Alle Weltenflammem
  891. Alle Wolken, wo sie ziehn,
  892. Alle Züge liebend einzusaugen,
  893. Alle zusammen Eins, und jedes Eins für sich.
  894. Alle, alle Blumen
  895. Alle, die bedecket
  896. Alle, die nicht in Verzweiflung starben,
  897. Alle, die sonst vielfach sangen,
  898. Alle, wie sie ihn begleitet
  899. Allein als mich.
  900. Allein am Tage soll mein Geist sich fassen,
  901. Allein auch diese wird es nicht zum Glauben treiben;
  902. Allein auch rauben sollst du keinem seinen Glauben.
  903. Allein auf ihrer Fahrt,
  904. Allein auf ungebahnten Steigen.
  905. Allein bei Sonn' und Mond ein heil'ger Mann, o Sohn,
  906. Allein bei Wissenschaft und Kunst ist ganz ein Fluch
  907. Allein beim Küssen ziert sie sich,
  908. Allein das Ganze selbst tritt niemals ganz hervor,
  909. Allein das größte Wunder ist,
  910. Allein das harte Herz blieb unbezwungen.
  911. Allein das Kätzchen hatt' ein Schätzchen
  912. Allein das Netz ist leer;
  913. Allein das schwere ist genug zu haben eben.
  914. Allein das Schwert Samsame,
  915. Allein das Unglück selbst wird durch das Glück nicht heil.
  916. Allein das Wechseln ist dem Wetter unerläßlich;
  917. Allein davon versteht ihr nichts, Gesellen.
  918. Allein dein Streben ist nicht für dein enges Zelt,
  919. Allein den Araber schalt jeder Stammgenoß:
  920. Allein den Frühling fand ich nicht bei ihnen.
  921. Allein der ärmsten einer.
  922. Allein der Dichter geht, der Welt es auszuplaudern,
  923. Allein der Fürstensohn hat so es ausgelegt:
  924. Allein der höchste Streit, der über die Natur
  925. Allein der Liebe Spur, gesehn vom Blick der Liebe.
  926. Allein der Meister spricht: In deinem Herzen nicht,
  927. Allein der Räuber kam bei Nacht, als alles schlief,
  928. Allein der schöne Gruß,
  929. Allein der Seele hat bedurft der Leib zu leben;
  930. Allein der Thau der Großmuth dämpfte
  931. Allein der Tugend Bau ist mit der Zeit zerfallen,
  932. Allein der Vater mischt sich nicht
  933. Allein der Wender schnurret,
  934. Allein derselbe sticht, so lautet der Bericht,
  935. Allein des Lichtes Kern bleibt deinem Blick verschlossen.
  936. Allein die Ewigkeit ist lang genug dazu;
  937. Allein die Fluth, den festen Grund erwühlend,
  938. Allein die Gläser sind zum Schmeicheln nicht gedungen,
  939. Allein die Hand ist nicht im Stand,
  940. Allein die Kinder sollen
  941. Allein die Kraft, die es erwarb, ist nicht verloren;
  942. Allein die Leute schreiten
  943. Allein die Liebste, die das schlimm empfand,
  944. Allein die Sprach', in der es spricht, ist nun veraltet.
  945. Allein die Thätigkeit wirft ihn zur Thür hinaus.
  946. Allein die vierte Schwester
  947. Allein die Wißbegier ist seine wahre Zierde.
  948. Allein du bist noch jung, der Schaden scheinet klein,
  949. Allein du selber bist in Rechnung mit gebracht.
  950. Allein ein Blick des Schreibers fragt
  951. Allein ein Roß zu kaufen,
  952. Allein er trägt Gewürz, und läßt sich's nicht verdrießen.
  953. Allein es brennt am Mund, du mußt es fallen lassen.
  954. Allein es floß sogut auf Stein und Straßenstaub,
  955. Allein es gleicht sich aus: die andern sehen sie.
  956. Allein es hat mein Ohr, mein Auge nicht berührt,
  957. Allein es ist alsob der Pfeil ihm hab' ins Ohr
  958. Allein es ist doch einerlei,
  959. Allein es spricht der Sohn in jugendlichem Muth:
  960. Allein es staunte noch viel mehr,
  961. Allein es war vor seinem Grimm gerettet
  962. Allein für fünfzig Thaler
  963. Allein gar zu vergänglich ist sein Glanz,
  964. Allein ich bin zu dir auf halbem Weg geblieben.
  965. Allein ich habe die Zeit nicht,
  966. Allein ich kenne deinen Brauch,
  967. Allein ich prägte seit dem Tage
  968. Allein ich seh' sie nicht, von deinem Licht geblendet,
  969. Allein ich überlass' es gern
  970. Allein ich will dir auch nicht mein Gelerntes geben,
  971. Allein ich wünscht' es hier für die so nach mir kommen.
  972. Allein im Korbe fand sie keine Blume.
  973. Allein im Lande wohnt'; es wäre längst indessen
  974. Allein im Wirthshauslärm
  975. Allein ist besser als mit Schlechten im Verein,
  976. Allein ist, ohne daß die drei sich ihm verbanden;
  977. Allein mein Weg geht dort den andern Abhang nieder.
  978. Allein mich friert zu sehr.
  979. Allein mir fehlt ein Rüthchen,
  980. Allein mit beßrer Hülf' und leichtrer kanst du dienen:
  981. Allein mit in mein Land,
  982. Allein mit Künstlerblick, mit liebesfähigem Auge,
  983. Allein mit mir, und wie aus Nebelflore
  984. Allein nach ander'm Brauch.
  985. Allein nach Freiheit ringt er aus der Engigkeit,
  986. Allein nach welchem Maß? mein Sohn, das lerne du.
  987. Allein nicht freuen kann ich mich,
  988. Allein nicht mir, der, ihnen unkund, wachte.
  989. Allein nicht ungehört
  990. Allein nichts Rechtes noch davon vernommen,
  991. Allein schied, um zu ziehn auf höhrer Strasse.
  992. Allein sein Blumenkörper selbst noch nicht.
  993. Allein sein Name steht mit Kalidasas Ruhm;
  994. Allein sie hatte sich im Flammenspiele
  995. Allein sie muß.
  996. Allein sie sangen, summmten düstre Mähre;
  997. Allein sie schlagen sich nur mit sich selbst herum,
  998. Allein sie sind vielleicht ein Paar, sollt' ich sie scheiden?
  999. Allein sie sprechen dumpf; dumpf summt die Imme

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OPERONE