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LYRIK Friedrich Rückert - Poetische Werke 308

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

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Hart, Julius

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Holz, Arno

Lenau, Nikolaus

Rückert, Friedrich

Friedrich Rückert (1788-1866)

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Poetische Werke 308

Die Abendröthe kam, und sah zum Tod ermattet
Das Leben, Schlummer half, und sanft ward es bestattet.

Die Nacht im Trauerflor, die dunkle Klagefrau,
Gieng hinterdrein, und weint' aus Sternen kalten Thau.

Doch Morgenröthe kam heran mit glühnden Wangen,
Und rief: Wo ist mein Kind? ich glüh' es zu umfangen.

Gestorben! rief die Nacht mit letztem Thränenguß.
Da weckt' es rasch vom Schlaf der Morgenröthe Kuß.

Die holde Mutter sprach: O dürft' ich bei dir bleiben!
Doch schon die Sonne flammt, von dir mich zu vertreiben.

Leb' wohl! auch diesen Tag und jeden mußt du sterben,
Doch neues Leben stets von meinem Hauch erwerben.

Die Weisheit des Brahmanen. Bd. 2. V. 41

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