Lyrik


Gedichtanfang E

Eh du ein Werk beginnst, sieh zu, ob auch die Krone,Rückert
Ehr' hat ihr Ungemach; oft ziehn muß seinen HutRückert
Ei schäme dich, daß dir noch immer ganz der ZügelRückert
eil sie den Menschen vor sich selbst zu Schanden macht.Rückert
Ein alt baufällig Haus kann man durch Pfeiler stützen,Rückert
Ein alter Weiser lehrt, daß Tugend vielerlei,Rückert
Ein alter Weiser sprach: Den Mann mag’s auch erbauen,Rückert
Ein altes Sprichwort sagt: Es hängt sich an den FrevelRückert
Ein altes Sprichwort sagt: Im Trüben ist gut fischen.Rückert
Ein anspruchvolles Buch will im ZusammenhangRückert
Ein Beter hat erzählt: Lang betet’ ich, und nickteRückert
Ein Bettler geht nie irr, er geht an jedem OrtRückert
Ein Bild von Großmuth ist der Löw’ und Tapferkeit,Rückert
Ein Bild, ein Gleichniß macht der Sache Dunkles klar,Rückert
Ein Bilderbüchelchen hat heut mich unterhaltenRückert
Ein böses Buch ist, das durchaus dir nicht gefällt,Rückert
Ein Bruchstück immer ist des einzlen Mannes Wissen,Rückert
Ein Bruchstück, welches auf sein Ganzes sich besinnt,Rückert
Ein Buch, aus dem du viel Gedanken nehmen kannst,Rückert
Ein Buch, gelesenes, bringt dir die Welt ins Haus,Rückert
Ein Bücherkatalog fiel heut in meine Hand,Rückert
Ein Büßer, der im Wald bei strenger Buße büßte,Rückert
Ein Doppelbündelein hat jeder Mann empfangen,Rückert
Ein Drittel bist du selbst, ein Drittel ist die Welt,Rückert
Ein Edler auf Besuch kam zu dem Thor des Andern,Rückert
Ein edler König sprach: des Fürsten Schätze ruhenRückert
Ein eigner Anblick ists, im sommerlichen ThalRückert
Ein eigner Zauber liegt im langgewohnten Alten,Rückert
Ein einzig Bienchen war im Bienenstock erwacht,Rückert
Ein eisernes Gesetz hat gleiche Strafe, Tod,Rückert
Ein Feld ist das Gemüth, und du bist sein Besteller;Rückert
Ein Freund, um irdischen Gewinnstes OpferungRückert
Ein frommer Bettler stand an Krämerladenwand,Rückert
Ein Führer kräftigt sich am Anblick seiner Treuen,Rückert
Ein Fürst ließ seinem Sohn verfertigen ein Schild,Rückert
Ein ganzer Frühling wächst mit einmal aus der Erden;Rückert
Ein Geist, der schöpferisch den meinen angehaucht,Rückert
Ein Geiziger, der mit Begier sein Gold beschaut,Rückert
Ein Glück, das plötzlich kam, wird plötzlich wieder gehn;Rückert
Ein Gottesbild am Weg; andächtig hin wird tretenRückert
Ein Grund der Bildung ist dir an- und eingeboren,Rückert
Ein gut Wort, gut gesagt, und auch gut aufgenommen,Rückert
Ein gutes Werkzeug braucht zur Arbeit ein Arbeiter,Rückert
Ein Heimchen schwirrt, und macht den Wanderer gedenkenRückert
Ein heiteres Gemüt ist gleich in jeder Lage,Rückert
Ein heller Morgen bringt dir einen guten Tag;Rückert
Ein herrliches Gefühl ist es, in sich empfinden,Rückert
Ein Herz das Unruh fühlt, ist noch in sich nicht heil;Rückert
Ein hohes Räthsel ists, wie alle sind berufenRückert
Ein indischer Brahman, geboren auf der Flur,Rückert
Ein Irrthum abgethan ficht dich nicht weiter an,Rückert
Ein Irrthum weggeräumt gibt einen wahren Satz;Rückert
Ein jeder Glaube hält sich für den einzig wahren,Rückert
Ein jeder hat sein Recht, um sich in sich zu ründen;Rückert
Ein jeder ist sich selbst der nächste. Zeugen sindRückert
Ein Kind, das läuft vorm Jahr, geschiht ihm sonst kein Schade,Rückert
Ein Kind, fällt’s auf den Kopf, steht wieder auf sogleich,Rückert
Ein Kindchen, das zuerst auf seinen Füßchen steht,Rückert
Ein Knabe lernt nur von geliebten Lehrern gerne;Rückert
Ein König möcht' ich seyn, ein Herr der Morgenlande,Rückert
Ein König ward gefragt, was ihm das Liebste seiRückert
Ein König, dem das Reich ein andrer abgewonnen,Rückert
Ein königlicher Spruch von Sonnenschein und GnadeRückert
Ein Krämer liebt im Kram, was abgeht und gefällt;Rückert
Ein Lehrer lehrt dich, daß es keine Wahrheit gebe,Rückert
Ein mächt’ger König sprach: Mehr als im ÜberwindenRückert
Ein Mädchen zart und engelreinLenau
Ein Mann zu werden, ist des Kindes Stolz; ein MannRückert
Ein Mensch seyn ohne Gott, was ist das für ein Seyn!Rückert
Ein nachgesprochenes Gebet kann etwa nützen,Rückert
Ein neugekauftes Buch, ein selbstgebautes Haus,Rückert
Ein niedrer Sinn ist stolz im Glück, im Leid bescheiden;Rückert
Ein nochso schöner Fluß, darauf nicht Schiffe gehn,Rückert
Ein Odem warm und kalt ist in des Windes Nasen;Rückert
Ein offner Wald am StraßensaumeLenau
Ein rechter Lehrer ist, wer pilgernd alle StätenRückert
Ein rechter Mann hat zwei Gesichter, die er hältRückert
Ein Regen fiel die Nacht, doch war er nicht einweichend,Rückert
Ein Reich des Friedens ist, der Unschuld einst gewesen,Rückert
Ein Reicher sah den Dieb, der an der Hand verholenRückert
Ein Schiff vor Anker, doch die Segel aufgespannt;Rückert
Ein schlafend Kind! o still! in diesen ZügenLenau
Ein Schlechtes ist, wenn kommt das Gute, leicht verdrungen;Rückert
Ein schlimmer Tischfreund ist Begierde, die nicht sattRückert
Ein schlimmes Treiben ists, bei dem es nicht kann bleiben,Rückert
Ein schöner Garten lag am Weg, ich stand davor;Rückert
Ein schönes Streben ist’s, den Guten ähnlich werden,Rückert
Ein schwüler Sommerabend wars, ein trüber,Lenau
Ein Sinnbild des Vereins der Schale mit dem KerneRückert
Ein Sprichwort sagt, darauf magst du dein Glücke bauen:Rückert
Ein Streben mag mit Lust den Strebenden betrügen,Rückert
Ein Stück des Lebens ward verträumt,Lenau
Ein Tempel Gottes hat sich die Natur gebaut,Rückert
Ein Thor klagt andre an, und ein Halbweiser sich;Rückert
Ein treuer Kampfgenoß dem Menschen ist das Roß,Rückert
Ein treuer Spiegel ist nicht jedem angenehm,Rückert
Ein Tröpfchen, das zurück blieb in der Opferschale;Rückert
Ein tugendhafter Mann denkt nie, weil es vergebensRückert
Ein Veilchen standLenau
Ein vielerfahrner Fuchs, der alle Weg' und StegeRückert
Ein Vöglein hatte sich in meinen Schutz begeben,Rückert
Ein Wäldchen rauscht auf weiter grüner Heide,Lenau
Ein Wandersmann, der aus der weiten Wüste kam,Rückert
Ein Wandrer läßt sein helles Lied erklingen:Lenau
Ein weiser Mann, der sich den Bart lang wachsen lassen,Rückert
Ein Weiser sprach: Ich hab’ auf meines Lebens BahnRückert
Ein Weiser überhebt sich nicht, wenn Thoren fallen,Rückert
Ein Weiser, einst gefragt, wozu sei nutz das LebenRückert
Ein Weiser, um mit Kraft den Vorzug zu beweisenRückert
Ein weiter Thorweg ist, ein Pförtchen eng zur Seiten,Rückert
Ein weites Zimmer macht weit die Gedankenwelt,Rückert
Ein wenig länger noch Geduld und froher Muth,Rückert
Ein Wunder ist die Welt, das nie wird ausgewundert,Rückert
Ein Wunder läßt sich durch ein andres nur erklären;Rückert
Ein Wunder wird der Mensch empfangen und gezeugt,Rückert
Ein Würfelspieler, dem schlimm jeder Würfel fiel,Rückert
Ein Zentner Silber, wenn darein von Gold ein GranRückert
Einfacher Haushalt ist im Staate zu empfehlen;Rückert
Einst gingen wir auf einer Bergeswiese;Lenau
Einst sprach ein frommer Mann, der stets im Geiste lebte,Rückert
Einst wird die Poesie zur Kinderkrankheit werden,Rückert
Einst, o nächtlicher Himmel! blickt ichLenau
Eitles Trachten, eitles RingenLenau
Empfindung ist vom Ding ein Zeichen, von EmpfindungRückert
Entbehren magst du ehr den Segen vom Geschicke,Rückert
Entraffe dich dem Schlaf, er wirket nichts als Träume,Rückert
Entweder ist mein Blick nur gegen euern stumpf,Rückert
Entweder überstreng an andern magst du scheltenRückert
er besser werden will, ist und wird es zugleich.Rückert
Er hat in seinem Land das Glückspiel untersagt,Rückert
Er ist von uns gewichen,Lenau
Er streckt dir sein Dilemma stracks entgegen;Lenau
Erbauen läßt sich nicht, so daß sie steht und hält,Rückert
Ereignisse sind nicht das Wichtigste am Leben,Rückert
Erfahren muß man stets, Erfahrung wird nie enden,Rückert
Erhabnes, findet es erhabne Stimmung nicht,Rückert
Erhebe dich, mein Herz, mit Wogenschlag, und gleicheRückert
Erinnrungsvoller Baum, du stehst in Trauer;Lenau
Erkennest du, wohin auf oder niederstrebtRückert
Erliegen kann ein Mann, nicht sich unmännlich halten,Rückert
Erst baut Natur den Leib, ein Haus mit Sinnenthoren,Rückert
Erst freust du dich hinaus, dann freust du dich zurück;Rückert
Erwäg' an jeder Frucht, was dient zu deinem Male?Rückert
Erwirb ein Gut, daß du es einem Erben lassest,Rückert
Es füllt die SpeisekammerLenau
Es geht ein schmaler Weg hin zwischen Strom und Klippe,Rückert
Es gibt der Dinge viel, von denen, statt zu wissen,Rückert
Es gibt ein Jenseit, das herein ins Disseit reicht;Rückert
Es gibt noch Glückliche, wenn du auch keiner bist;Rückert
Es hat Natur dem Mann dazu das Weib beschieden,Rückert
Es irrt durch schwanke WasserhügelLenau
Es ist ein alter Spruch: das beste LeichentuchRückert
Es ist ein alter Spruch: Reiß ein dein altes Haus,Rückert
Es ist ein altes Wort, die Seele sei ein Licht,Rückert
Es ist ein altes Wort, ich will es dir entfalten:Rückert
Es ist ein Glück ganz unverhofft dir zugefallen;Rückert
Es ist ein heil’ger Brauch, im reinen GartenraumRückert
Es ist ein kleiner Fürst im Land, den groß ich preise,Rückert
Es ist ein Kraut das Allmannsharnisch wird genannt;Rückert
Es ist ein Land voll träumerischem Trug,Lenau
Es ist ein schöner Traum, im Anfang der NaturRückert
Es ist ein wahres Wort: der Künstler wird geboren;Rückert
Es ist ein wahres Wort: Wer glaubt, der wird betrogen;Rückert
Es ist nicht immer noth, (der Meister hats gesprochen)Rückert
Es kam ein Wanderer durch einen öden RaumRückert
Es kann dir freilich nicht auf dieser Welt gefallen,Rückert
Es liegt ein Klümpchen Schnee, da alles rings gethaut,Rückert
Es nutzt nicht daß du rein und klar wie Wasser seist,Rückert
Es ragt ein Inselberg, der bis zu seiner SpitzeRückert
Es scheint alsob Natur bei jedes Thieres BildenRückert
Es steht ein Fels am Weg, gehst du an ihm vorbei,Rückert
Es streiten um die Welt das Wasser und das Feuer,Rückert
Es strömt ein Quell aus Gott, und strömt in Gott zurück,Rückert
Es war ein Königsschloß, darauf war eine Uhr,Rückert
Es weht der Wind so kühl, entlaubend rings die Äste,Lenau
Es wird gesagt, es sei des bösen Herzens Zeichen,Rückert
Es wird mit Recht gesagt Markt der Literatur;Rückert
Es wirkt Gerechtigkeit, es wirkt die Lieb’ ein Band;Rückert
Es zwittert schon im TaleLenau
Euch zu gefallen geb' ich Hoffnung auf und Lust;Rückert