Lyrik

Gedichtanfänge (ABC) 2

Dem holden Lenzgeschmeide, (Lenau)

Dem Hungerleider gib ein Feld, daß er sich nähre; (Rückert)

Dem jungen Wolfe will der Hirt die Wolfsart nehmen, (Rückert)

Dem Käfer gönn' ich gern ein Blatt, (Rückert)

Dem Kinde magst du schwer den Mond am Himmel zeigen, (Rückert)

Dem Lichte, daß es brenn', ist nöthig Fett und Docht; (Rückert)

Dem Löwen wollte Gott nicht den Geruch verleihn; (Rückert)

Dem Manne steht es an, zu thun soviel er kann; (Rückert)

Dem Manne steht, o Sohn, Mannhaftigkeit wohl an, (Rückert)

Dem Mathematiker ist darum nur gelungen (Rückert)

Dem Menschen ist ein Recht gegeben auf die Sachen, (Rückert)

Dem Menschen kann nicht leicht ein größrer Spott geschehn, (Rückert)

Dem Menschenwitze wars vonje die schwerste Plage, (Rückert)

Dem müden Wandersmann ist doch die Nacht willkommen, (Rückert)

Dem Müßiggänger fehlt es stets an Zeit zum Thun, (Rückert)

Dem Ostermann, der, Böhmens Thor (Rückert)

Dem Schwane, der, sein eigner Leichenfänger, (Rückert)

Dem sind am wenigsten die Mängel zu verzeihn, (Rückert)

Dem Sklaven Lokman ward verliehn (Rückert)

Dem Sperling beut des Strohdachs morsche Schaube (Rückert)

Dem stärkern Feind entgeht der schwache mit der Hilfe (Rückert)

Dem Storch ward lang das Bein, um durch den Sumpf zu waten; (Rückert)

Dem Süß entgegen sind gestellt Herb, Bitter, Sauer, (Rückert)

Dem unbeschriebnen Blatt des Geistes in dem Kinde (Rückert)

Dem Wandersmann gehört die Welt (Rückert)

Dem Weisheitdurstenden hat nie so recht von Grund (Rückert)

Dem Winter hab' ich oft gegrollt, (Rückert)

Dem Wuchrer fall ich bei, der sich so viel erlaufen, (Angelus Silesius)

Dem Zeitenwechsel' hab' ich stets gedacht, (Rückert)

Dem, was ich fürchte, wag' ich Namen nicht zu geben, (Rückert)

Demütigung ist auch von Demut eine Art; (Rückert)

Den Abend pflegt die Welt zum Loßen anzuwenden: (Aßmann von Abschatz)

Den Aberglauben auch, den ich durchaus nicht preise, (Rückert)

Den alten Malerspruch erkoren hab' auch ich (Rückert)

Den Armen bin ich huld, doch lieb ich mehr die Reichen, (Angelus Silesius)

Den Armen plündert man, nur um die Lust zu stillen, (Rückert)

Den Ausspruch hat zuerst ein starr Gesetz gethan: (Rückert)

Den Bräutgam deiner Seel verlanget einzuziehen, (Angelus Silesius)

Den Büßer sah ich stehn, nach rechter Büßersitte, (Rückert)

Den Christenbüchern ist ein großer Vorzug eigen, (Rückert)

Den Degen soll ein Mann nicht ohne Ursach ziehn, (Rückert)

Den durst'gen Gaumen labt ein Trunk, und nicht den satten; (Rückert)

Den einen ehr' ich, der nach Idealem ringt; (Rückert)

Den einen siehst du nie, doch steht er dir zur Seiten, (Rückert)

Den Einzelheiten mußt du nie soviel erlauben, (Rückert)

Den Engeln geht es wohl, noch besser uns auf Erden; (Angelus Silesius)

Den ersten Adam, den hat Gott allein gemacht, (Angelus Silesius)

Den Esel hungern ließ der Treiber, wo's war eben; (Rückert)

Den ew'gen Faden zieht die Spinn' aus ihrem Leibe; (Rückert)

Den Fluß nach Regenguß trüb gehn sehn, ist natürlich; (Rückert)

Den Forscher freuts daß er den Vorrath nie verliert, (Rückert)

Den Fremden hütte dich was Leydes zuzufügen/ (Aßmann von Abschatz)

Den frommen Büßer sah ich sitzen an der Erden (Rückert)

Den Frühling lass' ich gern geschehn, (Rückert)

Den Fürsten, die sich gern den Unterthanen weisen (Rückert)

Den ganzen Abend hat es schon gegrollt (Hart)

Den Gegner setze nicht herab, dem vorgezogen (Rückert)

Den Geist an seinen Leib knüpft ein natürlich Band, (Rückert)

Den glatten See kein Windeshauch verknittert, (Lenau)

Den Glauben mag das Geld dir geben oder rauben; (Rückert)

Den Goldstein suchet man und läßt den Eckestein, (Angelus Silesius)

Den Grund, auf welchem ruht dein Daseyn, umzuwühlen, (Rückert)

Den halt ich im Tingiern für Meister und bewährt, (Angelus Silesius)

Den Hauptmann sah ich jüngst ein buntes Kriegsheer mustern, (Rückert)

Den Hausrock trug ich, den langen, (Rückert)

Den heil'gen Weda wenn du liesest in der Nacht (Rückert)

Den heil'gen Weda willst du lesen mit Ersprießen? (Rückert)

Den Himmel wünsch ich mir, lieb aber auch die Erden; (Angelus Silesius)

Den höchsten Menschensinn, das Augenlicht zu missen, (Rückert)

Den Inbegriff der Schönheit hab' ich (Rückert)

Den innern Widerspruch im Menschen zu erklären, (Rückert)

Den Jungfern fehlt es nie an Knaben, (Holz)

Den Kapuzinern war ich zugesprochen (Rückert)

Den Knechten ist Gott Herr, dir Vater, wo du Kind; (Angelus Silesius)

Den Kopf voll Poesie aus fremden Landen, (Rückert)

Den Körper mit dem Stein, das Leben mit der Pflanze, (Rückert)

Den körperlosen Geist mit schönem Körperschein (Rückert)

Den Krüppel schilt man nicht, daß er nicht wandeln kann; (Rückert)

Den Lastern die man nicht entdeckt (Aßmann von Abschatz)

Den Leib, hätt' ich den Leib geliebt, mich macht' es grauen, (Rückert)

Den Männern gibet Gott zu trinken starken Wein; (Angelus Silesius)

Den Maulwurf nennst du blind, weil er, wenn du ans Licht (Rückert)

Den Meister sah ich Nachts, von einer Kerze Schimmer (Rückert)

Den Menschen fernab (Holz)

Den Menschen gnüget nie, was Menschen wissen können, (Rückert)

Den Menschen sollst du dich insoweit anbequemen, (Rückert)

Den Menschen wenn der Mensch im Menschen stets erkennte, (Rückert)

Den Nachbar halte werth, den Nachbar halt in Ehren! (Rückert)

Den Räuber schilt der Dieb, weil weg am Tage nahm (Rückert)

Den Rosenzweig benagt ein Lämmchen auf der Weide, (Rückert)

Den Schmelz der Wiesen tränkt das Wasserrad nicht nur, (Rückert)

Den Spruch: Erkenne dich! sollst du nicht übertreiben; (Rückert)

Den Stein zum Anstoß leg' auf keines Bruders Wegen, (Rückert)

Den Sterbekittel sah ich eines Muselmanen, (Rückert)

Den Sünder, welcher sich nicht ewig wendt von Gott, (Angelus Silesius)

Den Tadler ehr' ich, der die Richtigkeit des Zieles (Rückert)

Den tiefen Ernst des Lebens zu verkünden (Arndt)

Den Toren ists umsonst von einem Schaden heilen, (Rückert)

Den Tröster wilt du uns an deine Stelle senden/ (Aßmann von Abschatz)

Den Wald erfüllte laut der Löwe mit Gebrülle, (Rückert)

Den Weg am Berg empor beschließt ein Gitterthor, (Rückert)

Den Weisen kannst du an der Wahl der Zweck' entdecken, (Rückert)

Den Winter hör' ich schelten, (Rückert)

Denk an den Tod, mein Christ, was denkst du anders viel? (Angelus Silesius)

Denk an! das Büblein ist einmal (Rückert)

Denk nicht, daß Gott die Welt ließ eine Zeitlang laufen, (Rückert)

Denk' ich nun alles zurück, so kann ich nicht traurig, nicht froh sein: (Arndt)

Denke Gott und aller Welt (Arndt)

Denkst du daran, wie du zum erstenmal (Hartleben)

Denkst du den Namen Gotts zu sprechen in der Zeit, (Angelus Silesius)

Denkt doch, ihr Hirten, was für Gunst (Angelus Silesius)

Denkt doch, was Demut ist! seht doch, was Einfalt kann! (Angelus Silesius)

Denkt, Mosis Antlitz ward so glänzend als die Sonne, (Angelus Silesius)

Denkt, überall ist Gott, der große Jehova, (Angelus Silesius)

Denn die Räder der Seele, sie rollen in herrlichen Kreisen, (Arndt)

Denn nach traurigem Schlaf, der trübliche Jahre verdämmert, (Arndt)

Denn was uns trennen sollte, (Hartleben)

Denn zwei Stunden wohl war ich gelaufen von einem zum andern, (Arndt)

Der Aberglaube sagt, o Sohn, wo Indra's Pfeil (Rückert)

Der Aberglaube sagt: Wirst du beim Wandern spüren, (Rückert)

Der Abgrund meines Geists ruft immer mit Geschrei (Angelus Silesius)

Der Abu Dolaf war ein Mann (Rückert)

Der Ackersmann streut auch die goldnen Saamen (Rückert)

Der Adler fliegt allein, der Rabe schaarenweise; (Rückert)

Der Adler sieht getrost grad in die Sonn hinein (Angelus Silesius)

Der Affe hat gehört, daß süß der Nußkern schmecke, (Rückert)

Der Ähnlichkeiten Spur zu folgen hast du Freiheit, (Rückert)

Der Ahorn vor meinem Fenster rauscht, (Holz)

Der Alleredelste, den man ersinnen kann, (Angelus Silesius)

Der allerliebste Mensch, den Gott hat in der Zeit, (Angelus Silesius)

Der allernächste Weg zur wahren Heiligkeit (Angelus Silesius)

Der alte Barbarossa, (Rückert)

Der alte Flötenspieler Pan, (Holz)

Der alte Fritz saß drunten in den Nächten, (Rückert)

Der alte Hauswirth, in der Wirthschaft wohl erfahren, (Rückert)

Der alte König ruht in seinem Schlafgemache, (Rückert)

Der alte Meister sprach: (bedankt sei der Erzähler!) (Rückert)

Der alte Meister sprach: Laß kürzlich dir entfalten, (Rückert)

Der alte Meister spricht: Die Schwäch' ist zu bedauern (Rückert)

Der alte Müller Jakob sitzt (Lenau)

Der alte Teutsche trug die Kinder an den Rhein/ (Aßmann von Abschatz)

Der alte Wolf vermag den Regen schon zu leiden, (Rückert)

Der Alte, der die Sterne hält (Arndt)

Der Anblick einer Seele, die in Frieden (Rückert)

Der Andacht Thräne soll man nicht vom Auge wischen, (Rückert)

Der Angler sitzt am Strom und angelt ohne Zahl (Rückert)

Der Anker hält den Kahn, und läßt ihn nicht versinken, (Rückert)

Der Apfel fällt, gereift, in seines Gärtners Hand; (Rückert)

Der April geht her vor'm Maien, (Rückert)

Der April zum Maien sprach: (Rückert)

Der Arbeit Bürd' ist leicht, und schwer des Dankes Last; (Rückert)

Der arme Christ ist Gott; doch sieht des Reichen Haus (Angelus Silesius)

Der arme Ritter saß im Walde unter'm Baum, (Rückert)

Der Arme, gibst du ihm, macht dich dem Reichen gleich. (Angelus Silesius)

Der Armen Anblick ist ein stummer Vorwurf dir, (Rückert)

Der Armut Eigentum ist Freiheit allermeist, (Angelus Silesius)

Der Astrolog, mein Sohn, in seinem müß'gen Hirne (Rückert)

Der Bach zum Strome sprach: Du schlingst mich ein so jach; (Rückert)

Der Bär mit der Hyäne (Rückert)

Der Bauer hat die Noth, der Ochse hat die Plage; (Rückert)

Der Bauer hat ein Huhn und eine Kuh dazu; (Rückert)

Der Bauern Sprichwort sagt, mein Sohn: wenn auf dem Sand (Rückert)

Der Baum legt niemals selbst die Axt an seinen Fuß; (Rückert)

Der Baum merkt nicht die Last, hält drauf ein Vogel Rast; (Rückert)

Der Baum, der Früchte trägt, trägt eine schöne Last; (Rückert)

Der Beeren hangen viel an einem Traubenstiele; (Rückert)

Der beglänzte Mond erbleichet (Aßmann von Abschatz)

Der Beifall rauscht durch das volle Haus, (Bohne)

Der Berg, der sich im Licht ewig zu sonnen glaubt, (Rückert)

Der Berg, von vorne steil, wird hinten leicht erklommen; (Rückert)

Der Bergesgürtel, der sich über Dekan zieht, (Rückert)

Der beste Edelstein ist der selbst alle schneidet (Rückert)

Der Bettler hat zu Nacht im Haus kein beßres Licht (Rückert)

Der Blitz des Sohnes Gotts durchleucht in einem Nun (Angelus Silesius)

Der Blücher hat die Macht, (Rückert)

Der Blumen Sprache möchtest Du ergründen, (Ahlefeld)

Der blutdurchwirkte Vorhang ist gehoben, (Rückert)

Der Bodem/ dem gutt Korn und Weitzen anvertraut/ (Aßmann von Abschatz)

Der Bräutgam kommt, der Bräutgam kommt, (Angelus Silesius)

Der Buchenwald ist herbstlich schon gerötet, (Lenau)

Der Bücher sind zu viel, um noch so viel zu gelten; (Rückert)

Der Buchfink auf der Buche (Rückert)

Der Büßer, ohne auf Gebirg Gebirg zu thürmen, (Rückert)

Der Chosro Parwis sprach zu Schirin, seiner Liebe: (Rückert)

Der Davoust sprach: Das mich verdrießt, (Rückert)

Der Dichter Dschami kam auf seinen weiten Reisen (Rückert)

Der Dichter sprach: In Alles tausendfach, (Rückert)

Der Dichter wär' ein Gott, und zu beglückt sein Loß, (Rückert)

Der Dichter, der nur ist ein Dichter, ist ein Kind (Rückert)

Der dir um diese Zeit das Heyl vom Himmel bracht/ (Aßmann von Abschatz)

Der Dorfkrautschneider Graumann (Rückert)

Der Drossel Schlag (Rückert)

Der du erschufst die Welt, ohn' ihrer zu bedürfen, (Rückert)

Der du im Lichte bist, und bist in mir das Licht, (Rückert)

Der Du nicht Stein bist, doch des Steines Kraft, (Heinrich Hart)

Der du noch jüngst durch deines Ruhms Posaunen (Rückert)

Der du rastlosen Fußes der Erde Weiten durchzogen, (Rückert)

Der Duft der Gräser zieht zur Stadt hinein, (Hartleben)

Der dunkle Wald umrauscht den Wiesengrund, (Lenau)

Der dunklen Wolken letzte schwand (Lenau)

Der Durst ist nicht ein Ding und doch kann er dich plagen; (Angelus Silesius)

Der düstre Hauch, der deine Stirn umweht, (Hartleben)

Der edle König kam an seinem Siegestag (Rückert)

Der Edle saß geehrt vor Königs Angesicht, (Rückert)

Der edle Schäfer, Gottes Sohn, (Angelus Silesius)

Der Ehre kannst du wol von andern leicht entbehren, (Rückert)

Der Ehrgeiz gibt nicht Ruh noch Rast dem, der ihn hegt; (Rückert)

Der Ehrgeiz ist gekränkt vom kleinsten, das mislingt, (Rückert)

Der Ehrgeiz, lieber Sohn, wiegt selbst den Geiz darnieder; (Rückert)

Der Eichbaum hält seine Blätter fest (Rückert)

Der Eichenwald im Winde rauscht, (Lenau)

Der Eifer ist ein Feur; brennt er ums Nächsten Heil, (Angelus Silesius)

Der eine irrt mit Pinsel und Pallette (Holz)

Der Einfalt Eigenschaft ist: nichts von Schalkheit wissen, (Angelus Silesius)

Der Einsicht schadet nur Gelehrsamkeit zu große, (Rückert)

Der Einzelne, mein Sohn, ist sichrer als ein Heer (Rückert)

Der Engel schauet Gott mit heitern Augen an, (Angelus Silesius)

Der erblaßte Monden ziehet (Aßmann von Abschatz)

Der Erde dankt man nicht den Schatz, den man gegraben, (Rückert)

Der Erde kann der Mensch, an der er hangt, entbehren (Rückert)

Der Erde kleb ich an/ von der ich kommen bin/ (Aßmann von Abschatz)

Der erst und letzte Mensch ist Christus selbst allein, (Angelus Silesius)

Der erste König ist es durch Gewalt geworden, (Rückert)

Der erste Urwohnsitz der Menschen mit vier Flüssen, (Rückert)

Der Esel isset wie der Distelfinke Distel, (Rückert)

Der Esel ist bekannt, der hungernd stehen bliebe, (Rückert)

Der Esel stolpert gleich, wenn er geht unbeladen; (Rückert)

Der Esel, den mit Salz sie überladen hatten, (Rückert)

Der ew'ge Dreiklang, der das irdische Getöse (Rückert)

Der ewge Gottes Sohn wird heut erst Kind genannt, (Angelus Silesius)

Der ewge Gottessohn kommt her in diese Wüsten (Angelus Silesius)

Der Farbenbogen der Empfindungen erscheint, (Rückert)

Der faule Schlaff ist nicht den wachen Musen hold/ (Aßmann von Abschatz)

Der Feige, der gezeigt den Rücken in der Schlacht, (Rückert)

Der Feldherr triumphiert, er hat die Ehr allein; (Angelus Silesius)

Der ferne, der mich grüßt, ist nah im Herzen mir; (Rückert)

Der Finke, der am Weg ein trocknes Körnlein hascht, (Rückert)

Der Finkler ist ein Schlauer; (Lenau)

Der Fischer hat am Meer gefangen einen Fisch, (Rückert)

Der Fluß bleibt trüb, der nicht durch einen See gegangen, (Rückert)

Der Freund hat einen Strick gelegt um mein Genick, (Rückert)

Der Freund ist immerfort vor meiner Seele Augen, (Rückert)

Der Freund ist Katholik geboren, (Rückert)

Der Freund ist näher dir als du dir selber bist; (Rückert)

Der Freund, der lang' uns ließ auf seine Ankunft hoffen, (Rückert)

Der Freund, der mir die Liebste malen sollte, (Rückert)

Der Freundin Bild ist in mein Herz geflossen; (Rückert)

Der Fried' ist sprachverwandt wol mit der Freiheit auch; (Rückert)

Der Friede sprach: Warum willst du mich höhnen? (Rückert)

Der Frosch im Laub versteht vom Wetter mehr als du, (Rückert)

Der frühe Morgen zeiget sich/ (Aßmann von Abschatz)

Der Frühling fährt hernieder (Rückert)

Der Frühling grüßt die Erd' und macht die Hoffnung grün, (Rückert)

Der Frühling in einer warmen Nacht (Rückert)

Der Frühling ist gekommen, (Lenau)

Der Frühling ist gekommen, (Rückert)

Der Frühling ist zu Berg und Tal gekommen, (Lenau)

Der Frühling kocht sich aus des Winters Reifen (Rückert)

Der Frühling kommt heran, (Angelus Silesius)

Der Frühling lacht von grünen Höhn, (Rückert)

Der Frühling sprach zu mir: (Rückert)

Der Frühling sprach: Ich habe (Rückert)

Der Frühling und die Liebste wollten ringen, (Rückert)

Der Frühling war im Hauch der Lüfte, (Rückert)

Der Frühling, eh' er sonst ist eingetroffen, (Rückert)

Der Frühlingshimmel soll in Wolkendünsten brüten, (Rückert)

Der Fürst ritt auf die Jagd, und ward durch ein Gewitter (Rückert)

Der Fürsten Unglück ist, daß jeder thun und sagen (Rückert)

Der ganze Vogel ist oft keinen Heller werth, (Rückert)

Der Gärtner liefert mir zum Schmuck in meinem Zimmer (Rückert)

Der Gärtner muß die Pflanze begießen, (Rückert)

Der Gärtnerbursche will zu seines Herrn Ergetzen (Rückert)

Der Gattin sei ihr Gott der Gatte nicht allein, (Rückert)

Der Gaukler, wie geschickt er seine Glieder braucht, (Rückert)

Der Geist braust ja wie Most, die Jünger allesamt (Angelus Silesius)

Der Geist des Herrn erfüllt den ganzen Erdenkreis; (Angelus Silesius)

Der Geist des Menschen denkt nur durch den Gegensatz; (Rückert)

Der Geist des Menschen fühlt sich völlig zweierlei, (Rückert)

Der Geist ist als gesund und krank auch zu betrachten (Rückert)

Der Geist lebt in sich selbst, gebricht ihm gleich das Licht, (Angelus Silesius)

Der Geist, den Gott mir hat im Schöpfen eingehaucht, (Angelus Silesius)

Der Geist, der allezeit in Gott steht aufgericht, (Angelus Silesius)

Der Geist, der nunmehr ist mit Gott ein einges Ein, (Angelus Silesius)

Der Geist, der voller Freud in Leiden wird gefunden (Angelus Silesius)

Der Geist, der weiß daß er aus eigner Kraft bestreiten (Rückert)

Der Geist, wenn er im Mai vom Winterfroste (Rückert)

Der Geizhals ist ein Narr, er sammlet was vergeht; (Angelus Silesius)

Der Geizhals muß davon, läßt anderen sein Geld; (Angelus Silesius)

Der Geizhals scharrt und kratzt um zeitlichen Gewinn; (Angelus Silesius)

Der gelbe Wein ist Gold, der rothe Wein ist Blut; (Rückert)

Der Gipfel von dem Helikon ist hoch (Rückert)

Der Glaub allein ist tot, er kann nicht eher leben, (Angelus Silesius)

Der Glaub ohne Lieb allein (wie ich mich wohl besinne), (Angelus Silesius)

Der Glaube greift nach Gott, die Hoffnung nimmt ihn wahr, (Angelus Silesius)

Der Glaube, Senfkorn groß, versetzt den Berg ins Meer: (Angelus Silesius)

Der Glaubenseifer ruft: Gib die Vernunft gefangen! (Rückert)

Der Goldberg Meru steht in Jambudwipa's Mitte, (Rückert)

Der Goldlack blüht immer höher hinan, (Rückert)

Der Goldstein machet Gold, das mit der Welt vergeht, (Angelus Silesius)

Der Gott, der Eisen wachsen ließ, (Arndt)

Der gottverliebte Mensch hat sonsten keine Pein, (Angelus Silesius)

Der Groll, den alle Leute hassen, (Rückert)

Der Groschen, Sohn unds Schaf bin ich mit Geist, Leib, Seele; (Angelus Silesius)

Der große Astronom sprach: Alle Himmelsflur (Rückert)

Der Große LEOPOLD sezt PERLEN in die Crone: (Aßmann von Abschatz)

Der größre Bruder soll die kleinern überwachen, (Rückert)

Der grosse Kanzler Otto spricht, (Holz)

Der größte Heilige wird sich so hoch erfreun (Angelus Silesius)

Der gröste Kummer ist im kummervollen Leben, (Rückert)

Der größte Reichtum ist nach keinem Reichtum streben, (Angelus Silesius)

Der größte Schatz nach Gott ist guter Will auf Erden; (Angelus Silesius)

Der größte Trost nach Gott dünkt mich im Himmel sein, (Angelus Silesius)

Der grüne Baum und der Vogel drauf, (Rückert)

Der guldene Begriff, durch den man alles kann, (Angelus Silesius)

Der Hahn führt seine Hennen (Rückert)

Der Hauswirth hat dem Gast Gastberge zugesagt, (Rückert)

Der Heidenkönig sprach zur Königin: (Rückert)

Der Heil'ge Christ ist kommen, (Arndt)

Der heil'ge Weda wird verglichen mit dem Euter (Rückert)

Der heilge Geist der schmelzt, der Vater der verzehrt, (Angelus Silesius)

Der Heilge nimmt es gleich, läßt ihn Gott liegen krank, (Angelus Silesius)

Der Heilge steiget auf und wird ein Gott in Gott, (Angelus Silesius)

Der Heilge, was er tut, tut nichts nach dem Gebot, (Angelus Silesius)

Der Heilgen größtes Werk und Arbeit auf der Erden (Angelus Silesius)

Der Heilige kann nie im Geist betrübet sein. (Angelus Silesius)

Der heilige Kebir sah eine Mühle drehn, (Rückert)

Der Heiligkeit Natur ist lauter Lieb, o Christ; (Angelus Silesius)

Der Herr ist meiner Augen Trost, (Angelus Silesius)

Der Herr spricht: eins ist not und, was die Martha tut, (Angelus Silesius)

Der Herr vergleicht sein Reich mit einem fein Perlein, (Angelus Silesius)

Der Herzog Wilhelm von Braunschweig, (Rückert)

Der Himmel auf der Welt, das allersüßste Leben (Angelus Silesius)

Der Himmel hat eine Thräne geweint, (Rückert)

Der Himmel ist in dir und auch der Höllen Qual: (Angelus Silesius)

Der Himmel ist so helle (Rückert)

Der Himmel ist so voll von Sternen nah und fern, (Rückert)

Der Himmel ist voll Ruhm, voll Ehr und Herrlichkeit, (Angelus Silesius)

Der Himmel kann ersetzen, (Rückert)

Der Himmel schätzt sich nicht, ob er gleich alls ernährt; (Angelus Silesius)

Der Himmel schlägt die Feinde selbst mit Blindheit, (Rückert)

Der Himmel senket sich, er kommt und wird zur Erden. (Angelus Silesius)

Der Himmel sprach: der Armuth wegen (Rückert)

Der Himmel tut sich auf, der Bräutgam kommt gegangen, (Angelus Silesius)

Der Himmel, wenn er lang nicht hat geregnet mehr, (Rückert)

Der Hirsch, der lauft und sucht ein kühles Brünnelein, (Angelus Silesius)

Der Hirt ist Gottes Sohn, die Gottheit ist die Wüste, (Angelus Silesius)

Der höchste Friede, den die Seele kann genießen, (Angelus Silesius)

Der höchste Gottesdienst ist Gotte gleiche werden, (Angelus Silesius)

Der höchsten Liebe Bild, die Henne sieh, die brütet, (Rückert)

Der hohe Dom zu Köln! (Rückert)

Der hohe Thurm erscheint am Fuß der Berge klein; (Rückert)

Der Hunger guckt dem Fleiß zuweilen wol ins Haus, (Rückert)

Der Hunger schläft im Zahn, bis ihn die Speise weckt; (Rückert)

Der Husar, (Lenau)

Der ich gebot von Jericho den Mauern: (Rückert)

Der Ichheit ist Gott feind, Verleugnung ist er hold, (Angelus Silesius)

Der Imam Dschafer Ben Mohammed (Rückert)

Der Irrthum ist nicht das, Einbildungen zu haben (Rückert)

Der ist der schlechteste des menschlichen Geschlechtes, (Rückert)

Der ist der weise Mann, der sich und Gott wohl kennt; (Angelus Silesius)

Der ist ein schlechter Herr, wie glänzend auch er thront, (Rückert)

Der Jogi ist zu Haus ein armer Bettler nur, (Rückert)

Der Juden Osterlamm war Fleisch und Blut von Tieren (Angelus Silesius)

Der junge Vogel wo lernt er den frohen Sinn, (Rückert)

Der Jungfrau-Nahme will den Jungen nur gebühren/ (Aßmann von Abschatz)

Der jungfräuliche Leib, der unser Himmelsbrot (Angelus Silesius)

Der Jüngling stoßt vom Strand im leichten Kahne, (Lenau)

Der Jüngling weilt in einem Blütengarten (Lenau)

Der Juwelier, wenn er den Edelstein will fassen, (Rückert)

Der Kaiser Sina's ließ von seinem Berge kommen (Rückert)

Der Kaiser, der in Pracht auf seinem Throne sitzt, (Rückert)

Der Kämpe wappne sich, eh er zum Kampfe geht; (Rückert)

Der kann wol leiden, daß man seine Fehler rügt, (Rückert)

Der Kapuziner Haspinger (Rückert)

Der Kieß der Reue wird ein Edelstein genannt, (Rückert)

Der kluge Jäger sprach zu seinem treuen Hunde: (Rückert)

Der klugen Aerzte Kunst weiß allem Ubel Rath/ (Aßmann von Abschatz)

Der Knabe Robert fest und wert (Arndt)

Der Knabe sitzt am See, und taucht die Ruthe drein; (Rückert)

Der Knabe steht am Berg und lauscht in stiller Wonne, (Rückert)

Der Knabe trieb sein Spiel mit dem Vergrößrungsglas, (Rückert)

Der König Aar fliegt hoch, Zaunkönig höher noch, (Rückert)

Der König Adler hat das weitste Königreich, (Rückert)

Der König auf der Pirsch' hat einen Hirsch erjagt; (Rückert)

Der König führt die Braut in Keller selbst hinein, (Angelus Silesius)

Der König in dem Lande Babylon, (Rückert)

Der König läßt zu sich zwei Zauberkund'ge laden, (Rückert)

Der König Löwe hält im Walde Mittagsruh, (Rückert)

Der König Persiens, Nuschirwan, der Gerechte (Rückert)

Der König Roman, Wundhir's Sohn, (Rückert)

Der König von Lahor', in seines Reiches Mitte, (Rückert)

Der König von Preußen zieht reisig aus (Arndt)

Der König zählt sein Heer, ihm geht ein Mann vorbei, (Rückert)

Der Kräfte Triebrad muß, das blinde, sich bequemen, (Rückert)

Der Krämer, der nichts hat zu thun im Kramgemach, (Rückert)

Der Kranke, wenn er klagt um bittern Schmack im Munde, (Rückert)

Der Krieg gewinnt dir Fried, mit Streit erlangst du Freud, (Angelus Silesius)

Der Krüger selber trinkt aus einem alten Krug; (Rückert)

Der Künstler, wenn ein Werk er hat gemacht für alle, (Rückert)

Der kürtzste Tag ist hier: Erinnre dich dabey (Aßmann von Abschatz)

Der Kuß des Bräutgams Gotts ist die Empfindlichkeit (Angelus Silesius)

Der leere Eimer fällt von selbst im Bronnen nieder, (Rückert)

Der Leib muß sich in Geist, der Geist in Gott erheben, (Angelus Silesius)

Der Leib von Erden her wird wiederum zu Erden. (Angelus Silesius)

Der Leib/ der Seele Stock/ muß im Gefängnis stehen/ (Aßmann von Abschatz)

Der Leibarzt, der da will des hohen Leibes Leiden (Rückert)

Der Lenz ist meiner Liebsten blum'ges Kleid; (Rückert)

Der Lenz ist ohne Blumen, wo du flohst, (Rückert)

Der Lenz verblüht, der Sommer glüht, (Rückert)

Der letzte Strahl von Gold um Berges Haupt zerrann, (Rückert)

Der Lieb' ohn' Eigennutz freu dich, die du gewannst, (Rückert)

Der Liebe Blick ist gut, bös ist der Blick des Neides, (Rückert)

Der liebe Freund willkommen sei, (Rückert)

Der Liebe Gegenwurf ists höchste Gut allein, (Angelus Silesius)

Der Liebe Leben ist schnell vollbracht. (Rückert)

Der Liebe Lust in Liedern auszuklagen (Hartleben)

Der Liebe Mittelpunkt ist Gott und auch ihr Kreis, (Angelus Silesius)

Der Liebe Rausch verstehn nur trunkne Sinne; (Rückert)

Der Liebste hat mir Leben einqehaucht, (Rückert)

Der Liebsten Herz ist aufgewacht (Rückert)

Der Liebsten Vater gab mir seinen Segen, (Rückert)

Der Lorberkranz ist, wo er dir erscheint, ein Zeichen (Rückert)

Der Löwe schläft – Ihr, die ihr wachen sollt, (Arndt)

Der Löwe zieht für sich allein nicht aus zum Mahle, (Rückert)

Der Maler in der Nacht sehnt sich dem Tage zu, (Rückert)

Der Mangel mag dem Fleiß einmal ins Fenster schaun, (Rückert)

Der Mann ist wacker, der, sein Pfund benutzend, (Rückert)

Der Mann, der erst ein Schelm geworden, wird nie bieder; (Rückert)

Der Markt ist voll, die Welt will mit sich selbst verkehren; (Rückert)

Der Markwart Persiens, als er zum Omar kam, (Rückert)

Der Märtrer Lebenslauf ist wenig aufgeschrieben. (Angelus Silesius)

Der Maulwurf ist nicht blind, gegeben hat ihm nur (Rückert)

Der Mehl-Thau fremder Schuld klebt allen Früchten an/ (Aßmann von Abschatz)

Der Meilenzeiger kann dir zeigen wol die Meilen; (Rückert)

Der Meister hat gesagt: Es ständen unsre Sachen (Rückert)

Der Meister, als er war gestorben, ist erschienen (Rückert)

Der Mensch auf halbem Weg entschlief (Lenau)

Der Mensch dem Leibe nach wohnt in verschiednen Zonen, (Rückert)

Der Mensch hat eher nicht vollkommne Seligkeit, (Angelus Silesius)

Der Mensch im Weltverkehr lebt nur für sich allein, (Rückert)

Der Mensch ist alle Ding; ists, daß ihm eins gebricht, (Angelus Silesius)

Der Mensch ist eine kleine Welt/ (Aßmann von Abschatz)

Der Mensch ist nicht gemacht, zum Himmel aufzufliegen; (Rückert)

Der Mensch ist nicht so schlimm als seine Thaten zeigen, (Rückert)

Der Mensch ist, wie er sagt, ein Bürger zweier Welten, (Rückert)

Der Mensch kann nie so ganz ins Sinnliche versinken, (Rückert)

Der Mensch kann was er will, wenn er will was er kann; (Rückert)

Der Mensch macht alles sich dienstbar auf seine Weise; (Rückert)

Der Mensch muß doch was sein; Gott nimmt sein Wesen an, (Angelus Silesius)

Der Mensch soll alles, nur sich selber nicht, aufgeben; (Rückert)

Der Mensch weiß mehr, als er von selber wissen könnte; (Rückert)

Der Mensch, dem Engel halb und halb dem Thier zu eigen, (Rückert)

Der Mensch, der seinen Geist nicht über sich erhebt, (Angelus Silesius)

Der Mensch, der sinkt zum Thier, wird unters Thier versinken; (Rückert)

Der Mensch, wenn er hat Gott in Lieb' und Demuth nur, (Rückert)

Der Mensch/ ein Erdenkloß/ soll billig Erde pflügen; (Aßmann von Abschatz)

Der Menschen meister Theil will lieber Geist und Leben/ (Aßmann von Abschatz)

Der Menschenrede werth ist nicht was Menschen thaten; (Rückert)

Der Menschheit Geister sind zum Höchsten gleich berufen, (Rückert)

Der Menschheit Größtes möcht' ich euch im Spiegel zeigen, (Rückert)

Der milde Mann, wie Gott, zu spenden seine Gaben (Rückert)

Der Millionen, die nun auf der Erde wohnen, (Rückert)

Der Mohrenkönig saß und zechte, (Rückert)

Der Molla von Eiub sprach: Um vergnügt zu leben, (Rückert)

Der Mond am Himmel ist der Sonne beigegeben, (Rückert)

Der Mond am Himmel ist nicht schön im leeren Raum, (Rückert)

Der Mond kehrt unverwandt ein gleiches Angesicht (Rückert)

Der Mond rollt um die Erd', und um die Sonne sie, (Rückert)

Der Mond, der keusche Mond, hat achtundzwanzig Frauen, (Rückert)

Der Morgen frisch, die Winde gut, (Lenau)

Der Morgenthau verstreut im Thale (Rückert)

Der muntre Tag ist wieder still, (Arndt)

Der muste wohl ein Hertz aus Stal und Eisen tragen/ (Aßmann von Abschatz)

Der Nachruhm kluger Schrifft ist zwar der Tugend Lohn/ (Aßmann von Abschatz)

Der nächste Weg zu Gott ist durch der Liebe Tür; (Angelus Silesius)

Der Name Jesus ist ein ausgegossnes Öle, (Angelus Silesius)

Der Narr hält sich für reich bei einem Sack voll Geld; (Angelus Silesius)

Der Nashornkäfer steht dem Nashorn nach an Größe, (Rückert)

Der Neid verzehrt sich selbst, sollt' er nichts andres können; (Rückert)

Der neugeborne Gott schlief an der Erde Grund; (Rückert)

Der Nordwind rauscht, und herbstlich schrei'n die Dohlen, (Rückert)

Der Ochs vorm Pflug einher, und hinterm Pflug der Bauer, (Rückert)

Der Ort unds Wort ist eins und wäre nicht der Ort, (Angelus Silesius)

Der Peter spricht zum Bruder Paul: (Holz)

Der Pfaffe weiß mit Dampf, Gesang und Glocken, (Lenau)

Der Pfarrherr auf dem Polsterstuhle, (Rückert)

Der Pfeil ist gutgeschnitzt, allein nicht zugespitzt; (Rückert)

Der Pfirsing-Baum verdorrt/ eh Eich' und Ceder blüht/ (Aßmann von Abschatz)

Der Pflanzenkund'ge, der die Pflanzen will erklären, (Rückert)

Der Pflüger kehrt vom Grund das Unterste nach oben, (Rückert)

Der Postbot' in ein Haus mit zweien Briefen rennt, (Rückert)

Der preise sein Geschick, wer irgend hat zu klagen; (Rückert)

Der Punkt der Seligkeit besteht in dem allein, (Angelus Silesius)

Der Punkt ist eins für sich, zwei Punkte sind der Strich, (Rückert)

Der Rabe hat den Gang des Rephuns nachgeahmt, (Rückert)

Der Rasen, gestern dürr, versengt von Sonnenglut, (Rückert)

Der Räuber im Gebirg ist auch ein freier Fürst, (Rückert)

Der Raum wird in der Welt nach Eisenbahnanlegung (Rückert)

Der Regen fällt nicht ihm, die Sonne scheint nicht ihr, (Angelus Silesius)

Der Regen geht herab in Strömen, landerquickend; (Rückert)

Der Reiche dieser Welt, was hat er für Gewinn? (Angelus Silesius)

Der Reiche mit überfülltem Magen (Rückert)

Der Reiche suchet Gold, der Arme suchet Gott. (Angelus Silesius)

Der Reiche, wenn er viel von seiner Armut spricht, (Angelus Silesius)

Der reichste Teufel hat nicht einen Kieselstein. (Angelus Silesius)

Der Ritterbote Steigemeier (Rückert)

Der Ruhm des Mannes ist des Weibes höchster Reiz, (Rückert)

Der Ruhm hat einen Grund; wenn dieser Grund erst liegt, (Rückert)

Der Ruhm? (Holz)

Der Saamen ist wohl gutt/ der Acker ist geringe/ (Aßmann von Abschatz)

Der Salamander sprach zu einem Schmetterlinge, (Rückert)

Der Schäfer ließ sein Schaf die besten Kräuter essen, (Rückert)

Der Schäfer sprach zum Blüthenblatt am Strauche: (Rückert)

Der scharfe Geist hat euch geschwind durchdrungen, (Lenau)

Der Schiffer wirft im Sturm die schwersten Waren aus; (Angelus Silesius)

Der Schiffmann redt vom Meer, der Jäger von den Hunden, (Angelus Silesius)

Der Schlaf ist dreierlei: der Sünder schläft im Tod, (Angelus Silesius)

Der Schlaff berennet mich/ das Glaubens-Oel will schwinden/ (Aßmann von Abschatz)

Der schlechte läßt sich nicht von seiner Schlechtheit treiben; (Rückert)

Der schlechte, wenn er fühlt sein Unrecht, wird dich hassen, (Rückert)

Der Schleiffstein schärffet nicht/ man muß ihn vor begüssen; (Aßmann von Abschatz)

Der schlimmste Neider ist, der das sich läßt verdrießen, (Rückert)

Der Schlummer sinkt aus nachtgeschwärzten Lüften (Rückert)

Der Schönheit Göttin ist dem Meere wohl entstiegen, (Rückert)

Der Schönheit Mangel wird von Anmuth leicht vergütet, (Rückert)

Der schöpferische Geist fühlt sich nicht in der Welt (Rückert)

Der Schöpfung ew'ger Mittelpunkt (Rückert)

Der Schöpfung Mittelpunkt wenn diese Erde wäre, (Rückert)

Der Schöpfung nie begriffne Herrlichkeit (Holz)

Der Schrank hat Sommerkleider (Rückert)

Der Schriftgelehrte Chatem, (Rückert)

Der Schustermeister Zerr (Rückert)

Der Schwanz der Nachbarmaus ist lang, die kannst du fangen, (Rückert)

Der schwarze Stein der Kaaba, (Rückert)

Der Seele klarer Himmel hängt (Lenau)

Der Seele Saiten, wann sie dir am feinsten sind (Rückert)

Der Seelen Morgenröt ist Gott in dieser Zeit, (Angelus Silesius)

Der Seerab hat ein gutes Leben! (Lenau)

Der Sehnsucht Ostwind hob den Schleier (Rückert)

Der Selgen Eigenschaft ist: ganz nach Gotte leben, (Angelus Silesius)

Der Siegelring wird nicht in harten Stein sich drücken; (Rückert)

Der Sieger ehrt sich selbst, der den Besiegten ehrt; (Rückert)

Der Sinn, der Geist, das Wort, die lehren klar und frei, (Angelus Silesius)

Der so aus Gott geborn, sein Fleisch hat und Gemüte, (Angelus Silesius)

Der so viel Feinde war gewohnt zu überwinden/ (Aßmann von Abschatz)

Der Sohn des Vaters geht mit schlimmen Kameraden, (Rückert)

Der Sohn erlöset uns, der Geist, der macht uns leben, (Angelus Silesius)

Der Sommer endet sich/ die warmen Tag entfliehen/ (Aßmann von Abschatz)

Der Sonne kannst du nicht ins Feuerauge schaun, (Rückert)

Der Sonne letzter Schein (Holz)

Der Sonne tuts nicht weh, wenn du von ihr dich kehrst, (Angelus Silesius)

Der Sonnen Glantz verfällt/ doch steigt sie wieder auff; (Aßmann von Abschatz)

Der Spekbacher, der Spekbacher! (Rückert)

Der Sperling auf die Tenne flog, (Rückert)

Der Spiegel zeiget dir dein äußres Angesicht. (Angelus Silesius)

Der Spielmann stimmt seine Geigen, (Rückert)

Der Stadt Getös ward banges Gemurmel, und (Lenau)

Der stärkste Kappzaum, den mit Lust ein Stolzer trägt, (Rückert)

Der stiehlt dir, was er leicht von dir geschenkt bekäme; (Rückert)

Der stolze König hat sein treustes Weib verstoßen, (Rückert)

Der Strahl ist nichts, wenn er sich von der Sonn abbricht; (Angelus Silesius)

Der Streit von Göttlichkeit und Menschheit ist geschlichtet, (Rückert)

Der strenge Dschaina lehrt, ein sündliches Verbrechen (Rückert)

Der Strom, einmal getrübt, muß fließen eine Weile, (Rückert)

Der Stumme sprach zum Blinden: (Rückert)

Der Sturm der Menschenwelt bewegt dich wenig nur, (Rückert)

Der Sturm, der hier die Fahnen trillt (Rückert)

Der Südwind weht vom Paradiese, (Rückert)

Der Sultan auf der Jagd fand einen Hirtenknaben, (Rückert)

Der Sultan der circassischen Mamluken, (Rückert)

Der Sultan läßt den Mewlana (Rückert)

Der Sultan Mahmud war nicht schön von Angesicht, (Rückert)

Der Sultan Massud, Mahmud's Sohn, (Rückert)

Der Sünder ist des Tiers und aller Teufel Stall; (Angelus Silesius)

Der Sünder ist nicht mehr. Wie? seh ich ihn doch stehn! (Angelus Silesius)

Der Sünder siehet nichts; je mehr er lauft und rennt (Angelus Silesius)

Der Sünder zielt nach Gott und wendt sich von ihm weg, (Angelus Silesius)

Der süße Jesus-Nam ist Honig auf der Zung, (Angelus Silesius)

Der süßeste Geruch, der Gott so sehr beliebt, (Angelus Silesius)

Der Szepter ist ein Rohr, ein Dornenbusch die Kron, (Angelus Silesius)

Der Tag Beständigkeit legt dir den gutten Grund (Aßmann von Abschatz)

Der Tag geht nicht der Nacht, Nacht geht dem Tag voran, (Rückert)

Der Tag ist nun vergangen, (Arndt)

Der Tag ist nunmehr hin, (Angelus Silesius)

Der Tag verlischt, es senket grausend (Rückert)

Der Tapfre braucht sein Schwert, der Feige seine Zunge, (Rückert)

Der tapfre Griechenkaiser (Rückert)

Der Tau erquickt das Feld; soll er mein Herze laben, (Angelus Silesius)

Der Taube schreit alsob taub jeder Hörer sei; (Rückert)

Der Tauffe Flutt (Aßmann von Abschatz)

Der Tauffe Flutt befreyet aller Flecken/ (Aßmann von Abschatz)

Der Tempel ist ein leer' Gebäu von todtem Stein, (Rückert)

Der Teufel durchs Gebet, das Fleisch kann durch Kastein, (Angelus Silesius)

Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, (Rückert)

Der Teufel hol' (Rückert)

Der Teufel höret nichts als donnern, poltern, krachen; (Angelus Silesius)

Der Teufel ist so gut dem Wesen nach als du. (Angelus Silesius)

Der Teufel und ein Reitersmann, (Rückert)

Der Thaler ist nichts werth, solang er bleibt zu Haus; (Rückert)

Der Thronfürst ruht in Gott, ihn schaut der Cherubin, (Angelus Silesius)

Der Tod bewegt mich nicht, ich komme nur durch ihn, (Angelus Silesius)

Der Tod der Heiligen ist wert geacht vor Gott; (Angelus Silesius)

Der Tod ein Schauder und Entsetzen der Natur, (Rückert)

Der Tod hat eine Rose, (Rückert)

Der Tod ist doch noch gut; könnt ihn ein Höllhund haben, (Angelus Silesius)

Der Tod ist jedenfalls ein wicht'ger Augenblick; (Rückert)

Der Tod ist mein Gewinn, Verlust das lange Leben, (Angelus Silesius)

Der Tod, aus welchem nicht ein neues Leben blühet, (Angelus Silesius)

Der Tod, der die Geburt ist in ein höhres Leben, (Rückert)

Der Todesgott, der zwei Gesichter hat, (Rückert)

Der Trank, den Gott der Herr, am allerliebsten trinkt, (Angelus Silesius)

Der Traube Süßigkeit gib denen, die nicht lieben, (Rückert)

Der Traum war so wild, der Traum war so schaurig (Lenau)

Der Traum, darein man leicht bei träger Ruh versinkt, (Rückert)

Der Tropfe zischt und stirbt, auf glühndes Eisen fallend, (Rückert)

Der über Ungemach du so dich darfst beklagen, (Rückert)

Der Übersetzung Kunst, die höchste, dahin geht, (Rückert)

Der Uberwundnen Heil ist auff kein Heyl zu hoffen/ (Aßmann von Abschatz)

Der Umkreis ist im Punkt, im Samen liegt die Frucht, (Angelus Silesius)

Der ungewordne Gott wird mitten in der Zeit, (Angelus Silesius)

Der unglückselge Mensch kan kaum die Welt begrüssen/ (Aßmann von Abschatz)

Der unglückselge Mensch kan kaum die Welt begrüssen/ (Aßmann von Abschatz)

Der Unschuld Christi Kleid/ mein Pathe/ legst du an/ (Aßmann von Abschatz)

Der Untreu ärgste Straf' ist, daß sie nicht kann glauben (Rückert)

Der Vater mit dem Sohn ist über Feld gegangen; (Rückert)

Der Vater war zuvor, der Sohn ist noch zur Zeit, (Angelus Silesius)

Der Vesuv, an dem wir hausen, (Rückert)

Der vielgewünschte Tag/ Johann/ ist nun vorhanden/ (Aßmann von Abschatz)

Der Vielheit ist Gott Feind; drum zieht er uns so ein, (Angelus Silesius)

Der Vogel fühlt sich frei, im Käfich aufgehangen, (Rückert)

Der Vogel in der Luft, der Stein ruht auf dem Land, (Angelus Silesius)

Der Vogel Leben ist durchs Fenster mir entschlüpft, (Rückert)

Der Vogel, der wie sonst sein Abendlied mir bringt, (Rückert)

Der Vogelfänger fing bei seinem Vogelfang (Rückert)

Der Vorzeit Sprache sei dir heil'ge Hieroglyphe, (Rückert)

Der Wagen auf dem Schiff, das Schiff dann auf dem Wagen, (Rückert)

Der wahre Gottes Sohn ist Christus nur allein; (Angelus Silesius)

Der Wahrheit Feierkleid, bekam es Lügenstreifen, (Rückert)

Der Wahrheit treu zu seyn, die du in dir empfindest, (Rückert)

Der Wanderbursche wollte gehn (Rückert)

Der Wanderer 2 (Rückert)

Der Wandrer im Gebirg verlor die rechten Steige, (Rückert)

Der Wandrer, irrend in der Ferne, (Lenau)

Der Weber sprach, als ich das Tuch nicht wollte loben: (Rückert)

Der Weg nach Großenbarrdorf (Rückert)

Der Weihrauch duftet nur, wo ihn die Glut verzehrt; (Rückert)

Der weiß die Schwanen macht und grün die Papagein, (Rückert)

Der Weis' ist hoch gesinnt; wird ihm was zugesandt, (Angelus Silesius)

Der Weis' ist klüglich reich, er hat das Geld im Kasten, (Angelus Silesius)

Der Weis' ist nie allein, geht er gleich ohne dich, (Angelus Silesius)

Der Weis' ist stets in Freud, er wird von nichts betrübt; (Angelus Silesius)

Der Weis' ist voller Ehrn. Wie da? er ist erkiest, (Angelus Silesius)

Der Weis' ist, was er hat; willst du das Feinperlein (Angelus Silesius)

Der Weise fehlet nie, er trifft allzeit das Ziel; (Angelus Silesius)

Der Weise geht nie irr; er hängt auf jeder Bahn (Angelus Silesius)

Der Weise hat sein Herz bei Gott und in dem Himmel, (Angelus Silesius)

Der Weise lacht dazu, wenn man ihm alls genommen. (Angelus Silesius)

Der Weise machet Gold, verändert Erz und Stein, (Angelus Silesius)

Der weise Mann ist nie um einen Heller kommen, (Angelus Silesius)

Der Weise sollte seyn ein König, und zum Lohne (Rückert)

Der Weise stirbt nicht mehr, er ist zuvor schon tot, (Angelus Silesius)

Der Weise strebet nicht nach äußrem Ehrenstand; (Angelus Silesius)

Der Weise streuet aus für seine Freund in Gott; (Angelus Silesius)

Der Weise suchet nichts, er hat den stillsten Orden, (Angelus Silesius)

Der Weise suchet Ruh und fliehet das Getümmel, (Angelus Silesius)

Der Weise sucht nur eins und zwar das höchste Gut. (Angelus Silesius)

Der Weise sündigt nicht; die richtige Vernunft, (Angelus Silesius)

Der Weise ward befragt: Was wünschest du für Gaben? (Rückert)

Der Weise ward gefragt vom Reichen, wie's geschehe, (Rückert)

Der Weise wartet nicht, bis ihm was wird genommen; (Angelus Silesius)

Der Weise wird sich nie in Pein und Unglück grämen; (Angelus Silesius)

Der Weise, was er hat, hat alls mit alln gemein. (Angelus Silesius)

Der Weise, welcher sich hat über sich gebracht, (Angelus Silesius)

Der Weise, wenn er soll von Pein und Unglück sagen, (Angelus Silesius)

Der Weise, wenn er stirbt, begehrt in Himmel nicht, (Angelus Silesius)

Der Weisheit Anfang ist immer Bewunderung, (Rückert)

Der Weisheit Lehren kann nur der Verständ'ge deuten, (Rückert)

Der Welt Anschauungen, der Dinge Sinnabdrücke, (Rückert)

Der Welt Grundübel nennt den leeren Raum ein Weiser; (Rückert)

Der Welt soll man vertraun, auf sie nicht sich verlassen; (Rückert)

Der wesentlichste Dank, den Gott liebt wie sein Leben, (Angelus Silesius)

Der Wetzstein machet scharff/ thut selber keinen Schaden; (Aßmann von Abschatz)

Der Wetzstein schneidet nicht, doch macht er scharf das Messer; (Rückert)

Der Will macht dich verlorn, der Will macht dich gefunden, (Angelus Silesius)

Der Wille sündigt, und der Will' entsündigt wieder; (Rückert)

Der Winter ist die Sünd, die Buße Frühlingszeit, (Angelus Silesius)

Der Winter ist hin/ die Blumen bezieren (Aßmann von Abschatz)

Der Winter stand ein eiserner Tyrann, (Lenau)

Der Winter weicht/ der Schnee zuweicht/die Rinnen thränen/ (Aßmann von Abschatz)

Der Wirbel träget Gold und Ertz der rothe Bart/ (Aßmann von Abschatz)

Der wird der Frau zu Haus ins Haar am ersten fahren, (Rückert)

Der wird nicht wirken viel mit allen seinen Werken, (Rückert)

Der Wunder hat es viel, kein größers kann ich sehen, (Angelus Silesius)

Der wunderbare Vogel, (Rückert)

Der Wurzelschößling wächst nach seinem Vaterstamm; (Rückert)

Der Zahlen Grenz' ist zehn, die Grenze für die Todten (Rückert)

Der Zeitgeist brennt wie trocknes Stroh (Holz)

Der Zorn ist höllisch Feur; wenn er in dir entbrennt, (Angelus Silesius)

Der Zufall muß hinweg und aller falsche Schein; (Angelus Silesius)

Der Zweifel treibt dich an, der Zweifel macht dich stocken, (Rückert)

Der Zweifel, ob der Mensch das Höchste denken kann, (Rückert)

Der Zwergenspuk war um mich her zerstoben; (Rückert)

Der, solang wir Blüthe brachten, (Rückert)

Der, was er hat, nicht hat und alles schätzet gleich, (Angelus Silesius)

Dergleichen Ahnen Zahl/ von denen sie entsprissen/ (Aßmann von Abschatz)

Des armen Menschen Glück ist meistens ein Vermeiden (Rückert)

Des Baumes Blüt' erfreut, des Baumes Schatten beut (Rückert)

Des Bechers schönster Platz ist in des Trinkers Hand, (Rückert)

Des Berges Haupt ist kahl, doch fruchtbar ist sein Fuß; (Rückert)

Des Christenthumes Grund/ (Aßmann von Abschatz)

Des Dienstes Unterordnung ist (Rückert)

Des dunkeln Hauses Lamp' ein wohlgerathner Sohn, (Rückert)

Des einen freu' ich mich, wenn rückwerts geht der Blick (Rückert)

Des Feuers Leben ist, daß es sich selbst verzehrt; (Rückert)

Des Fohlen frechen Mutt bricht Capzaum und Gebiß/ (Aßmann von Abschatz)

Des Freundes denkend, wenn ich Glückliches erstrebt, (Rückert)

Des Freunds entbehren kann das Herz nicht, um zu leben; (Rückert)

Des Frühlings Stürme durchbrausen das Land ... (Arent)

Des ganzen Menschen und des einzelnen Geschichte, (Rückert)

Des Ganzen Theile sind als Theile nicht vorhanden, (Rückert)

Des Geistes Flitterstaat, mein Sohn, ist Neubegierde, (Rückert)

Des Herren Christi Tod hilft dir nicht eh, mein Christ, (Angelus Silesius)

Des Herzens Pförtner ist des Mannes Angesicht, (Rückert)

Des Himmels Hoffnungsauge blaut, du kommst zurück! (Rückert)

Des Höchsten starcker Arm kan heilen und verletzen/ (Aßmann von Abschatz)

Des Höchsten starcker Hand/ die alles kan erreichen/ (Aßmann von Abschatz)

Des Jägers Hoffnung ist nun todt/ als sie schloß ihr bejahrtes Leben/ (Aßmann von Abschatz)

Des Kindes erster Trieb ist sinnliches Bedürfen, (Rückert)

Des Kindes Unart scheint dir artig im Beginn; (Rückert)

Des Kunstwerks Kunst ist nur fürs Künstlerauge da, (Rückert)

Des Landes Grenz' ist nicht geschickt ein Fluß zu bilden, (Rückert)

Des Lebens holder Zauber ging vorüber. (Lenau)

Des Lebens Nebel ist ein kurtz bewölckter Tag/ (Aßmann von Abschatz)

Des Lebens Sorge läßt dir wenig Zeit zu denken (Rückert)

Des Leibes schnöden Koth pflegt Wasser abzubaden/ (Aßmann von Abschatz)

Des Leydens Maaß ist voll/ mein Heyland ist erblichen! (Aßmann von Abschatz)

Des Mannes Zunge, dem Verstand und Witz gebrechen, (Rückert)

Des Manns Erfahrung sieht soviel in einer Ziegel, (Rückert)

Des Meeres Ebb' und Fluth erklären die Gelehrten, (Rückert)

Des Meeres Gang ist höher heut und lauter auch! (Hartleben)

Des Menschen Bös und Guts liegt nicht an Stand und Lage, (Rückert)

Des Menschen ganzes Glück besteht in zweierlei, (Rückert)

Des Menschen Glaube prägt in seinem Thun sich aus, (Rückert)

Des Menschen Haubt ist auffgericht (Aßmann von Abschatz)

Des Menschen Hertze lebt im Blut/ (Aßmann von Abschatz)

Des Menschen Schuldbuch ist sein eigenes Gewissen, (Rückert)

Des Menschen Sprache kann auch zu vollkommen sein, (Rückert)

Des Menschen Sprecher sind sein Beutel und sein Becher; (Rückert)

Des Menschen Weisheit ist gottselig sein auf Erden, (Angelus Silesius)

Des Menschengeschlechts uralter Gefährte, (Lenau)

Des Monden halb-erstorbnes Licht (Aßmann von Abschatz)

Des Monden tunckel-bleiches Licht (Aßmann von Abschatz)

Des Mondes Geisterlicht macht fremd auch das Bekannte, (Rückert)

Des Morgens geht Gott aus, zu Mittag schläfet er, (Angelus Silesius)

Des Morgens, wenn am Strande noch der Hauch der Nacht (Hartleben)

Des Pöfels ungewisser Sinn (Aßmann von Abschatz)

Des Regens Tropfen sprühn, doch wird davon nicht grün (Rückert)

Des reichen Mannes Herz, das keine Großmuth fasset, (Rückert)

Des Ruhmes Garten wird nie blumenleer gepflückt, (Rückert)

Des Schicksals Griffel wollt' einmal ein Glück mir schreiben, (Rückert)

Des Schneiders Nadel, bald auf Seide, bald auf Zwillig (Rückert)

Des Schneiders Nadel, weiß sie nicht wo'naus vor Witz, (Rückert)

Des schönen Leibes grade Pracht/ (Aßmann von Abschatz)

Des Schrifterklärers Fluch ist Alles zu erklären, (Rückert)

Des Seins Unsicherheit, des Lebens schwanken Grund (Rückert)

Des Silbers reiner Glanz läßt Flecken am Gewand, (Rückert)

Des Sohnes Gottes Blutt macht rein von allen Sünden/ (Aßmann von Abschatz)

Des Sommers, als ich unter bunten Scherzen (Rückert)

Des Sultan's Mahmud Sittenmeister (Rückert)

Des Sultans Günstling warf im Aerger einen Stein (Rückert)

Des Sünders Seele liegt, des Büßers richt sich auf (Angelus Silesius)

Des Tages, da zum ersten Male nah (Rückert)

Des Tages, wo du deines Schlachtviehs Herde (Rückert)

Des Thoren Herz und Geld sind nie recht einverständig, (Rückert)

Des tröst' ich mich, daß zwar, wenn zu den Thoren (Rückert)

Des verstorbnen Töchterchens (Rückert)

Des Weisen Adel ist sein göttliches Gemüte, (Angelus Silesius)

Des Weisen Ahnen sind Gott Vater, Sohn und Geist; (Angelus Silesius)

Des Weisen ganzes Werk ist, daß er werde Gott; (Angelus Silesius)

Des Weisen stille Thrän' ist mehr wol als des Thoren (Rückert)

Des Wolfs Heißhunger macht die Rechnung ohne Wirt, (Rückert)

Des Zahnwehs Heilung ist, den Zahn dir auszureißen, (Rückert)

Dessen Hauß steht lang und fest/ (Aßmann von Abschatz)

Deutscher wagst du kaum zu heißen, (Arndt)

Deutsches Herz, verzage nicht, (Arndt)

Deutschland in Europas Mitte, (Rückert)

Diana saß im Bad, das plätschernd rauschte! (Rückert)

Dich bedaur' ich, edler Markgraf, (Rückert)

Dich ehr' ich, wenn du nie verwechselt Zweck und Mittel; (Rückert)

Dich freut ein Name, den dem Nachbar Spötter gaben, (Rückert)

Dich hat der Herr gesandt zu ird'schen Auen, (Rückert)

Dich hat der Sturm begnadet, (Hartleben)

Dich irret in der Welt die Vielgestaltigkeit, (Rückert)

Dich irrt der ew'ge Krieg in Wasser, Luft und Erden, (Rückert)

Dich lehrt ein Sprichwort: Nie trink aus zersprungnem Glase! (Rückert)

Dich möcht' ich sehn, der du in dumpfem Zorne (Rückert)

Dich nehm' ich heute nicht zum Tischgenossen an, (Rückert)

Dich rührt auch gar nichts an von all' den Herrlichkeiten, (Rückert)

Dich sah mein Auge in der Abendröte! – (Hartleben)

Dich solt ich/ Edler Geist/ und deiner Tugend Gaben/ (Aßmann von Abschatz)

Dich trägt Erinnerung zu deiner Kindheit Schwelle, (Rückert)

Dich wundert, daß gesinnt ein jeder anders ist? (Rückert)

Dich zu erschlagen, bricht der Föhn die Stämme, (Hartleben)

Dich, Geist der Wahrheit, Geist der Kraft, (Arndt)

Dich, Jesu, loben wir, (Angelus Silesius)

Dich, Mutter Gottes, loben wir, (Angelus Silesius)

Dichterherzen können segnen, (Lenau)

Dichterlieb' hat eignes Unglück stets betroffen, (Rückert)

Die Abendröthe kam, und sah zum Tod ermattet (Rückert)

Die Abgestorbenheit muß eine Wittib sein, (Angelus Silesius)

Die Allmacht hält die Welt, die Weisheit, die regiert, (Angelus Silesius)

Die Allmacht zeucht mich auf, die Weisheit weist mich an, (Angelus Silesius)

Die alte Fabel fiel mir heute wieder bei, (Rückert)

Die alte Welt ist ein altes Haus (Holz)

Die alten Folianten, (Rückert)

Die alten Helden kamen zu mir, (Rückert)

Die Ameis' unterm Fuß der Leute wird zertreten, (Rückert)

Die Ankunft hilft doch viel; weil Christus gnug getan, (Angelus Silesius)

Die Apfelbäume winken blütenschwer, (Hartleben)

Die Araber hatten ihr Feld bestellt, (Rückert)

Die Armut ist ein Schatz, dem keine Schätze gleichen. (Angelus Silesius)

Die Armut steht im Geist, ich kann ein Kaiser werden (Angelus Silesius)

Die Armut unsres Geists besteht in Innigkeit, (Angelus Silesius)

Die Armutt führt den Fried/ und dieser Reichthum ein/ (Aßmann von Abschatz)

Die Auferstehung ist im Geiste schon geschehn, (Angelus Silesius)

Die auffgehende Sonne mit abfallendem Thau: (Aßmann von Abschatz)

Die Augen halte zu, und deinen Beutel offen; (Rückert)

Die Bäche rauschen (Lenau)

Die Bäumchen goß ich, (Rückert)

Die Bäume blühn, (Lenau)

Die Bäume rauschen hier noch immer, (Lenau)

Die Bäume, die der Hagelschlag (Rückert)

Die beiden Palmen, die dort alternd stehn beisammen, (Rückert)

Die Berge werden stets vom Regen abgespült, (Rückert)

Die bessre Seel' ist nicht, die nur hat bessre Kräfte, (Rückert)

Die beste Heilart ist, vor Krankheit zu bewahren (Rückert)

Die beste Zeit vergeht den Menschen unter Händen/ (Aßmann von Abschatz)

Die besten Fechter sind im Kampf gefallen immer, (Rückert)

Die betrübte Zeit bricht an/ (Aßmann von Abschatz)

Die Bien' im Blumenkruge (Rückert)

Die Biene sucht nicht ihr den Honig nur allein: (Aßmann von Abschatz)

Die Bienen wollen auch wie gute Nachbarsleute (Rückert)

Die Birnen fallen hart vom hohen Zweig zur Erde; (Rückert)

Die blasse Sorge wird mit dir zu Segel gehn/ (Aßmann von Abschatz)

Die Blätter siehet man izt grünen/ izt verderben/ (Aßmann von Abschatz)

Die Blätter, die so fest jüngst saßen an den Stielen, (Rückert)

Die Blum' im Felde klagt: Weh dieser rauhen Wiese! (Rückert)

Die Blume hat gewis empfahn den Blumenstaub (Rückert)

Die Blumen blühn so schön noch wie vor tausend Jahren, (Rückert)

Die Blumen des Herbstes auch (Rückert)

Die Blumen in dem Korn, sie können dich nicht nähren; (Rückert)

Die Blumen standen frisch erquickt auf dürrer Au, (Rückert)

Die Blumen unten und die Zweige droben, (Rückert)

Die Blüte trägt sich leicht, viel leichter als die Frucht; (Rückert)

Die Blüthen und die Käfer stritten; (Rückert)

Die Braut des ewgen Gotts kann jede Seele werden, (Angelus Silesius)

Die Braut ist meine Seel, der Bräutgam Gottes Sohn, (Angelus Silesius)

Die Braut verdient sich mehr mit einem Kuß um Gott, (Angelus Silesius)

Die Braut verliebet sich in Bräutigam allein; (Angelus Silesius)

Die Buhlin, wenn sie nun hat von den Buhlen Muße, (Rückert)

Die Buß ist bald getan, daß dich Gott los muß sagen, (Angelus Silesius)

Die Buß ist wie ein Strom, sie dämpft mit ihren Wellen (Angelus Silesius)

Die Buße riechet wohl, die Sünden alle stinken, (Angelus Silesius)

Die Büßer flehn Gott an, die Freien danken ihm, (Angelus Silesius)

Die Dankbarkeit ergeht nicht in des Handelns Schranken, (Rückert)

Die Demut ist der Grund, der Deckel und der Schrein, (Angelus Silesius)

Die Demut senket sich in solchen Abgrund ein, (Angelus Silesius)

Die Demut, die erhebt, die Armut machet reich, (Angelus Silesius)

Die Demuth ist wol gut daß sie ein Herz erringe; (Rückert)

Die der Griechen Kunst erschaffen, (Rückert)

Die deutsche Dichtkunst schrieb notorisch (Holz)

Die Deutsche Muse glüht im Freiheitseifer; (Lenau)

Die deutsche Muse – hört's, ihr Patrioten! – (Holz)

Die deutsche Sprache war einst in alter Zeit (Holz)

Die Deutschen ziehn auf allen Wegen (Rückert)

Die Dichtung geht der Zeit voran und hinterdrein, (Rückert)

Die Dinge, spielen sie mit dir, spielst du mit ihnen? (Rückert)

Die Dornen, die das Haupt des Herrn zerstechen ganz, (Angelus Silesius)

Die drei Göttinnen kamen zu mir, (Rückert)

Die Drossel ruft vom Lindenbaum, die Sonne steigt herauf mit Lust, (Hart)

Die Dschinnen lieben Menschennähe (Rückert)

Die du mir, Glocke, zuträgst deine Klänge, (Rückert)

Die du so fern bist in der großen Stadt, (Hartleben)

Die dumme Fabel sagt, des Pfauen stolz Gefieder, (Rückert)

Die Dummheit spricht aus deinem zarten Antlitz, (Hartleben)

Die dunklen Wolken hingen (Lenau)

Die Ehr ist doch nicht nichts. Die nie nach Ehren streben, (Angelus Silesius)

Die Ehre dieser Welt vergeht in kurzer Zeit; (Angelus Silesius)

Die Eigenheit, die dir am fremden oft gereicht (Rückert)

Die Eigensucht ist nicht, nicht Theil an Andern nehmen; (Rückert)

Die Eigenthümlichkeit, des Menschen schönste Blüte, (Rückert)

Die eine Hoffnung hast du kaum zu Grab getragen, (Rückert)

Die Einfalt ist so wert, daß, wenn sie Gott gebricht, (Angelus Silesius)

Die Einfalt schätz ich hoch, der Gott hat Witz beschert; (Angelus Silesius)

Die Einsamkeit ist not; doch sei nur nicht gemein, (Angelus Silesius)

Die Eisenbahnenzeit, die Prosazeit von Eisen (Rückert)

Die Eitelkeit der Welt erkennen, ist nicht schwer, (Rückert)

Die Elfen sitzen im Felsenschacht, (Rückert)

Die Engel singen schön; ich weiß, daß dein Gesinge, (Angelus Silesius)

Die Engelein, liebes Maidelein, (Rückert)

Die Erd' im Schwesterchor kann wohl mit ihrem Loße (Rückert)

Die Erd' in ihrem Bau ist gar nicht eingerichtet (Rückert)

Die Erd' ist ein gehölter Becher, (Rückert)

Die Erd-Mauß: Fürbild des Geitzes: (Aßmann von Abschatz)

Die Erdbeer' will versteckt sein, (Rückert)

Die Erde hat ein Recht, sich selber anzusehn (Rückert)

Die Erde ist ein Garten (Arndt)

Die Erde scheint dir breit, ein Klümplein groß, mein Christ, (Angelus Silesius)

Die Erde steht nie still auf ihrer Sonnenreise, (Rückert)

Die Erde war ein bunter (Rückert)

Die erste Gattin, die mit ihres Gatten Leiche (Rückert)

Die ersten Silben nennen dir den Fluß, (Lenau)

Die ersten Sonnenstrahlen schienen (Rückert)

Die ewge Gottheit ist der Menschheit so verpflicht, (Angelus Silesius)

Die ewge Gottheit ist so reich an Rat und Tat, (Angelus Silesius)

Die ewge Lustbarkeit sehnt sich in mir zu sein. (Angelus Silesius)

Die ewge Weisheit baut: Ich werde der Palast, (Angelus Silesius)

Die Ewigkeit ist uns so innig und gemein, (Angelus Silesius)

Die Ewigkeit umfaßt die Ewigkeit allein; (Rückert)

Die Ewigkeit weiß nichts von Jahren, Tagen, Stunden; (Angelus Silesius)

Die Fahnen flattern (Rückert)

Die Fahnen wehen, frischauf zur Schlacht! (Arndt)

Die Fehler, die an dir du selbst nicht sehen kannst, (Rückert)

Die Fehler, die zu tief dir waren angeprägt, (Rückert)

Die Feige herb und hart, weich kanst du allenfals (Rückert)

Die Felsen rings bewahren den stillen dunkeln See, (Lenau)

Die Felsen schroff und wild, (Lenau)

Die Fesseln, die du mir um's Herz geflochten, (Rückert)

Die Flamme wächst vom Zug der Luft, und mehrt den Zug; (Rückert)

Die Flügel wachsen nur der Ameis' um zu sterben, (Rückert)

Die Flügel-schnelle Zeit/ die Fürstin aller Sachen/ (Aßmann von Abschatz)

Die Flur, auf deren Grün geliebte Blicke weilten, (Rückert)

Die Flutten/ die du siehst von meinen Augen rinnen/ (Aßmann von Abschatz)

Die Frau/ die dich zu Tisch und Bette soll ergötzen/ (Aßmann von Abschatz)

Die freie Herde springt vorm Hirten läutend her; (Rückert)

Die Freiheit ist im Kampf mit der Nothwendigkeit; (Rückert)

Die fremde Weisheit wird in deinem Kopf zum Thoren; (Rückert)

Die Freunde bitte fein, zusehr nicht dich zu ehren! (Rückert)

Die Freunde haben mir den Becher übersendet, (Rückert)

Die Freunde schweigen still; kein Laut hat mir entdeckt, (Rückert)

Die frische Quelle rinnt herab am Steingesenke, (Lenau)

Die Frommen haben gar nichts Eignes in der Welt (Angelus Silesius)

Die Furcht des Herren ist der Weisheit Anbeginn; (Angelus Silesius)

Die Furcht vor Sonn- und Mondverfinstrung ist geschwunden, (Rückert)

Die Gaben des Jahres zu genießen, (Rückert)

Die gantze Nacht liegt mir mein Weib in Ohren/ (Aßmann von Abschatz)

Die gantze Nacht sitzt mir der Floh in Ohren: (Aßmann von Abschatz)

Die ganze Welt ist nichts; du hast nicht viel veracht, (Angelus Silesius)

Die ganze Welt ist viel zu groß, (Rückert)

Die Gattin, die nur sucht dem Gatten zu gefallen, (Rückert)

Die Gegend könnte mir ganz anspruchlos gefallen, (Rückert)

Die Geister der gefall'nen Freiheitshelden, (Rückert)

Die geistliche Geburt, die sich in mir eräugt, (Angelus Silesius)

Die Gelegenheit ist ein Schwert; (Rückert)

Die Glaubenseiferer, gesendet aus dem Westen, (Rückert)

Die Gleichheit ist ein Schatz: hast du sie in der Zeit, (Angelus Silesius)

Die Gletscher glühen in dem goldnen Lichte (Lenau)

Die Gnade fließt von Gott wie Wärme von dem Feur, (Angelus Silesius)

Die Goldheit machet Gold, die Gottheit machet Gott: (Angelus Silesius)

Die Götter lieb' ich nicht, die uns die Sagen gaben, (Rückert)

Die Götter nahen gern dem Menschenaufenthalt, (Rückert)

Die Gottheit ist ein Brunn, aus ihr kommt alles her (Angelus Silesius)

Die Gottheit ist mein Saft; was aus mir grünt und blüht, (Angelus Silesius)

Die Gottheit ist so nah der Jungfrauschaft verwandt, (Angelus Silesius)

Die Göttin Iris stand in lichter Zier (Rückert)

Die Göttin, die, verhüllt, ums Antlitz Schleier trägt, (Rückert)

Die Grasmück' im Gebüsch vergaß den Schreckensgeier, (Rückert)

Die große Brauchbarkeit an Faser, Saft und Kerne (Rückert)

Die große Lieblichkeit, mit welcher Gottes Kind, (Angelus Silesius)

Die Größenlehre wol und Verskunst hat gleichläufig (Rückert)

Die größte Seligkeit, die ich mir kann ersinnen, (Angelus Silesius)

Die grösten Fürsten all, die auf des Ruhmes Bahnen (Rückert)

Die gute Absicht macht das Böse niemals gut, (Rückert)

Die gute Nacht, die ich dir sage, (Rückert)

Die gute That befreit, die böse That bestrickt; (Rückert)

Die guten Lehren, Sohn, die Reden und die Räthe, (Rückert)

Die Güter unter'm Werth verächtlich anzuschlagen, (Rückert)

Die Haltung fehlt; was hilfts ob ein Gehalt sich findet, (Rückert)

Die Hand des HErren müsse dich verstocken, (Rückert)

Die Hand des Milden juckt, beständig auszuspenden, (Rückert)

Die Hand, die dich begabt, sieh an, nicht nur die Gaben; (Rückert)

Die Handschuh sollen noch Zibeth und Bisam schmecken/ (Aßmann von Abschatz)

Die Heerde weidet und der Hirte weidet sie; (Rückert)

Die Heiden plappern viel, wer geistlich weiß zu beten, (Angelus Silesius)

Die heil'ge Brahmastadt, gleich einer Lotosblüte, (Rückert)

Die heil'ge Lampe brennt in deines Busens Räumen, (Rückert)

Die heilge Majestät, willst du ihr Ehr erzeigen, (Angelus Silesius)

Die Heilgen alle sind ein Heiliger allein, (Angelus Silesius)

Die Heilgen sind darum mit Gottes Ruh umfangen (Angelus Silesius)

Die Heilgen sind so viel von Gottes Gottheit trunken, (Angelus Silesius)

Die heilige Magdalena ruht (Hartleben)

Die Heiligen sind Gott ein lieblicher Geruch, (Angelus Silesius)

Die Heiligkeit ist gut; wer drüber kommen kann, (Angelus Silesius)

Die heiße Kohle brennt, die kalte schwärzt die Hand; (Rückert)

Die Helden schlafen – all ihr Schall und Schein (Arndt)

Die helle Gotteswelt, wie steht sie voll Gebilde (Rückert)

Die herbe Traube thut, als sei sie schon Rosine; (Rückert)

Die hier am lautesten erschollen und erklungen, (Rückert)

Die höchste Freud und Lust, die Gott mir kann gewährn, (Angelus Silesius)

Die höchste Seligkeit, die mir Gott selbst kann geben, (Angelus Silesius)

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