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LYRIK Gottfried Arnold (1666-1714) - Poetische Werke 8

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Gottfried Arnold (1666-1714)

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Poetische Werke 8

44.

Die Seele erquicket sich an Jesu v. 16. und Cap. 6/2. Siehe du bist schöne/ mein Lieber/ und holdselig.

So spielen die lieblichen Buhlen zusammen/
Und mehren im Spielen die himmlischen Flammen/
Das eine vermehret des anderen Lust/
Und beyden ist nichts als die Liebe bewust.
Sie kämpffen im Lieben/ sie geben sich eigen/
Die Vielheit muß endlich dem Einen hin weichen.
Er singet; sie spielet; er küsset/ sie hertzet/
Er lehret/ sie höret; er lachet/ sie schertzet.
Er saget: wie bist du mir ewig erkohren!
Er ruffet: du bist mir zur Freude gebohren!
Die beyde verdoppeln das Echo in Ein/
Und schreyen: mein Freund ist vollkommentlich mein! Echo: Ich mein!
So recht/ so vermehrt sich der göttliche Schein!

Göttliche Liebesfunken, Erster Teil 8

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