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LYRIK Gottfried Arnold (1666-1714) - Poetische Werke 16

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Gottfried Arnold (1666-1714)

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Poetische Werke 16

101.

Ein Engel wirfft alle Blumen hinter sich/ und behält die Rose.

Die Creatur ist schön/ noch schöner ist mein Freund/
Er ist die Ros im Thal/ die meine Seele meynt.
So geht mirs manches mal/ bleib ich nicht bey dem Einen/
Das Jesus selber ist/ so hab ich nichts als Pein/
Kan aber seine Lieb in mir alleine scheinen/
So pflegt er/ wie er ist/ auff einmal all's zu seyn.
Kurtz/ Vielheit ist mein Schad/ das Eine meine Ruh/
Die Welt hat eine Sonn/ mein Leib ein Hertz und Seele:
Was hält mich/ daß ich nicht gleich lauff dem Einen zu?
O Jammer! wenn ich mich noch in so vielen quäle.
Ihr welcken Blumen fallt/ ihr Creaturen weicht!
Nur einer ist mein Schatz/ was soll ich lange wehlen?
Ich weiß/ daß meinem Freund doch keine Rose gleicht:
Nun soll mir auch nichts mehr mein Hertz zur Liebe stehlen!

Göttliche Liebesfunken, Erster Teil 16

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