L Y R I K
LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 8

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 8

Das Kriegsheer

»Warum der Wald so wiederklingt,
Die Sonn' sich wieder zeigt?
Der Lorbeer aus der Erde dringt,
Wie sich der Berg ersteigt.

Warum wir singen, thun wir kund;
Wie's im Gefieder weht,
So singen wir aus unserm Mund,
Wohl dem, der es versteht.

Macht keine Langenweile Gott,
So seid ihr tugendhaft,
Die Klagen sind auf ihn ein Spott,
Sein Lob ist unsre Kraft.«

Ja, ich versteh des Vogels Sang,
Verstehe seinen Flug;
Was mich zuerst macht angst und bang,
O tief geheimer Zug!

Du gleicher Takt, du Trommelschlag,
Du ziehst mich wie Magnet,
Was mich aus Eisen hat gemacht,
Mich richtet auf, erhöht.

Ich spanne meine Pferde aus,
Laß frei, die ich gesellt,
Mir zeigt ein Vogel nun sein Haus,
Mich in den Flügeln hält.

Mein Stammbuch 6

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OPERONE