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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 68

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 68

Das Schwert

Lange hat das Schwert gestanden,
Ist magnetisch so geworden,
Und es braucht nicht mehr zu morden,
Alle Noth ist überstanden,
Alles Eisen legt sich an,
Schwerter wie Feilstaub hängen daran.

Ruhig läßt's der König stehen,
Will die Ordnung ja nicht stören,
Kein Metall will man mehr ehren,
Das magnetisch nicht will gehen,
Das verschmähete Metall
Sammeln die Feinde nun überall.

Plötzlich mit den neuen Waffen
Sind wie Pilze sie entstanden,
Doch es tönt aus allen Landen,
Daß aus Blei sie Schwerter schaffen;
Das Verachten ist so leicht,
In dem Beachten der Meister sich zeigt.

Nun mit gar gewaltger Feier
Wird das Eisenschwert erhoben,
Jeder muß es wieder loben,
Immer nach der alten Leier,
Lobten's, weil es Eisen sei,
Rostiges Eisen springt gegen Blei.

Mein Stammbuch 66 Lieder aus einem ungeschriebenen Roman 6

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