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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 458

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 458

Großer Kriegshymnus in der Gelehrten-Republik

Filipp Zesens Frühlingslust. S. 45.

Sollt ich ein Feldherr seyn und Kriegesheere führen,
So wollt ich stracks auszieren
Das ganze Kriegesheer
Mit einem solchen Volk, das hold den Büchern wär,
Die Studenten müsten seyn
Meine beste Bursch und Führer,
Die Gelehrten Feindausspürer;
Föbus Völker in gemein
Müsten die Feinde verjagen und dämpfen,
Müsten uns helfen und ritterlich kämpfen.

Büchsmeister sollten seyn die süßen Musikanten,
Die Helikons Verwandten,
Der Orgeln Freudenschall,
Sollt an Trompeten statt erklingen überall,
Bachus und sein Kammerad
Ceres sollten uns wohl geben
Brod und Speis und Wein zu leben;
Frischen uns nach Krieges-Rath,
Musen und Grazien müsten mitkämpfen,
Müsten die Feinde verjagen und dämpfen.

Die Feder sollte mir anstatt der Schwerdter dienen,
Wir wollten uns erkühnen
In alle Welt zu gehn.
Mich deucht, ich wollte wohl mit diesem Volk bestehn,
In Gefahr und Kriegesnoth;
Schriftgelehrte und Juristen
Müsten sich zu streiten rüsten,
vor denen flieht der Tod,Die,
Müsten uns helfen auch ritterlich kämpfen,
Müsten die Feinde verjagen und dämpfen.

Des Knaben Wunderhorn 242 Band 2 - 25

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