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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 34

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 34

Schnabelweide

Ach wär mein Kind, mein liebes einz'ges Kind
Ein klein geschwind Waldvögelein,
Es sänge froh im lust'gen Morgenwind
Und ließ sein ew'ges, ew'ges Schrein!

Und flöge es mir auch davon,
Es flöge doch nicht in die Sonn'
Es flög zum Nachbar auf den Ast
Und wär des Kirschbaums lieber Gast.
Die ganze Welt wär sein, – allein –
Nun muß es nach den Kirschen schrein!
Ich denke meiner Jugend Pein
Und mein', es wird nicht klüger sein, –
Es wird ihm auch nicht besser gehn, –
Was es nur sieht, das will es haben,
Wie schön die Kirschen übersehn,
Wie würden uns die Kirschen laben.

Ach wär mein Kind, mein liebes einz'ges Kind
Ein klein geschwind Waldvögelein,
Es brächte mir im lust'gen Morgenwind
Der Kirschen viel am Stiel im Schnäblein sein.

Mein Stammbuch 32

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OPERONE