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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 165

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 165

Wiegenlied im Freyen

Goldne Wiegen schwingen
Und die Mücken singen,
Blumen sind die Wiegen,
Kinder drinnen liegen,
Auf und nieder geht der Wind,
Geht sich warm und geht gelind.

Wie viel Kinder wiegen?
Wie viel soll ich kriegen?
Eins und zwey und dreye,
Und ich zähl auf's neue,
Auf und nieder geht der Wind,
Tausend Blumen wiegt geschwind.

Was zu viel, das ist zu viel,
Und ich frage nicht zum Spiel.

Drüben auf den Aesten wiegen
Sich zwey Aepfel ganz allein
Sich zu mir so freundlich biegen
Röthen ihre Backen klein
Und ich les' in ihren Zügen
Schuldlos Küssen, mein Vergnügen.

Und ich brech mit heiterm Singen
Diese Aepfel mir zum Schmaus
Und aus meinen Wangen dringen
Auch zwey Kinderköpf heraus,
Werd so viele Kinder bringen
Als hier rothe Aepfel hingen.

Nachlese 14

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