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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 314

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 314

1.

Eines reinen Auges Klarheit,
Eines tapfern Mundes Wahrheit,
Einer treuen Rechte Schwur –
Diese drei geweihten Dinge
Heben hoch zum Sonnenringe
Aus der Nacht der Erdenflur.

Doch auf Erden sollst du weilen,
Streiche mit den Düstern teilen,
Deren Banner Lüge bläht.
Hier gilt's Licht und Recht zu wahren
Und den Gott zu offenbaren,
Der aus Menschennüstern weht.

Deine Erde sollst du tragen
Und dich mit dem Geist zerschlagen,
Der die finstern Fahnen schwellt,
Jene drei geweihten Dinge
Sind die diamantne Klinge,
Durch die Lug und Teufel fällt.

Fliegende Erinnerungsblättchen 1

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