L Y R I K
LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 308

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 308

An die Freunde Friedrich Dahlmann und Friedrich Welcker

1856.

Seid gegrüßt, ihr treuen Alten,
Die dem alten Gott vertraun,
Durch des Altertums Gestalten
Hin auf neue Schöpfung schaun.

Her die Hände auf den Glauben,
Der sein Halte fest! uns schreibt
Und, wieviel auch Narren schnauben,
Doch der Ewiggleiche bleibt.

Vaterland und Freiheit haben
Wir in stillem Streit gesucht,
Wollten nicht, daß Krähn und Raben
Frech bekrächzen Adlerflucht.

Haben auf die Adlersiege
Fest gehofft und treu geglaubt,
Doch fiel in dem schweren Kriege
Mancher Tropfen Schweiß vom Haupt.

Und so schaun trotz feiger Tadler
Und trotz feiler Knechte Witz
Wir von fern den deutschen Adler
Mit dem alten Donnerblitz.

Ja, schon saust es und wird kommen –
Deutschland, süßes Vaterland!
Alle Tapfern, Treuen, Frommen
Sind dem Wetter zugewandt.

Schrei' der Pöbelschwarm sich heiser,
Was sich fern zusammenballt,
Aus dem blitzt der Donnerweiser
Neuen Lebens Lichtgestalt.

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE