L Y R I K
LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 283

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 283

Ihr Könige, gebt acht!

3. Mai 1849.

Was Ehr' im Leibe hat, ruft Einheit, Ehr' und Macht
Und Tilgung langer deutscher Schanden,
Es ruft und flucht aus allen Landen:
Ihr Könige, gebt acht!
Der deutsche Gott lebt noch und wacht.

Es lebt und wacht der Gott der Herrlichkeit und Macht,
Sein sind die Wonnen und die Schrecken,
Die aus dem Schlaf die Völker wecken.
Ihr Könige, gebt acht!
Gott ist's, der Sturm und Heitre macht.

Erbebt! Das Wetter ist des Herrn, der blitzt und kracht,
Er wird des deutschen Haders Drachen
Zu Staub zerblitzen und zerkrachen.
Ihr Könige, gebt acht
Auf Gottes Acht und Aberacht!

Erbebt! Denn alles Volk ruft Einheit, Ehr' und Macht,
Es schreit den Ruf in alle Winde,
Wo es den deutschen Kaiser finde.
Ihr Könige, gebt acht!
Schaut, horcht, woher es blitzt und kracht.

Erbebt! Erkennt die Zeit, die Gott der Herr gemacht!
Wollt länger ihr im Stolz erblinden,
So haut euch Gott aus allen Winden –
Ihr Könige, gebt acht!
Die deutsche Acht und Aberacht.

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE