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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 114

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 114

Frühling

1813.

Juchhei! Blümelein!
Dufte und blühe!
Strecke alle Blättchen aus,
Wachse bis zum Himmel naus,
Juchhei! Heididei!
Blümlein, und blühe!

Juchhei! Lüftelein!
Hauche und wehe!
Hell der Himmel über dir,
Bunt die Erde unter dir –
Juchhei! Heididei!
Lüftlein, und wehe!

Juchhei! Bächlein klein!
Rausche und brause!
Brause hin durch Berg und Tal,
Grüß' die Freunde allzumal.
Juchhei! Heididei!
Bächlein, und brause!

Juchhei! Vögelein!
Klinge und singe!
Blütenhain und Sonnenschein,
Frühling tanzt den bunten Reihn –
Juchhei! Heididei!
Vöglein, und singe!

Juchhei! Menschenherz!
Klinge und springe!
Wolltest du das letzte sein?
Nicht der hellste Tänzer sein?
Juchhei! Heididei!
Klinge und springe!

Juchhei! Alle Welt!
Juchhei! In Liebe!
Liebeslust und Wonneschall,
Erd' und Himmel halten Ball.
Juchhei! Heididei!
Juchhei! In Liebe!

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