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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 10

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

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Brentano, Clemens


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Hart, Julius

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Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 10

Auf dem Grabe

1801.

Erde, wie du lebest und grünst!
Hast das Grab der Liebe umsponnen
Lustig mit Blumen bunt, mit grünen Gräsern,
Webest Moos um die Steine.

Aber, Tränen, fließet darauf;
Denn den Schläfer drinnen erquicket
Nimmer der Blumen Duft, er hört nicht das Lüftchen,
Das sein Lager umsäuselt.

Weine nicht! es wandelt der Mond
Mit den stillen Sternen vorüber,
Glänzt auf das goldne Moos, die tauenden Gräser,
Die den Hügel begrünen.

Weine laut! die Nachtigall schlägt,
Und die Mücken wimmern so traurig
Totengesang darein, es hüllet die Wolke,
Schon den Mond und die Sterne.

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