Lyrik


Gedichtzeilen Sp

Spannet lustig auf die TrommelLenau
Spät eingedenk, dem Blitz der Krach,Lenau
Spät hab ich dich gefundenLenau
Spät im Herbste ragen,Lenau
Spät nachzuholen was ich zeitig nicht gethan.Rückert
Später schwatzten die männlichen HausgenossenLenau
Speist am fremden HeiligtumeLenau
Spielen Laub und Mondenschein,Lenau
Spielst mit dem Strauß, dem Kinde schöner Zeiten,Lenau
Spielt da die ZigeunerbandeLenau
Spielt die Blum in Farb und Duft,Lenau
Spielt Musik, und zirpend eine Grille.Lenau
Spielt nun der Hirte gern vor allen,Lenau
Spielt schmerzlich noch des Frühlings Hauch.Lenau
Spielt wie Mischka, der Zigeuner.Lenau
Spielte, umglüht vom Abendschein,Lenau
Spießer oder Sechzehnender.Lenau
Spinnweb’ges Ideal, Idee schwindsüchtig hohl,Rückert
Spinnweb' ist Fliegengrab und keines Lebens Labe,Rückert
Sporne! peitsche! vorwärts!! weiter!!!Lenau
Spornt dich der Thätigkeit mit neuem Athem zu.Rückert
Spornt dichs, zu stralen selbst, wie jetzt dein Bild nur stralt.Rückert
Spott den Erdengeschicken.Lenau
Spott euch, wenn ihr umsonst euch habt prostituirt.Rückert
Sprach auch: Melodisch klingt die durchgespielte Leier.Rückert
Sprach einer so zuletzt: Ein König hatte, lautRückert
Sprach er: Bist du da? und ich sagte: Meister, ja.Rückert
Sprach er: Mein einz?ger Wunsch ist meiner Wünsche Ruh.Rückert
Sprach gelassen, mit ungekrümmtem Rücken:Lenau
Sprach ihm eines was zuleid;Lenau
Sprach meinem Wirt ein herzlich WortLenau
Sprach meinem Wirte: »Gott vergeltLenau
Sprach wiederholten Males zu Joab:Lenau
Sprach, als er sich zum Tod bereitete, der Weise,Rückert
Sprachkunde, lieber Sohn, ist Grundlag’ allem Wissen;Rückert
Sprang mit Fragen heran des Farmers Bube,Lenau
Sprang übers ganze HeidelandLenau
Sprech’ ich: O glücklich, daß du’s miterlebt nicht hast!Rückert
Sprech’ ich: O hättest du doch dieses miterlebt!Rückert
Sprechen seine schönen Züge,Lenau
Sprechend aus gedämpfter Kehle:Lenau
Sprecht ihr sie an für euch, und sprecht sie ab dem Reste.Rückert
Sprenge Duft aus Blumenkelchen,Lenau
Sprengt in finstrer Nacht aus seinem Schlosse,Lenau
Sprengt’ davon im flüchtgen Lauf. —Lenau
Sprich es nicht aus, noch mit Gedanken denk' es aus,Rückert
Sprich Keinem Trost zu, wenn sein Todter vor ihm liegt,Rückert
Sprich lieber: Hat er sich verstrickt durch seine Schuld,Rückert
Sprich ob du dich, wenn du es könntest ändern eben,Rückert
Sprich, ist an deinem Leib, in deinem Geiste das?Rückert
Sprich, wie der Muselman im Unglück und im GlückRückert
Sprich: Wir sind Gottes und kehren zu ihm zurück.Rückert
Sprich: wovon nährst du dich? von Früchten wol und Laube? —Rückert
Spricht an einem Eichenbaume:Lenau
Spricht bald was klar ihm ward, bald um sich’s klar zu machen,Rückert
Spricht das Unglück über euch!Lenau
Spricht der alte Eremit,Lenau
Spricht der Alte: »Tritt herein!Lenau
Spricht eine Stimme laut, die nichts kann übertönen.Rückert
Spricht Johannes angelegen,Lenau
Spricht man so im feinen FrankreichLenau
Spricht sie im hellen Traum: das hat der Gott gethan.Rückert
Spricht so vom Riesengeist, womit die Urzeit wirkte,Rückert
Spricht Unvernunft, was hilfts daß da Vernunft sich zeige?Rückert
Spricht von seinem LiebesgrameLenau
Spricht: Wir sind Gottes und kehren zu ihm zurück.Rückert
Springen die Wirte schon mit dem GetränkeLenau
Springen ihn, bis der SonnenscheinLenau
Springet ihr zum Fenster aus,Lenau
Springt auf an Bäumen wild,Lenau
Spritz, arme Sepie, wehrloser Tintenfisch,Rückert
Spritze Funken, Säbelklinge,Lenau
Sproßt ihr wie des Frühlings junge Triebe,Lenau
Sprüht der Rache Flamme nach.Lenau
Sprühten sie über'n Tisch ihr triefendes Gefieder.Rückert
Spuren aus von seinem Lauf,Lenau
Spuren meines Geistes trifft,Lenau
Spürend nach dem teuren Leben.Lenau
Spurlos wie die Flut ins Meer,Lenau
Spürt euer kalter Brand nicht mehr die Wunde?Lenau
Spürtest du den Herbstwind frostig wehen,Lenau