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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 508

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 508

Fünff Frauenzimmer/ fünff Sinnen

Fünff Sinnen geben sich uns itzund anzuschauen:
Wie aber sollen wir dieselben theilen ein?
Daß wir nicht stossen an bey Fräulein oder Frauen/
So wird des Wirthes Rath darzu vonnöthen seyn.

Zwar zeigt sich das Gesicht in hold-beflammten Blicken/
Und frisches Feuer ist der Fräulein Eigenthum;
Doch will sich noch ein Sinn zu ihrer Anmutt schicken.
Wo schöne Blumen blühn/ hat der Geruch den Ruhm.

Der Wirthin Höfligkeit will man sich selbst entdecken/
Ob ihr von jedem Sinn ein sonders Lob gebührt/
Daß sie es diesen Tag am meisten sucht vom Schmecken/
Indem sie uns zum Glaß und gutter Speise führt.

Wo hoher Tugend Preiß mit vollem Glantze spielet/
Erschallet auch der Klang darvon mit hellem Thon.
Wenn Auge/ Ruch/ Geschmack und Ohr Vergnügung fühlet/
So bleibt noch über diß der fünffte Sinn mein Lohn.

VIII. Vermischte Gedichte 73

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