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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 406

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 406

Uberschrifften auff eine mit Quater-Steinen gepflasterte Grab-Stätte

Der erste Stein bildet einen Florentinischen von Natur mosirten Stein/ mit den Worten:
Quod insitum.
Die angebohrne Zier.

Der andere/ einen halb rauhen/ halb polirten Marmor/ unter der Uberschrifft:
Dum poliar.
Bricht voller Glantz herfür.

Der dritte/ einen gevierdten Eckstein/ mit der Beyrede:
Basis est pietas.
Die Frömmigkeit der Grund.

Der vierdte/ ein Porphyr/ mit der Umschrifft:
Non pondere sed pretio.
Die Gütte nicht das Pfund.

Der fünffte/ einen mit einem ausgehauenen Lorber- Krantz gezierten Stein/ mit den Beyworten:
Quod lædit ornat.
Mich zieret Wund und Streich.

Der sechste/ einen würffelichten Quaderstein/ mit der Beyschrifft:
Semper idem.
Ich bin mir immer gleich.

Die Staffel/ damit sich die Ruhstätte erhöhet/ bezeichnet ein Jaspis in einen Ring gefaßt/ mit dem Beysatze:
A pulvere decus accedet.
Ich werd ein Edelstein
In Gottes Händen seyn.

VII. Leichen- und Ehren-Gedichte 12

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