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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 272

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 272

Sarch-Gedancken

Was hab ich hier vor mir? Diß ist mein leztes Hauß.
Zwar einen engen Platz bedeckt das schmale Dach/
Doch Raum genung für mich: Diß ist mein Schlaff-Gemach.
Hier ruh' ich für dem Sturm der Nord-Lufft sicher aus.
Mich stört kein böser Traum/ mein Küssen ist der Span/
Wo aller Span und Streit der Welt ist abgethan.

Diß ist mein Schnecken-Hauß und sichrer Auffenthalt/
Wenn Erd und Himmel zürnt/ wenn Blitz und Donner dräut/
Diß ist mein Garten-Saal; wenns Schnee und Hagel streut/
So bin ich wohl bedeckt; bin ich erblaßt und kalt/
Wie bald werd ich auffs neu in stetem Sommer blühn/
Als reine Lilien und zarter Gelsamin.

Diß ist der Nachen/ der zur Glückes-Insul läufft/
Die Brücke/ drauff ich kan mit sichrem Fusse stehn/
Die Pforte/ da ich durch ins Paradiß soll gehn/
Diß ist der Kasten/ den die Sündflutt nicht ersäufft/
Mein Jesus schleust nach mir die Thüre selber zu/
Und weckt mich/ wenn es Zeit/ zur Himmels-Lust und Ruh!

IV. Tauff- und Pathen-Wünsche 38

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