L Y R I K
LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 138

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 138

Die schnellen Jahre gehn und wir mit ihnen hin/
Eh man sich richtet ein/ das Jahr wohl anzuwenden/
Geht uns das meiste Theil desselben aus den Händen/
Bleibt Reue/ Qual und Angst sein leidiger Gewinn/
Ein ieder hat genung sein Beyspiel anzuziehn.
Es hat mich Gottes Gunst ein Jahr nun lassen enden/
Das neue Schuld und Last gelegt auff meine Lenden/
Mein Leben will/ noch eh es Knospen trägt/ verblühn.
Fürst aller Zeit/ durch den ich diese Zeit erlebt/
Gieb/ daß die alte Zeit mir nie vor Augen schwebt
Samt ihrer alten Schuld/ regiere meine Sinnen/
Daß sie der schnöden Zeit sich recht gebrauchen künnen/
Und wenn ich schliessen soll nach deiner meine Zeit/
Versetze mich zu dir ins Reich der Ewigkeit.

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 20

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE