Lyrik


Gedichtzeilen Sc

Schad’ um die schöne Welt, wenn sie hinweg nur thautRückert
Schad' auch um euch, wenn ihr das Ende je gewönnet,Rückert
Schad' um die Todtenruh, von der man trennet ihn.Rückert
Schädellawinen vor deine Füße!Lenau
Schadenfreudig dirs vergolten.Lenau
Schalkhaft kühn dein Käppchen sitzt,Lenau
Schallt der Handschlag in den Lüften,Lenau
Schallt nun sein Lied so frei und wild;Lenau
Schämt er sich nicht vor dem, was Blum' und Strom mir schreibt?Rückert
Scharf ein Ameisenzahn die spröde Haut zu ritzen.Rückert
Scharf geschliffen am GesteineLenau
Scharfgenau die Saiten stimmt,Lenau
Scharrt Wurzeln aus dem Eis.Lenau
Schatten, doch ich wüßte keinenLenau
Schatten, du mein Sohn,Lenau
Schau tief dem Reh, du armer Mann,Lenau
Schaudernd hört die junge BrautLenau
Schaudernd hörte er ihre Kunde;Lenau
Schauen in Meeres Grund.Lenau
Schauen ist die höchste Wonne;Lenau
Schauen nur im ZeitungsblickLenau
Schauen sonst Tiere mit dunklem LeidLenau
Schauend solche Fluggebärde,Lenau
Schauern durch die welken Haine.Lenau
Schaut er klar und haut sie nieder.Lenau
Schaut vorwerts und zurück, und frei nach allen Seiten,Rückert
Schautet ihr das Bräutchen schwärmenLenau
Scheiden mußt ich ohne Wiederkehr,Lenau
Scheidend grüßet hell und klarLenau
Scheidend warf er seine StrahlenLenau
Scheidest du mit deinem Lied,Lenau
Scheidet von der frohen Menge.Lenau
Scheinbar Verständiges und witzig Hohles,Lenau
Scheinlebendig im Geschirre.Lenau
Scheint am Rocken eingeschlafen.Lenau
Scheint der dunkle Strom des LebensLenau
Scheint der Tod sich zu ergehenLenau
Scheint ein Verständnis erst der Sache dir erstanden,Rückert
Scheint er Klängen noch zu lauschen,Lenau
Scheint ihn als Kind zu ehrenLenau
Scheint jeder auf der Welt berufen mit BehagenRückert
Scheint mir die Erde, was sie ist:Lenau
Scheint selig sie zu spüren,Lenau
Scheint sie Weltkugel seinem Dünkeltraume.Lenau
Scheints um die göttliche Allwissenheit geschehn.Rückert
Scheinweise wissen, auf in gleichen Schein zu lösenRückert
Scheinweise, die im Kampf mit wahren Weisen standen.Rückert
Scheiter und Scheiter warf ich in die Glut;Lenau
Scheltend ruft er mir entgegen:Lenau
Schenk ein! — du fühlst die alten TriebeLenau
Schenk ein! du stehst im Vaterhaus.Lenau
Schenk ein! trink aus! merkst du den Gott?Lenau
Schenk ein, schenk ein, nur immer zu!Lenau
Scherzhafte Dichtungsart, die wol zum Scherz gefällt,Rückert
Scheu floh der Pfad die ungeweihten Tritte,Lenau
Scheu mit seinem Urteil sich verschliefe,Lenau
Scheu sich schmiegend an die Föhre;Lenau
Scheucht Tränen und Seufzer und HänderingenLenau
Scheut keines Schwertes Blitz und fürchtet kein Geschoß.Rückert
Scheut' ich dich mehr als ihn, um es zu bergen dir?Rückert
Schickt der Lenz aus fernen LandenLenau
Schickt er mit Blicken, stieren, scheelen,Lenau
Schickt er zu Berg und Tal:Lenau
Schickt er, dein Äug zu letzen,Lenau
Schief ist all dein Hirn gebeutelt,Lenau
Schien das Herz durchschnitten von dem QuelleLenau
Schien in Trauer, heilig mild,Lenau
Schien nicht sein schönes Leben wert der Dauer,Lenau
Schien schwellend sich hervorzudrängen.Lenau
Schien Seelen in den Abend auszugießen;Lenau
Schien vom Altar sich zu senken,Lenau
Schier seine eigne Tränenflut.Lenau
Schier tuts mir leid,Lenau
Schießen meine Todeskeile!« —Lenau
Schiffkuttel hieß er auch, und nie hat Schiff und KutterRückert
Schildern ihm den Ort getreulich,Lenau
Schildert sie der Zukunft schönen Traum;Lenau
Schilt nicht die Welt, sie woll’ ein reines Herz verderben;Rückert
Schimmern hell im Mondenstrahle.Lenau
Schimmern Mond und Sterne;Lenau
Schlaf ich an deinem süßen StrahlenbronnenLenau
Schlaf und froher Traum befallen,Lenau
Schlaf und Tod als ZwillingsbrüderLenau
Schlaf wohl, du armes Bettelweib,Lenau
Schlaf, du kindlicher Gott, du Gott der Kindheit!Lenau
Schlaf, melodischer Freund, woher die Flöte?Lenau
Schlafgesang, trara!Lenau
Schlaflose Nacht, du bist allein die ZeitLenau
Schläfrig hangen die sonnenmüden Blätter,Lenau
Schlag an die FensterscheibeLenau
Schlag auf das Tagebuch, worin soviel schon steht.Rückert
Schlagen nicht das Haupt vom RumpfeLenau
Schlagend, wenn die Winde streichen,Lenau
Schlägt dazu die helle Zither:Lenau
Schlägt die Jagd dir eine Wunde,Lenau
Schlägt die Laffen erst zu Rittern.Lenau
Schlägt in einem Busen auf:Lenau
Schlau verderblichem BefehleLenau
Schlecht genährt und bitter frierend,Lenau
Schlechtbeschlagnen Renommeen!Lenau
Schleich ich gern im AbendscheinLenau
Schleich ich heran mich sachtLenau
Schleicht ein Mann zur strohgedeckten Klause.Lenau
Schleicht eine Träne nieder.Lenau
Schleier nun auf Schleier stille Nacht.Lenau
Schlendernd senkt den Kopf sein RappeLenau
Schleppst du fort, dir darf nicht grauen.Lenau
Schleudern sie dich in die Tiefe donnernd!Lenau
Schleudernd blanken Schaum aufs Heidekraut,Lenau
Schleudert ihn ins Meergefängnis;Lenau
Schlich durch sandige Heide.Lenau
Schlichet die bekannten GleiseLenau
Schlief das letzte Lüftchen ein und schweigt,Lenau
Schlief er villeicht in dir, und wäre nur erwacht?Rückert
Schlief manche Wanderstunde, tief.Lenau
Schlimm ist der stockende verstockte Zweifelmut.Rückert
Schlimm ist Vertraulichkeit da wo Vertrauen fehlt,Rückert
Schlimm sind die Schlüssel, die nur schließen auf, nicht zu;Rückert
Schlingt die Arme ihr herum.Lenau
Schloß trauernd seine grünen Lippen zu;Lenau
Schlug der Hagel meiner MutterLenau
Schlummernd lagen Wies und Hain,Lenau
Schlummernd unter dem Blütenbaume?Lenau
Schlummernd, oder träge sinnend,Lenau
Schlürft noch einen vollen Zug,Lenau
Schmach, Jüngling, dir! hält dich der Glanz von TränenLenau
Schmach, Mutter, dir! den du zur Schmach geboren,Lenau
Schmachten in den KerkermauernLenau
Schmachten Ziskas KampfgenossenLenau
Schmachtende, jubelnde LiebesgesängeLenau
Schmal ist der rechte Weg, doch ist er nicht so schmal,Rückert
Schmeckt auch die Ruhe nicht, Zerstreuung suche du.Rückert
Schmeckt besser mir der WeinLenau
Schmeichelnd hin zu dir mein Glück.Lenau
Schmerz hat weh getan, der Wurm genagt.Lenau
Schmerz und Liebe hat die Welt geboren.Lenau
Schmerz und Liebe ist des Menschen Teil,Lenau
Schmerzend hört die junge BrautLenau
Schmerzlich berührt von deinem Schweigen, frug ich,Lenau
Schmerzlich ergründet, was man ihm geraubt,Lenau
Schmerzlich von der Liebe Ahnen,Lenau
Schmetternd schreit Klarinette, die grelle.Lenau
Schmettert manche Rieseneich in Splitter,Lenau
Schmiegt es sich zu deinen Füßen.Lenau
Schmücke dir mit Edelsteinen,Lenau
Schmückt ihr das Himmelbett der Sterne goldne Pracht.Rückert
Schnarchen unter ihren Wägen;Lenau
Schnauben schon die müden Renner;Lenau
Schnee, Regen, Sonnenschein, das muß die Erd' ertragen.Rückert
Schneegestöber Flock an Flocke,Lenau
Schneiden in das Mark der Welt.Lenau
Schnell das Schwert sich um die Hüften. —Lenau
Schnell hast du geliebt und welkst geschwind.Lenau
Schnell hinter seiner Ferse Staub im Trab?«Lenau
Schnell ist der Wolkenschatten Flucht,Lenau
Schnell lief durchs wirre Volk ein Jubelklang,Lenau
Schnell mit allen Winden eilen,Lenau
Schnell mit einem Hiebe spalten!« Lenau
Schnell übers Tal hinaus, wo alle Wälder klagen.Lenau
Schnell ward er neu gebaut von rinnenden Kristallen.Rückert
Schnell wirfts ein Seil aus, das es immer bei sich führt.Rückert
Schnell zieht der Vogel in der Luft,Lenau
Schnell zu tadeln, flink zu krönen;Lenau
Schnell zur Schenk am Tissastrande,Lenau
Schnell zurück zum Herzen eilen.Lenau
Schnell, beim letzten FlackerstumpfeLenau
Schnell, feurig, wie von Gott ein Siegsgedanken.Lenau
Schnell, spricht der Königssohn, laßt ihn hieher gelangen.Rückert
Schneller brausen jetzt die Töne,Lenau
Schnellgesprochner Liebe süßes Amen.Lenau
Schnitt durch die Nacht ein höhnisches GelächterLenau
Schnittest du sie schnell vom Strauche,Lenau
Schnöd verraten, hingerichtet! —Lenau
Schnurrbarts buschigten halben Kranz;Lenau
Scholl das Horn in Wald und Kluft,Lenau
Scholl der Hufe Schlagen,Lenau
Schon auch am Gipfel hoch.Lenau
Schon aufgegeben sind der Folgezeit Aufgaben.Rückert
Schon baut ich kühn mit leichtem TraumgeräteLenau
Schon braust des Schmerzes volle ÜberschwemmungLenau
Schon das Meer von dannen spült.Lenau
Schon das Rollen auch der Räder.Lenau
Schon den Brand hinaufgenommen;Lenau
Schon der Abendglocke müder Klang.Lenau
Schon ein Pilot vorbeigeflucht?Lenau
Schon fertig sind die zwei, noch ist zurück der dritte,Rückert
Schon haben sie im raschen ZugLenau
Schon hat der Astronom vom Lichte dort gelernt,Rückert
Schon hat er erreicht in munterer HastLenau
Schon hat ihn die eine wütend verschlungen,Lenau
Schon hört er am Strande die Fiedel klingen,Lenau
Schon hört ich nimmer säuseln das Eichenlaub,Lenau
Schon ihrem Futter nach selbständig schwimmt und rennt.Rückert
Schon in der ersten Paradiesesfrühe.Lenau
Schon in der Kindheit abgeschliffen.Lenau
Schön in ihrer stillen Größe;Lenau
Schon ins Meer, zum LandLenau
Schon ist am Himmel SternenscheinLenau
Schön ist das Bächlein dann, das kaum zu küssen wagtRückert
Schön ist der blaue Raum, der wolkenlose, nur,Rückert
Schön ist die Armut, wenn sie, keusch verhangen,Lenau
Schon ist ein sanfter Stral dem Dunkel eingesprengt,Rückert
Schon ist es halb gethan, nun ist der Rest ein Spiel;Rückert
Schön ist es, fertig seyn schnell ohne viel Beschwerden;Rückert
Schön ist wie Frühlingskranz des Herbstes reife Wucht.Rückert
Schön ists, Herr, so herzlich tief empfunden,Lenau
Schon jeden Augenblick, wo du dich hier versenkestRückert
Schon lag erobert Wien zu seinen Gnaden,Lenau
Schon längst gebuhlt um diese schöne Stadt;Lenau
Schon rannten sich die Rosse heiß,Lenau
Schon regen sich die Lüfte,Lenau
Schon sah Lorenzo, dem der Mut zerbrach,Lenau
Schon sah mein Blick, der in die Zukunft spähte,Lenau
Schon seh ich Hirt und Herde nimmer,Lenau
Schön sei nicht überschön, und hold nicht überhold!Rückert
Schon sind die Blüten längst verweht,Lenau
Schon singt und bringt uns ParadiesesträumeLenau
Schon sinkt das Feuer, und die sommerschwülenLenau
Schon springen die versunknen GeisterLenau
Schon spürt er im Innern keimen wohlLenau
Schon sucht ich in den BergeseinsamkeitenLenau
Schon tauchen dir im RosenlichteLenau
Schon überall entdeckt.Lenau
Schon verhallt des Hornes KlangLenau
Schon verstummt die Matte; den satten RindernLenau
Schon vollbringt ihn der Minister.Lenau
Schon von des Tages erstem Kuß,Lenau
Schon wandelt der LaternenmannLenau
Schon war der Arme fast in Not verkommen,Lenau
Schon war verschlummert seine Jugendsünde,Lenau
Schon weht auf neuen Welten seine Fahne,Lenau
Schön wie des Morgens glänzt des Abends Rosenbucht,Rückert
Schon wieder gaukelt da die böse SippeLenau
Schon wird Natur all ihre BilderstürmerLenau
Schon wird Natur die tollen BabelthürmerLenau
Schon ziehn die Wellen flink von dannenLenau
Schon zog vom Wald ich ferne wiederLenau
Schon zum Fenster angeklommen,Lenau
Schöne Jungfrau, merk dir das!Lenau
Schöne Nonne, sahst du beben,Lenau
Schöne Nonne, still verblühend,Lenau
Schönen Mädchen an die Wangen.Lenau
Schöner blühte dann die Braut,Lenau
Schöner denn alleLenau
Schöner Fremdling, in die nassen LockenLenau
Schöner Jüngling, dir am Grabe schallenLenau
Schönes Mädchen, o bewahreLenau
Schönheit und Ebenmaß ließ ich als Grund mir gnügen,Rückert
Schönleuchtender, wie hell voll Blumen ein Gefilde.Rückert
Schönstes an Geweih und Borst!«Lenau
Schönstes Bild im Lande Schweden,Lenau
Schont die rauhe nicht.Lenau
Schöpft das Herz dann hastig bangeLenau
Schöpft im Vorübergehn nur mit der Hand allein.Rückert
Schöpfungen aus sich selbst vorrufen und vernichten.Rückert
Schreck- und Vorbild, das Gerippe;Lenau
Schrecken trommelt in die Ohren.«Lenau
Schreckend und verscheuchend lieblichen Zauber.Lenau
Schreib unbedächtig nicht zu viel ein zu geschwinde.Rückert
Schreib' es sich selber zu, wenn ihn nicht trägt das Land.Rückert
Schreibt deren Namen drein, die dort die Stern’ entdecken;Rückert
Schreibt Rückert nichts? weil Kopp ihm keine Federn schnittRückert
Schreit er die Nacht aus ihrem TraumLenau
Schreit und bedenk, daß man zurück den Schritt nie thut.Rückert
Schreiten, trippeln, schwenken, traben,Lenau
Schreitet ab und zieht den Degen,Lenau
Schreitets unaufhaltsam hin,Lenau
Schrie mir homerische Zeilen,Lenau
Schrieb’ auch ein Vogel nun einmal Naturgeschichte;Rückert
Schritt ich durch die öden Räume,Lenau
Schritten den Gestalten naht:Lenau
Schüchtern blickt sie um — verschwundenLenau
Schüchtern vor dem fremden FürstenLenau
Schuldloses Lamm, wie fröhlich irrtest duLenau
Schürend und fachend meine Gedankenhast?« Lenau
Schüttern im schroffen Wechsel die Luft,Lenau
Schutzgeistern ähnlich, die uns ungesehn umwalten,Rückert
Schwach ist das Menschenkind, ein Rohr bewegt vom Wind;Rückert
Schwach ist ein Ernst, der stets vorm Scherz ist auf der Hut,Rückert
Schwager ritt auf seiner BahnLenau
Schwand der Dörfer Frieden.Lenau
Schwand der Saum von seinem Kleid.Lenau
Schwand im wilden Tanz der Zeit! —Lenau
Schwank ist Gedankenbau, und nur die Überzeugung,Rückert
Schwankend, wie verirrte Seelen.Lenau
Schwärmer, den ein welkes Blatt entzückt,Lenau
Schwarz verhangen Mond und SterneLenau
Schwarze Wolken ziehn,Lenau
Schwarzmitternacht, nur manchmal blitztLenau
Schweben auf der Tiefe,Lenau
Schwebend durch den Saal im raschen Tanz,Lenau
Schwebt an der äußern Wand der Mauerschwalbe Kind.Rückert
Schwebt der Dämmerung zarte Verhüllung, und sieLenau
Schwebt des Laubes letzte Neige,Lenau
Schwebt hier ein Rechtstreit ob, daß du dich schlägst ins Mittel,Rückert
Schwebt sie lächelnd himmelan,Lenau
Schweift in euren WaldesgründenLenau
Schweig! Ihn erkennen dürft’ ich wollen? Nein, nein, nein!Rückert
Schweigen sollen sie und sollen lernen,Lenau
Schweigend blicken jetzt die FreundeLenau
Schweigend drückt sie nur die nassenLenau
Schweigend in den ewig trübenLenau
Schweigend ließ ich die Reden vorüberziehn.Lenau
Schweigend reiten sie zum SchlosseLenau
Schweigend strich der Adler durchs Gesteine,Lenau
Schweigende Vergangenheit!Lenau
Schweigsam wandeln und alleine,Lenau
Schweiß entrollt den kühnen Stirnen,Lenau
Schwelgend in Sonnenglanz und in der Nächte Duft.Rückert
Schwelgt in der Thiere jetzt wie sonst in Menschenblut.Rückert
Schwelgt in ihrem Widerschein.Lenau
Schwelgten stumm im letzten Purpurscheine.Lenau
Schwellend hat bei solchen RedenLenau
Schwellend scheint es zu begehren:Lenau
Schwer ist Besonnenheit in jener beiden Mitte;Rückert
Schwer wie ein Riese wog der starke dicke Band.Rückert
Schwer, in stürmischer Beklommenheit;Lenau
Schwerer als des Bündels Pfunde;Lenau
Schwerkrank an Wollustqualen.Lenau
Schwermütig ihrem Tode nachzusinnen.Lenau
Schwermütig kühne Weisen.Lenau
Schwert und Flammen und Geschoß,Lenau
Schwert, wie dir mein HammerschwingenLenau
Schwerter klirren um den Bronnen.Lenau
Schwesterlich verschlungen,Lenau
Schwimm hin, und sanft im Traum die Flut soll decken dich.Rückert
Schwimm, und verschwimm nur nicht, in Sehnsucht und in Wehmuth;Rückert
Schwimmen dort an ein Land, wo Palmen nicht bekommen.Rückert
Schwimmend durch das wallende Meer der Träume.Lenau
Schwimmt die verwirrte Schrift in einem Dämmerflor.Rückert
Schwimmt jeder eigne Geist im eignen Element.Rückert
Schwimmt unsichtbar vom Jäger abLenau
Schwindest du im dichten Reigen,Lenau
Schwing dich empor und hol' herab von dort die Ahnung,Rückert
Schwinge fröhlich Lanz und Keule!Lenau
Schwingen empor die hurtigen Weiber,Lenau
Schwingen empor zu ihm und jedem höhern Raum.Rückert
Schwingen sich die Starken, Flinken,Lenau
Schwingt den Goldpokal der Sonne,Lenau
Schwingt den Wein zum Gruß empor,Lenau
Schwingt der Gedanke frei sich über Zeit und Raum.Rückert
Schwingt nicht Lanze mehr, noch Keule!Lenau
Schwör ich Rache deinem Tod;Lenau
Schwül bedrückt von einer Sumpfeswolke,Lenau