Lyrik

Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke [457]

Das Leben verschwindt
In Trauren und Leyd/
Die flüchtige Wonne
Stirbt/ eh sie die Sonne
Zu Grabe begleit.
Das Böse sich findet/
Das Gutte kommt weit/
Das Leben verschwindet
In Trauren und Leyd.

Wer Hoffnung empfindet
Hegt Schatten und Dunst.
Das Glücke zu lencken
Ist mühsames Kräncken
Und sorgen umsunst.
Die Hoffnung verbindet
Mit eiteler Gunst/
Das Leben verschwindet
Wie Schatten und Dunst.

VIII. Vermischte Gedichte 22

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