• Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

  • Mein allein/ oder laß es gar seyn?

    Beliebe mich für andern zu erwehlen/
    Mein Hertze giebt sich gantz zu eigen dir.
    Doch wo du dir ein Fremdes wirst vermählen/
    Nehm ich das Mein hinwieder auch zu mir.

    Wie sehr mich ie Gelück und Himmel hasset/
    Bleibt doch mein Hertz und meine Treue rein;
    Wann aber dich ein fremdes Joch umfasset/
    Soll mir dein Strick der Weg zur Freyheit seyn.

    II. Anemons und Adonis Blumen 3
  • Hans Aßmann von Abschatz
    LYRIK - operone