• Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

  • Thomas-Tag

    Dein Thomas sieht und gläubt: Hilff/ daß ich ohne Sehen
    Dir willig gläuben mag. Es zeigt dein Nägel-Mahl/
    Daß ich geschrieben bin in deiner Kinder Zahl/
    Vermerckt in deiner Hand; es zeigt der Seiten-Stich/
    Daß auch dein heilges Blutt vergossen sey für mich.
    Du wirst den Hertzens-Wunsch/ o Heyland/ nicht verschmähen:
    Vom Trauen hilf zum Schaun/ vom Glauben hilff zum Sehen.

    III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 31
  • Hans Aßmann von Abschatz
    LYRIK - operone