Lyrik


Gedichtzeilen Nu

Nun aber durchs Geschick ist er zurückgekommenRückert
Nun aber find' ich, daß bei dir gar wirr und krausRückert
Nun aber ist ein Geist zu einem hergekommen,Rückert
Nun aber will ich ihn und muß ihn gelten lassen,Rückert
Nun aber: kann der Tod das Leben wol gebären?Rückert
Nun auf immer schliefe.Lenau
Nun aussieht rings umher.Lenau
Nun bei den kalten Toten ruht.Lenau
Nun bin auch ich vom Fluche fortgestoßen,Lenau
Nun bist du ferne,Lenau
Nun blühn die Blumen, die an eur Verblühn mich mahnen,Rückert
Nun brach die Dämmerung herein,Lenau
Nun brausen über Schnee und EisLenau
Nun bringe dieses mir in lang- und kurzen Tagen,Rückert
Nun dank' ich Gott, daß ihm noch eines blieb geschenkt,Rückert
Nun das Kind in Traumeswonnen,Lenau
Nun dem Zensor dient zum Streichen!Lenau
Nun denk ich dein, so sehnsuchtschwer,Lenau
Nun der zufriedenste wirst du wol seyn von allen.Rückert
Nun die Zigeunerbande,Lenau
Nun dient er als PandurenscheucheLenau
Nun diese Menschheitsform hast du in dir gefunden.Rückert
Nun dieses fehlte dir allein, um froh zu werden;Rückert
Nun drang ich tiefer, an dem Strauch vorbei,Lenau
Nun eine Stelle schmückt, mir öd’ und leer zuvor.Rückert
Nun entschlüpft dir dein Geleite,Lenau
Nun er gestorben ist, scheint es dir nicht zu tragen.Rückert
Nun ergreift ihn sein Verhängnis,Lenau
Nun erst der Liebe Bild, die gattentreue Taube,Rückert
Nun erst herausgelangt, siehst du es unbefangen.Rückert
Nun erwacht der Prinz vom Traume,Lenau
Nun fassen sich die FrohenLenau
Nun fehlet dir das Öl fürs Lämpchen in der Nacht.Rückert
Nun feiern sie der Toten Angedenken;Lenau
Nun find’ ich, jener Nam’ ist eben dieser Mann,Rückert
Nun fliegt der Schmetterling, nach welchem sonst ihr lieft;Rückert
Nun fliegt die Schwalbe weg, und nach ihr fliegt der Sommer;Rückert
Nun fliegt ein jeder Tropfen einsam,Lenau
Nun folgt in langer Pause nach,Lenau
Nun freue dich zuhaus! die Reise, welch ein Glück.Rückert
Nun freut ein solcher dich, an dem du still einmalRückert
Nun gegen Winterfrost in eure Seide kleiden.Rückert
Nun geht zur Ruh, und wann euch weckt des Morgens Glanz,Rückert
Nun gieng er ohne daß er viel von mir erfuhr,Rückert
Nun gilt des Herbstes Sterbgebot,Lenau
Nun hab' ich erst gelernt, daß ich bin Staub und Erden,Rückert
Nun haben wir gelegt ein Siegel auf die Kohlen.Rückert
Nun halten sie; die Pferde dampfend schwitzenLenau
Nun hast du es, und bist nicht froher von Geberden.Rückert
Nun hast du zu weinen aufgehört,Lenau
Nun hat der Tod den Feind, den Tod der Feind gefunden.Rückert
Nun hat ers Pfeiflein abgetan,Lenau
Nun heißts: bei Nacht auf Enten feuertLenau
Nun hilf dir selbst; wie du dir bettest, wirst du liegen.Rückert
Nun hing sein Herz an seiner letzten Rose.Lenau
Nun hör' ein Lied aus Menschenbusensdämmerungen.Rückert
Nun hört er nicht der Pferde HufLenau
Nun hüt' ich's euch nicht mehr, denn ich hab' ausgebrütet.Rückert
Nun ich durch Feld und AuenLenau
Nun ich es bringen wollt’, ist es abhanden kommen.Rückert
Nun ihre Schlummerlieder.Lenau
Nun irrt: die hohe Roma, stumm und düster,Lenau
Nun ist der Wald verlassen und verdorrt,Lenau
Nun ist ein Zeichen vom Begriff das Wort allein,Rückert
Nun ist es Herbst, die Blätter fallen,Lenau
Nun ist es leer; wer mag daraus noch trinken?Lenau
Nun ist es Lenz, nun sitzetLenau
Nun ist es still — den Quell nur hör ich springen.Lenau
Nun ist es trauriglich zerfallen,Lenau
Nun ist im Erdenrund der Mensch allein zuhaus.Rückert
Nun ist kein Haus zu schauen mehr;Lenau
Nun ist mein Herz so grabesdumpf,Lenau
Nun ist, ich danke Gott, auch diese Nacht vorüber,Rückert
Nun ists aus, wir müssen wandern!Lenau
Nun ists vorüber; in den Tagen,Lenau
Nun jeder fast mich lobt, und keiner mehr mich schilt;Rückert
Nun kam ein Regen; daß der Himmel weine,Lenau
Nun kann, statt der, die brach, mich nur die Stütze haltenRückert
Nun kehrt die Kunst, die sich so vornehm macht und breit,Rückert
Nun klagest du nicht mehr, und bist du nun befriedigt?”Rückert
Nun könnten sagen zwar die thörichten Vermessnen,Rückert
Nun kühner den Genossen,Lenau
Nun laben will ich mich am neuen Blick mit Schweigen,Rückert
Nun läuten die Begräbnisglocken,Lenau
Nun lern' es auch, dann erst gehört es ganz dir an.Rückert
Nun lobst du jeden Wicht, beschämt schleich? ich davon.Rückert
Nun mag ich fliehn durch Gräser und Gestrüppe,Lenau
Nun meine Bienen sie für mich, und meine Tauben.Rückert
Nun muß ich warten, bis zuletzt Gerücht und ZeitungRückert
Nun müssen wir des Geists Sterncharten noch erwarten.Rückert
Nun nachgerade bin ich dieses Daseyns satt,Rückert
Nun noch eins so enge.Lenau
Nun plötzlich wankt die Distel hin und wider,Lenau
Nun rauscht wie einst der Sturmakkord!Lenau
Nun sah ich sie an hohen Zweigen blinken,Lenau
Nun säuselt Wehmut mir aus euren Zweigen,Lenau
Nun schaffe, daß mit Dank es dieser uns gedenket!Rückert
Nun schaut den Geist der Reiter auchLenau
Nun schaut er in den Quell, und sieht sich selb darinn,Rückert
Nun schien der Mond herein; die Kinder schliefen,Lenau
Nun schleichen aus dem Moore kühle SchauerLenau
Nun schrickt es auf, und fort ist seine Spur.Lenau
Nun schritt er näher und gewahrte meinLenau
Nun schweigend alle, die zuvor gedurstet, tranken,Rückert
Nun schweigt er still und schwindet in den Föhren;Lenau
Nun schweigt er still, der grause Gottverächter,Lenau
Nun schwieg der Eremit und sank mit SchauernLenau
Nun sehn auf dich, und die du dort wirst sehen wieder.Rückert
Nun sehn wir, dieses Kraut wächst nicht in diesem Garten.Rückert
Nun seht, wie dreierlei Gewisheit ihr vertragt.Rückert
Nun sich zu ihr der Wilde hebt!Lenau
Nun sie gestorben ist, so sei sie auch begraben!Rückert
Nun sie seinem Blick entschwunden,Lenau
Nun sie wieder müssen eilenLenau
Nun sind sie fort, die wilden Naturen;Lenau
Nun sitzt der Quaker dort und klagt sein Leid im Schilfe,Rückert
Nun spend' ihn liebend aus und sei der Welt verbunden.Rückert
Nun steht sie da ergrimmt,Lenau
Nun sucht die Wissenschaft mit künstlicher VerküttungRückert
Nun thust du doch als sei dir vorgelegt der Plan,Rückert
Nun todesstill — nie wird die Spur gefunden.Lenau
Nun tönen sie voll Ernst, und wer da will, entscheid’ es,Rückert
Nun trage dein Gebet mit Blick und Worten vor!Rückert
Nun tröstet auch der Mond den Wandrer in der Nacht.Rückert
Nun unterscheid’ ich gern die Wahrheit vom Gewande.Rückert
Nun unvereinbar scheint sich das getrennte Paar.Rückert
Nun vor, nun hinter uns, und nirgend zu ergreifen.Rückert
Nun Wandrer, wandte selig heiterLenau
Nun ward es dir, wonach du Jahrlang dich gegrämt;Rückert
Nun ward es still; die Luft muß müde seinLenau
Nun weiß ich etwas, und der Wahn ist mir entrissen.Rückert
Nun welches Blau und Gelb mischt so das Grün der Au?Rückert
Nun welk von Sorgen und Mutterliebe;Lenau
Nun wenden sich zur Wandrung die Vertriebnen,Lenau
Nun wenn nicht dis, so ist das Gegentheil denn wahr,Rückert
Nun wiegt kein Saatfeld seine goldnen Wellen,Lenau
Nun will der hohe Wahn, der Glaube, mir erschlaffen.Rückert
Nun will ich, in mich selbst gedrückt,Lenau
Nun wird der weiße grau vor Ärger und vor Gram;Rückert
Nun wirkt gesondert jed' in ihrem eignen Leibe,Rückert
Nun würd' es alle Lust am Wissen gar mir rauben,Rückert
Nun ziehst du Waffen vor aus seinem holen Bauch,Rückert
Nun zwang es ihn zurück in diese Räume,Lenau
Nun, dein Gefährte gieng ein Streckchen nur voraus,Rückert
Nun, ist es mir versagt, den guten zu entdecken,Rückert
Nun, Rößlein, ichLenau
Nun, wenn du dieses meinst, so fühl’ auch Feindeshand!” —Rückert
Nun, wenn du hier nicht willst, mußt du auch dort verzichten.Rückert
Nur abgebrochne Halle,Lenau
Nur alles fremde groß und alles eigne klein.Rückert
Nur als du drinnen warst, war drin dein Thun befangenRückert
Nur am Jüngling noch verweilendLenau
Nur an der Wärme magst du dann sein Walten spüren;Rückert
Nur auch gezeichnet seyn ein Allerseelentag.Rückert
Nur auf des Guten Pfad kommst du zum höchsten Gut.Rückert
Nur auf die Lebensfahrt nicht viel Gepäck-Geschleppe!Rückert
Nur auf die Mutter schaun, und nicht auf ihn? Nichts minder.Rückert
Nur auf unsrer SturmesbahnLenau
Nur bild' als Wahrheit ganz dir nie ein Einzles ein.Rückert
Nur blühen seh’ ich sie, er sorget daß sie blühen.Rückert
Nur da ist etwas Recht's, ob Großes oder Kleines,Rückert
Nur das Besondre kann ganz das Besondre lieben,Rückert
Nur daß der Reisende hier nicht die Heimath kennt,Rückert
Nur daß der Schmetterling noch in dem Sarge liegt,Rückert
Nur daß der Vater nicht wie jener auch ausraufenRückert
Nur daß dis Nachgefühl von Krankheit stärker kränkt.Rückert
Nur daß er eins vergaß, und eines nicht besaß,Rückert
Nur daß er kein Geschlecht von Knechten zeugen wolle.Rückert
Nur das erfreut, was sich als ew'ges Heut erneut.Rückert
Nur daß fein auch der Trieb ein angemeßner bleibe!Rückert
Nur daß ihr im Gefühl der Liebe waret mein,Rückert
Nur daß man nicht mit ihm kann sehen hinterm Rücken,Rückert
Nur daß man nicht mit ihm kann um die Ecken schaun.Rückert
Nur das Schönste des Lebens, worin der Himmel uns kund wird,Lenau
Nur das Stroh des Lagers, wenn es knistert,Lenau
Nur das wodurch auch es ist von der Kett' ein Ring.Rückert
Nur dazu sind gesandt den Menschen üble Zeichen,Rückert
Nur dein Roß, als ging’ es ledig,Lenau
Nur deine liebe, treue Hand.Lenau
Nur deine Mutter hör ich weinen;Lenau
Nur deinen Glanz aus Stern- und Blumenaugen saugen.Rückert
Nur dem ist Reichthum gut, der ihn mit gutem FleißRückert
Nur dem nicht, der im Mund stets Treu und Glauben führt.Rückert
Nur der Bach, der nimmer ruht,Lenau
Nur der erziehts wer es zu sich heraufziehn kann.Rückert
Nur der Gedank’ ist groß, daß nichts so groß, so klein,Rückert
Nur der Geleitsmann wird dich nimmermehr verlassen.Rückert
Nur der Geschmack allein fehlt ihnen beim Versuch.Rückert
Nur der ist glücklich, der mit Fassung eines trug,Rückert
Nur der Verwandte ist mir in der That verwandt.Rückert
Nur der Wald vernahm ihr Kreißen,Lenau
Nur dessen Spiegelbild, der Aller Urbild ist.Rückert
Nur die Begierden, nicht die Kleider auszuziehn,Rückert
Nur die Berührung, die sie in der Gottheit finden,Rückert
Nur die Beschränktheit wird an dem, den sie will ehren,Rückert
Nur die Bewundrung als vernünftig einzusehn.Rückert
Nur die Lerchen, Freude singend,Lenau
Nur die Tissa ist noch munter,Lenau
Nur die Verschlossenheit ist in Gefahr zu scheitern.Rückert
Nur dies, der Rede wert, ist Erdenhimmelskunst.Rückert
Nur dis aus mir, wie lieb mir meine Kinder sind.Rückert
Nur dis, von Gott zu Gott, ist meine Zuversicht.Rückert
Nur draußen hört ich noch die Tannen triefen.Lenau
Nur du bist in der Welt, die Welt ist nur in dir.Rückert
Nur Du Entzweiter hast die Himmlischen entzweit.Rückert
Nur du Versöhnter kannst die Himmlischen versöhnen,Rückert
Nur durch den alten Balg ist sie der Schling’ entgangen.Rückert
Nur durch die Plage wird er noch des Lebens froh.Rückert
Nur durch Erschütterung vermag’s dich anzuklingen.Rückert
Nur durch Unarten, die so artig du vereinest.Rückert
Nur ein Gedanken ists, an welchen du gewöhnenRückert
Nur ein loses Aggregat,Lenau
Nur ein seliges ErinnernLenau
nur ein verlornes Grollen und Bedauern.Lenau
Nur ein verlornes Grollen und Bedauern;Lenau
Nur eine äußerste Empfindlichkeit allein.Rückert
Nur eine ganz blieb als ein Nachhall schönrer Zeiten,Rückert
Nur eine Liebe giebts auf Erden ohne Leid,Rückert
Nur eine Sait’ ist dran, die, wenn du scharf sie rührst,Rückert
Nur eine Sait’ ist dran, die, wenn du scharf sie rührst,Rückert
Nur eine schöne Kunst ist nützlich in der That,Rückert
Nur eine Schutzwehr bleibt, sich ohne Schuld bewahren,Rückert
Nur eine Waffe gab jedwedem Thier Natur,Rückert
Nur eine weiß ich, der ich meine KundeLenau
Nur eine Zeile war in Mitten abgebrochen.Rückert
Nur Einem ist, ob schweigend oder stürmend,Lenau
Nur einen Schimmer läßt ins dunkle Zimmer streifen,Rückert
Nur einen schmalen Bach dem Fluß im Thal hinab.Rückert
Nur einen Schritt aus diesem Qualenorte,Lenau
Nur einen Weisel ziehn in einem Stock sie klug,Rückert
Nur Einer ward zum Heil der Welt ans Kreuz geschlagen;Rückert
Nur eines fang mir nicht, wenn du's auch könntest fangen,Rückert
Nur eines hüte dich zu holen, einen Fisch,Rückert
Nur eines ist, woran mein Unmuth oft erlag:Rückert
Nur eines sich empor arbeitet aus den Dörnern;Rückert
Nur eines sollst du dort nicht holen, kühner Steiger,Rückert
Nur eines unterlass’ ich nicht dir einzuschärfen,Rückert
Nur einmal gilt ein Rath, nur einmal eine List;Rückert
Nur flieh wie deinen Tod die ungereimten Jamben.Rückert
Nur fort, nur immer fortgeschritten!Lenau
Nur fragen läßt sich, ob im Himmel, ob auf Erden?Rückert
Nur gegen den Genuß die Sorge nicht zu groß.Rückert
Nur Gott hat diesen Stral in seiner vollen Klarheit;Rückert
Nur Gott ist die Vernunft, die keine Schrank' umzieht,Rückert
Nur göttlich weit ist ein Gottfassender Gedanke.Rückert
Nur gut seyn ohne Groll ist höchstes Gut des Manns,Rückert
Nur hat er nicht das Recht, es andern aufzudringen,Rückert
Nur heimlichstill vergnügtes Tauschen.Lenau
Nur Helena könnt ich nicht schauenLenau
Nur heller strahlten dann bei Nacht die Sterne. —Lenau
Nur hier und dort ein Licht noch brenntLenau
Nur höher treiben will, was jeder höher treibt,Rückert
Nur höher, in der Quinte? —Lenau
Nur im Bewußtseyn was du findest, ist gefunden,Rückert
Nur im Bewußtseyn wenn dir Gott ist aufgegangen,Rückert
Nur im Schlosse lassen WorteLenau
Nur immer das will, was er ihnen sieht behagen.Rückert
Nur in der Einsamkeit spinnt er ein Traumgewebe,Rückert
Nur in der Mitte siehst du nicht die Mittelglieder.Rückert
Nur ist ein wirklicher, der unentwickelt blieb,Rückert
Nur ists in meiner HütteLenau
Nur jenes wahres Seyn, dis nicht’ge Täuschung nennst,Rückert
Nur kannst du das Gesetz nicht ändern zum Vergnügen,Rückert
Nur laues Wasser trank, nur welke Wurzeln aß;Rückert
Nur leise strich der Wind, kein Vogel sang.Lenau
Nur leiser für den Sinn, dem Ohre minder laut;Rückert
Nur lieblos wird er nicht ihn nöth'gen einzutreten,Rückert
Nur liebreich brauchst du dich, nur menschlich zu geberden.Rückert
Nur manchmal blickt der Kutscher nach dem Toten;Lenau
Nur manchmal rauschen Windeshauche,Lenau
Nur manchmal ruft ein Posten, eine Wacht,Lenau
Nur manchmal schwebt mirs vor im Dämmerlichte,Lenau
Nur matt und scheu hervor die seltnen Sterne.Lenau
Nur mehr und minder sind die Menschen Gottes Kinder:Rückert
Nur Menschen trifft der Plack, daß sie nicht nach GeschmackRückert
Nur Menschenunbestand ist dir zu ungelind?Rückert
Nur mit dem Einen meinte sie es redlich.Lenau
Nur mit dem Unterschied: du hast daraus ersonnenRückert
Nur mit Grauen Hochzeit halten.Lenau
Nur Mittelmäßigkeit allein ist keine Tugend.Rückert
Nur müh dich nicht umsonst es bessernd umzuschaffen;Rückert
Nur nach dem Ersten, der dir vorspricht, denkt und ist.Rückert
Nur nachzusingen, nachzufliegen, nachzuahmenRückert
Nur Nahrung saugen aus Baumästen oder Sturzeln.Rückert
Nur nicht bequeme dich bis zum dir Unbequemen,Rückert
Nur nicht die Müh, und lis die Körner aus der Spreue.Rückert
Nur nichtig ist der Schein, doch wichtig die Erscheinung,Rückert
Nur niedrer im Bezug auf das woher du kamest,Rückert
Nur noch ein Auge voll von deinem Licht!Lenau
Nur noch feindlich naht der Wilde,Lenau
Nur noch ihre Tritte schallen;Lenau
Nur noch im Augenblick, wo dir das Werk gelingt.Rückert
Nur noch manchmal an das UferLenau
Nur noch von seines Lächelns Widerschein! —Lenau
Nur Rache, seinem Toten Rache.Lenau
Nur Rauher gehn dort ein und aus.Lenau
Nur ruhiges Gefühl der Gegenwart ist Glück.Rückert
Nur sanft erzitternLenau
Nur Schnee und Schnee ringsaus in alle Weiten,Lenau
Nur schön geschliffen kann der Spiegel Licht gewähren.Rückert
Nur schwankend angelehnt; ein Bettler sitzt davor.Rückert
Nur sein stummer, warmer BlickLenau
Nur sein täglich Brod erkennt,Lenau
Nur seiner Liebesmacht Unmeßbarkeit ermessen.Rückert
Nur selber jedes Art und Unart anzunehmen,Rückert
Nur selten im Gespräch entwischt ein guter Spruch,Rückert
Nur selten oder nie begegnen auf der FahrtRückert
Nur singt er nicht, und blaß ward ihm das Roth der Kehle.Rückert
Nur soviel daß daran dein Denken sich erneut.Rückert
Nur soviel kann ich sehn als meine Neugier reizt,Rückert
Nur Sprachenkunde führt zur Weltverständigung;Rückert
Nur stets gewärtig seyn, daß an der Feind greif' ihn.Rückert
Nur stiller sei geworden sein Empfinden.Lenau
Nur stiller, keuscher, kalter Tod zu finden.Lenau
Nur sträubend in die Luft zergangen,Lenau
Nur stummes, unermeßlich wildes Trauern.Lenau
Nur über Thiertrotz weg, nicht über Vogelmut.Rückert
Nur überall ist, und sein Umkreis nirgendwo.Rückert
Nur übersalzen sei's und überpfeffert nicht.Rückert
Nur um sich zu erhöhn, nicht um sich zu erniedern.Rückert
Nur um so nächtlicher, als heller war der Tag,Rückert
Nur viel verworrene Streiflichter alzumal.Rückert
Nur vielfach ließen sie das Schutzgeld auch in QualenRückert
Nur voll Beseligung ein göttlich HochgefühlRückert
Nur Voltigierbock sei das Leben,Lenau
Nur vom Gebiet der Kunst hinweg, ihr Fratzen, geht!Rückert
Nur vorwerts, nie zurück! kein müßiges Bedenken!Rückert
Nur was du selbst vermagst zu tragen, zu entbehren,Rückert
Nur was ein Mensch nicht hört, schreib’ ich und trag’s empor.Rückert
Nur was im Morgenthau der Knospe war enthalten:Rückert
Nur was unmenschlich ist, unschön und unvernünftig.Rückert
Nur was zu Fuße fließt und bis zur Wurzel nieder,Rückert
Nur was zur Wurzel dringt und bis zum Herzen nieder,Rückert
Nur wechselnd in der Tonart:Lenau
Nur weil Gott in dir denkt, vermagst du Gott zu denken.Rückert
Nur weise Mäßigung ist was Erfolg verheißt.Rückert
Nur wem das Licht zugleich und die Latern’ ist eigen,Rückert
Nur wen'ge sind ganz Fisch, noch wen'ger Himmelschweber.Rückert
Nur wenig fördert dich ein leicht Bezwingliches,Rückert
Nur wenig richten aus Gewalt und Macht und Stärke,Rückert
Nur wenn du diese Furcht und Scham in dir zu tödtenRückert
Nur wenn du selbst die Welt für sich wirst anerkennen,Rückert
Nur wenn du so zugleich bejahest und verneinest,Rückert
Nur wenn du steigerst stets der Seele Thätigkeiten.Rückert
Nur wenn du stets mich lehrst, weiß ich, was jeden TagRückert
Nur wenn du's innen hast, kanns nicht von außen schwinden;Rückert
Nur wenn er glücklich sich erhält in dieser Schwebe,Rückert
Nur wenn er ist in dir, siehst du ihn in den Dingen.Rückert
Nur wenn es Ewiges im Zeitlichen enthält,Rückert
Nur wenn von dir nichts ist zu fürchten noch zu hoffen,Rückert
Nur wenn wir so in ihm ergänzend uns vereinen,Rückert
Nur wer allein ist, mag empfangen wohl den Gast,Rückert
Nur wer allein ist, mag empfangen wohl den Gast,Rückert
Nur wer Ansprüche macht, fühlt sich zurückgesetzt;Rückert
Nur wer daheim ist, mag wol einen Gast empfangen,Rückert
Nur wer daheim ist, mag wol einen Gast empfangen,Rückert
Nur wer ein König war, kann den Verlust empfinden,Rückert
Nur wer in dieser Burg sich barg, der ist geborgen.Rückert
Nur wer noch nichts gewann, hat alles zu gewinnen.Rückert
Nur wer sich mit eignen KräftenLenau
Nur wie ein Bild verhüllt von des Besondern Flor.Rückert
Nur wie leichte Nebel schleichenLenau
Nur wieder zu sich kommt, wenn er sagt Ich bin Ich;Rückert
Nur Wissen, das den Geist beschweret, ist nichts nutz.Rückert
Nur wo der freieste trägt zur Befreiung bei.Rückert
Nur wo der Geist dich treibt zu dulden und zu lieben,Rückert
Nur wo des Flämmchens unbewegte Spitze brennt,Rückert
Nur wo die Unruh schweigt, da ist der Kampf entschieden,Rückert
Nur wo gebeut die Pflicht, und wo sie widerspricht,Rückert
Nur wo Gerechtigkeit und Liebe sind verbündet,Rückert
Nur wo lebendig zwei sich einen, um das dritteRückert
Nur zu erscheinen hat das Schöne sich getrautRückert
Nur zu! Es ist darauf der Großplan angelegt,Rückert
Nur zu, daß keine selbst vom Strand dich niederziehe!Rückert
Nur zugeforscht! wer weiß denn auch,Lenau
Nur zum Geburtstag heut,Lenau
Nur zuweilen ruhn und horchen beideLenau
Nur zuweilen übers Tal wegLenau
Nur zuweilen ward gesondert,Lenau
Nur zwischen Ähnlichen, die sich Verschiednes reichen.Rückert
Nur zwischen deinem Ziel und dir mußt du dem LichtRückert
Nur, Freundin, dir den Busen schmücken.Lenau
Nur, stille wo du bist, bleib, bis sie ausgekriegt;Rückert
Nur, wie sie sich des Siegs der andern freuen wollte.Rückert
Nützen indem sie sich von schädlichen ernähren.Rückert
Nützt irdischer Erwerb zum einen nur allein,Rückert