Lyrik


Gedichtzeilen Mi

Mich aber hatte plötzlich überkommenLenau
Mich aber mahnt der Zweizack dieses WeisenLenau
Mich aber trieb mein Herz mit lautem Klopfen,Lenau
Mich an die Dämmerung und unsre Bahnen;Lenau
Mich an ferne Blütentale,Lenau
Mich auch findest du noch wach,Lenau
Mich auch fortgewiesen.Lenau
Mich auf der See getrieben,Lenau
Mich dünkt, den Zahn fürs Brot und für die Nuß das Messer.Rückert
Mich durch die Welt getrieben;Lenau
Mich durchdrangen alle seine Leiden,Lenau
Mich feierlich einladend, anzustoßen.Lenau
Mich Fernen auch erfaßt die Klage,Lenau
Mich formte Fleiß und Müh, dem Nutzen hier zu dienen;Rückert
Mich freuen jene auch, die ich dem Grab gegeben.Rückert
Mich freut die Lust am Weg, und nicht die Eil? ans Ziel.Rückert
Mich freut' es, wie so froh sie waren und so viele.Rückert
Mich freuts am Abend nicht, daß mir manch Lied entsprungen;Rückert
Mich freuts nur, wenn ich weiß, daß keines mir mislungen.Rückert
Mich fühlend zu verlassen,Lenau
Mich gehoben von der Erden.Lenau
Mich hat in dieser Glut kein Unfall noch betroffen.Rückert
Mich hätt, eh ich den Ruhm geschmeckt,Lenau
Mich hüllen Lumpen ein,Lenau
Mich in deinem WonneblickLenau
Mich in deinen Zaubernähen,Lenau
Mich in den Blick der Wildnis zu versenken.Lenau
Mich in der Welten Umarmung stürzen.Lenau
Mich ins elysische Feld hinüber!Lenau
Mich ließ die Gunst des Augenblickes,Lenau
Mich locken könnte gleich dem Schmetterling mit Düften.Rückert
Mich manchmal auch am Wege bücken,Lenau
Mich mit vergeblichen Besorgnissen bezahlen.Rückert
Mich nahm er nicht!« Lenau
Mich reut mein Haß, nicht weil er nicht haßwürd’ges träfe,Rückert
Mich riß die Lieb’ einmal zum Haß des Hasses hin,Rückert
Mich selbst verstoßend aus dem ParadiesLenau
Mich stürzen in das Meer.Lenau
Mich suchen hießest, da kein Blick mir sähe zu.Rückert
Mich traurig macht.Lenau
Mich traut an sie zu schmiegen.Lenau
Mich umschlingt kein holder TraumLenau
Mich ward es nicht gewahr, und sah nicht die Gefahr,Rückert
Mich wunderts, wie sie nicht erkrankt und stirbt, verwundetRückert
Mich zu der Welt Getös, dem ich entflohn war, nieder.Rückert
Mich zu dir und deinem Grimme,Lenau
Mich zu hören erst ein Solo geigen.Lenau
Mich, Ewigklarer, labst du mit dem Dämmerklaren.Rückert
Milch ist es, wenn geschenkt, und Wasser, wenn erbeten.Rückert
Mild den einzlen Mann empfing,Lenau
Mild unterweisend hier, dort streng, wo’s gilt, verweisend.Rückert
Mild von Segen rings umweht.Lenau
Mildberedtes Wort geendetLenau
Mildmelodisch zu versöhnen.Lenau
Minder freudig nichtLenau
Mir aber sei hinfort das Alter so genannt.Rückert
Mir auch im HerzenLenau
Mir auch senkt sie sich, und schaurigLenau
Mir auch ward zum milden ScheidegrußLenau
Mir aus zu Himmelsräumen;Lenau
Mir blicken ins AugeLenau
Mir den Reisepfad verderben.Lenau
Mir der Sturm zerrissen.Lenau
Mir des Todes Nachtrevier!Lenau
Mir die Schlüssel zu meinen Schätzen stehlenLenau
Mir die Stube zu hellen und zu wärmen,Lenau
Mir die Todeslüfte streichen,Lenau
Mir dünket deiner welken Blätter RauschenLenau
Mir durch mein ganzes Leben.Lenau
Mir ein banges Hinverlangen,Lenau
Mir ein Jahr dahingeschwunden.Lenau
Mir ein süßes Deingedenken,Lenau
Mir eine Sturm- und Pickelhaube,Lenau
Mir erschien die bewegte MenschengeschichteLenau
Mir fallen unter das RauschenLenau
Mir flieht das Bild vergangner Tage,Lenau
Mir folgt ihr Bildertanz, ihr folgt mein Liederchor,Rückert
Mir galt der Sonne erster Kuß,Lenau
Mir geben Rechenschaft von sich und seiner Herde.Rückert
Mir geben Rechenschaft von sich und seiner Herde.Rückert
Mir gnügen noch die zwei, die ich im Munde habe.Rückert
Mir hat noch deine Stimme nicht geklungen,Lenau
Mir heimlich das Gebein durchfror.Lenau
Mir helfen nicht dazu die nahen noch entfernten.Rückert
Mir herab vom Turme.Lenau
Mir ihr im linden FrühlingshauchLenau
Mir ihre Lieder auf den Weg.Lenau
Mir im Herzen brennt ein Funken,Lenau
Mir in die Stube dränge! —Lenau
Mir in traulicher Langweil hingeflossen.Lenau
Mir ist das Scherzo nicht verklungen,Lenau
Mir ist es klar, ich sehs im Licht der Flamme,Lenau
Mir ist es nicht wie ihm geworden ganz so gut,Rückert
Mir ist im Müßiggang ein Monat hingegangen,Rückert
Mir ist vom Überfluß kein Tröpfchen überflüssig,Rückert
Mir ist, ein Unglück müßt’ am Tage mich befallen,Rückert
Mir ist, ich hör im Winde gehnLenau
Mir jede frohe Saite sprang.Lenau
Mir kam ein armes Bauernweib entgegen:Lenau
Mir kam ein Freund, den ich nicht sah in langen Jahren,Rückert
Mir kann nur Seligkeit der ganzen Welt gefallen.Rückert
Mir kommt es nicht zu gut, ich bin an andrer Stelle.Rückert
Mir kund thust, daß du kund auch könntest thun Gewisses.Rückert
Mir meinen Winter heizen?Lenau
Mir nach auf meinem trüben Gang,Lenau
Mir nach! wer Pole bis zum letzten Hauch!Lenau
Mir nachtets, Tal, wie dir! ich wollt, ich wäreLenau
Mir noch von Rohr das braune Dach,Lenau
Mir nun an Orten blühn, wo ich es nie gedacht.Rückert
Mir nur des Winters Weh;Lenau
Mir pochte das Herz in bangen Schlägen.Lenau
Mir sank der Freund voll JugendblüteLenau
Mir schien ein Mordgewölb das Heiligtum,Lenau
Mir schienen alle vier sehr ähnlich, doch nicht gleich,Rückert
Mir seinen Widerhall in dunklen Chören,Lenau
Mir selber ist, was mir gelang, gar spät gelungen,Rückert
Mir spielten, wie Tränendiebe,Lenau
Mir sprach kein Hauch, kein Blick: ich liebe dich!Lenau
Mir sproßte, flög' ich auf, und nie herunter wieder.Rückert
Mir trugen weder Frucht noch Schatten all die Reime.Rückert
Mir wächst in solcher StundLenau
Mir wandtest diesen Schmerz, mir sandtest diese Ruh.Rückert
Mir war davon die Lust an Gottes Welt benommen,Rückert
Mir war, als kämen Reiter.Lenau
Mir ward gewandt der Schmerz, mir ward gesandt die Ruh.Rückert
Mir ward Robertos Schloß zur Kerkerhaft;Lenau
Mir wars versagt, in jenen Blütentagen,Lenau
Mir weckte die Sehnsucht,Lenau
Mir wie dem müden Pilgrim die Kapelle;Lenau
Mir wies die Frau, was sie besaß an Putze.Lenau
Mir winkt von fernen HügelnLenau
Mir wird so wohl und wehe,Lenau
Mir wird vor euch nicht bang.Lenau
Mir zeigte die Natur stets mütterlichen Muth,Rückert
Mir zu die geheimen Zähren!Lenau
Mir zugibt, fehle gleich noch zur Erreichung vieles.Rückert
Mir zur Erquickung gab in einzlen AugenblickenRückert
Mir, wie mein Jugendglück!Lenau
Mira spricht, indem sie hold errötet:Lenau
Mira steht allein und sinnend,Lenau
Mira wird mit jedem Tage blasser,Lenau
Mira! herrliches Zigeunerkind!Lenau
Mira, das Zigeunerkind.Lenau
Mirzi horcht am Busen des Jünglings ihremLenau
Misbrauchter Geist und Witz ist doppelt schauderhaft.Rückert
Mischka geigt, und seine hellen TöneLenau
Mischka hat, bevor ers Freie sucht,Lenau
Mischka klagt, doch fern, daß er verdammeLenau
Mischka spielt zu einem Hochzeitreigen,Lenau
Mischka stehn an seines Kindes GrabLenau
Mischka steht von seinem Sitz,Lenau
Mischka stiehlt sich in den Stall des GrafenLenau
Mischka voll und langsam ziehtLenau
Mischkas Geige doch vor allenLenau
Mischkas Hüttlein mit dem HalmendachLenau
Mischkas treues Liebchen ruht im Grabe;Lenau
Mischkas Wundergeige waltet,Lenau
Mislungenen Erfolgs, zur Demuth sich bequemt.Rückert
Mißmutig in die Luft,Lenau
Mißt sich ein Tropf mit dir, miß dich nicht mit dem Tropf.Rückert
Mißt Wind- und Wolkenlauf, wägt Sonnenschein und Sturm.Rückert
Mit Abgründen, Klippen, Eisesflächen,Lenau
Mit all dem seelenlosen Wortgeschmetter,Lenau
Mit all der matten Eisenfresserei.Lenau
Mit allem Lernen ist es ebenso bestellt;Rückert
Mit allem meinem LiebenLenau
Mit allem Prachtgestein und Gold der Welt beschlagen.Rückert
Mit Allem wird von selbst Vergnügen sich verbinden;Rückert
Mit allen Blüten und Gesängen.Lenau
Mit allen Kräften, nicht dein nacktes Daseyn fristen.Rückert
Mit allen Seelen bist, die von dir sind geschieden;Rückert
mit allen Zweigen,Lenau
Mit aller Einsicht, die Erfahrung ihm verliehn,Rückert
Mit Andacht bist du stark, und ohn' Andacht ohnmächtig.Rückert
Mit Andacht hab’ ich in den Regen aufgeblickt,Rückert
Mit Andacht lerne sie, mit Ehrerbietung schauen.Rückert
Mit Andacht lis, und dich wird jedes Buch erbauen;Rückert
Mit Andacht merke drauf, und überhör' es nicht.Rückert
Mit Andacht nahen mußt du der geheimnisreichen,Rückert
Mit Andacht sammle du in reinlichen GeschirrenRückert
Mit Andacht schau, und du wirst lauter Wunder schauen.Rückert
Mit Andacht sprach ich: Gott, ich danke dir, daß duRückert
Mit Andacht sprich nur, und man hört dir zu andächtig;Rückert
Mit andern, nützt dir mehr, als daß du streitend glänzest.Rückert
Mit Anstand, sei er dort hoch aufs Gestell erhoben.Rückert
Mit argbetroffnen BlickenLenau
Mit aufgehobner Hand;Lenau
Mit Ausdruck innren Werths zu stempeln äußres Gut.Rückert
Mit Bäumen, die der Sturm zerbrach,Lenau
Mit Befehl und scharfem Spotte.Lenau
Mit beiden aber wird es also seyn gethan:Rückert
Mit Beifallstränenflut ihn voll zu pumpen.Lenau
Mit Bildern, die heraus ins Leben wollten treten.Rückert
Mit Bildungen von Kraut und Strauch sich zu befassen.Rückert
Mit blankgemünztem Lobe in Journalen,Lenau
Mit bloßen Augen siehst du nicht in jener Ferne,Rückert
Mit Blumen dort besät, hier schmückt den Blütenbaum,Rückert
Mit Blüten haben sich geschmückt die Bäume,Lenau
Mit Blüten und Gesängen die Natur;Lenau
Mit Christus Stürme nicht zerschellten,Lenau
Mit deinem Denken sei, mit deinem Wollen stillRückert
Mit deinem Glutenkelche.Lenau
Mit deinem Höheren dein Niederes besiegest,Rückert
Mit deinen eigenen Gedanken leb' in Frieden!Rückert
Mit deinen Schätzen magst du rasch und breit hinfließen;Rückert
Mit deiner Last von Himmelsträumen,Lenau
Mit deiner Weide friedlichen Genossen,Lenau
Mit deines Haares dunkeln RingenLenau
Mit dem Blut des LiebevollstenLenau
Mit dem die Sterne wandeln ihren Lauf:Lenau
Mit dem Dreieinklang ganz durchklingen und durchtönen:Rückert
Mit dem du dich behängt!Lenau
Mit dem dumpfen WellenschlageLenau
Mit dem Dunkel traulich sich verschwistert,Lenau
Mit dem einen süßen Worte:Lenau
Mit dem glänzenden GefolgeLenau
Mit dem Grafen Konopacki,Lenau
Mit dem Haar der Leichen spielend.Lenau
Mit dem ihr ihn vergleicht; er wird davor zunicht,Rückert
Mit dem Mist der Schmeicheleien,Lenau
Mit dem Naturumlauf zusammen so geflossen.Rückert
Mit dem Nothwendigen wenn du schon fertig bist,Rückert
Mit dem Ritter, hoch zu Rosse,Lenau
Mit dem sichern Blick der LiebeLenau
Mit dem Stoß der Hellebarden.Lenau
Mit dem vermählen sich die Inseltöchter gerne.Rückert
Mit dem vollen heißen Triebe,Lenau
Mit dem wetteifern kann kein blühndster Frühlingskranz.Rückert
Mit dem wonnereichen MundeLenau
Mit dem wunden Reh — und weine!Lenau
Mit dem zauberischen Blick,Lenau
Mit Demut, Dienstbarkeit, Lieb' und Aufopferung,Rückert
Mit den Blüten, die dahin,Lenau
Mit den Freunden und Vasallen.Lenau
Mit den frohen FremdlingsmienenLenau
Mit den Glockenklängen,Lenau
Mit den hingeschoßnen Strahlen.Lenau
Mit den lauen FrühlingswindenLenau
Mit den schönen, wunderbaren,Lenau
Mit den unterschlagnen Schätzen,Lenau
Mit den Zauberfäden,Lenau
Mit den Zweigen inniglich.Lenau
Mit der alten Welt die neueLenau
Mit der Asche der Gefühle.Lenau
Mit der Bürde seiner SündenLenau
Mit der das Tatenleben angedrungen.Lenau
Mit der Donnerstimme herrschend,Lenau
Mit der dunkeln Schar der SeinenLenau
Mit der Erkenntnis Frucht die Blüte der Empfindung.Rückert
Mit der Feldschlacht, seiner Orgel,Lenau
Mit der fremden Liebesqual.Lenau
Mit der Geburt wird’s angelegt und ab im Tode.Rückert
Mit der Geliebten hausenLenau
Mit der gemeinen gar nichts haben will gemein,Rückert
Mit der Natur und Gott soll sich mein Geist berathen.Rückert
Mit der Pest bin ich getraut;Lenau
Mit der Rache heißen TräumenLenau
Mit der Rechten führt er das Schwert,Lenau
Mit der Sprache zeugt lebendig.Lenau
Mit der Stimmen weichem Zittern,Lenau
Mit der Tissa grünen, klaren,Lenau
Mit der Unschuld süßen Possen,Lenau
Mit der Vergangenheit, in voreinst und dereinst.Rückert
Mit der Wehmut süßen Tropfen,Lenau
Mit der Zypresse DunkelLenau
Mit derber Kost, mit derben Jägerstücken,Lenau
Mit des Abends flüchtigen Rosen sich ihrLenau
Mit des Dankes Druck umfangen. —Lenau
Mit des Frauenmitleids weichem Öle,Lenau
Mit des Gewissens hämmerndem Getöse;Lenau
Mit dessen Anblick er sich nichts zu Gute thut.Rückert
Mit diesem Blick sieh an die Welt und dieses Buch;Rückert
Mit diesem Blute will sie trösten eure Zähren.Lenau
Mit diesem muß ich dann mich plagen tagelang.Rückert
Mit diesen Tugenden ist er nicht reich bedacht,Rückert
Mit dir allein!Lenau
Mit dir durchstreifen möchteLenau
Mit dir gelebt, und kann der Gruft dich ruhig geben.Rückert
Mit dir geteilt, das Beste!Lenau
Mit dir von seiner Jugend sprechenLenau
Mit dir zum Strand UnsterblichkeitLenau
Mit dir, du würdests auch mit dir und ihnen seyn.Rückert
Mit dumpfem, vorwurfsvollem KlangLenau
Mit dunklen Lauten hat mein Herz gesegnet,Lenau
Mit dürstendem Ermatten;Lenau
Mit Edelstein im Schooß und Perlensaat im Sand.Rückert
Mit eigner schmücke dich, und nicht mit fremder Feder.Rückert
mit einanderLenau
Mit einem Auge lacht die Lieb', ihr andres weint;Rückert
Mit einem Lodenkleid.Lenau
Mit einem Neidischen ist Freundesumgang peinlich,Rückert
Mit einem Stral von Licht ein Heer von Schatten schlagend.Rückert
Mit einem Theil des Lob's sollst du den Freund nur schmückenRückert
Mit einmal fühlt er den Mut gehobenLenau
Mit einmal sie verschlungen.Lenau
Mit Einzelliebe wer beginnet zu verschwendenRückert
Mit Eis und Schnee das Haupt umgossen,Lenau
Mit eisigen Verstandes Hagelwettern;Lenau
Mit Ekel spie die Welle mich zurück.Lenau
Mit ekler Lust Skandale auszuweiden,Lenau
Mit eurer Amme Milch habt ihr es eingesogen,Rückert
Mit ewiger Sehnsucht Qual;Lenau
Mit falschem Scheine sich des Guten zu umgeben,Rückert
Mit faulen Schritten, trägem Zottelhaar,Lenau
Mit feinster Sondrung auch vom Irdischen ausscheiden;Rückert
Mit feurig bangen Küssen.Lenau
Mit feurigen Küssen.Lenau
Mit Flammenaugen, weißen Flatterhaaren,Lenau
Mit fliegender Locke, mit rauschendem Nachtgewand,Lenau
Mit Flügeln wird sie einst den Götterberg erfliegen:Rückert
Mit Freude wurdest du dann ein Gesetz gewahr,Rückert
Mit Freuden greifest du nach allen neuen BildernRückert
Mit Freuden wird er Theil an fremden Leiden nehmen:Rückert
Mit Freunden, die darauf so wenig mir erwiedern.Rückert
Mit freundlicher, süßlockender Gewalt,Lenau
Mit frischer Speise soll man frische Gäst’ erfrischen.Rückert
Mit froher Ungeduld am Tische pochend.Lenau
Mit gehäuften Türkenleichen,Lenau
Mit geheimnisvollem DrangeLenau
Mit Geigen und Gesängen.Lenau
Mit Geißelknall und Schellenklang die Schlitten.Lenau
Mit Geistern als mit Wind und Trauf?« Lenau
Mit Geraun und Geisterblick.Lenau
Mit Geschichten, frohen Possen,Lenau
Mit gewohnter holder MieneLenau
Mit gleichem Durst, und ihn am Strom im Laufen kühlt.Rückert
Mit gleichgültiger GebärdeLenau
Mit glutgehitztem DrahteLenau
Mit goldnem Flitter wol zu schmücken unsre Nacht?Rückert
Mit goldnen Gülden glaubst du dich bezahlt, die blechnenRückert
Mit goldner Früchte Lohn auch meinen Fleiß begabt.Rückert
Mit Gott auch dies Geschlecht von Jungen noch vergehn.Rückert
Mit Gott nun hab' ich dir die Augen zugethan,Rückert
Mit gradem Blick, was hier du schaun mit schiefem mußt.Rückert
Mit grauverwischtem AngesichtLenau
Mit grimmen Todesstreichen;Lenau
Mit güldnem Fittig, rosenroten Wangen,Lenau
Mit Guten im Verein ist besser als allein.Rückert
Mit gutmütigem Frohlocken.Lenau
Mit Hader sind gefüllt die leeren Töpfe dann.Rückert
Mit heimatlichem Rauschen seine Wogen,Lenau
Mit heimlichem Beklagen. —Lenau
Mit heiteren Gesprächen.Lenau
Mit heiterm Angesicht der Erde Leiden tragen,Rückert
Mit Herzensangst, mit Schmach und Not beladen.Lenau
Mit himmlisch duldender GebärdeLenau
Mit himmlischsüßer Traulichkeit umschließen,Lenau
Mit höchstem Selbstgefühl verträgt die Demuth sich:Rückert
Mit hoher Andacht nimm, mit tiefer Ehrfurcht duRückert
Mit höhrer Hofnung Stral dein Daseyn zu ergänzen.Rückert
Mit Hülfe der Vernunft ist er ein Herrscher worden,Rückert
Mit ihm im Kampfe, bist du nie mit dir im Frieden!Rückert
Mit ihm in Staub zu gehn, die ohn' ihn droben flog.Rückert
Mit ihm ist kein Verlust und ohn’ ihn kein Gewinn.Rückert
Mit ihm ist ungestört, wer von der Welt sich trennt,Rückert
Mit ihm nicht trät? in Bund das Übel der Natur.Rückert
Mit ihm vereinigt dort im Mittelpunkt zu stehn.Rückert
Mit ihm vereinigt seyn in Andacht fort und fort!Rückert
Mit ihm vereinigt seyn in Ewigkeit, im Glauben!Rückert
Mit ihm vereinigt seyn in froher Zuversicht!Rückert
Mit ihm vereinigt seyn in Sehnsucht und Vertrauen!Rückert
Mit ihm vereinigt seyn in Seligkeit und Liebe!Rückert
Mit ihm verweileten, und mit ihm Abschied nähmen.Rückert
Mit ihm zu gehen zürnend ins Gericht,Lenau
Mit ihm zusammenklang,Lenau
Mit ihnen ists wie mit den Menschen selbst gethan;Rückert
Mit ihr die DonnerflutenLenau
Mit ihr zu leben hier alleinLenau
Mit ihr zu schaun im HerbsteswehnLenau
Mit ihrem Liede zaubervoll,Lenau
Mit ihrem Stengel steht sie erst in Einigkeit,Rückert
Mit ihrem weichen aufgelösten Haare;Lenau
Mit ihrem Wiegensang ist es euch angeflogen,Rückert
Mit ihren goldnen Trauben;Lenau
Mit ihren Wurzeln, als den Trieb nach Licht aufgeben.Rückert
Mit ihrer Königin vorbeizuwallen.Lenau
Mit innigem Behagen,Lenau
Mit jedem TrittLenau
Mit jedem Vogel möcht ich fliegen,Lenau
Mit jeder Sprache mehr, die du erlernst, befreistRückert
Mit jungfräulichem ErrötenLenau
Mit keinerlei Geräth wird ihm die Fahrt gerathen.Rückert
Mit Kindern brauchst du nicht dich kindisch zu geberden;Rückert
Mit Kindesblicken, innigfrommen,Lenau
Mit kläglichem Geschrei das Felsenkäuzlein stimme;Lenau
Mit Kleinerm scherze nicht! er wird sich überheben;Rückert
Mit Königsnamen auch besetzt wie Erdenzonen.Rückert
Mit körperlosem Gott erst wieder klar empfunden.Rückert
Mit Kunst und Weisheit wollt' in ihren eignen GrenzenRückert
Mit Ladenhütern ist der Laden schlecht bestellt.Rückert
Mit Langeweile fehlt mir auch die Neubegier.Rückert
Mit lautem Ruf zurück mich in das Zimmer,Lenau
Mit lauten Geißelhieben.Lenau
Mit Lebensgluten es dem Tod entlockenLenau
Mit leichtem, freien Herzen.Lenau
Mit leisem Finger in das Lockenhaar;Lenau
Mit leisem, fernem Winken;Lenau
Mit leiser Macht durchgreift, daß ers in Einklang löse;Rückert
Mit lichter Harmonie des Weltalls hat durchflochten,Rückert
Mit Liebe dacht' ich dein an einem stillen Abend,Rückert
Mit Liebe Hand in Hand träumt er darin zu wallen.Rückert
Mit Liebesnamen unterscheiden und nicht trennen.Rückert
Mit lieblichem Gefunkel:Lenau
mit Liedern die mein Herz entführten,Lenau
Mit Liedern, die mein Herz entführten,Lenau
Mit Lust doch wird er sehn vollzählig seine Schaaren.Rückert
Mit Lust und Leid, ist längst dahin.Lenau
Mit Lust wird sie dazu die Sommerglut ergreifen.Rückert
Mit Majestät und Schrecken angetan,Lenau
Mit Mängeln kommt man zwar, doch nicht durch sie zum Ziel,Rückert
Mit Mannesernst dann gehn lusttrauerlos zum Ziel.Rückert
Mit matten Herzensschlägen,Lenau
Mit mehr und minder Kunst muß er denn schlagen Brücken,Rückert
Mit meinem Meister gieng ich pilgern über Land,Rückert
Mit meiner sein allein und still.Lenau
Mit Menschen mancherlei, vielleicht mit solchen,Lenau
Mit Menschenleben, hebt die Händ’ er zum Gebet.Rückert
Mit Messern schneidest du des Brotes weiche Rinde,Rückert
Mit mir wetteiferte! wer, Fürsten, wagt den Streit?Rückert
Mit Mühe geht es schon die ebnern Himmelsbahnen,Rückert
Mit Mühe ringt er nicht, das Einzle zu gebären;Rückert
Mit Mummerei, Gebärd und schlauem SegenLenau
Mit Münzen groß und klein von eigenen Geprägen.Rückert
Mit nachgesprengten Hunden.Lenau
Mit Neigen naht er sich und grüßt: ich wüßte gern,Rückert
Mit neuer Arbeit sei ein neuer angefangen.Rückert
Mit neuer Lebenslust will sie den Zweig umfangen,Rückert
Mit offnen Augen dir der Sinn der Welt verloren.Rückert
Mit Pfeifen klagts die Maus dem Schicksal, wie sie heulen.Rückert
Mit Pfeifen öffnete das Fenster gleich ein Bube,Rückert
Mit plumpem Tritt — Antonios Leiche treten.Lenau
Mit prophetischem GemahnenLenau
Mit Prosa, weil Gebiet war von Gebiet geschieden.Rückert
Mit Ränken tausendfach, Nachstellungen und Netzen.Rückert
Mit rascher Fruchtbarkeit hat er ein Land besetzt,Rückert
Mit Recht heißt unrecht Gut im Kleiderschrank ein Funken.Rückert
Mit Recht trägt sie der Mensch zu seinem Trost hinein.Rückert
Mit rechtem Sinne sich im Spiegel zu beschauen.Rückert
Mit rechten Kräften strebst dem rechten Ziel entgegen.Rückert
Mit reichlichem Geweb laß sie den Stamm umstricken,Rückert
Mit reizend schlauem Necken.Lenau
Mit Rosen sich bekränzten!Lenau
Mit Rosenkränzen schmücken ihn Jungfrauen,Lenau
Mit rotem Huf.Lenau
Mit roten Blitzesfahnen,Lenau
Mit rubinbesetztem Griffe,Lenau
Mit Sandal und Muschelhut,Lenau
Mit sanftem Rauschen: Gern gabt ihr, was euch gebrach.Rückert
Mit sanfter Wehmuth nun erinnr? ich all mich dessen.Rückert
Mit sanftern Lichtern sei und leisem SchattenschlagRückert
Mit scharfen und entschlußgewohnten Zügen,Lenau
Mit schäumendem Rachen und wildem Lärmen.Lenau
Mit Scherz und Kuß zur Dirne fliegtLenau
Mit Scherz und Witz dich einmal scharf zu hetzen.Lenau
Mit Schlacht und Macht und Pracht, in Nacht und Nichts zerflossen.Rückert
Mit schmeichelndem Gewedel;Lenau
Mit Schmerzen lass' es sich von Sonn' und Wind ergreifen.Rückert
Mit Schrecken siehst du dich in einen Kreis gestellt,Rückert
Mit Schritten gastlich leise,Lenau
Mit Schultern, die den Hirsch bergüber trügen,Lenau
Mit schwerem Herzen, traurig und beklommen,Lenau
Mit schwerem Kampf das Leben bricht,Lenau
Mit schwesterlichen Mienen,Lenau
Mit seegeschärften SinnenLenau
Mit Seelenruhe doch die Seele sich erhobRückert
Mit seinem Beispiel der arabische Profet:Rückert
Mit seinem Führer durch die Nacht.Lenau
Mit seinem Lieb durch diese EinsamkeitLenau
Mit seinem Raube will davon sich machen,Lenau
Mit seinem Stöberhund,Lenau
Mit seinem Zorne niederschlägt.Lenau
Mit seinen Heldenscharen, Heeresmeistern,Lenau
Mit seinen müden Rossen.Lenau
Mit seiner Art, ist doch von Wechsel angeflogen.Rückert
Mit seiner Äußerung dein Innerliches sei.Rückert
Mit seiner Beute sich zurück auf sein Gebiet.Rückert
Mit seiner Förmlichkeit tritt er in deine Kreise,Rückert
Mit seiner ganzen Schwermut einverstanden,Lenau
Mit seiner ganzen Stärke,Lenau
Mit seiner Nachbarschaft wer friedlich sich verträgt,Rückert
Mit seiner Pflicht, und thut das was dein Mund geredet.Rückert
Mit seiner stillen Wärme!Lenau
Mit seiner Tochter saß ein Vater im Gemach.Rückert
Mit seiner Weisheit ein, mit seiner Macht und Liebe.Rückert
Mit seitwärts geneigtem Leibe stürmt:Lenau
Mit Seufzerformeln, heuchelndem Ergeben:Lenau
Mit sinnigem Gespräch des Wirthes Tafel würzen,Rückert
Mit Sinnigkeit das Haupt des Sinnenden zu kränzen,Rückert
Mit so süßem Schmeichelzwange,Lenau
Mit solchem Helden rang, und es gerettetLenau
Mit solchem Kunststück kommt die Schnecke selbst zum Zwecke,Rückert
Mit solchem nebligen Gespenst verwechselt hast.Rückert
Mit solchem Schlüsselbund im Haus verarmest du.Rückert
Mit SonnenblickLenau
Mit Speisen wirst du nur den Magen überladen,Rückert
Mit starrem Sinne nahm das vierte seine ReiseRückert
Mit Staunen nahm ich wahr: sie widersprachen sich.Rückert
Mit Staunen seh' ich, daß ihr zwei Gesichter macht,Rückert
Mit Stimmen mannigfalt hör ich den Gießbach klingen,Lenau
Mit Stolz genießen wir, was wir mit Kampf erwarben;Rückert
Mit stolzem Wuchs, weidmännisch angetan,Lenau
Mit stolzer Schöpferlust auf deine Schöpfung siehst!Rückert
Mit stolzer Stille, zornig dumpfem Leide?Lenau
Mit süßem Netz umringt,Lenau
Mit süßen Früchten nie den herben Gaumen süßte,Rückert
Mit Tänzen und GeschwätzLenau
Mit tief bordüber geneigtem Mast.Lenau
Mit todtem Räderwerk greift sie in dich nicht ein;Rückert
Mit Tränen neu das Grab zu tränken,Lenau
Mit Tränen scharf den letzten Traum.Lenau
Mit traurigem Gesichte;Lenau
Mit trüben Augen, todeshohlen Wangen.Lenau
Mit Tugend, Kraft und That, mit Anmut, Scherz und Witz,Rückert
Mit Türmen, Wald und Flur, und wand sichLenau
Mit unendlich süßem Sehnen,Lenau
Mit unendlich süßer WehmutLenau
Mit ungewachsnem Horn siehst du das Böckchen stoßen,Rückert
Mit Ungewohnetem will ich da seyn verschont.Rückert
Mit ungezügelter Einbildungskraft verwilden.Rückert
Mit Unlust nimmt, um sich vom Übel zu befreien.Rückert
Mit Unmuth trat er ein ins niedre Hüttendach;Rückert
Mit Unrecht rühmst du dich, in freiem Haus zu walten,Rückert
Mit uns hinüber in die andern,Lenau
Mit unverdientem Lob kannst du vielleicht beschämen,Rückert
Mit unverwelklicher Herzensjugend. —Lenau
Mit verblichnem Golde reich gesticktLenau
Mit verhängtem Zügel;Lenau
Mit verschwiegenem Gefühle;Lenau
Mit verschwiegenem Gefühle;Lenau
Mit verstörtem Angesicht,Lenau
Mit verweinten Blicken?Lenau
Mit Vielem geht es so, das einen drückt und quält;Rückert
Mit Vielem hält man Haus, mit Wen’gem kommt man aus;Rückert
Mit vielen wirkend, dich mit ihnen zu entflammen.Rückert
Mit Vogelfluge winkt und mahnt mit VogelstimmenRückert
Mit vollem Euter kommt die Geis; sein Kind zu nehmen,Rückert
Mit vollen Backen ruft sie zur Verschwörung,Lenau
Mit wachsamer GebärdeLenau
Mit Waffen die Gewalt, die Stärke mit dem ArmRückert
Mit Wasser heiß, nicht kalt, ist gut der Teig zu kneten.Rückert
Mit wehmutsvollem Lächeln sehnLenau
Mit weinenden Gebärden;Lenau
Mit welchem er wird sehn soviel als er bedarf,Rückert
Mit welchen Liedern hast du sie getroffen!Lenau
Mit welchen schon sein Vater einst, der Alte,Lenau
Mit welcher Fassung man hier austritt und dort ein.Rückert
Mit Worten kann ich mich bei ihnen nicht bedanken,Rückert
Mit Worten kannst du ihn verhüllen und bedecken,Rückert
Mit Worten malt man auch; mal? immer aus den SchalenRückert
Mit Zittern gras't's und blickt vom Futter nicht empor.Rückert
Mit Zittern sieht er dich als Herren, der ihn schuf,Rückert
Mit Zittern steht der Hirsch, der um sein Leben zagt.Rückert
Mitfreuen wird es ihn, und leiden wird ers mit.Rückert
Mitgerissen ein Stück Wald.Lenau
Mitleidig rauscht ihr ihm — o rauschst nur! —Lenau
Mitleidvollen Angesichts.Lenau
Mitnichten kauft man sich mit Pflichten los von Pflichten,Rückert
Mitnichten nur allein! es geht sich wohl zu zwein,Rückert
Mitnichten, diese sind am Leben uns geblieben,Rückert
Mitnichten; weil das Paar in Zweiheit Eines war,Rückert
Mitten durch den grünen Hain,Lenau
Mitten durch den HerbstesfrostLenau
Mitten in dem MaienglückLenau
Mitternachts — die müden Knechte schlafen —,Lenau
Mittheilen kann sein Gift den Hang der Selbstzerstörung;Rückert
Mitwirkung in der Zeit? „Ich bin nicht deren Sohn.”Rückert