Lyrik


Gedichtzeilen Me

Medisiert das Blümlein auf der Wiese,Lenau
Medisiert nicht, alte Damen!Lenau
Medisiert nicht, junge Damen!Lenau
Meer, spüle mir hinweg die Kluft,Lenau
Meeresdämmerungen!Lenau
Meerüber her, bald tönts in leisen Chören,Lenau
Meerwasser nimmt er ein, nicht fürchtend zu ertrinken;Rückert
Mehr aber reut' es die was mitgenommen hatten,Rückert
Mehr als des Menschen Tod will michs erfassen,Lenau
Mehr als des Rechts altheiliger BestandLenau
Mehr als ein blutger Tod macht es mein Herz erbeben,Lenau
Mehr als Erworbnes gilt wie wir's erworben haben.Rückert
Mehr als im stillen Wald des Baumes Rauschen;Lenau
Mehr als Korn und Weizenstengel.Lenau
Mehr als von Sonnenschein und Mondglanz stralt der Wagen,Rückert
Mehr dein; am meisten dein scheint, was du selber bist.Rückert
Mehr fehl gehn noch zu weit geführte Parallelen.Rückert
Mehr lebst als lebenslang Fels oder Baum und Thier.Rückert
Mehr oder minder quillt das Wasser nach der ZahlRückert
Mein armes Schifflein soll, muß eins von beiden denken:Rückert
Mein Auge laben an der Wangen Bleiche!Lenau
Mein Auge sah sich selbst von einem Flor umhangen,Rückert
Mein Auge sieht auf wüsten Degenklingen,Lenau
Mein Blick empor und fragte jeden lüstern:Lenau
Mein Blut macht um mich her die glühen Kohlen kühl,Rückert
Mein Bündel dürre Reiser,Lenau
Mein Bündel in den Schnee.Lenau
Mein Denken dankt, es ist mein Dank euch zugedacht,Rückert
Mein durstiges Erz,Lenau
Mein eigen bin ich nur, wenn ich dein eigen bin.Rückert
Mein eignes geben hin und sagen: Nehmt und theilt!Rückert
Mein Erdenlos, dann weiß ich auchLenau
Mein fester Leib erträgt des Odems Not.Lenau
Mein früh zerfallnes Glück an deines hin. —Lenau
Mein Geist, entfesselt, eilteLenau
Mein Glück ist mit dem Laube abgefallen!Lenau
Mein gutes Schwert!Lenau
Mein Haupt ist weiß, es zittert meine Hand;Lenau
Mein heißes Aug’ erfrischt der Weltbetrachtung Kühle.Rückert
Mein Herz an deins gebunden.Lenau
Mein Herz behalte seine Kunde,Lenau
Mein Herz bewahret mir sie;Lenau
Mein Herz dem Tod entgegenträumt.Lenau
Mein Herz durchziehen bange Wehmutschauer,Lenau
Mein Herz fand seine Freude,Lenau
Mein Herz in frohem Übermut verwerfen;Lenau
Mein Herz verstand sein liebevolles Schweigen.Lenau
Mein Herz voll süßen BebensLenau
Mein Herz, vergleichest du die beiden mit einander,Rückert
Mein holdes Mädchen, bist du da? —Lenau
Mein ich dich zu sehnLenau
Mein junges Leben um sein Glück.Lenau
Mein Kind, auf diesem Weg bin ich vor dir gegangen;Rückert
Mein Kind, du bist schon lang der Mutter aus der Wiegen,Rückert
Mein Kind, du bist schon lang der Mutter aus der Wiegen;Rückert
Mein Kind, ich zittre beim Gedanken schon, daß fallenRückert
Mein Kind, mit deinem Gang heb’ ich neu meine Schwingen;Rückert
Mein Kind. du bist schon lang der Mutter aus der Wiegen;Rückert
Mein lauschendes HerzLenau
Mein Leben ist ein Schiff den Strom hinab getrieben,Rückert
Mein Leben starrt’ in seinem Lauf,Lenau
Mein Liebchen mich begrüßen.Lenau
Mein Liebchen, ich empfehle dich dem Himmel!Lenau
Mein Liebesfrühling trägt nun seine Weisheitsernte.Rückert
Mein Richterspruch ist, daß ihr diesmal euch versöhnt,Rückert
Mein Saitenspiel auch darf nur zagend hoffen,Lenau
Mein Schatten! komm, stoß an,Lenau
mein Schmerz dein eigenLenau
mein Schmerz dein eigenLenau
Mein schreckliches GeschickLenau
Mein Schwert, und gekommenLenau
Mein Sehnen strebet vor und eilet mir voraus,Rückert
Mein Selbstbewußtseyn ist, von Gott gewußt zu seyn.Rückert
Mein Seyn vom Denken nicht, mein Denken nicht vom Seyn.Rückert
Mein Siegeswagen wol, den Umweg hier zu nehmen.Rückert
Mein Sohn, die Welt kann dich nur führen in Gefahren;Rückert
Mein Sohn, die Zunge ist von Fleisch, das Schwert von Eisen.Rückert
Mein Sohn, dis Sinnbild ist der Widersinn genannt.Rückert
Mein Sohn, erst lerne stehn, eh du versuchst zu gehn;Rückert
Mein Sohn, es gilt dis Wort, ich will es dir erklären,Rückert
Mein Sohn, es ist ein Gott, ein einz'ger Gott allein,Rückert
Mein Sohn, ich lehre dich, was ich an mir erfuhr:Rückert
Mein Sohn, in keiner Zunft ist die Vernunft zwar zünftig,Rückert
Mein Sohn, nicht darin such’ hier Gottes Strafgericht,Rückert
Mein Sohn, oft ist von Unempfindlichkeit der ScheinRückert
Mein Sohn, sei überzeugt, es gibt noch Herzenskünder,Rückert
Mein Sohn, sorgt nur damit für ihren Samenkeim.Rückert
Mein Sohn, was irgend an der Zeit ist, das wird kommen;Rückert
Mein Söhnchen, über das, was einmal ist vorüber.Rückert
Mein trunkenes Herz;Lenau
Mein umnachtet Angesicht.Lenau
Mein unsteter Menschenfuß.Lenau
Mein Vaterland, das, feige dumm,Lenau
Mein Vaterland, so sinkst du hin,Lenau
Mein Vetter, ei, wohin? Mein Bruder, ei, woher?Rückert
Mein von Rechtswegen ist, was jeder Kasten hegt.Rückert
Mein Waldmann, als Verdruß;Lenau
Mein Wanderliedlein pfiff,Lenau
Mein Weib treulos mirs Bett verdorben.Lenau
Mein Welkes niederstreifen.Lenau
Mein Widerhall, am Felsen festgenagelt!Lenau
Mein Wollen aber kommt von seinem Wollen her.Rückert
Meine Braut und harr in Schmerz,Lenau
Meine Freuden starben mirLenau
Meine gebrochne Stimme ruft dir bangeLenau
Meine Herde schiedLenau
Meine Jugend fort mit ihnen;Lenau
Meinem Aug ein holder Fund!Lenau
Meinem Herzen ihr in allen Tagen!Lenau
Meinem Herzen ihr in allen Tagen;Lenau
Meinem Herzen rauben kann,Lenau
Meinem Herzen zu begegnen,Lenau
Meinem letzten Tagsbefehle:Lenau
Meinem Liede helfen, wirds ihm frommen,Lenau
Meinem Werk mit plumpen Scherzen,Lenau
Meinen Florentiner nannten.Lenau
Meinen Himmel räumte!Lenau
Meinen Schmerz behorchen leise,Lenau
Meinen Wangen angehört.Lenau
Meiner Betrachtung, es ist das schmelzende Lied Philomelens.Lenau
Meiner Herzenskinder grüßen!Lenau
Meiner Jugend schönstes Jahr!« Lenau
Meiner Toten dann gedenk ich,Lenau
Meines Geliebten!Lenau
Meines Glückes Herbst geregnet.Lenau
Meines Herzens matten SchlägenLenau
Meines Lebens kühne RettungLenau
meines Leibes kalte Decke.Lenau
Meinst du, Autographenheger,Lenau
Meinst du, der alte Geiger,Lenau
Meintwegen hüpfe selbst in Chori-Choliamben,Rückert
Meist hat doch jeder Mann sein eignes Feld, und kannRückert
Meister, so in Farben dichten,Lenau
Meister, wie stralest du! von wannen ist dein Licht?Rückert
Meisterlos zerstreut sich seine Bande,Lenau
Melden sie, daß er befehle;Lenau
Melodiegeschwellte WogenLenau
Melodisch zieht der Bach durch Waldesräume,Lenau
Mensch, der du fühlst mit ihm, und leugnest, den Verein.Rückert
Mensch, du flieh mit deinem SchmerzLenau
Mensch, hinter der Natur wie stehst du weit zurück!Rückert
Menschen sich verlassen!Lenau
Menschen und Sterne,Lenau
Menschenauges ZauberspiegelLenau
Menschengestalt, hier sonder NeidLenau
Menschentreter werden zittern.Lenau
Menschenwillens heilge Speere,Lenau
Menschliche Seele dereinst der Blüte verwehetem Hauch gleich?Lenau
Merk ich es an deinen Reden,Lenau
Merkt nicht, daß hier im Koth der schöne Vogel geht,Rückert
Merkt’ ich, daß das sich auch sinnbildlich deuten ließ.Rückert
Messias’ Zorn! o komm, erschlag den Bösen!Lenau
Messias, daß du diesmal kommst, zu töten.Lenau
Metall, mit Kunst gedehnt, reicht Welten zu vergolden.Rückert