Lyrik


Gedichtzeilen Ih

Ihm angezogen wird ein äußres Glaubenthum,Rückert
Ihm ans Ohr ein Zauberhorn.Lenau
Ihm auch zu singen ein Hoffnungsliedlein.Lenau
Ihm auf die Dauer so, wie Gott sein Werk, gefiele.Rückert
Ihm auf die Wangen tauend.Lenau
Ihm auf Flur und Garten streute.Lenau
Ihm auf Wang und Stirne blühn!Lenau
Ihm bessre Nahrung zu, so wächsts mit Zaubersegen.Rückert
Ihm das Angesicht erheiternLenau
Ihm den Morgengruß zu winden.Lenau
Ihm den Säbel abzufordernLenau
Ihm die Erinnerung noch manchmal kommt im Traum.Rückert
Ihm die Seele jetzt erfassen;Lenau
Ihm die Seele spalten!Lenau
Ihm doch eure Treue nicht,Lenau
Ihm durch die Brust in dieser Nacht.Lenau
Ihm ein Bild, und das entreißt dir ihn,Lenau
Ihm ein Mal der Ewigkeit,Lenau
Ihm ein Wild verrät, zur AbendstundeLenau
Ihm eine Blume zu reichen.Lenau
Ihm eine Freud ins Herz zu bringen.Lenau
Ihm eine Geiß, die meckernd schreit.Lenau
Ihm einen festen, gesunden Schlaf;Lenau
Ihm entgegnet Ziska leise,Lenau
Ihm folgte schützend eine WaffenscharLenau
Ihm gegenüber steht das drohende Geschick,Rückert
Ihm geraubt das Augenlicht,Lenau
Ihm helfen, wenn er sicht, bis er die Schranke bricht,Rückert
Ihm hören die Wogen des Meeres berauscht und springenLenau
Ihm ins Angesicht verüben.Lenau
Ihm kommt ein frommer Gast; wie soll er ihn empfangen?Rückert
Ihm kommt ein riesenhafter Greis entgegen.Lenau
Ihm kredenzt der Wirtin TochterLenau
Ihm Kunstwerkbildungstrieb lebendig eingesellt.Rückert
Ihm lähmte Schwert und Hand das Unrecht wol allein,Rückert
Ihm leuchtet höhres Licht als von der Sonne droben.Rückert
Ihm nach, und flehen Gott um Gnade.Lenau
Ihm noch einen Laut zu bringen.Lenau
Ihm selber? doch ist es mit ihm drum einerlei?Rückert
Ihm sollst du Opferduft mit reinen Sinnen saugen.Rückert
Ihm steht von weitem, was dir nächst am Herzen liegt.Rückert
Ihm trage dein Gebet mit aller Schöpfung vor!Rückert
Ihm von den Schultern reißen,Lenau
Ihm voraus die Jungen wandern,Lenau
Ihm wächst kein Hälmchen Gras, es wird nur satt von Schäumen.Rückert
Ihm war am Strand das leise FlüsternLenau
Ihm war nun Heer und Hof und Herrschaft ohne Nutz,Rückert
Ihm ward auch Gram zu seinem Teil gegeben,Lenau
Ihm ward durch Berg’ und TaleLenau
Ihm ward, ist mit der Welt beständig unzufrieden.Rückert
Ihm wenig Förderung für Jenseits konnte geben.Rückert
Ihm wird in höhrer Art Naturnothwendigkeit.Rückert
Ihm wird in seiner dunkeln Haft die Zeit,Lenau
Ihm, das er sucht, verhilft, das ist des Hirten Schlaf.Rückert
Ihm, durch dessen dichteren Schleier uns keinLenau
Ihn aber hat der Geist befreiet und entführt.Rückert
Ihn aufzuwecken bange:Lenau
Ihn aus der Doppelnacht hier oder dort erwachen.Rückert
Ihn auszuathmen auch, nicht nur ihn einzuziehn;Rückert
Ihn bewegt das edle Sehnen,Lenau
Ihn binden sollen sie an Gott, von Gott nicht trennen.Rückert
Ihn ein für allemal, des Todes in der Schlacht.Rückert
Ihn empfing die Wirtin rauschend,Lenau
Ihn ernstes Sinnen überfällt,Lenau
Ihn fassen unversöhnte Schmerzen.Lenau
Ihn fest, es raube dir ihn keinerlei Gewalt.Rückert
Ihn finden, wem er nicht bereits im Herzen war.Rückert
Ihn freut die glückliche, die kindische Beschränkung,Rückert
Ihn freut die kindische, die glückliche Beschränkung,Rückert
Ihn helfe fechten, wer zuerst ihn angeregt,Rückert
Ihn hinunter in das tiefe Meer.Lenau
Ihn hören die Berg’, und seine gewaltigen Lieder,Lenau
Ihn kräftig niederstoßen.Lenau
Ihn lieber denken dir mit Mund und Angesicht,Rückert
Ihn macht der Tod nicht kalt, ihn macht der Tod nicht bleich.Rückert
Ihn mahnt der innre Stern, kein Bild von Holz und Stein.Rückert
Ihn messen, weil dadurch ihm die Quellader bricht.Rückert
Ihn nannt' es Vater, weil er mit der Ruth' es zog.Rückert
Ihn nicht zu liefern an des Forstes Mächte,Lenau
Ihn nieder in den Koth zu werfen, ist nicht noth;Rückert
Ihn noch immer nicht vergessen,Lenau
Ihn profezeit die Sonn’ an jedem Tage tagend,Rückert
Ihn schlagend, willst du nur damit dich selber brüsten.Rückert
Ihn selber hat Natur als Kunstwerk aufgestellt,Rückert
Ihn siehst du nicht, den dir sein eigner Glanz verhüllt.Rückert
Ihn triebs vom trauten BlütenstrandeLenau
Ihn umrauschen die Begleiter:Lenau
Ihn umtaumeln Möwen sturmesmunter;Lenau
Ihn und seine Klagen streng verwies,Lenau
Ihn wiederum verschlungen.Lenau
Ihn ziehst, geblendet scheint, blind aber ist er nicht.Rückert
Ihn zu behandeln als unfähig deiner Lehren!Rückert
Ihn zu erkennen selbst? Da rief er laut mir zu:Rückert
Ihn zu tragen, ein Opfer, zum Hochaltare der Menschheit,Lenau
Ihn zu verbessern, Mensch, vielmehr ihn zu verwandeln;Rückert
Ihnen an die Stirn zu wehenLenau
Ihnen auch das Los gelinderLenau
Ihnen draus entgegenschauen!Lenau
Ihnen nach, sie möchten weilen. —Lenau
Ihnen schnell den Mund vermauern.Lenau
Ihr aber bleibet ungeschieden mir, ihr beiden!Rückert
Ihr aber glaubt dabei, ein einzig einer seiRückert
Ihr aber steht, bis euch Sturm oder Alter bricht!Rückert
Ihr aber wollt dazu ein glänzend Zeichen fügen.Rückert
Ihr aber, Herzensherrn, sagt euern Dienern fein,Rückert
Ihr aber, lernt einmal, ihr Leute der Bewegung,Rückert
Ihr achtet kein Gesetz und ehret keine Sitte,Rückert
Ihr ahnungsvoller Laut läßt sich noch immer hören,Lenau
Ihr Alter fühlt sich jung in jedem Frühlingswinde.Rückert
Ihr Angesicht mir auch.Lenau
Ihr Antlitz ist uns lächelnd zugewandt.Lenau
Ihr Ärzte seid einmal verordnet uns zu Mördern;Rückert
Ihr Auge glüht und schwimmtLenau
Ihr aus dem himmlischen Angesichte. —Lenau
Ihr aus, dafür sie nicht ein anderes empfieng.Rückert
Ihr beiden Palmen, gebt mir euern Abschiedsgruß,Rückert
Ihr Blasen auf dem Strom des Tages, blähet euch!Rückert
Ihr bleiches Antlitz bittet mich,Lenau
Ihr blüht am Boden hin, geweckt vom Frühlingshauch,Rückert
Ihr Blumen saget mir, wo ich die Liebe finde.Rückert
Ihr Blumenchöre, auf, und betet ob ihr leise.Rückert
Ihr Bruderbäume, folgt mir nachLenau
Ihr Busen schwoll; warum ist sie nicht aufgegangen?Rückert
Ihr dunkles Grün so spät.Lenau
Ihr Durcheinanderschrei’n ist ganz und gar abscheulich.Rückert
Ihr dürft unanerkannt mich lassen und vergessen;Rückert
Ihr eigenst-innerstes Unsterbliches verständlich.Rückert
Ihr ein Greis, mit Freundsgebärde,Lenau
Ihr einer treuer Mond genügt ihr zum Begleiter,Rückert
Ihr endlichen, die ihr kein Ende denken könnet!Rückert
Ihr entgleiten Schmerz und Not,Lenau
Ihr erstes Grün.Lenau
Ihr esset Fleisch und Blut, und habet schweren Muth;Rückert
Ihr ew’ger Friede ruht auf ewiger Empörung;Rückert
Ihr ew’ges Leben nur auf ewiger Zerstörung,Rückert
Ihr Feuer brennt im Dunkel hoher Eichen;Lenau
Ihr flattert um die Gruft!Lenau
Ihr folg' ich, die mich flieht, sie folgt mir, die ich fliehe.Rückert
Ihr folgt’ ein kleines Mägdlein, halb erschrocken,Lenau
Ihr fort, wenn ihr die Last dem armen Thier abnähmet.Rückert
Ihr fragt ob das villeicht auch bildlich sei gemeint?Rückert
Ihr freches, quälendes Gezücht,Lenau
Ihr freut am falschen Glanz so gut euch, als am ächten;Rückert
Ihr frisch blühend Angesichte,Lenau
Ihr Frühlingschöpferhauch entfaltet bunte Welten,Rückert
Ihr Fürst nicht, sondern Freund (den Ruhm soll ihm entreißenRückert
Ihr Fürsten, die ihr euch der Erde Götter nennt,Rückert
Ihr Fürsten, wenn ihr wollt geehret euern Thron,Rückert
Ihr Futter holen, ohn' es irgend zu verzollen.Rückert
Ihr Gegentheil allein macht eng und dumpf, beklommen.Rückert
Ihr geht, und glaubet euch vollkommen Herr im Haus,Rückert
Ihr Gesichtchen traurig neigend,Lenau
Ihr glaubet euch gereift, und seid doch nur verblüht,Rückert
Ihr gleicht kein Bild beglückter Träume,Lenau
Ihr größern, schaut auf ihn, und nehmt von ihm ein Zeichen!Rückert
Ihr Gutes, und verabscheut Böses von Natur.Rückert
Ihr habet nur das Amt einander zugeschoben,Rückert
Ihr habet oft den Witz misbraucht zu Krieg und Hader;Rückert
Ihr habt das ganze Jahr zu essen herbe Frucht,Rückert
Ihr habt den Augenblick des Aufgehns zu genießen,Rückert
Ihr habt der Jugend Herz, Erzieher, in der Hand.Rückert
Ihr habt euch nun einmal verliebt ins Häßliche,Rückert
Ihr habt indessen euch, vom Steigen angeregtRückert
Ihr habt mein Herz getäuscht; nicht heilen wird die Wunde,Lenau
Ihr habt mir manchen Gruß gebracht aus fremden Land,Rückert
Ihr Haupt hinab zur lauten Bühne neigend,Lenau
Ihr Herz ward immer trüber:Lenau
Ihr Hügel, unter die ich legte meine Lieben,Rückert
Ihr kennt die Stunde nur, und nicht die Zeit im Ganzen.Rückert
Ihr könnt mich nicht entmuten,Lenau
Ihr könnt sie nicht in Republiken halten.Lenau
Ihr könnt's, in lieblichen und leiblichen Gestalten.Rückert
Ihr kriegt mich nicht nieder,Lenau
Ihr lasset leben manchen Mann;Lenau
Ihr Leben fühlen sie in angemessner LageRückert
Ihr Leben lag erstarrt in seinem Bann.Lenau
Ihr Leben und verfluchen,Lenau
Ihr Leben, Neulust lebt vergnügt auch bei dem Alten.Rückert
Ihr Lebensalter zählt sich nicht nach tausend Jahren.Rückert
Ihr lebt mir, doch ihr lebt mir anders als ihr lebtet.Rückert
Ihr letztes ist das Blühn, nicht erstes, zweifelsohne;Rückert
Ihr lieben Blümlein! trauet nichtLenau
Ihr mächtgen Geister, gebt ihm eure Weihe,Lenau
Ihr meine Nachbarn einst, nicht meine Nachbarn mehr,Rückert
Ihr meine Theueren, wo seid ihr hin gekommen?Rückert
Ihr meinet wol, ich schwimm? in lauter Überflusse,Rückert
Ihr Menschenwächter, drum, wenn ihr wollt ruhig schlafen,Rückert
Ihr mögt es anders sehn, im eignen Licht erwacht;Rückert
Ihr mögt mit Frömmigkeit und gläubigem VertraunRückert
Ihr müder Bote, sinken.Lenau
Ihr müßt beim ersten Baum die Reife nur erwarten.Rückert
Ihr müßt Euch schon begnügen,Lenau
Ihr nachgehn kanst du meist gar wenig Schritte nur,Rückert
Ihr Nagen in der Brust fühlst du mit Unbehagen,Rückert
Ihr närr'schen Dichter, die ihr scheltet die Natur,Rückert
Ihr nehmt an jedem Tag mit immer gleicher LiebeRückert
Ihr neues Kleid.Lenau
Ihr nicht dem Jünglinge verscheucht; denn wißt:Lenau
Ihr Palmen bleibet ungeschieden mir, ihr beiden!Rückert
Ihr Pilger dieses Wegs, laßt es gesagt euch seyn!Rückert
Ihr Raben, meint ihr so?Lenau
Ihr Rätsel hast du tief geschaut,Lenau
Ihr Recht auf dein Gefühl nur um so derber gelten;Rückert
Ihr rennen nach und vor, um sich den Hals zu brechen.Rückert
Ihr Ruf durchklang die Einsamkeit vergebens.Lenau
Ihr sagt, den Glanz des Lichts zu höhen dient der Schatten;Rückert
Ihr schaut Urwelt in großen Schreckenszügen.Lenau
Ihr scheuer Tritt im öden Burghof tönte,Lenau
Ihr Schlund verschlingt, was sie vom Mund dir weggerissen,Rückert
Ihr schnatternd Wanderlied,Lenau
Ihr schöpfet ihn nicht aus mit Eimern, Kannen, Töpfen.Rückert
Ihr Schrank stand offen, ich fand ihn noch heut,Lenau
Ihr seht sie heut frohlocken, morgen modern;Lenau
Ihr seid die Zeugen meiner Jugendträume,Lenau
Ihr seid einander werth, und für einander beide.Rückert
Ihr seid nicht klein, noch groß, Kinder aus meinem Schoß,Rückert
Ihr seid so wahr wenn roh, so falsch wenn aufgeklärt.Rückert
Ihr setzt den Mann herab, den ihr vergleicht mit Gecken.Rückert
Ihr sollt den Acker drum nicht pflügen oder hacken,Rückert
Ihr sollt mir, sprach der Herr, ein Volk von Priestern seyn,Rückert
Ihr sprecht: Misgünstiger! du hauest lieber abRückert
Ihr Sproßen und ihr Blühn, Vergehn und NeuentstammenRückert
Ihr Sterne dort unzählig!Lenau
Ihr stoßet an, die Gläser klingen,Lenau
Ihr theilet beide gleich die Welt in Licht und Schatten,Rückert
Ihr vergänglich BildLenau
Ihr Vögel, seid gegrüßt, und grüßt mir alle Fernen,Rückert
Ihr vorenthalt’ ich nichts, die nichts mir vorenthält;Rückert
Ihr Waffen ist Gebet, ihr Ruhm Gesang und Psalmen,Rückert
Ihr Wald- und Felsenstimmen, was euch ward vertraut.Lenau
Ihr wart an mich geknüpft durch ein natürlich Band,Rückert
Ihr weckt den süßern LiederschallLenau
Ihr Weinenden am Sarg, an seinem dichten Schleier,Lenau
Ihr welken Kränze, sagt: So geht die Welt vorbei.Rückert
Ihr werdet würdig seyn des Ranges, weil, entferntRückert
Ihr Wesen nahm nichts an von ihres Nachbarn Art.Rückert
Ihr wollt doch überall etwas Apartes haben,Rückert
Ihr wünscht dem Tode Glück zu seinem Raube.Lenau
Ihre blutgetränkten Sporne.Lenau
Ihre bräutliche Gestalt.Lenau
Ihre Buße nur zu nähren,Lenau
Ihre Düfte ihm entgegen? —Lenau
Ihre Erhaltung auch und ew'ge Umgestaltung.Rückert
Ihre Glöcklein stimmen so lieblich ein zuLenau
Ihre Lieder ihnen Märsche quaken.Lenau
Ihre Musik war heimgegangen.Lenau
Ihre Riesenarme schlingen.Lenau
Ihre schmucken, schimmerblankenLenau
Ihre Seelen auf seinem Federbusch,Lenau
Ihre Sehnsucht will die JungfrauLenau
Ihre Tochter still beklommen.Lenau
Ihre Wellenpulse sind versunken,Lenau
Ihre Züge und Gebärden.Lenau
Ihrem Feind entgegenhält,Lenau
Ihrem Herrn im Schlafgemach,Lenau
Ihrem Leben segenfeste Dauer!Lenau
Ihrem nächtlichen Gesellen,Lenau
Ihrem rüstigen Geschäfte. —Lenau
Ihrem Vater eine Saite spinnend,Lenau
Ihren Blick in eins zusammen:Lenau
Ihren Jubel treibt die Erde.Lenau
Ihren lieben, trauten Genossen.Lenau
Ihren Nachen von den Uferweiden,Lenau
Ihren nächtlichen BesuchLenau
Ihren Namen hört sie klar;Lenau
Ihren ungestümen ReigenLenau
Ihrer frühverlaßnen Freuden.Lenau
Ihrer Lieb ein Lied im Sturmeschor.Lenau
Ihrer Liebe stilles Walten.Lenau
Ihrer Schönheit, weit im LandeLenau
Ihrer selbst herzinniglich.Lenau
Ihrer Züge schöne Rätsel,Lenau
Ihres Grams geheime Pfade.Lenau
Ihres grünen Myrtenkranzes,Lenau
Ihres Haars gelockte Nacht;Lenau
Ihres Herzens lautes Pochen,Lenau
Ihres Liedes selbst zur Beute?Lenau
Ihres Ritters freut sie sich,Lenau