Lyrik


Gedichtzeilen Ga

Gab er mit Freuden es und hielt es für ein Glück.Rückert
Gab er nicht auch für sie dir in die Seel’ Erbarmen?Rückert
Gab euch Unduldsamkeit ohn? euere Verschuldung.Rückert
Gab ihm seine Augen wieder,Lenau
Gab jedem eignen Sinn und eigenen Beruf.Rückert
Gähnt man seltner mit dem Munde,Lenau
Galgen hinter Galgen ist zu schauen,Lenau
Galt seines Munds ein Hauch, sein Wink, der HandLenau
Gängelt er doch mit dem GeisteLenau
Gangen zu Sankt Veit.Lenau
Ganz ein Metaphysikus;Lenau
Ganz göttlich sind die Ross' auch die die Götter tragen,Rückert
Ganz gut! es wimmelt jetzt von Halben allenthalben.Rückert
Ganz in den einzigen Gedanken dich versenken.Rückert
Ganz in die Blume verloren;Lenau
Ganz in sich selber ruht in ihrer eignen Mitten;Rückert
Ganz in Vollkommenheit siehst du kein Ding erglänzen;Rückert
Ganz Leben, ohne Tod? mein Sohn, ich denke, nein!Rückert
Ganz reine Neigung ists, was dir die Herzen schlagen.Rückert
Ganz sammle nur, mein Geist, dich in Vergeistigung!Rückert
Ganz sinnlich scheint das Kind, und ist schon geistig ganz,Rückert
Ganz ungeeignet, von Unsterblichen bewohntRückert
Ganz wie die andern bleich, an Größe keinem gleich,Rückert
Gar bald die Eide brach, die er geschworen:Lenau
Gar düster liegt der graue Berg dahinter;Lenau
Gar es zu kennen nicht, wird dich noch mehr befrein;Rückert
Gar fleißig überhangen,Lenau
Gar flink im Drehen, leicht im Sprung,Lenau
Gar kein' als daß daheim noch alles ist beim Alten.Rückert
Gar keine Blume wüchs’, um Knaben anzulocken.Rückert
Gar keine Blüte stünd’, um Knabenlust zu reizen.Rückert
Gar lang die Schwalbe mit den Mückchen, die sie hascht,Rückert
Gar manche glauben, sprach ein Weiser wohlbeflissen,Rückert
Gar manche Schale muß von deinem Ich sich lösen,Rückert
Gar manchen, scheint es, lud man nur, um die BeschwerdeRückert
Gar mancher hätte Recht, wenn man ihn recht verstände;Rückert
Gar manches nun als Greis, was ich gelernt als Knabe.Rückert
Gar manches sagt nicht rein brahman'sches der Brahman;Rückert
Gar manches, was gewis du nennst, ist ungewis;Rückert
Gar mit der Freiheit nicht ist die Natur in Streit,Rückert
Gar nicht weiß, wie ihm geschieht:Lenau
Gar schön ists wenn du mehr erlangst als du gehofft;Rückert
Gar sehr Bezeichnendes für unser künstlich Treiben,Rückert
Gar seltsam bleich erschien mir das GesichtLenau
Gar viel belohnt die Müh nicht, es gelernt zu haben,Rückert
Gar viel Personen sind beisammen im Poeten,Rückert
Gar viel was heute glimmt, wird über Nacht verglimmen;Rückert
Gar viele Geister gehn beim Menschen aus und ein,Rückert
Gar viele Wege gehn zu Gott, auch deiner gehtRückert
Gar vieles lernt man, um es wieder zu vergessen;Rückert
Gar zuviel vom Tode plaudern,Lenau
Gastlich bieten hier die BäumeLenau
Gastlich bot dir auf der ReiseLenau
Gaukeln hin im Abendwind.Lenau
Gaukle nicht um meine Bahn!Lenau