Lyrik


Gedichtzeilen Fu

Fühl ich dann siebenfach!Lenau
Fühl’ dich im Ganzen ganz, und ewig wie das Ganze!Rückert
Fühlst du, daß im Gemüt du Gott und Welt vereinest.Rückert
Fühlt daß ers muß, und fühlt daß es ihm muß mislingen.Rückert
Fühlt der Wandrer sich ergriffen;Lenau
Fühlt herzinniges Bedauern.Lenau
Fühlt nicht die Dornen ihrer Bahn.Lenau
Fühlt schon den Odem wehen,Lenau
Fühlt sich auf jeder Bahn gefördert und gestärkt.Rückert
Fühlt sich hier der fromme Pilger;Lenau
Fühlt sich in jedem Werk gehindert und gehemmt.Rückert
Fühlt sich von unten auf gestärkt den ganzen Tag.Rückert
Fühlt sich, dem Mittelpunkt entrückt, wie du, am Rand.Rückert
Fühlt wohl auch die süße Sehnsucht,Lenau
Fühlt' ich die Trauer, daß die Welt hat keine Dauer;Rückert
Fühlt, daß zur Ordnung selbst gehörten Störungen,Rückert
Führen die verwegnen Geigen,Lenau
Führst du zum Guten an, wer wird zum Schlechten rennen?Rückert
Führst mich oft in Felsenklüfte,Lenau
Führt gegen Fantasie und Traumwerk in die Schranken:Rückert
Führt meine Faust; Jud, schiebe dich, schiebe,Lenau
Führt reichen, frischen Tod,Lenau
Führt sicher übers Meer zum Ziel doch der MagnetRückert
Führt’ er mich fort zu einer schmalen PforteLenau
Führt' ich das Krokodill dem Tieger selbst entgegen;Rückert
Führte mich an steile Ränder,Lenau
Führte zu einem Gastwirt mein Geschick;Lenau
Füllet einem sie den Becher.Lenau
Füllt er mit Dünkel dich und leerem Fachwerk an.Rückert
Füllt, bis ergossen sie wird seyn zum Opfermale,Rückert
Fünf neue Fichten, schlank wie Tempelsäulenschaft.Rückert
Fünf Tage lag das MeerLenau
Fünf Thore hat die Stadt an ihren Außenwerken,Rückert
Fünfte Korn, noch zwei hinein:Lenau
Funken jagen durch das Land,Lenau
Funken sind des Feuers Boten,Lenau
Funken, der spärlich herunterdämmert.Lenau
Funken, die der Witz gefacht,Lenau
Für andre hast du dann zu wachen und zu sorgen.Rückert
Für andre Statt und Zeit wär' er vielleicht ein schlechter,Rückert
Für beide forderte der Mann zwei Silberstücke;Rückert
Für Beute hielt ich sie, die mich für Beute hält.Rückert
Für das Unglück steht ein GnadenbildLenau
Für das Vaterland, den König!Lenau
Für dein schmerzliches Verzichten!Lenau
Für deines, denn Gebet ist Seelenlebenshauch.Rückert
Für den auch dem's geschieht, nur nicht für den der's thut.Rückert
Für den Teuren mehr zu sorgen.Lenau
Für den, der sich vergaß, hast du die Pflicht zu denken,Rückert
Für der verlechzten Flur Bedürfnis unzureichend.Rückert
Für dich besonders auch nicht seyn mein Unterricht.Rückert
Für dich ist er nun da, zum Kranze dir zu dienen.Rückert
Für dich zu wissen und zu theilen mit dein Wissen.Rückert
Für die des Lebens ist kein Schlüssel uns verliehn.Rückert
Für die Dirnen, für die Knechte?Lenau
Für die Freiheit, der ich opfreLenau
Für die Gefahren und TodesängsteLenau
Für die Kräuter sanftes Sterbgeläute.Lenau
Für die leiseren Genien des Lebens,Lenau
Für die Toten ists zu spät.Lenau
Für die Vergangenheit, und auf die künft’ge Fahrt.Rückert
Für die vielgelobtenLenau
Für die Welt geschwind noch richten,Lenau
Für diesen jüngsten, wenn nicht bis zum jüngsten Tag!Rückert
Für ein Lebendiges, das aus dem Keim entsteht.Rückert
Für ein mildes Lächeln hat esLenau
Für eine Mutter gibt es keinen,Lenau
Für einen Dichter hab' ich mich bisher gehalten,Rückert
Für einen Dienst, den wir geleistet oder leisten.Rückert
Für eines Tieres Fraß;Lenau
Für ernste Wandrer ließ die Urwelt liegenLenau
Für Geschosse mich zu stärkenLenau
Für gnädiges Geleit zu danken und zu flehn,Rückert
Für Hellas zum Heil und Frieden,Lenau
Für ihre Jungen nur bau'n sie's bequem und fest.Rückert
Für ihre Kinder zum Himmel fleht;Lenau
Für jede Lust, die starb, zum Denkmal einen KranzRückert
Für jeden, den er schlug auf rauher Bahn,Lenau
Für jedes Gottgebild aus Erd- und Himmelstoffen.Rückert
Für jene Klass', in die sie dir den Zutritt gaben.Rückert
Für mein unsterblich Leben.Lenau
Für meine Ehre, und mich strafe Gott,Lenau
Für mich aus dem Versuch, der dem Begriff mislang.Rückert
Für Nachtigallensang und TaubengirrenLenau
Für Ruhestatt und milde LabeLenau
Für seine Liebe nicht geliebt will wieder werden.Rückert
Für sich — die Welt gewaltig umzuroden;Lenau
Für sich, doch erst ein Licht zusammen alle ganz.Rückert
Für sich, doch theilnahmlos umher auch nicht zu bleiben.Rückert
Für sie das Wild erjagen,Lenau
Für sie den Feind erschlagen,Lenau
Für solcher Seelen schmähliche UmnachtungLenau
Für uns der olympische Retter,Lenau
Für Zukunft, Gegenwart, und für Vergangenheit.Rückert
Furcht die vorm Bösen kommt, und Scham die nach ihm kam.Rückert
Furchtbar auch ist seine Braut.Lenau
Furchtbar dahin, in blanker EisenschaleLenau
Furchtbar läßt der Alte deinem LauschenLenau
Furchtbar rufen sie den Priestern:Lenau
Furchtbar war Johannes Ziska,Lenau
Fürchten sich nicht vor den silbernen Netzen,Lenau
Furchtlos, und drüben sei Schamröthe dir erlassen.Rückert
Furchtsam ruht am Fuß des BergesLenau
Fürlieb nur nehmen sollt ihr, nicht euch übernehmen,Rückert
Fürs Ganze bist auch du, wie Thier und Pflanze sind,Rückert
Fürs Ganze bist du ganz, wenn ganz für dich du bist,Rückert
Fürs Ganze lässet sie den Geist des Ganzen sorgen,Rückert
Fürst aber ist, wer Geld auf seinen Namen schlägt,Rückert
Fußgänger geht und steht, wo, wie und wann er mag;Rückert