Lyrik


Gedichtzeilen Fl

Flammen bauen den Altar.Lenau
Flammenhelle Schlachtgedanken,Lenau
Flattern in die kühle Luft;Lenau
Flattern läßt sein Haar MerlinLenau
Flattern um die blasse StirneLenau
Flatternd in geliebten Tänzen,Lenau
Flatternde Blüten, duftende Hauche,Lenau
Flechten sie schon freudig und erschrocken,Lenau
Flechtend seine bleichen RosenLenau
Flehend sich in deinen Arm,Lenau
Flehend, was sie einst verbrach.Lenau
Fleht sein Mütterlein so bang;Lenau
Fleht: »O säume nimmer lang!« Lenau
Fleißig wanderst du am Stabe.Lenau
Fleug, Schiff, wie Wolken durch die Luft,Lenau
Fleug, süße Poesie, auf Bienenraub von hinnen,Rückert
Fliegen ihre Schiffe, giftge Pfeile,Lenau
Fliegt ein schuldlos Vöglein unbewußtLenau
Fliegt er damit in seine Nacht zurück.Lenau
Fliegt her ein Unglückspfeil und streift sein linkes Ohr.Rückert
Flieh hier Leichtgläubigkeit, und dort die Zweifelsucht!Rückert
Flieh, es krachen die Geländer!Lenau
Fliehend geben sie die Sporen,Lenau
Fliehn sie bang und immer bänger,Lenau
Fliehn zur Mutter sie voll Schrecken,Lenau
Flieht auch vor dem spöttischen Belächeln,Lenau
Flieht in den Wald, und BlütenflockenLenau
Flieht sie, wenn der Marosch laute WasserLenau
Fließ nur dem nächsten zu, der durstig auch wird warten.Rückert
Fließt auf meiner Schanze;Lenau
Fließt wie süße Musik sänftigend uns in die Brust.Lenau
Flog etwas aus und ein mir unter'n Augen immer.Rückert
Flog ich, vom Lebenssturm getragen,Lenau
Flog mir ans Herz, das ihm entgegendrang.Lenau
Flog scheu zum Wald zurück der Wilde;Lenau
Flog unstet übers Tal, die Winde trugenLenau
Flöt und Stab, es falten die Hände sich zumLenau
Fluch dem Windhauch, dienstbar ihrem Schiffe!Lenau
Fluchend stoß ich dich hinaus!Lenau
Flüchte an das Mutterherz.Lenau
Flüchte in den tiefsten WaldLenau
Flüchten die Dämonenheere. —Lenau
Flüchtend in ein Hüttlein kam:Lenau
Flüchtest du zur tiefsten Stelle,Lenau
Flüchtet in den Bart herabLenau
Flüchtig eilen sie vorüberLenau
Fluchtverstreute WonnetränenLenau
Flug und Gesang? lernt’ ichs von ihm, welch ein Gewinn!Rückert
Fluren, eurer vollen SaatLenau
Flüstern hinein mit schmeichelnden Worten,Lenau
Flüstert ihm: willkommen!Lenau
Flüstert sie: »Bin ewig dein!« Lenau
Flut, Luft und Zweig, und will doch Menschensprache seyn.Rückert
Flutet Guas-Upas: Tee, Kaffee,Lenau
Flutgeister wie die Flut ein Schwanken und ein Schweben.Rückert