Lyrik


Gedichtzeilen En

Endlich einmal von der Wand,Lenau
Endlich gekommen,Lenau
Endlich gewann der Schlaf den stillen Sieg,Lenau
Endlich hebt sich ihre Wimper:Lenau
Endlich ward mir nun beschiedenLenau
Endlich winkte das ersehnte Land,Lenau
Endlich wird die Liebe Sprache,Lenau
Enelysion dieses Herz.Lenau
Enkel seine Gruft bekränzen; —Lenau
Entbehrend ewigen Weltharmonieenchor;Rückert
Entbehret auf dem Markt lebend’ger Gegenwart.Rückert
Entbehrlich seien samt den Fressern die Gefressnen.Rückert
Entbehrung ist Genuß, Genuß ist eine Bürde;Rückert
Entbrannter KuretenschwärmeLenau
Entdecken muß sie da mit Schrecken manchen Flecken;Rückert
Entdecken sollst du, wie sie sich zu dir verhält.Rückert
Entdeckt es nicht, wiewol es kennt der Stimme Laut.Rückert
Enteilend ihren gastlichen Gemächern,Lenau
Enteilet mit den Winden;Lenau
Enteilt dem grauenvollen Orte,Lenau
Enterbe keinen Sohn, weil er gerathen minder;Rückert
Entfalten mußt du dann, und dieses ist der Kranz,Rückert
Entfalten wird das Kind in seiner Lehre diese.Rückert
Entfaltet, daß in ihr der Duft der Seele wohne.Rückert
Entfliehn beim Anblick, der es bricht!Lenau
Entfliehn der Schlacht, der heißen,Lenau
Entflieht in Eil und nimmt die Lehr’ allein mit sich:Rückert
Entflogen ist der Glanz der angeflogene.Rückert
Entflohn, das scheue Vögelein.Lenau
Entgegen berghinab geht er dem Sonnaufgange.Rückert
Entgegen eil’ er ihr dort wo sie ewig weilt.Rückert
Entgegen gleiße deinem entsetzten BlickLenau
Entgegen ihm die Quelle,Lenau
Entgegen nicht gehalten sein.Lenau
Entgegen reiten sie dem Kommenden mit Prangen,Rückert
Entgegen schwimmen sie sich so auf ihrer Bahn,Rückert
Entgegen sind sich zwei Verlangen nur geflogen.Rückert
Entgegen soll man sich dem Tode selber freun,Rückert
Entgegen strecke der gestreckten deine Hand;Rückert
Entgegenrückt, was kanst du ihrem Stoß erwidern?Rückert
Entgegentönt die Kunde,Lenau
Entgegentrat als eine schöne Braut.Lenau
Entgegenzweifelt der Nachtherberge:Lenau
Entgehn des Menschenvolks Nachstellungen und Listen.Rückert
Enthalten, besser ist's für den, der sich enthält.Rückert
Enthaltend alles was die große nur enthält.Rückert
Enthoben ihn dem Erdenzug.Lenau
Entlassen wollt’ er sie von seinem Glanz geblendet:Rückert
Entraffen, um mit ihr von Höh zu Höh zu fliegen?Rückert
Entreißest ihren letzten Gruß?Lenau
Entriss’ auch einst der Tod mir strenge,Lenau
Entschlossen mit dem Schloß der Zähne niederklemm’ es!Rückert
Entschlüpfend in des Dickichts wirre Nacht;Lenau
Entschlüsse mir und TatenLenau
Entschnallt er seinem Pferde,Lenau
Entschuld’gen magst du dich, daß dir die Kraft gebrach;Rückert
Entschwebt der Schmetterling, dem Eins ist Lieb' und Tod.Rückert
Entschwundner KindheitLenau
Entseelter Gast.Lenau
Entsetzt empor vom starren Felsen springtLenau
Entsinkt die Leier; doch im Triumphe führtLenau
Entsprangt ihr der Natur!Lenau
Entspringt die große Frage:Lenau
Entsprossen, mit dem tapfern alten GrafenLenau
Entstanden 1844. Erstdruck 1845. für den Klang,Lenau
Entstanden war die Zeit sobald als Geister dachten,Rückert
Entsteht ein Weltbild, das, blickt er hinweg, zerthaut.Rückert
Entsteht vor dir die Welt in glänzender Erbauung.Rückert
Entsteigt, läßt auf der Stirn ein Demantflämmchen scheinen.Rückert
Entstiegen, oder dis zu jenem sich erhoben:Rückert
Entweder bin ich denn kein Dichter, seh' ich ein,Rückert
Entweder daß ihr beid' irr seid auf eurer Fahrt,Rückert
Entweder haben sie mir Lob und Tadel schlechtRückert
Entweder muß sein Glanz aus lichten Wolken steigen,Rückert
Entweder soll die Welt in dir mir untergehnRückert
Entweder was sie selbst zu füttern dient, zu kleiden,Rückert
Entweder weil du's nicht aus rechter GrundabsichtRückert
Entweder wenn du nun das Deine schätzest hoch,Rückert
Entweder, oder wird von ihnen nie gefunden.Rückert
Entweichen kannst du nicht, er wird dich überschleichen;Rückert
Entwickeln auch in sich ein ranggeordnet Leben.Rückert
Entzogen sei; wonicht, so fliegen sie dir weg. —Rückert
Entzogen, darf ichs wol entziehn auch meinem Hunde.”Rückert
Entzweiter Freunde Zwist hat er dadurch geschlichtet,Rückert