Lyrik


Gedichtzeilen Bl

Bläht euch und blas't nur auf die Backen mit Gekeuch!Rückert
Blas't, Blasen, bis ihr platzt, und macht einander Platz!Rückert
Blätterverzweigungen Thierlebens reges Spiel.Rückert
Bleib, gib dem Winkel deinen Wanderstab,Lenau
Bleiben bis zum Grabe mein Genosse!«Lenau
Bleiben die schlechtesten zuletzt im feinsten hangen.Rückert
Bleibt auch heute Ziska Sieger.Lenau
Bleibt auf der Hälft' und folgt nicht ganz dem sel'gen Chor.Rückert
Bleibt bis zum Tod ihr Herz geweiht,Lenau
Bleibt davon einer unergriffen, ists ein Wunder.Rückert
Bleibt ihr dem Licht getreu, und bis zum Tod gewogen.Rückert
Bleibt ihr den ganzen Tag das Haupt von Dampf umflossen.Rückert
Bleibt immer nächst der Brust, die ihn durchwärmt, geschmiegt.Rückert
Bleibt jeder tiefe Schmerz ein Eremit auf Erden.Lenau
Bleibt ohne Lust, und ohn' Erfolg auch, dein Beginnen.Rückert
Bleibt was es ist, und sieht dem Spiele zu gelassen.Rückert
Bleibt zwischen Möglich- und Nothwendigkeit im Schweben.Rückert
Bleich, ohne Wasser, ohne Luft;Lenau
Blick die hohen Mannsgestalten,Lenau
Blick her, o Welt, ich will ein schönres Bild dir zeigen,Rückert
Blick ich nach den Freudengrüften,Lenau
Blick ich und lausch und grüße,Lenau
Blick um! wie hinter dir in blau Gedüft die BergeRückert
Blick unverwandt hinab zum Fluß,Lenau
Blick weg, und auf in Eins löst sich das Doppel-Ich.Rückert
Blick’ in den Spiegel und verdoppelt siehst du dich;Rückert
Blick’ in die Sternwelt auf, damit dein Geist gesundet!Rückert
Blicken die wohlgewachsenen RinderLenau
Blicken in die Nacht empor;Lenau
Blicket in den See hinein,Lenau
Blickst du in deinem Kindestraum.Lenau
Blickt der Berg ins Ferne,Lenau
Blickt empor zu Gott und betet:Lenau
Blickt er hinauf in die goldne Sonne.Lenau
Blickt ich durchs Fenster in das niedre Zimmer.Lenau
Blickt mein Geist im WissensdrangeLenau
Blickt mir ins Auge so ernst, und so entzückend zugleich,Lenau
Blickt nicht aus, die StrohkapuzeLenau
Blickt sie nach dem Laubgebraus.Lenau
Blickt’ er scharf dem VaterlandeLenau
Blickte nach seinem Rauche,Lenau
Blieb deines immer noch wach.Lenau
Blieb dem Strahl der Freude offen.Lenau
Blieb dies Bündlein nur zur Stunde,Lenau
Blieb doch seit jenem süßen AugenblickLenau
Blieb in seinem tiefen See.Lenau
Blieb zum Verzeihn geneigt, vor Blutvergießen scheu.Rückert
Bliebe davon ein Hauch in meinen Liedern!Lenau
Blinder Unhold! es ist das Auge der SonnenLenau
Blinkt und winkt uns traurig zu.Lenau
Blinkte mir ein Freudenschimmer.Lenau
Blitze flattern um den Todesnachen,Lenau
Blitze ihm bespülenLenau
Blitze, ihm das Haupt zu salben;Lenau
Blitzt ihm ein Siegesstrahl;Lenau
Bloß weil er lebt, als ganze Scharen,Lenau
Blühen, duften rings im Saale,Lenau
Blüht ein Blümlein irgendwo,Lenau
Blüht es hier doppelt als üppiger Strand,Lenau
Blüht Geist in Glanz getaucht, Gemüth von Duft bestaubt.Rückert
Blüht ihr auf an diesem weißen Blatt.Lenau
Blüht ungenossen ab ein Erdenfrühlingstraum.Rückert
Blühte vor Zeiten,Lenau
Blühte zu gleicher Zeit sein Flor in beiden Räumen.Rückert
Blühtest über unsern Bund.Lenau
Blum an Blume neigt getrost sich nieder,Lenau
Blum und Dorn vorüberziehn.Lenau
Blume des Glaubens.Lenau
Blume, du glaubst es,Lenau
Blumen auf mit süßem Hauch,Lenau
Blumen der Liebe,Lenau
Blumen der WieseLenau
Blumen fort und NachtigallenLenau
Blumen schon vom Paradiese.Lenau
Blumen und OrangenbäumeLenau
Blumen von Zeit zu Zeit, neu blühnde Blumen immer.Rückert
Blumen! ob ihr nicht die Freuden seid,Lenau
Blumen, euch in der kristallnen VaseLenau
Blumen, eure letzten Blicke flehen:Lenau
Blumen, nicht im einsam wilden Grase,Lenau
Blumen, schön, daß ihr gekommen seid,Lenau
Blumen, Vögel, rings im Haine,Lenau
Blumenschöpferischen HändeLenau
Blumigen GedankenfelderLenau
Blüt und Andacht unters Rad,Lenau
Blüte der Wonne von der Wang, undLenau
Bluten ihre tiefe Wunde.Lenau
Blüten seh ich niederschauern;Lenau
Blütenduft und Nachtigallen,Lenau
Blutig sein die Schmach gerochen!Lenau
Blutig sind die zarten Hände,Lenau
Blutrache, nach der Väter Brauch,Lenau