D E U W O
Wortschatz -el

-el

Grammatik

Affix · Neutrum; Maskulinum · Genitiv Singular: -els · Nominativ Plural: -el

Nebenformen

-l -ls -l -le -les -le -erl -erls -li -s -(s)

Wortbildung

Alzerl · Ausstecherle · Barterl · Baunzerl · Bauxerl · Beserl · Bildstöckli · Bredle · Breedle · Brettel · Brettl · Brödle · Brötle · Brötli · Bummerl1 · Bummerl2 · Bussel · Busserl · Bähnle · Bändel · Bündel · Bürli · Bützel · Chacheli · Christkindel · Christkindl · Christkindle · Christkindli · Cleverle · Drämli · Fatschenkindl · Fatschnkindl · Ferserl · Flankerl · Fleckerl · Flesserl · Flinserl · Flitscherl · Flädle · Flädli · Frankfurterli · Franziskerl · Fäustel · Geschmäckle · Gigerl · Gipfeli · Goscherl · Gschmäckle · Gurkerl · Gössel · Güggele · Güggeli · Haferl · Hangerl · Hascherl · Heftel1 · Heftl · Helgenstöckli · Hetscherl · Häckerle · Häferl · Hörnli · Kasperle · Kindel · Kipfel · Kipferl · Kipfl · Knöchel · Knöpfle · Kracherl · Kriecherl · Kränzel · Krügel · Küchel · Kücherl · Küchle · Lamperl · Leckerli · Leiberl · Lädeli · Lädli · Ländle · Mailänderli · Marterl · Marterla · Marterle · Mascherl · Moppel1 · Murkel · Mäderl · Nockerl · Patscherl · Pickerl · Plättli · Plätzli2 · Ringel2 · Ränftel · Ränzel · Rössel2 · Sackerl · Schaffel · Schlamperl · Schlieferl · Schmankerl · Schnackerl · Schnauferl · Schneckerl · Schnitzel1 · Schnitzel2 · Schnoferl · Schwammerl · Schweinderl · Schätzel · Schöberl · Simperl · Spatzeln · Springerl · Springerle · Spätzla · Spätzle · Spätzli · Stamperl · Steckerl · Säckel · Tascherl · Tatschkerl · Trämel · Trämli · Träuble · Tschapperl · Tschecherl · Tschocherl · Tüchel · Viertele · Wammerl · Wapperl · Waserl · Weckerl · Weggli · Weiberl · Wienerle · Wienerli · Wimmerl · Wuzerl · Wädli · Würstel · Würstl · Zamperl · Zickel · Zuckerl · Zumpferl · Zweierli · Zötteli
mit ›-el‹/›-l‹/›-le‹/›-erl‹/›-li‹ als Binnenglied:
Bäuchelchen · Dingelchen · Knöchelchen · Krägelchen · Löchelchen · Sächelchen · Wägelchen · Äugelchen

Bedeutung

Synonym zu -chen, -lein

Etymologie

-lein Deminutivsuffix wie -chen (s. d.), entwickelt aus auf l auslautenden Suffixen (vgl. ahd. leffil, fogal u. a.) und dem Suffix germ. -īna-, ahd. -īn; es entsteht durch Übertragung von ahd. -ilīn auf Wörter, die ursprünglich kein l-Suffix besitzen (leffil-īn wird Vorbild für hūs-ilīn). Das Suffix ahd. -ilīn, mhd. -elīn (kindelīn), nhd. -lein (mit Synkope des unbetonten -e-), mundartlich auch -(e)li (schweiz.), -le (schwäb.), -el (omd.), -erl (bair., aus Bildungen auf -er entstanden: Fingerl) ist ursprünglich nur hd.; Heliand und Genesis kennen es nicht. Später wandert es als „literaturfähige Modeform“ nach Norden (Henzen Wortbildung (1965) 148).

„lein“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, lein, abgerufen am 25.11.2022.

„-el“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, -el, abgerufen am 25.11.2022.


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