• [german1] 18
    German Luther Bible 1545
  • 1Mose 2Mose 3Mose 4Mose 5Mose Josua Richter


    5Mose

    1DAs sind die wort: die Mose redet zum gantzen Jsrael jenseid dem Jordan / in der Wüsten auff dem gefilde / gegen dem Schilffmeer / zwisschen Paran vnd Thophel / Laban / Hazeroth / vnd Disahab /
    1Eilff tagereise von Horeb / durch den weg des gebirges Seir / bis gen Kades Barnea.
    1Vnd es geschach im vierzigsten jar am ersten tage / des eilfften monden / da redet Mose mit den kindern Jsrael / alles wie jm der HERR an sie geboten hatte /
    1Nach dem er Sihon den könig der Amoriter geschlagen hatte / der zu Hesbon wonete / Dazu Og den könig zu Basan /der zu Astharoth zu Edrei wonete /
    1Jenseid des Jordans im lande der Moabiter fieng an Mose auszulegen dis Gesetz / vnd sprach.
    1DER HERR vnser Gott redet mit vns am berge Horeb / vnd sprach / Jr seid lang gnug an diesem Berge gewesen /
    1wendet euch vnd ziehet hin / das jr zu dem gebirge der Amoriter kompt / vnd zu allen jren Nachbarn im / gefilde / auff bergen / vnd in gründen / gegen Mittag vnd gegen den anfurt des Meers /im lande Canaan / vnd zum berge Libanon / bis an das grosse wasser Phrath.
    1Sihe da / Jch habe euch das Land / das da fur euch ligt gegeben / Gehet hin ein vnd nempts ein / das der HERR ewrn vetern Abraham / Jsaac vnd Jacob geschworen hat / das ers jnen vnd jrem Samen nach jnen geben wolt.
    1DA sprach ich zu derselben zeit zu euch / Jch kan euch nicht allein ertragen /
    1Denn der HERR ewr Gott hat euch gemehret / das jr heuts tages seid wie die menge der stern am Himel
    1Der HERR ewr veter Gott mache ewr noch viel tausent mehr / vnd segene euch / wie er euch geredt hat
    1Wie kan ich allein solche mühe vnd last vnd hadder von euch ertragen?
    1Schaffet her / weise / verstendige vnd erfarene Leute / vnter ewren Stemmen / die wil ich vber euch zu Heubter setzen.
    1DA antwortet jr mir / vnd spracht / Das ist ein gut ding / dauon du sagest / das du es thun wilt.
    1Da nam ich die Heubter ewr stemme / weise vnd erfarene Menner / vnd satzt sie vber euch zu Heubter / vber tausent / vber hundert / vber funffzig / vnd vber zehen / vnd Amptleute vnter ewren stemmen.
    1Vnd gebot ewrn Richtern zur selben zeit / vnd sprach /Verhöret ewre Brüder / vnd richtet recht zwisschen jederman vnd seinem Bruder vnd dem Frembdlinge.
    1Keine Person solt jr im Gericht ansehen / Sondern solt den Kleinen hören wie den Grossen / vnd fur niemands Person euch schewen / Denn das Gerichtampt ist Gottes. Wird aber euch eine Sache zu hart sein / die lasset an mich gelangen / das ich sie höre.
    1Also gebot ich euch zu der zeit alles was jr thun solt.
    1DA zogen wir aus von Horeb vnd wandelten durch die gantze wüsten / (die gros vnd grausam ist /wie jr gesehen habt) auff der strasse zum gebirge der Amoriter / wie vns der HERR vnser Gott geboten hatte / vnd kamen bis gen KadesBarnea.
    1Da sprach ich zu euch / Jr seid an das gebirge der Amoriter komen / das vns der HERR vnser Gott geben wird /
    1Sihe da das Land fur dir / das der HERR dein Gott dir gegeben hat / Zeuch hin auff vnd nims ein /wie der HERR deiner veter Gott dir geredt hat /Fürchte dich nicht / vnd las dir nicht grawen.
    1DA kamet jr zu mir alle / vnd spracht / Lasst vns Menner fur vns hin senden die vns das Land erkunden / vnd vns wider sagen / durch welchen weg wir hineinziehen sollen / vnd die Stedte / da wir ein komen sollen.
    1Das gefiel mir wol / vnd nam aus euch zwelff Menner / von jglichem Stam einen.
    1Da dieselbigen weg giengen vnd hinauff zogen auff das Gebirge / vnd an den bach Escol kamen / da besahen sie es.
    1Vnd namen der Früchte des Lands mit sich /vnd brachten sie erab zu vns vnd sagten vns wider / vnd sprachen / Das Land ist gut / das der HERR vnser Gott vns gegeben hat.
    1ABer jr woltet nicht hin auff ziehen / vnd wordet vngehorsam dem munde des HERRN ewrs Gottes /
    1vnd murretet in ewren Hütten / vnd spracht / Der HERR ist vns gram / Darumb hat er vns aus Egyptenland gefüret / das er vns in der Amoriter hende gebe zuuertilgen.
    1Wo sollen wir hin auff? Vnser Brüder haben vnser hertz verzagt gemacht / vnd gesagt / Das Volck sey grösser vnd höher denn wir / die Stedte seien gros / vnd bis an den Himel vermauret / Da zu haben wir die kinder Enakim daselbs gesehen.
    1JCH sprach aber zu euch / Entsetzet euch nicht /vnd fürchtet euch nicht für jnen.
    1Der HERR ewr Gott zeucht fur euch hin / vnd wird fur euch streiten /wie er mit euch gethan hat in Egypten fur ewren augen /
    1vnd in der Wüsten / Da du gesehen hast /wie dich der HERR dein Gott getragen hat / wie ein Man seinen Son tregt / durch allen weg / daher jr gewandelt habt / bis jr an diesen Ort komen seid.
    1Aber das galt nichts bey euch / das jr an den HERRN ewren Gott hettet gegleubt /
    1der fur euch her gieng / euch die Stet zu weisen / wo jr euch lagern soltet / Des nachts in Fewr / das er euch den weg zeigete / darinnen jr gehen soltet / vnd des tags in der Wolcken.
    1ALS aber der HERR ewr geschrey höret / ward er zornig / vnd schwur vnd sprach /
    1Es sol keiner dieses bösen Geschlechts / das gute Land sehen / das ich jren Vetern zu geben geschworen habe.
    1On Caleb der son Jephunne der sol es sehen / Vnd jm wil ich geben das Land darauff er getretten hat / vnd seinen Kindern / darumb / das er trewlich dem HERRN gefolget hat.
    1Auch ward der HERR vber mich zornig vmb ewr willen / vnd sprach / Du solt auch nicht hin ein komen.
    1Aber Josua der son Nun / der dein Diener ist / der sol hin ein komen / Denselben stercke / denn er sol Jsrael das Erbe austeilen.
    1Vnd ewre Kinder / dauon jr sagetet / Sie würden ein Raub werden / vnd ewre Söne die heuts tags weder guts noch böses verstehen / die sollen hin ein komen / denselben wil ichs geben / vnd sie sollens einnemen.
    1Jr aber wendet euch vnd ziehet nach der wüsten den weg zum Schilffmeer.
    1DA antwortet jr / vnd spracht zu mir / Wir haben an dem HERRN gesündiget / Wir wöllen hin auff /vnd streiten / wie vns der HERR vnser Gott geboten hat. Da jr euch nu rüstet ein jglicher mit seinem Harnisch / vnd ward an dem / das jr hin auff zöget auffs gebirge /
    1sprach der HERR zu mir / Sage jnen / das sie nicht hin auff ziehen / auch nicht streiten / Denn ich bin nicht vnter euch / Auff das jr nicht geschlagen werdet fur ewren Feinden.
    1Da ich euch das sagete /Gehorchtet jr nicht / vnd wordet vngehorsam dem munde des HERRN / vnd ward vermessen / vnd zoget hin auffs gebirge.
    1Da zogen die Amoriter aus / die auff dem gebirge woneten / euch entgegen / vnd jagten euch / wie die Bienen thun / vnd schlugen euch zu Seir / bis gen Harma.
    1Da jr nu wider kamet vnd weinetet fur dem HERRN / wolt der HERR ewr stim nicht hören / vnd neiget seine ohren nicht zu euch.
    1Also bliebet jr in Kades eine lange zeit.
    2Da wandten wir vns vnd zogen aus zur Wüsten auff der strassen zum Schilffmeer / wie der HERR zu mir sagete / vnd vmbzogen das gebirge Seir eine lange zeit.
    2Vnd der HERR sprach zu mir /
    2Jr habt dis gebirge nu gnug vmbzogen / wendet euch gegen Mitternacht.
    2Vndgebeut dem Volck / vnd sprich / Jr werdet durch die grentze ewr Brüder der kinder Esau ziehen / die da wonen zu Seir / vnd sie werden sich fur euch fürchten. Aber verwaret euch mit vleis /
    2das jr sie nicht bekrieget / Denn ich werde euch jres Lands nicht einen fusbreit geben / Denn das gebirge Seir hab ich den kindern Esau zu besitzen gegeben.
    2Speise solt jr vmb geld von jnen keuffen das jr esset / vnd Wasser solt jr vmbs geld von jnen keuffen / das jr trincket.
    2Denn der HERR dein Gott hat dich gesegnet in allen wercken deiner hende / Er hat dein Reisen zu hertzen genomen / durch diese grosse Wüsten / Vnd ist vierzig jar der HERR dein Gott bey dir gewesen / das dir nichts gemangelt hat.
    2DA wir nu durch vnser Brüder die kinder Esau gezogen waren / die auff dem gebirge Seir woneten /auff dem wege des gefildes von Elath vnd Ezeongaber / wandten wir vns vnd giengen durch den weg der wüsten der Moabiter.
    2Da sprach der HERR zu mir /Du solt die Moabiter nicht beleidigen noch bekriegen / Denn ich wil dir jrs Lands nichts zu besitzen geben / Denn ich habe Ar den kindern Lot zu besitzen geben.
    2Die Emim haben vor zeiten drinnen gewonet / das war ein gros / starck vnd hoch Volck / wie die Enakim /
    2Man hielt sie auch fur Risen / gleich wie Enakim / vnd die Moabiter heissen sie auch Emim.
    2Auch woneten vor zeiten in Seir die Horiter / vnd die kinder Esau vertrieben vnd vertilgeten sie fur jnen / vnd woneten an jr stat / Gleich wie Jsrael dem Land seiner besitzung thet / das jnen der HERR gab.
    2SO macht euch nu auff vnd ziehet durch den bach Sared / Vnd wir zogen erdurch.
    2Die zeit aber /die wir von Kades Barnea zogen / bis wir durch den bach Sared kamen / war acht vnd dreissig jar / Auff das alle die Kriegsleute sturben im Lager / wie der HERR jnen geschworen hatte.
    2Da zu war auch die Hand des HERRN wider sie / das sie vmbkemen aus dem Lager / bis das jr ein ende würde.
    2VND da alle der Kriegsleute ein ende war / das sie storben vnter dem volck /
    2redet der HERR mit mir / vnd sprach.
    2Du wirst heute durch die grentze der Moabiter ziehen bey Ar /
    2vnd wirst nahe komen gegen die kinder Ammon / die soltu nicht beleidigen noch bekriegen / Denn ich wil dir des Lands der kinder Ammon nichts zu besitzen geben / denn ich habs den kindern Lot zu besitzen gegeben.
    2Es ist auch geschetzt fur der Risenland / vnd haben auch vor zeiten Risen darinnen gewonet / vnd die Ammoniter heissen sie Sammesumim.
    2Das war ein gros / starck vnd hoch Volck / wie die Enakim / vnd der HERR vertilget sie fur jnen / vnd lies sie dieselben besitzen /das sie an jrer stat da woneten.
    2Gleich wie er gethan hat mit den kindern Esau / die auff dem gebirge Seir wonen / da er die Horiter fur jnen vertilget / vnd lies sie dieselben besitzen / das sie da an jrer stat woneten / bis auff diesen tag.
    2Vnd die Caphthorim zogen aus Caphthor vnd vertilgeten die Auim / die zu Hazerim woneten / bis gen Gaza / vnd woneten an jrer stat daselbs.
    2MAcht euch auff / vnd ziehet aus / vnd gehet vber den bach bey Arnon / Sihe / ich habe Sihon den könig der Amoriter zu Hesbon in deine hende gegeben mit seinem Lande / Heb an einzunemen vnd streite wider jn.
    2Heuts tags wil ich anheben / das sich fur dir fürchten vnd erschrecken sollen alle Völcker vnter allen Himeln / das / wenn sie von dir hören /jnen bange vnd weh werden sol fur deiner zukunfft.
    2DA sandte ich Boten aus der wüsten von Morgen werts zu Sihon dem könige zu Hesbon mit friedlichen worten / vnd lies jm sagen.
    2Jch wil durch dein Land ziehen / vnd wo die strasse gehet /wil ich gehen / Jch wil weder zur Rechten noch zur Lincken ausweichen.
    2Speise soltu mir vmbs geld verkeuffen / das ich esse / vnd Wasser soltu mir vmbs geld geben / das ich trincke / Jch wil nur zu fuss durch hin gehen.
    2Wie mir die kinder Esau gethan haben / die zu Seir wonen / vnd die Moabiter / die zu Ar wonen / Bis das ich kome vber den Jordan / ins Land / das vns der HERR vnser Gott geben wird.
    2ABer Sihon der könig zu Hesbon wolte vns nicht durch ziehen lassen / Denn der HERR dein Gott verhertet seinen mut vnd verstockt jm sein hertz / auff das er jn in deine hende gebe / wie es jtzt ist am tage.
    2Vnd der HERR sprach zu mir / Sihe / Jch hab angefangen zu geben fur dir den Sihon mit seinem Lande / hebt an einzunemen vnd zu besitzen sein land.
    2Vnd Sihon zoch aus vns entgegen mit alle seinem Volck zum streit gen Jahza.
    2Aber der HERR vnser Gott gab jn fur vns / das wir jn schlugen mit seinen Kindern vnd seinem gantzen Volck.
    2DA gewonnen wir zu der zeit alle seine Stedte /vnd verbanneten alle stedte / beide Menner / Weiber vnd Kinder / vnd liessen niemand vberbleiben.
    2On das Vieh raubeten wir fur vns / vnd die Ausbeute der Stedte / die wir gewonnen
    2von Aroer an / die am vfer des bachs bey Arnon ligt / vnd von der Stad am Wasser / bis gen Gilead / Es war keine Stad die sich fur vns schützen kund / der HERR vnser Gott gab vns alles fur vns.
    2On zu dem Lande der kinder Ammon kamestu nicht / noch zu allem das am bach Jabok war / noch zu den Stedten auff dem gebirge / noch zu allem das vns der HERR vnser Gott verboten hatte.
    3VND wir wandten vns / vnd zogen hin auff den weg zu Basan / Vnd Og der könig zu Basan zoch aus vns entgegen mit alle seinem volck zu streiten / bey Edrei.
    3Aber der HERR sprach zu mir / Fürchte dich nicht fur jm / Denn ich hab jn vnd alle sein Volck mit seinem Lande in deine hende gegeben / Vnd solt mit jm thun / wie du mit Sihon dem könige der Amoriter gethan hast / der zu Hesbon sas.
    3Also gab der HERR vnser Gott auch den könig Og zu Basan in vnser hende mit alle seinem Volck / das wir jn schlugen bis das jm nichts vberbleib.
    3DA gewonnen wir zu der zeit alle seine Stedte /vnd war keine stad die wir jm nicht namen / sechzig Stedte / die gantze gegend Argob im königreich Og zu Basan.
    3Alle diese Stedte waren fest / mit hohen mauren / thoren vnd rigeln / On andere seer viel Flecken on mauren /
    3Vnd verbanneten sie / gleich wie wir mit Sihon dem könige zu Hesbon thaten. Alle Stedte verbanneten wir / beide mit Mennern / Weibern vnd Kindern /
    3Aber alles Vieh vnd Raub der stad / raubeten wir fur vns.
    3ALso namen wir zu der zeit das Land / aus der hand der zween Könige der Amoriter / jenseid dem Jordan / von dem bach bey Arnon an / bis an den berg Hermon /
    3welchen die Zidoniter / Sirion heissen /aber die Amoriter heissen in Senir.
    3Alles stedte auff der ebene / vnd das gantze Gilead / vnd das gantze Basan / bis gen Salcha vnd Edrei / die stedte des königreichs Og zu Basan.
    3Denn allein der könig Og zu Basan / war noch vbrig von den Risen / Sihe / sein eisern bette ist alhie zu Rabbath der kinder Ammon /neun ellenlang vnd vier ellen breit / nach eins Mans ellenbogen.
    3SOlch Landnamen wir ein zu der selben zeit /von Aroer an / die am bach bey Arnon ligt / Vnd ich gab das halbe gebirge Gilead mit seinen Stedten / den Rubenitern vnd Gadditern.
    3Aber das vbrige Gilead vnd das gantze Basan des königreichs Og / gab ich dem halben stam Manasse / die gantze gegend Argob zum gantzen Basan / das heisst der Risenland.
    3Jair der son Manasse nam die gantze gegend Argob / bis an die grentze Gessuri vnd Maachathi /vnd hies das Basan nach seinem namen Hauoth Jair /bis auff den heutigen tag.
    3Machir aber gab ich Gilead.
    3Vnd den Rubenitern vnd Gadditern gab ich des Gileads ein teil / bis an den bach bey Arnon / mitten im bach der die grentze ist / vnd bis an den bach Jabok / der die grentze ist der kinder Ammon.
    3Dazu das gefilde / vnd den Jordan (der die grentze ist) von Cinereth an bis an das Meer am gefilde / nemlich /das Saltzmeer / vnten am berge Pisga gegen dem Morgen.
    3VND gebot euch zu der selbigen zeit / vnd sprach / Der HERR ewr Gott hat euch dis Land gegeben einzunemen / So ziehet nu gerüstet fur ewrn Brüdern den kindern Jsrael her / was streitbar ist.
    3On ewr Weiber vnd Kinder vnd Vieh (denn ich weis das jr viel vieh habt) lasst in ewrn Stedten bleiben / die ich euch gegeben habe.
    3Bis das der HERR ewr Brüder auch zu ruge bringe / wie euch / das sie auch das Land einnemen / das jnen der HERR ewr Gott geben wird / jenseid dem Jordan / So solt jr denn wider keren zu ewr Besitzung / die ich euch gegeben habe.
    3VND Josua gebot ich zur selben zeit / vnd sprach / Deine augen haben gesehen / alles was der HERR ewr Gott diesen zween Königen gethan hat /Also wird der HERR auch allen Königreichen thun /da du hin zeuchst.
    3Fürchtet euch nicht fur jnen /Denn der HERR ewr Gott streitet fur euch.
    3VND ich bat den HERRN zu der selben zeit /vnd sprach /
    3HERR HERR / Du hast angehaben zu erzeigen deinem Knecht deine Herrligkeit vnd deine starcke Hand / Denn wo ist ein Gott in Himel vnd Erden / der es deinen wercken vnd deiner Macht künde nachthun?
    3Las mich gehen vnd sehen das gute Land jenseid dem Jordan / dis gute gebirge vnd den Libanon.
    3Aber der HERR war erzürnet auff mich vmb ewer willen / vnd erhöret mich nicht / Sondern sprach zu mir / Las gnung sein / sage mir dauon nicht mehr.
    3Steige auff die höhe des bergs Pisga /vnd hebe deine augen auff gegen dem Abend / vnd gegen Mitternacht / vnd gegen Mittag / vnd gegen dem Morgen / vnd sihe es mit augen / Denn du wirst nicht vber diesen Jordan gehen.
    3Vndgebeut dem Josua / das er getrost vnd vnuerzagt sey / Denn er sol vber den Jordan ziehen fur dem Volck her / vnd sol jnen das Land austeilen / das du sehen wirst.
    3Also blieben wir im tal gegen dem hause Peor.
    4VND nu höre Jsrael die Gebot vnd Rechte / die ich euch lere / das jr sie thun solt / Auff das jr lebet /vnd hinein komet / vnd das Land einnemet / das euch der HERR ewr veter Gott gibt.
    4Jr solt nichts dazu thun / das ich euch gebiete / Vnd solt auch nichts dauon thun / Auff das jr bewaren mügt die Gebot des HERRN ewrs Gottes / die ich euch gebiete.
    4Ewre augen haben gesehen / was der HERR gethan hat wider den BaalPeor / Denn alle die dem BaalPeor folgeten / hat der HERR dein Gott vertilget vnter euch.
    4Aber jr / die jr dem HERRN ewrem Gott anhienget / lebet alle heuts tages.
    4Sihe / ich hab euch geleret Gebot vnd Rechte / wie mir der HERR mein Gott geboten hat / das jr also thun solt im Lande /darein jr komen werdet / das jrs einnemet.
    4SO behaltets nu vnd thuts / Denn das wird ewr weisheit vnd verstand sein bei allen Völckern / wenn sie hören werden alle diese Gebot / das sie müssen sagen / Ey / welch weise vnd verstendige Leute sind das / vnd ein herrlich Volck.
    4Denn wo ist so ein herrlich Volck / zu dem Götter also nahe sich thun /als der HERR vnser Gott / so offt wir jn anruffen?
    4Vnd wo ist so ein herrlich Volck / das so gerechte Sitten vnd Gebot habe / als alle dis Gesetz / das ich euch heuts tags fürlege?
    4HVt dich nu vnd beware deine Seele wol / das du nicht vergessest der Geschicht / die deine Augen gesehen haben / vnd das sie nicht aus deinem Hertzen komen alle dein lebenlang. Vnd solt deinen Kindern vnd Kindskindern kund thun
    4den tag / da du fur dem HERRN deinem Gott stundest an dem berge Horeb / da der HERR zu mir sagt / Versamle mir das Volck / das sie meine wort hören / vnd lernen mich fürchten alle jr lebetag auff Erden / vnd leren jre Kinder.
    4VND jr trattet erzu / vnd stundet vnten an dem Berge / Der berg brandte aber bis mitten an den Himel / vnd war da finsternis / wolcken vnd tunckel.
    4Vnd der HERR redet mit euch mitten aus dem Fewr / Die stim seiner wort höretet jr / Aber kein Gleichnis sahet jr ausser der stim.
    4Vnd verkündigt euch seinen Bund / den er euch gebot zu thun / nemlich / die zehenwort / vnd schreib sie auff zwo steinern Tafeln.
    4Vnd der HERR gebot mir zur selbigen zeit / das ich euch leren solt / Gebot vnd Rechte / das jr darnach thetet im Land darein jr ziehet / das jrs einnemet.
    4SO bewaret nu ewr Seelen wol / Denn jr habt kein Gleichnis gesehen des tages / da der HERR mit euch redet aus dem Fewr auff dem berge Horeb.
    4Auff das jr euch nicht verderbet / vnd macht euch jrgend ein Bilde / das gleich sey einem Man / oder Weib /
    4oder Vieh auff erden / oder Vogel vnter dem Himel /
    4oder Gewürm auff dem lande / oder fisch im wasser vnter der erden.
    4Das du auch nicht deine augen auffhebest gen Himel / vnd sehest die Sonne vnd den Mond / vnd die Sterne / das gantze Heer des Himels / vnd fallest ab / vnd bettest sie an vnd dienest jnen / welche der HERR dein Gott verordent hat /allen Völckern vnter dem gantzen Himel.
    4EVch aber hat der HERR angenomen / vnd aus dem eisern Ofen / nemlich / aus Egypten gefüret / das jr sein Erbuolck solt sein / wie es ist an diesem tag.
    4Vnd der HERR war so erzürnet vber mich / vmb ewrs thuns willen / Das er schwur / ich solt nicht vber den Jordan gehen / noch in das gute Land komen / das dir der HERR dein Gott zum Erbteil geben wird /
    4Sondern ich mus in diesem Lande sterben / vnd werde nicht vber den Jordan gehen / Jr aber werdet hinüber gehen / vnd solch gut Land einnemen.
    4SO hütet euch nu / das jr des Bunds des HERRN ewrs Gottes nicht vergesset / den er mit euch gemacht hat / vnd nicht Bilder machet einicher gleichnis / wie der HERR dein Gott geboten hat.
    4Denn der HERR dein Gott ist ein verzehrend Fewr / vnd ein eiueriger Gott.
    4WEnn jr nu Kinder zeuget vnd Kindskinder /vnd im Lande wonet / vnd verderbet euch / vnd machet euch Bilder einicherley gleichnis / das jr vbel thut fur dem HERRN ewrn Gott / vnd jr jn erzürnet.
    4So ruffe ich heuts tages vber euch zu zeugen Himel vnd Erden / Das jr werdet bald vmbkomen von dem Lande / in welchs jr gehet vber den Jordan / das jrs einnemet / Jr werdet nicht lange drinnen bleiben / sondern werdet vertilget werden.
    4Vnd der HERR wird euch zustrewen vnter die Völcker / vnd werdet ein geringe Pöbel vbrig sein vnter den Heiden / dahin euch der HERR treiben wird.
    4Daselbs wirstu dienen den Göttern / die Menschen hende werck sind / holtz vnd stein / die weder sehen noch hören / noch essen / noch riechen.
    4WEnn du aber daselbs den HERRN deinen Gott suchen wirst / So wirstu jn finden / wo du jn wirst von gantzem Hertzen vnd von gantzer Seelen suchen.
    4Wenn du geengstet sein wirst / vnd dich treffen werden alle diese ding in den letzten tagen / So wirstu dich bekeren zu dem HERRN deinem Gott / vnd seiner stimme gehorchen.
    4Denn der HERR dein Gott ist ein barmhertziger Gott / Er wird dich nicht lassen noch verderben / wird auch nicht vergessen des Bundes den er deinen Vetern geschworen hat.
    4DEnn frage nach den vorigen zeiten / die vor dir gewesen sind / von dem tage an / da Gott den Menschen auff erden geschaffen hat / von einem ende des Himels zum andern / Ob je ein solch gros ding geschehen / oder desgleichen je gehört sey /
    4Das ein volck Gottesstimme gehört habe aus dem Fewr reden / wie du gehört hast / vnd dennoch lebest?
    4Oder ob Gott versucht habe hinein zugehen / vnd jm ein Volck mitten aus einem Volck zu nemen /durch versuchung / durch zeichen / durch wunder /durch streit / vnd durch eine mechtige Hand vnd durch einen ausgereckten Arm / vnd durch seer schreckliche Thatten / wie das alles der HERR ewr Gott für euch gethan hat in Egypten fur deinen augen?
    4DV hasts gesehen / Auff das du wissest / das der HERR allein Gott ist / vnd keiner mehr.
    4Vom Himel hat er dich seine stimme hören lassen / das er dich züchtiget / Vnd auff erden hat er dir gezeiget sein grosses Fewr / vnd seine Wort hastu aus dem Fewr gehöret /
    4Darumb / das er deine Veter geliebet vnd jren Samen nach jnen erwelet hat. Vnd hat dich ausgefürt mit seinem Angesicht / durch seine grosse krafft aus Egypten /
    4Das er vertriebe fur dir her grosse Völcker / vnd stercker / denn du bist / Vnd dich hinein brechte / das er dir jr Land gebe zum Erbteil /wie es heuts tages stehet.
    4SO soltu nu heuts tags wissen vnd zu hertzen nemen / das der HERR ein Gott ist oben im Himel /vnd vnten auff Erden / vnd keiner mehr.
    4Das du haltest seine Rechte vnd Gebot / die ich dir heute gebiete / So wird dirs vnd deinen Kindern nach dir wolgehen / das dein leben lange were in dem Lande / das dir der HERR dein Gott gibt ewiglich.
    4DA sonderte Mose drey Stedte aus jenseid dem Jordan / gegen der Sonnen auffgang /
    4Das daselbs hin flöhe / wer seinen Nehesten todschlegt vnuersehens / vnd jm vorhin nicht feind gewesen ist / der sol in der Stedte eine fliehen / das er lebendig bleibe.
    4Bezer in der wüsten im eben Lande vnter den Rubenitern / vnd Ramoth in Gilead vnter den Gadditern /vnd Golan in Basan vnter den Manassitern.
    4DAS ist das Gesetz / das Mose den kindern Jsrael furlegete /
    4Das ist das Zeugnis vnd Gebot vnd Rechte / die Mose den kindern Jsrael sagte / da sie aus Egypten gezogen waren /
    4Jenseid dem Jordan im tal gegen dem hause Peor / Jm lande Sihon des königs der Amoriter der zu Hesbon sas / den Mose vnd die kinder Jsrael schlugen / da sie aus Egypten gezogen waren /
    4vnd namen sein Land ein. Da zu das land Og des königs zu Basan / der zweier könige der Amoriter / die jenseid dem Jordan waren gegen der Sonnen auffgang /
    4Von Aroer an / welche an dem vfer ligt des bachs bey Arnon / bis an den berg Sion / das ist der Hermon.
    4Vnd alles blachfeld jenseid dem Jordan gegen dem Auffgang der sonnen / bis an das Meer im blachfeld vnten am berge Pisga.
    5VND Mose rieff dem gantzen Jsrael / vnd sprach zu jnen / Höre Jsrael die Gebot vnd Rechte / die ich heute fur ewren ohren rede / vnd lernet sie vnd behaltet sie / das jr darnach thut.
    5Der HERR vnser Gott hat einen Bund mit vns gemacht zu Horeb /
    5Vnd hat nicht mit vnsern Vetern diesen Bund gemacht / sondern mit vns / die wir hie sind heuts tags / vnd alle leben.
    5Er hat von Angesicht mit vns aus dem Fewr auff dem Berge geredt.
    5Jch stund zu der selben zeit zwisschen dem HERRN vnd euch / das ich euch ansagete des HERRN wort / Denn jr furchtet euch fur dem Fewr / vnd gienget nicht auff den Berg / Vnd er sprach.
    5JCH bin der HERR dein Gott / der dich aus Egyptenland gefüret hat aus dem Diensthause.
    5Du solt kein ander Götter haben fur mir.
    5Du solt dir kein Bildnis machen einicher gleichnis / weder oben im Himel / noch vnten auff Erden / noch im Wasser vnter der Erden /
    5Du solt sie nicht anbeten /noch jnen dienen. DEnn ich bin der HERR dein Gott / ein eiueriger Gott / Der die missethat der Veter heimsucht vber die Kinder / ins dritte vnd vierde Gliede / die mich hassen.
    5Vnd Barmhertzigkeit erzeige in viel tausent / die mich lieben vnd meine Gebot halten.
    5DV solt den Namen des HERRN deines Gottes /nicht misbrauchen / Denn der HERR wird den nicht vngestrafft lassen / der seinen Namen misbrauchet.
    5DEN Sabbathtag soltu halten / das du jn heiligest / Wie dir der HERR dein Gott geboten hat.
    5Sechs tage soltu erbeiten vnd alle deine werck thun.
    5Aber am siebenden tag ist der Sabbath des HERRN deines Gottes / Da soltu kein erbeit thun /noch dein Son / noch deine Tochter / noch dein Knecht / noch deine Magd / noch dein ochse / noch dein esel / noch alle dein vieh / noch der Frembdling der in deinen thoren ist / Auff das dein knecht vnd deine magd ruge / gleich wie du.
    5Denn du solt gedencken / Das du auch Knecht in Egyptenland warest / Vnd der HERR dein Gott dich von dannen ausgefüret hat mit einer mechtigen Hand vnd ausgerecktem Arm / Darumb hat dir der HERR dein Gott geboten / das du den Sabbathtag halten solt.
    5DV solt deinen Vater vnd deine Mutter ehren /wie dir der HERR dein Gott geboten hat / Auff das du lange lebest / vnd das dirs wolgehe / in dem Lande / das dir der HERR dein Gott geben wird.
    5DV solt nicht tödten.
    5DV solt nicht Ehebrechen.
    5DV solt nicht stelen.
    5DV solt kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nehesten.
    5LAs dich nicht gelüsten deines Nehesten Weib. DV solt nicht begeren deines Nehesten Haus / Acker / Knecht / Magd / ochsen / esel / Noch alles was sein ist.
    5DAS sind die wort / die der HERR redet zu ewr gantzen Gemeine / auff dem Berge / aus dem Fewr vnd der wolcken vnd tunckel mit grosser stim / Vnd thet nichts dazu / vnd schreib sie auff zwo steinern Tafeln / vnd gab sie mir.
    5DA jr aber die stim aus der finsternis höret / vnd den Berg mit fewr brennen / trattet jr zu mir / alle Obersten vnter ewrn stemmen vnd ewer Eltesten /
    5vnd spracht / Sihe / der HERR vnser Gott hat vns lassen sehen / seine Herrligkeit vnd seine Maiestet /vnd wir haben seine stimme aus dem Fewr gehöret /Heuts tages haben wir gesehen / das Gott mit Menschen redet / vnd sie lebendig bleiben.
    5Vnd nu /warumb sollen wir sterben / das vns dis grosse fewr verzehre? Wenn wir des HERRN vnsers Gottesstimme mehr hören / so müssen wir sterben.
    5Denn was ist alles Fleisch das es hören müge die stimme des lebendigen Gottes aus dem fewr reden / wie wir / vnd lebendig bleibe?
    5Trit du hin zu / vnd höre alles was der HERR vnser Gott saget / vnd sags vns / Alles was der HERR vnser Gott mit dir reden wird / das wöllen wir hören vnd thun.
    5DA aber der HERR ewre wort höret / die jr mit mir redet / sprach er zu mir / Jch hab gehöret die wort dieses Volcks / die sie mit dir geredt haben / Es ist alles gut / was sie geredt haben.
    5Ah / das sie ein solch Hertz hetten / mich zufürchten / vnd zuhalten alle meine Gebot / jr leben lang / Auff das jnen wol gienge vnd jren Kindern ewiglich.
    5Gehe hin vnd sage jnen / Gehet heim in ewre Hütten /
    5Du aber solt hie fur mir stehen / das ich mit dir rede alle Gesetz vnd Gebot vnd Rechte / die du sie leren solt / Das sie darnach thun im Lande / das ich jnen geben werde einzunemen.
    5SO behaltet nu das jr thut / wie euch der HERR ewr Gott geboten hat vnd weicht nicht weder zur Rechten noch zur Lincken.
    5Sondern wandelt in allen wegen / die euch der HERR ewr Gott geboten hat / Auff das jr leben müget / vnd euch wolgehe /vnd lange lebet im Lande / das jr einnemen werdet.
    6DJS sind aber die Gesetz vnd Gebot vnd Rechte /die der HERR ewr Gott geboten hat / das jr sie lernen vnd thun solt im Lande / da hin jr ziehet dasselb einzunemen.
    6Das du den HERRN deinen Gott fürchtest / vnd haltest alle seine Rechte vnd Gebot / die ich dir gebiete / Du vnd deine Kinder vnd deine Kindskinder / alle ewr lebtage / Auff das jr lange lebet.
    6Jsrael du solt hören vnd behalten / das du es thust /Das dirs wolgehe vnd seer vermehret werdest / Wie der HERR deiner veter Gott dir geredt hat / ein Land da milch vnd honig innen fleusst.
    6HOre Jsrael / der HERR vnser Gott ist ein einiger HERR.
    6Vnd solt den HERRN deinen Gott / liebhaben / von gantzem Hertzen / von gantzer Seele /von allem Vermügen.
    6Vnd diese wort / die ich dir heute gebiete / soltu zu hertzen nemen /
    6vnd solt sie deinen Kindern scherffen / vnd dauon reden / Wenn du in deinem Hause sitzest / oder auff dem wege gehest / Wenn du dich niderlegest oder auffstehest.
    6Vnd solt sie binden zum Zeichen auff deine hand /vnd sollen dir ein Denckmal fur deinen augen sein /
    6Vnd solt sie vber deins Hauses pfosten schreiben vnd an die thore.
    6WEnn dich nu der HERR dein Gott in das Land bringen wird / das er deinen vetern Abraham / Jsaac vnd Jacob geschworen hat dir zu geben / grosse vnd feine Stedte / die du nicht gebawet hast /
    6vnd Heuser alles Guts vol / die du nicht gefüllet hast / vnd ausgehawene Brünnen / die du nicht ausgehawen hast / vnd Weinberge vnd Oleberge / die du nicht gepflantzt hast / das du essest vnd sat wirst /
    6So hüte dich / das du nicht des HERRN vergessest / der dich aus Egyptenland aus dem Diensthaus gefüret hat.
    6Sondern solt den HERRN deinen Gott fürchten vnd jm dienen / vnd bey seinem Namen schweren.
    6Vnd solt nicht andern Göttern nachfolgen der Völcker / die vmb euch her sind.
    6Denn der HERR dein Gott ist ein eiueriger Gott vnter dir / Das nicht der zorn des HERRN deines Gottes vber dich ergrimme / vnd vertilge dich von der Erden.
    6Jr solt den HERRN ewrn Gott nicht versuchen /wie jr jn versuchtet zu Massa.
    6Sondern solt halten die Gebot des HERRN ewrs Gottes / vnd seine Zeugnis vnd seine Rechte / die er geboten hat /
    6Das du thust was recht vnd gut ist fur den augen des HERRN / Auff das dirs wolgehe / vnd eingehest vnd einnemest das gute Land / das der HERR geschworen hat deinen Vetern /
    6Das er veriage alle deine Feinde fur dir / wie der HERR geredt hat.
    6WEnn nu dich dein Son heute oder morgen fragen wird / vnd sagen / Was sind das fur Zeugnis /Gebot vnd Rechte / die euch der HERR vnser Gott geboten hat?
    6So soltu deinem son sagen / Wir waren knechte des Pharao in Egypten / vnd der HERR füret vns aus Egypten mit mechtiger Hand /
    6Vnd der HERR thet grosse vnd böse Zeichen vnd Wunder vber Egypten vnd Pharao / vnd alle seinem Hause fur vnsern augen.
    6Vnd füret vns von dannen / Auff das er vns einfüret vnd gebe vns das Land / das er vnsern Vetern geschworen hatte.
    6Vnd hat vns geboten der HERR zu thun nach allen diesen Rechten / das wir den HERRN vnsern Gott fürchten / Auff das vns wolgehe alle vnser lebtage / wie es gehet heuts tages.
    6Vnd es wird vnser gerechtigkeit sein fur dem HERRN vnserm Gott / So wir halten vnd thun alle diese Gebot / wie er vns geboten hat.
    7WEnn dich der HERR dein Gott ins Land bringet / darein du komen wirst dasselb einzunemen / vnd ausrottet viel Völcker fur dir her / die Hethiter / Girgositer / Amoriter / Cananiter / Pheresiter / Heuiter vnd Jebusiter / sieben Völcker die grösser vnd stercker sind denn du /
    7vnd wenn sie der HERR dein Gott fur dir gibt / das du sie schlechst / So soltu sie verbannen / das du keinen Bund mit jnen machest /nach jnen gonst erzeigest.
    7Vnd solt dich mit jnen nicht befreunden / Ewr Töchter soltu nicht geben jren Sönen / vnd jre Töchter solt jr nicht nemen ewren Sönen.
    7Denn sie werden ewre Söne mir abfellig machen / das sie andern Göttern dienen / So wird denn des HERRN zorn ergrimmen vber euch vnd euch bald vertilgen.
    7SOndern also solt jr mit jnen thun / Jre Altar solt jr zureissen / jre Seulen zubrechen / jre Hayne abhawen / vnd jre Götzen mit fewr verbrennen.
    7Denn du bist ein heilig Volck Gott deinem HERRN / Dich hat Gott dein HERR erwelet zum volck des Eigenthums /aus allen Völckern die auff Erden sind.
    7Nicht hat euch der HERR angenomen vnd euch erwelet / das ewr mehr were denn alle Völcker / Denn du bist das wenigst vnter allen völckern.
    7Sondern das er euch geliebet hat / vnd das er seinen Eid hielte / den er ewren Vetern geschworen hat / hat er euch ausgefüret mit mechtiger Hand / vnd hat dich erlöset von dem Hause des diensts / aus der hand Pharao des königes in Egypten.
    7SO soltu nu wissen / das der HERR dem Gott ein Gott ist / ein trewer Gott / der den Bund vnd Barmhertzigkeit helt / denen / die jn lieben vnd seine Gebot halten / in tausent Glied.
    7Vnd vergilt denen die jn hassen / fur seim Angesicht / das er sie vmbbringe /vnd seumet sich nicht / das er denen vergelte fur seinem Angesicht / die jn hassen.
    7So behalte nu die Gebot / vnd Gesetz / vnd Rechte / die ich dir heute gebiete / das du darnach thust.
    7VND wenn jr diese Rechte höret vnd haltet sie vnd darnach thut / So wird der HERR dein Gott auch halten den Bund vnd Barmhertzigkeit / die er deinen Vetern geschworen hat /
    7vnd wird dich lieben vnd segenen vnd mehren. Vnd wird die Frücht deines Leibs segenen / vnd die Frücht deines Landes / dein getreide / most vnd öle / die frücht deiner Kühe / vnd die frücht deiner Schafe / auff dem Lande / das er deinen Vetern geschworen hat dir zu geben.
    7Gesegnet wirstu sein vber allen Völckern / Es wird niemand vnter dir vnfruchtbar sein noch vnter deinem Vieh.
    7Der HERR wird von dir thun alle Kranckheit / vnd wird keine böse Seuche der Egypter dir aufflegen / die du erfaren hast / vnd wird sie allen deinen Hessern aufflegen.
    7Du wirst alle Völcker fressen / die der HERR dein Gott dir geben wird / Du solt jr nicht schonen / vnd jren Göttern nicht dienen / denn das würde dir ein Strick sein.
    7WJrstu aber in deinem hertzen sagen / Dieses volcks ist mehr denn ich bin / Wie kan ich sie vertreiben?
    7So fürcht dich nicht fur jnen / Gedenck was der HERR dein Gott Pharao vnd allen Egyptern gethan hat /
    7durch grosse Versuchung / die du mit augen gesehen hast / vnd durch Zeichen vnd Wunder /durch eine mechtige Hand vnd ausgerecktem Arm / da mit dich der HERR dein Gott ausfüret. Also wird der HERR dein Gott allen Völckern thun fur denen du dich fürchtest.
    7DA zu wird der HERR dein Gott Hornissen vnter sie senden / bis vmbbracht werde / was vberig ist / vnd sich verbirget fur dir.
    7Las dir nicht grawen fur jnen / Denn der HERR dein Gott ist vnter dir / der grosse vnd schreckliche Gott.
    7Er der HERR dein Gott wird diese Leute ausrotten fur dir / einzelen nach einander / Du kanst sie nicht eilend vertilgen /Auff das sich nicht wider dich sich mehren die Thier auff dem felde.
    7Der HERR dein Gott wird sie fur dir geben / vnd wird sie mit grosser Schlacht erschlagen / bis er sie vertilge.
    7Vnd wird dir jre Könige in deine hende geben / vnd solt jren namen vmbbringen vnter dem Himel / Es wird dir niemand widerstehen /bis du sie vertilgest.
    7DJe Bilde jrer Götter soltu mit fewr verbrennen /vnd solt nicht begeren des silbers oder golds das dran ist / oder zu dir nemen / das du dich nicht drinnen verfehest. Denn solchs ist dem HERRN deinem Gott ein grewel /
    7Darumb soltu nicht in dein Haus den grewel bringen / das du nicht verbannet werdest / wie das selb ist / Sondern du solt einen ekel vnd grewel daran haben / denn es ist verbannet.
    8ALle Gebot / die ich dir heute gebiete / solt jr halten / das jr darnach thut / Auff das jr lebet vnd gemehret werdet / vnd einkomet vnd einnemet das Land / das der HERR ewrn Vetern geschworen hat.
    8Vnd gedenckest alle des wegs / durch den dich der HERR dein Gott geleitet hat / diese vierzig jar in der wüsten / Auff das er dich demütigte / vnd versüchte /Das kund würde / was in deinem hertzen were / Ob du sein Gebot halten würdest oder nicht.
    8Er demütiget dich vnd lies dich hungern / vnd speiset dich mit Man / das du vnd deine Veter nie erkand hattest /Auff das er dir kund thet / Das der Mensch nicht lebet vom Brot allein / Sondern von allem das aus dem Mund des HERRN gehet.
    8Deine Kleider sind nicht veraltet an dir / vnd deine Füsse sind nicht geschwollen diese vierzig jar.
    8So erkennestu je in deinem hertzen / das der HERR dein Gott dich gezogen hat / wie ein Man seinen Son zeucht.
    8SO halt nu die Gebot des HERRN deines Gottes /das du in seinen wegen wandelst vnd fürchtest jn.
    8Denn der HERR dein Gott füret dich in ein gut Land / ein land da beche vnd brünnen vnd seen innen sind / die an den Bergen vnd in den Awen fliessen /
    8Ein Land da weitzen / gersten / weinstöcke /Feigenbewm / vnd Granatepffel innen sind. Ein Land da Olebewm vnd honig innen wechst /
    8Ein Land da du Brot gnug zu essen hast / da auch nichts mangelt /Ein Land / des steine eisen sind / da du ertz aus den bergen hawest.
    8Vnd wenn du gessen hast vnd sat bist / Das du den HERRN deinen Gott lobest / für das gute Land / das er dir gegeben hat.
    8SO hüte dich nu / das du des HERRN deines Gottes nicht vergessest / damit / das du seine Gebot /vnd seine Gesetz vnd Rechte / die ich dir heute gebiete / nicht haltest.
    8Das / wenn du nu gessen hast vnd sat bist / vnd schöne Heuser erbawest / vnd drinnen wonest /
    8vnd deine rinder vnd schafe / vnd silber vnd gold / vnd alles was du hast / sich mehret /
    8Das denn dein Hertz sich nicht erhebe vnd vergessest des HERRN deines Gottes / der dich aus Egyptenland gefüret hat / aus dem Diensthause.
    8Vnd hat dich geleitet durch die grosse vnd grawsame Wüsten / da fewrige Schlangen / vnd Scorpion / vnd eitel dürre / vnd kein wasser war / Vnd lies dir wasser aus dem harten Felsen gehen /
    8Vnd speiset dich mit Man in der wüsten / von welchem deine Veter nichts gewust haben / Auff das er dich demütiget vnd versüchet /das er dir hernach wolthet.
    8Du möchtest sonst sagen in deinem hertzen / Meine kreffte vnd meiner hende stercke haben mir dis vermügen ausgericht.
    8Sondern das du gedechtest an den HERRN deinen Gott / Denn er ists / der dir kreffte gibt / solch mechtige Thatten zu thun / Auff das er hielte seinen Bund /den er deinen Vetern geschworen hat / wie es gehet heuts tages.
    8WJrstu aber des HERRN deines Gottes vergessen / vnd andern Göttern nachfolgen / vnd jnen dienen / vnd sie anbeten / So bezeuge ich heute vber euch / das jr vmbkomen werdet.
    8Eben wie die Heiden / die der HERR vmbbringet fur ewrem angesicht /So werdet jr auch vmbkomen / Darumb das jr nicht gehorsam seid der stimme des HERRN ewres Gottes.
    9Hore Jsrael / Du wirst heute vber den Jordan gehen / das du einkomest einzunemen die Völcker /die grösser vnd stercker sind denn du / grosse Stedte /vermauret bis in den Himel /
    9Ein gros / hoch Volck /die kinder Enakim / die du erkand hast von denen du auch gehöret hast / Wer kan wider die kinder Enak bestehen?
    9So soltu wissen heute / das der HERR dein Gott / gehet fur dir her / ein verzehrend Fewr / Er wird sie vertilgen / vnd wird sie vnterwerffen fur dir her / vnd wird sie vertreiben vnd vmbbringen bald /wie dir der HERR geredt hat.
    9WEnn nu der HERR dein Gott sie ausgestossen hat fur dir her / So sprich nicht in deinem hertzen /Der HERR hat mich er eingefüret das Land einzunemen / vmb meiner gerechtigkeit willen / So doch der HERR diese Heiden vertreibt fur dir her / vmb jres Gottlosen wesens willen.
    9Denn du kompst nicht er ein jr Land einzunemen / vmb deiner gerechtigkeit vnd deines auffrichtigen hertzens willen. Sondern der HERR dein Gott vertreibt diese Heiden vmb jres Gottlosen wesens willen / Das er das wort halte / das der HERR geschworen hat deinen vetern / Abraham /Jsaac vnd Jacob.
    9So wisse nu / das der HERR dein Gott dir nicht vmb deiner gerechtigkeit willen dis gute Land gibt einzunemen / Sintemal du ein halsstarrig Volck bist.
    9Gedencke vnd vergis nicht / wie du den HERRN deinen Gott erzürnetest in der wüsten. Von dem tage an / da du aus Egyptenland zogest / bis jr komen seid an diesen Ort / seid jr vngehorsam gewesen dem HERRN.
    9Denn in Horeb erzürnetet jr den HERRN /also / das er fur zorn euch vertilgen wolt /
    9Da ich auff den Berg gegangen war / die steinern Tafeln zu empfahen / die tafeln des Bunds / den der HERR mit euch machet / vnd ich vierzig tag vnd vierzig nacht auff dem berge bleib / vnd kein brot ass / vnd kein wasser tranck.
    9Vnd mir der HERR die zwo steinern Tafeln gab / mit dem finger Gottes beschrieben / vnd darauff alle wort / Wie der HERR mit euch aus dem Fewr auff dem Berge geredt hatte / am tage der versamlunge.
    9VND nach den vierzig tagen vnd vierzig nachten / gab mir der HERR die zwo steinern tafeln des Bunds /
    9vnd sprach zu mir / Mach dich auff / Gehe eilend hin ab von hinnen / Denn dein Volck / das du aus Egypten gefürt hast / hats verderbt / Sie sind schnell getretten von dem wege / den ich jnen geboten habe / Sie haben jnen ein gegossen Bild gemacht.
    9Vnd der HERR sprach zu mir / Jch sehe / das dis Volck ein halsstarrig volck ist /
    9Las ab von mir /das ich sie vertilge / vnd jren namen austilge vnter dem Himel / Jch wil aus dir ein stercker vnd grösser Volck machen denn dis ist.
    9VND als ich mich wandte / vnd von dem Berge gieng / der mit fewr brandte / vnd die zwo tafeln des Bunds auff meinen beiden henden hatte.
    9Da sahe ich / vnd sihe / Da hattet jr euch an dem HERRN ewrem Gott versündiget / das jr euch ein gegossen Kalb gemacht / vnd bald von dem wege getreten waret / den euch der HERR geboten hatte.
    9Da fasset ich beide Tafeln / vnd warff sie aus beiden henden / vnd zubrach sie fur ewrn augen.
    9Vnd fiel fur den HERRN / wie zu erst / vierzig tage vnd vierzig nacht / vnd ass kein brot / vnd tranck kein wasser /vmb alle ewr sünde willen / die jr gethan hattet / da jr solchs vbel thetet fur dem HERRN / jn zu erzürnen.
    9Denn ich furchte mich fur dem zorn vnd grim / da mit der HERR vber euch erzürnet war / das er euch vertilgen wolt / Aber der HERR erhöret mich das mal auch.
    9AVch war der HERR seer zornig vber Aaron /das er jn vertilgen wolt / Aber ich bat auch fur Aaron zur selbigen zeit.
    9Aber ewr sünde / das Kalb / das jr gemacht hattet / nam ich vnd verbrands mit fewr /vnd zuschlug es vnd zumalmet es / bis es staub ward /vnd warff den staub in den bach der vom Berge fleusst.
    9AVch so erzürnetet jr den HERRN zu Thabeera vnd zu Massa vnd bey den Lustgrebern.
    9Vnd da er euch aus Kades Barnea sandte / vnd sprach / Gehet hin auff vnd nemet das Land ein / das ich euch gegeben habe / Ward jr vngehorsam des HERRN mund ewres Gottes / vnd gleubtet an jn nicht / vnd gehorchtet seiner stim nicht.
    9Denn jr seid vngehorsam dem HERRN gewest / so lang ich euch gekand habe.
    9DA fiel ich fur den HERRN vierzig tage vnd vierzig nacht / die ich da lag / Denn der HERR sprach / Er wolt euch vertilgen.
    9Jch aber bat den HERRN / vnd sprach / HErr HERR / verderbe dein Volck vnd dein Erbteil nicht / das du durch deine grosse Krafft erlöset / vnd mit mechtiger Hand aus Egypten gefüret hast.
    9Gedenck an deine knechte Abraham / Jsaac vnd Jacob / Sihe nicht an die hertigkeit vnd das Gottlos wesen vnd sünde dis volcks /
    9Das nicht das Landsage / daraus du vns gefüret hast / Der HERR kund sie nicht ins Land bringen / das er jnen geredt hatte / Vnd hat sie darumb ausgefüret / das er jnen gram war / das er sie tödtet in der wüsten.
    9Denn sie sind dein Volck vnd dein Erbteil / das du mit deinen grossen Krefften / vnd mit deinem ausgereckten Arm hast ausgefüret.
    10ZV der selben zeit sprach der HERR zu mir /Hawe dir zwo steinern Tafeln / wie die ersten / vnd kom zu mir auff den Berg / vnd mache dir eine hültzen Laden /
    10So wil ich auff die Tafeln schreiben die wort / die auff den ersten waren / die du zubrochen hast / vnd solt sie in die Laden legen.
    10Also macht ich eine Laden von foern holtz / vnd hieb zwo steinern Tafeln / wie die erstern waren / vnd gieng auff den Berg vnd hatte die zwo Tafeln in meinen henden.
    10DA schreib er auff die Tafeln / wie die erste schrifft war / die zehen Wort / die der HERR zu euch redet aus dem fewr auff dem Berge / zur zeit der versamlung / vnd der HERR gab sie mir.
    10Vnd ich wand mich vnd gieng vom Berge / vnd legt die Tafeln in die Lade / die ich gemacht hatte / das die daselbs weren /wie mir der HERR geboten hatte.
    10VND die kinder Jsrael zogen aus von Beroth BneJakan gen Moser (Daselbs starb Aaron / vnd ist daselbs begraben / Vnd sein son Eleasar ward fur jn Priester)
    10Von dannen zogen sie aus gen Gudegoda. Von Gudegoda gen Jathbath ein land da Beche sind.
    10Zur selben zeit sondert der HERR den stam Leui aus / die Lade des Bunds des HERRN zutragen / vnd zustehen fur dem HERRN / jm zu dienen vnd seinen Namen zu loben / bis auff diesen tag.
    10Darumb sollen die Leuiten kein teil noch erbe haben mit jren Brüdern / Denn der HERR ist jr erbe / wie der HERR dein Gott jnen geredt hat.
    10JCH aber stund auff dem Berge / wie vor hin /vierzig tage vnd vierzig nacht / vnd der HERR erhöret mich auch das mal / vnd wolt dich nicht verderben.
    10Er sprach aber zu mir / Mach dich auff / vnd gehe hin / das du fur dem Volck her ziehest / das sie einkomen / vnd das Land einnemen / das ich jren Vetern geschworen hab jnen zu geben.
    10NV Jsrael / was foddert der HERR dein Gott von dir? Denn das du den HERRN deinen Gott fürchtest / das du in alle seinen wegen wandelst / vnd liebest jn / vnd dienest dem HERRN deinem Gott / von gantzem hertzen / vnd von gantzer Seelen /
    10Das du die Gebot des HERRN haltest vnd seine Rechte / die ich dir heute gebiete / Auff das dirs wolgehe.
    10Sihe / Himel vnd aller himel himel vnd Erden / vnd alles was drinnen ist / das ist des HERRN deines Gottes /
    10Noch hat er allein zu deinen Vetern lust gehabt / das er sie liebet / vnd hat jren Samen erwelet nach jnen / Euch / vber alle Völcker /wie es heuts tags stehet.
    10SO beschneitet nu ewrs Hertzen vorhaut / vnd seid forder nicht halsstarrig /
    10Denn der HERR ewr Gott ist ein Gott aller Götter / vnd Herr vber alle Herrn / ein grosser Gott / mechtig vnd schrecklich /der keine Person achtet / vnd kein geschenck nimpt /
    10vnd schafft Recht dem Waisen vnd Widwen / vnd hat die Frembdlingen lieb / das er jnen speis vnd kleider gebe /
    10Darumb solt jr auch die Frembdlingen lieben / Denn jr seid auch Frembdlinge gewesen in Egyptenland.
    10DEn HERRN deinen Gott soltu fürchten / jm soltu dienen / jm soltu anhangen / vnd bey seinem Namen schweren.
    10Er ist dein Rhum vnd dein Gott /der bey dir solche grosse vnd schreckliche ding gethan hat / die deine Augen gesehen haben.
    10Deine Veter zogen hinab in Egypten mit siebenzig Seelen / Aber nu hat dich der HERR dein Gott gemehret / wie die stern am Himel.
    11SO soltu nu den HERRN deinen Gott lieben /vnd sein Gesetz / seine Weise / seine Rechte vnd seine Gebot halten dein lebenlang.
    11Vnd erkennet heute / das ewr Kinder nicht wissen noch gesehen haben / nemlich / die Züchtigung des HERRN ewrs Gottes / seine Herrligkeit / dazu seine mechtige Hand vnd ausgereckten Arm /
    11vnd seine Zeichen vnd Werck / die er gethan hat vnter den Egyptern / an Pharao dem könig in Egypten / vnd an alle seinem Lande.
    11Vnd was er an der macht der Egypter gethan hat / an jren Rossen vnd Wagen / Da er das wasser des Schilffmeers vber sie füret / da sie euch nachiagten / vnd sie der HERR vmbbracht / bis auff diesen tag.
    11Vnd was er euch gethan hat in der Wüsten / bis jr an diesen ort komen seid.
    11Was er Dathan vnd Abiram gethan hat den kindern Eliab / des sons Ruben /Wie die Erde jren mund auffthet / vnd verschlang sie /mit jrem Gesinde / vnd Hütten vnd alle jrem Gut / das sie erworben hatten / mitten vnter dem gantzen Jsrael.
    11DEnn ewre augen haben die grossen Werck des HERRN gesehen / die er gethan hat /
    11Darumb solt jr alle die Gebot halten / die ich dir heute gebiete / Auff das jr gesterckt werdet ein zu komen / vnd das Land einzunemen / dahin jr ziehet das jrs einnemet.
    11Vnd das du lange lebest auff dem Lande / das der HERR ewern Vetern geschworen hat jnen zu geben / vnd jrem Samen / ein Land da milch vnd honig innen fleusst.
    11DEnn das Land da du hinkomest / das einzunemen / ist nicht wie Egyptenland / dauon jr ausgezogen seid / Da du deinen Samen seen / vnd selbs trencken mustest / wie ein Kolgarten.
    11Sondern es hat Berge vnd Awen / die der Regen von Himmel trencken mus /
    11Auff welch Land der HERR dein Gott acht hat /vnd die Augen des HERRN deines Gottes jmerdar drauff sehen / von anfang des jars bis ans ende.
    11WErdet jr nu meine Gebot hören / die ich euch heute gebiete / das jr den HERRN ewrn Gott liebet vnd jm dienet / von gantzem Hertzen / vnd von gantzer Seelen /
    11So wil ich ewrm Lande regen geben zu seiner zeit / Früeregen vnd Spatregen / das du einsamlest dein getreide / deinen most / vnd dein öle.
    11Vnd wil deinem Vieh gras geben auff deinem felde / das jr esset vnd sat werdet.
    11HVtet euch aber das sich ewr Hertz nicht vberreden lasse / das jr abtrettet vnd dienet andern Göttern /vnd betet sie an.
    11Vnd das denn der zorn des HERRN ergrimme vber euch / vnd schliesse den Himel zu / das kein regen kome / vnd die Erde jr gewechse nicht gebe / vnd bald vmbkomet von dem gutem Lande / das euch der HERR gegeben hat.
    11SO fasset nu diese Wort zu hertzen vnd in ewre seele / vnd bindet sie zum Zeichen auff ewre Hand /das sie ein Denckmal fur ewren Augen seien.
    11Vnd leret sie ewre Kinder / das du dauon redest / wenn du in deinem Hause sitzest / oder auff dem Wege gehest /wenn du dich niderlegest / vnd wenn du auffstehest /
    11Vnd schreibe sie an die pfosten deines Hauses /vnd an deine thor.
    11Das du vnd deine Kinder lange lebest / auff dem Lande / das der HERR deinen Vetern geschworen hat jnen zu geben / So lange die tage von Himel auff erden weren.
    11DEnn wo jr diese Gebot alle werdet halten / die ich euch gebiete / das jr darnach thut / das jr den HERRN ewrn Gott liebet / vnd wandelt in allen seinen Wegen / vnd jm anhanget /
    11So wird der HERR alle diese Völcker fur euch her vertreiben / das jr grösser vnd stercker Völcker einnemet denn jr seid.
    11Alle örter / darauff ewr fussolen trit / sol ewr sein /von der Wüsten an / vnd von dem berge Libanon /vnd von dem wasser Phrath / bis ans eusserste Meer sol ewr grentze sein.
    11Niemand wird euch widerstehen mügen / Ewr furcht vnd schrecken wird der HERR vber alle Land komen lassen / darin jr reiset /wie er euch geredt hat.
    11SJhe / Jch lege euch heute fur den Segen vnd den Fluch.
    11Den Segen / so jr gehorchet den Geboten des HERRN ewrs Gottes / die ich euch heute gebiete.
    11Den Fluch aber / so jr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN ewrs Gottes / vnd abtrettet von dem wege / den ich euch heute gebiete / das jr andern Göttern nachwandelt / die jr nicht kennet.
    11WEnn dich der HERR dein Gott in das Land bringet / da du einkomest / das du es einnemest / So soltu den Segen sprechen lassen auff dem berge Grisim / Vnd den Fluch auff dem berge Ebal /
    11welche sind jenseid dem Jordan / der strassen nach gegen der Sonnen nidergang / im Lande der Cananiter / die auff dem Blachfelde wonen gegen Gilgal vber / bey dem Hain More.
    11Denn du wirst vber den Jordan gehen /das du einkomest das Land einzunemen / das euch der HERR ewr Gott gegeben hat / das jrs einnemet / vnd drinnen wonet.
    11So haltet nu / das jr thut nach allen Geboten vnd Rechten / die ich euch heute furlege.
    12DAS sind die Gebot vnd Rechte / die jr halten solt / das jr darnach thut im Lande / das der HERR deiner veter Gott dir gegeben hat einzunemen / so lange jr auff Erden lebt.
    12VErstöret alle Ort / da die Heiden (die jr einnemen werdet) jren Göttern gedienet haben / Es sey auff hohen Bergen / auff Hügeln oder vnter grünen Bewmen.
    12Vnd reisst vmb jre Altar / vnd zubrecht jre Seulen / vnd verbrennet mit fewr jre Hayne / vnd die Götzen jrer Götter thut ab / vnd vertilget jren namen aus dem selben Ort.
    12JR solt dem HERRN ewrm Gott nicht also thun /
    12Sondern an dem Ort / den der HERR ewr Gott erwelen wird aus allen ewrn Stemmen / das er seinen Namen daselbs lesset wonen / solt jr forschen vnd dahin komen.
    12Vnd ewre Brandopffer / vnd ewr ander Opffer / vnd ewr Zehenden / vnd ewr hende Hebe / vnd ewr Gelübde / vnd ewr freywillige Opffer / vnd die Erstengeburt ewr rinder vnd schafe /dahin bringen.
    12Vnd solt daselbs fur dem HERRN ewrem Gott essen vnd frölich sein / vber allem das jr vnd ewr Haus bringet / darinnen dich der HERR dein Gott gesegnet hat.
    12JR solt der keins thun / das wir heute alhie thun / Ein jglicher was jn recht düncket.
    12Denn jr seid bisher noch nicht zu Ruge komen noch zu dem Erbteil / das dir der HERR dein Gott geben wird.
    12Jr werdet aber vber den Jordan gehen / vnd im Lande wonen / das euch der HERR ewr Gott wird zum Erbe austeilen / vnd wird euch ruge geben von allen ewern Feinden vmb euch her / vnd werdet sicher wonen.
    12WEnn nu der HERR dein Gott einen Ort erwelet / das sein Name daselbs wone / Solt jr daselbs hin bringen / alles was ich euch gebiete / ewr Brandopffer / ewr ander Opffer / ewr Zehenden / ewr hende Hebe / vnd alle ewre freie Gelübde / die jr dem HERRN geloben werdet.
    12Vnd solt frölich sein fur dem HERRN ewrem Gott / jr vnd ewr Söne / vnd ewr Töchter / vnd ewr Knechte / vnd ewr Megde / Vnd die Leuiten / die in ewren Thoren sind / Denn sie haben kein teil noch erbe mit euch.
    12HVt dich / das du nicht deine Brandopffer opfferst an allen Orten die du sihest /
    12Sondern an dem Ort / den der HERR erwelet in jrgend einem deiner Stemme / da soltu dein Brandopffer opffern / vnd thun alles was ich dir gebiete.
    12Doch magstu schlachten vnd Fleisch essen in allen deinen Thoren / nach aller lust deiner Seelen / nach dem segen des HERRN deines Gottes / den er dir gegeben hat /Beide der Reine vnd der Vnreine mügens essen / wie ein Rehe oder Hirss.
    12On das Blut soltu nicht essen /sondern auff die erde giessen wie wasser.
    12DV magst aber nicht essen in deinen Thoren vom Zehenden deines getreids / deins mosts / deins öles / noch von der Erstengeburt deiner rinder / deiner schaf / oder von jrgend einem deiner Gelübden / die du gelobet hast / oder von deinem freywilligen Opffer / oder von deiner hand Hebe.
    12Sondern fur dem HERRN deinem Gott soltu solchs essen / an dem Ort / den der HERR dein Gott erwelet / Du vnd deine Söne / deine Töchter / deine Knechte / deine Megde /vnd der Leuit / der in deinem Thor ist / Vnd solt frölich sein fur dem HERRN deinem Gott vber allem das du bringest.
    12Vnd hüt dich / das du den Leuiten nicht verlassest / so lang du auff Erden lebest.
    12WEnn aber der HERR dein Gott deine grentze weitern wird / wie er dir geredt hat / vnd sprichst / Jch wil Fleisch essen / weil deine Seele fleisch zu essen gelüstet / So iss fleisch nach aller lust deiner Seele.
    12Jst aber die Stet fern von dir / die der HERR dein Gott erwelet hat / das er seinen Namen daselbs wonen lasse / So schlachte von deinen rindern oder schafen / die der HERR gegeben hat / wie ich dir geboten hab /vnd iss es in deinen Thoren nach aller lust deiner Seelen /
    12Wie man Rehe oder Hirss isset / magstu es essen / beide der Reine vnd der Vnrein mügens zu gleich essen.
    12Allein mercke / das du das Blut nicht essest / Denn das blut ist die Seele / Darumb soltu die seele nicht mit dem fleisch essen /
    12sondern solts auff die erden giessen wie wasser.
    12Vnd solts darumb nicht essen / das dirs wolgehe / vnd deinen Kindern nach dir / das du gethan hast / was recht ist fur dem HERRN.
    12ABer wenn du etwas heiligen wilt von dem deinen / oder geloben / So soltu es auffladen vnd bringen an den Ort / den der HERR erwelet hat.
    12Vnd dein Brandopffer mit fleisch vnd blut thun auff dem Altar des HERRN deines Gottes. Das blut deines Opffers soltu giessen auff den Altar des HERRN deines Gottes / vnd das fleisch essen.
    12Sihe zu vnd höre alle diese wort die ich dir gebiete / Auff das dirs wolgehe /vnd deinen Kindern nach dir ewiglich / Das du gethan hast / was recht vnd gefellig ist fur dem HERRN deinem Gott.
    12WEnn der HERR dein Gott fur dir her die Heiden ausrottet / das du hin komest sie einzunemen /vnd sie eingenomen hast / vnd in jrem Lande wonest /
    12So hüt dich / das du nicht in den Strick fallest jnen nach / nach dem sie vertilget sind fur dir / vnd nicht fragest nach jren Göttern / vnd sprechest / Wie diese Völcker haben jren Göttern gedienet / Also wil ich auch thun.
    12Du solt nicht also an dem HERRN deinem Gott thun. Denn sie haben jren Göttern gethan alles was dem HERRN ein grewel ist / vnd das er hasset / Denn sie haben auch jre Söne vnd Töchter mit fewr verbrant jren Göttern.
    12ALles was ich euch gebiete / das solt jr halten /das jr darnach thut / Jr solt nicht dazu thun / noch dauon thun.
    13WEnn ein Prophet oder Trewmer vnter euch wird auffstehen / vnd gibt dir ein Zeichen oder Wunder /
    13vnd das zeichen oder wunder kompt / dauon er dir gesagt hat / Vnd spricht / Las vns andern Göttern folgen / die jr nicht kennet / vnd jnen dienen.
    13So soltu nicht gehorchen den worten solches Propheten oder Trewmers / Denn der HERR ewr Gott versücht euch / Das er erfare / ob jr jn von gantzem Hertzen /vnd von gantzer Seelen / lieb habt.
    13Denn jr solt dem HERRN ewerm Gott folgen vnd jn fürchten / vnd seine Gebot halten vnd seiner stim gehorchen / vnd jm dienen vnd jm anhangen.
    13Der Prophet aber oder der Trewmer sol sterben / darumb / das er euch von dem HERRN ewerm Gott (der euch aus Egyptenland gefüret / vnd dich von dem Diensthaus erlöset hat) abzufallen geleret / vnd dich aus dem wege verfüret hat /den der HERR dein Gott geboten hat drinnen zu wandeln / Auff das du den Bösen von dir thuest.
    13WEnn dich dein Bruder / deiner Mutter son / oder dein Son oder deine Tochter / oder das Weib in deinen armen / oder dein Freund / der dir ist wie dein Hertz / vberreden würde heimlich / vnd sagen / Las vns gehen vnd andern Göttern dienen / die du nicht kennest noch deine Veter /
    13die vnter den Völckern vmb euch her sind / sie seien dir nahe oder ferne / von einem ende der Erden bis an das ander /
    13So bewillige nicht / vnd gehorche jm nicht. Auch sol dein auge seiner nicht schonen / vnd solt dich seiner nicht erbarmen / noch jn verbergen /
    13Sondern solt jn erwürgen / Deine hand sol die erste vber jm sein / das man jn tödte / vnd darnach die hand des gantzen Volcks.
    13Man sol jn zu tode steinigen / Denn er hat dich wöllen verfüren von dem HERRN deinem Gott / der dich aus Egyptenland / von dem Diensthaus gefürt hat.
    13Auff das gantze Jsrael höre vnd fürchte sich /vnd nicht mehr solch vbel fürneme vnter euch.
    13WEnn du hörest von jrgend einer Stad / die dir der HERR dein Gott gegeben hat drinnen zu wonen /das man sagt /
    13Es sind etliche kinder Belial ausgangen vnter dir / vnd haben die Bürger jrer Stad verfürt /vnd gesagt / Last vns gehen vnd andern Göttern dienen / die ir nicht kennet /
    13So soltu vleissig suchen /forschen vnd fragen. Vnd so sich findet die warheit /das gewis also ist / das der Grewel vnter euch geschehen ist /
    13So soltu die Bürger der selben Stad schlahen mit des schwerts scherffe / vnd sie verbannen mit allem das drinnen ist / vnd jr Vieh mit der scherffe des schwerts.
    13Vnd allen jren Raub / soltu samlen mitten auff die Gassen / vnd mit fewr verbrennen / beide Stad vnd alle jren Raub mit einander / dem HERRN deinem Gott / Das sie auff einem hauffen lige ewiglich / vnd nimer gebawet werde.
    13Vnd las nichts von dem Bann an deiner hand hangen / Auff das der HERR von dem grimmen seines zorns abgewendet werde / vnd gebe dir Barmhertzigkeit / vnd erbarme sich deiner / vnd mehre dich / wie er deinen Vetern geschworen hat.
    13Darumb das du der stim des HERRN deines Gottes gehorchet hast / zu halten alle seine Gebot / die ich dir heute gebiete / das du thust was recht ist fur den Augen des HERRN deines Gottes.
    14JR seid Kinder des HERRN ewres Gottes / Jr solt euch nicht Mal stechen / noch Kalh scheren vber den augen / vber einem Todten /
    14Denn du bist ein heilig Volck dem HERRN deinem Gott. Vnd der HERR hat dich erwelet / das du sein Eigenthum seiest / aus allen Völckern die auff Erden sind.
    14DV solt keinen Grewel essen.
    14Dis ist aber das Thier das jr essen solt / Ochsen / Schaf / Zigen /
    14Hirs / Rehe / Püffel / Steinbock / Tendlen / Vrochs /vnd Elend.
    14Vnd alles Thier / das seine klawen spaltet vnd widerkewet / solt jr essen.
    14Das solt jr aber nicht essen / das widerkewet / vnd die klawen nicht spaltet. Das Camel / der Hase / vnd Caninchen / die da widerkewen / vnd doch die klawen nicht spalten /sollen euch vnrein sein.
    14Das Schwein / ob es wol die klawen spaltet / so widerkewet es doch nicht / sol euch vnrein sein / Jrs fleischs solt jr nicht essen / vnd jr Ass solt jr nicht anrüren.
    14DAs ist / das jr essen solt von allem das in wassern ist / Alles was flosfeddern vnd schupen hat / solt jr essen.
    14Was aber kein flosfeddern noch schupen hat / solt jr nicht essen / Denn es ist euch vnrein.
    14ALle reine Vogel esset.
    14Das sind sie aber die jr nicht essen solt / Der Adler / der Habicht / der Fisschar /
    14der Teucher / der Weihe / der Geier mit seiner art.
    14Vnd alle Raben mit jrer art.
    14Der Straus /die Nachteule / der Kuckuc / der Sperber mit seiner art.
    14Das Kützlin / der Vhu / die Fledermaus.
    14Die Rohrdomel / der Storck / der Schwan /
    14der Reiger /der Heher mit seiner art / der Widhop / die Schwalbe.
    14Vnd alles Geuögel das kreucht sol euch vnrein sein / vnd solts nicht essen.
    14Das reine Geuogel solt jr essen.
    14JR solt kein Ass essen / Dem Frembdlingen in deinem thor magstus geben / das ers esse / oder verkeuff es einem Frembden / Denn du bist ein heilig Volck dem HERRN deinem Gott. Du solt das Böcklin nicht kochen / weil es noch seine mutter seuget.
    14DV solt alle jar den Zehenden absondern alles Einkomens deiner saat / das aus deinem Acker kompt.
    14Vnd solts essen fur dem HERRN deinem Gott / an dem Ort den er erwelet / das sein Name daselbs wone / nemlich / vom Zehenden deines getreides / deines mosts / deines öles / vnd der Erstengeburt deiner rinder vnd deiner schaf / Auff das du lernest fürchten den HERRN deinen Gott / dein leben lang.
    14WEnn aber des weges dir zu viel ist / das du solchs nicht hin tragen kanst / darumb / Das der Ort dir zu ferne ist / den der HERR dein Gott erwelet hat /das er seinen Namen daselbs wonen lasse (denn der HERR dein Gott hat dich gesegnet)
    14So gibs vmb gelt / vnd fass das gelt in deine hand / vnd gehe an den Ort / den der HERR dein Gott erwelet hat /
    14Vnd gibs gelt vmb alles / was deine seele gelüstet /es sey vmb rinder / schaf / wein / starcken tranck /oder vmb alles das deine seele wündschet / Vnd iss daselbs fur dem HERRN deinem Gott / vnd sey frolich / du / vnd dein haus /
    14vnd der Leuit der in deinem thor ist / Du solt jn nicht verlassen / denn er hat kein teil noch erbe mit dir.
    14Vber drey jar / soltu aussondern alle Zehenden deines Einkomens desselben jars / vnd solts lassen in deinem Thor.
    14So sol komen der Leuit der kein teil noch erbe mit dir hat / vnd der Frembdling / vnd der Waise / vnd die Widwen die in deinem Thor sind /vnd essen vnd sich settigen / Auff das dich der HERR dein Gott segene / in allen wercken deiner hand die du thust.
    15VBer sieben jar / soltu ein Erlasiar halten /
    15Also sols aber zugehen mit dem Erlasiar. Wenn einer seinem Nehesten etwas borget / der sols jm erlassen / vnd sols nicht einmanen von seinem Nehesten / oder von seinem Bruder / Denn es heisst das Erlasiar dem HERRN.
    15Von einem Frembden magstu es einmanen / Aber dem der dein Bruder ist / soltu es erlassen.
    15ES sol aller dinge kein Bettler vnter euch sein /Denn der HERR wird dich segenen im Lande / das dir der HERR dein Gott geben wird zum Erbe ein zu nemen.
    15Allein das du der stim des HERRN deines Gottes gehorchest / vnd haltest alle diese Gebot / die ich dir heute gebiete / das du darnach thust.
    15Denn der HERR dein Gott wird dich segenen / wie er dir geredt hat / So wirstu vielen Völckern leihen / vnd du wirst von niemand borgen / Du wirst vber viel Völcker herrschen / vnd vber dich wird niemand herrschen.
    15WEnn deiner Brüder jrgend einer arm ist / in jrgend einer Stad in deinem Lande / das der HERR dein Gott dir geben wird / So soltu dein hertz nicht verherten / noch deine hand zuhalten / gegen deinem armen Bruder /
    15Sondern solt sie jm auffthun / vnd jm leihen nach dem er mangelt.
    15Hüt dich / das nicht in deinem hertzen ein Belial tück sey / das da spreche /Es nahet erzu das siebende jar / das Erlasiar / vnd sehest deinen armen Bruder vnfreundlich an / vnd gebest jm nicht / So wird er vber dich zu dem HERRN ruffen / so wirstus sünde haben.
    15Sondern du solt jm geben / vnd dein hertz nicht verdriessen lassen / das du jm gibst / Denn vmb solchs willen wird dich der HERR dein Gott segenen / in allen deinen wercken /vnd was du furnimbst.
    15Es werden alle zeit Armen sein im Lande / Darumb gebiete ich dir / vnd sage /Das du deine hand auffthust deinem Bruder / der bedrenget vnd arm ist / in deinem Lande.
    15WEnn sich dein Bruder ein Ebreer oder Ebreerin verkeufft / So sol er dir sechs jar dienen / Jm siebenden jar soltu jn frey los geben.
    15Vnd wenn du jn frey los gibest / soltu jn nicht leer von dir gehen lassen /
    15Sondern solt jm aufflegen von deinen Schafen / von deiner Tennen / von deiner Kelter / das du gebest von dem / das dir der HERR dein Gott gesegenet hat.
    15Vnd gedencke / das du auch Knecht warest in Egyptenland / vnd der HERR dein Gott dich erlöset hat / Darumb gebiete ich dir solchs heute.
    15WJrd er aber zu dir sprechen / Jch wil nicht ausziehen von dir / denn ich hab dich vnd dein haus lieb (weil jm wol bey dir ist)
    15So nim eine Pfrime / vnd bore jm durch sein Ohr an der Thür / vnd las jn ewiglich deinen Knecht sein / Mit deiner Magd soltu auch also thun.
    15Vnd las dichs nicht schwer düncken /das du jn frey losgibst / Denn er hat dir / als ein zwifeltig Taglöner sechs jar gedienet / So wird der HERR dein Gott dich segenen / in allem was du thust.
    15ALle Erstegeburt / die vnter deinen rindern vnd schafen geborn wird / das ein Menlin ist / soltu dem HERRN deinem Gott heiligen. Du solt nicht ackern mit dem Erstling deiner Ochsen / vnd nicht bescheren die Erstling deiner schaf /
    15Fur dem HERRN deinem Gott soltu sie essen jerlich / an der Stet / die der HERR erwelet / du vnd dein haus.
    15Wens aber einen Feil hat / das hincket oder blind ist / oder sonst jrgend ein bösen feil / so soltu es nicht opffern dem HERRN deinem Gott.
    15Sondern in deinem thor soltu es essen (du seist vnrein oder rein) wie ein Rehe vnd Hirss /
    15Allein / das du seines Bluts nicht essest / sondern auff die erden giessest / wie wasser.
    16HAlt den mond Abib / das du Passah haltest dem HERRN deinem Gott / Denn im mond Abib hat dich der HERR dein Gott aus Egypten gefüret / bey der nacht.
    16Vnd solt dem HERRN deinem Gott das Passah schlachten / schaf vnd rinder / an der Stete die der HERR erwelen wird / das sein Name daselbs wone.
    16Du solt kein Geseurts auff das Fest essen / Sieben tage soltu vngeseurt Brot des elends essen / Denn mit furcht bistu aus Egyptenland gezogen / Auff das du des tages deines auszugs aus Egyptenland gedenckest dein leben lang.
    16Es sol in sieben tagen kein geseurts gesehen werden / in all deinen Grentzen. Vnd sol auch nichts vom Fleisch / das des abends am ersten tage geschlachtet ist / vber nacht bleiben / bis an den morgen.
    16DV kanst nicht Passah schlachten in jrgend deiner Thor einem / die dir der HERR dein Gott gegeben hat.
    16Sondern an der Stet / die der HERR dein Gott erwelen wird / das sein Name daselbs wone / da soltu das Passah schlachten / des abends / wenn die Sonne ist vntergegangen / zu der zeit als du aus Egyptenland zogest.
    16Vnd solts kochen vnd essen an der Stet / die dir der HERR dein Gott erwelen wird / vnd darnach dich wendendes morgens / vnd heim gehen in deine Hütten.
    16Sechs tage soltu vngeseurts essen / vnd am siebenden tag ist die Versamlung des HERRN deines Gottes / Da soltu kein erbeit thun.
    16SJeben Wochen soltu dir zelen / vnd anheben zu zelen / wenn man anfehet mit der sichel in der saat.
    16Vnd solt halten das Fest der Wochen dem HERRN deinem Gott / Das du ein freiwillige Gabe deiner hand gebest / nach dem dich der HERR dein Gott gesegenet hat.
    16Vnd solt frölich sein fur Gott deinem HERRN / du / vnd dein Son / deine Tochter / dein Knecht / deine Magd / vnd der Leuit der in deinem Thor ist / der Frembdling / der Waise vnd die Widwen / die vnter dir sind / an der Stet die der HERR dein Gott erwelet hat / das sein Name da wone.
    16Vnd gedenck / das du Knecht in Egypten gewesen bist / das du haltest vnd thust nach diesen Geboten.
    16DAs Fest der Laubhütten soltu halten sieben tage / wenn du hast eingesamlet von deiner Tennen vnd von deiner Kelter.
    16Vnd solt frölich sein auff dein Fest / du vnd dein Son / deine Tochter / dein Knecht / deine Magd / der Leuit / der Frembdling /der Waise / vnd die Widwe / die in deinem Thor sind.
    16Sieben tage soltu dem HERRN deinem Gott das Fest halten / an der Stet / die der HERR erwelen wird / Denn der HERR dein Gott wird dich segenen in alle deinem einkomen / vnd in allen wercken deiner hende / Darumb soltu frölich sein.
    16DRey mals des jars sol alles was Menlich ist vnter dir / fur dem HERRN deinem Gott erscheinen /an der Stet / die der HERR erwelen wird / Auffs Fest der vngeseurten Brot / auffs Fest der Wochen / vnd auffs Fest der Laubhütten. Es sol aber nicht leer fur dem HERRN erscheinen /
    16Ein jglicher nach der Gabe seiner hand / nach dem segen / den dir der HERR dein Gott gegeben hat.
    16RJchter vnd Amptleute soltu dir setzen in allen deinen Thoren / die dir der HERR dein Gott geben wird / vnter deinen Stemmen / das sie das Volck richten mit rechtem Gericht.
    16Du solt das Recht nicht beugen / vnd solt auch kein Person ansehen / noch Geschenck nemen / Denn die Geschenck machen die Weisen blind / vnd verkeren die sachen der gerechten.
    16Was recht ist / dem soltu nachiagen / Auff das du leben vnd einnemen mügest das Land / das dir der HERR dein Gott geben wird.
    16DV solt keinen Hayn von Bewmen pflantzen bey den Altar des HERRN deines Gottes / den du dir machest.
    16Du solt dir keine Seule auffrichten / welche der HERR dein Gott hasset.
    17DV solt dem HERRN deinem Gott kein ochsen oder schaf opffern / das einen feil oder jrgend etwas böses an jm hat / Denn es ist dem HERRN deinem Gott ein Grewel.
    17WEnn vnter dir in der Thor einem / die der HERR dein Gott geben wird / funden wird ein Man oder Weib / der da vbels thut fur den augen des HERRN deines Gottes / das er seinen Bund vbergehet /
    17Vnd hin gehet vnd dienet andern Göttern / vnd betet sie an / es sey Sonn oder Mond / oder jrgend ein Heer des Himels / das ich nicht geboten habe /
    17vnd wird dir angesagt vnd hörest es / So soltu wol darnach fragen. Vnd wenn du findest das gewis war ist / das solcher Grewel in Jsrael geschehen ist /
    17So soltu den selben Man / oder dasselb Weib ausfüren / die solchs vbel gethan haben / zu deinem Thor / vnd solt sie zu tod steinigen.
    17Auff zwey oder dreien Zeugen mund sol sterben / wer des tods werd ist / Aber auff eines Zeugen mund sol er nicht sterben.
    17Die hand der Zeugen sol die erste sein jn zu tödten / vnd darnach die hand alles volcks / Das du den Bösen von dir thuest.
    17WEnn eine Sach fur Gericht dir zu schwer sein wird / zwisschen blut vnd blut / zwisschen handel vnd handel / zwisschen schaden vnd schaden / vnd was zenckische sachen sind in deinen Thoren / So soltu dich auffmachen vnd hin auff gehen zu der Stet / die dir der HERR dein Gott erwelen wird /
    17Vnd zu den Priestern / den Leuiten / vnd zu dem Richter / der zur zeit sein wird / komen vnd fragen / Die sollen dir das Vrteil sprechen.
    17Vnd du solt thun nach dem / das sie dir sagen / an der Stet / die der HERR erwelet hat / vnd solts halten / das du thust nach allem das sie dich leren werden.
    17Nach dem Gesetz das sie dich leren / vnd nach dem Recht das sie dir sagen / soltu dich halten / das du von demselben nicht abweichest /weder zur rechten noch zur lincken.
    17Vnd wo jemand vermessen handlen würde / das er dem Priester nicht gehorchet / der daselbs in des HERRN deines Gottes ampt stehet / oder dem Richter / Der sol sterben / vnd solt den Bösen aus Jsrael thun /
    17Das alles Volck höre vnd fürchte sich / vnd nicht mehr vermessen sey.
    17Wenn du ins land kompst / das dir der HERR dein Gott geben wird / vnd nimest es ein / vnd wonest drinnen / vnd wirst sagen / Jch wil einen König vber mich setzen / wie alle Völcker vmb mich her haben /
    17So soltu den zum Könige vber dich setzen / den der HERR dein Gott erwelen wird. Du solt aber aus deinen Brüdern einen zum König vber dich setzen / Du kanst nicht jrgend einen Frembden / der nicht dein Bruder ist / vber dich setzen.
    17Allein / das er nicht viel Rösser halte / vnd füre das Volck nicht wider in Egypten / vmb der rösser menge willen / weil der HERR euch gesagt hat / das jr fort nicht wider durch diesen weg komen solt.
    17Er sol auch nicht viel Weiber nemen das sein hertz nicht abgewand werde / Vnd sol auch nicht viel silber vnd gold samlen.
    17VND wenn er nu sitzen wird auff dem stuel seines Königreichs / Sol er dis ander Gesetz von den Priestern / den Leuiten nemen / vnd auff ein Buch schreiben lassen.
    17Das sol bey jm sein / vnd sol drinnen lesen sein leben lang / Auff das er lerne fürchten den HERRN seinen Gott / das er halte alle wort dieses Gesetzes vnd diese Rechte / das er darnach thu.
    17Er sol sein hertz nicht erheben vber seine Brüder /vnd sol nicht weichen von dem Gebot / weder zur rechten noch zur lincken / Auff das er seine tage verlenge auff seinem Königreich / er vnd seine kinder in Jsrael.
    18DJE Priester / die Leuiten des gantzen stams Leui sollen nicht Teil noch Erbe haben mit Jsrael /Die opffer des HERRN vnd sein erbteil sollen sie essen.
    18Darumb sollen sie kein Erbe vnter jren Brüdern haben / das der HERR jr Erbe ist / wie er jnen geredt hat.
    18Das sol aber das Recht der Priester sein an dem volck vnd an denen / die da opffern / es sey ochs oder schafe / Das man dem Priester gebe den Arm vnd beide Backen vnd den Wanst.
    18Vnd das Erstling deines korns / deines mosts / vnd deines öles / Vnd das erstling von der schur deiner schafe.
    18Denn der HERR dein Gott hat jn erwelet aus allen deinen Stemmen / das er stehe am dienst im Namen des HERRN / er vnd seine Söne ewiglich.
    18WEnn ein Leuit kompt / aus jrgend einer deiner Thoren / oder sonst jrgend aus gantz Jsrael / da er ein Gast ist / vnd kompt nach aller lust seiner seele an den Ort / den der HERR erwelet hat /
    18Das er diene im Namen des HERRN seines Gottes / wie alle seine Brüder die Leuiten / die daselbs fur dem HERRN stehen /
    18Die sollen gleichen Teil zu essen haben / vber das er hat von dem verkaufften gut seiner Veter.
    18WEnn du in das Land kompst / das dir der HERR dein Gott geben wird / So soltu nicht lernen thun / die Grewel dieser Völcker.
    18Das nicht vnter dir funden werde / der sein Son oder Tochter durchs fewr gehen lasse / oder ein Weissager / oder ein Tageweler / oder der auff Vogelgeschrey achte / oder ein Zeuberer /
    18oder Beschwerer / oder Warsager / oder ein Zeichendeuter / oder der die Todten frage.
    18Denn wer solchs thut / der ist dem HERRN ein Grewel / vnd vmb solcher grewel willen vertreibt sie der HERR dein Gott fur dir her.
    18Du aber solt on wandel sein mit dem HERRN deinem Gott.
    18Denn diese Völcker / die du einnemen wirst / gehorchen den Tagewelern vnd Weissagern / Aber du solt dich nicht also halten gegen dem HERRN deinem Gott.
    18EJnen Propheten wie mich / wird der HERR dein Gott dir erwecken / aus dir vnd aus deinen Brüdern / Dem solt jr gehorchen.
    18Wie du denn von dem HERRN deinem Gott gebeten hast zu Horeb /am tage der versamlung / vnd sprachst / Jch wil fort nicht mehr hören die stim des HERRN meines Gottes / vnd das grosse Fewr nicht mehr sehen / das ich nicht sterbe.
    18Vnd der HERR sprach zu mir / Sie haben wol geredt /
    18JCH wil jnen einen Propheten /wie du bist / erwecken aus jren Brüdern / vnd meine Wort in seinen Mund geben / Der sol zu jnen reden /alles was ich jm gebieten werde.
    18Vnd wer meine wort nicht hören wird / Die er in meinem Namen reden wird / von dem wil ichs foddern.
    18DOch wenn ein Prophet vermessen ist zu reden in meinem Namen / das ich jm nicht geboten habe zu reden / Vnd welcher redet in dem namen anderer Götter / der selb Prophet sol sterben.
    18Ob du aber in deinem hertzen sagen würdest / Wie kan ich mercken welchs wort der HERR nicht geredt hat?
    18Wenn der Prophet redet in dem Namen des HERRN / vnd wird nichts draus vnd kompt nicht / Das ist das wort / das der HERR nicht geredt hat / Der Prophet hats aus vermessenheit geredt / darumb schew dich nicht fur jm.
    19WEnn der HERR dein Gott die Völcker ausgerottet hat / welcher Land dir der HERR dein Gott geben wird / das du sie einnemest / vnd in jren Stedten vnd Heusern wonest /
    19Soltu dir drey Stedte aussondern im Lande / das dir der HERR dein Gott geben wird einzunemen.
    19Vnd solt gelegene Ort welen / vnd die grentze deins Lands / das dir der HERR dein Gott austeilen wird / in drey Kreis scheiden / Das da hin fliehe / wer einen Todschlag gethan hat.
    19Vnd das sol die sache sein / das da hin fliehe der einen Todschlag gethan hat / das er lebendig bleibe. WEnn jemand seinen Nehesten schlegt / nicht fürsetzlich / vnd hat vor hin keinen hass auff jn gehabt /
    19Sondern / als wenn jemand mit seinem Nehesten in den wald gienge / holtz zu hawen / vnd holet mit der hand die Axt aus / das holtz abzuhawen / vnd das Eisen füre vom stiel / vnd treffe seinen Nehesten / vnd er stürbe. Der sol in dieser Stedte eine fliehen / das er lebendig bleibe /
    19Auff das nicht der Blutrecher dem Todschleger nachiage / weil sein hertz erhitzt ist / vnd ergreiffe jn / weil der weg so ferne ist / vnd schlage jm seine Seele / So doch kein vrteil des tods an jm ist /weil er keinen hass vor hin zu jm getragen hat.
    19Darumb gebiete ich dir / das du drey Stedte aussonderst.
    19VND so der HERR dein Gott deine Grentze weitern wird / wie er deinen Vetern geschworen hat / vnd gibt dir alles Land / das er geredt hat deinen Vetern zu geben
    19So du anders alle diese Gebot halten wirst / das du darnach thust / die ich dir heute gebiete / das du den HERRN deinen Gott liebest / vnd in seinen wegen wandelst / dein leben lang So soltu noch drey Stedte thun zu diesen dreien /
    19Auff das nicht vnschüldig blut in deinem Lande vergossen werde / das dir der HERR dein Gott gibt zum Erbe /vnd kome Blutschulden auff dich.
    19WEnn aber jemand hass tregt wider seinen Nehesten / vnd lauret auff jn / vnd macht sich vber jn /vnd schlegt jm seine Seele tod / vnd fleucht in dieser Stedte eine /
    19So sollen die Eltesten in seiner Stad hin schicken / vnd von dannen holen lassen / vnd jn in die hende des Blutrechers geben / das er sterbe.
    19Dein augen sollen sein nicht verschonen / vnd solt das vnschüldig blut aus Jsrael thun / das dirs wolgehe.
    19DV solt deines Nehesten grentze nicht zu rücke treiben / die die vorigen gesetzt haben in deinem Erbteil / das du erbest im Lande / das dir der HERR dein Gott gegeben hat einzunemen.
    19ES sol kein einzeler Zeuge wider jemand aufftretten / vber jrgend einer missethat oder sünde / es sey welcherley sünde es sey / die man thun kan / Sondern in dem Mund zweier oder dreier Zeugen sol die sache bestehen.
    19WEnn ein freueler Zeuge wider jemand aufftritt /vber jn zu bezeugen eine vbertrettung.
    19So sollen die beide Menner / die eine sach mit einander haben /fur dem HERRN / fur den Priestern vnd Richtern stehen / die zur selben zeit sein werden.
    19Vnd die Richter sollen wol forschen / Vnd wenn der falsche Zeuge hat ein falsch zeugnis wider seinen Bruder gegeben /
    19So sollet jr jm thun wie er gedacht seinem Bruder zu thun / das du den Bösen von dir weg thust.
    19Auff das die andern hören / sich fürchten vnd nicht mehr solche böse stück furnemen zu thun vnter dir.
    19Dein auge sol sein nicht schonen / Seel vmb seel / Auge vmb auge / Zan vmb zan / Hand vmb hand / Fus vmb fus.
    20WEnn du in einen Krieg zeuchst wider deine Feinde / vnd sihest ross vnd wagen des Volcks / das grösser sey / denn du / So fürchte dich nicht fur jnen /Denn der HERR dein Gott / der dich aus Egyptenland gefüret hat / ist mit dir.
    20Wenn jr nu hin zu komet zum streit / So sol der Priester herzu tretten / vnd mit dem Volck reden /
    20vnd zu jnen sprechen / Jsrael höre zu / Jr gehet heut in den streit wider ewr Feinde / Ewr hertze verzage nicht / fürchtet euch nicht / vnd erschreckt nicht / vnd last euch nicht grawen fur jnen /
    20Denn der HERR ewr Gott gehet mit euch / das er fur euch streite mit ewren Feinden / euch zu helffen.
    20ABer die Amptleute sollen mit dem Volck reden vnd sagen / Welcher ein new Haus gebawet hat / vnd hats noch nicht eingeweihet / Der gehe hin vnd bleib in seinem hause / Auff das er nicht sterbe im krieg /vnd ein ander weihe es ein.
    20Welcher einen Weinberg gepflantzt hat / vnd hat jn noch nicht gemein gemacht / Der gehe hin vnd bleibe da heime / das er nicht im kriege sterbe / vnd ein ander mache jn gemeine.
    20Welcher ein Weib jm vertrawet hat / vnd hat sie noch nicht heim geholet / Der gehe hin vnd bleibe daheime / das er nicht im kriege sterbe / vnd ein ander hole sie heim.
    20VND die Amptleute sollen weiter mit dem Volck reden / vnd sprechen / Welcher sich fürchtet vnd ein verzagts hertz hat / der gehe hin vnd bleib da heime /Auff das er nicht auch seiner Brüder hertz feige mache / wie sein hertz ist.
    20Vnd wenn die Amptleute ausgeredt haben mit dem Volck / So sollen sie die Heubtleute fur das Volck an die spitzen stellen.
    20WEnn du fur eine Stad zeuchst sie zu bestreiten /so soltu jr den friede anbieten.
    20Antwortet sie dir friedlich vnd thut dir auff / So sol alle das Volck / das drinnen finden wird / dir zinsbar vnd vnterthan sein.
    20Wil sie aber nicht friedlich mit dir handeln / vnd wil mit dir kriegen / So belegere sie.
    20Vnd wenn sie der HERR dein Gott dir in die hand gibt / So soltu alles was menlich drinnen ist / mit des schwerts scherffe schlahen.
    20On die Weiber / Kinder vnd Vieh / vnd alles was in der Stad ist / vnd allen Raub soltu vnter dich austeilen / Vnd solt essen von der Ausbeut deiner Feinde / die dir der HERR dein Gott gegeben hat.
    20Also soltu allen Stedten thun / die seer ferne von dir ligen / vnd nicht hie vor den Stedten sind dieser Völcker.
    20ABer in den Stedten dieser Völcker / die dir der HERR dein Gott zum Erbe geben wird / soltu nichts leben lassen / was den odem hat.
    20Sondern solt sie verbannen / nemlich / die Hethiter / Amoriter / Cananiter / Pheresiter / Heuiter vnd Jebusiter / wie dir der HERR dein Gott geboten hat.
    20Auff das sie euch nicht leren thun alle die Grewel / die sie jren Göttern thun / vnd jr euch versündigt an dem HERRN ewrem Gott.
    20WEnn du fur einer Stad lange zeit ligen must /wider die du streitest sie zu erobern / So soltu die Bewme nicht verderben / das du mit Exten dran farest / Denn du kanst dauon essen / darumb soltu sie nicht ausrotten / Jsts doch holtz auff dem felde / vnd nicht Mensch / das es fur dir ein Bolwerg sein müge.
    20Welchs aber Bewme sind / die du weist das man nicht dauon isset / Die soltu verderben vnd ausrotten /vnd Bolwerg draus bawen wider die Stad / die mit dir krieget / bis das du jr mechtig werdest.
    21WEnn man einen Erschlagenen findet im Lande /das dir der HERR dein Gott geben wird einzunemen /vnd ligt im Felde / vnd man nicht weis / wer jn geschlagen hat.
    21So sollen deine Eltesten vnd Richter hin aus gehen / vnd von dem Erschlagenen messen an die Stedte die vmbher ligen.
    21Welche Stad die nehest ist / derselben Eltesten sollen eine junge Kue von den rindern nemen / da mit man nicht geerbeitet hat / noch am Joch gezogen hat /
    21Vnd sollen sie hin abfüren in einen kiesichten Grund / der weder geerbeitet noch beseet ist / vnd daselbs im grund jr den Hals abhawen.
    21DA sollen erzu komen die Priester / die kinder Leui (Denn der HERR dein Gott hat sie erwelet / das sie jm dienen vnd seinen Namen loben / vnd nach jrem Mund sollen alle sachen vnd alle scheden gehandelt werden)
    21Vnd alle Eltesten derselben Stad sollen erzu tretten zu dem Erschlagenen / vnd jre hende wasschen vber die junge Kue / der im grund der hals abgehawen ist /
    21Vnd sollen antworten / vnd sagen /Vnser hende haben dis Blut nicht vergossen / so habens auch vnser augen nicht gesehen.
    21Sey gnedig deinem volck Jsrael / das du der HERR erlöset hast / lege nicht das vnschüldige blut auff dein volck Jsrael / So werden sie vber dem blut versünet sein.
    21Also soltu das vnschüldige blut von dir thun / das du thust was recht ist fur den Augen des HERRN.
    21WEnn du in einen streit zeuchst wider deine Feinde / vnd der HERR dein Gott gibt dir sie in deine hende / das du jre Gefangen wegfürest.
    21Vnd sihest vnter den gefangenen ein schön Weib / vnd hast lust zu jr / das du sie zum weibe nemest /
    21So füre sie in dein Haus / vnd las jr das Har abscheren / vnd jre Negel beschneiten /
    21vnd die Kleider ablegen / darinnen sie gefangen ist / vnd las sie sitzen in deinem Hause / vnd beweinen einen mond lang jren Vater vnd jre Mutter / Darnach schlaff bey jr vnd nim sie zu der Ehe / vnd las sie dein weib sein.
    21Wenn du aber nicht lust zu jr hast / so soltu sie auslassen / wo sie hin wil / vnd nicht vmb gelt verkeuffen noch versetzen / Darumb das du sie gedemütiget hast.
    21WEnn jemand zwey Weiber hat / Eine die er lieb hat / vnd eine die er hasset / vnd sie jm Kinder geberen / beide die Liebe vnd die Feindselige / das der Erstgeborner der Feindseligen ist /
    21Vnd die zeit kompt / das er seinen Kindern das Erbe austeile / So kan er nicht den Son der Liebesten zum erstgebornen Son machen / fur den erstgebornen Son der Feindseligen.
    21Sondern er sol den Son der Feindseligen fur den ersten Son erkennen / das er jm zweifeltig gebe /alles das furhanden ist / Denn derselbe ist seine erste Krafft / vnd der ersten geburt Recht ist sein.
    21WEnn jemand einen eigenwilligen vnd vngehorsamen Son hat / der seiner Vater vnd Mutter stim nicht gehorcht / vnd wenn sie jn züchtigen / jnen nicht gehorchen wil.
    21So sol jn sein Vater vnd Mutter greiffen / vnd zu den Eltesten der stad füren / vnd zu dem Thor desselben orts /
    21vnd zu den Eltesten der stad sagen / Dieser vnser Son ist eigenwillig vnd vngehorsam / vnd gehorcht vnser stim nicht / vnd ist ein Schlemmer vnd Trunckenbolt.
    21So sollen jn steinigen / alle Leute der selbigen stad / das er sterbe /Vnd solt also den Bösen von dir thun / das es gantz Jsrael höre vnd sich fürchte.
    21WEnn jemand eine Sünde gethan hat / die des Tods wirdig ist / vnd wird also getödt / das man jn an ein Holtz henget.
    21So sol sein Leichnam nicht vber nacht an dem holtz bleiben / Sondern solt jn desselben tags begraben / Denn ein Gehenckter ist verflucht bey Gott / Auff das du dein Land nicht verunreinigst / das dir der HERR dein Gott gibt zum Erbe.
    22WEnn du deines Bruders ochsen oder schaf sihest irre gehen / So soltu dich nicht entziehen von jnen / sondern solt sie wider zu deinem Bruder füren.
    22Wenn aber dein Bruder dir nicht nahe ist / vnd kennest jn nicht / So soltu sie in dein Haus nemen / das sie bey dir seien / bis sie dein Bruder süche / vnd denn jm wider gebest.
    22Also soltu thun mit seinem esel / mit seinem kleid / vnd mit allem verlornen / das dein Bruder verleuret vnd du es findest / du kanst dich nicht entziehen.
    22WEnn du deines Bruders esel oder ochsen sihest fallen auff dem wege / So soltu dich nicht von jm entziehen / sondern solt jm auffhelffen.
    22EJn Weib sol nicht Mans gerete tragen / vnd ein Man sol nicht Weiberkleider anthun / Denn wer solchs thut / der ist dem HERRN deinem Gott ein Grewel.
    22WEnn du auff dem wege findest ein Vogelnest /auff einem bawm oder auff der erden / mit Jungen oder mit Eiern / vnd das die Mutter auff den Jungen oder auff den Eiern sitzt / So soltu nicht die mutter mit den jungen nemen /
    22Sondern solt die mutter fliegen lassen / vnd die jungen nemen / Auff das dirs wolgehe / vnd lange lebest.
    22WEnn du ein new Haus bawest / so mache ein Lehnen drumb auff deinem Dache / Auff das du nicht Blut auff dem haus ladest / wenn jemand er abfiele.
    22DV solt deinen Weinberg nicht mit mancherley beseen / das du nicht zur Fülle heiligest solchen samen (den du geseet hast) neben dem einkomen des Weinbergs.
    22Du solt nicht ackern zu gleich mit einem ochsen vnd esel.
    22Du solt nicht anziehen ein Kleid von wollen vnd leinen zu gleich gemenget.
    22Du solt dir Leplin machen an den vier fittigen deines mantels / damit du dich bedeckest.
    22WEnn jemand ein Weib nimpt / vnd wird jr gram / wenn er sie beschlaffen hat /
    22vnd legt jr was schendlichs auff / vnd bringet ein böse geschrey vber sie aus / vnd spricht / Das weib hab ich genomen /vnd da ich mich zu jr thet / fand ich sie nicht Jungfraw.
    22So sollen der vater vnd mutter / der Dirnen /sie nemen / vnd fur die Eltesten der stad in dem Thor /erfur bringen der Dirnen jungfrawschafft.
    22Vnd der Dirnen vater sol zu den Eltesten sagen / Jch hab diesem Man meine Tochter zum weibe gegeben / Nu ist er jr gram worden /
    22vnd legt ein schendlich ding auff sie / vnd spricht / Jch habe deine Tochter nicht Jungfraw funden / Hie ist die jungfrawschafft meiner Tochter / Vnd sollen die Kleider fur den Eltesten der stad ausbreiten.
    22So sollen die Eltesten der stad den Man nemen / vnd züchtigen /
    22vnd vmb hundert sekel silbers büssen vnd dieselben der Dirnen vater geben / Darumb das er ein jungfraw in Jsrael berüchtiget hat / vnd sol sie zum Weibe haben / das er sie sein Leben lang nicht lassen müge.
    22Jsts aber die warheit / das die Dirne nicht ist jungfraw funden /
    22So sol man sie er ausfur die thür jres vaters haus füren / vnd die Leute der stad sollen sie zu tod steinigen / Darumb / das sie eine torheit in Jsrael begangen hat / vnd in jres vaters hause gehuret hat / Vnd solt das böse von dir thun.
    22WEnn jemand erfunden wird / der bey einem Weibe schlefft / die einen Eheman hat / So sollen sie beide sterben / der Man vnd das Weib / bey dem er geschlaffen hat / Vnd solt das böse von Jsrael thun.
    22WEnn eine Dirne jemand vertrawet ist / vnd ein Man krieget sie in der Stad / vnd schlefft bey jr.
    22So solt jr sie alle beide zu der Stadthor ausfüren / vnd solt sie beide steinigen / das sie sterben / Die Dirne darumb / das sie nicht geschrien hat / weil sie in der Stad war / Den Man darumb / das er seines Nehesten weib geschendet hat / Vnd solt das böse von dir thun.
    22WEnn aber jemand eine vertrawete Dirne auff dem felde krieget / vnd ergreifft sie vnd schlefft bey jr / So sol der Man alleine sterben / der bey jr geschlaffen hat /
    22vnd der Dirne soltu nichts thun /Denn sie hat keine sünde des tods werd gethan. Sondern gleich wie jemand sich wider seinen Nehesten erhübe / vnd schlüge seine seele tod / So ist dis auch /
    22Denn er fand sie auff dem felde / vnd die vertrawete Dirne schrey / vnd war niemand der jr halff.
    22WEnn jemand an eine Jungfraw kompt / die nicht vertrawet ist / vnd ergreiffet sie vnd schlefft bey jr / vnd findet sich also /
    22So sol der sie beschlaffen hat jrem Vater fünffzig sekel silbers geben / vnd sol sie zum Weibe haben / Darumb / das er sie geschwecht hat / Er kan sie nicht lassen sein leben lang.
    22Niemand sol seines vaters Weib nemen / vnd nicht auffdecken seines vaters decke.
    23ES sol kein Zestossener noch Verschnittener in die Gemeine des HERRN komen.
    23Es sol auch kein Hurkind in die Gemeine des HERRN komen / auch nach dem zehenden Gelied / sondern sol schlecht nicht in die Gemeine des HERRN komen.
    23DJe Ammoniter vnd Moabiter sollen nicht in die Gemeine des HERRN komen / auch nach dem zehenden Gelied / sondern sie sollen nimer mehr hin ein komen. Darumb /
    23das sie euch nicht zuuor kamen mit Brot vnd Wasser / auff dem wege / da jr aus Egypten zoget / Vnd dazu wider euch dingeten den Bileam den son Beor / von Pethor aus Mesopotamia /das er dich verfluchen solte.
    23Aber der HERR dein Gott wolt Bileam nicht hören / vnd wandelt dir den fluch in den segen / Darumb / das dich der HERR dein Gott lieb hatte.
    23Du solt jnen weder glück noch guts wündschen / dein lebenlang ewiglich.
    23DJe Edomiter soltu nicht fur Grewel halten / Er ist dein bruder. Den Egypter soltu auch nicht fur Grewel halten / Denn du bist ein Frembdling in seinem Lande gewesen.
    23Die Kinder die sie im dritten Gelied zeugen / sollen in die Gemeine des HERRN komen.
    23WEnn du aus dem Lager gehest / wider deine Feinde / So hüte dich fur allem bösen.
    23WEnn jemand vnter dir ist / der nicht rein ist /das jm des nachts was widerfaren ist / Der sol hin ausfur das Lager gehen / vnd nicht wider hin ein komen /
    23Bis er fur abends / sich mit wasser bade / Vnd wenn die Sonn vntergangen ist / sol er wider ins Lager gehen.
    23VND du solt aussen fur dem Lager einen Ort haben / da hin du zur not hinaus gehest.
    23Vnd solt ein Scheufflin haben / vnd wenn du dich draussen setzen wilt / soltu da mit graben / vnd wenn du gesessen bist / soltu zuscharren was von dir gangen ist.
    23Denn der HERR dein Gott wandelt vnter deinem Lager / das er dich errette / vnd gebe deine Feinde fur dir / Darumb sol dein Lager heilig sein / das kein schand vnter dir gesehen werde / vnd er sich von dir wende.
    23DV solt den Knecht nicht seinem Herrn vberantworten / der von jm zu dir sich entwand hat.
    23Er sol bey dir bleiben an dem Ort / den er erwelet in deiner Thor einem / jm zu gut / Vnd solt jn nicht schinden.
    23ES sol kein Hure sein vnter den töchtern Jsrael /Vnd kein Hurer vnter den sönen Jsrael.
    23DV solt kein Hurnlohn noch Hundgelt in das haus Gottes deines HERRN bringen / aus jrgend einem Gelübd / Denn das ist dem HERRN deinem Gott beides ein Grewel.
    23DV solt an deinem Bruder nicht wuchern / weder mit geld noch mit speise / noch mit allem da mit man wuchern kan.
    23An dem Frembden magstu wuchern /aber nicht an deinem bruder / Auff das dich der HERR dein Gott segene / in allem das du furnimpst /im Lande / dahin du komest dasselb einzunemen.
    23WEnn du dem HERRN deinem Gott ein Gelübd thust / so soltu es nicht verziehen zu halten / Denn der HERR dein Gott wirds von dir foddern / vnd wird dir sunde sein.
    23Wenn du das geloben vnterwegen lessest / so ist dirs kein sunde /
    23Aber was zu deinen lippen ausgangen ist / soltu halten vnd darnach thun /wie du dem HERRN deinem Gott freiwillig gelobd hast das du mit deinem mund geredt hast.
    23WEnn du in deines Nehesten Weinberg gehest /So magstu der Drauben essen nach deinem willen /bis du sat habest / Aber du solt nichts in dein gefess thun.
    23WEnn du in die Saat deines Nehesten gehest / so magstu mit der hand Ehren abrupffen / Aber mit der sicheln soltu nicht drinnen hin vnd her faren.
    24WEnn jemand ein Weib nimpt vnd ehelicht sie /vnd sie nicht gnade findet fur seinen augen / vmb etwa einer vnlust willen / So sol er ein Scheidebrieff schreiben / vnd jr in die hand geben / vnd aus seinem hause lassen.
    24Wenn sie denn aus seinem hause gangen ist / vnd hin gehet / vnd wird eins andern weib /
    24Vnd der selbe ander Man jr auch gram wird /vnd einen Scheidebrieff schreibt / vnd jr in die hand gibt / vnd sie aus seinem hause lesst / Oder so derselb ander Man stirbt / der sie jm zum weibe genomen hatte /
    24So kan sie jr erster Man / der sie auslies /nicht widerumb nemen / das sie sein weib sey / nach dem sie ist vnrein / denn solchs ist ein Grewel fur dem HERRN / Auff das du das Land nicht zu sünden machest / das dir der HERR dein Gott zum Erbe gegeben hat.
    24WEnn jemand newlich ein Weib genomen hat /der sol nicht in die Heerfart ziehen / vnd man sol jm nichts aufflegen. Er sol frey in seinem hause sein ein jarlang / Das er frölich sey mit seinem Weibe das er genomen hat.
    24DV solt nicht zu Pfande nemen den vntersten vnd öbersten Mulstein / Denn er hat dir die Seele zu pfand gesetzt.
    24WEnn jemand funden wird / der aus seinen Brüdern eine Seele stilet aus den kindern Jsrael / vnd versetzt oder verkeufft sie / Solcher dieb sol sterben / das du das böse von dir thust.
    24HVte dich fur der plage des Aussatzs / das du mit vleis haltest vnd thust / alles das dich die Priester / die Leuiten leren / Vnd wie sie euch gebieten / das solt jr halten / vnd darnach thun.
    24Bedenckt / was der HERR dein Gott thet mit MirJam auff dem wege / da jr aus Egypten zoget.
    24WEnn du deinem Nehesten jrgend eine schuld borgest / so soltu nicht in sein haus gehen / vnd jm ein Pfand nemen /
    24Sondern du solt haussen stehen /vnd er dem du borgest / sol sein pfand zu dir er aus bringen.
    24Jst er aber ein Dürfftiger / so soltu dich nicht schlaffen legen vber seinem pfand /
    24Sondern solt jm sein pfand widergeben / wenn die Sonne vntergehet / das er in seinem Kleide schlaffe / vnd segene dich / Das wird dir fur dem HERRN deinem Gott eine gerechtigkeit sein.
    24DV solt dem Dürfftigen vnd Armen seinen Lohn nicht vorhalten / er sey von deinen Brüdern oder Frembdlingen / der in deinem Land vnd in deinem Thor ist.
    24Sondern solt jm seinen Lohn des tages geben / das die Sonne nicht drüber vntergehe / Denn er ist dürfftig / vnd erhelt seine Seele damit / Auff das er nicht wider dich den HERRN anruffe / vnd sey dir sünde.
    24DJE Veter sollen nicht fur die Kinder / noch die Kinder fur die Veter sterben / Sondern ein jglicher sol fur seine sünde sterben.
    24Du solt das Recht des Frembdlingen vnd des Waisen nicht beugen / Vnd solt der Widwe nicht das Kleid zum pfand nemen.
    24Denn du solt gedencken / das du Knecht in Egypten gewesen bist / vnd der HERR dein Gott dich von dannen erlöset hat / Darumb gebiete ich dir / das du solchs thust.
    24WEnn du auff deinem Acker geerndtet hast / vnd einer Garben vergessen hast auff dem acker / So soltu nicht vmbkeren dieselben zu holen / Sondern sie sol des Frembdlingen / des Waisen / vnd der Widwen sein / Auff das dich der HERR dein Gott segene / in allen wercken deiner hende.
    24Wenn du deine Olebaum hast geschüttelt / so soltu nicht nachschütteln /Es sol des Frembdlingen / des Waisen / vnd der Widwen sein.
    24Wenn du deinen Weinberg gelesen hast /so soltu nicht nachlesen / Es sol des Fremblingen /des Waisen vnd der Widwen sein.
    24Vnd solt gedencken / das du Knecht in Egyptenland gewesen bist /Darumb gebiete ich dir / das du solchs thust.
    25WEnn ein hadder ist zwisschen Mennern / So sol man sie fur Gericht bringen vnd sie richten / vnd den Gerechten rechtsprechen / vnd den Gottlosen verdamnen.
    25Vnd so der Gottlose schlege verdienet hat / Sol jn der Richter heissen niderfallen / vnd sollen jn fur jm schlahen / nach der mas vnd zal seiner missethat.
    25Wenn man jm vierzig Schlege gegeben hat /sol man nicht mehr schlahen / Auff das nicht / so man mehr schlege gibt / er zu viel geschlagen werde / vnd dein Bruder scheuslich fur deinen augen sey.
    25DV solt dem Ochsen der da drisschet / nicht das Maul verbinden.
    25WEnn Brüder bey einander wonen / vnd einer stirbt on Kinder / So sol des verstorbenen Weib nicht einen frembden Man draussen nemen / sondern jr Schwager sol sie beschlaffen / vnd zum weibe nemen vnd sie ehelichen /
    25Vnd den ersten Son den sie gebirt / sol er bestetigen nach dem namen seines verstorbenen Bruders / das sein name nicht vertilget werde aus Jsrael.
    25GEfellet aber dem Man nicht / das er seine Schwegerin neme / So sol sie / seine Schwegerin / hinauff gehen vnter das thor fur die Eltesten / vnd sagen /Mein Schwager wegert sich seinem Bruder einen namen zu erwecken in Jsrael / vnd wil mich nicht ehelichen.
    25So sollen jn die Eltesten der Stad foddern vnd mit jm reden / Wenn er denn stehet vnd spricht /Es gefellet mir nicht sie zu nemen /
    25So sol sein Schwegerin zu jm tretten fur den Eltesten / vnd jm einen Schuch ausziehen von seinen füssen vnd jn anspeien / vnd sol antworten / vnd sprechen / Also sol man thun einem jederman / der seins Bruders haus /nicht erbawen wil.
    25Vnd sein name sol in Jsrael heissen / des Barfussers haus.
    25WEnn sich zween Menner mit einander haddern / vnd des einen Weib leufft zu / das sie jren Man errette von der hand des der jn schlegt / Vnd streckt jre hand aus / vnd ergreifft jn bey seiner Scham /
    25So soltu jr die hand abhawen / vnd dein auge sol jr nicht verschonen.
    25DV solt nicht zweierley Gewicht in deinem sack / gros vnd klein haben.
    25Vnd in deinem hause sol nicht zweierley Scheffel / gros vnd klein sein.
    25Du solt ein vollig vnd recht Gewicht / vnd einen völligen vnd rechten Scheffel haben / Auff das dein leben lang were in dem Lande / das dir der HERR dein Gott geben wird.
    25Denn wer solchs thut / der ist dem HERRN deinem Gott ein Grewel / wie alle die vbel thun.
    25GEdenck / was dir die Amalekiter thetten / auff dem wege / da jr aus Egypten zoget /
    25Wie sie dich angriffen auff dem wege / vnd schlugen deine Hindersten / alle die schwachen die dir hinden nach zogen /da du müde vnd matt warest / vnd furchten Gott nicht.
    25Wenn nu der HERR dein Gott dich zu ruge bringt von allen deinen Feinden vmbher / im Lande / das dir der HERR dein Gott gibt zum Erbe einzunemen / So soltu das gedechtnis der Amalekiter austilgen vnter dem Himel. Das vergis nicht.
    26WEnn du ins Land kompst / das dir der HERR dein Gott zum Erbe geben wird / vnd nimpsts ein /vnd wonest drinnen /
    26So soltu nemen allerley ersten Früchte des Lands / die aus der erden komen / die der HERR dein Gott dir gibt / vnd solt sie in einen Korb legen / vnd hin gehen an den Ort / den der HERR dein Gott erwelen wird / das sein Name daselbs wone.
    26Vnd solt zu dem Priester komen / der zu der zeit da ist / vnd zu jm sagen / Jch bekenne heute dem HERRN deinem Gott / das ich komen bin in das Land / das der HERR vnsern Vetern geschworen hat vns zu geben.
    26VND der Priester sol den Korb nemen von deiner Hand / vnd vor dem Altar des HERRN deines Gottes nidersitzen.
    26Da soltu antworten / vnd sagen fur dem HERRN deinem Gott / Die Syrer wolten meinen Vater vmbbringen / Der zoch hinab in Egypten / vnd war daselbs ein Frembdling mit geringem Volck / vnd ward daselbs ein gros / starck vnd viel Volck.
    26Aber die Egypter handelten vns vbel vnd zwungen vns /vnd legten einen harten Dienst auff vns.
    26DA schrien wir zu dem HERRN dem Gott vnser veter / Vnd der HERR erhöret vnser schreien / vnd sahe vnser elend / angst vnd not /
    26vnd füret vns aus Egypten / mit mechtiger Hand vnd ausgerecktem Arm / vnd mit grossem schrecken / durch Zeichen vnd Wunder /
    26vnd bracht vns an diesen Ort / vnd gab vns dis Land / da milch vnd honig innen fleusst.
    26Nu bringe ich die ersten Früchte des Lands / die du HERR mir gegeben hast. Vnd solt sie lassen fur dem HERRN deinem Gott / vnd anbeten fur dem HERRN deinem Gott /
    26vnd frölich sein vber allem Gut / das dir der HERR dein Gott gegeben hat / vnd deinem hause / du vnd der Leuit / vnd der Frembdling der bey dir ist.
    26WEnn du alle Zehenden deines einkomens zusamen bracht hast im dritten jar / das ist ein Zehenden har / So soltu dem Leuiten / dem Frembdlingen / dem Waisen / vnd den Widwen geben / das sie essen in deinem Thor vnd sat werden.
    26Vnd solt sprechen fur dem HERRN deinem Gott / Jch hab bracht / das geheiliget ist aus meinem Hause / vnd habs gegeben den Leuiten / den Frembdlingen / den Waisen vnd den Widwen / nach alle deinem Gebot / das du mir geboten hast / Jch hab deine Gebot nicht vbergangen /noch vergessen.
    26Jch hab nicht dauon gessen in meinem leide / vnd hab nicht dauon gethan in vnreinigkeit / Jch hab nicht zu den Todten dauon gegeben. Jch bin der stim des HERRN meines Gottes gehorsam gewest / vnd habe gethan alles / wie du mir geboten hast.
    26Sihe erab von deiner heiligen Wonung vom Himel / vnd segene dein volck Jsrael / vnd das Land /das du vns gegeben hast / wie du vnsern Vetern geschworen hast / ein Land da milch vnd honig innen fleusst.
    26HEutes tages gebeut dir der HERR dein Gott /das du thust nach allen diesen Geboten vnd Rechten /das du sie haltest / vnd darnach thust von gantzem hertzen / vnd von gantzer seelen.
    26Dem HERRN hastu heute geredt / das er dein Gott sey / das du in alle seinen wegen wandelst / vnd haltest seine Gesetz / Gebot vnd Recht / vnd seiner stimme gehorchest.
    26Vnd der HERR hat mir heute geredt / das du sein eigen Volck sein solt / wie er dir geredt hat / Das du alle seine Gebot haltest /
    26vnd er dich das höhest mache / vnd du gerhümet / gepreiset vnd geehret werdest vber alle Völcker / die er gemacht hat / Das du dem HERRN deinem Gott ein heilig Volck seiest /wie er geredt hat.
    27VND Mose gebot sampt den Eltesten Jsrael dem volck / vnd sprach / Behaltet alle Gebot / die ich euch heute gebiete.
    27Vnd zu der zeit / wenn jr vber den Jordan gehet ins Land / das dir der HERR / dein Gott geben wird / Soltu grosse Steine auffrichten / vnd sie mit kalck tünchen /
    27Vnd drauff schreiben alle wort dieses Gesetzs wenn du hinüber komest / Auff das du komest ins Land / das der HERR dein Gott dir geben wird / ein Land / da milch vnd honig innen fleusst /Wie der HERR deiner veter Gott dir geredt hat.
    27WEnn jr nu vber den Jordan gehet / So solt jr solche Steine auffrichten (dauon ich euch heute gebiete) auff dem berge Ebal / vnd mit kalck tünchen.
    27Vnd solt daselbs dem HERRN deinem Gott ein steinern Altar bawen / darüber kein Eisen feret /
    27von gantzen Steinen soltu diesen Altar dem HERRN deinem Gott bawen / vnd Brandopffer drauff opffern dem HERRN deinem Gott.
    27Vnd solt Danckopffer opffern / vnd daselbs essen vnd frölich sein fur dem HERRN deinem Gott.
    27Vnd solt auff die Steine alle wort dieses Gesetzs schreiben klar vnd deutlich.
    27VND Mose sampt den Priestern den Leuiten redeten mit dem gantzen Jsrael / vnd sprachen / Merck vnd höre zu Jsrael / Heute dieses tages bistu ein Volck worden des HERRN deines Gottes /
    27Das du der stim des HERRN deines Gottes gehorsam seiest / vnd thust nach seinen Geboten vnd Rechten /die ich dir heute gebiete.
    27VND Mose gebot dem Volck desselben tages /vnd sprach.
    27Diese sollen stehen auff dem berge Grisim zu segen das Volck / wenn jr vber den Jordan gangen seid / Simeon / Leui / Juda / Jsaschar / Joseph / vnd BenJamin.
    27Vnd diese sollen stehen auff dem berge Ebal zu fluchen / Ruben / Gad / Asser /Sebulon / Dan vnd Naphthali.
    27Vnd die Leuiten sollen anheben / vnd sagen zu jederman von Jsrael mit lauter stimme.
    27VErflucht sey / wer ein Götzen oder gegossen Bild macht / einen Grewel des HERRN / ein werck der Werckmeister hende / vnd setzt es verborgen /Vnd alles volck sol antworten vnd sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer seim Vater oder Mutter flucht / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer seines Nehesten grentze engert / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer einen Blinden jrren macht auff dem wege / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer das Recht des Frembdlingen / des Waisen / vnd der Widwen beuget / vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer bey seines Vaters weibe ligt / das er auffdecke den fittich seines Vaters / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer jrgend bey einem Vieh ligt /Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer bey seiner Schwester ligt /die seines vaters oder seiner mutter tochter ist / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer bey seiner Schwieger ligt /Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer seinen Nehesten heimlich schlegt / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer Geschenck nimpt / das er die Seele des vnschüldigen bluts schlegt / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    27VErflucht sey / wer nicht alle wort dieses Gesetzes erfüllet / das er darnach thue / Vnd alles volck sol sagen / Amen.
    28VND wenn du der stim des HERRN deines Gottes gehorchen wirst / das du haltest vnd thust alle seine Gebot / die ich dir heute gebiete / So wird dich der HERR dein Gott das höhest machen vber alle Völcker auff Erden.
    28Vnd werden vber dich komen alle diese Segen / vnd werden dich treffen / Darumb das du der stim des HERRN deines Gottes bist gehorsam gewest.
    28Gesegnet wirstu sein in der Stad / gesegnet auff dem Acker.
    28Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibs / die frucht deines Lands / vnd die frucht deins Viehs / vnd die früchte deiner ochsen / vnd die früchte deiner schaf.
    28Gesegenet wird sein dein Korb vnd dein vbriges.
    28Gesegenet wirstu sein / wenn du eingehest / gesegenet / wenn du ausgehest.
    28VND der HERR wird deine Feinde / die sich wider dich aufflehnen / fur dir schlahen / Durch einen weg sollen sie ausziehen wider dich / vnd durch sieben wege fur dir fliehen.
    28Der HERR wird gebieten dem Segen / das er mit dir sey in deinem Keller vnd in allem das du furnimpst / vnd wird dich segenen / in dem Land das dir der HERR dein Gott gegeben hat.
    28DEr HERR wird dich jm zum heiligen Volck auffrichten / wie er dir geschworen hat / darumb das du die Gebot des HERRN deines Gottes heltest / vnd wandelst in seinen wegen.
    28Das alle Völcker auff Erden werden sehen / das du nach dem Namen des HERRN genennet bist / vnd werden sich fur dir fürchten.
    28Vnd der HERR wird machen / das du vberflus an Güttern haben wirst / an der Frucht deines Leibs / an der frucht deines Viehs / vnd an der frucht deines Ackers / auff dem Land / das der HERR deinen Vetern geschworen hat dir zu geben.
    28VND der HERR wird dir seinen guten Schatz auffthun / den Himel / das er deinem Land Regen gebe zu seiner zeit / vnd das er segene alle werck deiner hende. Vnd du wirst vielen Völckern leihen / Du aber wirst von niemand borgen.
    28Vnd der HERR wird dich zum Heubt machen / vnd nicht zum Schwantz / vnd wirst oben schweben / vnd nicht vnten ligen / Darumb / das du gehorsam bist den Geboten des HERRN deines Gottes / die ich dir heute gebiete zuhalten vnd zu thun.
    28Vnd das du nicht weichest / von jrgent einem wort das ich euch heute gebiete / weder zur rechten noch zur lincken / damit du andern Göttern nachwandeltest jnen zu dienen.
    28Wenn du aber nicht gehorchen wirst der stim des HERRN deines Gottes / das du haltest vnd thust alle seine Gebot vnd Rechte / die ich dir heute gebiete / So werden alle diese Flüche vber dich komen vnd dich treffen.
    28Verflucht wirstu sein in der Stad / verflucht auff dem Acker.
    28Verflucht wird sein dein Korb vnd dein vbrigs.
    28Verflucht wird sein die Frucht deines Leibs / die frucht deines Lands / die frucht deiner ochsen / vnd die frucht deiner schaf.
    28Verflucht wirstu sein / wenn du eingehest / verflucht / wenn du ausgehest.
    28DEr HERR wird vnter dich senden vnfal / vnrat vnd vnglück in allem das du fur die hand nimpst / das du thust / Bis du vertilget werdest / vnd bald vntergehest / vmb deines bösen wesens willen / das du mich verlassen hast.
    28Der HERR wird dir die Sterbedrüse anhengen / bis das er dich vertilge / in dem Lande da hin du komest dasselbe einzunemen.
    28Der HERR wird dich schlahen mit Schwulst / Fiber / Hitze /Brunst / Durre / gifftiger Lufft / vnd Geelsucht / vnd wird dich verfolgen / bis er dich vmbbringe.
    28DEin Himel der vber deinem heubt ist / wird ehrnen sein / vnd die Erden vnter dir eisern.
    28Der HERR wird deinem Lande / staub vnd asschen fur Regen geben vom Himel auff dich / bis du vertilget werdest.
    28Der HERR wird dich fur deinen Feinden schlahen / Durch einen weg wirstu zu jnen ausziehen /vnd durch sieben wege wirstu fur jnen fliehen / vnd wirst zustrewet werden vnter alle Reich auff Erden.
    28Dein Leichnam wird ein speise sein allem Geuögel des Himels / vnd allem Thier auff Erden / vnd niemand wird sein der sie scheucht.
    28DEr HERR wird dich schlahen mit Drüsen Egypti / mit Feigwartzen / mit Grind vnd Kretz / das du nicht kanst heil werden.
    28Der HERR wird dich schlahen mit Wahnsin / Blindheit vnd Rasen des hertzen /
    28vnd wirst tappen im Mittag / wie ein Blinder tappet im tunckeln / vnd wirst auff deinem wege kein glück haben. VND wirst gewalt vnd vnrecht leiden müssen dein leben lang / vnd niemand wird dir helffen.
    28Ein Weib wirstu dir vertrawen lassen / Aber ein ander wird bey jr schlaffen. Ein Haus wirstu bawen / Aber du wirst nicht drinnen wonen. Einen Weinberg wirstu pflantzen / Aber du wirst jn nicht gemein machen.
    28Dein ochse wird fur deinen augen geschlachtet werden / Aber du wirst nicht dauon essen. Dein esel wird fur deinem angesichte mit gewalt genomen / Vnd dir nicht wider gegeben werden. Dein schaf wird deinen Feinden gegeben werden / Vnd niemand wird dir helffen.
    28DEine Söne vnd deine Töchter werden einem andern Volck gegeben werden / das deine augen zusehen vnd verschmachten vber jnen teglich / Vnd wird keine stercke in deinen henden sein.
    28Die Früchte deines Lands / vnd alle deine Erbeit wird ein Volck verzeren / das du nicht kennest / vnd wirst vnrecht leiden / vnd zustossen werden dein lebenlang.
    28Vnd wirst vnsinnig werden fur dem das deine augen sehen müssen.
    28DEr HERR wird dich schlahen mit einer bösen Drüs an den knien vnd waden / Das du nicht kanst geheilet werden / von den fussolen an / bis auff die scheitel.
    28DEr HERR wird dich vnd deinen König den du vber dich gesetzt hast / treiben vnter ein Volck / das du nicht kennest noch dein Veter / vnd wirst daselbs dienen andern Göttern / holtz vnd steinen.
    28Vnd wirst ein Schewsal / vnd ein Sprichwort vnd Spot sein vnter allen Völckern / da dich der HERR hin getrieben hat.
    28DV wirst viel Samens ausfüren auff das feld /vnd wenig einsammelen / Denn die Hewschrecken werdens abfressen.
    28Weinberge wirstu pflantzen vnd bawen / Aber keinen Wein trincken noch lesen / Denn die Würme werdens verzeren.
    28Olebewm wirstu haben in allen deinen Grentzen / Aber du wirst dich nicht salben mit Ole / denn dein Olebawm wird ausgerissen werden.
    28Söne vnd Töchter wirstu zeugen /vnd doch nicht haben / Denn sie werden gefangen weggefürt werden.
    28Alle deine Bewme / vnd Früchte deines Lands wird das Vnzifer fressen.
    28DEr Frembdling der bey dir ist / wird vber dich steigen vnd jmer oben schweben / Du aber wirst erunter steigen / vnd jmer vnterligen.
    28Er wird dir leihen / Du aber wirst jm nicht leihen / Er wird das Heubt sein / Vnd du wirst der Schwantz sein.
    28VND werden alle diese Flüche vber dich komen vnd dich verfolgen vnd treffen / bis du vertilget werdest / Darumb / das du der stim des HERRN deines Gottes nicht gehorchet hast / das du seine Gebot vnd Rechte hieltest / die er dir geboten hat.
    28Darumb werden Zeichen vnd Wunder an dir sein / vnd an deinem Samen ewiglich /
    28Das du dem HERRN deinem Gott nicht gedienet hast mit freude vnd lust deines hertzen / da du allerley gnug hattest.
    28Vnd wirst deinem Feinde / den dir der HERR zuschicken wird /dienen in hunger vnd durst / in blösse vnd allerley mangel / Vnd wird ein eisern Joch auff deinen Hals legen / bis das er dich vertilge.
    28DEr HERR wird ein Volck vber dich schicken /von ferne von der Welt ende / wie ein Adeler fleugt /des sprache du nicht verstehest /
    28ein frech Volck /das nicht ansihet die person des Alten / noch schonet der Jünglingen.
    28Vnd wird verzehren die frucht deines Viehs / vnd die frucht deines Landes / bis du vertilget werdest / Vnd wird dir nichts vberlassen an Korn / most / öle / an Früchten der ochsen vnd schafen / bis das dichs vmbbringe.
    28Vnd wird dich engsten in alle deinen Thoren / bis das es niderwerffe deine hohe vnd feste Mauren / darauff du dich verlessest / in alle deinem Lande / Vnd wirst geengstet wer den in allen deinen Thoren / in deinem gantzen Lande / das dir der HERR dein Gott gegeben hat.
    28DV wirst die Frucht deines Leibs fressen / das fleisch deiner Söne vnd deiner Töchter / die dir der HERR dein Gott gegeben hat / in der angst vnd not /da mit dich dein Feind drengen wird.
    28Das ein Man der zuuor seer zertlich vnd in lüsten gelebt hat vnter euch / wird seinem Bruder / vnd dem Weib in seinen armen / vnd dem Son der noch vbrig ist von seinen Sönen / vergönnen
    28zu geben jmand vnter jnen von dem fleisch seiner Söne / das er frisset / Sintmal jm nichts vbrig ist von allem gut / in der angst vnd not /da mit dich dein feind drengen wird in allen deinen Thoren.
    28EJn Weib vnter euch / das zuuor zertlich / vnd in lüsten gelebet hat / das sie nicht versucht hat jre Fussolen auff die erden zusetzen fur zertligkeit vnd wollust / Die wird dem Man in jren armen / vnd jrem son vnd jrer Tochter vergönnen /
    28die Affterburt die zwisschen jr eigen Beinen sind ausgangen / dazu jre Söne / die sie geboren hat / Denn sie werden sie fur allerley mangel heimlich essen / in der angst vnd not / damit dich dein Feind drengen wird in deinen Thoren.
    28WO du nicht wirst halten / das du thust alle wort dieses Gesetzs / die in diesem Buch geschrieben sind / das du fürchtest diesen herrlichen vnd schrecklichen Namen / den HERRN deinen Gott /
    28So wird der HERR wünderlich mit dir vmbgehen / mit plagen auff dich vnd deinen Samen / mit grossen vnd langwerigen Plagen / mit bösen vnd langwerigen Kranckheiten.
    28Vnd wird dir zuwenden alle Seuche Egypti / da fur du dich fürchtest / vnd werden dir anhangen.
    28Dazu alle Kranckheit vnd alle Plage / die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzs / wird der HERR vber dich komen lassen / bis du vertilget werdest.
    28Vnd wird ewr wenig Pöbels vberbleiben / die jr vorhin gewesen seid / wie die Stern am Himel nach der menge / Darumb das du nicht gehorchet hast der stim des HERRN deines Gottes.
    28VND wie sich der HERR vber euch zuuor frewete / das er euch guts thet vnd mehret euch / Also wird er sich vber euch frewen / das er euch vmbbringe vnd vertilge / Vnd werdet verstöret werden von dem Land da du einzeuchst jtzt einzunemen.
    28Denn der HERR wird dich zustrewen vnter alle Völcker / von eim ende der Welt bis ans ander / Vnd wirst daselbs andern Göttern dienen / die du nicht kennest / noch deine Veter / holtz vnd steinen.
    28DAzu wirstu vnter den selben Völckern kein bleibend wesen haben / vnd deine Fussolen werden keine ruge haben. Denn der HERR wird dir daselbs ein bebendes Hertz geben / vnd verschmachte Augen /vnd verdorrete Seele /
    28das dein Leben wird fur dir schweben. Nacht vnd tag wirstu dich fürchten / vnd deines Lebens nicht sicher sein.
    28Des morgens wirstu sagen / Ah / das ich den abend erleben möchte /Des abends wirstu sagen / Ah / das ich den morgen erleben möchte / fur furcht deines Hertzen / die dich schrecken wird / vnd fur dem das du mit deinen Augen sehen wirst.
    28VND der HERR wird dich mit Schiff vol wider in Egypten füren / durch den weg / dauon ich gesagt hab / Du solt jn nicht mehr sehen. Vnd jr werdet daselbs ewrn Feinden zu Knechten vnd Megden verkaufft werden / vnd wird kein Keuffer da sein.
    29DJS sind die wort des Bunds / den der HERR Mose geboten hat / zu machen mit den kindern Jsrael in der Moabiter land / zum andern mal / nach den er den selben mit jnen gemacht hatte in Horeb.
    29Vnd Mose rieff dem gantzen Jsrael / vnd sprach zu jnen /Jr habt gesehen alles was der HERR gethan hat in Egypten fur ewern augen / Dem Pharao mit alle seinen Knechten / vnd seinem gantzen Lande /
    29Die grossen versuchungen / die deine augen gesehen haben /das es grosse Zeichen vnd Wunder waren.
    29Vnd der HERR hat euch bis auff diesen heutigen tag noch nicht gegeben ein hertz / das verstendig were / Augen die da sehen / vnd Ohren die da höreten.
    29ER hat euch vierzig jar in der Wüsten lassen wandeln / Ewer Kleider sind an euch nicht veraltet / vnd dein Schuch ist nicht veraltet an deinen fussen.
    29Jr habt kein Brot gessen / vnd keinen Wein getruncken noch starcke Getrencke / Auff das du wissest / das ich der HERR ewer Gott bin.
    29VND da jr kamet an diesen Ort / zoch aus der könig Sihon zu Hesbon / vnd der könig Og zu Basan / vns entgegen mit vns zu streiten. Vnd wir haben sie geschlagen /
    29vnd jr Land eingenomen /vnd zum Erbteil gegeben den Rubenitern vnd Gadditern / vnd dem halben stam der Manassiter.
    29So haltet nu die wort dieses Bunds vnd thut darnach /Auff das jr weislich handeln müget in alle ewrem thun.
    29JR stehet heute alle fur dem HERRN ewrem Gott / die Obersten ewer stemmen / ewer Eltesten /ewr Amptleute / ein jederman in Jsrael /
    29ewer Kinder / ewer Weiber / dein Frembdling der in deinem Lager ist / beide dein Holtzhewer vnd deine Wasserschepffer /
    29Das du ein her gehen solt in dem Bund des HERRN deines Gottes / vnd in dem Eide / den der HERR dein Gott heute mit dir macht.
    29Auff das er dich heute jm zum Volck auffrichte / vnd er dein Gott sey / Wie er dir geredt hat / vnd wie er deinen vetern Abraham / Jsaac vnd Jacob geschworen hat.
    29DEnn ich mache diesen Bund vnd diesen Eid nicht mit euch alleine /
    29Sondern beide mit euch /die jr heute hie seid / vnd mit vns stehet fur dem HERRN vnserm Gott / vnd mit denen / die heute nicht mit vns sind.
    29Denn jr wisset / wie wir in Egyptenland gewonet haben / vnd mitten durch die Heiden gezogen sind / Durch welche jr zoget /
    29vnd sahet jre Grewel vnd jre Götzen holtz vnd stein / silber vnd gold / die bey jnen waren.
    29DAs nicht vieleicht ein Man / oder ein Weib /oder ein Gesind / oder ein Stam vnter euch sey / des hertz heute sich von dem HERRN vnserm Gott gewand habe / das es hin gehe vnd diene den Göttern dieser Völcker / vnd werde vieleicht eine wurtzel vnter euch / die da galle vnd wermut trage.
    29Vnd ob er schon höre die wort dieses Fluchs / dennoch sich segene in seinem hertzen / vnd spreche / Es gehet mir wol / weil ich wandel / wie es mein hertz dünckt /Auff das die Trunckene mit der Dürstigen da hin faren.
    29DA wird der HERR dem nicht gnedig sein /Sondern denn wird sein zorn vnd einer rauchen vber solchen Man / vnd werden sich auff jn legen alle Flüche die in diesem Buch geschrieben sind. Vnd der HERR wird seinen namen austilgen vnter dem Himel /
    29vnd wird jn absondern zum vnglück / aus allen stemmen Jsrael / lauts aller Flüche des Bunds /der in dem Buch dieses Gesetzs geschrieben ist.
    29SO werden denn sagen die Nachkomen ewr Kinder / die nach euch auff komen werden / vnd die Frembden / die aus fernen Landen komen / so sie die Plagen dieses Landes sehen / vnd die Kranckheiten /da mit sie der HERR beladen hat /
    29Das er alle jr Land mit schwefel vnd saltz verbrand hat / das sie nicht beseet werden mag / noch wechset / noch kein kraut drinnen auffgehet / Gleich wie Sodom / Gomorra / Adama vnd Zeboim vmbgekeret sind / die der HERR in seinem zorn vnd grim vmbgekeret hat /
    29So werden alle Völcker sagen / Warumb hat der HERR diesem Land also gethan? Was ist das fur so grosser grimmiger zorn?
    29SO wird man sagen / Darumb / Das sie den Bund des HERRN jrer veter Gott / verlassen haben /den er mit jnen machet / da er sie aus Egyptenland füret /
    29Vnd sind hin gegangen vnd haben andern Göttern gedienet / vnd sie angebetet / solche Götter die sie nicht kennen / vnd die jnen nichts gegeben haben.
    29Darumb ist des HERRN zorn ergrimmet vber dis Land das er vber sie hat komen lassen alle Flüche / die in diesem Buch geschrieben stehen /
    29Vnd der HERR hat sie aus jrem Lande gestossen /mit grossem zorn / grim vnd vngnaden / vnd hat sie in ein ander Land geworffen / wie es stehet heutiges tages.
    29DAS Geheimnis des HERRN vnsers Gottes ist offenbart / vns vnd vnsern Kindern ewiglich / das wir thun sollen alle wort dieses Gesetzs.
    30WEnn nu vber dich komet dis alles / es sey der Segen / oder der fluch / die ich dir furgelegt habe /vnd in dein hertz gehest / wo du vnter den Heiden bist / da dich der HERR dein Gott hin verstossen hat /
    30Vnd bekerest dich zu dem HERRN deinem Gott / das du seiner stim gehorchest / du vnd deine Kinder von gantzem Hertzen / vnd von gantzer Seele / in allem das ich dir heute gebiete /
    30So wird der HERR dein Gott deine Gefengnis wenden / vnd sich deiner erbarmen / vnd wird dich wider versamlen aus allen Völckern / da hin dich der HERR dein Gott verstrewet hat.
    30WEnn du bis an der Himel ende verstossen werest / So wird dich doch der HERR dein Gott von dannen samlen / vnd dich von dannen holen.
    30Vnd wird dich in das Land bringen / das deine Veter besessen haben / vnd wirst es einnemen / vnd wird dir guts thun / vnd dich mehren vber deine Veter.
    30Vnd der HERR dein Gott wird dein Hertz beschneiten /vnd das hertz deines Samens / Das du den HERRN deinen Gott liebest von gantzem Hertzen / vnd von gantzer Seelen / auff das du leben mügest.
    30Aber diese flüche wird der HERR dein Gott alle auff deine Feinde legen / vnd auff die dich hassen vnd verfolgen.
    30DV aber wirst dich bekeren vnd der stim des HERRN gehorchen / das du thust alle seine Gebot /die ich dir heute gebiete /
    30Vnd der HERR dein Gott wird dir glück geben in allen wercken deiner hende /An der Frucht deines Leibs / an der frucht deines Viehs / an der frucht deines Lands / das dirs zu gut kome. Denn der HERR wird sich wenden / das er sich vber dir frewe / dir zu gut / wie er sich vber deinen Vetern gefrewet hat /
    30Darumb / das du der stim des HERRN deines Gottes gehochest / zu halten seine Gebot vnd Rechte / die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes / So du dich wirst bekeren zu dem HERRN deinem Gott / von gantzem Hertzen / vnd von gantzer Seele.
    30Denn das gebot das ich dir heute gebiete / ist dir nicht verborgen / noch zu ferne /
    30noch im Himel / Das du möchtest sagen / Wer wil vns in den Himel faren / vnd vns holen / das wirs hören vnd thun?
    30Es ist auch nicht jenseid des Meers / Das du möchtest sagen / Wer wil vns vber das Meer faren /vnd vns holen / das wirs hören vnd thun?
    30Denn es ist das wort fast nahe bey dir / in deinem Munde / vnd in deinem Hertzen / das du es thust.
    30SJhe / Jch hab dir heute furgelegt / das Leben vnd das Gute / den Tod vnd das Böse /
    30der ich dir heute gebiete / das du den HERRN deinen Gott liebest / vnd wandelst in seinen Wegen / vnd seine Gebot / Gesetz vnd Rechte haltest / vnd leben mügest / vnd gemehret werdest / vnd dich der HERR dein Gott segene im Lande / da du einzeuchst / dasselb einzunemen.
    30WEndestu aber dein hertz / vnd gehorchest nicht / sondern lessest dich verfüren / das du andere Götter anbetest vnd jnen dienest /
    30So verkündige ich euch heute / Das jr vmbkomen werdet / vnd nicht lange in dem Lande bleiben / da du hin einzeuchst vber den Jordan / dasselbe einzunemen.
    30JCH neme Himel vnd Erden heute vber euch zu Zeugen / Jch habe euch Leben vnd Tod / Segen vnd Fluch furgelegt / Das du das Leben erwelest / vnd du vnd dein Samen leben mügest.
    30Das jr den HERRN ewern Gott liebet vnd seiner stimme gehorchet vnd jm anhanget / Denn das ist dein Leben vnd dein langs Alter / das du im Lande wonest / das der HERR deinen vetern Abraham / Jsaac vnd Jacob geschworen hat jnen zu geben.
    31VND Mose gieng hin / vnd redet diese wort mit dem gantzen Jsrael /
    31vnd sprach zu jnen / Jch bin heute hundert vnd zwenzig jar alt / Jch kan nicht mehr aus vnd eingehen / Dazu hat der HERR zu mir gesagt / Du solt nicht vber diesen Jordan gehen.
    31Der HERR dein Gott wird selber fur dir her gehen / Er wird selber diese Völcker fur dir her vertilgen / das du sie einnemest / Josua der sol fur dir hin vbergehen / wie der HERR geredt hat.
    31Vnd der HERR wird jnen thun / wie er gethan hat Sihon / vnd Og den königen der Amoriter vnd jrem Lande / welche er vertolget hat /
    31Wenn sie nu der HERR fur euch geben wird / So solt jr jnen thun nach allem Gebot / das ich euch geboten habe.
    31SEid getrost vnd vnuerzagt / fürchtet euch nicht /vnd last euch nicht fur jnen grawen / Denn der HERR dein Gott wird selber mit dir wandeln / vnd wird die Hand nicht abthun noch dich verlassen.
    31VND Mose rieff Josua / vnd sprach zu jm / fur den augen des gantzen Jsrael / Sey getrost vnd vnuerzagt / Denn du wirst dis Volck ins Land bringen / das der HERR jren Vetern geschworen hat jnen zu geben / vnd du wirst es vnter sie austeilen.
    31Der HERR aber / der selber fur euch her gehet / der wird mit dir sein / vnd wird die hand nicht abthun noch dich verlassen / Fürchte dich nicht vnd erschrick nicht.
    31VND Mose schreib dis Gesetz / vnd gabs den Priestern / den kindern Leui / die die Lade des Bunds des HERRN trugen / vnd allen eltesten Jsrael.
    31Vnd gebot jnen / vnd sprach / Ja vber sieben jar / zur zeit des Erlasjars / am Fest der Laubhütten /
    31wenn das gantze Jsrael kompt zu erscheinen fur dem HERRN deinem Gott / an dem Ort / den er erwelen wird / soltu dis Gesetz fur dem gantzen Jsrael ausruffen lassen /fur jren ohren /
    31nemlich / fur der versamlung des Volcks / beide der Menner vnd Weiber / Kinder vnd deines Frembdlings der in deinem Thor ist / Auff das sie hören vnd lernen / da mit sie den HERRN jren Gott fürchten / vnd halten / das sie thun alle wort dieses Gesetzs /
    31Vnd das jre kinder / die es nicht wissen / auch hören vnd lernen / da mit sie den HERRN ewrn Gott fürchten / alle ewr lebtage / die jr auff dem Lande lebet / darein jr gehet vber den Jordan einzunemen.
    31VND der HERR sprach zu Mose / Sihe / Deine zeit ist erbey komen / das du sterbest / Ruffe Josua /vnd trettet in die Hütten des Stiffts / das ich jm befelh thue. Mose gieng hin mit Josua / vnd tratten in die Hütten des Stiffts /
    31Der HERR aber erschein in der Hütten / in einer Wolckenseule / vnd dieselb Wolckenseule stund in der Hüttenthür.
    31VND der HERR sprach zu Mose / Sihe / du wirst schlaffen mit deinen Vetern / Vnd dis Volck wird auffkomen / vnd wird frembden Göttern nachhuren des Lands / darein sie komen / vnd wird mich verlassen / vnd den Bund faren lassen / den ich mit jm gemacht habe.
    31So wird mein zorn ergrimmen vber sie zur selben zeit / vnd werde sie verlassen / vnd mein Andlitz fur jnen verbergen / das sie verzeret werden. Vnd wenn sie denn viel vnglück vnd angst treffen wird / werden sie sagen / Hat mich nicht dis vbel alles betretten / weil mein Gott nicht mit mir ist?
    31Jch aber werde mein Andlitz verbergen zu der zeit /vmb alles bösen willen / das sie gethan haben / das sie sich zu andern Göttern gewand haben.
    31SO schreibet euch nu dis Lied / vnd leret es die kinder Jsrael / vnd legets in jren mund / das mir das Lied ein Zeuge sey vnter den kindern Jsrael /
    31Denn ich wil sie ins Land bringen / das ich jren Vetern geschworen habe / da milch vnd hönig innen fleusst. Vnd wenn sie essen vnd sat vnd fett werden / So werden sie sich wenden zu andern Göttern vnd jnen dienen / vnd mich lestern / vnd meinen Bund fahren lassen.
    31Vnd wenn sie denn viel vnglück vnd angst betretten wird / So sol dis Lied jnen antworten zum zeugnis / Denn es sol nicht vergessen werden aus dem mund jres Samens. Denn ich weis jr gedancken /damit sie schon jtzt vmbgehen / ehe ich sie ins land bringe / das ich geschworen habe.
    31ALso schreib Mose dis Lied zur selbigen zeit /vnd leret es die kinder Jsrael.
    31Vnd befalh Josua dem son Nun / vnd sprach / Sey getrost vnd vnuerzagt / Denn du solt die kinder Jsrael ins Land füren /das ich jnen geschworen habe / Vnd ich wil mit dir sein.
    31DA nu Mose die wort dieses Gesetzs gantz ausgeschrieben hatte in ein Buch /
    31gebot er den Leuiten / die die Laden des Zeugnis des HERRN trugen / vnd sprach /
    31Nempt das Buch dieses Gesetzs /vnd legt es in die seite der Laden des Bunds des HERRN ewrs Gottes / das es daselbs ein Zeuge sey wider dich /
    31Denn ich kenne deinen vngehorsam vnd halstarrigkeit. Sihe / weil ich noch heute mit euch lebe / seid jr vngehorsam gewest wider den HERRN /Wie viel mehr nach meinem tode.
    31SO versamlet nu fur mich alle Eltesten ewr stemme vnd ewr Amptleute / das ich diese wort fur jren ohren rede / vnd Himel vnd Erden wider sie zu Zeugen neme.
    31Denn ich weis / das jrs nach meinem tode verderben werdet / vnd aus dem wege tretten /den ich euch geboten habe / So wird euch denn vnglück begegen hernach / darumb / das jr vbel gethan habt fur den augen des HERRN / das jr jn erzürnet durch ewr hende werck.
    31Also redet Mose die wort dieses Lieds gantz ausfur den ohren der gantzen gemeine Jsrael.
    32MErckt auff jr Himel / ich wil reden / vnd die Erde höre die Rede meins Munds.
    32Meine Lere trieffe wie der Regen / Vnd meine Rede fliesse wie Thaw. Wie der Regen auff das gras / vnd wie die tropffen auff das kraut.
    32DEnn ich wil den Namen des HERRN preisen /Gebt vnserm Gott allein die Ehre.
    32Er ist ein Fels / seine werck sind vnstrefflich /Denn alles was er thut das ist recht. Trew ist Gott vnd kein böses an jm / Gerecht vnd from ist er.
    32DJe verkerete vnd böse Art fellet von jm ab / Sie sind schandflecken / vnd nicht seine Kinder.
    32DAnckestu also dem HERRN deinem Gott / du tol vnd töricht Volck? Jst er nicht dein Vater / vnd dein Herr? Jsts nicht er allein der dich gemacht vnd bereitet hat.
    32GEdenck der vorigen zeit bis da her / vnd betrachte was er gethan hat an den alten Vetern / Frage deinen Vater / der wird dirs verkündigen / deine Eltesten / die werden dirs sagen.
    32Da der allerhöhest die Völcker zerteilet / vnd zerstrewet der Menschen kinder. Da setzt er die grentzen der Völcker / Nach der zal der kinder Jsrael.
    32Denn des HERRN teil ist sein Volck / Jacob ist die schnur seines Erbs.
    32ER fand jn in der wüsten / in der dürren Einöde /da es heulet. Er füret jn vnd gab jm das Gesetz / Er behütet jn wie sein Augapffel.
    32Wie ein Adeler ausfüret seine Jungen / vnd vber jnen schwebet. ER breitet seine fittich aus / vnd nam jn / vnd trug sie auff seinen flügeln.
    32Der HERR allein leitet jn / Vnd war kein frembder Gott mit jm.
    32ER lies jn hoch her faren auff Erden Vnd neeret jn mit den Früchten des feldes. Vnd lies jn Honig saugen aus den felsen / Vnd Ole aus den harten steinen.
    32Butter von den Kühen / vnd milch von schafen sampt dem fetten von den Lemmern. Vnd feiste Wider vnd Böcke mit fetten nieren / vnd Weitzen / Vnd trencket jn mit guten Draubenblut.
    32Da er aber fett vnd satt ward / ward er geil. Er ist fett vnd dick vnd starck worden. Vnd hat den Gott faren lassen / der jn gemacht hat /Er hat den Fels seins Heils geringe geachtet.
    32Vnd hat jn zu Eiuer gereitzet durch Frembde /Durch die Grewel hat er jn erzürnet.
    32Sie haben den Feldteufeln geopffert / vnd nicht jrem Gott / den Göttern die sie nicht kenneten / Den newen / die vor nicht gewest sind / die ewr Veter nicht geehret haben.
    32Deinen Fels der dich gezeuget hat / hastu aus der acht gelassen / Vnd hast vergessen Gottes / der dich gemacht hat.
    32VND da es der HERR sahe / Ward er zornig vber seine Söne vnd Töchter.
    32Vnd er sprach / Jch wil mein Andlitz fur jnen verbergen / wil sehen was jnen zu letzt widerfaren wird / Denn es ist ein verkerete Art / Es sind vntrewe Kinder.
    32Sie haben mich gereitzt an dem / das nicht Gott ist / Mit jrer Abgötterey haben sie mich erzürnet. Vnd ich wil sie wider reitzen an dem / das nicht ein Volck ist / An eim nerrichten Volck wil ich sie erzürnen.
    32DEnn das Fewr ist angangen durch meinen zorn / Vnd wird brennen / bis in die vntersten Hell. Vnd wird verzehren das Land mit seinem Gewechs / Vnd wird anzünden die Grundfest der berge.
    32Jch wil alles Vnglück vber sie heuffen / Jch wil alle meine Pfeile in sie schiessen.
    32Fur Hunger sollen sie verschmachten / vnd verzeret werden vom Fiber / vnd jehem Tod. Jch wil der Thier zeene vnter sie schicken / vnd Schlangengifft.
    32Auswendig wird sie das Schwert berauben /vnd inwendig das Schrecken / Beide Jünglinge vnd Jungfrawen / die Seuglinge mit dem grawen Man.
    32Jch wil sagen / Wo sind sie? Jch werde jr gedechtnis auffheben vnter den Menschen.
    32WEnn ich nicht den zorn der Feinde schewete /das nicht jre Feinde stoltz würden / vnd möchten sagen / Vnser macht ist hoch / vnd der HERR hat nicht solchs alles gethan.
    32Denn es ist ein Volck da kein Rat in ist / Vnd ist kein verstand in jnen.
    32O das sie weise weren vnd vernemen solchs /Das sie verstünden / was jnen hernach begegen wird.
    32Wie gehets zu / das einer wird jr tausent jagen /Vnd zween werden zehen tausent flüchtig machen: Jsts nicht also / das sie jr Fels verkaufft hat? Vnd der HERR hat sie vbergeben.
    32Denn vnser Fels ist nicht wie jrer Fels / Des sind vnser Feinde selbs Richter.
    32Denn jr Weinstock ist des weinstocks zu Sodom / vnd von dem acker Gomorra / Jre Drauben sind gall / Sie haben bittere beere.
    32Jr wein ist Trachengifft / Vnd wütiger Ottern gall.
    32Jst solchs nicht bey mir verborgen? Vnd versiegelt in meinen schetzen?
    32DJE Rache ist mein / Jch wil vergelten / Zu seiner zeit sol jr fuss gleitten / Denn die zeit jres vnglücks ist nahe / vnd jr künfftiges eilete erzu.
    32DEnn der HERR wird sein Volck richten / Vnd vber seine Knechte wird er sich erbarmen. Denn er wird ansehen / das jre Macht da hin ist /Vnd beide das verschlossen vnd verlassen weg ist.
    32Vnd man wird sagen / Wo sind jre Götter? Jr Fels darauff sie traweten?
    32Von welcher Opffer sie fett assen / vnd trancken den wein jres Tranckopffers / Last sie auffstehen vnd euch helffen / vnd euch schützen.
    32SEhet jr nu / das Jchs allein bin / Vnd ist kein Gott neben mir? Jch kan tödten vnd lebendig machen / Jch kan schlagen vnd kan heilen / Vnd ist niemand der aus meiner Hand errette.
    32Denn ich wil meine Hand in den Himel heben /Vnd wil sagen / Jch lebe ewiglich.
    32Wenn ich den blitz meines Schwerts wetzen werde / Vnd meine Hand zur straffe greiffen wird. So wil ich mich wider rechen an meinen Feinden /Vnd denen die mich hassen / vergelten.
    32Jch wil meine Pfeil mit blut truncken machen / Vnd mein Schwert sol fleisch fressen. Vber dem blut der Erschlagenen / vnd vber dem gefengnis / Vnd vber dem entblösseten heubt des Feindes.
    32Jauchtzet alle / die jr sein Volck seid / Denn er wird das blut seiner Knechte rechen. Vnd wird sich an seinen Feinden rechen / Vnd gnedig sein dem Lande seines Volcks.
    32VND Mose kam vnd redet alle wort dieses Liedes / fur den ohren des Volcks / er vnd Josua der son Nun.
    32Da nu Mose solchs alles ausgeredt hatte zum gantzen Jsrael /
    32sprach er zu jnen / Nemet zu hertzen alle wort / die ich euch heute bezeuge / das jr ewren Kindern befehlt / das sie halten vnd thun alle wort dieses Gesetzs.
    32Denn es ist nicht ein vergeblich wort an euch / sondern es ist ewr leben / Vnd solch wort wird ewr Leben verlengen auff dem Lande / da jr hin gehet vber den Jordan / das jrs einnemet.
    32VND der HERR redet mit Mose desselben tages / vnd sprach /
    32Gehe auff das gebirge Abarim auff den berg Nebo / der da ligt im Moabiter land /gegen Jeriho vber / vnd besihe das land Canaan / das ich den kindern Jsrael zum eigenthum geben werde.
    32Vnd stirb auff dem Berg / wenn du hin auff komen bist / vnd versamle dich zu deinem Volck / Gleich wie dein bruder Aaron starb auff dem berge Hor / vnd sich zu seinem Volck versamlet /
    32Darumb / das jr euch an mir versündigt habt vnter den kindern Jsrael / bey dem Hadderwasser zu Kades in der wüsten Zin / das jr mich nicht heiligetet vnter den kindern Jsrael.
    32Denn du solt das Land gegen dir sehen / das ich den kindern Jsrael gebe / Aber du solt nicht hinein komen.
    33DJS ist der Segen / da mit Mose der man Gottes die kinder Jsrael / vor seinem tod segenet /
    33Vnd sprach / Der HERR ist von Sinai komen / vnd ist jnen auffgangen von Seir / Er ist erfur gebrochen von dem berge Paran / vnd ist komen mit viel tausent Heiligen. Zu seiner rechten Hand ist ein fewrigs Gesetz an sie.
    33Wie hat er die Leute so lieb / Alle seine Heiligen sind in deiner hand / Sie werden sich setzen zu deinen füssen / vnd werden lernen von deinen worten.
    33Mose hat vns das Gesetz geboten / dem Erbe der gemeine Jacob.
    33Vnd er verwaltet das Ampt eines Königes /vnd hielt zusamen die Heubter des volcks sampt den stemmen Jsrael.
    33RVben lebe vnd sterbe nicht / Vnd sein Pöbel sey gering.
    33DJs ist der segen Juda / Vnd er sprach / HERR erhöre die stim Ju da / mache jn zum Regenten in seinem Volck / vnd las seine macht gros werden. Vnd jm müsse wider seine Feinde geholffen werden.
    33VND zu Leui sprach er / Dein Recht vnd dein Liecht bleibe bey deinem heiligen Man / den du versucht hast zu Massa / da jr haddertet am Hadderwasser.
    33Wer zu seinem Vater vnd zu seiner Mutter spricht / Jch sehe jn nicht / vnd zu seinem Bruder / Jch kenne jn nicht / vnd zu seinem Son / Jch weis nicht / die halten deine Rede vnd bewaren deinen Bund.
    33Die werden Jacob deine Rechte leren / vnd den Jsrael dein Gesetze / Die werden Reuchwerg fur deine Nasen legen / vnd gantze Opffer auff deinen Altar.
    33HERR segene sein vermügen / vnd las dir gefallen die werck seiner hende / Zuschlage den rücken dere / die sich wider jn aufflehnen / vnd dere die jn hassen / das sie nicht auffkomen.
    33VND zu BenJamin sprach er / Das liebliche des HERRN wird sicher wonen / Alle zeit wird er vber jm halten / vnd wird zwisschen seinen Schuldnern wonen.
    33VND zu Joseph sprach er / Sein Land ligt im Segen des HERRN / Da sind edle Früchte vom Himel / vom taw / vnd von der tieffen die hunden ligt.
    33Da sind edle früchte von der Sonnen / vnd edle reiffe früchte der Monden.
    33Vnd von den hohen Bergen gegen morgen / vnd von den Hügeln fur vnd fur /
    33Vnd edlen früchten von der Erden / vnd was drinnen ist. Die gnade des der in dem Busch wonete /kome auff das heubt Joseph / vnd auff den scheitel des Nasir vnter seinen Brüdern.
    33Seine herrligkeit ist wie ein erstgeborner Ochse / vnd seine Hörner sind wie Einhörners hörner / Mit den selben wird er die Völcker stossen zu hauff / bis an des Lands ende /Das sind die tausent Ephraim / vnd die tausent Manasse.
    33VND zu Sebulon sprach er / Sebulon frew dich deines auszogs. Aber Jsaschar frew dich deiner Hütten.
    33Sie werden die Völcker auff den Berg ruffen /vnd daselbs opffern Opffer der gerechtigkeit. Denn sie werden die menge des Meers saugen / vnd die versenckte Schetz im sande.
    33VND zu Gad sprach er / Gad sey gesegenet der Raummacher / Er ligt wie ein Lew / vnd raubet den arm vnd die scheitel.
    33Vnd er sahe das jm ein Heubt gegeben war / ein Lerer der verborgen ist / welcher kam mit den Obersten des Volcks / vnd verschafft die Gerechtigkeit des HERRN / vnd seine Rechte an Jsrael.
    33VND zu Dan sprach er / Dan ein junger Lewe /Er wird fliessen von Basan.
    33VND zu Naphthali sprach er / Naphthali wird gnug haben / was er begerd / vnd wird vol Segens des HERRN sein / Gegen abend vnd mittag wird sein Besitz sein.
    33VND zu Asser sprach er / Asser sey gesegenet mit Sönen / Er sey angenem seinen Brüdern / vnd tuncke seinen fus in öle /
    33Eisen vnd ertz sey an seinen schuhen / Dein alter sey wie deine jugent.
    33ES ist kein Gott / als der Gott des Gerechten /Der im Himel sitzt der sey deine hülffe / Vnd des herrligkeit in wolcken ist /
    33Das ist die Wonung Gottes von anfang / vnd vnter den Armen ewiglich. Vnd er wird fur dir her deinen Feind austreiben / vnd sagen / Sey vertilget.
    33Jsrael wird sicher alleine wonen / Der brun Jacob wird sein auff dem Lande da korn vnd most ist / dazu sein Himel wird mit taw trieffen.
    33Wol dir Jsrael / wer ist dir gleich? O Volck / das du durch den HERRN selig wirst / der deiner hülffe Schilt / vnd das schwert deines Siegs ist / Deinen Feinden wirds feilen / Aber du wirst auff jrer Höhe einher tretten.
    34VND Mose gieng von dem gefilde der Moabiter / auff den berg Nebo / auff die spitze des gebirgs Pisga / gegen Jeriho vber / Vnd der HERR zeiget jm das gantze land Gilead bis gen Dan /
    34vnd das gantze Naphthali / vnd das land Ephraim vnd Manasse / vnd das gantze land Juda / bis an das eusserste Meer /
    34vnd gegen Mittag / vnd die Gegend der breite Jeriho der Palmenstad bis gen Zoar.
    34Vnd der HERR sprach zu jm / Dis ist das Land / das ich Abraham / Jsaac vnd Jacob geschworen habe / vnd gesagt / Jch wil es deinem Samen geben / Du hast es mit deinen augen gesehen / Aber du solt nicht hin vbergehen.
    34ALso starb Mose der knecht des HERRN daselbs / im Lande der Moabiter / nach dem wort des HERRN.
    34Vnd er begrub jn im Tal im Lande der Moabiter / gegen dem hause Peor / vnd hat niemand sein Grab erfahren / bis auff diesen heutigen tag.
    34Vnd Mose war hundert vnd zwenzig jar alt / da er starb / Seine augen waren nicht tunckel worden / vnd seine krafft war nicht verfallen.
    34Vnd die kinder Jsrael beweineten Mose im gefilde der Moabiter /dreissig tage / vnd wurden volendet die tage des weinens vnd klagens vber Mose.
    34JOsua aber der son Nun ward erfüllet mit dem Geist der weisheit / Denn Mose hatte seine hende auff jn gelegt / Vnd die kinder Jsrael gehorchten jm / vnd thaten wie der HERR Mose geboten hatte.
    34Vnd es stund hin furt kein Prophet in Jsrael auff / wie Mose /den der HERR erkennet hette von angesicht /
    34zu allerley Zeichen vnd Wunder / dazu jn der HERR sandte / das er sie thete in Egyptenland / an Pharao vnd an allen seinen Knechten / vnd an allen seinem Lande /
    34vnd zu aller dieser mechtiger Hand vnd grossen Gesichten / die Mose thet fur den augen des gantzen Jsraels.