• [german1] 18
    German Luther Bible 1545
  • 1Mose 2Mose 3Mose 4Mose 5Mose Josua Richter


    3Mose

    1VND der HERR rieff Mose / vnd redet mit jm von der Hütten des Stiffts / vnd sprach.
    1Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich zu jnen / Welcher vnter euch dem HERRN ein Opffer thun wil / der thue es von dem Vieh / von rindern / vnd schafen.
    1WJL er ein Brandopffer thun von rindern / So opffer er ein Menlin das on wandel sey / fur der thür der Hütten des Stiffts / das es dem HERRN angeneme sey von jm.
    1Vnd lege seine hand auff des Brandopffers heubt / So wird es angeneme sein / vnd jn versünen.
    1Vnd sol das jung Rind schlachten fur dem HERRN / vnd die Priester / Aarons söne / sollen das Blut erzu bringen / vnd auff den Altar vmbher sprengen / der fur der thür der Hütten des Stiffts ist.
    1Vnd man sol dem Brandopffer die haut abziehen / vnd es sol in stück zuhawen werden.
    1Vnd die söne Aarons des Priesters sollen ein fewr auff den Altar machen /vnd holtz oben drauff legen /
    1vnd sollen die stück /nemlich / den Kopff vnd das Fett auff das holtz legen / das auff dem fewr auff dem Altar ligt.
    1Das Eingeweide aber vnd die Schenckel sol man mit wasser wasschen / vnd der Priester sol das alles anzünden auff dem Altar zum Brandopffer / Das ist ein Fewr zum süssen geruch dem HERRN.
    1WJL er aber von schafen oder zigen ein Brandopffer thun / So opffer er ein Menlin das on wandel sey.
    1Vnd sol es schlachten zur seiten des Altars gegen Mitternacht fur dem HERRN / vnd die Priester / Aarons söne / sollen sein Blut auff den Altar vmbher sprengen.
    1Vnd man sol es in stücke zuhawen / vnd der Priester sol den Kopff vnd das Fett auff das holtz vnd fewr das auff dem Altar ist / legen.
    1Aber das Eingeweide vnd die Schenckel sol man mit wasser wasschen / Vnd der Priester sol es alles opffern vnd anzünden auff dem Altar zum Brandopffer / Das ist ein Fewr zum süssen geruch dem HERRN.
    1WJL er aber von Vogeln dem HERRN ein Brandopffer thun / so thue ers von Dorteltauben oder von Jungtauben.
    1Vnd der Priester sols zum Altar bringen / vnd jm den Kopff abkneipen / das es auff dem Altar angezündet werde / vnd sein Blut ausbluten lassen an der wand des Altars.
    1Vndseinen Kropff mit seinen feddern sol man neben dem Altar gegen dem morgen auff den asschen hauffen werffen /
    1vnd sol seine Flügel spalten / aber nicht abbrechen / Vnd also sols der Priester auff dem Altar anzünden auff dem holtz auffm fewr zum Brandopffer /Das ist ein Fewr zum süssen geruch dem HERRN.
    2WEnn eine Seele dem HERRN ein Speisopffer thun wil / So sol es von Semelmelh sein / vnd sol Ole drauff giessen / vnd Weyrauch drauff legen /
    2vnd also bringen zu den Priestern Aarons sönen. Da sol der Priester seine hand vol nemen von demselben Semelmelh vnd Ole / sampt dem gantzen Weyrauch /vnd anzünden zum Gedechtnis auff dem Altar / Das ist ein Fewr zum süssen geruch dem HERRN.
    2Das vbrige aber vom Speisopffer sol Aarons vnd seiner Söne sein / Das sol das Allerheiligst sein von den Fewrn des HERRN.
    2WJl er aber sein Speisopffer thun vom gebacken im ofen / So neme er Kuchen von Semelmelh vngesewrt / mit Ole gemenget / vnd vngesewrte Fladen mit öle bestrichen.
    2Jst aber dein Speisopffer etwas vom gebacken in der pfannen / So sols von vngesewrtem Semelmelh / mit öle gemenget sein /
    2Vnd solts in stück zuteilen / vnd öle darauff giessen / so ists ein Speisopffer.
    2Jst aber dein Speisopffer etwas auff dem rost geröstet / So soltu es von Semelmelh mit öle machen /
    2Vnd solt das Speisopffer / das du von solcherley machen wilt dem HERRN / zu dem Priester bringen / der sols zu dem Altar bringen /
    2vnd desselben Speisopffer Heben zum Gedechtnis / vnd anzünden auff dem Altar / Das ist ein Fewr zum süssen geruch dem HERRN.
    2Das vbrige aber sol Aarons vnd seiner Söne sein / Das sol das Allerheiligst sein von den Fewrn des HERRN.
    2ALle Speisopffer / die jr dem HERRN opffern wolt / solt jr on sawrteig machen / Denn kein sawrteig / noch Honig sol drunter dem HERRN zum Fewr angezündet werden.
    2Aber zum Erstling solt jr sie dem HERRN bringen / Aber auff keinen Altar sollen sie komen zum süssen geruch.
    2Alle deine Speisopffer soltu saltzen / vnd dein Speisopffer sol nimer on saltz des Bundes deines Gottes sein / Denn in alle deinem Opffer soltu saltz opffern.
    2WJltu aber ein Speisopffer dem HERRN thun von den ersten früchten / Soltu die Sangen am fewr gederret klein zustossen / vnd also das Speisopffer deiner ersten Früchte opffern /
    2vnd solt Ole drauff thun / vnd Weyrauch draufflegen / so ists ein Speisopfer.
    2Vnd der Priester sol von dem zustossen / vnd vom öle mit dem gantzen weyrauch / anzünden zum Gedechtnis / Das ist ein Fewr dem HERRN.
    3JST aber sein opffer ein Danckopffer / von Rindern / es sey ein ochs oder kue / Sol ers opffern fur dem HERRN / das on wandel sey.
    3Vnd sol seine hand auff desselben heubt legen / vnd schlachten fur der thür der Hütten des Stiffts. Vnd die Priester / Aarons söne / sollen das Blut auff den Altar vmb her sprengen.
    3Vnd sol von dem Danckopffer dem HERRN opffern / nemlich / alles fett am eingeweide /
    3vnd die zwo nieren / mit dem fett das dran ist an den lenden / vnd das netz vmb die lebber / an den nieren abgerissen.
    3Vnd Aarons söne sollens anzünden auff dem Altar zum Brandopffer / auff dem holtz das auff dem fewr ligt / Das ist ein Fewr zum süssen geruch dem HERRN.
    3WJl er aber dem HERRN ein Danckopffer von kleinem Vieh thun / es sey ein scheps oder schaf / so sols on wandel sein.
    3Jsts ein Lemblin / sol ers fur den HERRN bringen /
    3vnd sol seine hand auff desselben heubt legen / vnd schlachten fur der Hütten des Stiffts / Vnd die söne Aarons sollen sein Blut auff den Altar vmbher sprengen.
    3Vnd sol also von dem Danckopffer dem HERRN opffern zum fewr / nemlich / sein fett / den gantzen schwantz / von dem rücken abgerissen / vnd alles fett am eingeweide /
    3die zwo nieren mit dem fett das dran ist an den lenden /vnd das netz vmb die lebber / an den nieren abgerissen.
    3Vnd der Priester sols anzünden auff dem Altar / zur speise des Fewrs dem HERRN.
    3JST aber sein Opffer ein Zige / vnd bringts fur den HERRN /
    3Sol er seine hand auff jr heubt legen / vnd sie schlachten fur der Hütten des Stiffts /Vnd die söne Aarons sollen das Blut auff den Altar vmbher sprengen.
    3Vnd sol dauon opffern ein Opffer dem HERRN / nemlich / das fett am eingeweide /
    3die zwo nieren mit dem fett das dran ist an den lenden / vnd das netz vber der lebber / an den nieren abgerissen.
    3Vnd der Priester sols anzünden auff dem Altar zur speise des Fewrs zum süssen geruch. ALles fett ist des HERRN /
    3Das sey ein ewiger Sitte bey ewren Nachkomen / in allen ewren Wonungen / das jr kein Fett noch Blut esset.
    4VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    4Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich. Wenn eine Seele sündigen würde aus versehen / an jrgent einem Gebot des HERRN / das sie nicht thun solt.
    4Nemlich / so ein Priester der gesalbet ist / sündigen würde / das er das Volck ergert1 / Der sol fur seine sünde / die er gethan hat einen jungen Farren bringen der on wandel sey / dem HERRN zum Sündopffer.
    4Vnd sol den Farren fur die thür der Hütten des Stiffts bringen fur den HERRN / vnd seine hand auff des selben heubt legen / vnd schlachten fur dem HERRN.
    4Vnd der Priester der gesalbet ist / sol des Farren bluts nemen / vnd in die Hütten des Stiffts bringen /
    4Vnd sol seinen finger in das Blut tuncken /vnd da mit sieben mal sprengen fur dem HERRN / fur dem Furhang im Heiligen.
    4Vnd sol des selben bluts thun auff die hörner des Reuchaltars / der fur dem HERRN in der Hütten des Stiffts stehet / vnd alles Blut giessen an den boden des Brandopffersaltars /der fur der hütten thür des Stiffts stehet.
    4Vnd alles fett des Sündopffers sol er Heben / nemlich / das fett am eingeweide /
    4die zwo nieren / mit dem fett das dran ist an den lenden / vnd das netz vber der lebber /an den nieren abgerissen /
    4Gleich wie ers Hebt vom ochsen im Danckopffer / vnd sols anzünden auff dem Brandopffersaltar.
    4Aber das fell des Farren / mit allem fleisch sampt dem kopff / vnd schenckeln / vnd das eingeweide / vnd den mist /
    4das sol er alles hinausfüren ausser dem Lager / an eine reine stete / da man die Asschen hinschüttet / vnd sols verbrennen auff dem holtz mit fewr.
    4WEns eine gantze Gemeine in Jsrael versehen würde / vnd die that fur jren augen verborgen were /das sie jrgent wider ein Gebot des HERRN gethan hetten / das sie nicht thun solten / vnd sich also verschuldeten /
    4Vnd darnach jrer sunde innen würden /die sie gethan hetten / Sollen sie einen jungen Farren dar bringen zum Südopffer / vnd fur die thür der Hütten des Stiffts stellen.
    4Vnd die Eltesten von der Gemeine sollen jre hende auff sein heubt legen fur dem HERRN / vnd den Farren schlachten fur dem HERRN.
    4Vnd der Priester der gesalbet ist / sol des bluts vom Farren in die hütten des Stiffts bringen /
    4vnd mit seinem finger drein tuncken / vnd sieben mal sprengen fur dem HERRN / fur dem Furhang.
    4Vnd sol des bluts auff die hörner des Altars thun /der fur dem HERRN stehet in der Hütten des Stiffts. Vnd alles ander blut an den boden des Brandopffersaltar giessen / der fur der thür der Hütten des Stiffts stehet.
    4Alles sein fett aber sol er Heben / vnd auff dem Altar anzünden.
    4Vnd sol mit dem Farren thun / wie er mit dem farren des Sündopffers gethan hat / Vnd sol also der Priester sie versünen / so wirds jnen vergeben.
    4Vnd sol den Farren ausser dem Lager füren vnd verbrennen / wie er den vorigen Farren verbrand hat / das sol das Sündopffer der Gemeine sein.
    4WEnn aber ein Fürst sundiget / vnd jrgent wider des HERRN / seins Gottes gebot thut / das er nicht thun solt / vnd versihets / das er sich verschuldet /
    4vnd wird seiner sünde innen die er gethan hat. Der sol zum Opffer bringen / einen Zigenbock on wandel /
    4vnd seine hand auff des Bocks heubt legen / vnd jn schlachten an der stat / da man die Brandopffer schlachtet fur dem HERRN Das sey sein Sündopffer.
    4Da sol denn der Priester des bluts von dem Sündopffer nemen mit seinem finger / vnd auff die hörner des Brandopffersaltar thun / vnd das ander blut an den boden des Brandopffersaltar giessen.
    4Aber alles sein fett sol er auff dem Altar anzünden / gleich wie das fett des Danckopffers / Vnd sol also der Priester seine Sunde versünen / so wirds jm vergeben.
    4WEns aber eine Seele vom gemeinen Volck versihet vnd sündiget / das sie jrgent wider der Gebot des HERRN eines thut / das sie nicht thun solt / vnd sich also verschuldet /
    4vnd jrer sünde innen wird / die sie gethan hat / Die sol zum Opffer eine Zigen bringen on wandel / fur die sünde die sie gethan hat /
    4Vnd sol jre hand auff des Sündopffers heubt legen /vnd schlachten an der stete des Brandopffers.
    4Vnd der Priester sol des bluts mit seinem finger nemen /vnd auff die hörner des Altars des Brandopffers thun /vnd alles blut an des Altars boden giessen.
    4Alle sein fett aber sol er abreissen / wie er das fett des Danckopffers abgerissen hat / vnd sols anzünden auff dem Altar zum süssen geruch dem HERRN / Vnd sol also der Priester sie versünen / so wirds jr vergeben.
    4WJrd er aber ein schaf zum Sündopffer bringen /so bringe er das eine Sie ist / on wandel /
    4Vnd lege seine hand auff des Sündopffers heubt vnd schlacht es zum Sündopffer / an der stete / da man die Brandopffer schlachtet.
    4Vnd der Priester sol des bluts mit seinem finger nemen / vnd auff die hörner des Brandopffersaltar thun / vnd alles blut an den boden des Altars giessen.
    4Aber alle sein fett sol er abreissen /wie er das fett vom Schaf des Danckopffers abgerissen hat / vnd sols auff dem Altar anzünden / zum Fewr dem HERRN / vnd sol also der Priester versünen seine Sünde die er gethan hat / so wirds jm vergeben.
    5WENN eine Seele sundigen würde / das er einen Fluch höret vnd er des Zeuge ist / oder gesehen oder erfaren hat / vnd nicht angesagt / der ist einer missethat schüldig.
    5Oder wenn eine Seele etwas vnreines anrüret / es sey ein Ass eines vnreinen Thiers oder Viehs / oder Gewürmes / vnd wüste es nicht / der ist vnrein / vnd hat sich verschuldet.
    5Oder wenn er einen vnreinen Menschen anrüret / in waserley vnreinigkeit / der Mensch vnrein werden kan / Vnd wüste es nicht / vnd wirds innen / der hat sich verschuldet.
    5Oder wenn eine Seele schweret / das jm aus dem mund entferet / schaden oder guts zu thun / wie denn einem Menschen ein Schwur entfaren mag / ehe ers bedecht / vnd wirds innen / der hat sich an der einem verschuldet.
    5WEns nu geschicht / das er sich der eines verschuldet / vnd erkennet sich das er daran gesündiget hat /
    5So sol er fur seine schuld dieser seiner sunde die er gethan hat / dem HERRN bringen von der Herd / ein schaf oder zigenmutter / zum Sündopffer /So sol jm der Priester seine sunde versünen.
    5VErmag er aber nicht ein schaf / So bringe er dem HERRN fur seine schuld die er gethan hat / zwo Dordeltauben / oder zwo Jungetauben / Die erste zum Sündopffer / die ander zum Brandopffer.
    5Vnd bringe sie dem Priester / Der sol die erste zum Sündopffer machen / vnd jr den Kopff abkneipen hinder dem genick / vnd nicht abbrechen /
    5Vnd sprenge mit dem blut des Sündopffers / an die seite des Altars / vnd lasse das vbrige blut ausbluten / an des Altars boden /Das ist das Sündopffer.
    5Die ander aber sol er zum Brandopffer machen / nach seinem Recht / Vnd sol also der Priester jm seine Sunde versünen / die er gethan hat / so wirds jm vergeben.
    5VErmag er aber nicht zwo Dordeltauben / oder zwo Jungetauben / So bringe er fur seine sunde sein Opffer / ein zehenden teil Ephi semelmelh zum Sündopffer / Er sol aber kein öle drauff legen / noch weyrauch drauff thun / denn es ist ein Sündopffer.
    5Vnd sols zum Priester bringen / Der Priester aber sol ein hand vol dauon nemen zum gedechtnis / vnd anzünden auff dem Altar zum Fewr dem HERRN / das ist ein Sündopffer.
    5Vnd der Priester sol also seine sünde die er gethan hat / jm versünen / so wirds jm vergeben / Vnd sol des Priesters sein / wie ein Speisopffer.
    5VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    5Wenn sich eine Seele vergreifft / das sie es versihet / vnd sich versündigt / an dem / das dem HERRN geweihet ist / Sol sie jr Schuldopffer dem HERRN bringen / einen Widder on wandel von der Herd / der zween sekel silbers werd sey / nach dem sekel des Heiligthums / zum Schuldopffer.
    5Da zu was er gesündiget hat an dem geweiheten / sol er widergeben /vnd das fünffte teil darüber geben / vnd sols dem Priester geben / Der sol jn versünen / mit dem Widder des Schuldopffers / so wirds jm vergeben.
    5WEnn eine Seele sundigt / vnd thut wider jrgent ein Gebot des HERRN das sie nicht thun solt / vnd hats nicht gewust / die hat sich verschuldet / vnd ist einer missethat schüldig.
    5Vnd sol bringen einen Widder von der Herd on wandel / der eines Schuldopffers werd ist / zum Priester / Der sol jm seine vnwissenheit versünen / die er gethan hat / vnd wuste es nicht / so wirds jm vergeben.
    5Das ist das Schuldopffer / das er dem HERRN verfallen ist.
    6VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    6Wenn eine Seele sündigen würde / vnd sich an dem HERRN vergreiffen / das er seinem neben Menschen verleugnet / was er jm befolhen hat / Oder das jm zu trewer hand gethan ist / Oder das er mit gewalt genomen / Oder mit vnrecht zu sich bracht /
    6Oder das verloren ist / funden hat / vnd leugnet solchs mit einem falschen Eid / wie es der eines ist / darin ein Mensch wider seinen Nehesten sunde thut.
    6Wens nu geschicht / das er also sundiget / vnd sich verschuldet / So sol er wider geben / was er mit gewalt genomen / oder mit vnrecht zu sich bracht / oder was jm befolhen ist / oder was er funden hat /
    6oder worvber er den falschen Eid gethan hat / das sol er alles gantz widergeben / Dazu das fünffte teil drüber geben / dem des gewest ist / des tages / wenn er sein Schuldopffer gibt.
    6Aber fur seine schuld sol er dem HERRN zu dem Priester einen Widder / von der Herd on wandel bringen / der eines Schuldopffers werd ist /
    6So sol jn der Priester versünen fur dem HERRN / so wirds jm vergeben / alles was er gethan hat / daran er sich verschuldet hat.
    6VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    6Gebeut Aaron vnd seinen Sönen / vnd sprich / Dis ist das Gesetz des Brandopffers. Das Brandopffer sol brennen auff dem Altar / die gantze nacht bis an den morgen / Es sol aber allein des Altars fewr drauff brennen.
    6Vnd der Priester sol seinen leinen Rock anziehen / vnd die leinen Niderwad an seinen Leib / vnd sol die Asschen auffheben / die das fewr des Brandopffers auff dem Altar gemacht hat / vnd solt sie neben den Altar schütten
    6Vnd sol seine Kleider darnach ausziehen / vnd ander kleider anziehen / vnd die Asschen hin aus tragen / ausser dem Lager an eine reine stete.
    6DAs Fewr auff dem Altar sol brennen / vnd nimer verlesschen / Der Priester sol alle morgen Holtz drauff anzünden / vnd oben drauff das Brandopffer zurichten / vnd das fette der Danckopffer drauff anzünden.
    6Ewig sol das Fewr auff dem Altar brennen / vnd nimer verleschen.
    6VND das ist das Gesetz des Speisopffers / das Aarons söne opffern sollen fur dem HERRN auff dem Altar.
    6Es sol einer Heben seine hand vol semelmelhs vom Speisopffer / vnd des öles / vnd den gantzen weyrauch der auff dem Speisopffer ligt / vnd sols anzünden auff dem Altar zum süssen geruch / ein gedechtnis dem HERRN.
    6Das vbrige aber sollen Aaron vnd seine Söne verzehren / vnd sols vngesewrt essen / an heiliger stete / im Vorhof der Hütten des Stiffts.
    6Sie sollen nichts mit sawrteig backen /Denn es ist jr teil / das ich jnen gegeben habe von meinem Opffer / Es sol jnen das Allerheiligst sein /gleich wie das Sündopffer vnd Schuldopffer /
    6Was menlich ist vnter den kindern Aaron / sollens essen. Das sey ein ewiges Recht ewrn Nachkomen / an den Opffern des HERRN / Es sol sie niemand anrüren / er sey denn geweihet.
    6VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    6Das sol das Opffer sein / Aarons vnd seiner Söne /das sie dem HERRN opffern sollen am tage seiner salbunge / Das zehende teil Ephi von semelmelh des teglichen Speisopffers / eine helfft des morgens / die ander helfft des abends.
    6Jn der Pfannen mit öle soltu es machen / vnd geröstet darbringen / vnd in stücken gebacken / soltu solchs opffern / zum süssen geruch dem HERRN /
    6Vnd der Priester / der vnter seinen Sönen an seine stat gesalbet wird / sol solchs thun. Das ist ein ewiges Recht dem HERRN / Es sol gantz verbrand werden /
    6Denn alle Speisopffer eins Priesters / sol gantz verbrand / vnd nicht gessen werden.
    6VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    6Sage Aaron vnd seinen Sönen / vnd sprich / Dis ist das Gesetz des Sündopffers. An der stet / da du das Brandopffer schlachtest / soltu auch das Sündopffer schlachten fur dem HERRN / das ist das allerheiligst.
    6Der Priester der das Sündopffer thut / sols essen an heiliger stet / im vorhof der Hütten des Stiffts.
    6Niemand sol seines fleischs anrüren / er sey denn geweihet. Vnd wer von seinem blut ein Kleid besprenget / der sol das besprengte stück wasschen an heiliger stet.
    6Vnd das töpffen / darin es gekochet ist / sol man zubrechen. Jsts aber ein ehern topff so sol man jn schewren / vnd mit wasser spülen.
    6Was menlich ist vnter den Priestern / sollen dauon essen /Denn es ist das allerheiligste.
    6Aber alle das Sündopffer1 / des blut in die Hütten des Stiffts bracht wird / zuuersünen Heiligen / sol man nicht essen /sondern mit fewr verbrennen.
    7VND dis ist das Gesetz des Schuldopffers / vnd das ist das allerheiligst.
    7An der stet / da man das Brandopffer schlachtet / sol man auch das Schuldopffer schlachten / vnd seines bluts auff den Altar vmbher sprengen.
    7Vnd alle sein fett sol man opffern / den schwantz vnd das fett am eingeweide /
    7die zwo nieren / mit dem fett das dran ist an den lenden /vnd das netz vber der lebber an den nieren abgerissen.
    7Vnd der Priester sols auff dem Altar anzünden zum Fewr dem HERRN / Das ist ein Schuldopffer.
    7WAs menlich ist vnter den Priestern sollen das essen / an heiliger stet / Denn es ist das allerheiligst.
    7Wie das Sündopffer / also sol auch das Schuldopffer sein / aller beider sol einerley Gesetz sein / Vnd sol des Priesters sein / der dadurch versünet.
    7Welcher Priester jemands Brandopffer opffert / des sol des selben Brandopffers fell sein / das er geopffert hat.
    7Vnd alles Speisopffer das im ofen / oder auff dem rost /oder in der pfannen gebacken ist / sol des Priesters sein / der es opffert.
    7Vnd alle Speisopffer das mit öle gemengt oder treuge ist / sol aller Aarons kinder sein / eines wie des andern.
    7VND dis ist das Gesetz des Danckopffers / das man dem HERRN opffert.
    7Wollen sie ein Lobopffer1 thun / so sollen sie vngesewrte Kuchen opffern mit öle gemenget / vnd vngesewrte Fladen mit öle bestrichen / vnd geröstet Semelkuchen mit öle gemenget.
    7Sie sollen aber solchs Opffer thun / auff einen Kuchen vom gesewrten brot / zum Lobopffer seines Danckopffers.
    7Vnd sol einen von den allen dem HERRN zur Hebe opffern / vnd sol des Priesters sein / der das blut des Danckopffers sprenget.
    7Vnd das fleisch des Lobopffers in seinem Danckopffer /sol desselben tages geessen werden / da es geopffert ist / vnd nichts vbergelassen werden / bis an den morgen.
    7VND es sey ein Gelübd oder freiwillig Opffer /So sol es desselben tags / da es geopffert ist / gessen werden / So aber etwas vberbleibt auff den andern tag / sol mans doch essen.
    7Aber was von geopffertem Fleisch vberbleibt am dritten tage / sol mit fewr verbrennet werden.
    7Vnd wo jemand am dritten tage wird essen von dem geopfferten fleisch seines Danckopffers / so wird er nicht angeneme sein / der es geopffert hat / Es wird jm auch nicht zugerechnet werden / sondern es wird ein Grewel sein / Vnd welche Seele dauon essen wird / die ist einer missethat schüldig.
    7VND das Fleisch / das etwas vnreines anrüret /Sol nicht gessen / sondern mit fewr verbrennet wer den. Wer reines Leibs ist / sol des fleischs essen /
    7Vnd welche Seele essen wird von dem fleisch des Danckopffers / das dem HERRN zugehöret / der selben vnreinigkeit sey auff jr / vnd sie wird ausgerottet werden von jrem volck.
    7Vnd wenn eine Seele etwas vnreines anrüret / es sey vnrein Mensch / Vieh / oder was sonst grewlich ist / vnd vom fleisch des Danckopffers isset das dem HERRN zugehöret / die wird ausgerottet werden von jrem volck.
    7VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    7Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich / Jr solt kein Fett essen vom Ochsen / Lemmer vnd Zigen.
    7Aber das fett vom Ass / vnd was vom Wild zurissen ist / macht euch zu allerley nutz / Aber essen solt jrs nicht.
    7Denn wer das fett isset vom Vieh / das dem HERRN zum Opffer gegeben ist / dieselb Seel sol ausgerottet werden von jrem Volck.
    7Jr solt auch kein Blut essen / weder vom Vieh noch von Vogeln /wo jr wonet /
    7Welche Seele würde jrgent ein Blut essen / die sol ausgerottet werden von jrem Volck.
    7VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    7Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich. Wer dem HERRN sein Danckopffer thun wil / der sol auch mit bringen was zum Danckopffer dem HERRN gehört.
    7Er sols aber mit seiner hand herzu bringen zum Opffer des HERRN / nemlich / Das fett an der brust sol er bringen / sampt der Brust / das sie ein Webe werden fur dem HERRN.
    7Vnd der Priester sol das Fett anzünden auff dem Altar / vnd die Brust sol Aaron vnd seiner Söne sein /
    7Vnd die rechte Schuldern sollen sie dem Priester geben zur Hebe von jren Danckopffern.
    7Vnd welcher vnter Aaron sönen das blut der Danckopffer opffert vnd das fett / des sol die rechte Schulder sein zu seinem teil.
    7Denn die Webebrust / vnd die Hebeschuldern / hab ich genomen vnd den kindern Jsrael von jren Danckopffern / vnd hab sie dem Priester Aaron vnd seinen Sönen gegeben / zum ewigem Recht.
    7DJS ist die salbung Aarons vnd seiner Söne /vnd den Opffern des HERRN / des tages / da sie vberantwortet worden Priester zu sein dem HERRN /
    7Da der HERR gebot am tage da er sie salbet / das jm gegeben werden solt von den kinder Jsrael / zum ewigen Recht / allen jren Nachkommen.
    7Vnd dis ist das gesetze des Brandopffers / des Speisopffers / des Sündopffers / des Schuldopffers / der Fülleopffer /vnd der Danckopffer /
    7das der HERR Mose gebot auff dem berge Sinai / des tages da er jm gebot an die kinder Jsrael / zu opffern jr Opffer dem HERRN in der wüsten Sinai.
    8VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    8Nim Aaron vnd seine Söne mit jm / sampt jren Kleidern / vnd das Salböle / vnd einen farren zum Sündopffer / zween widder vnd einen korb mit vngesewrtem Brot /
    8vnd versamle die gantze Gemeine fur die thür der Hütten des Stiffts.
    8Mose thet wie jm der HERR gebot / vnd versamlet die Gemeine fur die thür der Hütten des Stiffts /
    8vnd sprach zu jnen / Das ists das der HERR geboten hat zu thun.
    8VND nam Aaron vnd seine Söne / vnd wussch sie mit wasser.
    8Vnd legt jm den Leinenrock an / vnd gürtet jn mit dem Gürtel / vnd zoch jm den Seidenrock an / vnd thet jm den Leibrock an / vnd gürtet jn vber den Leibrock her.
    8Vnd thet jm das Schiltlin an /vnd in das Schiltlin Liecht vnd Recht.
    8Vnd setzt jm den Hut auff sein Heubt / vnd setzt an den Hut oben an seiner stirn das gülden Blat der heiligen Kron /Wie der HERR Mose geboten hatte.
    8VND Mose nam das Salböle / vnd salbet die wonung / vnd alles was drinnen war / vnd weihet es /
    8Vnd sprenget da mit sieben mal auff den Altar /vnd salbet den altar / mit alle seinem gerete / das Handfas mit seinem fus / das es geweihet würde.
    8Vnd gos des Salböles auff Aarons heubt / vnd salbt jn das er geweihet würde.
    8Vnd bracht erzu Aarons söne / vnd zoch jnen leinen Röcke an / vnd gürtet sie mit dem Gürtel / vnd band jnen Hauben auff / wie jm der HERR geboten hatte.
    8VND lies erzu füren einen Farren zum Sündopffer / vnd Aaron mit seinen Sönen / legten jre hende auff sein heubt /
    8da schlachtet man es. Vnd Mose nam des bluts / vnd thets auff die hörner des Altars vmb her / mit seinem finger / vnd entsündiget den Altar / vnd gos das blut an des Altars boden / vnd weihet jn / das er jn versünet.
    8Vnd nam alles fett am eingeweide / das netz vber der lebber / vnd die zwo nieren mit dem fett daran / vnd zündets an auff dem Altar.
    8Aber den Farren mit seinem fell / fleisch vnd mist / verbrand er mit fewr ausser dem Lager /wie jm der HERR geboten hatte.
    8VND bracht er zu einen Widder zum Brandopffer / vnd Aaron mit seinen Sönen legten jre hende auff sein heubt /
    8da schlacht man jn. Vnd Mose sprenget des bluts auff den Altar vmb her /
    8zehieb den Widder in stücke / vnd zündet an das heubt / die stücke vnd den strumpff /
    8vnd wussch die eingeweide vnd schenckel mit wasser / vnd zündet also den gantzen Widder an auff dem Altar / Das war ein Brandopffer zum süssen geruch / ein Fewr dem HERRN / wie jm der HERR geboten hatte.
    8ER bracht auch erzu den andern Widder des Fülleopffers / Vnd Aaron mit seinen Sönen legten jre hende auff sein heubt /
    8da schlachtet man jn. Vnd Mose nam seines bluts / vnd thets Aaron auff den knörbel seines rechten ohrs / vnd auff den daumen seiner rechten hand / vnd auff den grossen zehe seines rechten fusses.
    8Vnd bracht erzu Aarons söne / vnd thet des bluts auff den knörbel jres rechten ohr / vnd auff den daumen jrer rechten hand / vnd auff den grossen zehe jres rechten fusses. Vnd sprenget das blut auff den Altar vmb her.
    8VND nam das fett vnd den schwantz / vnd alles fett am eingeweide / vnd das netz vber der lebber / die zwo nieren mit dem fett daran / vnd die rechte schulder.
    8Da zu nam er von dem korb des vngesewrten Brots fur dem HERRN / einen vngesewrten Kuchen /vnd ein Kuchen geöltes brots / vnd ein Fladen / vnd legts auff das fette / vnd auff die rechten schulder /
    8Vnd gab das alle sampt auff die hende Aaron vnd seiner Söne / vnd webds zur Webe fur dem HERRN.
    8Vnd nams alles wider von jren henden / vnd zundets an auff dem Altar / oben auff dem Brandopffer /Denn es ist ein Fülleopffer zum süssen geruch / ein Fewr dem HERRN.
    8Vnd Mose nam die brust vnd webd ein Webe fur dem HERRN / von dem widder des Fülleopffers / die ward Mose zu seinem teil / wie jm der HERR geboten hatte.
    8VND Mose nam des Salböles / vnd des bluts auff dem Altar / vnd sprenget auff Aaron vnd seine kleider / auff seine Söne / vnd auff jre kleider / vnd weihet also Aaron vnd seine kleider / seine söne vnd jre kleider mit jm.
    8Vnd sprach zu Aaron vnd seinen Sönen / Kochet das fleisch fur der thür der Hütten des Stiffts / vnd esset es daselbs. Dazu auch das brot im korbe des Füllopffers / wie mir geboten ist / vnd gesagt / das Aaron vnd seine Söne sollens essen.
    8Was aber vberbleibt vom fleisch vnd brot / das solt jr mit fewr verbrennen.
    8VND solt in sieben tagen nicht ausgehen / von der thür der Hütten des Stiffts / bis an den tag / da die tage ewrs Fülleopffers aus sind / Denn sieben tage sind ewr hende gefüllet /
    8wie es an diesem tage geschehen ist / Der HERR hats geboten zu thun / auff das jr versünet seiet.
    8Vnd solt fur der Hütten des Stiffts tag vnd nacht bleiben sieben tage lang / Vnd solt auff die hut des HERRN warten / das jr nicht sterbet / Denn also ist mirs geboten.
    8Vnd Aaron mit seinen Sönen theten alles das der HERR geboten hatte durch Mose.
    9VND am achten tage rieff Mose Aaron vnd seinen Sönen vnd den Eltesten in Jsrael /
    9vnd sprach zu Aaron. Nim zu dir ein Jungkalb zum Sündopffer / vnd einen wider zum Brandopffer / beide on wandel / vnd bring sie fur den HERRN.
    9Vnd rede mit den kindern Jsrael vnd sprich / Nemet einen zigenbock zum Sündopffer / vnd ein kalb vnd ein schaf / beide eines jars alt / vnd on wandel / zum Brandopffer /
    9vnd einen ochsen vnd einen wider zum Danckopffer / das wir fur dem HERRN opffern / vnd ein Speisopffer mit öle gemengt / Denn heute wird euch der HERR erscheinen.
    9VND sie namen was Mose geboten hatte / fur der thür der Hütten des Stiffts / vnd trat erzu die gantze Gemeine / vnd stund fur dem HERRN.
    9Da sprach Mose / Das ists / das der HERR geboten hat / das jr thun solt / So wird euch des HERRN Herrligkeit erscheinen.
    9Vnd Mose sprach zu Aaron / Trit zum Altar / vnd mache dein Sündopffer vnd dein Brandopffer vnd versüne dich vnd das volck / Darnach mache des volcks Opffer / vnd versüne sie auch / wie der HERR geboten hat.
    9VNd Aaron trat zum Altar / vnd schlachtet das Kalb zu seinem Sündopffer.
    9Vnd seine Söne brachten das blut zu jm / vnd er tuncket mit seinem finger ins blut / vnd thets auff die hörner des Altars / vnd gos das blut an des Altars boden.
    9Aber das fett vnd die nieren / vnd das netz von der lebber am Sündopffer / zündet er an auff dem Altar / wie der HERR Mose geboten hatten.
    9Vnd das Fleisch / vnd das Fell verbrand er mit fewr ausser dem Lager.
    9DArnach schlachtet er das Brandopffer / Vnd Aarons söne brachten das blut zu jm / vnd er sprenget es auff den Altar vmbher.
    9Vnd sie brachten das Brandopffer zu jm zustücket vnd den kopff / Vnd er zündets an auff dem Altar /
    9vnd er wussch das eingeweide vnd die schenckel / vnd zündets an / oben auff dem Brandopffer auff dem Altar.
    9DArnach bracht er erzu des volcks Opffer / vnd nam den bock das Sündopffer des volcks / vnd schlachtet jn / vnd macht ein Sündopffer draus wie das vorige /
    9Vnd bracht das Brandopffer erzu / vnd that jm sein recht.
    9Vnd bracht er zu das Speisopffer / vnd nam seine hand vol / vnd zündets an auff dem Altar / ausser des morgens Brandopffer.
    9DArnach schlachtet er den Ochsen vnd Wider zum Danckopffer des Volcks / Vnd seine Söne brachten jm das blut / das sprenget er auff den Altar vmb her.
    9Aber das fett vom ochsen / vnd vom widder den schwantz / vnd das fett am eingeweide / vnd die nieren / vnd das netze vber der lebber /
    9alles solchs fett legten sie auff die brust / vnd zündet das fett an auff dem Altar.
    9Aber die brust / vnd die rechte schulter webd Aaron zur Webe fur dem HERRN / wie der HERR Mose geboten hatte.
    9VND Aaron hub seine Hand auff zum volck /vnd segenet sie / vnd steig er ab da er das Sündopffer / Brandopffer vnd Danckopffer gemacht hatte.
    9Vnd Mose vnd Aaron giengen in die Hütten des Stiffts / vnd da sie wider eraus giengen / segeneten sie das volck. Da erschein die herligkeit des HERRN allem volck /
    9Denn das fewr kam aus von dem HERRN / vnd verzeret auff dem Altar das Brandopffer vnd das fett / Da das alles volck sahe /frolocketen sie / vnd fielen auff jr andlitz.
    10VND die Söne Aarons / Nadab vnd Abihu /namen ein jglicher seinen Napff / vnd theten fewr drein / vnd legten Reuchwerg drauff / vnd brachten das frembd fewr fur den HERRN / das er jnen nicht geboten hatte.
    10Da fuhr ein fewr aus von dem HERRN / vnd verzehret sie / das sie sturben fur dem HERRN.
    10Da sprach Mose zu Aaron / Das ists / das der HERR gesagt hat / Jch werde geheiliget werden an denen die zu mir nahen / vnd fur allem Volck /werde ich herrlich werden / Vnd Aaron schweig stille.
    10MOse aber rieff Misael vnd Elzaphan den sönen Vsiel / Aarons vettern vnd sprach zu jnen / Trett hinzu / vnd traget ewre Brüder von dem Heiligthum hin ausfur das Lager.
    10Vnd sie tratten hinzu / vnd trugen sie hin aus / mit jren leinen röcken fur das Lager / wie Mose gesagt hatte.
    10Da sprach Mose zu Aaron vnd seinen sönen Eleazar vnd Jthamar / Jr solt ewre Heubter nicht blössen /noch ewre Kleider zureissen / das jr nicht sterbet /vnd der zorn vber die gantze Gemeine kome / Lasst ewre Brüder des gantzen hauses Jsrael weinen vber diesen Brand / den der HERR gethan hat.
    10Jr aber solt nicht ausgehen von der thür der Hütten des Stiffts / jr möchtet sterben / Denn das Salböle des HERRN ist auff euch / Vnd sie theten / wie Mose sagt.
    10DER HERR aber redet mit Aaron / vnd sprach /
    10Du vnd deine Söne mit dir / solt keinen Wein noch starck Getrencke trincken / wenn jr in die Hütten des Stiffts gehet / auff das jr nicht sterbet / Das sey ein ewiges Recht / allen ewren Nachkomen.
    10Auff das jr künd vnterscheiden / was heilig vnd vnheilig / was vnrein vnd rein ist /
    10Vnd das jr die kinder Jsrael leret alle Rechte / die der HERR zu euch geredt hat durch Mose.
    10VND Mose redet mit Aaron / vnd mit seinen vbrigen sönen Eleazar vnd Jthamar. Nemet das vberblieben ist vom Speisopffer / an den opffern des HERRN / vnd essets vngesewrt bey dem Altar / denn es ist das allerheiligst.
    10Jr solts aber an heiliger stete essen / Denn das ist dein Recht / vnd deiner Söne recht / an den opffern des HERRN / Denn so ist mirs geboten.
    10Aber die Webebrust / vnd die Hebeschulder / soltu vnd deine Söne vnd deine Töchter mit dir essen an reiner stete / Denn solch Recht ist dir vnd deinen Kindern gegeben / an den Danckopffern der kinder Jsrael.
    10Denn die Hebeschulter vnd die Webebrust zu den opffern des fetts / werden gebracht / das sie zur Webe gewebd werden fur dem HERRN / Darumb ists dein vnd deiner Kinder zum ewigen Recht / wie der HERR geboten hat.
    10VNd Mose suchte den Bock des Sündopffers /vnd fand jn verbrand / vnd er ward zornig vber Eleazar vnd Jthamar Aarons söne / die noch vbrig waren /vnd sprach.
    10Warumb habt jr das Sündopffer nicht gessen an heiliger stete / denn es das allerheiligste ist / Vnd er hats euch gegeben / das jr die missethat der Gemeine tragen solt / das jr sie versünet fur dem HERRN?
    10Sihe / sein blut ist nicht komen in das Heilige hinein / jr solts im Heiligen gessen haben /wie mir geboten ist.
    10Aaron aber sprach zu Mose /Sihe / Heute haben sie jr Sündopffer vnd jr Brandopffer fur dem HERRN geopffert / vnd es ist mir also gangen / wie du sihest / vnd ich solte essen heute vom Sündopffer / solte das dem HERRN gefallen?
    10Da das Moses höret / lies ers jm gefallen.
    11VND der HERR redet mit Mose vnd Aaron / vnd sprach zu jnen /
    11Redet mit den kindern Jsrael / vnd sprecht / Das sind die Thier die jr essen solt vnter allen thieren auff Erden.
    11Alles was die klawen spaltet / vnd wider kewet vnter den Thieren / das solt jr essen.
    11Was aber widerkewet / vnd hat klawen / vnd spaltet sie doch nicht / als das Kamel / Das ist euch vnrein / vnd solts nicht essen.
    11Die Caninichen widerkewen wol / aber sie spalten die Klawen nicht / Darumb sind sie vnrein.
    11Der Hase widerkewet auch /aber er spaltet die klawen nicht / Darumb ist er euch vnrein.
    11Vnd ein Schwein spaltet wol die klawen /aber es widerkewet nicht / Darumb sols euch vnrein sein.
    11Von dieser fleisch solt jr nicht essen / noch jr Ass anrüren / Denn sie sind euch vnrein.
    11DJS solt jr essen vnter dem das in wassern ist. Alles was Flosfeddern vnd Schuppen hat in wassern /im meer vnd bechen / solt jr essen.
    11Alles aber was nicht Flosfeddern vnd Schuppen hat / im meer vnd bechen / vnter allem das sich reget in wassern / vnd allem was lebt im wasser / sol euch eine Schew sein /
    11das jr von jrem fleisch nicht esset / vnd fur jrem Ass euch schewet.
    11Denn alles was nicht flosfeddern vnd schupen hat in Wassern / solt jr schewen.
    11VND dis solt jr schewen vnter den Vogeln / das jrs nicht esset / Den Adeler / den Habicht / den Fischar /
    11den Geyer / den Weihe / vnd was seiner art ist.
    11Vnd alle Raben mit jrer art /
    11den Straus / die Nachteule / den Kuckuc / den Sperber mit seiner art.
    11Das Kützlin / den Schwan / den Huhu /
    11die Fleddermaus / die Rordomel /
    11den Storck / den Reiger /den Heher mit seiner art / die Widhop / vnd die Schwalbe.
    11Alles auch was sich reget vnter den Vogeln / vnd gehet auff vier füssen / das sol euch eine Schew sein.
    11DOch das solt jr essen von Vogeln1 / das sich reget vnd gehet auff vier Füssen / vnd nicht mit zweien Beinen auff erden hüpffet /
    11von den selben müget jr essen / als da ist / Arbe mit seiner art / vnd Selaam mit seiner art / vnd Hargol mit seiner art / vnd Hagab mit jrer art.
    11Alles aber was sonst vier füsse hat vnter den Vogeln / sol euch eine schew sein /
    11vnd solt sie vnrein achten. Wer solcher Ass anrüret / der wird vnrein sein / bis auff den abend.
    11Vnd wer dieser Ass eines tragen wird / sol seine kleider wasschen / vnd wird vnrein sein / bis auff den abend.
    11DArumb alles Thier das klawen hat / vnd spaltet sie nicht / vnd widerkewet nicht / das sol euch vnrein sein / Wer es anrüret wird vnrein sein.
    11Vnd alles was auff tappen gehet / vnter den Thieren die auff vier füssen gehen / sol euch vnrein sein / Wer jr Ass anrüret / wird vnrein sein bis auff den abend.
    11Vnd wer jr Ass tregt / sol seine kleider wasschen / vnd vnrein sein / bis auff den abend / Denn solche sind euch vnrein.
    11DJese sollen euch auch vnrein sein vnter den Thieren / die auff erden kriechen / Die Wisel / die Maus / die Kröte / ein jglichs mit seiner art.
    11Der Jgel / der Molch / die Aydex / der Blindschleich / vnd der Maulworff.
    11Die sind euch vnrein vnter allem das da kreucht / Wer jr Ass anrüret / der wird vnrein sein / bis an den abend.
    11Vnd alles worauff ein solch tod Ass fellet / das wird vnrein / es sey allerley hültzen gefess / oder kleider / oder fell / oder sack /vnd alles gerete / da mit man etwas schaffet / sol man ins wasser thun / vnd ist vnrein / bis auff den abend /als denn wirds rein.
    11ALlerley erden gefess / wo solcher Ass eines drein fellet / wird alles vnrein was drinnen ist / vnd solts zubrechen.
    11Alle speise die man isset / so solch wasser drein kompt / ist vnrein. Vnd aller tranck den man trinckt / in allerley solchem gefess / ist vnrein.
    11Vnd alles worauff ein solch Ass fellet / wird vnrein / es sey ofen oder kessel / so sol mans zubrechen / denn es ist vnrein / vnd sol euch vnrein sein.
    11Doch die Brünne vnd kolke / vnd teiche sind rein. Wer aber jr Ass anrüret ist vnrein.
    11VND ob ein solch Ass fiel auff Samen den man geseet hat / so ist er doch rein.
    11Wenn man aber wasser vber den Samen gösse / vnd fiele darnach ein solch Ass drauff / so würde er euch vnrein.
    11WEnn ein Thier stirbt / das jr essen müget / wer das Ass anrüret / der ist vnrein bis an den abend.
    11Wer von solchem Ass isset / der sol sein kleid wasschen / vnd wird vnrein sein bis an den abend. Also /wer auch tregt ein solch Ass / sol sein kleid wasschen / vnd wird vnrein sein bis an den abend.
    11WAs auff erden schleicht / das sol euch eine Schew sein / vnd man sols nicht essen.
    11Vnd alles was auff dem Bauch kreucht / vnd alles was auff vier oder mehr füssen gehet / vnter allem das auff erden schleicht / solt jr nicht essen / Denn es sol euch eine schew sein.
    11Macht ewre Seelen nicht zum schewsal / vnd verunreiniget euch nicht an jnen / das jr euch besuddelt.
    11DEnn ich bin der HERR ewr Gott / Darumb solt jr euch heiligen / das jr heilig seid / denn ich bin Heilig. Vnd solt nicht ewer Seelen verunreinigen an jrgent einem kriechenden Thier / das auff erden schleicht /
    11Denn ich bin der HERR / der euch aus Egyptenland gefüret hat / das ich ewr Gott sey / Darumb solt jr heilig sein / denn ich bin Heilig.
    11DJs ist das Gesetz von den Thieren vnd Vogeln /vnd allerley kriechenden Thieren im wasser / vnd allerley thieren die auff Erden schleichen /
    11Das jr vnterscheiden kündet / was vnrein vnd rein ist / Vnd welchs Thier man essen / vnd welchs man nicht essen sol.
    12VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    12Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich / Wenn ein Weib besamet wird / vnd gebirt ein Kneblin / So sol sie sieben tage vnrein sein / so lange sie jre kranckheit leidet.
    12Vnd am achten tage sol man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiten.
    12Vnd sie sol da heim bleiben drey vnd dreissig tage / im blut jrer reinigung /Kein heiliges sol sie anrüren / vnd zum Heiligthum sol sie nicht komen / bis das die tage jrer reinigung aus sind.
    12Gebirt sie aber ein Meidlin / So sol sie zwo wochen vnrein sein / so lange sie jre kranckheit leidet / Vnd sol sechs vnd sechzig tage da heim bleiben in dem blut jrer reinigung.
    12VND wenn die tage jrer reinigung aus sind / fur den Son oder fur die Tochter / Sol sie ein jerig Lamb bringen zum Brandopffer / vnd eine Jungetaube / oder Dordeltauben zum Sündopffer / dem Priester fur die thür der Hütten des Stiffts /
    12Der sol es opffern fur dem HERRN / vnd sie versünen / so wird sie rein von jrem blutgang / Das ist das Gesetz fur die / so ein Kneblin oder Meidlin gebirt.
    12VErmag aber jre hand nicht ein Schaf / so neme sie zwo Dorteltauben oder zwo Jungetauben / eine zum Brandopffer / die ander zum Sündopffer / So sol sie der Priester versünen / das sie rein werde.
    13VND der HERR redet mit Mose vnd Aaron / vnd sprach /
    13Wenn einem Menschen an der haut seines fleisches etwas aufferet / oder schebicht oder eiterweis wird / als wolt ein Aussatz werden / an der haut seines fleischs / Sol man jn zum Priester Aaron füren /oder zu seiner Söne einem vnter den Priestern.
    13Vnd wenn der Priester das mal an der haut des fleischs sihet / das die har in weis verwandelt sind / vnd das ansehen an dem ort tieffer ist / denn die ander haut seines fleischs / So ists gewis der Aussatz / Darumb sol jn der Priester besehen / vnd fur vnrein vrteilen.
    13WEnn aber etwas eiterweis1 ist an der haut seines fleischs / vnd doch das ansehen nicht tieffer / denn die ander haut des fleischs / vnd die har nicht in weis verwandelt sind / So sol der Priester den selben verschliessen sieben tage /
    13vnd am siebenden tage besehen. Jsts das das mal bleibt wie ers vor gesehen hat /vnd hat nicht weitergefressen an der haut /
    13So sol jn der Priester abermal sieben tage verschliessen. Vnd wenn er jn zum andern mal am siebenden tage besihet / vnd findet das das mal verschwunden ist / vnd nicht weitergefressen hat an der haut / So sol er jn rein vrteilen / denn es ist grind / Vnd er sol seine Kleider wasschen / so ist er rein.
    13Wenn aber der grind weiter frisst in der haut / nach dem er vom Priester besehen / vnd rein gesprochen ist / vnd wird nu zum andern mal vom Priester besehen /
    13Wenn denn da der Priester sihet / das der grind weitergefressen hat in der haut / Sol er jn vnrein vrteilen / denn es ist gewis Aussatz.
    13WEnn ein mal des Aussatzs am Menschen sein wird / den sol man zum Priester bringen.
    13Wenn derselb sihet vnd findet / das weis auffgefaren ist an der haut / vnd die har weis verwandelt / vnd roh fleisch im geschwür ist /
    13So ists gewis ein alter Aussatz in der haut seines fleischs. Darumb sol jn der Priester vnrein vrteilen / vnd nicht verschliessen /denn er ist schon vnrein.
    13WEnn aber der Aussatz blühet in der haut / vnd bedeckt die gantze haut / von dem heubt an bis auff die füsse / alles was dem Priester fur augen sein mag /
    13Wenn denn der Priester besihet vnd findet / das der Aussatz das gantze fleisch bedeckt hat / So sol er den selben rein vrteilen / die weil es alles an jm in weis verwandelt ist / denn er ist rein.
    13Jst aber roh fleisch da / des tages wenn er besehen wird / So ist er vnrein.
    13Vnd wenn der Priester das roh fleisch besihet / sol er jn vnrein vrteilen / denn er ist vnrein / vnd es ist gewis Aussatz.
    13Verkeret sich aber das roh fleisch wider / vnd verwandelt sich in weis / So sol er zum Priester komen /
    13Vnd wenn der Priester besihet vnd findet / das das mal ist in weis verwandelt / sol er jn rein vrteilen / denn er ist rein.
    13WEnn in jemands fleisch an der haut eine Drüs wird / vnd wider heilet /
    13Darnach an demselben ort etwas weis aufferet oder rötlich eiterweis wird / sol er vom Priester besehen werden.
    13Wenn denn der Priester sihet / das das ansehen tieffer ist / denn die ander haut / vnd das har in weis verwandelt / So sol er jn vnrein vrteilen / denn es ist gewis ein Aussatzmal aus der Drüs worden.
    13Sihet aber der Priester vnd findet / das die har nicht weis sind / vnd ist nicht tieffer /denn die ander haut / vnd ist verschwunden / So sol er jn sieben tage verschliessen.
    13Frisset es weiter in der haut / So sol er jn vnrein vrteilen / denn es ist gewis ein Aussatzmal.
    13Bleibt aber das eiterweis also stehen / vnd frisset nicht weiter / so ists die narbe von der drüs / Vnd der Priester sol jn rein vrteilen.
    13WEnn sich jemands an der haut am fewr brennet / vnd das Brandmal rötlicht oder weis ist /
    13Vnd der Priester jn besihet / vnd findet das har in weis verwandelt / an dem brandmal / vnd das ansehen tieffer /denn die ander haut / So ists gewis Aussatz / aus dem brandmal worden / Darumb sol jn der Priester vnrein vrteilen / denn es ist ein Aussatzmal.
    13Sihet aber der Priester vnd findet / das die har am brandmal nicht in weis verwandelt / vnd nicht tieffer ist denn die ander haut / vnd ist dazu verschwunden / Sol er jn sieben tage verschliessen /
    13vnd am siebenden tage sol er jn besehen / Hats weitergefressen an der haut / So sol er jn vnrein vrteilen / denn es ist Aussatz.
    13Jsts aber gestanden an dem brandmal / vnd nicht weitergefressen an der haut / vnd ist dazu verschwunden / so ists ein geschwür des brandmals / Vnd der Priester sol jn rein vrteilen / denn es ist eine narbe des brandmals.
    13WEnn ein Man oder Weib auff dem heubt oder am bart schebicht wird
    13vnd der Priester das mal besihet / vnd findet das das ansehen tieffer ist denn die ander haut / vnd das har daselbs gülden vnd dünne /So sol er jn vnrein vrteilen / denn es ist aussetziger Grind des heubts oder des barts.
    13Sihet aber der Priester / das der grind nicht tieffer an zusehen ist denn die haut / vnd das har nicht falb ist / Sol er denselben sieben tage verschliessen.
    13Vnd wenn er am siebenden tage besihet vnd findet / das der grind nicht weitergefressen hat / vnd kein gülden har da ist / vnd das ansehen des grinds nicht tieffer ist denn die ander haut /
    13Sol er sich bescheren / doch das er den grind nicht beschere. Vnd sol jn der Priester abermal sieben tage verschliessen /
    13Vnd wenn er jn am siebenden tage besihet vnd findet / das der grind nicht weitergefressen hat in der haut / vnd das ansehen ist nicht tieffer denn die ander haut / So sol jn der Priester rein sprechen / vnd er sol seine Kleider wasschen / denn er ist rein.
    13Frisset aber der grind weiter an der haut nach dem er rein gesprochen ist /
    13Vnd der Priester besihet vnd findet / das der grind also weitergefressen hat an der haut / So sol er nicht mehr darnach fragen /ob die har gülden sind / denn er ist vnrein.
    13Jst aber fur augen der grind still gestanden / vnd falb har daselbst auffgangen ist / so ist der grind heil / vnd er rein / Darumb sol jn der Priester rein sprechen.
    13WEnn einem Man oder Weib an der haut jres fleischs etwas eiterweis ist /
    13Vnd der Priester sihet daselbs / das das eiterweis schwindet / das ist ein weisser grind / in der haut auffgangen / vnd er ist rein.
    13WEnn einem Man die heubthar ausfallen / das er kalh wird / der ist rein /
    13fallen sie jm fornen am heubt aus / vnd wird eine glatze / so ist er rein.
    13Wird aber an der glatzen oder da er kalh ist / ein weis oder rötlicht mal / So ist jm Aussatz an der glatze oder am kalhkopff auffgangen /
    13Darumb sol jn der Priester besehen. Vnd wenn er findet / das weis oder rötlicht mal auffgelauffen an seiner glatzen oder kalhkopff / das es siehet wie sonst der Aussatz an der haut /
    13So ist er aussetzig vnd vnrein / Vnd der Priester sol jn vnrein sprechen / solchs mals halben auff seinem heubt.
    13Wer nu aussetzig ist / des Kleider sollen zurissen sein / vnd das Heubt blos / vnd die Lippen verhüllet / vnd sol aller ding vnrein genennet werden.
    13Vnd so lange das mal an jm ist / sol er vnrein sein /alleine wonen / vnd seine Wonung sol ausser dem Lager sein.
    13WEnn an einem Kleid eines Aussatzs mal sein wird / es sey wüllen oder leinen /
    13am werfft oder am eintracht / es sey leinen oder wüllen / oder an einem fell / oder an allem das aus fellen gemacht wird /
    13Vnd wenn das mal bleich oder rötlicht ist /am kleid oder am fell / oder am werfft / oder am eintracht / oder an einigerley ding das von fellen gemacht ist / das ist gewis ein mal des aussatzs. Darumb sols der Priester besehen /
    13vnd wenn er das mal sihet / sol ers einschliessen sieben tage.
    13Vnd wenn er am siebenden tage sihet / das das mal hat weitergefressen / am kleid / am werfft / oder am eintracht / am fell / oder an allem das man aus fellen macht / So ists ein fressend mal des aussatzs / vnd ist vnrein.
    13Vnd sol das kleid verbrennen / oder den werfft oder den eintracht / es sey wüllen oder leinen / oder allerley fellwerg / darin solch mal ist / Denn es ist ein mal des Aussatzs / vnd solts mit fewr verbrennen.
    13WJrd aber der Priester sehen / das das mal nicht weitergefressen hat am kleid / oder am werfft / oder am eintracht / oder an allerley fellwerg /
    13So sol er gebieten / das mans wassche darin das mal ist / vnd sols einschliessen ander sieben tage.
    13Vnd wenn der Priester sehen wird nach dem das mal gewasschen ist / das das mal nicht verwandelt ist fur seinen augen / vnd auch nicht weitergefressen hat / So ists vnrein / vnd solts mit fewr verbrennen / denn es ist tieff eingefressen / vnd hats beschaben gemacht.
    13Wenn aber der Priester sihet / das das mal verschwunden ist nach seinem wasschen / So sol ers abreissen vomkleid / vom fell / vom werfft / oder vom eintracht.
    13Wirds aber noch gesehen am kleid / am werfft / am eintracht / oder allerley fellwerg / so ists ein fleck / vnd solts mit fewr verbrennen darin solch mal ist.
    13Das kleid aber / oder werfft / oder eintracht / oder allerley fellwerg das gewasschen ist / vnd das mal von jm gelassen hat / sol man zum andern mal wasschen / so ists rein.
    13Das ist das Gesetz vber die mal des Aussatzs an kleidern / sie seien wüllen oder leinen / am werfft vnd am eintracht vnd allerley fellwerg / rein oder vnrein zu sprechen.
    14VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    14Das ist das Gesetz vber den Aussetzigen / wenn er sol gereiniget werden. Er sol zum Priester komen /
    14Vnd der Priester sol aus dem Lager gehen / vnd besehen / wie das mal des aussatzs am Aussetzigen heil worden ist.
    14Vnd sol gebieten / dem / der zu reinigen ist / das er zween lebendige Vogel neme / die da rein sind / vnd Cedern holtz / vnd rosinfarb wolle vnd Jsop.
    14Vnd sol gebieten / den einen Vogel zu schlachten in einem erden gefess am fliessenden wasser.
    14Vnd sol den lebendigen Vogel nemen mit dem Cedern holtz / rosinfarb wolle vnd Jsop / vnd in des geschlachten vogels blut tuncken am fliessenden wasser /
    14vnd besprengen den / der vom aussatz zu reinigen ist / sieben mal / Vnd reinige jn also / vnd lasse den lebendigen Vogel ins frey feld fliegen.
    14DEr Gereinigte aber sol seine Kleider wasschen /vnd alle seine Har abscheren / vnd sich mit wasser baden / so ist er rein. Darnach gehe er ins Lager /Doch sol er ausser seiner Hütten sieben tage bleiben.
    14Vnd am siebenden tage sol er alle seine Har abscheren auff dem heubt / am bart / an den augbrunen / das alle har abgeschoren seien / Vnd sol seine kleider wasschen vnd sein fleisch im wasser baden / so ist er rein.
    14VND am achten tag sol er zwey Lemmer nemen on wandel / vnd ein jerig Schaf on wandel / vnd dreyzehenden semelmelh zum Speisopffer / mit öle gemenget / vnd ein Log1 öles.
    14Da sol der Priester denselben Gereinigten / vnd diese ding stellen fur den HERRN / fur der thür der Hütten des Stiffts.
    14Vnd sol das eine Lamb nemen / vnd zum Schuldopffer opffern / mit dem Log öle / vnd sol solchs fur dem HERRN Weben /
    14vnd darnach das Lamb schlachten / da man das Sündopffer vnd Brandopffer schlachtet / nemlich / an heiliger stet / Denn wie das Sündopffer / also ist auch das Schuldopffer des Priesters /Denn es ist das allerheiligst.
    14VND der Priester sol des bluts nemen vom Schuldopffer / vnd dem Gereinigten auff den knörbel des rechten ohrs thun / vnd auff den daumen seiner rechten hand / vnd auff den grossen zehe seines rechten fusses.
    14Darnach sol er des öles aus dem Log nemen / vnd in seine (des Priesters) lincke hand giessen /
    14vnd mit seinem rechten finger in das öle tuncken / das in seiner lincken hand ist / vnd sprengen mit seinem finger das öle sieben mal fur dem HERRN.
    14Das vbrige öle aber in seiner hand sol er dem Gereinigten auff den knörbel des rechten ohrs thun / vnd auff den rechten daumen / vnd auff den grossen zehe seines rechten fusses / oben auff das blut des Schuldopffers.
    14Das vbrige öle aber in seiner hand sol er auff des Gereinigten heubt thun / vnd jn versünen fur dem HERRN.
    14Vnd sol das Sündopffer machen / vnd den Gereinigten versünen seiner vnreinigkeit halben. Vnd sol darnach das Brandopffer schlachten /
    14vnd sol es auff dem Altar opffern /sampt dem Speisopffer vnd jn versünen / so ist er rein.
    14JST er aber Arm / vnd mit seiner hand nicht so viel erwirbt / So neme er ein Lamb zum Schuldopffer zu Weben / jn zuuersünen / vnd ein zehenden Semelmelh mit öle gemengt zum Speisopffer / vnd ein Log öle /
    14vnd zwo Dordeltauben / oder zwo Jungetauben / die er mit seiner hand erwerben kan / Das eine sey ein Sündopffer / die ander ein Brandopffer.
    14Vnd bring sie am achten tage seiner reinigung zum Priester / fur der thür der Hütten des Stiffts / fur dem HERRN.
    14DA sol der Priester das Lamb zum Schuldopffer nemen / vnd das Log öle / vnd sols alles Weben fur dem HERRN /
    14vnd das Lamb des Schuldopffers schlachten. Vnd des bluts nemen von dem selben Schuldopffer / vnd dem Gereinigten thun auff den knörbel seines rechten ohrs / vnd auff den daumen seiner rechten hand / vnd auff den grossen zehe seines rechten fusses /
    14Vnd des öles in seine (des Priesters) lincke hand giessen /
    14vnd mit seinem rechten finger / das öle das in seiner lincken hand ist / sieben mal sprengen fur dem HERRN.
    14DEs vbrigen aber in seiner hand / sol er dem Gereinigten auff den knörbel seines rechten ohrs / vnd auff den daumen seiner rechten hand / vnd auff den grossen zehe seins rechten Fusses thun / oben auff das blut des Schuldopffers.
    14Das vbrige öle aber in seiner hand sol er dem Gereinigten auff das heubt thun /jn zuuersünen fur dem HERRN.
    14Vnd darnach aus der einen Dordeltauben oder Jungentauben / wie seine hand hat mügen erwerben /
    14ein Sündopffer / Aus der andern ein Brandopffer machen / sampt dem Speisopffer / vnd sol der Priester den Gereinigten also versünen fur dem HERRN.
    14Das sey das Gesetz fur den Aussetzigen / der mit seiner hand nicht erwerben kan / was zu seiner reinigung gehört.
    14Vnd der HERR redet mit mose vnd aaron / vnd sprach /
    14Wenn jr ins land Canaan kompt / das ich euch zur Besitzung gebe / vnd werde jrgent in einem Hause ewr besitzung ein Aussatzmal geben /
    14So sol der komen / des das haus ist / dem Priester ansagen /vnd sprechen / Es sihet mich an / als sey ein aussetzig mal an meim hause.
    14Da sol der Priester heissen /das sie das haus ausreumen / ehe denn der Priester hin ein gehet / das mal zu besehen / auff das nicht vnrein werde alles was im hause ist / Darnach sol der Priester hinein gehen / das haus zu besehen.
    14WEnn er nu das mal besihet / vnd findet / das an der wand des hauses / gele oder rötliche grüblin sind /vnd jr ansehen tieffer / denn sonst die wand ist /
    14So sol er zum haus zur thür er aus gehen / vnd das haus sieben tage verschliessen.
    14Vnd wenn er am siebenden tag widerkompt / vnd sihet das das mal weitergefressen hat / an des hauses wand /
    14So sol er die steine heissen ausbrechen / darm das mal ist / vnd hin ausfur die Stad / an einen vnreinen ort werffen.
    14Vnd das haus sol man inwendig rings rumb schaben / vnd sollen den abgeschabenen leimen hin ausfur die Stad an einen vnreinen ort schütten.
    14Vnd andere steine nemen vnd an jener stat thun / vnd andern leimen nemen / vnd das haus bewerffen.
    14WEnn denn das mal widerkompt / vnd ausbricht am hause / nach dem man die steine ausgerissen / vnd das haus anders beworffen hat /
    14So sol der Priester hin ein gehen. Vnd wenn er sihet / das das mal weitergefressen hat am hause / so ists gewis ein fressender Aussatz am hause / vnd ist vnrein.
    14Darumb sol man das haus abbrechen / stein vnd holtz / vnd allen leimen am hause / vnd sols hinausfüren fur die Stad an einen vnreinen ort.
    14Vnd wer in das haus gehet / so lang es verschlossen ist / der ist vnrein bis an den abend.
    14Vnd wer drinnen ligt oder drinnen isset / der sol seine Kleider wasschen.
    14WO aber der Priester / wenn er hin ein gehet /sihet / das dis mal nicht weiter am hause gefressen hat / nach dem das haus beworffen ist / So sol ers rein sprechen / denn das mal ist heil worden.
    14Vnd sol zum Sündopffer fur das haus nemen zween Vogel /Cedern holtz / vnd rosinfarbe wolle vnd Jsop.
    14Vnd den einen Vogel schlachten in einem erden gefess an einem fliessenden wasser.
    14Vnd sol nemen das Cedern holtz / die rosinfarbe wolle / den Jsop / vnd den lebendigen Vogel / vnd in des geschlachten Vogels blut tuncken / an dem fliessenden wasser / vnd das haus sieben mal besprengen.
    14Vnd sol also das haus entsündigen mit dem blut des Vogels / vnd mit fliessendem wasser / mit dem lebendigen Vogel / mit dem Cedern holtz / mit Jsopen vnd mit rosinfarbe wolle.
    14Vnd sol den lebendigen Vogel lassen hin ausfur die Stad ins frey feld fliegen / vnd das haus versünen / so ists rein.
    14DAs ist das Gesetz vber allerley mal des Aussatzs vnd Grinds
    14vber den Aussatz der kleider / vnd der heuser /
    14vber die beulen / gnetz vnd eiter weis /
    14Auff das man wisse / wenn etwas vnrein oder rein ist / Das ist das Gesetz vom Aussatz.
    15VND der HERR redet mit Mose vnd Aaron / vnd sprach /
    15Redet mit den kindern Jsrael / vnd sprecht zu jnen. Wenn ein Man an seinem fleisch einen flus hat / der selb ist vnrein /
    15Denn aber ist er vnrein an diesem flus / wenn sein fleisch vom flus eitert oder verstopfft ist /
    15Alle lager darauff er ligt / vnd alles darauff er sitzt / wird vnrein werden.
    15Vnd wer sein lager anrüret / der sol seine kleider wasschen vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15VND wer sich setzt / da er gesessen ist / der sol seine kleider wasschen / vnd sich mit wasser baden /Vnd vnreine sein bis auff den abend.
    15Wer sein fleisch anrüret / der sol seine kleider wasschen / vnd sich mit wasser baden / vnd vnreine sein bis auff den abend.
    15Wenn er seinen speichel wirfft auff den der rein ist / der sol seine kleider wasschen / vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15Vnd der sattel darauff er reitet / wird vnrein werden.
    15Vnd wer anrüret jrgent etwas / das er vnter sich gehabt hat / Der wird vnrein sein bis auff den abend. Vnd wer solchs tregt / der sol seine kleider waschen /vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15Vnd welchen er anrüret ehe er die hende wesscht / der sol seine kleider wasschen / vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15Wenn er ein erden gefess anrüret / das sol man zubrechen / Aber das hültzen fass sol man mit wasser spüren.
    15VND wenn er rein wird von seinem flus / So sol er sieben tage zelen / nach dem er rein worden ist /vnd seine kleider wasschen / vnd sein fleisch mit fliessendem wasser baden / so ist er rein.
    15Vnd am achten tage sol er zwo Dordeltauben oder zwo Jungetauben nemen / vnd fur den HERRN bringen fur der thür der Hütten des Stiffts / vnd dem Priester geben.
    15Vnd der Priester sol aus einer ein Sündopffer / aus der andern ein Brandopffer machen / vnd jn versünen fur dem HERRN seines flus halben.
    15WEnn einem Man im schlaff der Samen entgehet / der sol sein gantzes fleisch mit wasser baden /vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15Vnd alles kleid vnd alles fell / das mit solchem samen befleckt ist /sol er wasschen mit wasser / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15Ein Weib / bey welchem ein solcher ligt / die sollen sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15WEnn ein Weib jrs leibs Blutflus hat / die sol sieben tag bey seit gethan werden / Wer sie anröret /der wird vnrein sein bis auff den abend.
    15Vnd alles worauff sie ligt / so lang sie jre zeit hat / wird vnrein sein / vnd worauff sie sitzt / wird vnrein sein.
    15Vnd wer jr lager anrüret / der sol seine kleider wasschen /vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15xxx
    15Vnd wer anrüret jrgent was / darauff sie gesessen hat / sol seine kleider wasschen / vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15Vnd wenn ein Man bey jr ligt / vnd es kompt sie jre zeit an bey jm / der wird sieben tage vnrein sein / vnd das Lager darauff er gelegen ist wird vnrein sein.
    15WEnn aber ein Weib jren Blutflus eine lange zeit hat / nicht allein zur gewönlicher zeit / sondern auch vber die gewönlichen zeit / So wird sie vnrein sein / so lange sie fleusst / Wie zur zeit jrer absonderung / So sol sie auch hie vnrein sein.
    15Alles lager darauff sie ligt die gantze zeit jrs flus / sol sein wie das lager jrer absonderung. Vnd alles worauff sie sitzt / wird vnrein sein / gleich der vnreinigkeit jrer absonderung.
    15Wer der etwas anrüret / der wird vnrein sein / Vnd sol seine kleider wasschen / vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend.
    15WJrd sie aber rein von jrem flus / So sol sie sieben tage zelen / darnach sol sie rein sein.
    15Vnd am achten tage sol sie zwo Dordeltauben oder zwo Jungetauben nemen / vnd zum Priester bringen / fur die thür der Hütten des Stiffts.
    15Vnd der Priester sol aus einer machen ein Sündopffer / aus der andern ein Brandopffer / vnd sie versünen fur dem HERRN vber dem flus jrer vnreinigkeit.
    15So solt jr die kinder Jsrael warnen fur jrer vnreinigkeit / das sie nicht sterben in jrer vnreinigkeit / wenn sie meine Wonunge verunreinigen / die vnter euch ist.
    15DAS ist das Gesetz vber den / der einen Flus hat / vnd dem der Same im schlaff entgehet / das er vnrein dauon wird.
    15Vnd vber die die jren Blutflus hat. Vnd wer einen Flus hat / es sey Man oder Weib /Vnd wenn ein Man bey einer vnreinen ligt.
    16VND der HERR redet mit Mose (nach dem die zween söne Aarons gestorben waren / da sie fur dem HERRN opfferten)
    16vnd sprach / Sage deinem bruder Aaron / Das er nicht allerley zeit in das inwendige Heiligthum gehe hinder dem Furhang / fur dem Gnadenstuel der auff der Laden ist / das er nicht sterbe /Denn ich wil in einer Wolcken erscheinen auff dem Gnadenstuel.
    16SOndern da mit sol er hin ein gehen / Mit einem jungen Farren zum Sündopffer / vnd mit einem Wider zum Brandopffer.
    16Vnd sol den heiligen leinen Rock anlegen / vnd leinen Niderwad an seinem Fleisch haben / vnd sich mit einem leinen Gürtel gürten / vnd den leinen Hut auffhaben / Denn das sind die heiligen Kleider / Vnd sol sein Fleisch mit wasser baden / vnd sie anlegen.
    16Vnd sol von der Gemeine der kinder Jsrael zween Zigenböck nemen zum Sündopffer / vnd einen Wider zum Brandopffer.
    16VNd Aaron sol den Farren sein Sündopffer erzu bringen / vnd sich vnd sein haus versünen.
    16Vnd darnach die zween Böck nemen / vnd fur den HERRN stellen fur der thür der Hütten des Stiffts.
    16Vnd sol das Los werffen vber zween Böck / ein los dem HERRN / vnd das ander dem ledigen Bock.
    16Vnd sol den Bock / auff welchen des HERRN los fellet / opffern zum Sündopffer.
    16Aber den Bock /auff welchen das los des ledigen fellet / sol er lebendig fur den HERRN stellen / das er jn versüne / vnd lasse den ledigen Bock in die wüste.
    16Vnd also sol er denn den Farren seins Sündopffers erzu bringen /vnd sich vnd sein haus versünen / vnd sol jn schlachten.
    16VND sol einen Napff vol glut vom Altar nemen / der fur dem HERRN stehet / vnd die hand vol zustossens Reuchwergs / vnd hin ein hinder den Furhang bringen.
    16Vnd das Reuchwerg auffs fewr thun fur dem HERRN / das der nebel vom Reuchwerg den Gnadenstuel bedecke / der auff dem Zeugnis ist /das er nicht sterbe.
    16Vnd sol des bluts vom Farren nemen / vnd mit seinem finger gegen dem Gnadenstuel sprengen fornen an / Sieben mal sol er also fur dem Gnadenstuel mit seinem finger vom blut sprengen.
    16DARnach sol er den Bock / des volcks Sündopffer / schlachten / vnd seines Bluts hineinbringen hinder den Furhang / vnd sol mit seinem blut thun /wie er mit des Farren blut gethan hat / vnd da mit auch sprengen forne gegen den Gnadenstuel.
    16Vnd sol also versünen das Heiligthum von der vnreinigkeit der kinder Jsrael / vnd von jrer vbertrettung / in allen jren sünden / Also sol er thun der Hütten des Stiffts /denn sie sind vnrein1 die vmb her ligen.
    16KEin Mensch sol in der Hütten des Stiffts sein /wenn er hin ein gehet zu versünen im Heiligthum / bis er er ausgehe / Vnd sol also versünen sich vnd sein haus / vnd die gantze gemeine Jsrael.
    16Vnd wenn er eraus gehet zum Altar der fur dem HERRN stehet /sol er jn versünen / Vnd sol des bluts vom Farren vnd des bluts vom Bock nemen / vnd auff des Altars hörner vmb her thun.
    16Vnd sol mit seinem finger vom blut drauff sprengen sieben mal / vnd jn reinigen vnd heiligen von der vnreinigkeit der kinder Jsrael.
    16VND wenn er volnbracht hat das versünen des Heiligthums / vnd der Hütten des Stiffts / vnd des Altars / so sol er den lebendigen Bock er zu bringen.
    16Da sol denn Aaron seine beide hende auff sein heubt legen / vnd bekennen auff jn alle missethat der kinder Jsrael / vnd alle jre vbertrettung / in alle jren sunden / vnd sol sie dem Bock auff das Heubt legen /vnd jn durch einen Man der furhanden ist / in die wüsten lauffen lassen /
    16Das also der Bock alle jre missethat auff jm in eine wildnis trage / vnd lasse jn in die wüste.
    16VND Aaron sol in die Hütten des Stiffts gehen /vnd ausziehen die leinen Kleider / die er anzog / da er in das Heiligthum gieng / vnd sol sie da selbs lassen.
    16Vnd sol sein Fleisch mit wasser baden an heiliger stete / vnd sein eigen Kleider anthun. Vnd eraus gehen / vnd sein Brandopffer vnd des volcks Brandopffer machen / vnd beide sich vnd das Volck versünen /
    16Vnd das fett vom Sündopffer auff dem Altar anzünden.
    16Der aber den ledigen Bock hat ausgefürt / sol seine Kleider wasschen / vnd sein Fleisch mit wasser baden / vnd darnach ins Lager komen.
    16DEn Farren des Sündopffers vnd den Bock des Sündopffers / welcher blut in das Heiligthum zu versünen gebracht wird / sol man hin aus führen fur das Lager / vnd mit fewr verbrennen / beide jr haut /fleisch vnd mist.
    16Vnd der sie verbrennet / sol seine Kleider wasschen / vnd sein Fleisch mit wasser baden / vnd darnach ins Lager komen.
    16AVch sol euch das ein ewigs Recht sein / Am zehenden tage des siebenden monden solt jr ewrn Leib casteien / vnd kein werck thun / er sey Einheimisch oder Frembder vnter euch.
    16Denn an diesem tage geschicht ewr Versünung / das jr gereinigt werdet / von allen ewrn sünden werdet jr gereinigt fur dem HERRN.
    16Darumb sols euch der grösste Sabbath sein / vnd jr solt ewrn Leib demütigen / Ein ewig Recht sey das.
    16ES sol aber solche Versünung thun ein Priester /den man geweihet vnd des hand man gefüllet hat zum Priester an seins vaters stat. Vnd sol die leinen Kleider anthun / nemlich / die heiligen Kleider /
    16vnd sol also versünen das heilige Heiligthum / vnd die Hütten des Stiffts / vnd den Altar / vnd die Priester vnd alles volck der Gemeine.
    16Das sol euch ein ewigs Recht sein das jr die kinder Jsrael versünet von allen jren sunden / im jar ein mal / Vnd Mose thet /wie jm der HERR geboten hatte.
    17VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    17Sage Aaron vnd seinen Sönen / vnd allen kindern Jsrael / vnd sprich zu jnen / Das ists / das der HERR geboten hat.
    17Welcher aus dem haus Jsrael ein ochsen oder lamb / oder zigen schlacht in dem Lager oder aussen fur dem Lager /
    17vnd nicht fur die thür der Hütten des Stiffts bringet / das dem HERRN zum Opffer gebracht werde fur der Wonunge des HERRN / Der sol des bluts schüldig1 sein / als der blut vergossen hat / Vnd solcher Mensch sol ausgerottet werden aus seinem Volck.
    17DArumb sollen die kinder Jsrael jre Opffer / die sie auff dem freien feld opffern wollen / fur den HERRN bringen / fur die thür der Hütten des Stiffts /zum Priester / vnd alda jre Danckopffer dem HERRN opffern.
    17Vnd der Priester sol das blut auff den Altar des HERRN sprengen / fur der thür der Hütten des Stiffts / vnd das fett anzünden zum süssen geruch dem HERRN.
    17Vnd mit nicht jre Opffer hinfort den Feldteufeln opffern / mit den sie huren / Das sol jnen ein ewiges Recht sein bey jren Nachkommen.
    17Darumb soltu zu jnen sagen / Welcher Mensch aus dem hause Jsrael / oder auch ein Frembdlinger der vnter euch ist / der ein Opffer oder Brandopffer thut /
    17vnd bringts nicht fur die thür der Hütten des Stiffts / das ers dem HERR thue Der sol ausgerottet werden von seinem Volck.
    17VND welcher Mensch / er sey vom haus Jsrael oder ein Frembdlinger vnter euch / jrgent Blut isset /wider den wil ich mein Andlitz setzen / vnd wil jn mitten aus seinem volck rotten.
    17Denn des Leibs leben ist im blut / vnd ich habs euch zum Altar gegeben / das ewre Seelen damit versünet werden / Denn das blut ist die versünung furs leben.
    17Darumb hab ich gesagt den kindern Jsrael / Keine Seele vnter euch sol blut essen / auch kein Frembdlinger der vnter euch wonet.
    17VND welcher Mensch / er sey vom haus Jsrael oder ein Frembdlinger vnter euch / der ein Thier oder Vogel fehet auff der jaget / das man isset / der sol desselben blut vergiessen vnd mit erden zuscharren.
    17Denn des Leibs leben ist in seinem blut / so lang es lebet / Vnd ich hab den kindern Jsrael gesagt / Jr solt keins leibs blut essen / Denn des leibs leben ist in seinem blut / Wer es isset / Der sol ausgerottet werden.
    17Vnd welche Seele ein Ass oder was vom Wild zürissen ist / isset / er sey ein Einheimischer oder Frembdlinger / der sol sein kleid wasschen / vnd sich mit wasser baden / vnd vnrein sein bis auff den abend / so wird er rein.
    17Wo er seine kleider nicht wasschen noch sich baden wird / So sol er seiner missethat schüldig sein.
    18VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    18Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich zu jnen /Jch bin der HERR ewr Gott.
    18Jr solt nicht thun nach den wercken des Lands Egypten / darinnen jr gewonet habt / Auch nicht nach den wercken des Lands Canaan / dar ein ich euch füren wil. Jr solt auch euch nach jrer weise nicht halten /
    18Sondern nach meinen Rechten solt jr thun / vnd meine Satzung solt jr halten / das jr drinnen wandelt / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    18Darumb solt jr meine Satzunge halten vnd meine Rechte / Denn welcher Mensch dieselben thut / der wird da durch leben / Denn ich bin der HERR.
    18NJemand sol sich zu seiner nehesten Blutfreundin thun / jre Schambd zu blössen / Denn ich bin der HERR.
    18Du solt deines Vaters vnd deiner Mutter schambd nicht blössen / Es ist deine Mutter / darumb soltu jre schambd nicht blössen.
    18Du solt deines Vaters weibes schambd nicht blössen / denn es ist deines Vaters schambd.
    18Du solt deiner Schwester schambd / die deines Vaters oder deiner Mutter tochter ist / da heim oder draussen geborn / nicht blössen.
    18Du solt deines sons oder deiner Tochter tochter schambd nicht blössen denn es ist deine schambd.
    18Du solt der tochter deines Vaters weibs / die deinem Vater geborn ist / vnd deine schwester ist /schamd nicht blössen.
    18Du solt deines Vatern schwester schambd nicht blössen / denn es ist deines Vatern neheste Blutfreundin.
    18Du solt deiner Mutterschwester schambd nicht blössen / denn es ist deiner Mutter neheste Blutfreundin.
    18DV solt deines Vatern bruder schambd nicht blössen / das du sein Weib nemest / denn sie ist deine Wase.
    18Du solt deiner Schnur schambd nicht blössen / denn es ist deines Sons weib / darumd soltu jre schambd nicht blössen.
    18Du solt deines Bruders weibs schambd nicht blössen / Denn sie ist deines Bruders schambd.
    18Du solt deines Weibs sampt jr Tochter schambd nicht blössen / noch jrs Sons tochter oder Tochter tochter nemen / jre schambd zu blössen /denn es ist jre neheste Blutfreundin / vnd ist ein laster.
    18Du solt auch deines weibes Schwester nicht nemen neben jr jre schambd zublössen / jr zu wider /weil sie noch lebt.
    18DV solt nicht zum Weibe gehen / weil sie jre Kranckheit hat / in jrer vnreinigkeit / jre schambd zu blössen.
    18DV solt auch nicht bey deines Nehesten weib ligen / sie zubesamen da mit du dich an jr verunreinigst.
    18DV solt auch deines samens nicht geben / das es dem Molech1 verbrand werde / Das du nicht entheiligst den Namen deines Gottes / Denn ich bin der HERR.
    18DV solt nicht bey Knaben ligen / wie beim Weibe / Denn es ist ein grewel.
    18Du solt auch bey keinem Thier liegen / das du mit jm verunreinigt werdest. Vnd kein Weib sol mit eim Thier zuschaffen haben / Denn es ist ein grewel.
    18JR solt euch in dieser keinem verunreinigen /Denn in diesem allen haben sich verunreiniget die Heiden / die ich fur euch her wil ausstossen /
    18Vnd das Land da durch verunreinigt ist / Vnd ich wil jre missethat an jnen heimsuchen / das das Land seine Einwoner ausspeie.
    18Darumb haltet meine Satzung vnd rechte / vnd thut dieser Grewel keine / weder der Einheimische noch der Frembdling vnter euch.
    18Denn alle solche grewel haben die leute dieses lands gethan / die vor euch waren / vnd haben das Land verunreinigt /
    18auff das euch nicht auch das Land ausspeie / wenn jr es verunreinigt / gleich wie es die Heiden hat ausgespeiet / die vor euch waren.
    18Denn welche diese Grewel thun dere Seelen sollen ausgerottet werden von jrem volck.
    18Darumb haltet meine satzunge / das jr nicht thut nach den grewlichen sitten / die vor euch waren / das jr nicht damit verunreinigt werdet / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    19VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    19Rede mit der gantzen Gemeine der kinder Jsrael /vnd sprich zu jnen / Jr solt heilig sein / denn ich bin heilig / der HERR ewr Gott.
    19Ein jglicher fürchte seine Mutter vnd seinen Vater. Haltet meine Feiertage / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    19Jr solt euch nicht zu den Götzen wenden / vnd solt euch keine gegossene Götter machen / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    19VND wenn jr dem HERRN wolt Danckopffer thun / So solt jr opffern / das jm gefallen künde /
    19Aber jr solt es desselben tages essen / da jrs opffert /vnd des andern tages / Was aber auff den dritten tag vberbleibt / sol man mit fewr verbrennen.
    19Wird aber jemand am dritten tage da von essen / So ist er ein grewel / vnd wird nicht angeneme sein /
    19vnd derselbe Esser wird seine missethat tragen / das er das Heiligthum des HERRN entheiliget / vnd solche Seele wird ausgerottet werden von jrem volck.
    19WEnn du dein Land einerntest / soltu es nicht an den enden vmbher abschneiten / auch nicht alles gnaw auffsamlen.
    19Also auch soltu deinen Weinberg nicht genaw lesen / noch die abgefallen Beer aufflesen / Sondern dem Armen vnd Frembdlingen soltu es lassen / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    19JR solt nicht stelen / noch liegen / noch felschlich handeln einer mit dem andern.
    19Jr solt nicht falsch schweren bey meinem Namen / vnd entheiligenden Namen deines Gottes / Denn ich bin der HERR.
    19DV solt deinem Nehesten nicht vnrecht thun /noch berauben. Es sol des Taglöners lohn nicht bey dir bleiben / bis an den morgen.
    19DV solt dem Tauben nicht fluchen. Du solt fur dem Blinden kein Anstos setzen / Denn du solt dich fur deinem Gott fürchten / Denn ich bin der HERR.
    19JR solt nicht vnrecht handeln am Gericht / vnd solt nicht furziehen den Geringen / noch den Grossen ehren / Sondern du solt deinen Nehesten recht richten.
    19DV solt kein Verleumbder sein vnter deinem Volck / Du solt auch nicht stehen wider deines Nehesten blut / Denn ich bin der HERR.
    19DV solt deinen Bruder nicht hassen in deinem hertzen / Sondern du solt deinen Nehesten straffen /Auff das du nicht seinet halben schuld tragen müssest.
    19DV solt nicht Rachgirig sein / noch zorn halten gegen die Kinder deines Volcks. DU solt deinen Nehesten lieben / wie dich selbs /Denn ich bin der HERR.
    19MEine Satzung solt jr halten / Das du dein Vieh nicht lassest mit anderley Thier zu schaffen haben. Vnd dein Feld nicht beseest mit mancherley Samen. Vnd kein Kleid an dich kome / das mit wolle vnd lein gemenget ist.
    19WEnn ein Man bey einem weibe ligt / vnd sie beschlefft / die eine Leibeigen magd / vnd von dem Man verschmecht ist / doch nicht erlöset / noch Freiheit erlanget hat / das sol gestrafft werden / Aber sie sollen nicht sterben / denn sie ist nicht frey gewesen.
    19Er sol aber fur seine schuld dem HERRN fur die thür der Hütten des Stiffts einen widder zum Schuldopffer bringen.
    19Vnd der Priester sol jn versünen mit dem Schuldopffer fur dem HERRN vber der sünden die er gethan hat / so wird jm Gott gnedig sein vber seine sünde die er gethan hat.
    19WEnn jr ins Land kompt / vnd allerley Bewme pflantzet / da von man isset / Solt jr der selben vorhaut beschneiten2 vnd jre früchte. Drey jar solt jr sie vnbeschnitten achten / das jr sie nicht esset.
    19Jm vierden jar aber sollen alle jre Früchte heilig vnd gepreiset sein dem HERRN.
    19Jm fünfften jar aber solt jr die Früchte essen vnd sie einsamlen / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    19JR solt nichts mit Blut essen. Jr solt nicht auff Vogelgeschrey achten / noch tage welen.
    19Jr solt ewr har am Heubt nicht rund vmbher abschneiten /noch ewrn Bard gar abscheren.
    19JR solt kein mal vmb eins Todten willen an ewrem Leibe reissen / Noch buchstaben an euch pfetzen / Denn ich bin der HERR.
    19DV solt deine Töchter nicht zur Hurerey halten /Das nicht das Land hurerey treibe / vnd werde voll lasters.
    19MEine Feire haltet / vnd fürchtet euch fur meinem Heiligthum / Denn ich bin der HERR.
    19JR solt euch nicht wenden zu den Warsagern /vnd forschet nicht von den Zeichendeutern / das jr nicht an jnen verunreiniget werdet / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    19FVr eim grawen Heubt soltu auffstehen / vnd die Alten ehren / Denn du solt dich fürchten fur deinem Gott / Denn ich bin der HERR.
    19WEnn ein Frembdling bey dir in ewrem Lande wonen wird / den solt jr nicht schinden.
    19Er sol bey euch wonen / wie ein Einheimischer vnter euch / Vnd solt jn lieben wie dich selbs / Denn jr seid auch Frembdling gewesen in Egyptenland / Jch bin der HERR ewer Gott.
    19JR solt nicht vngleich handeln / am Gericht / mit der ellen / mit gewicht / mit mas.
    19Rechte wage /rechte pfund / rechte scheffel / rechte kanden sol bey euch sein / Denn ich bin der HERR ewr Gott / der euch aus Egyptenland gefürt hat /
    19Das jr alle meine Satzung / vnd alle meine Recht haltet vnd thut / Denn ich bin der HERR.
    20VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach.
    20Sage den kindern Jsrael / Welcher vnter den kindern Jsrael / oder ein Frembdlinger der in Jsrael wonet /seines samens1 dem Molech gibt / Der sol des tods sterben / das volck im Lande sol jn steinigen.
    20Vnd ich wil mein Andlitz setzen wider solchen Menschen /vnd wil jn aus seinem Volck rotten / das er dem Molech seines samens gegeben / vnd mein Heiligthum verunreinigt / vnd meinen heiligen Namen entheiliget hat.
    20Vnd wo das volck im Lande / durch die finger sehen würde / dem Menschen / der seins samens dem Molech gegeben hat / das es jn nicht tödtet /
    20So wil doch ich mein Andlitz wider den selben Menschen setzen / vnd wider sein Geschlecht / vnd wil jn vnd alle die jm nach gehuret haben mit dem Molech / aus jrem Volck rotten.
    20WEnn eine Seele sich zu den Warsagern vnd Zeichendeuter wenden wird / das sie jnen nachhuret / So wil ich mein Andlitz wider dieselben Seele setzen /vnd wil sie aus jrem Volck rotten.
    20Darumb heiliget euch vnd seid heilig / Denn ich bin der HERR ewr Gott /
    20Vnd haltet meine Satzung / vnd thut sie /Denn ich bin der HERR der euch heiliget.
    20WEr seinem Vater oder seiner Mutter fluchet / der sol des tods sterben / Sein blut sev auff jm / das er seinem Vater oder Mutter geflucht hat.
    20WEr die Ehe bricht mit jemands Weibe / der sol des tods sterben / beide Ehebrecher vnd Ehebrecherin / Darumb / das er mit seines Nehesten weib die Ehe gebrochen hat.
    20WEnn jemands bey seines Vaters weib schlefft /das er seins Vaters schambd geblösset hat / Die sollen beide des tods sterben / Jr blut sey auff jnen.
    20WEnn jemand bey seiner Schnur schlefft / So sollen sie beide des tods sterben / denn sie haben eine schande begangen / Jr blut sey auff jnen.
    20WEnn jemand beim Knaben schlefft / wie beim Weibe / die haben einen Grewel gethan / Vnd sollen beide des tods sterben / Jr blut sey auff jnen.
    20WEnn jemand ein Weib nimpt / vnd jre Mutter dazu / der hat ein laster verwirckt / Man sol jn mit Fewr verbrennen / vnd sie beide auch / das kein laster sey vnter euch.
    20WEnn jemand beim Vieh ligt / der sol des Tods sterben / Vnd das Vieh sol man erwürgen.
    20WEnn ein Weib sich jrgent zu einem Vieh thut /das sie mit jm zuschaffen hat / Die soltu tödten / vnd das Vieh auch / Des tods sollen sie sterben / Jr blut sey auff jnen.
    20WEnn jemand seine Schwester nimpt / seins Vaters tochter oder seiner Mutter tochter / vnd jre schambd beschawet / vnd sie wider seine schambd /Das ist ein blutschande / Die sollen ausgerottet werden fur den Leuten jres volcks / Denn er hat seiner Schwester schambd entblösset / er sol seine missethat tragen.
    20WEnn ein Man beim Weibe schlefft zur zeit jrer Kranckheit / vnd entblösset jre schambd / vnd deckt jren brun auff / vnd sie entblösset den brun jrs bluts /Die sollen beide aus jrem Volck gerottet werden.
    20DEiner Mutterschwester schambd / vnd deines Vatersschwester schambd soltu nicht blössen / Denn ein solcher hat seine neheste Blutfreundin auffgedeckt / vnd sie sollen jre missethat tragen.
    20WEnn jemand bey seines Vatern bruders weib schlefft / der hat seines Vettern schambd geblösset /Sie sollen jre sünde tragen / on Kinder sollen sie sterben.
    20WEnn jemand seines Bruders weib nimpt / das ist eine schendliche that / Sie sollen on Kinder sein / darumb / das er hat seines Bruders schambd geblösset.
    20SO haltet nu alle meine Satzung vnd meine Rechte / vnd thut darnach / auff das euch nicht das Land ausspeie / dar ein ich euch füre / das jr drinnen wonet.
    20Vnd wandelt nicht in den Satzungen der Heiden / die ich fur euch her werde ausstossen / Denn solchs alles haben sie gethan / vnd ich hab einen Grewel an inen gehabt.
    20EVch aber sage ich / Jr solt jener Land besitzen /Denn ich wil euch ein Land zum Erbe geben / darin milch vnd honig fleusst. Jch bin der HERR ewr Gott /der euch von den Völckern abgesondert hat /
    20das jr auch absondern solt / das reine Vieh / vom vnreinen /vnd vnreine Vogel von den reinen / vnd ewre Seelen nicht verunreiniget am Vieh / an Vogeln / vnd an allem das auff Erden kreucht / das ich euch abgesondert habe / das es vnreine sey.
    20Darumb solt jr mir heilig sein / Denn ich der HERR bin heilig / der euch abgesondert hat von den Völckern / das jr mein weret.
    20WEnn ein Man oder Weib ein Warsager oder Zeichendeuter sein wird / Die sollen des tods sterben /man sol sie steinigen / Jr blut sey auff jnen.
    21VND der HERR sprach zu Mose / Sage den Priestern Aarons Sönen / vnd sprich zu jnen. Ein Priester sol sich an keinem Todten seins Volcks verunreinigen /
    21on an seinem Blutfreunde / der jn am nehesten angehört / Als an seiner Mutter / an seinem Vater / an seinem Sone / an seiner Tochter / an seinem Bruder /
    21vnd an seiner Schwester / die noch eine Jungfraw /vnd noch bey jm ist / vnd keins Mans weib gewesen ist / an der mag er sich verunreinigen.
    21Sonst sol er sich nicht verunreinigen an jrgent einem der jm zugehört vnter seinem volck / das er sich entheilige.
    21ER sol auch keine Platten machen auff seinem heubt / noch seinen bart abscheren / vnd an jrem Leibe kein mal pfetzen.
    21Sie sollen jrem Gott heilig sein / vnd nicht entheiligenden namen jres Gottes /Denn sie opffern des HERRN opffer / das brot jres Gottes / Darumb sollen sie heilig sein.
    21SJe sollen keine Hure nemen / noch keine Geschwechte / oder die von jrem Man verstossen ist / denn er ist heilig seinem Gott.
    21Darumb soltu jn helig halten / denn er opffert das brot deines Gottes / Er sol dir heilig sein / Denn ich bin Heilig der HERR der euch heiliget.
    21WEnn eines Priesters Tochter anfehet zu huren /die sol man mit fewr verbrennen / Denn sie hat jren Vater geschendet.
    21WElcher Hoherpriester ist vnter seinen Brüdern / auff des heubt das Salböle gegossen vnd seine hand gefüllet ist / das er angezogen würde mit den Kleidern / der sol sein heubt nicht blössen / vnd seine Kleider nicht zuschneiten.
    21Vnd sol zu keinem Todten komen / vnd sol sich weder vber Vater noch vber Mutter verunreinigen.
    21Aus dem Heiligthum sol er nicht gehen / das er nicht entheilige das Heiligthum seines Gottes / Denn die heilige Krone1 / das salböle seines Gottes ist auff jm / Jch bin der HERR.
    21EJne Jungfraw sol er zum Weibe nemen /
    21aber keine Widwe / noch Verstossene / noch geschwechte /noch Hure / sondern eine Jungfraw seines volcks sol er zum weibe nemen /
    21Auff das er nicht seinen samen entheilige vnter seinem volck / Denn ich bin der HERR der jn heiliget.
    21VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    21Rede mit Aaron / vnd sprich / Wenn an jemands deines Samens in ewren Geschlechten ein Feil ist / der sol nicht erzu tretten / das er das brot seines Gottes opffere.
    21Denn keiner an dem ein Feil ist / sol erzu tretten / er sey blind / lahm / mit einer seltzamen nasen / mit vngewönlichem2 gelied /
    21oder der an einem fus oder hand gebrechlich ist /
    21oder höckericht ist / oder ein fell auff dem auge hat / oder scheel ist / oder grindicht / oder schebicht / oder der gebrochen ist.
    21WElcher nu von Aarons des Priesters samen einen Feil an jm hat / der sol nicht erzu tretten / zu opffern die opffer des HERRN / Denn er hat einen Feil / darumb sol er zu den broten seins Gottes nicht nahen / das er sie opffere.
    21Doch sol er das brot seins Gottes essen / beide von dem Heiligen vnd vom Allerheiligsten /
    21Aber doch zum Furhang sol er nicht komen / noch zum Altar nahen / weil der Feil an jm ist / das er nicht entheilige mein Heiligthum /Denn ich bin der HERR der sie heiliget.
    21Vnd Mose redet solchs zu Aaron vnd zu seinen Sönen / vnd zu allen kindern Jsrael.
    22VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    22Sage Aaron vnd seinen Sönen / das sie sich enthalten von dem Heiligen den kinder Jsrael / welchs sie mir heiligen / vnd meinen heiligen Namen nicht entheiligen / Denn ich bin der HERR.
    22So sage nu jnen auff jre Nachkomen / Welcher ewrs samens erzu tritt zu dem heiligen / das die kinder Jsrael dem HERRN heiligen / vnd verunreinigt sich also vber dem selben /des Seele sol ausgerottet werden fur meinem Andlitz /Denn ich bin der HERR.
    22WElcher des samens Aarons aussetzig ist / oder einen flus hat / Der sol nicht essen von dem Heiligen /bis er rein werde. Wer etwa einen vnreinen Leib anrüret / Oder welchem der Same entgehet im schlaff /
    22Vnd welcher jrgent ein Gewürm anrüret das jm vnrein ist / Oder einen Menschen der jm vnrein ist /vnd alles was jn verunreinigt /
    22welche Seele der eins anrüret / die ist vnrein bis auff den abend. Vnd sol von dem Heiligen nicht essen / sondern sol zuuor seinen Leib mit wasser baden /
    22Vnd wenn die Sonne vntergangen / vnd er rein worden ist / denn mag er daruon essen / denn es ist seine narung.
    22Ein Ass / vnd was von wilden Thieren zurissen ist / sol er nicht essen / auff das er nicht vnrein dran werde / Denn ich bin der HERR.
    22Darumb sollen sie meine Satze halten / Das sie nicht sünde auff sich laden vnd dran sterben / wenn sie sich entheiligen / Denn ich bin der HERR der sie heiliget.
    22KEin ander sol von dem Heiligen essen / noch des Priesters hausgenos / noch taglöner.
    22Wenn aber der Priester eine Seele vmb sein geld kaufft / der mag dauon essen / Vnd was jm in seinem Hause geborn wird / das mag auch von seinem brot essen.
    22Wenn aber des Priesterstochter eins Frembden weib wird /die sol nicht von der heiligen Hebe essen.
    22Wird sie aber eine Widwen oder ausgestossen / vnd hat keinen Samen / vnd kompt / wider zu jrs Vaters hause / So sol sie essen von jrs Vaters brot / als da sie noch eine Magd war. Aber kein Frembdlinger sol dauon essen.
    22WErs versihet vnd sonst von dem Heiligen isset / der sol das fünffte teil dazu thun / vnd dem Priester geben sampt dem Heiligen /
    22auff das sie nicht entheiligen das Heilige der kinder Jsrael / das sie dem HERRN Heben /
    22Auff das sie sich nicht mit missethat vnd schuldbeladen / wenn sie jr Geheiligtes essen / Denn ich bin der HERR der sie heiliget.
    22VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    22Sage Aaron vnd seinen Sönen / vnd allen kindern Jsrael / Welcher Jsraeliter oder Frembdlinger in Jsrael sein Opffer thun wil / es sey jrgent jr gelübd oder von freiem willen / das sie dem HERRN ein Brandopffer thun wöllen / das jm von euch angeneme sey /
    22Das sol ein Menlin vnd on wandel sein / von rindern oder lemmern oder zigen.
    22Alles was einen Feil hat /solt jr nicht opffern / Denn es wird fur euch nicht angeneme sein.
    22VNd wer ein Danckopffer dem HERRN thun wil / ein sonderlich gelübd / oder von freiem willen /von rindern oder schafen / das sol on wandel sein /das es angeneme sey / Es sol keinen feil haben.
    22Jsts blind oder gebrechlich / oder geschlagen / oder dürre /oder reudicht / oder schebicht / So solt jr solchs dem HERRN nicht opffern / vnd dauon kein Opffer geben auff den Altar des HERRN.
    22EJn ochsen oder schaf / das vngewönlich gelied /oder wandelbar3 gelied hat / magstu von freiem willen opffern / Aber angeneme mags nicht sein zum gelübd.
    22Du solt auch dem HERRN kein zustossens /oder zuriebens / oder zurissens / oder das verwund ist / opffern / vnd solt in ewrem Lande solchs nicht thun.
    22Du solt auch solcher keins von eines Frembdlingen hand / neben dem brot ewrs Gottes / opffern /Denn es taug nicht / vnd hat einen feil / Darumb wirds nicht angeneme sein fur euch.
    22VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    22Wenn ein ochs oder lamb oder zige geboren ist / So sol es sieben tage bey seiner mutter sein / vnd am achten tage / vnd darnach mag mans dem HERRN opffern / so ists angeneme.
    22Es sey ein ochs oder lamb /So sol mans nicht mit seinem Jungen auff einen tag schlachten.
    22WEnn jr aber wolt dem HERRN ein Lobopffer thun / das fur euch angeneme sey /
    22So solt jrs desselben tages essen / vnd solt nichts vbrigs bis auff den morgen behalten / Denn ich bin der HERR.
    22Darumb haltet mein Gebot / vnd thut darnach /Denn ich bin der HERR /
    22das jr meinen heiligen Namen nicht entheiliget / vnd ich geheiliget werde vnter den kindern Jsrael / Denn ich bin der HERR der euch heiliget /
    22der euch aus Egyptenland gefürt hat / das ich ewr Gott were / Jch der HERR.
    23VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    23Sage den kindern Jsrael / vnd sprich zu jnen. Dis sind die Feste des HERRN / die jr heilig vnd meine Feste heissen solt / da jr zusamen kompt.
    23Sechs tage soltu erbeiten / Der siebende tag aber ist der grosse heilige Sabbath / da jr zusamen kompt / Keine erbeit solt jr drinnen thun / Denn es ist der Sabbath des HERRN / in allen ewren Wonung.
    23DJS sind aber die Feste des HERRN / die jr heilige Feste heissen solt / da jr zusamen kompt.
    23Am vierzehenden tage des ersten monden / zwischen abends ist des HERRN Passah /
    23Vnd am funffzehenden desselben monden ist das Fest der vngesewrten Brot des HERRN / Da solt jr sieben tage vngesewrt Brot essen.
    23Der erste tag sol heilig vnter euch heissen / da jr zusamen kompt / Da solt jr keine Diensterbeit1 thun /
    23vnd dem HERRN opffern sieben tage / Der siebende tag sol auch heilig heissen /da jr zusamen kompt / da solt jr auch kein Diensterbeit thun.
    23VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    23Sage den kindern Jsrael / vnd sprich zu jnen. Wenn jr ins Land kompt / das ich euch geben werde / vnd werdets erndten / So solt jr eine Garben der erstlinge ewr erndten zu dem Priester bringen.
    23Da sol die garbe Gewebd werden fur dem HERRN / das von euch angeneme sey / Solchs sol aber der Priester thun des andern tags nach dem Sabbath.
    23Vnd solt des tages / da ewr garben Gewebd wird / ein Brandopffer dem HERRN thun / von einem lamb / das on wandel vnd jerig sey /
    23sampt dem Speisopffer / zwo zehenden Semelmelh mit öle gemengt / zum opffer dem HERRN eins süssen geruchs / Dazu das Tranckopffer ein vierteil Hin weins.
    23Vnd solt kein new brot noch sangen noch korn zuuor essen / bis auff den tag / da jr ewrem Gott opffer bringet / Das sol ein Recht sein ewren Nachkomen / in allen ewren Wonungen.
    23DARnach solt jr zelen vom andern tage des Sabbaths / da jr die Webegraben brachtet / sieben gantzer Sabbath /
    23bis an den andern tag des siebenden Sabbaths / nemlich / funffzig tage solt jr zelen / vnd new Speisopffer dem HERRN opffern /
    23Vnd solts aus allen ewren Wonungen opffern / nemlich / zwey Webebrot von zwo zehenden Semelmelh gesewrt vnd gebacken / zu erstlingen dem HERRN.
    23Vnd solt erzu bringen neben ewrem Brot / sieben jerige lemmer on wandel / vnd einen jungen farren / vnd zween widder /Das sol des HERRN Brandopffer / Speisopffer vnd Tranckopffer sein / Das ist ein Opffer eins süssen geruchs dem HERRN.
    23DAzu solt jr machen einen zigenbock zum Sündopffer / vnd zwey jerige lemmer zum Danckopffer /
    23Vnd der Priester sols Weben sampt dem brot der Erstlinge fur dem HERRN vnd den zweien lemmern /Vnd sol dem HERRN heilig / vnd des Priesters sein.
    23Vnd solt diesen tag ausruffen / denn er sol vnter euch heilig heissen / da jr zusamen komet / Keine diensterbeit solt jr thun / Ein ewigs Recht sol das sein bey ewren Nachkomen in allen ewren Wonungen.
    23WEnn jr aber ewr Land erndtet / solt jrs nicht gar auff dem felde einschneiten / auch nicht alles gnaw aufflesen / Sondern solts den Armen vnd Frembdlingen lassen / Jch bin der HERR ewr Gott.
    23VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    23Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich / Am ersten tage des siebenden monden / solt jr den heiligen Sabbath des blasens zum gedechtnis2 halten / da jr zusamen kompt /
    23Da solt jr keine Diensterbeit thun / vnd solt dem HERRN opffern.
    23VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    23Des zehenden tages in diesem siebenden monden /ist der Versünetag / der sol bey euch heilig heissen /das jr zusamen kompt / da solt jr ewren Leib casteien / vnd dem HERRN opffern.
    23Vnd solt keine Er beit thun an diesem tag / denn es ist der Versünetag /das jr versünet werdet fur dem HERRN ewrem Gott.
    23Denn wer seinen Leib nicht casteiet an diesem tage / Der sol aus seinem volck gerottet werden.
    23Vnd wer dieses tages jrgent eine erbeit thut / den wil ich vertilgen aus seinem volck /
    23Darumb solt jr keine erbeit thun / Das sol ein ewigs Recht sein ewrn Nachkomen / in allen ewren Wonungen.
    23Es ist ewr grosser Sabbath / das jr ewre Leibe casteiet / Am neunden tage des monden zu abend solt jr diesen Sabbath halten / von abend an bis wider zu abend.
    23VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    23Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich / Am funffzehenden tage dieses siebenden mondes ist das Fest der Laubhütten sieben tage dem HERRN.
    23Der erste tag sol heilig heissen / das jr zusamen kompt / keine Diensterbeit solt jr thun.
    23Sieben tage solt jr dem HERRN opffern / Der achte tag sol auch heilig heissen / das jr zusamen kompt / vnd solt ewr Opffer dem HERRN thun / denn es ist der Versammlung tag / keine Diensterbeit solt jr thun.
    23DAS sind die Feste des HERRN / die jr solt für heilig halten / das jr zusamen kompt / vnd dem HERRN opffer thut / Brandopffer / Speisopffer /Tranckopffer vnd ander Opffer / ein jglichs nach seinem tage /
    23On was der Sabbath des HERRN / vnd ewre Gaben / vnd Gelübden vnd freywillige Gaben sind / die jr dem HERRN gebt.
    23SO solt jr nu am funffzehenden tage des siebenden mondens / wenn jr das einkomen vom Lande eingebracht habt / das Fest des HERRN halten sieben tage lang. Am ersten tage ist es Sabbath / vnd am achten tage ist es auch Sabbath.
    23Vnd solt am ersten tage Früchte nemen von schönen Bewmen / Palmenzweige / vnd Meyen von dichten Bewmen vnd Bachweiden / vnd sieben tage frölich sein fur dem HERRN ewrem Gott /
    23vnd solt also dem HERRN / des jars das Fest halten sieben tage. Das sol ein ewigs Recht sein bey ewrn Nachkomen / das sie im siebenden monden also feiren.
    23Sieben tage solt jr in Laubhütten wonen / Wer einheimisch ist in Jsrael / der sol in Laubhütten wonen.
    23Das ewre Nachkomen wissen /wie ich die kinder Jsrael hab lassen in Hütten wonen /da ich sie aus Egiptenland füret / Jch bin der HERR ewr Gott.
    23Vnd Mose saget den kindern Jsrael solche Feste des HERRN.
    24VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach.
    24Gebeut den kindern Jsrael / das sie zu dir bringen gestossen lauter Bawmöle zu Liechten / das oben in die Lampen teglich gethan werde /
    24haussen fur dem furhang des Zeugnis in der Hütten des Stiffts. Vnd Aaron sols zurichten des abends vnd des morgens fur dem HERRN teglich / Das sey ein ewiges Recht ewrn Nachkomen /
    24Er sol aber die Lampen auff dem feinen Leuchter zurichten fur dem HERRN teglich.
    24VND solt Semelmelh nemen / vnd dauon zwelff Kuchen backen / zwo zehende sol ein kuche haben /
    24Vnd solt sie legen ja sechs auff eine schicht auff den feinen Tisch fur dem HERRN.
    24Vnd solt auff die selben legen reinen Weyrauch / das es seien Denckbrot1 zum Fewr2 dem HERRN.
    24Alle Sabbath für vnd für /sol er sie zurichten fur dem HERRN / von den kindern Jsrael / zum ewigen Bund.
    24Vnd sollen Aarons vnd seiner Söne sein / die sollen sie essen an heiliger Stete / Denn das ist sein allerheiligsts von den Opffern des HERRN zum ewigen Recht.
    24Es gieng aber aus eines jsraelischen weibs Son / der eines Egyptischen mans Kind war vnter den kindern Jsrael / vnd zancket sich im Lager mit einem Jsraelischen man /
    24Vnd lestert den Namen vnd fluchet. Da brachten sie jn zu Mose (Seine mutter aber hies Selomith / eine tochter Dibri vom stam Dan)
    24vnd legten jn gefangen / bis jnen klar antwort würde durch den Mund des HERRN.
    24VNd der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    24Füre den Flucher hin ausfur das Lager / vnd las alle / die es gehöret haben / jre hende auff sein Heubt legen / vnd las jn die gantze Gemeine steinigen.
    24Vnd sage den kindern Jsrael / Welcher seinem Gott fluchet / Der sol seine sünde tragen /
    24Welcher des HERRN Namen lestert / Der sol des todes sterben /die gantze Gemeine sol jn steinigen / Wie der Frembdlinge / so sol auch der Einheimische sein /Wenn er den Namen lestert / So sol er sterben.
    24WEr jrgent einen Menschen erschlegt / Der sol des todes sterben /
    24Wer aber ein Vieh erschlegt / Der sols bezalen / Leib vmb leib.
    24Vnd wer seinen Nehesten verletzt / Dem sol man thun / wie er gethan hat /
    24Schade vmb schade / Auge vmb auge /Zaan vmb zaan / Wie er hat einen Menschen verletzt /So sol man jm wider thun.
    24Also / das wer ein Vieh erschlegt / der sols bezalen / Wer aber einen Menschen erschlegt / der sol sterben.
    24Es sol einerley Recht vnter euch sein / dem Frembdlingen wie dem Einheimischen / Denn ich bin der HERR ewer Gott.
    24MOse aber sagets den kindern Jsrael / Vnd füreten den Flucher ausfur das Lager / vnd steinigeten jn / Also theten die kinder Jsrael / wie der HERR Mose geboten hatte.
    25VND der HERR redet mit Mose auff dem berge Sinai / vnd sprach /
    25Rede mit den kindern Jsrael /vnd sprich zu jnen. Wenn jr ins Land kompt / das ich euch geben werde / So sol das Land seine Feire dem HERRN feiren /
    25Das du sechs jar dein Feld beseest /vnd sechs jar deinen Weinberg beschneitest / vnd samlest die früchte ein.
    25Aber im siebenden jar / sol das Land seine grosse Feier dem HERRN feiren /darin du dein Feld nicht beseen / noch deinen Weinberg beschneiten solt.
    25WAs aber von jm selber nach deiner Erndten wechst / soltu nicht erndten / vnd die Drauben / so on deine erbeit wachsen / soltu nicht lesen / die weil es ein Feiriar ist des Lands.
    25Sondern die Feir des Lands solt jr darumb halten / das du dauon essest / dein Knecht / deine Magd / dein Taglöhner / dein Hausgenos / dein Frembdlinger bey dir /
    25dein Vieh / vnd die Thier in deinem lande / Alle früchte sollen speise1 sein.
    25VND du solt zelen solcher Feiriar sieben / das sieben jar sieben mal gezelet werden / vnd die zeit der sieben Feiriar / mache neun vnd vierzig jar.
    25Da soltu die Posaunen lassen blasen durch alle ewer Land / am zehenden tage des siebenden monden / eben am tage der versünunge.
    25Vnd jr solt das Funffzigst jar heiligen / vnd solts ein Erlasiar heissen im Lande / allen die drinnen wonen / denn es ist ewr Halliar / Da sol ein jglicher bey euch wider zu seiner Habe / vnd zu seinem Geschlecht komen /
    25Denn das funffzigst jar ist ewr Halliar. Jr solt nicht seen / auch was von jm selber wechst / nicht erndten / auch was on erbeit wechst im Weinberge nicht lesen.
    25Denn das Halliar sol vnter euch heilig sein / Jr solt aber essen was das Feld tregt.
    25ist das Halliar / da jederman wider zu dem seinen komen sol.
    25WEnn du nu etwas deinem Nehesten verkeuffest / oder jm etwas abkeuffest / sol keiner seinen Bruder vberforteilen.
    25Sondern nach der zal vom Halliar an / soltu es von jm keuffen / vnd was die jare hernach tragen mügen / so hoch sol er dirs verkeuffen.
    25Nach der menge der jar soltu den Kauff steigern /vnd nach der wenige der jar soltu den Kauff ringern /denn er sol dirs / nach dem es tragen mag / verkeuffen.
    25So vberforteile nu keiner seinen Nehesten /sondern fürchte dich fur deinem Gott / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    25Darumb thut nach meinen Satzungen / vnd haltet meine Rechte / das jr darnach thut / Auff das jr im Lande sicher wonen mügt /
    25Denn das Land sol euch seine Früchte geben / das jr zu essen gnug habt / vnd sicher darinnen wonet.
    25VND ob du würdest sagen / Was sollen wir essen im siebenden jar? Denn wir seen nicht / so samlen wir auch kein Getreide ein.
    25Da wil ich meinem Segen vber euch im sechsten jar gebieten / das er sol dreier jar Getreide machen /
    25Das jr seet im achten jar / vnd von dem alten getreide esset / bis in das neunde jar / das jr vom alten esset / bis wider new getreide kompt.
    25Darumb solt jr das Land nicht verkeuffen ewigklich / Denn das Land ist mein / vnd jr seid Frembdlinge vnd Geste fur mir /
    25Vnd solt in alle ewrem Lande / das land zu lösen geben.
    25WEnn dein Bruder verarmet / vnd verkeufft dir seine Habe / vnd sein nehester Freund kompt zu jm /das ers löse / So sol ers lösen / was sein Bruder verkaufft hat.
    25Wenn aber jemand keinen Löser hat /vnd kan mit seiner hand so viel zuwegen bringen / das ers ein teil löse /
    25So sol man rechen von dem jar /da ers hat verkaufft / vnd dem Verkeuffer die vbrigen jar wider einreumen / das er wider zu seiner Habe kome.
    25Kan aber seine hand nicht so viel finden /das eins teils jm wider werde / So sol das er verkaufft hat in der hand des keuffers sein / bis zum Halliar / Jn dem selben sol es ausgehen / vnd er wider zu seiner Habe kommen.
    25WEr ein Wonhaus verkeufft in der Stadtmauren /der hat ein gantz jar frist / dasselbe wider zulösen /Das sol die zeit sein / darinnen er es lösen mag.
    25Wo ers aber nicht löset / ehe denn das gantze jar vmb ist / So sols der Keuffer ewiglich behalten vnd seine Nachkomen / vnd sol nicht los ausgehen im Halliar.
    25Jsts aber ein Haus auff dem Dorffe / da keine maur vmb ist / Das sol man dem feld des lands gleich rechen / vnd sol los werden / vnd im Halliar ledig ausgehen.
    25DJe Stedte der Leuiten vnd die Heuser in den stedten / da jre Habe innen ist / mügen jmerdar gelöset werden.
    25Wer etwas von den Leuiten löset / der sols verlassen im Halliar / es sey haus oder stad / das er besessen hat / Denn die heuser in stedten der Leuiten sind jre habe vnter den kindern Jsrael.
    25Aber das Feld vor jren Stedten sol man nicht verkeuffen / Denn das ist jr Eigenthum ewiglich.
    25WEnn dein Bruder verarmet vnd neben dir abnimpt / So soltu jn auffnemen als einen Frembdlingen oder Gast / das er lebe neben dir /
    25Vnd solt nicht wucher von jm nemen noch vbersatz / sondern solt dich fur deinem Gott fürchten / Auff das dein Bruder neben dir leben künne.
    25Denn du solt jm dein geld nicht auff wucher thun / noch deine speise auff vbersatz austhun /
    25Denn ich bin der HERR ewr Gott / der euch aus Egyptenland gefüret hat / das ich euch das land Canaan gebe vnd ewr Gott were.
    25WEnn dein Bruder verarmet neben dir / vnd verkeufft sich dir / So soltu jn nicht lassen dienen als einen Leibeigen /
    25Sondern wie ein Taglöhner vnd Gast sol er bey dir sein / vnd bis an das Halliar bey dir dienen.
    25Denn sol er von dir los ausgehen /vnd seine Kinder mit jm / vnd sol wider komen zu seinem Geschlecht vnd zu seiner Veter habe.
    25Denn sie sind meine Knechte / die ich aus Egyptenland gefürt habe / Darumb sol man sie nicht auff Leibeigen weise verkauffen.
    25Vnd solt nicht mit der strenge vber sie herrschen / Sondern dich fürchten fur deinem Gott.
    25WJltu aber leibeigen Knechte vnd Megde haben / So soltu sie keuffen von den Heiden / die vmb euch her sind /
    25von den gesten / die frembdlinge vnter euch sind / vnd von jren Nachkomen die sie bey euch in ewrem Lande zeugen. Die selben solt jr zu eigen haben /
    25vnd solt sie besitzen vnd ewre Kinder nach euch / zum eigenthum fur vnd fur / die solt jr leibeigen Knechte sein lassen. Aber vber ewr Brüder die kinder Jsrael / sol keiner des andern herrschen mit der strenge.
    25WEnn jrgend ein Frembdling oder Gast bey dir zunimpt / vnd dein Bruder neben jm verarmet / vnd sich dem Frembdlingen oder Gast bey dir / oder jemand von seinem stam verkeufft /
    25So sol er nach seinem verkeuffen recht haben / wider los zu werden. Vnd es mag jn jemand vnter seinen Brüdern lösen /
    25oder sein Vetter oder vetters Son / oder sonst sein nehester Blutfreund seines Geschlechts / oder so seine selbs hand so viel erwirbt / so sol er sich lösen.
    25Vnd sol mit seinem Keuffer rechen vom jar an / da er sich verkaufft hatte / bis auffs Halliar / Vnd das geld sol nach der zal der jar seines verkeuffens gerechnet werden / vnd sol sein taglohn der gantzen zeit mit einrechen.
    25Sind noch viel jar bis an das Halliar / So sol er nach den selben deste mehr zu lösen geben / darnach er gekaufft ist.
    25Sind aber wenig jar vbrig bis ans Halliar / So sol er auch darnach widergeben zu seiner lösung /
    25vnd sol sein Taglohn von jar zu jar mit einrechen / Vnd solt nicht lassen mit der strenge vber jn herrschen fur deinen augen.
    25Wird er aber auff diese weise sich nicht lösen / So sol er im Halliar los ausgehen / vnd seine Kinder mit jm.
    25Denn die kinder Jsrael sind meine Knechte / die ich aus Egyptenland gefürt habe / Jch bin der HERR ewr Gott.
    26JR solt euch keinen Götzen machen noch Bilde /vnd solt euch keine Seulen auff richten / noch keinen Malstein setzen in ewrem Lande / das jr dafur anbetet / Denn ich bin der HERR ewr Gott.
    26Haltet meine Sabbath / vnd fürchtet euch fur meinem Heiligthum /Jch bin der HERR.
    26WErdet jr in meinen Satzungen wandeln / vnd meine gebot halten vnd thun /
    26So wil ich euch Regen geben zu seiner zeit / vnd das Land sol sein gewechs geben / vnd die Bewme auff dem felde jre früchte bringen.
    26Vnd die Dresschezeit sol reichen bis zur Weinerndten / vnd die weinerndte sol reichen bis zur zeit der saat / Vnd sollet Brots die fülle haben / vnd solt sicher in ewrem Lande wonen.
    26Jch wil Fried geben in ewrem Lande / das jr schlaffet vnd euch niemand schrecke. Jch wil die bösen Thier aus ewrem Lande thun / vnd sol kein Schwert durch ewr Land gehen.
    26JR solt ewr Feinde jagen / vnd sie sollen fur euch her ins schwert fallen.
    26Ewer fünffe sollen hundert jagen / vnd ewr hundert sollen zehen tausent jagen /Denn ewre Feinde sollen fur euch her fallen ins schwert.
    26Vnd ich wil mich zu euch wenden / vnd wil euch wachsen vnd mehren lassen / vnd wil meinen Bund euch halten.
    26Vnd solt von dem Firnen essen /vnd wenn das Newe kompt / das firnen wegthun.
    26Jch wil meine Wonung vnter euch haben / vnd meine Seele sol euch nicht verwerfen.
    26Vnd wil vnter euch wandeln / vnd wil ewr Gott sein / so solt jr mein Volck sein.
    26Denn ich bin der HERR ewr Gott / der euch aus Egyptenland gefüret hat / das jr nicht jre Knechte weret / Vnd hab ewr Joch zubrochen / vnd hab euch auffgericht wandeln lassen.
    26Werdet jr aber mir nicht gehorchen / vnd nicht thun diese Gebote alle /
    26vnd werdet meine Satzunge verachten / vnd ewre Seele meine Rechte verwerffen /das jr nicht thut alle meine Gebot / vnd werdet meinen Bund lassen anstehen.
    26So wil ich euch auch solchs thun / Jch wil euch heimsuchen mit schrecken /schwulst vnd fieber / das euch die Angesicht verfallen / vnd der Leib verschmachte. Jr solt vmb sonst ewren Samen seen / vnd ewre Feinde sollen jn fressen.
    26Vnd ich wil mein Andlitz wider euch stellen / vnd solt geschlagen werden fur ewren Feinden / vnd die euch hassen / sollen vber euch herrschen / Vnd solt fliehen da euch niemand jagt.
    26SO jr aber vber das noch nicht mir gehorchet /So wil ichs noch sieben mal mehr machen / euch zu straffen vmb ewre sünde /
    26das ich ewrn stoltz vnd halsstarrigkeit breche. Vnd wil ewrn Himel wie Eisen / vnd ewre Erden wie Ertz machen /
    26Vnd ewr mühe vnd erbeit sol verloren sein / Das ewr Land sein gewechs nicht gebe / vnd die Bewme im Lande jre früchte nicht bringen.
    26VNd wo jr mir entgegenwandelt vnd mich nicht hören wolt / So wil ichs noch sieben mal mehr machen / auff euch zuschlahen vmb ewre sünde willen.
    26Vnd vil wilde Thier vnter euch senden / die sollen ewr Kinder fressen / vnd ewr Vieh zureissen / vnd ewr weniger machen / vnd ewr strassen sollen wüste werden.
    26WErdet jr euch aber da mit noch nicht von mir züchtigen lassen vnd mir entgegen wandeln /
    26So wil ich euch auch entgegen wandeln / vnd wil euch noch sieben mal mehr schlahen vmb ewr sünde willen /
    26Vnd wil ein Rachschwert vber euch bringen /das meinen Bund rechen sol. Vnd ob jr euch in ewre Stedte versamlet / wil ich doch die Pestilentz vnter euch senden / vnd wil euch in ewr Feinde hende geben.
    26Denn wil ich euch den vorrat des Brots verderben / Das zehen Weiber sollen ewr brot in einem ofen backen / vnd ewr brot sol man mit gewicht auswegen / vnd wenn jr esset / solt jr nicht sat werden.
    26WErdet aber jr da durch mir noch nicht gehorchen / vnd mir entgegen wandeln /
    26So wil ich auch euch im grim entgegen wandeln / vnd wil euch sieben mal mehr straffen vmb ewre sünde /
    26Das jr solt ewer Söne vnd Töchter fleisch fressen.
    26Vnd wil ewre Höhen vertilgen / vnd ewre Bilder ausrotten /vnd wil ewre Leichnam auff ewre Götzen werffen /vnd meine Seele wird an euch ekel haben /
    26Vnd wil ewre Stedte wüste machen / vnd ewrs Heiligthums kirchen einreissen / vnd wil ewren süssen Geruch nicht riechen.
    26ALso wil ich das Land wüste machen / das ewre Feinde / so drinnen wonen / sich da fur entsetzen werden.
    26Euch aber wil ich vnter die Heiden strewen /vnd das Schwert ausziehen hinder euch her / das ewr Land sol wüste sein vnd ewre Stedte verstöret.
    26Als denn wird das Land jm seine Feire gefallen lassen / so lange es wüste ligt / vnd jr in der Feinde land seid / Ja denn wird das Land feieren / vnd jm seine Feier gefallen lassen /
    26so lange es wüste ligt / Darumb / das es nicht feieren kund / da jrs soltet feieren lassen / da jr drinnen woneten.
    26VND denen / die von euch vberbleiben / wil ich ein feig Hertz machen in jrer Feinde land / das sie sol ein rausschend Blat jagen / Vnd sollen fliehen da fur /als jaget sie ein Schwert / vnd fallen / da sie niemand jaget.
    26Vnd sol einer vber den andern hin1 fallen /gleich als fur dem Schwert / vnd doch sie niemand jagt. Vnd jr solt euch nicht aufflehnen thüren wider ewre Feinde /
    26vnd jr solt vmbkomen vnter den Heiden / vnd ewer feinde Land sol euch fressen.
    26WElche aber von euch vberbleiben / Die sollen in jrer Missethat verschmachten / in der feinde Land /auch in jrer Veter missethat sollen sie verschmachten.
    26Da werden sie denn bekennen jre missethat vnd jrer Veter missethat / da mit sie sich an mir versündiget /vnd mir entgegen gewandelt haben.
    26Darumb wil ich auch jnen entgegen wandeln / vnd wil sie in jrer feinde Land wegtreiben / Da wird sich ja jr vnbeschnittens hertz demütigen / Vnd denn werden sie jnen die straffe jrer missethat gefallen2 lassen.
    26VND ich werde gedencken an meinen Bund mit Jacob / vnd an meinen Bund mit Jsaac / vnd an meinen bund mit Abraham / vnd werde an das Land gedencken /
    26das von jnen verlassen ist / vnd jm seine Feier gefallen lesst / die weil es wüste von jnen ligt /vnd sie jnen die straffe jrer missethat gefallen lassen /Darumb / das sie meine Rechte verachtet / vnd jre Seele an meinen Satzungen ekel gehabt hat.
    26Auch wenn sie schon in der feinde Land sind / habe ich sie gleichwol nicht verworffen / vnd ekelt mich jr nicht also / das mit jnen aus sein solt / vnd mein Bund mit jnen solt nicht mehr gelten / Denn ich bin der HERR jr Gott.
    26Vnd wil vber sie an meinen ersten Bund gedencken / da ich sie aus Egyptenland füret / fur den augen der Heiden / das ich jr Gott were / Jch der HERR.
    26DJS sind die Satzunge vnd Recht vnd Gesetz /die der HERR zwisschen jm vnd den kindern Jsrael gestellet hat / auff dem berge Sinai / durch die hand Mose.
    27VND der HERR redet mit Mose / vnd sprach /
    27Rede mit den kindern Jsrael / vnd sprich zu jnen. Wenn jemand dem HERRN ein besonder Gelübde thut / das er seinen Leib schetzet /
    27so sol das die schetzung sein. Ein Mansbilde zwenzig jar alt / bis ins sechzigst jar / soltu schetzen auff funffzig silbern Sekel / nach dem sekel des Heiligthums.
    27Ein Weibsbilde auff dreissig sekel.
    27Von fünff jaren bis auff zwenzig jar / soltu jn schetzen auff zwenzig sekel /wens ein Mansbilde ist / ein Weibsbilde aber auff zehen sekel.
    27Von einem monden an bis auff fünff jar / soltu jn schetzen auff fünff silbern sekel / wens ein Mansbilde ist / ein Weibsbilde aber auff drey silbern sekel.
    27Jst er aber sechzig jar alt / vnd drüber /So soltu jn schetzen auff funffzehen sekel / wens ein Mansbilde ist / ein Weibsbilde aber auff zehen sekel.
    27Jst er aber zu arm zu solcher schetzung / So sol er sich fur den Priester stellen / vnd der Priester sol jn schetzen / Er sol jn aber schetzen nach dem seine hand / des / der gelobd hat / erwerben kan.
    27JSts aber ein Vieh / das man dem HERRN opffern kan / alles was man des dem HERRN gibt / ist heilig.
    27Man sols nicht wechseln noch wandeln / ein guts vmb ein böses / oder ein böses vmb ein guts. Wirds aber jemand wechseln / ein Vieh vmb das ander / so sollen sie beide dem HERRN heilig sein.
    27Jst aber das Thier vnrein / das mans dem HERRN nicht opffern thar / So sol mans fur den Priester stellen /
    27vnd der Priester sols schetzen / obs gut oder böse sey / vnd es sol bey des Priesters schetzen bleiben.
    27Wils aber jemand lösen / der sol den fünfften vber die schetzung geben.
    27WEnn jemand sein Haus heiliget / das dem HERRN heilig sey / das sol der Priester schetzen /obs gut oder böse sey / vnd darnach es der Priester schetzet / so sols bleiben.
    27So es aber der / so es geheiliget hat / wil lösen / So sol er den fünfften teil des gelds / vnber das es geschetzt ist / drauff geben / so sols sein werden.
    27WEnn jemand ein stück Ackers von seinem Erbgut dem HERRN heiliget / So sol er geschetzt werden nach dem er tregt / Tregt er ein Homor gersten / so sol er funffzig sekel silbers gelten.
    27Heiliget er aber seinen Acker vom Halliar an / so sol er nach seiner werde gelten.
    27Hat er jn aber nach dem Halliar geheiliget / So sol jn der Priester rechen nach den vbrigen jaren zum Halliar / vnd darnach geringer schetzen.
    27WJl aber der / so jn geheiliget hat / den Acker lösen / So sol er den fünfften teil des gelds / vber das er geschetzt ist / drauff geben / so sol er sein werden.
    27Wil er jn aber nicht lösen / sondern verkeufft jn einem andern / So sol er jn nicht mehr lösen /
    27sondern der selb Acker / wenn er im Halliar los ausgehet / sol dem HERRN heilig sein / wie ein verbannet Acker / vnd sol des Priesters Erbgut sein.
    27WEnn aber jemand einen Acker dem HERRN heiliget / den er gekaufft hat / vnd nicht sein Erbgut ist /
    27So sol jn der Priester rechen / was er gilt bis an das Halliar / vnd er sol desselben tages solche schetzung geben / das er dem HERRN heilig sey.
    27Aber im Halliar sol er wider gelangen an den selben / von dem er jn gekaufft hat / das er sein Erbgut im lande sey.
    27Alle wirderung sol geschehen nach dem sekel des Heiligthums / Ein sekel aber macht zwentzig Gera.
    27DJe Erstengeburt vnter dem Vieh / die dem HERRN sonst gebürt / sol niemand dem HERRN heiligen / es sey ein ochs oder schaf / denn es ist des HERRN.
    27Jst aber an dem Vieh etwas vnreines / so sol mans lösen nach seiner wirde / vnd drüber geben den fünfften / Wil ers nicht lösen / so verkeuffe mans nach seiner wirde.
    27MAn sol kein Verbantes verkauffen / noch lösen / das jemand dem HERRN verbannet / von allem das sein ist / es sey Menschen / Vieh / oder Erbacker / Denn alles verbante ist das allerheiligst dem HERRN.
    27Man sol auch keinen verbanten Menschen lösen / sondern er sol des todes sterben.
    27ALle Zehenden im Lande / beide von samen des lands vnd früchten der bewme / sind des HERRN /vnd sollen dem HERRN heilig sein.
    27Wil aber jemand seinen Zehenden lösen / der sol den fünfften drüber geben /
    27Vnd alle Zehenden von rinden vnd schafen / vnd was vnter der ruten gehet / das ist ein heiliger Zehende dem HERRN /
    27Man sol nicht fragen obs gut oder böse sey / man sols auch nicht wechseln / Wirds aber jemand wechseln / so sols beides heilig sein / vnd nicht gelöset werden.
    27DJs sind die Gebot / die der HERR Mose gebot an die kinder Jsrael / auff dem berge Sinai.