DICTUM

keywords Ba

  • B
  • Drei B muss eine Frau meiden; sonst ist sie von schlimmer Art: Beutel, Brôk (Hose) und Bart.
    Holl.:] Baard, broek en beurs, dat zijn drie B's des mans, die de vrouw moet mijden. (Harrebomée, I, 23.)
  • 1
  • B
  • Ohne vier B gibt's im Hause viel Noth: ohne Bett, Börse, Butter, Brot.
    Holl.:] Een goed huishouder moet zorgen voor vijf B's, brood, boter, bier, brand en beurs. (Harrebomée, I, 23.)
  • 1
  • B
  • Vier tapfere B haben Namur den Franzosen genommen.
    info] Im Jahre 1695 wurde Namur den Franzosen wieder entrissen und unter spanische Herrschaft zurückgebracht. Als die vier tapfern B werden Britannus, Bavarus, Brandenburgensis und Batavus genannt. Man hat darüber den Spruch: »Es glaubte Frankreich nicht, dass Namur zu besiegen, wofern es nicht vorher gäb' seinen Willen drein. Doch seht vier tapfere B, die haben es erstiegen und es den Lilien zum Trotz genommen ein.« Ein anderer lautet: »Ich heisse sonst Namur, der Niederlande Pracht; ein Prinz aus Niederland zum Todtenkopf mich macht. O Franzmann, stehe still bei diesem Kopf und weine; hier liegt ein grosser Theil von deinem Fleisch und Beine.« (Olim namur eram, batavus vertet in urnam, in qua tot galli membra sepulta jacent.) (Beiche, 226b.)
  • 1
  • B
  • Er (sie) ist mit B gezeichnet. ? Lendroy, 97.
    info] Diese französische Redensart (Il est marqué au B) will sagen, dass jemand von der Natur gleichsam gezeichnet sei, weil die Wörter borgne (einäugig), bossu (buckelig), boiteux (hinkend), bancal (krummbeinig), begue (stammelnd), bigle (schielend) mit einem B anfangen. Daher wird diese Redensart im Französischen gewöhnlich angewandt, um einen boshaften Menschen zu bezeichnen.
    Frz.:] Il est marqué au B. (Lendroy, 97.)
  • 2
  • BA
  • Einen Ba machen. (Oesterreich.) - Idioticon Austr.
    info] Einfach grüssen, besonders von kleinen Kindern. Mein Ba an Herrn H.
  • 2
  • BA
  • Er hat nicht Ba gesagt.
    info] Nicht das Mindeste. Aehnlich sagten die alten Griechen: Er hat wie Dion nicht Gry gesagt; mit welcher Silbe sie das Kleinste, Geringste, Unbedeutendste einer Sache, z.B. den Schmuz unter den Nägeln, das Grunzen der Schweine, die kleinste Münze, sowie den Ton, den die von sich geben, die nicht antworten mögen, bezeichnen. Wie wir indess unser Ba wenigstens meist von einem Menschen gebrauchen, der aus Dummheit oder einer andern Ursache nicht zu antworten vermag, so wandten die Griechen ihre Redensart auf solche an, die jemand keiner Antwort werth hielten und sich gegen Schmähungen gar nicht zu vertheidigen pflegten, wie dies bei dem Philosophen Dion der Fall war.
    Holl.:] Hij spreekt boe noch ba. - Kunt gij daar niet ba tegen zeggen. (Harrebomée, I, 24.)
    Lat.:] Dionis gry. (Erasm., 187.)
  • 2
  • BA
  • Er kann weder Ba noch Bu sagen. - Frischbier, I, 221.
    info] Ist ein einfältiger Mensch.
  • 2
  • BAAL
  • Baal's Brüder fallen vor Gold wie vorm güldnen Kalbe nieder. - Eiselein, 50.
  • 1
  • BAALSPFAFFE
  • Fünfhundert Baalspfaffen kan die Welt ehe ernehren als einen Eliam. - Henisch, 163.
  • 1
  • BAALSPFAFFE
  • Ein Baalspfaffe. - Eiselein, 50.
    Holl.:] Het zijn Baals-priesters. (Harrebomée, I, 24.)
  • 2
  • BAAR
  • Das Baare ist das Wahre. - Graf, 254, 193.
    info] Empfiehlt die Baarzahlung bei Käufen ihrer allseitigen Vorzüge wegen und es ist namentlich ein Grundsatz der Bauern, die vom Creditgeben keine Freunde sind. - Im Plattdeutschen: Det bâre is't wâre. (Schambach, II, 23, 93.)
  • 1
  • BAAR
  • Baar gegen baar setzen. - Eiselein, 50.
    info] Es soll darunter bisweilen jus talionis verstanden werden.
  • 2
  • BAAR
  • Ich will's baar sehen. - Eiselein, 50.
    Lat.:] Ex tempore persolve.
  • 2
  • BAARSCHAFT
  • Baarschaft ist besser als Gelahrschaft. - Frischbier, II, 241.
  • 1
  • BAAS
  • He sitt Baas an.
    info] Baas = holländisch Meister, Gebieter, demnach soviel als: Er sitzt obenan.
  • 2
  • BABAL
  • Der Babal z' Scharding. (Oberösterr.)
    info] Schärding, eine Stadt am Inn. Die Redensart bezieht sich auf ein Haus daselbst, an dem sich ein gemalter Papagei befindet.
  • 1
  • BÄBBEL
  • Demm geit de Bäbbel we den Aenten der Aasch. (Köln.) - Firmenich, I, 472, 59.
    info] Bäbbel = Maul.
  • 2
  • BABBELN
  • Er babbelt wie ein altes Weib. - Frischbier, II, 242.
  • 2
  • BABBELN
  • Er ist ein Babb'ler. - Frischbier, II, 243.
  • 2
  • BABBELN
  • Sie ist eine Babb'lersche. - Frischbier, II, 243.
  • 2
  • BABE
  • Was sollen Babe und Heringslake beisammen?
    info] D.h.: Wie passt das zur Sache! Das gehört nicht hierher. Unser: Das passt wie die Faust aufs Auge.
  • 1
  • BABE
  • Von der Babe Lubkes Zeiten. (Jüdisch-deutsch. Brody.)
    info] Über die Grossmutter Lubke ist nichts Näheres bemerkt. Man bezeichnet mit der Redensart eine uralte Zeit.
  • 2
  • BABEL
  • Babel war keine Flasche, und mit Wenn steckt man's in die Tasche.
  • 1
  • BABEL
  • Ein wahres Babel.
    info] So viel Verwirrung herrscht dort.
    Holl.:] De spraken zijn verward. - Het is een Babel van verwarring. (Harrebomée, I, 26.)
  • 1
  • BABEL
  • Jedem ist sein Babel schön.
    info] Jeder hält sein Babel für Jerusalem.
  • 1
  • BABELE
  • Babele (= Grossmütterchen), Babele na-dir (= da hast du) a beinernen, ün gieb mir an eisernen. (Jüd.-deutsch. Warschau.)
    info] Spruch der kleinen Kinder beim Verlust der Milchzähne, indem sie dieselben auf den Ofen werfen.
  • 1
  • BABELESBUBEN
  • Es sind Babelesbuben.
    info] So werden die Einwohner von Rothenacker in Schwaben genannt. (Vgl. darüber Dr. Birlinger, Volksthümliches aus Schwaben, Freiburg in Br., 2 Bde.)
  • 2
  • BABEN
  • Baben bunt un under Strunt.
    info] Baben = oben.
  • 1
  • BABEN
  • He is dar babn up.
  • 2
  • BABI
  • Er kann nit meh Babi sagen. - Gotthelf, Geldstag, 53.
    info] Er ist vollständig betrunken.
  • 2
  • BABIN
  • Er hat es (das) in Babin gehört. (Poln.)
    info] Wenn jemand ein Märchen oder sonst eine ungewöhnliche Begebenheit für Wahrheit ausgibt. Babin ist ein Ort unweit Lublin, wo im 16. Jahrhundert unter dem Namen der »Babinschen Republik« eine heitere Gesellschaft bestand, in der Humor, Witz u.s.w. ihre Pflege fanden. Sehr ausführlich berichtet darüber Wurzbach I, 13.
  • 2
  • BABLAFRESSER
  • 'S sind Bablafresser.
    info] So werden die Einwohner von Neustadt in Oberschlesien genannt. Die Veranlassung zu dieser Bezeichnung ist nach einer Mitteilung in den schlesischen Provinzial-Blättern 1871, S. 439 folgende. »Seit alten Zeiten geht den Tag vor Mariä Geburt (d. 8. September) eine zahlreiche von einem Geistlichen begleitete Prozession von Neustadt über Dittersdorf, Deutsch-Paulwitz (Oesterreich), Deutsch-Rasselwitz, Dieschelwitz und Mochau nach Ober- Glogau, das Kraut- oder Nudelgloge genannt wird, und dessen Einwohner den Spitznamen ?Kaffesäufer? haben, wo man Nachmittags seinen Einzug in Stadt und Pfarrkirche hält.« Die Bäcker Ober-Glogaus sind natürlich auf diese Wallfahrt gerüstet. Der ankommende Zug richtet in ihren Läden arge Verwüstungen an, und darin findet der Spitzname für die Neustädter seinen Grund.
  • 2
  • BACCALAUREUS
  • Wenn der Baccalaureus mehr kann als der Rektor, stolziert er.
  • 1
  • BACCHANT
  • Wenn man den Bacchanten auff den Sack schlegt, so rürt er sich. (S. Hund 1201.) - Luther.
    »Wenn man einem dass Hertz trifft, so lest er sich mercken; es rüret sich wie Wachteln im Korn.« (Mathesy, 141b.)
  • 1
  • BACCHANT
  • Was ist das für ein alter Bacchant. - Meisner, 60.
    info] Verächtlich von alten Büchern, besonders Postillen u. dgl.
  • 2
  • BACCHUS
  • Bacchus der Vater, Venus die Mutter, Ira (Zorn) die Hebamm' erzeugen das Podagram. - Bremser, 22; Bücking, 196; Simrock, 7958; Körte, 362.
    info] Wenn auch nicht jeder der Trunkenheit und Wollust ergebene Mensch, der noch überdies bei jedem Anlass dem Zorn die Zügel schiessen lässt, podagrisch wird, so wird doch in der Regel dadurch der Grund zu einem siechen Leben gelegt.
    Frz.:] La goutte vient de la feuillette ou de la fillette.
    Lat.:] Nascitur ex Venere et Baccho, solventibus artis, filia, quae membra podagra virum. (Allotria, 63.)
    Dän.:] Til Podagra er Bacchus fader venus moder, orede amme eller foster moder. (Prov. dan., 456.)
  • 1
  • BACCHUS
  • Bacchus liebt die Freiheit.
    Lat.:] Apertos Bacchus amat colles. (Virgil; Georg., II, 112.)
  • 1
  • BACCHUS
  • Bacchus tötet mehr denn Mars.
  • 1
  • BACCHUS
  • Bacchus und Mars haben mehr Deutsche erlegt, als Venus Welsche hat ausgefegt. - Fischart.
    Holl.:] De goede Bacchus is een vriend, die droeve geesten wonder dient. (Harrebomée, I, 26.)
  • 1
  • BACCHUS
  • Wenn Bacchus das Feuer schürt, sitzt 'Venus beim Ofen. - Pistor., III, 3; Simrock, 676; Körte, 361.
    Holl.:] Venus en Bacchus zijn rare guiten, zij maken het hoofd op hol, en plunderen de duiten. (Harrebomée, I, 26.)
  • 1
  • BACCHUS
  • Wenn Bacchus den Kopf nimmt ein, sind auch die Füsse nicht dein.
  • 1
  • BACCHUS
  • Wenn Bacchus nicht der Kellner, da ist verloren Kunst vnd Lust. - Petri, II, 799.
  • 1
  • BACCHUS
  • Wenn Bacchus will fröhlich sein, so ladet er die Musen ein.
  • 1
  • BACCHUS
  • Wenn man Bacchus aus dem Lande weisen will - er behält die Oberhand, wenn er Venus zu Hülfe nimmt. - Opel, 382.
  • 1
  • BACCHUS
  • Wer mit Bacchus kommt ins Spiel, seh sich vor und trau nicht viel.
    »Nimbt er dir den Kopf nur ein, so seind die Füsse nimmer dein.« (Gerlach, 223.)
  • 1
  • BACCHUS
  • Wo Bacchus einheizt, sitzt Venus hinterm Ofen.
    Lat.:] Ubi Bacchus regnat, Venus saltat. (Binder, II, 3381; Schreger, 23.)
  • 1
  • BACCHUS
  • Wo Bacchus nicht schwitzt, Ceres nicht sitzt, Venus nicht hitzt. - Harssdörffer, 2866.
  • 1
  • BACCHUS
  • Wo Bacchus und Amor regieren, ist nichts von Minerva zu spüren.
    It.:] Ove regna amor è bere, qui star non può 'l sapere. (Pazzaglia, 320.)
  • 1
  • BACCHUS
  • Wo Bacchus und Ceres beisammen sind, hält Venus Hochzeit geschwind.?
  • 1
  • BACCHUS
  • Er hält's mit dem Bacchus und sponsirt der Venus.
    Lat.:] Sponsi Penelopae. (Horaz.)
  • 2
  • BACCHUS
  • Es ist ein wahrer Bacchus.
    Dän.:] En feed Bacchus. (Prov. dan., 43.)
  • 2
  • BACH
  • Alle kleinen Bäche laufen in die großen. - Körte, 357.
    Holl.:] De kleine beken loopen in de groote. (Harrebomée, I, 37.)
  • 1
  • BACH
  • Aus einem kleinen Bach wird ein großer Fluss.
    Holl.:] De beek is eene rivier geworden. - Wat eerst eene beek was, wordt eindelijk eene rivier. (Harrebomée, I, 37.)
  • 1
  • BACH
  • Aus kleinen Bächen kann man trinken, ohne Furcht, darin zu ertrinken.
    Holl.:] Aen kleynebee kjens kan man drinken, en daer en is geen noot von sinken. (Cats, 232.)
  • 1
  • BACH
  • Bäche, die am meisten brausen, trocknen am ersten aus.
    info] Ein Feind, der im ersten Anlauf sehr grimmig ist, gleicht einem Regenbache, der über das Gebirge hereinbraust und alles mit sich fortführt, was er ereilt; aber nur Geduld, über eine kleine Weile wirst du mit trockenem Fusse darübergehen.
  • 1
  • BACH
  • Bäche, die kein Wasser haben, machen keinen Strom.
  • 1
  • BACH
  • Besser aus dem Bache als aus der Lache.
  • 1
  • BACH
  • Brausender Bach lässt bald nach.
  • 1
  • BACH
  • Der Bach, der durch meine Wiese geht, sagte der Bauer, ist mir lieber als die Oder bei Brassel.
    info] Die Russen: Unsere Kljosma gilt vor einer Wolga. (Altmann V, 128.)
  • 1
  • BACH
  • Die Bäche sind oft schlimmer als der Strom.
  • 1
  • BACH
  • Eh' ein kleiner Bach ins Meer kommt, ist er längst verschlungen.
  • 1
  • BACH
  • Ein Bach ist leicht zu durchwaten, wenn auch der Steg fehlt.
  • 1
  • BACH
  • Ein Bach ist leichter aufzuhalten als ein Strom.
    Dän.:] Det er bedre at stemme becken en etaen. (Prov. dan., 530.)
    Lat.:] Ampne potest riuus potius fieri domitinus. (Reuterdahl, 38.)
    Schwed.:] Bætra aer stæmma b?k en aa. (Reuterdahl, 38.)
  • 1
  • BACH
  • Ein Bach ist leichter zu leiten als ein Fluss.
    Dän.:] Det er bedre at stemme bekken end anen. (Prov. dan., I.)
  • 1
  • BACH
  • Ein kleiner Bach ist mehr werth, als eine große Wasserkunst.
    info] Stille Tugenden sind weit schätzbarer all glänzende Thaten, die aller Augen und Bewunderung auf sich ziehen, sowie die kostbarste Was serkunst nicht des kleinsten Baches, der eine Wiese bewässert, werth ist.
  • 1
  • BACH
  • Ein kleiner Bach macht mehr Geräusch als ein großer Strom.
  • 1
  • BACH
  • Ein reissender Bach, wie mehr er verhalten wird, wie grimmiger er ausbricht. - Arpagaus, 339.
  • 1
  • BACH
  • Einer hilfft dem andern vbern bach. - Henisch, 165 (169 ist Druckfehler).
  • 1
  • BACH
  • Ennert dem Bach wohnen auch Leute. - Tobler.
    info] Ennert = jenseit. Die ennertbergischen Landvogteien nannte man ehedem die sieben Landvogteien der schweizerischen Nation, welche jenseit des St.-Gotthard in Italien liegen. Die Schweizer schreiben jetzt noch häufig ennetbürgisch für ultramontan.
    info] Man sagt auch: Ender dem Bach; vom End an jenem Ende.
  • 1
  • BACH
  • Enters Bachs gibts ah Leud. (Bayern.)
    info] Es gibt überall brave und verständige Menschen.
  • 1
  • BACH
  • Im Bache des Leichtsinns ertrinkt der beste Schwimmer.
  • 1
  • BACH
  • Im kleinen Bach ersauffen auch Leut. - Petri, II, 455.
  • 1
  • BACH
  • In einem kleinen Bache spiegelt sich der Himmel auch.
  • 1
  • BACH
  • In kleinen Bächen fängt man gute Fische.
    Holl.:] Men vangt wel in eene kleine beek een' groten visch. (Harrebomée, I, 37.)
  • 1
  • BACH
  • Jenseit der bach find man auch Leut. - Henisch, 165.
  • 1
  • BACH
  • Jenseit des Baches wohnen auch Leute. - Tendlau, 805; Simrock, 677; Körte, 356; Sailer, 287.
  • 1
  • BACH
  • Kleine Bäche machen das meiste Geräusch.
  • 1
  • BACH
  • Kleine Bäche machen große Flüsse. - Hollenberg, I, 90.
    Frz.:] Les petits ruisseaux font les grandes rivières.
  • 1
  • BACH
  • Kleine Bäche trocknet die Sonne zuerst (bald) aus.
  • 1
  • BACH
  • Man braucht den Bach nicht in den Fluss zu leiten. - Simrock, 2575.
  • 1
  • BACH
  • Man muss aus keinem Bache trinken, wenn man aus der Quelle schöpfen kann.
  • 1
  • BACH
  • Mancher flieht einen Bach und fällt in den Rhein. Simrock, 678.
  • 1
  • BACH
  • Übern Bache verstehn sie auch die Sache.
  • 1
  • BACH
  • Viel Bäche machen einen Fluss. - Eiselein, 50; Körte, 358.
    Engl.:] Many littles make a mickle.
    Frz.:] Les petits ruisseaux font les grandes rivières.
    It.:] Molti pochi fanno un assai.
    Lat.:] Adde parvum parvo, magnus acervus erit. (Marin, 21.) - Ampnem parvorum facit vnda frequens fluviorum. (Reuterdahl, 37.)
    Schwed.:] Många bäcker små göra en stor å. (Marin, 21; Reuterdahl, 37.)
  • 1
  • BACH
  • Viel kleine Bäche machen einen großen Strom.
    Dän.:] Mange baekke smaae, giöre en stor A?. (Bohn I, 386.)
  • 1
  • BACH
  • Wenn der Bach danieder, kommt er nicht zurücke wieder. - Pers. Rosenthal, 226.
  • 1
  • BACH
  • Wenn der Bach gefallen ein paar Ellen, so erzählen es meilenweit seine Wellen.
  • 1
  • BACH
  • Wenn ein Bach das Feuer nicht löschen kann, so kann's ein Kübel auch nicht.
  • 1
  • BACH
  • Wer an einem kleinen Bache wohnt, sehnt sich nach keinem Strome.
  • 1
  • BACH
  • Wer durch den Bach muss, darf das Kleid aufheben.
    info] Die Russen: Annika, schürze das Kleid, wenn du durch die Furth watest. (Altmann V, 107.)
  • 1
  • BACH
  • Wer in einem faulen bach erseufft, der ist ebensowol ersoffen, als der in der großen See erseufft. - Henisch, 165.
  • 1
  • BACH
  • Wer vber den Bach ist, der biete dem andern den Stecken. - Petri, II, 771.
  • 1
  • BACH
  • Wer wird einen Bach fordern, wenn die Quelle abgegraben ist.
  • 1
  • BACH
  • Wie die Bach, so ist die Brücken. - Winckler, VII, 48.
    info] Nur etwas grösser, damit man auch beim Anschwellen der Flüsse sie noch gebrauchen kann.
  • 1
  • BACH
  • Wun de Bâch schtark rouscht gid et Rên. - Schuster, 91.
  • 1
  • BACH
  • Den Bach misten. (umdüngen).
    info] Unnütze Arbeit.
  • 2
  • BACH
  • Der Bach rauscht noch.
    info] Die Sache ist noch nicht zu Ende.
  • 2
  • BACH
  • Die Bâche brennt. (Schlesien.)
    Holl.:] Daar is brand in den regenbak. (Harrebomée, I, 87.)
  • 2
  • BACH
  • Einen Bach fliehen und in den Rhein fallen.
    Lat.:] Incidit in Scyllam, qui vult vitare Charybdim.
  • 2
  • BACH
  • Er ist den Bach hinab. (Rottenburg.)
    info] D.i. verloren.
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