DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Afanador labiero, candidato al chero.
  • Afanar y no ganar, doy al diablo tal afanar.
  • Afanar y no medrar es para desesperar.
  • Afanar, afanar y nunca medrar.
    var] Afanar, afanar, e nunca medrar.
    var] Afanarse, afanarse y nunca medrar.
  • Afanes y refranes, herencia de segadores y gañanes.
  • Afastamento, esquecimento.
  • Afastar suspeitas.
  • Afbede er beste bod.
    var] Afbedja är bästa bot.
  • Afeição cega a razão.
  • Afeita un cepo y aparecerá un mancebo.
    var] Afeita un cepo, parecerá mancebo.
  • Afeites de mujer y cielo aborregado, duran lo que un nublado.
  • Afeminados espíritus engendra la avaricia.
  • Aferrar-se com unhas e dentes.
  • Aff is uk ne Åp, sogor 'ne hochdüütsche.
  • Aff zwee Beenen wie die Gänse.
    Hirschberg
    i] Antwort auf die Frage, wie jemand hergekommen sei.
  • Affacca quandu ci hè bisognu.
  • Affaire bien engagée, est à demi terminée.
    var] Affaire bien enfilée est à demi terminé.
    pt] Trabalho bem começado, meio acabado.
  • Affaire classée.
  • Affaire d'État politique.
  • Affaire d'opinion.
  • Affaire foireuse.
  • Affaire juteuse.
  • Affaire louche.
  • Affaire menée sans bruit,
    Se fait avec plus de fruit.
  • Affaire véreuse.
  • Affaires voisines peuvent nourrir leur maître, affaires éloignées le mangent à coup sûr.
  • Affamé n'a pas de sens.
  • Affare di tutti, affari di nessuno.
  • Affari piatti ùn si ni pò fà.
  • Affascia puru legne chì l'invernu hè longu.
  • Affaticati per sapere e lavora per avere.
  • Affatim aequa cui fortuna est interitum longe effugit.
  • Affatim si cui fortuna est, interitum non longe habet.
  • Äffchen, gehst nach Abken?
  • Affe bleibt Affe, auch wenn er goldenes Geschmeide trägt.
    Altgriechisch
  • Affe sieht, Affe macht.
  • Affe, was hast du für schöne Jungen!
    i] Ironische Bewunderung von hässlichen Kindern und widerwärtigen Taten.
  • Affecten regieren das gantz Hauss eines Menschen, vnd haben zu Dienern alle Sinn vnnd Glieder.
  • Affecten vnd Begierden seynd wie Zunder, glimmen vnd brennen von einem Wort, vnd hilft kein habitus darvor.
  • Affecter ere som trær, tit blive store af en liden sæd.
  • Affecterne boe i bugen, fornuften i hovedet; dog regiever dit underste tit det överste.
  • Affecterne ere laster, om vi bruge dem ilde; dyder, om vi bruge dem vel.
  • Affection aveugle raison.
    var] Affection blinds reason.
  • Affection de gendre, soleil d'hiver.
  • Affection de l'enfant, de l'eau dans un crible.
  • Affection has its share of affliction.
  • Affection, thy intention stabs the centre;
  • Affectionis vel benevolentiae causa (o benevolentiae vel affectionis causa).
  • Affectus cito cadit, aequalis est ratio.
    Lucius Annaeus Seneca (1-65), De ira
    de] Die Leidenschaft lässt schnell nach, die Vernunft bleibt sich gleich.
  • Affectus tuus nomen imponit operi tuo.
  • Affekt! dein Ahnen bohrt zum Mittelpunkt,
    Das machst du möglich, was unmöglich schien,
    Verkehrst mit Träumen.
    en] Affection, thy intention stabs the centre;
    Thou dost make possible, things not so held,
    Communicat'st with dreams.
    William Shakespeare (1564-1616), Das Wintermärchen, I, 2 (Leontes)
  • Affekte hindern Herz und Mut, dass man nicht sieht, was recht und gut.
  • Affekte sind böse Ratgeber; in Gerichts- und Ratsstuben muss man sie in den Winkel stoßen.
  • Affekte sind Erregungen, infolge deren die Menschen ihre Stimmung ändern und verschiedenartig urteilen, Erregungen, die mit Lust- und Unlustgefühlen verbunden sind, wie Zorn, Mitleid, Furcht und andere der Art sowie ihre Gegensätze.
    Aristoteles (384-322 v. Chr.), Psychologie
  • Affekten hindern Herz und Mut, dass man nicht sieht, was recht und gut.
  • Affekten regieren das gantz Hauss eines Menschen, vnd haben zu Dienern alle Sinn vnnd Glieder.
  • Affekten sind böse Rathgeber; in Gerichts- und Rathsstuben muss man sie in den Winkel stossen.
  • Affekten und Begierden sind wie Zunder, glimmen und brennen von einem Wort, und hilft kein habitus darvor.
  • Affekten und Leidenschaften unterworfen zu sein, ist wohl immer Krankheit des Gemüts; weil beides die Herrschaft der Vernunft ausschließt.
    Immanuel Kant (1724-1804), Anthropologie in moralischer Hinsicht
  • Affekten vnd Begierden seynd wie Zunder, glimmen vnd brennen von einem Wort, vnd hilft kein habitus darvor.
  • Affektiertheit bei einer Person ist eigentlich eine zeitweilige gekünstelte oder so erscheinende Wesensart, die einen auffallenden Kontrast zur gewöhnlichen Wesensart dieser Person oder der anderen Menschen bildet.
    Denis Diderot (1713-1784), Affektiertheit
  • Affel (so viel) ond e Chrätli voll.
    Appenzell
    i] Chrätli = kleiner, milchtopfförmiger Korb, den die Kinder beim Beereneinsammeln gebrauchen. Eine Redensart, die nichts heißt; als: 'so viel', und die man nur als scherzhafte Zugabe beim Geben oder Bezeichnen gebraucht, oder als Antwort auf die Frage: Wie viel? anwendet, wofür auch die Redensart: Sibezähni und es Chrättli voll, üblich ist. Man hat in der Schweiz fast auf jedes Fragewort derartige sprichwörtlich gewordene Antworten; a.a.O. findet sich eine Zusammenstellung der dort üblichen Fragen mit den Redensarten und Ausdrücken, die als Erwiderungen im Volksmunde gebraucht zu werden pflegen: Wie? Chrüzwiis und überzwerch. Wie wît? Bis in alten Kaiser in Basel. Wie alt? Der Kopf ist so alt as es F., und 's F. het noch nie zehnet. Warum? Nienerum. Asdorum. Wenn i pfîfe so chumm. Auch: Vo wäge vui und nesba. Worom? Wägen Färber im Schönagrond.
  • Affen aufm hohen Baum machen sich so wercklich, das die zuseher lachen müssen.
  • Affen ausnehmen.
    i] Etwas Törichtes unternehmen.
  • Affen bleiben Affen, wenn man sie auch in Seide, Sammet und Scharlach kleidet.
    i] Die geschmückte Außenseite macht keinen Unwürdigen achtungswert. So, sagt Erasmus, bleibt ein Weib ein Weib, was für eine Rolle sie auch immer spiele.
    var] Der Affe bleibt immer Affe, auch in Seide gekleidet.
    en] An ape is an ape, a varlet is a varlet, tho' they be clad in silk or scarlet.
    en] Jack will never make a gentleman.
    fr] Qui nait fou, n'en guérit jamais.
    it] La scimia resta scimia, benchè vestita di seta.
    it] La scimmia è sempre scimmia, anche vestita di seta.
    la] Simia est simia, et si aurea gestet insignia.
    Poln] Namazty chlopa pizmem przecie on dziegciem smierdzi.
    es] Anunque se vista de seda, la mona se queda.
    hu] A majom, ha legszebb is, mégis rút.
  • Affen brauchen nicht auf reife Zwetschgen zu warten.
  • Affen des gleichen Alters spielen zusammen.
  • Affen fahet man mit großen Bundschuhen.
  • Affen fängt man in Stiefeln und hängt sie dann an Ketten.
  • Affen fängt man mit großen Bundschuhen.
    i] Bundschuh heißt auch Verschwörung.
  • Affen fängt man nicht mit Stricken.
    i] Von Schlauen, die sich nicht auf plumpe Weise bestricken lassen.
    la] Simia non capitur laqueis.
  • Affen feil haben.
    i] Maulaffen feil halten.
  • Affen können wohl Menschengebärden nachtun, aber nicht den Verstand.
  • Affen machen alles nach.
  • Affen pflücken die Früchte gemeinsam.
  • Affen scheren.
  • Affen sind Affen, wenn sie auch Chorröcke anhaben (o. tragen).
    var] Affen sind Affen, wenn sie schon Chorröcke tragen.
  • Affen sind nie tierischer, als wenn sie Menschenkleider tragen.
    England
  • Affen und Esel lieben ihre Jungen am meisten.
  • Affen und gaffen.
  • Affen und Pfaffen frei sind der Strafen.
    var] Affen und Pfaffen lassen sich nicht strafen.
  • Affen und Pfaffen machen viel zu schaffen.
  • Affen und Pudel lassen sich nur einmal (auf dieselbe Weise) anführen.
  • Affen unter sich lachen über des andern tiefe Augenhöhlen.
    Bantu
  • Affen verspotten sich gegenseitig.
  • Affen warten nicht auf reife Früchte.
  • Affen weisen.
  • Affen wissen, wie man auf Bäume klettert.
  • Affen zu Affen und Meerkatzen zu Meerkatzen.
    i] Auf der früheren Unterscheidung von Affen und Meerkatzen beruhend.
  • Affen zur Hölle führen.
    William Shakespeare (1564-1616)
    i] Für alte Jungfern.
  • Affen, Frauen, trunkner Mann, kein Ding lang heimlich halten kann.
  • Affenartige Beweglichkeit.
    i] Wurde dem Preussischen Heere Ende Juni 1866 von der Wiener Zeitung Die Presse zum Vorwurf gemacht. Sehr häufig wird der Ausdruck in affenmäßige Geschwindigkeit verändert.
  • Affenartige Geschwindigkeit.
    var] Einen Affenzahn draufhaben.
    zit] Während der Engländer auch in der Auflösung Maß und Gesetz kennt, erfreut sich der Franzose mit äffischer Beweglichkeit und prinziploser Hast an dem Umsturz als solchem.
    Evangelische Kirchenzeitung, 22. April 1848.
    zit] Von der Geschwindigkeit deß Affens ist ein Sprichwort erwachsen, damit man anzeigen will, wenn einer seiner Sach und Kunst stäts nachgehet, so spricht man, er ist so hurtig wie ein Aff.
    Gesner, Tierbuch.
    zit] Die Preußen besitzen eine affenähnlich Beweglichkeit.
    Die Presse, Wien, 18. Juni 1866
  • Affengeil.
    i] Jugendsprache =sehr gut'. Mittelhochdeutschgeil' = froh.
    en] Right on/Safe/Wicked/Ace/Magic/Cool/Brill/Fucking brilliant/Really really good.
  • Affenhitze.
  • Affenliebe.
    Redewendung
  • Affenrat und Buhlerwerk treibt der Aff' von Heidelberg.
  • Affenrespekt (vor jemandem) haben.
    i] Sehr wenig, da der Affe ein possierliches, lächerliches Tier ist.
    la] Non pluris quam simias.
  • Affenschmeer haben.
    i] Allerhand Täuschungsmittel, Überredungskünste besitzen und anwenden.
  • Affenvolk hört keinen Rat, es komm' ihm denn ein großer Schad'.
  • 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130

    B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
  • operone