DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Adam und Samson,
    David und Salomon,
    die hatten Wisheit unde Kraft,
    doch twang sie Wibes Meisterschaft.
  • Adam war bloß ein Mensch - damit ist alles erklärt. Ihn gelüstete nicht nach dem Apfel um des Apfels willen, es reizte ihn nur, zu tun was verboten war.
    Mark Twain, Querkopf Wilson
  • Adam war ein Mensch, er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.
    Mark Twain (1835-1910), Querkopf Wilsons Kalender
  • Adam war nichts als ein roher Entwurf, und die Schöpfung des Menschen ist Gott erst völlig gelungen, als er Eva erschaffen hat.
  • Adam [als Modell für einen Bildhauer], der schönste Mann, so vollkommen, wie man sich ihn nur zu denken fähig ist. Er mag die eine Hand auf einen Spaten legen, als ein Symbol, dass der Mensch berufen sei, die Erde zu [be]bauen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), zu Eckermann, 16. März 1830
  • Adam's ale is the best brew.
  • Adam's ale/wine literary.
  • Adam's apple.
  • Adam's sons, conceived all and born in sin.
  • Adam, iß!
    Agricola (1494-1555), Sprichwörter Nr. 756
  • Adam, primus homo, qui deceptus es in pomo.
    de] Adam, du erster Mensch, bist durch einen Apfel getäuscht worden.
  • Adam, Samson, David, Salomon Weibslist beruckt, wer kan bestohn.
  • Adam, was hast du getan!
  • Adam, wo bist du?
    i] Scherzhaft nach 1. Mos. 3,9, auch Name eines Suchspiels, scherzhaft gerufen, wenn man jemanden (o. etwas) nicht finden kann. Vorwurf, wenn sich jemand seiner Verantwortung entzieht; scherzhaft, wenn jemand etwas nicht finden kann
    zit] Wie ich mir nun das ansah, dacht' ich mir: Adam, wo bist du? Ich werde dich schon fassen.
  • Adamanta movere.
    de] Stahl (in gefühlloses Herz) bewegen.
    Publius Ovidius Naso
  • Adamante durior.
  • Adamante notare.
    de] Mit dem Diamanten verzeichnen, mit diamantenem Griffel aufzeichnen, zu ewigem Gedächtnis. (Claudius Claudianus)
  • Adams Apfelbiss bringt uns den Tod gewiss.
    Abraham a Sancta Clara, Parömiakon
    dk] Adam og san Eve, tagde store leve.
  • Adams Apfelmus macht uns allen viel Verdruss.
  • Adams born äro vi alla.
  • Adams Erbteil ist die Not.
    Pedro Calderón de la Barca (1600-1681), Der standhafte Prinz, III 8 (Fernando)
  • Adams Kinder sind Adam gleich.
    hu] Kiki jól bele harapott az almába.
    hu] Kiki közülünk Adámfi.
  • Adams Kinder sind alle von der Natur entweiht.
  • Adams Kinder sind nicht alle gleich.
  • Adams Kinder, geschwinde Finder, große Sünder.
  • Adams Natur und Schuld lassen sich nicht mit Feigenblättern bedecken.
  • Adams Rippe bringt mehr Schaden als Nutzen.
  • Adams Rippe bringt nicht Heilung, nur die Grippe.
  • Adams Rippe bringt weniger Nutzen als Schaden.
    Polen
    var] Adams Rippe bringt mehr Schaden als Nutzen.
  • Adams Rippe ist schlimmer als die Grippe.
    fr] La côte d'Adam n'a pas tant de bien que da dam.
    i] Sie bringt mehr Schaden als Nutzen.
  • Adams Rippen vnd Rebensafft hat mannichen in gross Armut bracht.
  • Adams ryb (Rippe) und reiffennass macht manchen froe, der trurig was.
  • Adams Sohn kann ohne Arbeit nicht Brot essen.
  • Adamsäpfel sind (werden) nie reif.
    var] Adamsäpfel sind nie reif.
  • Adamsapfel.
    i] Da Adam das Kerngehäuse des verbotenen Apfels im Halse steckengeblieben war und sich so der Kehlkof des Mannes gebildet hat.
  • Adamskinder sind wir alle, aber die Seide unterscheidet uns.
    England
  • Adamskleren. - In Paradijskostuum.
  • Adamu è Eva manghjonu u pommu com'elli u manghjonu a donna è l'omu.
  • Adamuz, pueblo sin luz.
  • Adán cogió la manzana y todavía nos duelen las muelas.
  • Adão vivia no paraíso porque não tinha sogra.
  • Adapt and survive.
  • Adapt your feet to the times, and your sieve to your straw.
  • Adaptez les missions des gens à leurs Talents, pas leurs compétences à leur poste. Jacques Lebeau
  • Add fuel to the fire/fan the flames/fire.
  • Add insult to injury.
    de] Salz auf die Wunde streuen.
  • Add pence to pence,
    For wealth comes hence.
  • Add to golden numbers golden numbers.
    Thomas Dekker, Patient Grissell (1599), Act I, scene 1
  • Add up to something.
  • Add up.
  • Adde fidem dictis auxiliumque refer
    de] Halte dein Versprechen und erwidere die Hilfeleistung.
  • Adde parvum parvo magnus acervus erit.
    fr] Ajoute peu à peu et tu auras beaucoup.
    nl] Voeg een beetje bij een beetje en de stapel zal groot zijn Ovidius.
  • Adde traer voxe ikke ret.
  • Addenda et corrigenda.
  • Addenda.
  • Addendum.
    fr] Chose(s) à ajouter.
  • Addere garo gerrem.
    de] Goldstaub und Ziegelmehl zusammenschütten, Kostbares mit Gemeinem vermischen.
  • Addictio in diem.
    de] Zusprechung auf den Tag
  • Addiscunt iuvenes, quod cecinere senes.
  • Addition sur les tesmoins vaut pis que la glosse d'Orléans.
  • Addito salis grano.
    de] Unter Hinzufügung eines Körnchens Salz.
  • Additus ab insolente Gallo ponderi gladius.
    de] Nachdem von dem stolzen Gallier das Schwert dem Gewicht hinzugefügt war.
    Titus Livius
  • Additus ponderi gladius.
    de] Das Schwert zum Gewicht hinzugefügt.
  • Addiu purrione ch'eiu ti veca quant'è vidaraghju sta fronda.
  • Addivanza vali fratiddanza.
  • Addle one's wits.
  • Adducere inconveniens non est solvere argumentum.
  • Ade (adje) sagen.
  • Ade (Adje), Welt, ich geh' ins Kloster (o. Tirol).
  • Ade (Adjeh), Liesken, sechs Dreier liggen up't Trepp'.
    i] Wird als Witzwort gebraucht, um sich scherzhaft oder spöttisch zu verabschieden.
  • Ade ihr lieben Fässer, der Herbst ist eingebracht!
  • Adè la morte sua!
    var] È molto buono (di cibo).
  • Ade Sünde, ade Schande!
  • Ade Welt, du bist mir langweilig, ich gehe ins Kloster.
  • Ade Welt, ich gehe ins Tirol.
  • Ade' sempre li stracci che va' per aria.
    var] Sono sempre gli stracci che vanno per aria.
  • Ade, ade, ade!
    Ja, scheiden und lassen tut weh!
    Clemens Brentano (1778-1842)/Achim von Arnim (1781-1831), Des Knaben Wunderhorn
  • Ade, du liebes Waldesgrün!
    Vogl, Ade, du liebes Waldesgrün
  • Ade, Lieb, ich kann nicht weinen; verlier' ich dich, ich weiß noch einen.
    i] Trostwort solcher, welche nicht gesonnen sind, in Werthers Fußstapfen zu treten.
  • Ade, Tugend, ab' ich gelt, so bin ich lieb.
  • Ade, Welt, ade!
  • Ade, Welt, ich geh ins Kloster!
  • Ade, Welt, ich geh ins Tyrol!
  • Adel - Tadel.
    i] Adelig muss untadelig sein.
    zit] Adel, tadel. Gelt ist der Adel, gelt ist ohne tadel.
  • Adel allein bei Tugend steht, aus Tugend aller Adel geht.
    fr] La source de noblesse est fraude et vitesse.
    fr] Noblesse vient de vertu.
  • Adel bringt den Topf nicht zum kochen.
  • Adel entspringt nicht aus Blut, er ist der Tugend Heiratsgut.
    fr] La vraie noblesse est celle du c?ur.
    ho] De adel der ziel is meer waardig dan de adel des geslachts.
    la] Nihil est nobilitas generis, nisi morum nobilitas adsit et humanitas.
  • Adel gehet auss tugent.
  • Adel gehet nicht für Ehrbarkeit.
    i] Nicht immer sind Adlige auch ehrenhaft.
  • Adel gesellt sich nicht zu Plebs.
    ho] Adel moet bij adel, en stront bij zijn' broêr wezen.
  • Adel hat kein Erbrecht.
    la] Miserum est, alienae incumbere famae. Juvenal.
    la] Nam genus et proavos et quae non fecimus ipsi. Ovid.
    la] Non genus virum ornat, generi vir sorti loco. Accius
  • Adel her, adel der, hvo aedelt giör, vist adel er.
  • Adel hin und Adel her, wer edel tut, ist ein Edelherr.
    dk] Adel her, adel der; hvo aedelt giör, vist adel er.
  • Adel i sæder og dyd, er bedre end ædel i byrd.
  • Adel is een arm geregt.
  • Adel is eene dunne schotelspijs.
  • Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen
    Zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Votivtafeln: Unterschied der Stände
  • Adel ist der Tugend Kron und Lohn.
  • Adel ist ein Gepräge, das sich durch kein Inkognito verbergen lässt.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), zu Eckermann, März 1832
  • Adel ist ein sehr günstig Ding.
    i] Wegen der bedeutenden Vorzüge, die dieser Stand genoss. Wer ihm angehörte, war vollständig frei. Mit dem Begriff der Freiheit verband die mittelalterliche Anschauung die Vorstellung von Gerechtigkeit, Weisheit, Tugend und alle löblichen Eigenschaften, während sie den Unfreien jede Schalkheit zumaß.
    altfries] Diu adelheit is em seer gonstich thing.
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