103 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • ἐγ-χειρόομαι
    unternehmen
  • ἐγ-χειρο-τονέω
    wählen, ἐς τὴν ὑπατείαν, zum Konsulat
  • ἐγ-χειρο υργέω
    durch Händearbeit hineinschaffen
  • ἐγχέλειον
    τό, dim. von ἔγχελυς, Älchen; ὀπτᾶτε τἀγχέλεια, Aalfleisch, von
  • ἐγχέλειος
    ον, vom Aale
  • ἐγχελεών
    ῶνος, ὁ, Aalbehälter
  • ἐγχελύδιον
    τό, u. ἐγχέλιον
    τό, dim. von ἔγχελυς, Älchen
  • ἐγχελυο-τρόφος
    Aale fütternd, haltend
  • ἐγχελυ-ωπός
    mit Aalaugen
  • ἐγχεσί-μαργος
    mit dem Speere wütend
  • ἐγχεσί-μωρος
    Leute, die mit Speeren kämpfen; Leute, deren Lanzen scharf oder spitz (όξέα) sind
  • ἐγχεσί-χειρ
    ὁ, das Speerhandwerk treibend, vom Kriege lebend
  • ἐγχές-παλος
    lanzenschwingend
  • ἐγχες-φόρος
    speertragend
  • ἐγ-χέω (s. χέω), eingießen, einschenken; Wein einfüllen; vom Trankopfer; von trockenen Dingen: einschütten; sich eingießen. Pass. ἐγχεῖταί τινι, wird darüber gegossen
  • ἐγ-χθόνιος
    inländisch
  • ἐγ-χλαινόω
    mit der χλαῖνα bekleiden
  • ἐγ-χλίω
    in etwas schwelgen; τινί, einem übermütig begegnen
  • ἐγ-χλοάω
    grüngelblich sein
  • ἔγ-χλωρος u. ἔγ-χλοος
    grüngelblich
  • ἔγχνοος
    zsgzgn ἔγχνους, mit seinem Flaum bedeckt
  • ἐγ-χονδρίζω
    χόνδρους λιβάνου, einstreuen
  • ἔγ-χονδρος
    knorpelig, bröcklig
  • ἔγ-χορδος
    mit Saiten versehen
  • ἐγ-χορεύω
    darin-, darauftanzen
  • ἔγχος
    τό, die Lanze, der Speer, wahrscheinlich von Wurzel Ἀκ. Bei den Tragg. bezeichnet ἔγχος unzweifelhaft auch das Schwert; ἐ. πτερωτά sind Pfeile. Übertr. sogar vom Ball
  • ἐγχουσίζω
    mit ἔγχουσα färben
  • ἐγ-χραύω u. ἐγ-χραίνω
    hineinstoßen, -schlagen
  • ἐγ-χράω
    hineinstoßen, -schlagen; pass., ἔσαν δὲ πρός τινας καὶ ἄλλους ἐγκεχρημένοι πόλεμοι, auch gegen einige andere waren heftige Kriege im Gange
  • ἐγ-χρεμετίζω
    darin wiehern
  • ἔγ-χρεμμα
    τό, das Ausgespuckte
  • ἐγ-χρῄζω
    nötig haben; τὰ ἐγχρῄζοντα, der Bedarf
  • ἔγ-χριμμα
    τό, der Anstoß
  • ἐγ-χρίμπτω
    mit Gewalt, schnell hinausbringen, ἐν νύσσῃ ἵππ ος ἀρίστερος ἐγχριμφϑήτω, dicht am Ziel hingelenkt; αἰχμὴ ὀστέῳ ἐγχριμφϑεῖσα, die bis auf den Knochen gedrungene Spitze; νωλεμὲς ἐγχρίμπτοντο, sie drangen mit Gewalt auf einander ein; ἐλάφοις ἐγχριμπτομένα, d. i. jagend; βᾶριν τῇ γῇ, ans Land stoßen; öfter absol., nahe kommen; γυναικί, wie πλησιάζειν, vom Beischlaf. Vom Biss giftiger Tiere, οἷσιν ἐνιχρίμψη δάκος; vom Angriff des Elephanten; von Krankheiten: befallen
  • ἔγ-χρισις
    ἡ, das Einsalben
  • ἔγ-χρισμα
    τό, Salbe
  • ἔγ-χριστος
    eingerieben, zum Einreiben
  • ἐγ-χρίω (s. χρίω), 1) einreiben, salben; vom Augenarzt. 2) einstechen; ἐγχρισϑεὶς ἰός, das durch einen Stich eingeflößte Gift; absol., angreifen
  • ἐγ-χρονίζω
    die Zeit wobei zubringen; übh. zögern, zaudern. Dah. verjähren, einwurzeln
  • ἐγ-χρονισμός
    ὁ, das lange Aufhalten wobei, Zögerung
  • ἔγ-χρονος
    noch dauernd, nicht verjährt
  • ἔγ-χρῡσος
    vergoldet, πρόςοψις, wie Gold
  • ἐγ-χρώννῡμι (s. χρώννυμι), u. ἐγ-χρώζω
    eigtl. eine Farbe einreiben, anfärben; übertr., τὸ πάϑος ἐγκεχρωσμένον τῷ βίῳ, wie imbuere, einprägen
  • ἐγ-χῡλίζω
    in Saft verwandeln
  • ἐγ-χύλισμα
    τό, der in etwas enthaltene Saft
  • ἔγ-χῡλος
    saftig
  • ἔγ-χυμα
    τό, das Eingegossene, der Aufguss
  • ἐγ-χυματίζω
    einen Trank, Arzenei eingießen
  • ἐγ-χυματισμός
    ὁ, die Infusion
  • ἔγ-χῡμος
    saftig, schmackhaft
  • ἐγ-χύμωμα
    τό, = ἐγ-χύμωσις, ἡ, das Ergießen, Verteilen der Säfte durch den ganzen Leib
  • ἔγ-χυσις
    ἡ, das Eingießen
  • ἔγ-χυτος
    eingegossen, einzugießen; ὁ ἔγχυτος, sc. πλακοῠς, ein in eine Form gegossener Kuchen
  • ἐγ-χυτρίζω
    in einen Topf tun, bes. das Blut der Sühnopfer in einen Topf auffangen; umbringen, weil Kinder, die man nicht großziehen wollte, in einem Topf ausgesetzt wurden
  • ἐγ-χυτρίστρια
    ἡ, das Weib, welches das Blut der Sühnopfer beim Begräbnis eines Ermordeten in einen Topf auffängt, oder welches die Gebeine der verbrannten Leiche in dem Topfe sammelt; ein Weib, das Kinder in einem Topfe aussetzt
  • ἔγ-χωμα
    τό, Erdaufwurf
  • ἐγ-χώννῡμι (s. χώννυμι), auch ἐγχόω, zuschütten, zudämmen; hineinschütten
  • ἐγ-χωρέω
    Raum geben, gestatten; ἐὰν ἐγχωρῇ τὸ ὕδωρ, die Wasseruhr, die Zeit. Gew. imperf. ἐγχωρεῖ, es geht an, ist möglich; ἔτι ἐγχωρεῖ, noch ist es Zeit
  • ἐγ-χώριος u. ἔγ-χωρος
    1) inländisch, einheimisch, vaterländisch; Einwohner; von ἐπιχώριος unterschieden, der im Lande ist. 2) auf dem Lande, ländlich
  • ἔγ-χωσις
    ἡ, Einschüttung, Eindämmung
  • ἐγ-χωστήριος
    zum Ein-, Zudämmen dienlich
  • ἐγώ
    ich
  • ἐδανός
    essbar, τὸ ἐδ., die Speise
  • ἑδανόν
    die Speise = schmackhaft, oder von ἡδύς, ἥδομαι, lieblich, angenehm; ἐύς, treflich
  • ἐδαφίζω
    ebnen u. festschlagen, zu einem Estrich machen. 2) zu Boden werfen, auch = zerstören
  • ἔδαφος
    τό (ἕδος), Sitz, Grundlage, Boden; καϑελόντες εἰς ἔδαφος, bis auf den Grund zerstören, dem Erdboden gleich machen; Grund u. Boden; Fußboden, Estrich; Grundstück. Bei Sp. der Grundtext, Urschrift
  • ἐδέατρος
    ὁ, bei den Persern der Vorkoster, der die Anordnung der Mahlzeit hat, Truchsess
  • ἔδεθλον
    τό, u. ἐδέθλιον
    τό, Grund, Grundlage, bes. Tempel
  • ἔδεσμα
    τό, die Speise, das Essen
  • ἐδεσματο-θήκη
    ἡ, Speisekammer
  • ἐδεστήρ
    ὁ, der Esser, Fresser
  • ἐδεστός
    gegessen, angefressen; essbar; τὰ ἐδεστά, Esswaren
  • ἐδητύς
    ύος, ἡ, Speise, Essen; übh. Nahrung
  • ἑδνάομαι
    Mitgift geben
  • ἕδνιος
    χιτών, Brautkleid
  • ἕδνον und ἔεδνον
    τό, die Brautgabe. Geschenke, welche der Freier dem Weibe oder ihren Eltern gibt (beides läßt sich nicht scharf unterscheiden) und für welche er eben die Braut von ihrer Familie erkauft; Geschenke, welche die Familie oder der Vater der Braut dieser gibt, also eine Mitgift, eine Ausstattung, wie sie durch ἐπιμείλια oder μείλια bezeichnet wird. Doch auch vom Freier oder von den Freiern gegebene Geschenke. Geschenke, welche der Freier dem Weibe oder ihrer Familie gibt, teils eine Mitgift, Aussteuer, Ausstattung, teils Geschenke, welche die Hochzeitgäste darbringen
  • ἑδνο-φορέω
    Brautgeschenke bringen
  • ἑδνόω und ἐεδνόω
    mit Brautgaben (ἕδνοις) ein Weib versehn; entweder, daß der Vater für seine Tochter ἕδνα von deren Freiern empfangen würde, oder, daß der Vater seiner Tochter aus seinen Mitteln ἕδνα, also eine Aussteuer, eine Mitgift gewähren würde; ἑδνώσαιτο γυναῖκα = heiraten; ἁμῖν τοι Λεύκιππος ἑὰς ἕδνωσε ϑύγατρας τάςδε πολὺ προτέροις = verloben
  • ἑδνωτή
    ἡ, die Verlobte
  • ἑδνωτής
    ὁ, der Verwandte der Braut, der Schwager, Schwäher
  • ἐδός
    ὁ, Essen
  • ἕδος
    τό, 1) der Sitz; a) der Sessel, auf dem man sitzt. b) das Sitzen, οὐχ ἕδος ἐστί, es ist nicht Zeit, müßig dazusitzen. c) Wohnsitz, bes. der Götter; Ὄλυμπος ϑεῶν ἕδος. Auch ἕδος Θήβης, die Stadt selbst. Bes. heißen die Tempel der Götter δαιμόνων ἕδη; auch die Götterbilder selbst. 2) Grund, Grundlage
  • ἕδρα
    ἡ, = ἕδος, 1) alles worauf man sitzt, Stuhl, Sessel, Bank; auch der Platz, wo man sitzt, τίειν τινὰ ἕδρᾳ, einen durch einen Ehrenplatz auszeichnen; ἕδραν ἔχειν, seinen Sitz haben, sitzen; ἐξ ἕδρας ἀνιστάναι, von seinem Sitz aufstehen heißen; übh. = Ort, ἡ τοῦ ἥπατος ἕδρα, der Sitz der Leber. Bei den Ärzten der Sitz einer Krankheit. Bes. in den Tempeln der Götter. 2) Alles, worauf etwas sitzt, ruht, Grundlage, Basis; ἕδραν στρέφειν τινί, einem die Grundlage entziehen, ihm ein Bein unterschlagen. 3) das Gefäß, der Hintere. Auch der Nachtstuhl u. der Stuhlgang. 4) das Sitzen, die Sitzung; ἕδραν ποιεῖν, Sitzung halten. 5) das Zaudern, Verweilen
  • ἑδράζω
    setzen, feststellen
  • ἑδραῖος
    sitzend; ἑδραῖος βίος, eine sitzende Lebensweise; ἑδραῖοι ἐν πόλει ἀρχαί, Ämter, bei denen man ruhig in der Stadt bleibt; bes. = feststehend, fest, unbeweglich
  • ἑδραιότης
    ητος, ἡ, das Festsitzen; Unveränderlichkeit
  • ἑδραιόω
    befestigen
  • ἑδραίωμα
    τό, die Stütze, Bekräftigung
  • ἕδρανον
    τό, der Sitz; ἄνα ἐξ ἑδράνων, auf aus den Sitzen, der Ruhe; Anker νηῶν ἕδρανον εὐσταϑέων, die Stütze
  • ἕδρασμα
    τό, die Stütze
  • ἑδριάω
    sitzen
  • ἑδρικός
    zum Gefäß, zum Stuhlgang gehörig
  • ἑδρίτης
    ὁ, = ἱκάτης, der auf dem Herde sitzt
  • ἑδρο-δια-στολεύς
    ὁ, ein Instrument, womit man den verengten After öffnet u. ausdehnt
  • ἑδρο-στρόφος
    ὁ, der Ringer, der nach argivischer Art durch Beinunterschlagen seinen Gegner aus seiner Stellung (ἕδρα) bringt u. besiegt
  • ἕδρωμα
    τό, die Unterlage, Stütze
  • ἔδω
    essen. Auch von Tieren: fressen, bes. von Pferden, Geiern u. Hunden; von Würmern: zernagen. Oft übertr., wie bei uns, οἶκον, βίοτον, κτήματα, aufzehren, durchbringen; καμάτῳ τε καὶ ἄλγεσι ϑυμὸν ἔδοντες, das Herz verzehrend, sich abhärmend
  • ἔδω
    sedere; ich setzte, hieß sitzen; εἷσέ μ' ἐπὶ βουσί, er setzte mich über die Rinder; σκοπὸν εἷσε, er stellte einen Späher an; λόχον εἷσαν, sie legten einen Hinterhalt; δῆμον εἷσεν ἐν Σχερίῃ, er ließ das Volk sich ansiedeln; σὺ γάρ νιν εἰς τόδ' εἷσας αὔχημα, du hast die Stadt zu diesem Glanz erhoben. Med. ἕζομαι, sich setzen, sitzen; ἐπὶ χϑονὶ ἑζέσϑην, sie senkten sich dem Boden zu, von der schweren Waagschale; δελφἶνι, auf dem Delphin; ich gründete, baute (für mich); εἵσεται, er wird sich setzen
  • ἐδωδή
    ἡ, die Speise, das Essen, die Nahrung. Auch = Futter für die Pferde; Köder für die Fische
  • ἐδώδιμος
    ον, zu essen, genießbar
  • ἐδωδός
    όν, stark essend
  • ἑδωλιάζω
    auf einen Sitz stellen
  • ἑδώλιον
    τό (ἕδος), Sitz, Aufenthalt, Wohnung; σανιδώματα, Schiffsgebälk; Ruderbänke; στάντα ἐν τοῖς ἑδωλίοισι, auf dem Verdeck; Sitze im Theater
  • ἑδωλιός
    ὁ, ein Vogel
  • ἕδωλον
    τό, Ruderbank
  • ἐεικοσά-βοιος
    zwanzig Rinder wert
  • ἐθάς
    άδος, gewohnt, τινός, an etwas; zahm
  • ἔθειρα
    ἡ, das Haupthaar; im plural., von den Mähnen der Pferde und den aus ihnen verfertigten Helmbüschen; von den Mähnen der Götterpferde; vom Haupthaare des Menschen; auch von der Mähne des Löwen; von den Borsten des Ebers u. den Federn des Huhns; Blütenbüschel der Pflanzen
  • ἐθειράζω
    behaart sein
  • ἐθειράς
    άδος, ἡ, vom Barte des Odysseus
  • ἐθείρω
    χαίρει δέ μιν ὅστις ἐϑείρῃ, wer es (das Ackerland) pflegt, bearbeitet; χρυσάαις φολίδεσσιν ἐϑείρεται, mit goldenen Schuppen geschmückt
  • ἐθελ-ακριβής
    άς, der sehr genau sein will
  • ἐθελ-άστειος
    sein u. artig sein wollend
  • ἐθελ-εχθρέω
    Groll hegen
  • ἐθέλ-εχθρος
    Groll hegend, feindlich gesinnt
  • ἐθελημός
    όν, u. ἐθελήμων
    ον, willig, freiwillig; von selbst
  • ἐθελητός
    freiwillig
  • ἐθελο-δουλεία
    ἡ, freiwillige Knechtschaft
  • ἐθελο-δουλέω
    freiwillig dienen, sich unterwerfen
  • ἐθελό-δουλος
    freiwillig dienend, sich unterwerfend; ἐϑελοδούλως ἔχειν, die Sklaverei willig erdulden
  • ἐθελο-θρησκεία
    ἡ, selbstgewählter Gottesdienst
  • ἐθελο-κακέω
    mit Vorsatz schlecht sein; bes. von Soldaten: pflichtvergessen, feig;  verräterisch handeln
  • ἐθελο-κάκησις
    ἡ, u. ἐθελο-κακία
    ἡ, die vorsätzliche Vernachlässigung seiner Pflicht, bes. im Kriege
  • ἐθελό-κακος
    vorsätzlich schlecht, pflichtvergessen, bes. im Kriege
  • ἐθελο-κίνδῡνος
    Gefahr suchend, waghalsig
  • ἐθελο-κωφέω
    sich taub stellen, nicht hören wollen
  • ἐθελό-κωφος
    sich taub stellend
  • ἐθελοντηδόν u. ἐθελοντήν
    freiwillig, von freien Stücken
  • ἐθελοντήρ
    ῆρος, ὁ, u. ἐθελοντής
    ὁ, der Freiwillige
  • ἐθελο-πονία
    ἡ, Liebe zur Arbeit, Arbeitsamkeit
  • ἐθελό-πονος
    willig zur Arbeit, gern arbeitend; von der Ameise
  • ἐθελό-πορνος
    der Hurerei aus eigener Neigung ergeben
  • ἐθελο-πρό-ξενος
    der sich selbst zum πρόξενος einer Stadt macht, ohne dazu erwählt u. beauftragt zu sein
  • ἐθελο-ρήτωρ
    angeführt u. gemissbilligt
  • ἐθελό-συχνος
    der gern oft kommt od. etwas tut
  • ἐθελό-τρεπτος
    von veränderlicher Neigung
  • ἐθελ-ουργέω
    gern, unverdrossen arbeiten
  • ἐθελ-ουργία
    ἡ, Willigkeit zur Arbeit
  • ἐθελ-ουργός
    willig zur Arbeit, unverdrossen; von Pferden; von der Ameise
  • ἐθελούσιος
    ον, freiwillig. Auch von Sachen, τὸ ἐρᾶν ἐϑελούσιόν ἐστι, ist etwas Freiwilliges, ist Sache der Willkür
  • ἐθελο-φιλό-σοφος
    der Philosoph sein will
  • ἐθέλω und θέλω
    wollen, wünschen, Luft haben, Neigung empfinden
  • ἐθημοσύνη
    ἡ, Gewohnheit
  • ἐθήμων
    ον, gewohnt
  • ἐθίζω
    ich gewöhne. Pass., gewöhnt werden, perf., gewöhnt, gewohnt sein; αἱ εἰϑισμέναι τιμωρίαι, die gewohnten, üblichen Strafen; Λακεδαιμόνιοι δὲ τῶν εἰϑισμένων ἐποίησάν τι, von dem Gewöhnlichen; ἐϑίζω, sich gewöhnen
  • ἐθικός
    gewöhnlich
  • ἔθιμος
    ον, gewohnt; τὰ ἔϑιμα καὶ νόμιμα, Sitten u. Gewohnheiten
  • ἔθισμα
    τό, das Angewöhnte, die Gewohnbeit
  • ἐθισμός
    ὁ, die Gewöhnung; ἔϑος, Gewohnheit; ἐκ τῶν ἐϑισμῶν, nach dem Brauch
  • ἐθιστός
    was man sich angewöhnen kann
  • ἐθν-άρχης
    ὁ, Volksbeherrscher; Statthalter
  • ἐθν-αρχία
    ἡ, Herrschaft über ein Volk
  • ἐθνηδόν
    völkerweise
  • ἐθνικός
    zum Volke gehörig, ihm eigentümlich, volkstümlich; ὀνομασίαι, ein Buch des Kallimachus; συστάσεις, Volksvereine; heidnisch
  • ἐθνίστης
    ὁ, aus demselben Volke, Landsmann
  • ἔθνος
    τό, die durch Gewohnheit verbundene Menge, Schar, Haufen; ἔϑνος λαῶν, die Schar der Kriegsmannen; βροτόν u. βρότεον, Menschenvolk; bestimmter Volk, Volksstamm, Nation; πομπὰς ἐποίησαν κατὰ ἔϑνος ἕκαστοι τῶν Ἑλλήνων, stammweise. Aber auch Menschenklasse, ἢ κλάπτας ἢ ἄλλο τι ἔϑνος; τὸ κηρυκικόν; die Herolde. Von Tieren, = Scharen, Herden, Schwärme; ἄῤῥεν, Geschlecht; die unterworfenen Völker in den Provinzen; Heiden
  • ἔθος
    τό, die Gewohnheit, Sitte, der Brauch; ἀπέδειξεν ἔϑος τὸ πρόσϑε τοκήων, die von den Eltern angestammte Sitte, Sinnesart; πολιτικὴ ἀρετὴ ἐξ ἔϑους τε καὶ μελέτης γεγονυῖα ἄνευ φιλοσοφίας, die sich durch Gewohnheit von selbst bildet; ἐν ἔϑει τῇ πόλει ἦν, die Stadt war gewohnt; ἔϑος ἔχειν, c. inf., die Gewohnheit haben zu; ἐν ἔϑει γενέσϑαι τινός, sich gewöhnen an; τὰ μὴ ἐν ἔϑει, das Ungewohnte; ἐξ ἔϑους, gewöhnlich
  • ἔθω
    ich bin gewohnt, ich pflege. Diese Erklärung, = »das Grundstück gewohnheitsmäßig (regelmäßig) heimsuchend«, hängt vielleicht damit zusammen, daß ἤϑεα , ein mit ἔϑω unzweifelhaft verwandtes Wort nur einen gewohnten Aufentaltsort von Tieren bezeichnet, einen Ort, nach welchem sie zu gehn pflegen, um dort zu weilen. Zu ἔϑω rechnet man das häufig vorkommende perfect. εἴωθα
    ich bin gewohnt, ich pflege; ὑφ' ἡνιόχῳ εἰωϑότι ohne infinit., = unter Leitung des gewohnten Wagenlenkers, von Pferden; am häufigsten im particip. εἰωϑώς, gewohnt, gewöhnlich; ἐν τῷ εἰωϑότι τρόπῳ, in gewohnter Weise; παρὰ τὸ εἰωϑός, wider Gewohnheit; κατὰ τὸ εἰωϑός, nach Gewohnheit; τὰ εἰωϑότα, das Gewöhnliche, Übliche
  • ει
    A. Bedingungspartikel, wenn. I. c. indicat., a) aller Tempora, die bloße Annahme als wirklich hingestellt, wenn es wahr ist, daß, - wenn wirklich; der Nachsatz wird durch den indic. oder imperat. ausgedrückt, wenn die Folge als ein wirklich eintretendes oder notwendiges Ergebnis erscheint, mit dem optat. potent., wenn die bloß mögliche Folge angegeben wird; ἐϑέλω δόμεναι πάλιν, εἰ τόγ' ἄμεινον, sc. ἐστί, wenn es wirklich besser ist, will ich zurückgeben; εἰ εὐσεβοῠσι, οὐ ϑάνοιεν ἄν, so möchten sie wohl nicht sterben; πολλὴ ἄν τις εὐδαιμονία εἴη περὶ τοὺς νέους, εἰ εἷς μὲν μόνος αὐτοὺς διαφϑείρει, es wäre ein großes Glück für die Jugend, wenn wirklich (wie die Ankläger behaupten) nur einer sie verdürbe; δηλοῖ ἡ ἰσηγορίη ὡς ἐστὶ χρῆμα σπουδαῖον, εἰ καὶ Ἀϑηναῖοι ἀπαλλαχϑέντες τυράννων μακρῷ πρῶτοι ἐγένοντο, wenn es wahr ist, daß sie die ersten geworden sind, was man gewöhnlich durch »da sie jene sind«. b) c. indicat. imperf. u. aor., auch plusqpf., worauf im Nachsatz dieselben Tempora mit ἄν folgen, die Nichtwirklichkeit oder Unmöglichkeit der Bedingung u. der Folge auszudrücken. II. c. conj., sich von ἐάν c. conj. nicht wesentlich unterscheidend, da der Conj. selbst anzeigt, daß die Bedingung als eine ungewisse, die zwar möglich ist, deren Eintreten aber dahingestellt bleibt, angesehen werden soll, εἰ also mit wenn, falls zu übersetzen ist. III. c. optat., a) so daß die Bedingung rein subjectiv als möglich bezeichnet wird, ohne daß über die Wirklichkeit etwas entschieden wird, worauf gewöhnlich der optat. potent. mit ἄν folgt, um auszudrücken, daß sich aus der angenommenen Bedingung eine Folge ergeben könne, oder auch der indicat., wo das sichere Eintreten der Folge angedeutet werden soll; Τρῶες μέγα κεν κεχαροίατο, εἰ τάδε πάντα πυϑοίατο, sie dürften sich wohl freuen, wenn sie es hören sollten. b) in indirekter Rede, sowohl für εἰ c. ind., als für ἐάν c. conj.; εἰ δ' ἐκτὸς ἔλϑοις, πημονὰς εὔχου λαβεῖν; εἰδὼς ὅτι εἰ στρατηγοίη, λέξοιεν, dir. ἐὰν στρατηγῇ, λέξουσι. c) einen Wunsch ausdrückend, wofür gewöhnlich εἰ γάρ od. εἴϑε γάρ: wenn doch. d) wie eine Zeitpartikel eine wiederholte Handlung in der Vergangenheit ausdrückend, so oft. IV. c. inf. nur in indirekter Rede. Es muß noch bemerkt werden, daß a) zwei Sätze mit εἰ verbunden werden. b) bes. ist der Nachsatz zuweilen zu ergänzen, was zumal, wenn eine andere Bedingung (εἰ δέ) gegenüber steht, leicht ist, εἰ μὲν δώσουσι γἐρας - εἰ δέ κε μὴ δώωσιν, ἔγὼ δέ κεν αὐτὸς ἕλωμαι, wo sich von selbst versteht, daß, wenn sie das Ehrengeschenk geben werden, es gut ist;. B. In indirecter Frage, ob; a) mit dem Indicativ; σάφα οὐκ οἶδ', εἰ ϑεός ἐστι, ich weiß nicht, ob er ein Gott ist. b) mit dem conj.; οὐκ οἶδ', εἰδῶ, ob ich geben soll. c) mit dem optat.; ἐβουλεύετο, εἰ πέμποιεν, ob sie schicken sollten; mit dem optat. potent.; ἔδοξεν αὐτοῖς πειρᾶσαι, εἰ δύναιντο ἐπιφλέξαι τὴν πόλιν, zu versuchen, ob sie die Stadt verbrennen könnten; πρέσβεις ἔπεμψαν, εἴ πως πείσειαν, ob sie sie wohl überredeten. C. Ebenfalls conditional ist ursprünglich der Gebrauch des εἰ, wo wir gewöhnlich daß setzen, u. man es durch ὅτι zu erklären gewohnt ist; ϑωυμάζω, εἴ μοι ἀπεστᾶσι, ich wundere mich, wenn (daß) sie abgefallen sind; nach den Verbis, die eine Gemütsbewegung bedeuten, nicht selten, wobei der Umstand, der die Gemütsbewegung hervorbringt, eigentlich als ein noch zweifelhafter, angenommener erscheint; oft aber ist auch eine gemilderte, bescheiden vorgebrachte Behauptung in εἰ enthalten
  • εἶα
    auch, ein Ermunterungsruf, hei! he! zu! wohlan! bes. beim gemeinschaftlichen Arbeiten; wo einer dem Chor zuruft ὦ εἶα, der Chor antwortet εἶα μάλα, εἶα ἔτι μάλα. Häufig mit δή, wohlan denn!
  • εἰάζω
    εἶα rufen
  • εἱαμενή
    ἡ, eine niedrige, feuchte, grasreiche Ebene, Niederung; eine überschwemmte Gegend, was der Fluß abgesetzt hat
  • εἰαρό-μασθος
    mit jugendlich frischen, strotzenden Brüsten
  • εἰαρο-τερπής
    ές, des Frühlings sich freuend
  • εἴβιμος
    ον, träufelnd
  • εἴβω
    Tränen vergießen. Pass., niedertropfen. niederrinnen
  • εἰ γάρ
    1) o daß doch! wenn doch! utinam. Auch mit dem ind. impf. u. aor., die Unmöglichkeit oder Nichtwirklichkeit des Wunsches ausdrückend; εἰ γὰρ εἶχον. 2) denn wenn
  • εἴ γε
    wenn freilich, wenn jedoch; hebt die Bedingung nachdrücklich hervor, οἶκόνδε ἐϑέλεις ἰέναι; εἴγε μὲν εἰδείης, ὅσσα τοι αἶσα κήδε' ἀναπλῆσαι, ἐνϑάδε κ' αὖϑι μένων τόδε δῶμα φυλάσσοις, wüßtest du jedoch, was für Leiden zu überstehen dir bestimmt ist, so würdest du wohl lieber hier bleiben. Oft ist γε von εἰ getrennt u. bezieht sich auf das Wort, dem es nachgesetzt ist, behält also seine eigentliche Bedeutung: wenn wenigstens, wenn nämlich, wenn denn, von εἴπερ unterschieden; εἰ τῆςδέ γ' ἀρχῆς οὕνεκα Κρέων μ' ἐκβαλεῖν ἱμείρεται, wenn K. dieser Herrschaft wegen nämlich (ja, was als bekannt, bestimmt angenommen wird) mich zu vertreiben strebt
  • εἰ δ' ἄγε
    entweder zu trennen, so daß εἰ δέ dem Vorigen entgeggstzt ist, δέ also seine eigentliche Bdtg behält; εἰ δ', ἄγε μήν, πείρησαι, wenn aber (du es wirklich willst), wohlan denn, versuche es; elliptisch, etwa εἰ δὲ βούλει, ἄγε, also eine Milderung des Imperativs, wie fac sis, wenn du willst, wenn es dir gefällt, wohlan; bei mehr bittenden als gebietenden Aufforderungen gebraucht; bei Anerbietungen, Vorsätzen, welche der Hörer genehmigen soll; od. wo das Gebot wenigstens milder ausgedrückt wird
  • εἰδαίνομαι (εἴδομαι)
    ähnlich sein
  • εἰδάλιμος
    1) schön von Gestalt (εἶδος). 2) Σειρήνων εἰδ., ähnlich
  • εἶδαρ
    ατος, τό (ἔδω), das Essen, die Speise; Futter für die Tiere; Lockspeise, Köder für die Fische
  • εἰ δέ
    wenn aber, einem vorangegangenen εἰ, εἰ μέν entsprechend
  • εἰδ-έχθεια
    ἡ, der widrige Anblick, die Häßlichkeit
  • εἰδ-εχθής
    ές, von verhasstem, widrigem Ansehen, scheußlich; stinkend, faul
  • εἰ δή
    wenn ja, wenn doch, wenn nämlich, eine Annahme, die als zugegeben u. anerkannt hingestellt wird, der also nicht widersprochen werden darf; auch in indirekter Frage, κατάλεξον εἰ δὴ ἐξ αὐτοῖο τόσος παῖς εἶς, ob du wirklich bist
  • εἴδημα
    τό, das Gewußte, die Kenntnis
  • εἰδημονικῶς
    kundig
  • εἰδήμων
    ον, wissend, kundig, erfahren
  • εἴδησις
    ἡ, Wissen, Einsicht
  • εἰδικός
    das εἶδος betreffend, speziell, dem γενικός entgeggstzt; oft steht τὸ ποιητικὸν καὶ εἰδικόν dem παϑητικὸν καὶ ὑλικόν gegenüber, das Formelle dem Materiellen. Adv. εἰδικῶς, speziell
  • εἰδο-γράφος
    ὁ, hieß der Grammatiker Apollonius, der die Gedichte nach den Tonarten abteilte u. ordnete
  • εἰδοί
    αἱ, die römischen Idus
  • εἰδο-ποιέω
    ein Bild von etwas machen, abbilden, darstellen
  • εἰδο-ποιΐα
    ἡ, u. εἰδο-ποίημα
    τό, u. εἰδο-ποίησις
    ἡ, Darstellung, Abbildung
  • εἰδο-ποιός
    eine Spezies machend, spezifisch
  • εἶδος
    τό, das in die Augen Fallende; 1) Ansehen, Gestalt; Νέστορι δίῳ εἶδός τε μέγεϑός τε φυήν τ' ἄγχιστα ὲῴκει, glich ihm an Gestalt, Größe u. Wuchs; εἶδος ἀγητός, κακός, ἀλίγκιος, der βίη entgegenstehend, mehr schöne Gestalt. Von Tieren, vom Hunde; ὄφιες ποικίλοι τὰ εἴδεα, bunt von Ansehen. 2) Bei Arist. u. sp. Philosophen die Form, der Materie, ὕλη, entgegengesetzt,. Bei Plat. die Idee, das Urbild der Dinge im Geiste. 3) Beschaffenheit, Art; Art des Verfahrens; εἰς εἶδος τιάρας, nach Art einer Tiara. Dah. die Art, Gattung; Spezies, im Ggstz des γένος oft bei Plat
  • εἰδότως
    kundig, geschickt
  • εἰδο-φορέω
    darstellen
  • εἰδύλλιον
    τό, dim. von εἶδος, das Bildchen, ein kleines, zierliches Gedicht, meist ländliches Inhalts
  • εἰδύλλομαι
    wissen
  • εἴδω
    video, wissen; 1) sehen; pass., gesehen werden, erscheinen, εἴδεται ἦμαρ, ἄστρα, der Tag, die Sterne werden sichtbar, erscheinen. Den Anschein haben, wie δοκέω, τὸ δέ τοι κὴρ εἴδεται εἶναι, das scheint, dünkt dir der Tod zu sein; ὥς που καὶ βασιλεῠσιν ἐείδεται - σαώτερος ἔμμεναι οἶκος; εἴσατ' ἴμεν ἐς Λῆμνον, er hatte den Anschein, er stellte sich als ob er nach Lemnos ginge; ähnlich sein, gleichen; ἐείσατο φϑογγἡν Πολίτῃ, an Stimme glich er dem Polites; Μέντορι εἰδομένη ἠμὲν δέμας ἠδὲ καὶ αὐδήν, eigtl. sich das Ansehen gebend, gleichend dem Mentor an Wuchs u. Sprache. 2) wissen. Eigentlich = ich habe gesehen, wahrgenommen, = ich weiß, verstehe, kenne. Bes. vom mittelbaren Wissen, Δελφῶν οἶδα ἀκούσας, ich weiß es aus der Erzählung der D.; das partic. auch absolut, wissend, kundig; οὔτινα οἶδε ϑέμιστα, wie ἀϑεμίστια ᾔδη, er verstand sich auf Ungerechtigkeit u. Frevel, war ein ruchloser Mensch; ὅμως δέ τοι ἤπια οἶδεν, er ist dir freundlich gesinnt; χάριν εἰδέναι τινί, einem Dank wissen; φίλα εἰδότες ἀλλήλοισιν, freundschaftliche Gesinnungen gegen einander hegend; bes. im part., τόξων εὖ εἰδώς, der sich wohl auf den Bogen versteht, wohl kundig des Bogens; οἶδ' ἐπὶ δεξιά, οἶδ' ἐπ' ἀριστερὰ νωμῆσαι βῶν, er versteht es, im Stande sein, können; τοὺς φιλτάτους γὰρ οἶδα νῷν ὄντας πικρούς, ich weiß, daß sie sind; ἴσϑι τἀληϑῆ κλύων, wisse, daß du die Wahrheit hörtest; εἰδότες οὐκ ἂν ὁμοίως δυνηϑέντες, daß sie nicht auf gleiche Weise im Stande sein würden; τὴν παρϑένον οὐκ οἶδα, οὗ γῆς εἰσέδυ, ich weiß nicht, wohin die Jungfrau ging; οἶσϑ' ὡς ποίησον, eigtl. ποίησον οἶσϑ' ὡς, mach' es weißt du wie, weißt du was du tun mußt. Häufig ist ἴστω Ζεύς in Beteuerungen, das wisse Zeus, Zeus sei Zeuge
  • εἰδωλεῖον
    τό, Götzentempel
  • εἰδωλικός
    bilderreich
  • εἰδωλό-θυτον
    τό, das einem Götzenbilde Geopferte
  • εἰδωλο-λατρεία
    ἡ, Götzendienst
  • εἰδωλο-λατρέω
    Götzendiener sein
  • εἰδωλο-λάτρης
    ὁ, Götzendiener
  • εἰδωλό-μορφος
    nach einem Bilde geformt
  • εἴδωλον
    τό, εἶδος, Bild; a) Gestalt, die einem ähnlich ist. Dah. καμόντων εἴδωλα, die Schattenbilder der Gestorbenen, denn es fehlt ihnen das Wesen selbst; so noch Sp., wo es »Gespenst« bedeutet. b) die Nachbildung, Bild; das Bild ist aber nicht der Gegenstand selbst, dah. εἴδωλον καὶ ψεῠδος verbunden, Trugbild. c) bei den Stoikern das Bild in der Seele, Vorstellung. d) οὐράνια, die Sternbilder. e) Götzenbild
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