005 Wörterbuch altgriechisch - deutsch

  • ἀγχιστικός
    verwandtschaftlich
  • ἀγχιστίνδην
    der Verwandtschaft gemäß
  • ἀγχιστῖνος
    nahe aneinander, dicht nebeneinander; dicht gedrängt
  • ἄγχιστος
    der Nächste (vom Orte u. von Verwandtschaft)
  • ἀγχί-στροφος
    dem Umkehren, Verändern nahe; plötzliche od. schnelle Veränderungen; veränderlich, wankelmütig
  • ἀγχι-τέλεστος
    ἀγχι-τελής
    der Erfüllung nahe
  • ἀγχι-τέρμων
    angrenzend, benachbart
  • ἀγχί-τοκος
    der Geburt nahe
  • ἀγχι-φανής
    nah erscheinend
  • ἀγχί-φυτος
    nahe gepflanzt
  • ἀγχόθεν
    aus der Nähe
  • ἀγχόθι
    in der Nähe, nahe
  • ἀγχονάω
    erhenken, erwürgen
  • ἀγχόνειος
    Strick zum Erdrosseln
  • ἀγχόνη
    das Erdrosseln, Erhenken; auch: der Strick od. die Schlinge selbst. Dah. übh. Angst u. Qual
  • ἀγχονίζω
    erhenken
  • ἀγχονιμαῖος
    Tod durch Erhenken
  • ἀγχόνιος
    zum Erdrosseln dienend
  • ἀγχόσε
    in die Nähe hin-
  • ἀγχοῦ
    nahe
  • ἄγχ-ουρος
    nah grenzend
  • ἄγχουσα
    Pflanze (Ochsenzunge), aus deren Wurzel die Frauen rote Schminke machten
  • ἀγχουσῖζομαι
    sich schminken
  • ἄγχω
    die Kehle zuschnüren, erwürgen. Dah. erdrosseln; überh. mißhandeln, beängstigen, quälen, zusammenpressen od. -schnüren; von Glaubigern und vom Eintreiben einer Schuld
  • ἀγχ-ώμαλος
    sehr ähnlich, fast gleich
  • ἄγω
    führen, leiten, treiben, bringen; 1) belebte Wesen; vom Wegweiser. -  2) anführen (vom Feldherrn); treiben, führen, von den Göttern u. dem Schicksal; den Staat lenken, regieren; von Leidenschaften, Furcht u. Hoffnung geleitet werden, und so allgemeiner aufs Geistige übertragen; geistig anleiten, erziehen. 3) von leblosen Dingen, so bes. von Waren. -  4) Geschenke bringen; von Schiffen und Wagen: führen, hinführen, fortführen, in Bewegung setzen, tragen. 5) mitbringen, mitnehmen, mit sich führen, mit sich bringen. 6) gewaltsam mit sich nehmen u. forttreiben; bes. Menschen u. Vieh wegtreiben und alles bewegliche Eigentum fortschleppen, verfolgen, rauben und plündern; dagegen in der Bdtg: herbeiführen und tragen, ohne feindliche Beziehung; auch allein: mit Gewalt fortschleppen. 7) vor Gericht führen, schleppen, anklagen. 8) herbeiholen, ans Licht bringen. 9) achten, schätzen (lat. ducere); j-n ehren, in Ehren halten; vorziehen. 10) von der Waagschale entlehnt: die Schale ziehen, wiegen, aufwiegen, schwer sein; auch: wert sein. 11) einen dauernden Zustand hinbringen, durchführen; dah. zur Bestimmung des Lebensalters; für sich führen, mitbringen, auch vom Vater, der dem Sohne eine Frau zuführt; imperat. ἄγε wird abdverb. bei Aufforderung gebraucht, auf! wohlan! age! agite! - 12) übertr. treiben; intrans. tätig sein, handeln; trans. etwas treiben: betreiben, vollbringen, veranstalten, veranlassen, j-m etw. bringen; schätzen; betätigen
  • ἀγωγαῖος
    zum Leiten dienend
  • ἀγωγεύς
    der da fortschafft, ziehend, schleppend; auch: der Ankläger. Dah. Leitseil, Zügel
  • ἀγωγή
    Leitung, Führung; das Herbeischaffen, Vorführen; Hinwegführen, Fuhre, Transport; übertr. Erziehung, Unterricht, Lebensweise; Charakter, Wandel; Philosophenschule; bei den Musikern: das Tempo der Musik
  • ἀγώγιμος
    1) leicht zu führen, lenksam. 2) was leicht weggeführt werden kann (Frachtgüter), z. B. ein Mensch, der von jedem vor Gericht gezogen werden kann: vogelfrei. 3) was fortgeschafft wird
  • ἀγώγιον
    das Gewicht der fortzuschaffenden Last, Frachtware
  • ἀγωγός
    der Führer, Wegweiser. Als adj.: führend, leitend, auch: hervorlockend, anziehend. Subst. Reiz
  • ἀγών
    die Versammlung, der Versammlungsplatz. Bes. die Versammlung zu festlichen Spielen; der Ort zu solchen Spielen; die gymnischen Kampfspiele. Übh. Wettkampf, Wettkampffest, Kampf, im Kriege: Schlacht; vor Gericht, im Prozess: Rechtsstreit; öffentliche, bes. Leichenreden. Auch Anstrengung, Bemühen: die Arbeiten des Herkules nennt; Gefahr
  • ἀγων-άριον
    kleiner Wettkampf
  • ἀγων-άρχης
    Kampfordner und -richter
  • ἀγωνία
    1) Wettkampf, Kampfesart; Übung, bes. gymnastische. 2) übh. Kampf. 3) Anstrengung, Angst vor dem Kampf, Furcht, Beklemmung
  • ἀγωνιάτης
    Wettkämpfer
  • ἀγωνιάω
    sich (in einem Wettkampf) anstrengen, wetteifern; sich um etwas beunruhigen, sich ängstigen
  • ἀγωνίζομαι
    wettkämpfen in den öffentlichen Kampfspielen; wetteifern mit einem. Dah. übh. kämpfen, zu kämpfen haben; vor Gericht: einen Prozess haben; in der Schlacht; in politischen Parteikämpfen. Vom Wettkampf der dramat. Dichter auf der Bühne; vom Dichter: ein Drama aufführen; auch vom Schauspieler; öffentliche Prunkreden halten; überh. über wissenschaftliche Gegenstände öffentlich disputieren; überh. sich anstrengen
  • ἀγωνικός
    zum Wettkampf gehörig
  • ἀγώνιος
    dass. Anstrengungen; ἀγώνιοι ϑεοί, sind entweder alle 12 großen Götter als gemeinsame Schützer im Kampf, oder die versammelten, den Götterrat bildenden. Ζεὺς ἀγ., Beiname des Hermes u. Zeus: der Entscheider des Kampfes
  • ἀ-γώνιος
    ohne Winkel
  • ἀγώνισις
    das Wettkämpfen, Wettkampf
  • ἀγώνισμα
    der Wettkampf, Kampf, Prozess; Gegenstand des Wetteifers und der Anstrengung; der Kampfpreis; Heldentat
  • ἀγωνισμός
    Wetteifer
  • ἀγωνιστήριος
    kampfsüchtig
  • ἀγωνιστής
    der (Wett-)Kämpfer, bes. in den Kampfspielen u. in der Schlacht (auch von Pferden); übh. wer etwas eifrig betreibt; Schauspieler, öffentlicher Redner, Anwalt
  • ἀγωνιστικός
    zum Kampfe od. Streiten geeignet; Kunst des Wettkampfes; bei den Ärzten: entscheidend. Adv. -ῶς
    streitlustig sein
  • ἀγωνο-δίκης
    Kampfrichter
  • ἀγωνο-θεσία
    Anordnung des Kampfes, Kampfrichteramt, Amt od. Würde des Kampfrichters
  • ἀγωνο-θετέω
    den Kampf od. die Kampfspiele anordnen, Kampfrichter sein; übh. richten, entscheiden
  • ἀγωνο-θέτης
    ἀγωνο-θετήρ
    Kampfordner, -richter. Übh. Richter
  • ἀγωνο-θετικός
    die Anordnung des Wettkampfes betreffend
  • ἀγωνο-θέτις
    Kampfordnerin
  • ἄ-γωνος
    ohne Winkel
  • ἀδαγμός (δάκνω), ὁ
    der Biß, das Brennen; Jucken
  • ἄ-δᾳδος
    ohne Kienharz
  • ἀ-δᾳδο ύχητοι γάμοι
    Hochzeit ohne Fackelbeleuchtung
  • ἀ-δαημονίη
    ἀ-δαημοσύνη
    Unerfahrenheit, Unkunde
  • ἀ-δαήμων
    ἀ-δαής
    unkundig, unbekannt
  • ἀ-δάητος
    ungewußt, ungelernt
  • ἀ-δαίδαλτος
    kunstlos
  • ἀ-δαίετος
    ungeteilt
  • ἀ-δάϊκτος
    unzerstört
  • ἀ-δάϊος
    nicht verwüstet
  • ἀδαῖος
    reichlich
  • ἀ-δαιτῆ
    ohne Erbteil
  • ἄ-δαιτος
    nicht zu essen od. zu verzehren
  • ἀ-δαίτρευτος
    nicht zerlegt (vom Fleische)
  • ἄ-δακρυς
    tränenlos; keine Tränen kostend
  • ἀ-δακρῡτί
    tränenlos
  • ἀ-δάκρῡτος
    tränenlos, act. nicht weinend. pass. unbeweint
  • Ἀδαμ
    Adam
  • ἀδαμάντινος
    stählern, übertr. fest, hart
  • ἀδαμαντό-δετος
    mit Stahl befestigt, durch stählerne Fesseln gebunden
  • ἀδαμαντο-πέδῑλος
    mit stählerner, starker Grundlage
  • ἀ-δάμᾱς
    (eigtl. nicht zu überwältigen, unbezwinglich), das härteste Eisen, Stahl; verschiedene Erzmischungen; der Diamant, de adamante; Ἅιδης, der Unerbittliche
  • ἀ-δαμαστί
    unbezwinglich
  • ἀ-δάμαστος
    ungebändigt; unerbittlich; unbezwinglich
  • ἀ-δάματος
    ἄ-δαμος
    unbezwinglich; unvermählt, ϑεά, Atheneἀδαξάω
    Jucken erregen
  • ά-δαπάνητος
    nicht verwendet, unerschöpflich
  • ἀ-δάπανος
    nichts kostend, wohlfeil; ohne Aufwand, unentgeltlich
  • ἄ-δαπτος
    nicht zerfleischt
  • ἀδάρκη
    ein parasitisches Gewächs
  • ἄ-δαρτος
    nicht geschunden
  • ἄ-δασμος
    tributfrei
  • ἄ-δαστος
    ungeteilt
  • ἄδδιξ
    ein Maß von vier χοινικες
  • ἀ-δεής
    1) act. ohne Furcht, furchtlos, sorglos, unbekümmert; frech, schamlos; unbegründete Furcht, ohne Grund zur Furcht. 2) pass. nicht gefürchtet
  • ἀ-δεής
    nicht bedürftig
  • ἄ-δεια
    1) Furchtlosigkeit, Sicherheit; Sicherheit vor Strafe: Straflosigkeit, Amnestie. 2) Erlaubnis
  • ἄ-δεικτος
    nicht zu zeigen, unsichtbar
  • ἄ-δειλος
    nicht feig
  • ἀ-δείμαντος
    frei von od. ohne Furcht, unerschrocken. Adv. ἀδειμάντως
    nicht schreckend
  • Ἀδείμντος
    1) korinthischer Führer bei Salamis. 2) sonstiger Eigenname
  • ἄ-δειπνος
    der noch nicht (die Hauptmahlzeit, δεῖπνον) gegessen od. eingenommen hat
  • ἀ-δεισι-βόης
    ohne Furcht vor Kampfgeschrei, unerschrocken
  • ἀ-δεισι-δαιμονία
    Freiheit von Aberglauben
  • ἀ-δεισι-δαίμων
    frei von Aberglauben
  • ἀ-δεισί-θεος
    Gott nicht fürchtend
  • ἀ-δέκαστος
    unbestochen, unbestechlich (vom Richter)
  • ἀ-δεκάτευτος
    unverzehntet, unverzollt, nicht verzollt
  • ἄ-δεκτος
    nicht annehmend, unempfänglich
  • ἀδελφεο-κτόνος
    Brudermörder
  • ἀ-δελφή
    Schwester; dann: Blutsverwandte; übertr. Schwester der Gesinnung od. dem Glauben nach
  • ἀδελφιδέος
    adj. brüderlich, ähnlich, gleich. Halbbruder; Neffe = Bruder- od. Schwestersohn. Verwandter, Glaubensbruder - Nach griechischer Sitte wird der Gatte mit ἀδελφός angeredet
  • ἀδελφιδῆ
    Schwester- oder Brudertochter; Nichte
  • ἀδελφίδιον
    Brüderchen
  • ἀδελφιδοῦς
    Neffe, Bruder- od. Schwestersohn
  • ἀδελφίζω
    Bruder nennen; als Bruder annehmen; verwandt, ähnlich machen od. sein
  • ἀδελφικός
    brüderlich
  • ἀδέλφιξις
    Verwandtschaft, Ähnlichkeit
  • ἀδέλφιον
    Brüderchen
  • ἀδελφο-κτονέω
    Brudermörder sein
  • ἀδελφο-κτονία
    Bruder-, Schwestermord
  • ἀδελφο-κτόνος
    Bruder-, Schwestermörder
  • ἀδελφό-παις
    Bruderkind
  • ἀδελφο-ποιέω
    zum Bruder machen
  • ἀδελφός
    demselben Mutterleib entsprossen = Bruder
  • ἀδελφότης
    Brüderlichkeit, Bruderschaft, Glaubensbruderschaft = die Brüder
  • ἀδεμάτου
    ohne Leib
  • ἀ-δέμνιον
    (ohne Bett), ohne Mannes Genossenschaft
  • ἄ-δενδρος
    baumlos
  • ἀδεν-ώδης
    drüsenartig
  • ἀ-δέξιος
    ungeschickt, linkisch
  • ἀ-δερκής
    unsichtbar
  • ἄ-δερκτος
    nicht sehend, blind
  • ἀ-δέρκτων
    ohne hinzusehen
  • ἀ-δέρματος
    ohne Fell
  • ἀ-δέσμιος
    ohne Fesseln
  • ἄ-δεσμος
    ungefesselt, ohne Fesseln
  • ἀ-δέσποτος
    1) ohne Herrn, herrenlos. 2) von unbekanntem Verfasser: anonym
  • ἄ-δετος
    ungebunden, frei
  • ἀ-δευκής
    nicht süß: bitter; unerfreulich, lieblos
  • ἀ-δέψητος
    ungegerbt
  • ἀδέω
    (lat. satias, satietas) Unlust am Mahle empfinden, übersatt; von Müdigkeit ermattet, verdrossen; übermannt od. überwältigt werden
  • ἀ-δήϊος
    unangefeindet
  • ἄ-δηκτος
    nicht gebissen, ungebissen; am wenigsten von Würmern angefressen; übertr. ungeschwächt, ungeschädigt; ungekränkt; act. nicht beißend
  • ἀ-δηλέω
    nicht kennen; in Ungewissheit sich befinden
  • ἀ-δήλητος
    unverletzt
  • ἀ-δηλία
    Ungewißheit
  • ἀ-δηλο-ποιέω
    vernichten
  • ἀ-δηλο-ποιός
    unsichtbar machend
  • ἄ-δηλος
    1) unklar, undeutlich, unbekannt. 2) verborgen; unsicher, unglaubwürdig; unsichtbar; ungewiss; unmerklich; adv. nicht offenbar, im Geheimen
  • ἀ-δηλότης
    Unsicherheit; Unbemerktheit, Unbestimmtheit
  • ἀ-δηλό-φλεβος
    mit unsichtbaren Adern
  • ἀ-δηλόω
    unsichtbar od. unkenntlich machen
  • ἀ-δημιο ύργητος
    nicht eingerichtet; unerschaffen
  • ἀ-δημο-κράτητος
    nicht demokratisch
  • ἀδημονέω
    betroffen od. in Angst od. Verlegenheit sein (mir ist unheimlich)
  • ἀδημονία
    Angst, Betrübnis
  • ἄ-δημος
    abwesend
  • ἀδήμων
    überdrüssig
  • ἄδην
    sattsam, reichlich, zur Genüge; genug haben von etwas, überdrüssig haben
  • ἀδήν
    Drüse
  • ἀ-δηνέως
    deutlich, laut
  • ἀδηνής
    einfältig; unerfahren
  • ἀ-δῇος
    nicht befehdet
  • ἄδηρις
    streitlos
  • ἀδήρῑτος
    kampflos, ungekämpft; unbestritten, unbezwinglich; adv. unbestritten, unzweifelhaft
  • Ἅιδης
    1) Hades, der Gott der Unterwelt. 2) Unterwelt; allgem. Tod, Grab
  • ἀδη-φαγέω
    gefräßig sein
  • ἀδη-φαγία
    Gefräßigkeit
  • ἀδη-φάγος
    viel (zur Genüge, reichlich) essend, gefräßig (ein Ringer, der viel isst, um stark zu werden), wohlgenährt; übertr. die viel kosten od. kostspielig; von den Staatsschiffen
  • ἀ-δήωτος
    nicht verwüstet
  • ἀ-διά-βατος
    unübergänglich, undurchschreitbar, unwegsam
  • ἀ-διά-βλητος
    tadellos; den Verleumdungen nicht ausgesetzt, durch sie nicht zu stören; unverleumdet; für Verleumdungen nicht zugänglich; unbescholten
  • ἀ-διά-γνωστος
    nicht zu erkennen; schwer zu verstehen
  • ἀ-διά-δοχος
    ohne Nachfolger, ununterbrochen
  • ἀ-διά-δραστος
    unvermeidlich
  • ἀ-διά-ζευκτος
    nicht getrennt
  • ἀ-διά-θετος
    ohne Anordnung; bes. ohne Testament: der kein Testament gemacht hat
  • ἀ-δι-αίρετος
    unteilbar; ungeteilt, untrennbar
  • ἀ-διά-κλειστος
    unverschlossen
  • ἀ-διακόνητος
    unbedinet, unbefolgt
  • ἀ-δι-ακόντιστον
    für Geschosse undurchdringlich
  • ἀ-διά-κοπος
    unzertrennt
  • ἀ-δια-κόσμητος
    ungeordnet
  • ἀ-διά-κριτος
    nicht unter- oder entschieden: ununterscheidbar; undeutlich; unentschieden, Jacob. 3, 17
  • ἀ-δια-κρίτως
    ungetrennt, einmütig; ohne sachliche Prüfung
  • ἀ-διά-λειπτος
    ununterbrochen, unablässig
  • ἀ-διά-λεκτος
    ohne Unterhaltung mit anderen, einsam
  • ἀ-δι-άλλακτος
    unversöhnlich
  • ἀ-διά-λυτος
    unauflöslich
  • ἀ-δια-λώβητος
    unversehrt
  • ἀ-δια-νέμητος
    untrennbar
  • ἀ-δια-νόητος
    unbegreiflich, undenkbar; Adv. unbesonnen, unüberlegt
  • ἀ-δίαντον
    Wasserpflanze: Frauenhaar
  • ἀ-δίαντος
    unbenetzt (ohne Schweiß)
  • ἀ-διά-παυστος
    ohne dazwischen auszuruhen, unaufhörlich
  • ἀ-διά-πλαστος
    unausgebildet, gestaltlos
  • ἀ-δια-πνευστία
    Mangel an Atem und Ausdünstung
  • ἀ-διά-πνευστος
    1) nicht ausdünstend. 2) ohne dazwischen Atem zu holen, ununterbrochen
  • ἀ-δια-πόνητα
    nicht auszuarbeiten, das ist schwer zu verdauen
  • ἀ-διά-πταιστος
    unfehlbar
  • ἀ-δια-πτωσία
    Unfehlbarkeit
  • ἀ-διά-πτωτος
    unfehlbar; fehlerfrei
  • ἀ-δι-άρθρωτος
    ungegliedert, nicht ausgebildet; (eigentl. von der Aussprache) undeutlich, unartikuliert
  • ἀ-διάῤ-ῥηκτος
    nicht zu zerreißen, nicht zerrissen
  • ἀ-διαῤ-ῥοίη
    Verstopfung
  • <<< list operone >>>