Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 0946
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Ein Esel sei, wer sich mit einem Esel zankt.

Ein Esel singt nicht wie eine Nachtigall.

Ein Esel soll immer auf der Weide sein, denn wo er frisst, da wächst es, wo er scheißt, da düngt er's, wo er seigt, da wässert er's, und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.

Ein Esel soll nicht Feigen essen.

Ein Esel stößt sich nicht zweimal an denselben Stein.
i] Wird unter anderm auf Mädchen angewandt, die zum zweiten mal zu Fall kommen

Ein Esel stößt sich nur einmal.
Eifel
fr] Un âne ne trébuche pas deux fois sur la même pierre.
ho] Een ezel stoot zich geen twee malen aan een' steen.

Ein Esel trabt nicht ohne Schläge.
it] L'asino non va mai senza bastone.

Ein Esel trägt keine Wolle.
Dafür trägt er aber Lasten

Ein Esel trägt viel guts in die Kuche und frist selbst Disteln.

Ein Esel um geld schinden.
Von denen, die alles machen und treiben, was Geld bringt
z] Die welt ist yetzund also blindt, das sie vmb gelt ein Esel schindt, kem Christus noch einmal auff erden, er müsst vmb gelt verrhaten werden.

Ein Esel und ein Gauch sind es in Paris auch.

Ein Esel und ein Müller, ein Weinschenk und ein Füller, ein Acker und ein Pflug, ein Wasser und ein Krug, durstige Leute und guter Wein sollen allzeit beieinander sein.

Ein Esel und eine Frau tun, was von ihnen erwartet wird.

Ein Esel under den Binen.
z] Er ist under böse ungestühme Leute kommen.

Ein Esel unter den affen.
Wenn ein dummer Hans unter Witzbolde gerät und von ihnen geneckt und gehänselt wird

Ein Esel weiss nicht wie viel ihm der Schwanz genutzt, als wenn ern verlohren.
Also ein Herr mit gesindt

Ein Esel wird angebunden, wo es der Herr haben will.
it] Bisogna legar l'asino dove vuol il padrone.

Ein Esel wird nie, auch mit Gold beladen, ein Genie.

Ein Esel, der bloß Disteln frisst, weiß nicht wie der Hafer schmeckt.
fr] Un âne qui n'a point mangé d'avoine n'entend pas le bruit du crible.

Ein Esel, der Bücher trägt, wird deshalb kein Doktor.
dk] Eselet der bær mange bøger er derfør ei boglært.

Ein Esel, der die Pauken nicht kann schlagen, muss die Säcke zur Mühle tragen.

Ein Esel, der Dünger fährt, ist so ehrlich als ein Reitpferd (o. Schlachtross).
Die wahre Ehre gehört keinem Stand und Beruf ausschließlich an

Ein Esel, der Dünger fährt, ist so ehrlich wie ein Schlachtroß. (Die wahre Ehre gehört keinem Stand und Beruf ausschließlich an)

Ein Esel, der ein geheimnuss tregt.
Jemand, der einem hohen ampt fürgesetzt ist vnnd nicht gestudiert hat

Ein Esel, der Geldsäcke trägt, geht langsam über den Markt.
nl] Een ezel, met goud beladen, gaad gemakkelijk over weg.

Ein Esel, der Geldsäcke trägt, ist auch ein Esel.

Ein Esel, der Hunger hat, frisst jedes Heu.

Ein Esel, der Last trägt, ist mehr wert, als ein Löwe, der Menschen zerreisst.
en] An ass that carries a load is better than a lion that devours men.

Ein Esel, der mich trägt, ist mir wert als ein Pferd, das nach mir schlägt.

Ein Esel, der nicht durstig, fleucht das Wasser.

Ein Esel, der sich zeigen will, muss was Apartes haben.

Ein Esel, der Vielen gehört, wird zuerst von Wölfen gefressen.

Ein Esel, mit Reliquien beladen
Vermeinte, dass er angebetet wird.
La Fontaine, Fabeln

Ein Esels und eines Hasen Nam thun heut und morgen bleiben stohn.
Spitznamen sind schwer zu vertilgen

Ein Eselsbraten ist besser als ein Heuschreckenbein.

Ein Eselsfell ist des Steckens gewohnt.
it] La pelle d'asino è usa al bastone.

Ein Eselsfresser sein.
i] Ein alter Spottname der Schlesier und auch der Dransfelder, wie anderer, über dessen Ursprung viel Meinungen vernommen worden sind. Nach einer Sage sollen die Schlesier in den Zeiten ihrer ersten Roheit eine Eselin für einen großen Hasen gehalten und verschmaust haben. Eine andere Sage erklärt den Ursprung so: Es sei einmal eine Gesandtschaft aus Schlesien nach Wien oder sonst wohin gegangen und habe zum Geschenk für die Behörde die Geburt Christi in silbernen Figuren mitgenommen. Da sie aber lange habe warten müssen, ehe sie Audienz erhalten, so sei sie genötigt gewesen, den silbernen Esel aus der Gruppe zu verkaufen, um ihre Zehrung zu bezahlen. Andere suchen den Ausdruck dadurch zu erklären, dass sie ihn von dem ergiebigen Bergwerk, welches bei Reichenstein war und den Namen 'der goldene Esel' führte, ableiten. 'Nachdem die einheimischen Bergleute', erzählt ein alter Schriftsteller, 'keine Fremden auf diesem Gebirge zulassen wollten, haben die Ausländer aus Ärger gesagt, dass die Schlesier so eifrig auf den goldenen Esel beflissen wären, als wollten sie denselben ganz allein auffressen. Es darf hier auch eine jetzt sehr seltene Flugschrift nicht unerwähnt bleiben, die ohne Jahrzahl und Druckort unter dem Titel erschienen ist: Neuer Schlesische Eselsfraass. Die Plutonische Reformation und verdauliche Religions-Verkehrung, die Martialische invasion und Kriegssichtige Bestürtzung, die Cyclopische Expilation und zerüttliche Plünderung des Landes Schlesiens und dass sich keiner, auch aus der frembde des Eselsfrasses entschütten könne, andeutende. Das Ganze ist eine poetische Satire. Eine auf dem Zobtenberge aufgestellte, aber mit einem Esel, an welchem allerlei Insignien des römischen Cultus angebracht sind, gekrönte Säule wird umgestürzt, und nun fallen alle Völker über den Esel her und suchen etwas von seinem Fleische zu erhalten.
z] Xenophon gedenkt des Esels öfter und rechnet ihn unter die jagdbaren Tiere Arabiens. Die heutigen Perser schätzen sein Fleisch höher als jenes der Antilope, und wenn Herodot die Esel zu denjenigen Tieren zählt, welche von reichen Leuten ganz gebraten und verzehrt werden, so konnte er nur den wilden Esel meinen, von dem bei uns nicht die Rede ist. Aber auf einem anderen Wege nähern wir uns vielleicht doch den Persern und Indern, auf dem des Pferdeopfers, welches bei ihnen so, wie bei unsern Vorfahren für das vornehmste und feierlichste galt. Und auf eben diesem Wege scheint der alte schlesische Sinapius die richtige Deutung und Herleitung des Spottnamens Eselsfresser zu finden. 'Dem Gotte Jovi Sabotho (Bacho), eigentlich der Sonne, als dem Ursprunge aller Früchte, vorzüglich des Weinstocks, opferten die alten schlesischen Einwohner auf dem Berge, welcher daher Sabothus oder Zobtenberg heißet, wie sie denn auch den Silenum, des Bachi Gefährten, als einen Gott oder Halbgott verehrten, dahero der Berg nicht allein Sabothus, sondern auch Silenus benamet worden. Nach Bekehrung der Schlesier zum Christenthum entstand die Fabel, Schlesien sei deswegen so wenig mit Weinbergen vom Bacchus gesegnet, weil es den Esel des Sileni (dieser wurde auf einem Esel reitend abgebildet) gefressen, das will sagen, weil es nach abgeschworenem Heidentume den Bacchus und Silenus (göttlich) zu verehren aufgehört habe, wiewohl insgemein den Schlesiern die Benennung Eselsfresser vom Reichensteinschen Gold- und Silberbergwerke aufgebürdet wird.' So weit Sinapius. Wie übrigens die Hyperboreer dem Apollo, so können leichtlich die Schlesier ihrem Sabothus Esel geschlachtet, diese statt der Pferde geopfert und verzehrt haben.
z] Wenn dies gelten sollte, möchte einer ein jeden hautjuckigen Vogel für einen Gauch ansehen, ein' Sau für einen Bayer, ein' Schlesischen Esel für aller Hasen Großmutter, ein Pommerisch Storkennest für Salat.
z] Dass Schlesier haben den Esel gefressen,
ist entweder nichts oder bleibet vergessen,
sonst würden die Fremden sich eigen gewöhnen,
nach schlesischem Futter sich nimmer zu sehnen. Logau, 1777
i] Wie die Schlesier Eselsfresser, so heißen die Brugger Chriesisüppler, die Lenzburger Schabziegerstückli, die Aaraner Pappenhauer, die Oltner Frösche, die Aarburger Schnecken, die Zofinger Ochsen. Die Entstehung dieser Spitznamen erzählt der Volkswitz so: Als der Papst Martin von der Kostnitzer Kirchenversammlung nach Italien zurückreiste, berührte er die obigen Ortschaften, deren Bewohner ihm dadurch eine besondere Ehre anzutun glaubten, dass sie ihn alle mit ihrem eigenen Lieblingsgericht bewirteten, das Beste, was sie kannten. So kochten ihm die Brugger eine rosenrote Kirschsuppe, die Lenzburger ließen ihm einen scharfduftenden grünen Ziegenkäse auftragen, die Aarauer setzten ihm eine Schüssel weißen Mehlbrei vor, die Oltner eine breite Froschsuppe, die Aarburger überraschten ihn mit einem Gericht Schnecken. In Zofingen endlich hörten die Fastenspeisen auf. Zwölf Schulknaben deklamierten ihm lateinische Verse und hinter ihnen schritt ein mit Kapaunen und Fasanen behangener Mastochse. Der Papst war so erfreut, dass er auf der Stelle ein Schülerstipendium stiftete, das noch jetzt verteilt wird. Obgleich die Zofinger Ochsen heißen, so sind sie doch bis jetzt gute Lateiner geblieben. Von anderen Schweizer Spitznamen noch folgende: Die Kurzenberger im Kanton Appenzell heißen Chorzabergerchropf oder Chorzabergerchröpfi, weil die Kröpfe dort sehr häufig vorkommen. Die Walzenhauser werden Schnetzlifresser (Schnetzler oder Schnitzler = Schnitzer bei Holzarbeiten) genannt und die Ellikaner Schweine.
z] Wenn sich vordem Boote von Wollin, Cammin oder Gollnow auf der Oder begegneten, so eröffneten sie ein kleines Gefecht mit Wasserspritzen gegeneinander, und die Wolliner wurden dabei als Stintköppe, die Camminer als Plunderköppe, die Gollnower als Pomuffelsköppe begrüsst.
i] Ähnliche Beinamen führen die Anklamer, Greifswalder, Kösliner und Stralsunder. Man nennt übrigens nicht bloß die Schlesier Eselsfresser, auch die Leute von Neuffen (Würtemberg) erhalten diesen Spottnamen. Es wird nämlich erzählt, die Festung Hohenneuffen sei während des Dreißigjährigen Kriegs sieben Jahre von den Schweden belagert worden und die Besatzung, welche bereits die grösste Not gelitten, habe endlich mit ihrem letzten Dinkel den Esel gefüttert, der ihnen sonst das Wasser herauftragen musste, ihn sodann geschlachtet, um ihn zu verzehren und den vollgefüllten Wanst über die Mauer der Festung hinabgeworfen. Als der Feind, welcher schon auf die Übergabe der Festung gehofft, dies gesehen habe, sei er der Meinung geworden, die Belagerten müssten noch reichen Vorrat an Lebensmitteln haben und sei deshalb abgezogen. Von diesem Vorgange sollen die Einwohner von Stadt und Festung den Namen Eselsfresser erhalten haben. Es heißen die Bewohner von Kötschach Schörg'n, weil sich viele zu Gerichtsboten verwenden ließen, die von Mauten Heuziechar, die von Drauburg an der Tiroler Grenze Aufsechar (Aufseher, Grenzwächter, weil sie auf die Pascher merken), die von Sanct-Jacob Inventierar (Inventarier, Aufzeichner), die von Kornat Armasealn, die von Liesing Wêdl, womit Leute gemeint sind, die immer Recht haben wollen und denen Prozess führen Freude macht, die von Sanct-Lorenzen Groassmachar, die von Luggau Räfar (Raufer, Zänker), die von Obergail, weil viel Krumme darunter sind, Krâschink'n, die von Palas Knöpfe. - In der Provinz Preußen: die Einwohner von Schöppenbeil heißen Bärenstecher und Erbsenschmecker, die von Fischhausen Gildeknîper (d.i. Zunftfuscher) und Möckeprötscher (Mückenspritzer), die von Königsberg Glomsnickels und Sperlingsschlucker. Das Völklein der Schild- oder Lalenbürger, der Krähwinkler, Polkwitzer, Scheppenstädter oder wie sie sich sonst nennen mögen, hat seine Wohnsitze keineswegs nur in Deutschland, es findet sich auch zerstreut in allen Nachbarländern, wenn auch unter anderen Namen, und von den ausserdeutschen Narrenort- oder Landschaften werden mitunter genau dieselben Geschichtchen erzählt, wie von denen unsers Stammes. Nach einem dänischen Sprichwort muss sich auch die Eselsfresserei selbst nicht bloß auf die Deutschen beschränken, sondern allgemein sein. Danach hat nämlich jeder etwas vom Esel gekostet: Alle have ædt noget af eselet. Wie Schlesien seine Eselsfreser, Schwaben seine Sensenschmecker, seine Mondfänger, seine Gelbfüßler, sein Bopfingen und seine Ganslosen hat, so besitzt die französische Landschaft Berry ihre Moutons, und die Begabung der Gascogner, schnell zu denken und große Worte gelassen auszusprechen, ist sprichwörtlich. Wie Schleswig-Holstein seine Büsumer und seine Fockbecker, Mecklenburg seine Teterower, Westpreussen seine Domnauer, Franken seine Dinkelsbühler, Mähren seine Iglauer, Kurhessen seine Schwarzenborner ironisch als Schlauköpfe rühmt, so gilt in Italien der Lombarde für einen Pinsel, und unter den Lombarden spricht man von anconischen Eseln. Die Genuesen werden von den Neapolitanern Feigenfresser (figoni) geschimpft. Und Griechenland hatte, um ins Altertum zurückzugreifen, nicht bloß, wie wir unsere sieben Schwaben, seine sieben Weisen, sondern auch in Aetolien sein Kyme, in Boötien sein Haliartos, dann sein Abdera und in den Arkadiern einen ganzen Stamm von Querköpfen. In den Niederlanden ist auf diesem Gebiet der Volkswitz besonders tätig gewesen. Die Einwohner von Coolkerke werden Gemüseesser, die von Denterghem Breiesser, die von Dixmude Butteresser, die von Dünkirchen Kaninchenesser, die von Eecloo Lauchesser genannt. Die Genter heißen Strickträger, weil sich nach der (historisch unbegründeten) Sage der Magistrat mit den angesehensten Einwohnern der Stadt nach dem Aufstande derselben im Jahre 1539 im bloßen Hemd, barfuß und mit einem Strick um den Hals zum Kaiser Karl V. begeben mussten, um Verzeihung zu erflehen. Die Niederlande haben ferner ihre Muschelesser von Bouchoute, Rothbiertrinker von Harlebeke, Weintrinker von Hulst, Compotesser von Loo, Kapaunesser von Messines, Rahmesser von Moerbeke, Rochenesser von Monikenrede, Kabeljauesser von Nieuport, Nussesser von Orchies, Senfesser von Ostende, Rohrdommelesser von Warneton, Hühnerfresser von Brüssel, Hechtesser von Axel, Waffelesser von Béthune, Salzsieder von Biervliet, Fischer von Blankenberghe, Rübenesser aus Waes. Und nach dem Gewerbe: ihre Lohgerber von Grammont, Seidenspinner von Hondschote, Schiffer von Sluis, Fleischer von Mâle, Kesselschläger von Middelburg, Kürschner von Ninove, Gewürzkrämer von Oostburg, Hopfenbauer von Oteghem, Schiffsgarnmacher von Oudenburg, Wollrupfer von Poperinghe, Ziegelbrenner von Stekene, Korbmacher von Synghen, Leinwandhändler von Thielt, Gastwirthe von Ursele, Lootsen von Wenduine und Flachsbrecher von Zele. Die Bewohner von Everghem heißen Tänzer, die von Furnes Schläfer, die von Ghistelles Höflinge, die von Laerna, Gänsehüter, die von Capryk Walker, die von Crassel Fechter, die von Commines Tuchmacher, die von Damme Küfner, die von Douai Bogenschützen, die von Belle Käsemacher, die von Lierre Schafsköpfe, die von Lille Lanzenbrecher. Die Bürger von Leyden wurden Blaumützen genannt, die von Termonde Mackelesser, wegen ihrer Vorliebe für den Genuss der Mackel oder Macker, einem kleinen Fisch in der Schelde, heißen aber jetzt Zähneklapperer, eine Benennung, die ebenfalls von einem Fische herrühren soll. Man sagt ferner: Kinder von Ypern, Schläfer von Veurne, Seelenlöscher (ziele-blusschers) von Antwerpen, faule Leute von Audenarde und Lügner von Aerdenburg. Reich an Spitznamen ist der Elsass. Jeder Franzose heißt dort ein Welscher. Die welschen Lothringer heißen Hannickel, Jean Nicolas oder blos Nickel, weil bei ihnen diese Vornahmen häufig vorkommen. Die Deutschen werden vorherrschend Hankele oder Schwôwe (Schwabe) genannt. Die ältern Spottnamen derselben: Kostbeutel, Knepfelbüch, Eierküchefresser werden jetzt seltener gehört. Die Sundgauer heißen die Hütbigott, die Bewohner des südlichsten Teils des Sundgaues Spausen, d.i. Diebsgesindel, die Unterländer an der pfälzer Grenze wegen ihrer näselnden Sprache Pexen, die Walddörfer Kukuke, die zwischen der Ill und dem Rheine Wohnenden Rhînschnoke, die Bauern im Ackerlande Latze, im Ried Kârste oder Karsthanse, Spatze, Dreckspatze (von Spatz = Spaten), in Mülhausen Zwilche und Ruckele, die Gemüsegärtner in Strasburg Krüttkepf, Krüttdorsche, und die Sanct-Aurelienkirche, wohin sie eingepfarrt, heißt d'Gagummer, Gurke. Die Katholiken nennt man Kritzelmacher, die Lutheraner (lutherische) Dickkepf, die Reformirten Spitzkepf, in Mülhausen Grane, auch Graustrümpflen, die Wiedertäufer wegen ihrer langen Bärte Motts (Geisböcke), die Pietisten Mucker, Stündler, Joggler oder Joggelüner, die Zigeuner Heiden, die Juden Stinker. Manche Spitznamen spielen auf die gewöhnliche Beschäftigung der Bewohner eines Orts an, so für Arzenheim Karresalwe, für Ober-Aspach Kiwwelbrüder, für Feldbach Liemsieder, für Geibenheim Käsknäcker und Rebmesser. Andere dieser Spitznamen haben wieder anderen Ursprung. In Oberbergheim war ein Freihof, die Bewohner heißen Totschläger. Viele Orte waren Residenzen von Fürsten und Grafen, davon heißen die Bewohner von Buchs- und Bischweiler Platteschlecker, die von Pfirt Tellerschlecker, die von Ruffach Pappeschlecker. Die von Griesheim heißen nach ihrem Patron Pancratius Pankraze. Noch andere dieser Namen knüpfen sich an geschichtliche Begebenheiten, an erdichtete und aufgebürdete Schwänke. So heißen die Strasburger Meiselocker, die Türkheimer Lochschlupfer, die Kolmarer Knepfler, die Pfaffenheimer Bannsteinrucker, die Flaxlander Engeleschmelzer, die Bartenheimer Liène (Bastseile), die Baldersheimer Schneckeschleger, die Diedenheimer Mehldesch (Mehlsuppe), die von Illzag Mondfänger, die Kilstetter Fröschevertrenker, die Wangenauer Bertscheklopfer (von Bersich, Barsche, ein Fisch), die Baumstätter Sunnefänger und Hexenzange, die in Wettelsheim Gottvergesseni. Manche haben ihre Spitznamen auch von ihrer Lage erhalten, so heißen Ortschaften, die in der Niederung liegen, Sandhase, Zellenberg, das nur eine Straße und ein Tor hat, wird Bachoffe genannt. Mehrere Örter, in denen viele Esel gezogen werden, heißen Eselsuniversitäten. Auch im übrigen Frankreich fehlt es nicht an dergleichen Bezeichnungen. In Eragny wohnen Verteufelte und in Ervy Kälber. Die Bewohner von Laon, welches das 'vernagelte' heißt, weil der Mantel des Prätor Marcobrius, des angeblichen Stifters der Stadt, mit gestickten Nägeln verziert war, heißen ebenso wie die Einwohner von Mareuil Grosssprecher, und von Lucheux hat man den Reim: Lucheux, gueux (Bettler) et glorieux (Großsprecher). Einwohner von Orleans werden wegen ihres beißenden Witzes Wespen, wegen ihrer Königstreue Hunde, die von Ravenel Plattfüße, die von Revelles Dickköpfe, die von Saint-Ménehould Landstreicher, die von Saint-Romain Wurstesser, die von Tilloy Gelbspeckesser, die von Velennes Brotkuchenesser, die von Saint-Saufliau Gewitterableiter, die von Salincourt Rotdärme und die von Salleux glorreiche Strohschläfer genannt. Die Bewohner der verschiedenen Staaten der nordamerikanischen Union necken sich ebenfalls gegenseitig mit Spitznamen, wie: die Sauger von Illinois, die Dachse (aus den Bleiminen) Missouris, die Wolfsnaturen oder Vielfraße von Michigan, Bocksaugen von Ohio, die Rothfüchse von Kentucky. Die Lalenbürgerschaft ist aber, wie die Grenzboten sagen, nicht nur in Europa eine altehrwürdige und weitverbreitete Gemeinde, sie hat ihre Kolonien auch über Asien ausgedehnt. Nicht fern von Damaskus liegt das Städtchen Chelbun, bewohnt von etwa 500 mohammedanischen Arabern, die den durchreisenden Fremden ganz wie unsere Polkwitzer, Wasunger und Schildaer erscheinen. Was man von ihnen erzählt, hat grosse Ähnlichkeit mit unsern deutschen Schwabenstreichen.
fr] Li sonné or d'Angers. - Les têtes noires d'Antony. - Li Bordé or d'Arras. - Li meilleur mangeurs de rabes sont en Anvergne. - Li museur de Avranches. - Ce sont les fols de Bagneux. - Les coniaux de Baron. - Les jureurs de Bayeux. - Les polissons de Beaumont-le-Roger. - Les gourmands, les friands de Bourges. - Breton cochon, Français polisson. - Usurier de Cohors. - A heury de Chaliéau. - Les présomptueux de Coutances. - Les sots de Ham. - Les mangeurs de soupe de Louviers. - Les ânes de Beaune. - Les voleurs de Mâcon. - Lourdaux de Savoisy. - Marchands de beurre de Tournai. - Les aimables, les élégants de la ville de Troys. - Li musart de Verdun. - Les larrons de Vernaud.
la] Edere leporem.

Ein Eselsohr machen.

Ein Eselstrab dauert nicht lange.
fr] Trot d'asne, de paille un feu ne dure rien ou peu.
it] Trotto d'asino poco dura.

Ein Essen zubereiten ist gerade nicht schwer, mit dem Salz es zu treffen um so mehr.

Ein Eßfest muss es immer geben.
Estland

Ein Essig Fässlein darzulegen.
i] Eine Sache verderben, nachteilig einwirken, verderblichen Einfluss auf etwas üben. Sinnverwandte Redensarten sind: Hundshaare dareinhacken, ein Ding verpfeffern, eine Brühe darübermachen, mit einer Schwärzbürst darüberfahren, Mäusedreck unter den Pfeffer mischen, der Trommel ein Loch machen, dem Kranz eine Blume (nach der anderen) ausrupfen, der Freud den Boden ausstoßen, eines Gewinn oder Nutzen verwunden.

Ein Essiggurkengesicht machen.

Ein Essigverkäufer will keinen anderen Essighändler leiden.
Vom Brotneide. Unter Essigverkäufern sind hier Leute zu verstehen, welche in Dattelessig eingemachte Früchte verkaufen

Ein Eul von Eulen, ein Schalck von Schalck.

Ein Eule hecket kein Blaufuß.
z] Kein Eul kein Blofus hecket aus, wo nichts guts in, kompt nichts guts aus.
la] Mali corvi malum ovum.

Ein Eule unter einem haufen krähen.

Ein Eulenspiegel in einer gelben Brühe.
So nannte man im 17. Jahrhundert eine gewisse Speise

Ein ewig Gesetzliches vollzieht sich, weiter nichts, und dieser Vollzug, auch wenn er Tod heißt, darf uns nicht erschrecken.
Theodor Fontane, Der Stechlin

Ein ewig Kommen und ein ewig Gehen
Und nun und nimmer träger Stillstand.
Freiligrath, Ein Glaubensbekenntnis

Ein ewig Rätsel ist das Leben
Und ein Geheimnis bleibt der Tod.
Geibel, Gedichte und Gedenkblätter

Ein ewiges Einerlei macht uns Langeweile, und unser Geist sehnt sich nach Veränderung.
Karamsin, Reise durch die Schweiz

Ein ewiges Kochen statt fröhlichem Schmaus!
Was soll denn das Zählen, das Wägen, das Grollen?
Bei allem dem kommt nichts heraus,
Als dass wir keine Hexameter machen sollen,
Und sollen uns patriotisch fügen,
An Knittelversen uns begnügen.
Goethe, Zahme Xenien IX

Ein Exempel macht keine Regel.
[RSpW]
i] Hat als Rechtssprichwort den Sinn, dass ein einziges Vorkommnis noch keine Gewohnheit (Observanz) begründe

Ein Exempel tut mehr als viele Lehr'.
la] Nihil recte sine exemplo docetur aut discitur.

Ein Existierender ist nichts anderes als das, was er tut.
Sprüche der Weisen

Ein experfax maken.
Den Garaus machen

Ein Experte ist ein Mensch, der zu denken aufgehört hat.
Frank Lloyd Wright

Ein Fachidiot ist immer noch besser als ein Idiot.
Dass Uebung nicht den Meister macht, beweist jeder Taxifahrer und jeder Politiker.
Gerhard Kocher, Vorsicht, Medizin!

Ein Faden bindet den ehrlichen Mann mehr als ein Seil den Schurken.
England

Ein Faden Güte zieht mehr als das Tau der Gewalt (o. des Zwanges).
Ägypten
en] A little kindness goes a long way.
fr] Plus fait douceur que violence.
fr] Mieux vaut séduire que sévir.

Ein Faden Steine ist leichter zu messen als zusammenzutragen.
Estland

Ein faden(langer) Mann, ein zweiter die Heugabel, ein dritter das Hinaufreichen - das macht dann einen drei Faden hohen Schober.
Estland

Ein Fähnlein ist leicht an eine Stange geheftet, aber schwer losgenommen.

Ein fairer Tausch ist keine Räuberei.
en] A black dog for a white monkey.

Ein Faktum unseres Lebens gilt nicht, insofern es wahr ist, sondern insofern es etwas zu bedeuten hatte.
Goethe, Eckermann, 30.3.1831

Ein Falk, der zu schnell schießt, wird vom Reiher gespießt.

Ein Falke mag hungern, Ähren rührt er nicht an.

Ein Falke schläft nicht eher, bis er satt ist.

Ein Fall macht keine Regel.
dk] Et exempel giør ingen regel.

Ein fallender Strom macht stürzende Wellen.

Ein fallender Tropfen zerstiebt.

Ein falsch Herz ist wie ein Lockvogel auff dem kloben.

Ein falsch Mann von Natur muss han zu allen Zeiten bösen wahn.

Ein falsch und unartig gesicht lass in deine geselschafft nicht.
la] Si quaeras socium, nunquam iungas tibi luscum.

Ein falscher Diamant.
Eine schöne Frau ohne Geist, Verstand oder sittlichen Wert
fr] C'est un happelourde.

Ein falscher Freund ist gefährlicher als aggressiver Feind.

Ein falscher Freund ist schlimmer als ein offener Feind.

Ein falscher Freund macht eher Mühe als ein großer Feind.
Estland

Ein falscher fund.
z] Ein laster, das einem fälschlich und bosshafftigklich auffgetrochen wirdt.

Ein falscher Grund ist schlimmer als gar kein Grund.
Lessing, Vorarbeit zum Laokoon

Ein falscher laurer.

Ein falscher Lehrer ist wie ein Pfau; der hat ein Englisches gewand, ein Teuffelischs gesang und Diebischen gang.
dk] En falsk lærer har som paa-fuglen, engle-prang, dievle-sang og tyve-gang.

Ein falscher Mann denkt immer schlecht
Von anderen, tun sie noch so recht.
Freidank, Bescheidenheit, Argwohn

Ein falscher Mensch mit zwei Gesichtern ist weder in der Stadt noch im Dorfe angenehm.

Ein falscher Pfennig kommt immer zurück.
en] A bad penny always comes back.

Ein falscher Prediger ist ein Dornstrauch.

Ein falscher seine Kleider verkehrt, wie jhn der Wind und Wetter lehrt.

Ein falscher Spiegel gibt kein richtig Bild.
mhd] Ist der spiegel ungelîche man siht sich selben vunderliche, man dunkt sich ze kurz od ze lanc, ode ze breit ode ze kranc. - Swer sich besiht in spiegelglase den dunket krump sin selbes nase.

Ein falscher Spiegel gibt kein richtiges Bild.

Ein falscher Verdacht hat Teufelsmacht.

Ein falscher Zeuge.
pl] Podkański.

Ein falsches Herz mehret Vnglück.

Ein Fanatiker ist - in psychologischen Begriffen definiert - ein Mensch, der bewußt einen geheimen Zweifel überkompensiert.
Aldous Leonard Huxley

Ein Fanatiker ist ein Mensch, der so handelt, wie er glaubt, dass Gott handeln würde, wenn Er ausreichend informiert wäre.
Sprüche der Weisen

Ein Fangvielan richt't wenig aus.
en] He that changes his trade, make soop in a basket.
it] Chi due lepri caccia, una non piglia, e l'altra lascia.
la] Plurima qui aggreditur, nihil apte perficit unquam.

Ein Fant ist, wen die Dummen für einen Menschen von Verdienst halten.
Jean de La Bruyère, Vom Urteil

Ein Fass läuft durch ein Loch ebenso gut aus, wie durch sechs Löcher.

Ein Fass mit Most muss gären.

Ein Fass ohne Reif fällt auseinander.

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