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Doch es ziemt dem Menschen nicht mehr zu grübeln, wo er nicht mehr wirken soll.
Goethe, Egmont A V, Gefängnis (Egmont)

Doch Euch des Schreibens ja befleisst,
Als diktiert Euch der Heilig Geist!
Goethe, Faust I, Studierzimmer (Mephisto) Vs 1962

Doch Euch des Schreibens ja befleißt,
Als diktiert Euch der Heilig Geist!
Goethe, Faust I (Mephisto)

Doch fällt es schwer, wenn man schon anderes gemacht hat, dem Leser genug zu tun, er verlangt immer etwas, wie das vorige war.
Goethe, Italienische Reise III, 10.11.1787

Doch fällt mir ein, dass auch manchmal etwas Anmutiges aus solchem Bestreben nach Partikularitäten entspringen kann.
Goethe, An Zelter, 27.3.1830

Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,
Nach dem Gesetz, dem Grund, Warum und Wie.
Goethe, Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten X

Doch Fortunas schnelles Rad bringt stets abwechselnd Glück und Unglück.
Ammianus Marcellinus (330 - um 400), Römische Geschichte, 31. Buch

Doch freilich, wer sich an der Macht berauscht,
Weicht dann auf ewig von dem Pfad der Tugend.
Sprüche der Weisen

Doch freilich; wie die Krücke dem Lahmen wohl hilft, sich von dem einen Orte zum anderen zu bewegen, aber ihn nicht zum Läufer machen kann: so auch die Kritik.
Lessing, Hamburgische Dramaturgie

Doch frische Jugend, frischer Mut:
Studentenblut ist lustig Blut.
Sprüche der Weisen

Doch für töricht muss ich halten
Dass man wahren will ein Mädchen,
Will es selber sich nicht wahren.
Calderon, Der Richter von Zalamea, I (Ines)

Doch Geduld! Die müssen wir haben, die Geduld, die bittere Wurzeln hat, aber süße Früchte trägt.
Papst Johannes XXIII., Briefe an die Familie (Nichte Teresa), 6. Januar 1948

Doch gerade deshalb, weil wir die Parteilichkeit prinzipiell im Interesse der breiten Massen verfechten, im Interesse ihrer Befreiung von jeglichen bürgerlichen Einflüssen, im Interesse der vollen und vollsten Klarheit der klassenmäßigen Gruppierungen, gerade deshalb müssen wir alle unsere Kräfte einsetzen und strengstens darauf achten, dass die Parteilichkeit nicht nur ein Wort, sondern Tat ist.
Lenin, Noch einmal über Parteilichkeit und Parteilosigkeit

Doch gibt es Gelegenheiten, wo man sich innerlich frisch fühlt und sein Äußeres auch gar zu gern wieder auftischen möchte.
Goethe, Wanderjahre II,3

Doch gibts gleich einen ganz anderen Mut zur Arbeit, wenn man seine Gedanken und Vorsätze auch von außen bezeichnet sieht .
Goethe, an Schiller, 24. Juni 1797

Doch glaub, dem alles schön gelingt in seinem Leben,
Für den hat bald der Weltkreis nicht mehr Raum.
Schiller, Demetrius (Lodoiska)

Doch Glück] Das Glück bleibt immer größer,
Fern von der Geliebten sein.
Goethe, Glück der Entfernung

Doch große Seelen dulden still.
Schiller, Don Carlos, I, 4 (Marquis)

Doch guter Freund, die Zeit kommt auch heran,
Wo wir was Guts in Ruhe schmausen mögen.
Goethe, Faust, I, Studierzimmer (Mephisto)

Doch haben freilich von jeher die Philosophen besonders den Haß, nicht allein ihrer Wissenschaftsverwandten, sondern auch der Welt- und Lebensmenschen auf sich gezogen, und vielleicht mehr durch ihre Lage als durch eigene Schuld.
Goethe, Schriften zur Kunst - Winkelmann und sein Jahrhundert - Philosophie

Doch haben Könige selbst nicht ein Quer-Fingerbreit über ihr irdisches Dasein hinaus wirken können; was wollen wir anderen armen Teufel für Umstände machen.
Goethe, An Zelter, 23.11.1831

Doch hängt die Tugend der Frauen mit nur wenigen Ausnahmen vom Benehmen der Männer ab.
Germaine Baronin von Staël, Über Deutschland

Doch hat alles sein Maß und Ziel.
Goethe, Eckermann, 18.3. 1824

Doch hat das Geschriebene den Vorteil, dass es dauert und die Zeit abwarten kann, wo ihm zu wirken gegönnt ist.
Goethe, Maximen und Reflexionen 891

Doch hat der Gärtner das Recht, sein Jahr bloß nach dem zu beurteilen, was ihm Keller und Kammern füllt.
Goethe, Dichtung und Wahrheit - Früheres Vorwort

Doch ich begreife nun, dass der Schmerz die Zunge des Unglücklichen gleichzeitig zu binden und zu lösen vermag, so dass er einmal seinen Jammer in grellen Farben malt, damit die Menschen ihm Glauben schenken, und dann wieder darüber schweigt, weil sie ihm doch nicht helfen können.
Cervantes, Die Macht des Blutes

Doch ich bin gesund,
Wenn ich mich meinem Fleiß ergeben kann,
Und so macht wieder mich der Fleiß gesund.
Goethe, Tasso A V SZ 2 / Tasso Vs 3053

Doch ich weiß, dass den Menschen von zitternder Nerve eine Mücke irren kann und dass dagegen kein Reden hilft.
Goethe, An J. F. Krafft, 11.12.1778

Doch ich würde, wie Sie mich wohl kennen, kein Wort, auch das verrufenste, nicht fürchten, wenn die Behandlung mich rechtfertigen, ja wenn ich so glücklich sein könnte, einem verrufenen Namen seine Würde wieder zu geben.
Goethe, An Schiller, 16.8.1797

Doch im Inneren scheint ein Geist gewaltig zu ringen,
Wie er durchbräche den Kreis, Willkür zu schaffen den Formen
Wie dem Wollen; doch was er beginnt, beginnt er vergebens.
Goethe, Metamorphose der Tiere

Doch im Innern befindet die Kraft der edlern Geschöpfe
Sich im heiligen Kreise lebendiger Bildung beschlossen.
Diese Grenzen erweitert kein Gott, es ehrt die Natur sie:
Denn nur also beschränkt war je das Vollkommene möglich.
Goethe, Gott und Welt - Metamorphose der Tiere

Doch in der Freundschaft ist immer Feindschaft gegen die innere Natur.
Friedrich Schleiermacher, Monologen

Doch in Wahrheit sind die Großen darauf bedacht, nur ihren eigenen Ruhm zu vermehren.
Sprüche der Weisen

Doch ist der Sinn des Lebens Sklav, das Leben,
Der Narr der Zeit; und Zeit des Weltlaufs Zeugin,
Muß enden.
Shakespeare, Heinrich IV., 1. Teil, V, 4 (Percy)

Doch ist der Tag so lang, dass er sich ohne nützliche Beschäftigung nicht hinbringen lässt.
Goethe, Tag- und Jahreshefte 1811

Doch ist eine weite Aussicht, wo Erde und Himmel so vielerlei Ansichten geben, mehr wert als man glaubt, wenn man sie täglich genießt.
Goethe, An Schiller, 21.6.1797

Doch ist es immer besser, man reise in der Jugend, wo man die Dinge einzeln genießt und oft über ihren Wert schätzt.
Goethe, An F. v. Stein, 21.12.1798

Doch ist es jedem eingeboren,
Daß sein Gefühl hinauf- und vorwärts dringt.
Goethe, Faust I, Vor dem Tor / Faust Vs 1092

Doch ist oft nichts natürlicher, als dass man nicht zusammenkommt, wenn man so nahe beisammen ist.
Goethe, Italienische Reise II, 9.3.1787

Doch ist's ein alter Brauch,
Wer's mit den Weibern hält, der hat die Männer auch.
Goethe, Das Jahrmarktfest zu Plundersweilern (Haman)

Doch ist's wohl in allen Ständen so, dass unsere Wünsche uns hin und her schleudern, wir, was wir besitzen, drüber verschleudern, und nicht eh achten lernen, bis es fort ist.
Goethe, An Charlotte v. Stein, 4.3.1779

Doch ja, [den Verrat] den lieben sie und hassen den Verräter.
Goethe, Elpenor A II Sz 1 (Polymetis) Vs 785

Doch jede kleine Meinungsverschiedenheit kann groß werden, wenn man auf ihr beharrt, wenn man sie in den Vordergrund rückt, wenn man sich daranmacht, nach allen Wurzeln und allen Verzweigungen dieser Meinungsverschiedenheit zu suchen.
Lenin, Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück

Doch jetzt bin ich umschränkt, gepfercht, umpfählt,
Geklemmt von niederträcht'ger Furcht und Zweifeln.
en] But now I am cabined, cribbed, confined, bound in
To saucy doubts and fears.
Shakespeare, Macbeth III,4

Doch kann der Mensch, der Künstler und die Kunst eine genießende, einsichtsvolle und gewissermaßen praktische Teilnahme nicht entbehren.
Goethe, Schriften zur Literatur - Über den Dilettantismus V

Doch kann eine Operette, wenn sie gut ist, niemals im Lesen genug tun, es muss die Musik erst dazu kommen, um den ganzen Begriff auszudrücken, den der Dichter sich vorstellte.
Goethe, Italienische Reise III, 10.1.1788

Doch kommt es durchaus bei der Naturforschung auf die Tendenz des Geistes an, ob er aus dem Einzelnen ins Ganze oder aus dem Ganzen ins Einzelne zu schreiten geneigt ist. Durch eine solche wechselseitige Anerkennung wird aller Widerstreit der Denkweisen aufgehoben und ein solider Stand der Wissenschaft gegründet, welche mehr als man denkt durch solche Entweihung, welches mehr auf Worthändel hinausläuft, gehindert wird.
Goethe, Maximen und Reflexionen - Aus dem Nachlaß

Doch lange schon verlernten wir Kniefall und Gebet. -
Der Mann ist uns der beste, der grad' und aufrecht steht!
Hermann Ferd. Freiligrath, Neuere politische u. soziale Lieder. Wien (gedr. 3. Nov. 1848)

Doch lassen Sie uns tun, was wir können, wenn wir nicht können, was wir wollen.
ngel, Shaftesbury an Pierre Bayle (1647-1706)

Doch lässt sich ihre vertraun, und das ist viel.
Goethe, Tasso A II Sz 1 (Prinzessin) Vs 951

Doch lebendig, stets aufs neue,
Tut sich edles Wirken kund,
Freundesliebe, Männertreue
Und ein ewig sichrer Bund.
Goethe, Dem würdigen Bruderfeste

Doch lebt und webt in einheitlichem Geiste
Als bleibend Individuum die Art.
Emerich Madách, Tragödie des Menschen (1861), 3 (Luzifer)

Doch leider schätzt der Mensch gering, was er vor Augen hat; lieber steigt er in die Tiefen abgestorbener Jahrhunderte.
Mercier, Vorwort zum 'Tableau de Paris'

Doch man bewirkt das Wunderbare nicht auf alltägliche Weise.
Goethe, Was wir bringen, Lauchstädt Sz 10 / Reisender

Doch manchen schon stürzte die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.
Sophokles

Doch manchen stürzte schon
Die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.
Sophokles, Antigone (Kreon)

Doch meine Verdienste, die bleiben im stillen.
Schiller, Wallensteins Lager, V, 447 (Wachtmeister)

Doch menschliche Begier hat keine Grenze,
Als die mit fester Hand der Wille steckt.
Sprüche der Weisen

Doch merk ich wohl,
Man muss mit zartem Sinn zu geben wissen:
Denn Klugheit thront noch höher als Gewissen.
en] But, I perceive,
Men must learn now with pity to dispense,
For policy sits above conscience.
Shakespeare, Timon von Athen III,2

Doch mich in meinen Freunden lieben,
Dies, edler Mann, dies ist die schönste Gunst.
Goethe, An Personen - An Karl v. Ligne

Doch mit der Eifersucht ist es wie mit der Gicht: Wenn solche Krankheiten erst einmal im Blut sind, dann gibt es keine Garantie dagegen, dass sie ausbrechen, und das noch oft bei den geringsten Anlässen und wenn man es am wenigsten erwartet.
Henry Fielding, Tom Jones

Doch muss man auch hier bemerken, dass der Schwächere, der leidende Teil, gleichfalls auf seine Weise die Preßfreiheit zu unterdrücken sucht, und zwar in dem Falle, wenn er konspiriert und nicht verraten sein will.
Goethe, Maximen und Reflexionen 680

Doch muss man denken, dass man nach und nach durch anhaltenden Fleiß vieles zustande bringt.
Goethe, An Knebel, 22.3.1799

Doch nehmen die Franzosen selten ein Werk mit so reiner Neigung auf wie wir, sie bequemen sich nicht gern zu dem Standpunkt des Autors, sondern sie finden selbst bei dem Besten immer leicht etwas, das nicht nach ihrem Sinne ist und das der Autor hätte sollen anders machen.
Goethe, Eckermann, 21.7.1827

Doch nicht alles zugleich verliehn ja die Götter dem Menschen,
War ich ein Jüngling vordem, wo naht mir jetzo das Alter.
Homer, Ilias, 4, 320 (Nestor)

Doch nicht nur in sich ruhend als Religion und Religiosität, nicht nur herauswirkend als Arbeit und Werktätigkeit, sondern auch auf sich zurückziehend und auf sich ruhend soll die Menschenkraft sich entwickeln, ausbilden, wirken, und im letzteren Fall als Enthaltsamkeit, Mäßigkeit, Sparsamkeit. Was ist hier für den sich ganz entfremdeten Menschen mehr nötig als anzudeuten? - Wo die eigentlich ungeteilte innige Drei in echter ursprünglicher Einigung, wo Religion. Arbeitsamkeit und Mäßigung in Eintracht wirken: da ist der irdische Himmel; da ist Friede, Freude, Heil, Gnade und Segen.
Sprüche der Weisen

Doch nicht Tapferkeit gab er, was traun! die erhabenste Kraft ist.
Homer, Ilias, IX, 39

Doch nicht verzagt! Die Welt ist nicht so grau,
Fortuna zwar ist nicht ganz echt von Farbe,
Indes, sie ist ja auch nicht Eure Frau.
Sie schlägt die Wunde, aber heilt die Narbe.
Byron, Don Juan

Doch nie wandelt den Tapfern die Farbe sich, nie auch erfüllt ihn
Große Furcht.
Homer, Ilias, XIII, 284/85

Doch nur durch frische Tätigkeit seien die Widerwärtigkeiten zu überwinden.
Goethe, F. v. Müller, 22.3.1825

Doch nur in der frühesten Zeit tat es seine ganze Wirkung, da das Volk noch mehr Volk war, als es jetzt ist. Denn eigentlich ist so ein Amphitheater recht gemacht, dem Volk mit sich selbst zu imponieren, das Volk mit sich selbst zum besten zu haben.
Goethe, Italienische Reise I, 16. Sept. 1786

Doch nur indem man sich über das Bekannte völlig veständigt, kann man miteinander zum unbekannten fortschreiten.
Goethe, Wahlverwandtschaften I,4

Doch oft bestätigt sich's:
Die Demut ist der jungen Ehrsucht Leiter,
Wer sie hinanklimmt, kehrt den Blick ihr zu.
Doch hat er erst die höchste Spross' erreicht,
Dann kehret er der Leiter seinen Rücken,
Schaut himmelan, verschmäht die niedern Tritte,
die ihn hinaufgebracht.
en] But 'tis a common proof,
That lowliness is young ambition's ladder,
Whereto the climber-upward turns his face,
But when he once attains the upmost round,
He then unto the ladder turns his back,
Looks in the clouds, scorning the base degrees
By which he did ascend.
Shakespeare, Jlius Cäsar II, 1

Doch prüfe wohl! Die ersten Blicke täuschen oft.
W. von Humboldt, Brief vom 23. 1. 1789 an seine spätere Gemahlin

Doch Redlichkeit gedeiht in jedem Stande.
Schiller, Wilhelm Tell

Doch schäme dich nicht der Gebrechen,
Vollende schnell das kleine Buch;
Die Welt ist voller Widerspruch,
Und sollte sichs nicht widersprechen?
Goethe, Vorklage

Doch scheint die Ehre etwas zu Oberflächliches zu sein im Verhältnis zu dem, was wir suchen. Denn es scheint bei ihr ja mehr auf die Leute anzukommen, die sie erweisen, als auf die, denen sie erwiesen wird. Das Gute aber muss vermutlich doch etwas sein, das uns gehört und das man uns nicht leicht entreißen kann. Ferner scheint es, dass man auf Ehre ausgeht, um in der Überzeugung von der eigenen Vortrefflichkeit bestärkt zu werden.
Aristoteles, Nikomachische Ethik

Doch scheint es nun einmal das Schicksal der Idealisten zu sein, das, worum sie kämpfen, in einer Form zu erhalten, die ihr Ideal zerstört.
Bertrand Russell, Marriage and Morals

Doch scheut Ihr Euch, das Schlimmste anzuhören,
So laßt es ungehört aufs Haupt Euch fallen.
en] But, if you be afeard to hear the worst,
Then let the worst unheard fall on your head.
Shakespeare, König Johann IV, 2

Doch schlimm, wenn Fraun verstockt und ungenügsam.
en] But a harsh hearing, when women are froward.
Shakespeare, Der Widerspenstigen Zähmung V,2

Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster,
Der von vergangnen Zeiten träumt,
An die Gelegenheit zum Laster,
Die er versäumt.
Wilhelm Busch, Abenteuer eines Junggesellen

Doch schön ist nach dem großen
Das schlichte Heldentum.
Uhland, Tells Tod

Doch Segen quillt und warme Fruchtbarkeit,
Wenn die Gewitterlüfte sich entladen.
Schiller, Wilhelm Tell (Stauffacher)

Doch sei es schöner, herzerhebender, wenn der Mensch sich sagen dürfe: er sei sein Glück sich selbst, der stillen, ruhigen Überzeugung seines Herzens, einem edlen Vorsatz und raschen Entschlusse schuldig geworden.
Goethe, Wanderjahre I,8

Doch sei's in Wirklichkeit, sei's im Traum,
Gut handeln, das entscheidet; wär's Wirklichkeit, um gut zu sein;
Wenn nicht, um Freunde zu gewinnen für des Erwachens Stunde.
Calderon, La Vida es sueno

Doch selig sind die Tausende, die starben
Den bittersüßen Tod von Feindes Hand!
Goethe, Iphigenie A II Sz 2 (Pylades) Vs 870

Doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.
Schiller, Wallensteins Tod, IV, 2 (Buttler)

Doch siehe, viele rufen: Christus, Christus,
Die einst ihm ferner stehen beim Weltgericht
Als viele, die da nimmer kannten Christus.
Dante, Paradies, 19, 106/08

Doch sitzt ja selbst bei Zeus auf seinem Thron
Als Anwalt jeder Schuld Barmherzigkeit.
Sophokles (um 496-406 v. Chr.), Ödipus in Kolonos, V. 1263-64 (Polyneikes)

Doch so eine Frau könnte einen Teufel zum Engel umschmelzen, von ihr unterstützt kannst du alles hoffen.
Goethe, An E. W. Behrisch, 3.11.1767

Doch so ist's nicht gemeint,
Dich unter das Pack zu stoßen.
Goethe, Faust, I, 4 (Mephisto)

Doch so kann man überhaupt jeden Menschen als eine vielsilbige Scharade ansehen, wovon er selbst nur wenige Silben zusammenbuchstabiert, indessen andere leicht das ganze Wort entziffern.
Goethe, Schriften zur Kunst. Winkelmann und sein Jahrhundert. Charakter

Doch so viel ist gewiss, dass sowohl das Leben an der Seite eines Weibes als auch ohne Weib trübselig ist, und dass, wenn sie auch noch so gut gerät, der süße Kelch viel Bitterkeit enthält.
Comenius, Das Labyrinth der Welt

Doch solche Offenbarung [für die letzte Stufe der künstlerischen Ausbildung] muss der Zufall herbeiführen, er ist ja immer schönen Naturen günstig.
Goethe, F. v. Müller, 18.4.1815

Doch Sorge folgt und nimmersatte Gier
Dem wachsenden Gewinn.
Crescentem sequltur cura pecuniam
Malorumque fames. Horaz, Oden

Doch steife sich niemand auf seinen Verstand,
Acht hab er immer.
Wer klug und wortkarg zum Wirte kommt,
Schadet sich selten:
Denn festern Freund als kluge Vorsicht
Mag der Mann nicht haben.
Havamal

Doch still! mich dünkt, ich wittre Morgenluft.
Shakespeare, Hamlet, I, 5 (Geist)

Doch trotz all ihrer Fehler bietet die Pariser Kommune das großartigste Beispiel der größten proletarischen Bewegung des 19. Jahrhunderts.... die Kommune hat die sozialistische Bewegung in Europa in Fluss gebracht, sie hat die Kraft des Bürgerkriegs gezeigt, sie hat die patriotischen Illusionen zerstreut und den naiven Glauben an die gesamtnationalen Bestrebungen der Bourgeoisie zerstört. Die Kommune hat das europäische Proletariat gelehrt, die Aufgaben der sozialistischen Revolution konkret zu stellen.
Lenin, Die Lehren der Kommune

Doch über allen Worten
Verkünd' ich, Mensch, wir sind!
Franz Werfel, Ein Lebens-Lied

Doch übereilte Eh' tut selten gut.
Shakespeare, König Heinrich VI., Teil 3, IV, 1 (Gloster)

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