Deutsche Sprichwörter, Redensarten, Zitate 0789
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Die Religion soll Frieden zwischen den Gesetzen jenes geistigen Reiches und der Sinnlichkeit des Menschen stiften, die Moral war nur ein Versuch, dies zu bewirken, sie ist jedoch schlaff und knechtisch geworden, als man sie dem schwankenden Calculo einer bloßen Glückseligkeitstheorie unterwerfen wollte.
Goethe, Caroline v. Egloffstein, 29.4.1818

Die Religion steht in demselbigen Verhältnis zur Kunst wie jedes andere höhere Lebensinteresse auch. Sie ist bloß als Stoff zu betrachten, der mit allen übrigen Lebensstoffen gleiche Rechte hat.
Goethe, Eckermann, 2.5.1824

Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.
Joubert, Gedanken und Maximen

Die Religion verspricht den Gläubigen eine Luxuswohnung im Himmel, ohne ihnen die genaue Adresse zu geben.
Sprüche der Weisen

Die Religion verträgt keine Scherze.
England

Die Religion war nur Mittel zum Zweck, um die Herrschaft über die Massen auszuüben und mehr und mehr zu befestigen.
August Bebel (1840-1913), Christentum und Sozialismus

Die Religion, einmal gebildet, enthält stets einen überlieferten Stoff, wie denn auf allen ideologischen Gebieten die Tradition eine große konservative Macht ist. Aber die Veränderungen, die mit diesem Stoff vorgehn, entspringen aus den Klassenverhältnissen, also aus den ökonomischen Verhältnissen der Menschen, die diese Veränderungen vornehmen.
Engels, Ludwig Feuerbach

Die Religion, sagt man, sei nur ein prächtiger Teppich, hinter dem man jeden gefährlichen Anschlag nur desto leichter ausdenkt. Das Volk liegt auf den Knieen, betet die heiligen gewirkten Zeichen an, und hinten lauscht der Vogelsteller, der sie berücken will.
Goethe, Egmont A IV, Der Culenburgische Palast (Egmont)

Die Religion, welche die teuersten Bande zerschneidet, ist nicht die rechte.
Russland
i] Papst Alexander VI. behauptete, jede Religion sei gut, aber die dümmste sei die beste.

Die Religion.. ist nur dazu da, um in der anderen Welt das Heil zu sichern; da sie eine Angelegenheit des Glaubens ist, taugt sie nicht dazu, die Geister zu erleuchten.. sie läßt die Völker in dem Zustand, in dem sie sie vorfindet, und macht mit ihnen alle Veränderungen durch, denen der menschliche Geist unterworfen ist.
M. Grimm, D'Alemberts Aufnahme in die Academie

Die Religionen müssen alle tolerieret werden und muss der Fiskal nur das Auge darauf haben, dass keine der anderen Abbruch tue; denn hier muss ein jeder nach seiner Fasson selig werden.
Friedrich der Große

Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur.
Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen II,2

Die Religionen sind die ausgedehntesten Sozialtheorien, die es bisher gegeben hat.
Sprüche der Weisen

Die Religionen sind verschiedene Wege, die alle zu dem gleichen Punkt hinführen. Was bedeutet es, dass wir verschiedene Pfade benützen, wenn wir doch das gleiche Ziel erreichen? In Wirklichkeit gibt es ebensoviele Religionen als Individuen.
Mahatma Gandhi

Die Religionen sind verschiedene Wege, die alle zu dem gleichen Punkt hinführen. Was bedeutet es, daß wir verschiedene Pfade benützen, wenn wir doch das gleiche Ziel erreichen? In Wirklichkeit gibt es ebensoviele Religionen als Individuen.
Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

Die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: sie bedürfen der Dunkelheit, um zu leuchten.
Schopenhauer, Parerga und Paralipomena II, 20

Die religiösen Vorstellungen rund um die Erde glichen einander wie die Bilder auf Spielkarten, die auch ohne Worte überall verstanden wurden und Gewinn und Verlust mit sich brachten, je nach Glück oder Pech der Spieler.
Arnold Zweig, Die Zeit ist reif

Die Renaissance wäre nicht die hohe, weltgeschichtliche Notwendigkeit gewesen, die sie war, wenn man so leicht von ihr abstrahieren könnte.
Jacob Burckhardt, Die Kunst der Renaissance in Italien

Die Renommisten kennzeichnet der Spruch: Scharfe Augen geben gute Schützen, sagte der Jäger, da schoss er eine Krähe für einen Adler.
Jägerspruch

Die Rente ist durch die Ökosteuer nur dann gesichert, wenn die Natur weiterhin durch hohen Energieverbrauch ruiniert wird. Also entweder bekommen wir später eine halbwegs ausreichende Rente und kriegen in der ramponierten Umwelt keine Luft mehr, oder wir werden Rentner sein inmitten blühender Landschaften und gehen an einer kärglichen Rente ein.
Sprüche der Weisen

Die Renten laufen schlafend um.
sd] Ränta är en gnagande mat.
sp] Ares, no ares, renta me pagues.

Die Renten und Wucher (Zinsen) laufen (fort, auch) wenn wir liegen und schlaffen.
nl] De renten komen al slapende om (loopen al slapende op).
la] Citius usura currit, quam Heraclitus.

Die Republik der Commune wird ein Arbeiter sein, der vor allem der Freiheit bedarf, um aus dem Frieden etwas zu machen.
Bertolt Brecht, Die Tage der Commune

Die Republik ist ein undankbares Tier.
la] Respublica ingrata bestia.

Die Republik, einig und unzertrennlich, anerkennt und fördert die lokale Autonomie.
it] La Repubblica, una e indivisibile, riconosce e promuove le autonomie locali.
Carlo Cattaneo

Die Resignation ist die schlimmste der Tugenden.
Flaubert, an George Sand, 1867

Die Resignation.. ist ein täglicher Selbstmord.
Honoré de Balzac (1799-1850), Verlorene Illusionen

Die Reste des Pferdefutters werden den Ochsen vorgelegt.

Die Resultate der Philosophie, der Politik und der Religion sollen billig dem Volke zugute kommen, das Volk selbst aber soll man weder zu Philosophen noch zu Priestern, noch zu Politikern erheben wollen. Es taugt nichts!
Goethe, J. D. Falk, letzte Lebensjahre

Die Rettich tauft.
i] Eine Wiener Redensart, deren Entstehung folgende ist. Friedrich Halm war der ungeschickteste Titelerfinder, den man sich denken kann; der feinfühlende Poet war nicht im Stande, für seine Stücke einen aus der Handlung des Gedichts entspringenden geeigneten Titel zu finden; ebenso konnte er stundenlang über die Taufnamen der Heldinnen seiner Stücke brüten. Stundenlang sass er im Hause der Familie Rettich, mit Julie, seiner langjährigen Freundin, über Namen und Titel disputierend. Sobald Halm die Idee eines Stücks hatte und ans Schreiben ging, stand der arme Rettich Qualen aus. Halm pflegte nämlich stets vormittags seine Besuche im Rettichschen Hause abzustatten, um über Stoff, Titel und Taufnamen seiner Helden und Heldinnen zu plaudern. Frau Rettich, welche nicht nur eine große Künstlerin und gute Mutter, sondern auch eine vortreffliche Hausfrau war, versäumte ob dieses Besuchs das Hauswesen, welches sie selbst gern besorgte. Eines Tags, Halm war im Begriffe eine neue Tragödie zu schreiben, erschien Rettich plötzlich, um zu speisen, im Hotel Matschaker-Hof. 'Alle Wetter, Freund!' frug ihn der Schauspieler Ludwig Löwe, 'wie kommt Saul unter die Propheten? Wie Rettich an die Table d'hôte?' Geheimnisvoll neigte sich Rettich an Löwe's Ohr und flüsterte: 'Ich kann nicht daheim speisen, meine Frau tauft!' Ganz verwundert blickte Löwe seinen Kollegen an. 'Tauft? davon erfährt man ja gar nichts und Du bist nicht dabei?' 'Ich?' fragte Rettich, sich die Serviette bindend, 'wozu? Halm und meine Frau besorgen das Geschäft schon allein!' Lange Zeit blieb dieser Satz: 'Die Rettich tauft!' in Wien ein boshaftes Sprichwort.

Die Rettung aller Völker ist nur möglich durch den direkten Übergang der gesamten Staatsmacht in die Hände der Mehrheit der Bevölkerung.
Lenin, Offener Brief an die Bauerndeputierten

Die Reue entsteht vielleicht weniger aus dem Entsetzen vor sich selbst, als vielmehr aus Angst vor den anderen, weniger aus Scham über die Handlung, als wegen des Tadels und der Strafe, die ihr unbedingt folgen, wenn die Tat entdeckt würde.
Diderot, Gespräche eines Vaters mit seinen Kindern

Die Reue ist das Gefühl der Nichtübereinstimmung meines Tuns mit meiner Pflicht oder nur mit meinem Vorteil - in jedem Fall also mit etwas An- und-für-sich-Bestimmten.
Hegel

Die Reue ist der Mai der Tugenden.

Die Reue ist ein hinkender Bote, der langsam kommt, aber gewiss.
i] Mit Tränen sind noch wenig Torheiten abgewaschen worden. In politischen Handlungen und in der Liebe kommt die Reue gewöhnlich zu spät.
z] Die Toten stehen nicht mehr auf; die Tränen, die geflossen, sind und bleiben geweint. Schiller
sd] Ånger kommer altijd för scent.

Die Reue ist teuer.
es] Caro cuesta el arrepentir.

Die Reue kommt nach.

Die Reue kommt zu spät, wenn der Schad' in Säckel geht.

Die Reue mit sich tragen.

Die Reue spricht sich aus, und du wirst Gnade finden.
Goethe, Faust II A IV, Gegenkaisers Zeit / Erzbischof Vs 11002

Die Reue über die schlechte Anwendung des verflossenen Lebens führt die Menschen nicht immer dazu, die Zeit, die ihnen noch zu leben vergönnt ist, besser zu nutzen.
Jean de La Bruyère, Die Charaktere

Die Reuse aufstellen, nachdem die Fische vorüber sind.
i] Geflochtener Behälter zum Fisch- und Krebsfange. Zu spät kommen, den rechten Augenblick versäumt haben.

Die Reuse überm Kopf haben.
i] Betrogen sein.
sinnverwandt] Der hat die Narrenkapp angestreifft, er hat Esels Ohren davon getragen, er hat das Seil an den Hörnern, er hängt in der Schling, der Hans ist im Garn.

Die Revolte des Individualismus fand statt, weil die Tradition abgesunken oder, besser: weil eine verfälschte Kopie an ihre Stelle getreten war.
William Butler Yeats, Entfremdung

Die Revolte ist eine Kettenreaktion auf Ketten. Unbekannt

Die Revolution aber ist der höchste Akt der Politik, und wer sie will, muss auch das Mittel wollen - die politische Aktion, welche die Revolution vorbereitet, welche die Arbeiter für die Revolution erzieht..
Engels, Handschriftliche Aufzeichnung der Rede in der Sitzung der Konferenz am 21. 9. 1871

Die Revolution bringt Ideen von wunderbarer Weite und Tiefe mit. Sie entzündet rings um sich intensive, heroische und komplizierte Empfindungen.
Lunatscharski Die Revolution und die Kunst

Die Revolution darbt unterm Philistertum.
Majakowski, Über die Lumperei

Die Revolution entfesselt wunderbare Tugenden und anachronistische Laster zugleich. Die Befreiung von den Lastern braucht mehr Zeit als die Revolution.
Brecht, Über die Kritik an Stalin

Die Revolution frisst ihre Kinder nicht, aber die Erwachsenen sollten aufpassen.
Crncevic

Die Revolution gebar die einen und tötete die anderen.
Ehrenburg, Der zweite Tag

Die Revolution hatte wenig Zeit und viel Kraft. Sie machte alles auf einmal.
Ehrenburg, Der zweite Tag

Die Revolution heischt natürlich Leidenschaft und Enthusiasmus, aber sie heischt sie in einer besonderen, kühlen Form, die keinen Augenblick die Vernunft des wissenschaftlichen Sozialismus vernebelt..
Lunatscharski, Block und die Revolution

Die Revolution in der engen, unmittelbaren Bedeutung dieses Wortes ist eben eine solche Periode im Leben des Volkes, in welcher die jahrhundertelang aufgespeicherte Wut über die Untaten der Awramows sich in Aktionen und nicht in Worten entlädt, und zwar in Aktionen der Millionenmassen des Volkes und nicht einzelner Personen.
Lenin, Der Sieg der Kadetten

Die Revolution in Russland gehört nicht nur zu den größten Ereignissen der Weltgeschichte. Noch viel wichtiger ist, dass die Rolle und Leistung des klassenbewußten russischen Proletariats in der Revolution eine Ehrenrettung und eine Sicherung des internationalen Sozialismus bedeuten.. Sie verbürgt den Sieg des gestern noch scheinbar zur völligen Ohnmacht verurteilten Sozialismus in allen Kulturländern.
F. Mehring, an den Vorsitzenden des Exekutivkomitees des Arb. - und Soldatenrates, Genossen Tschcheidse, 29. 4. 1917

Die Revolution ist das Feuer, an dem die einen verbrennen und die anderen ihre Suppe kochen. Die Revolution ist die große Idee, für die jedes Opfer gerechtfertigt erscheint. Die Revolution ist das eiskalt vorauskalkulierte Attentat des bezahlten Berufskillers.
Sprüche der Weisen

Die Revolution ist das Los der Starken!
Lenin, Keine Schwindelei!

Die Revolution ist der Übergang von einer alten Ordnung, die stirbt, zu einer neuen Ordnung, die sich bildet.
Sprüche der Weisen

Die Revolution ist die erfolgreiche Anstrengung, eine schlechte Regierung loszuwerden und eine schlechtere zu errichten.
Oscard Wilde

Die Revolution ist die Notwehr des Volkes, welches in seinen heiligsten Rechten gekränkt ist.
Lothar Bucher, in derNationalzeitung, 1890

Die Revolution ist ein Aufruhr, der es geschafft hat.
Prévot

Die Revolution ist eine ansteckende Krankheit. Als Europa mit Moskau Verträge schloß, täuschte es sich selber wie auch die anderen Teile der Welt. Ich sehe bereits diese Schrecken, die finstere, tolle Zerstörung der Menschheit.
Ferdinand Ossendowski, Tiere, Menschen und Götter, Ein Sohn der Kreuzfahrer und Seeräuber

Die Revolution ist keine Abendgesellschaft, kein literarisches Kunstwerk, kein Gemälde und keine Stickerei. Sie kann nicht so vornehm sein, so gelassen und maßvoll, sie ist weder wohlausgewegen noch milde sie ist nicht freundlich, ehrerbietig, mäßig und nachgiebig. Die Revolution ist ein Akt der Gewalt, sie ist die gewalttätige Handlung einer Klasse, die die andere schützt.
Mao Tse-tung

Die Revolution ist wie die Tochter des Pelias: sie zerstückt die Menschheit, um sie zu verjüngen.
Büchner, Dantons Tod

Die Revolution ist wie Saturn, sie frisst ihre eigenen Kinder.
Büchner

Die Revolution kann sich in ihrer demokratischen Form nicht halten. Nach den Gesetzen ihrer eigenen Natur muss sie sozialistisch werden. Diesen Prozess dürfen wir nicht stören. Wir müssen Geburtshelfer sein, nicht aber eine Fehlgeburt provozieren.
Malraux, So lebt der Mensch

Die Revolution löst nichts. Am Morgen nach der Revolution beginnt wieder der Alltag der Probleme.
Palme

Die Revolution reinigt die Menschen, sie verbessert sie, wie der erfahrene Landwirt die Mängel der Pflanze behebt und die guten Eigenschaften fördert.
Che Guevara, El Patojo

Die Revolution sind Festtage der Unterdrückten und Ausgebeuteten. Nie vermag die Volksmasse als ein so aktiver Schöpfer neuer gesellschaftlicher Zustände aufzutreten wie während der Revolution.
Lenin, Zwei Taktiken der Sozialdemokratie

Die Revolution wird nur von denen gemacht werden, denen es sowieso an den Kragen geht.
Scharrer, Vaterlandslose Gesellen

Die Revolution, das bin ich nicht allein, sondern wir.
Block, Tagebuch 1918

Die Revolution, die Bewegung ist Leben - die Nichtrevolution, der Stillstand ist Tod.
W. Liebknecht, Zu Trutz und Schutz

Die revolutionär-demokratische Diktatur des Proletariats und der Bauernschaft ist zweifellos nur eine vorübergehende, zeitweilige Aufgabe der Sozialisten, aber es ist geradezu reaktionär, diese Aufgabe in der Epoche der demokratischen Revolution zu ignorieren.
Lenin, Zwei Taktiken der Sozialdemokratie

Die revolutionäre Armee ist deshalb notwendig, weil die großen geschichtlichen Fragen nur durch Gewalt gelöst werden können, die Organisation der Gewalt im modernen Kampf aber ist eine militärische Organisation.
Lenin, Revolutionäre Armee und revolutionäre Regierung

Die revolutionäre Armee und die revolutionare Regierung sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Es sind zwei Einrichtungen, die zum Gelingen des Aufstands und zur Verankerung seiner Errungenschaften gleich notwendig sind.
Lenin, Revolutionäre Armee und revolutionäre Regierung

Die revolutionäre Aufgabe der Literatur besteht heute darin, ihre große Tradition wieder aufzunehmen, die Fesseln des Subjektivismus und der engen Spezialisierung zu durchbrechen und den schöpferischen Schriftsteller wieder vor seine einzige wichtige Aufgabe zu stellen, die darin besteht, die Erkenntnis der Wahrheit, der Wirklichkeit zu gewinnen.
Sprüche der Weisen

Die revolutionäre Bewegung aber steht und fällt nicht mit dem Schicksal von Einzelpersonen.
Becher, an Leonhard Frank

Die revolutionäre Bewegung, in der und für die wir tätig sind, wird nur dann zu Gewalttätigkeiten und Blutvergießen führen, wenn unsere Gegner es wollen.
W. Liebknecht, Zu Trutz und Schutz

Die revolutionäre Phrase besteht in der Wiederholung revolutionärer Losungen ohne Berücksichtigung der objektiven Umstände bei der jeweiligen Wende der Ereignisse und beim gegebenen Stand der Dinge, wie sie gerade zu verzeichnen sind. Wunderbare, hinreißende, berauschende Losungen, denen der reale Boden fehlt - das ist das Wesen der revolutionären Phrase.
Lenin, Über die revolutionäre Phrase

Die revolutionäre Phrase dient dazu, die Heuchelei des Liquidatorentums zu bemänteln und zu rechtfertigen und dadurch das Klassenbewußtsein der Arbeiter zu verkleistern.
Lenin, Über die Diplomatie Trotzkis

Die revolutionäre Tat des Dichters ist nichts, wenn sie nicht in brüderlicher Verbundenheit mit dem einzigen geschichtsbildenden Faktor dieser Zeit, der Arbeiterklasse, sich befindet, ja selbst ein Teil von ihr ist.
Erich Weinert, Die Bedeutung der Emigrantenliteratur für die illegale Arbeit in Deutschland

Die revolutionäre Tradition ist der Ausdruck höchsten neuen inneren Lebens, aufs höchste gesteigerter neuer Geistigkeit proletarischer Massen. Darauf beruht ihre fortreißende, erzieherisch-schöpferische Macht.
C. Zetkin, Revolutionäre Kämpfe und revolutionäre Kämpfer 1919

Die revolutionären Arbeiter aller Länder haben unendlich viel Gemeinsames und stärkste Interesse, die Gemeinsamkeiten zu betonen und zu organisieren.
Brecht, Zur Frage der Übersetzung von Kampfliedern

Die Revolutionen haben in der Welt nichts geändert. Früher trieb man Missbrauch auf Grund adeliger Geburt, jetzt mit seinem Reichtum. Dies ist der ganze Unterschied.
Briand, Frankreich und Deutschland

Die Revolutionen sind wie ein Wasserrad, sie bringen am Ende immer die größten Fehler der Menschennatur obenauf.
Pestalozzi, Schriften und Flugblätter aus der Revolutionszeit

Die Revolutionsregierung ist der Despotismus der Freiheit gegen die Tyrannei.
Büchner, Dantons Tod

Die Rewezen von Kelterschbach geht vormittags Schule (Synagoge) und nachmittags in die Tipfle (Kirche).
i] Wer schwankend zwischen zwei (religiösen) Parteien steht, und, sei es aus Zweifel, Unentschlossenheit oder irgendeinem anderen Grunde es mit beiden hält, vormittags Jude und nachmittags Christ, heut Freigemeindler, morgen Kirchenmitglied u.s.w. ist, der ist die 'Rewezen von Kelterschbach'.

Die Rezession hat die Talsohle erreicht
en] the recession is at its lowest point (o. at the trough)
fr] la récession est dans le creux de la vague
it] la recessione tocca il fondo

Die rhythmische Bewegung im größeren oder engeren Sinne (Tempo und Takt) gibt den Charakter, die Melodie und Harmonie, die Farben und Gestaltung desselben.
C. M. v. Weber, Literarische Arbeiten

Die Richerzeche.
i] Dieser Ausdruck hat weder mit Richter, noch mit regnum etwas zu tun, sondern bezeichnet die Genossenschaft der Reichen und Mächtigen (rychen), welche zu Köln aus dem Reste der sich im 12. Jahrhundert als eine gewaltige bürgerliche Gemeinschaft zeigenden Kaufmannsgilde (mercatorum gilde) bestanden, denn jene erschien gerade in derjenigen Zeit, wo diese verschwand.

Die Richter richten, damit sie nicht gerichtet werden.
Kraus, Aphorismen

Die Richter sind jetzt anders geführt, dann dass sie mit Butter schmiert, ein Ring, ein Schilling Kronen schwere, das ist viel besser Richterschmere, doch welchers nimmt, ist Tugend lehre.

Die richtig organisierte gesellschaftliche Erziehung soll den Kindern nicht nur helfen, eine bewußte Einstellung zu den Erscheinungen des gesellschaftlichen Lebens einzunehmen, sondern sie auch lehren, aktiv am Aufbau dieses Lebens teilzunehmen.
Nadeshda K. Krupskaja, Die gesellschaftliche Erziehung

Die richtige Einstellung dem Geld gegenüber ist die einer begehrlichen Verachtung.
Sprüche der Weisen

Die richtige Seelenhaltung ist allen zugänglich, alle sind wir im Hinblick auf diesen Maßstab adlig.
Lucius Annaeus Seneca, Briefe über Ethik

Die richtigen Erkenntnisse stimmen bemerkenswerterweise immer überein mit einer Verbesserung der menschlichen Lage.
Sprüche der Weisen

Die Richtigkeit des Gedankens ist die Hauptsache, denn daraus entwickelt sich allein das Richtige der Behandlung.
Goethe, An Therese Eißl, 4.6.1828

Die Richtung unseres Geistes ist wichtiger als sein Fortschritt.
Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen

Die riecht nicht nach Zimt.
i] Ihre Jungfrauschaft ist zweifelhaft. Der P. Dimter in Trautenau hat in einer Predigt die heilige Jungfrau mit einer Angoraziege verglichen. Ein anderer Geistlicher behandelte in seiner Predigt das Thema von der Verdorbenheit und Sündhaftigkeit der Welt. Er behauptete, es seien jetzt nur noch wenige Jungfrauen zu finden; wo eine sei, erkenne man sie von weitem. Dagegen habe die allerseligste Jungfrau Maria wegen ihrer Jungfräulichkeit einen ungemein lieblichen Zimtgeruch verbreitet. Es konnte nicht fehlen, dass sich der Volkswitz dieser Äußerung bemächtigte. Der Zimtgeruch ist Dorfgespräch: wo einige lustige Gesellen beisammensitzen und ein Mädchen vorübergeht, so fragen sich dieselben, ob es nach Zimt riechen mag oder nicht. Nun heißt es wohl: die riecht nicht nach Zimt.

Die Riedesel, Gebsattel, Aufsess und Palm haben ihren Adel aus Christi Zeiten.

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