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Die Romanesken bringen die Schleuder mit auf die Welt.
i] Bezieht sich auf die Geschicklichkeit der römischen Gassenjugend im Steinwerfen.
it] I Romaneschi nascon co' sassi in mano.

Die Romanisten bleiben allzeit bei dem Wort 'das ist', wie der Gukuk bei seinem gesang und der barfüßer bei seim strang.

Die Romanisten fasten und beten aufs Kerbholz.

Die Romanisten fasten, dass ihnen die bäuche schwellen.

Die Romanisten haben aus dem Namen Christi eine gute Münze geschlagen, darauf geschrieben: bringher, bringher, nimmer leer.

Die Romanisten machen aus einer Kuh ein Windmühl, aus einem Esel eine Sackpfeife.
i] In Bezug auf die Bibelauslegung des christlichen Rom: 'Die Schrifft bieg oder brech, so haben sie allzeit recht.'

Die Romanisten verkaufen große lügen um ein klein geld.

Die Romanisten ziehen die heilige Schrifft herum, gleichwie ein Sau ein Chorrock.

Die Romantik als literarische Strömung gehört in die erste Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Aber die Romantik im weiteren Sinn ist ein Lebenselement der Kunst aller Zeiten. Der Künstler sieht noch, was schon nicht mehr ist, und sieht schon, was noch nicht ist.
Sprüche der Weisen

Die Romantik eröffnet das Zeitalter des Ernstes, der Melancholie, der Sentimentalität, der erhabenen Bilder und der ergreifenden Schilderungen.
Lafargue, Die Anfänge der Romantik

Die Romantik hält sich überall nur an Stimmungen. Wie Novalis in einem seiner herrlichen Fragmente auszusprechen wagt: 'Stimmungen, unbestimmte Empfindungen, nicht bestimmte Empfindungen und Gefühle machen glücklich', so wendet er dann auch ganz konsequent diesen Gedanken auf die Poesie an und fordert von dieser nichts als eine bloß indirekte musikalische Wirkung.
Sprüche der Weisen

Die Romantik ist nicht bloß ein phantastischer Wahn des Mittelalters; sie ist hohe, ewige Poesie, die im Bilde darstellt, was Worte dürftig oder nimmer aussprechen, sie ist das Buch voll seltsamer Zauberbilder, die uns im Verkehr erhalten mit der dunklen Geisterwelt; sie ist der schimmernde Regenbogen, die Brücke der Götter, worauf, nach der Edda, sie zu den Sterblichen herab und die Auserwählten zu ihnen emporsteigen.
Ludwig Uhland, Über das Romantische

Die Romantik mit der Wirklichkeit zu konfrontieren zahlt sich nie aus!
Sprüche der Weisen

Die Romantik stellt den Menschen hin als ein selbständiges Individuum, ja, zugleich aber als ein Glied des Weltalls, in welchem die großen kosmischen Rhythmen pulsieren.
Ricarda Huch

Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen, die Poesie lebendig und gesellig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen..
Friedrich Schlegel, Fragmente und Ideen

Die Römer brauchten zu ihren großartigen Erfolgen einen anständigen, interessanten Anfang. Sie haben ihn sich, nicht ohne Geschick, zusammengestoppelt, und dem ersten Anschein nach passt alles so ziemlich zueinander. Erst wenn man ins einzelne geht, bemerkt man die zahlreichen Absurditäten. Dabei hatten die Römer wenig Originalität; die römische Geschichte holt sich fast alle Pointen, wofür sie besonders schwärmt, wenn sie wieder aufgewärmt, aus den griechischen Historikern.
Sprüche der Weisen

Die Römer sind niemals die Rechten, im Guten nicht und im Schlechten.

Die Römer straften die Griechen, die Deutschen die Römer und die Zeit die Deutschen.

Die Römer taugen weder warm noch kalt.
it] Romaneschi, non son buoni nè caldi nè freschi.

Die Römer waren aus einem engen, sittlichen, bequemen, behaglichen, bürgerlichen Zustand zur großen Breite der Weltherrschaft gelangt, ohne ihre Beschränktheit abzulegen, selbst das, was man an ihnen als Freiheitssinn schätzt, ist nur ein borniertes Wesen. Sie waren Könige geworden und wollten nach wie vor Hausväter, Gatten, Freunde bleiben, und wie wenig selbst die Besseren begriffen, was Regieren heißt, sieht man an der abgeschmacktesten Tat, die jemals begangen worden, an der Ermordung Cäsars.
Goethe, Geschichte der Farbenlehre 2. Abt. - Nachtrag

Die Römerinnen sind die reizendsten Gestalten, die ich je erblickte. Ein schlanker Wuchs, regelmäßige, majestätische Gesichtszüge, große gewölbte Augenbrauen, die wie abgezirkelt einen Halbbogen bilden, sind unter dem männlichen und weiblichen Geschlechte nichts Ungewöhnliches.
Goethe, J. D. Falk, 17.7.1792

Die römische Geschichte ist für uns eigentlich nicht mehr an der Zeit. Wir sind zu human geworden, als dass uns die Triumphe des Cäsar nicht widerstehen sollten. So auch die griechische Geschichte bietet wenig Erfreuliches.
Goethe, Eckermann, 24.11.1824

Die römische Kirche stirbt an jener Krankheit, wovon niemand genest: Erschöpfung durch die Macht der Zeit.
Heine, Religion und Philosophie

Die römische Kirche wird ohnmächtig von Gottes Wort wie eine Art Käfer vom Geruch des Bisams.

Die römischen Geistlichen wollen wohl eigen Gut haben, aber nicht eigene Weiber.

Die Ros' ist ohn' Warum; sie blühet, weil sie blühet,
Sie acht't nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet.
Angelus Silesius, Cherubinischer Wandersmann

Die Rose blüht (bleibt Rose), auch wenn sie unter Dornen steht.
z] Auch eine Myrte zwischen Gestrüpp wird Myrte genannt.
bm] Isou-li růze, pokvĕtou.
it] Il mirto è sempre mirto, benchè sia tra l'ortiche.

Die Rose der Wollust hat wohl Farbe aber sie entbehrt des Duftes.
Russland

Die Rose fiel der Meerkatze zum Lose.
i] Wenn jemandem ein Glück zu Teil wird, das er nicht verdient.

Die Rose hat Dornen nur für die, die sie pflücken wollen.
China

Die Rose ist Königin.
i] Die Rose, von den Alten die Zierde der Blumen und Pflanzen genannt, ist so schön und ihr Geruch so angenehm, dass sie zu einem allgemeinen Sinnbilde gewählt worden ist. Mit ihr schmückt die Frömmigkeit ihre Tempel, aus ihr flicht die Liebe und Freude ihre Kränze; mit ihr schmückt sich die Jugend; die Keuschheit empfängt sie als Preis, der Schmerz entblättert sie auf den Gräbern. Durch ihre schwellende Fülle ist sie ein Bild der blühenden Jugend, und ihr schnelles Verblühen, ihre kurze Dauer macht sie zum Symbol der Vergänglichkeit menschlichen Lebens und irdischen Glücks. Auf der einen Seite das Bild der Liebe, der Tugend, der jungfräulichen Sittsamkeit ist sie auch das Bild der schnöden Weltlust, der die Reue folgt. Umgeben von Dornen ist sie das Bild der Tugend und der Verfolgung, das Bild des Richters, der Gerechtigkeit mit Billigkeit, Strenge mit Milde paart, das Bild der Satire, die sticht und ergötzt.
it] La rosa è de fiori la regina.

Die Rose ist nie so stolz als auf die erste Knospe.

Die Rose ist zu früh gepflückt.
i] In Bezug auf ein gefallenes Mädchen.
ho] Het roosje is te vroeg geplukt.

Die rose kann nicht jederman brechen.

Die Rose küssen und nicht daran riechen.
i] Von denen, die bei der Heirat auf Schönheit des Gesichts und nicht auf Güte des Charakters sehen.

Die Rose riecht, die Dorne sticht; wer bald bezahlt, vergisst es nicht.
i] Steht in einem niederlausitzer Gasthause als Einladung bald zu bezahlen, damit keine Irrungen entstehen.

Die Rose schützt sich selbst mehr als der Dorn sie schützt.
Russland

Die Rose stand im Tau,
Es waren Perlen grau.
Als Sonne sie beschienen,
Wurden sie zu Rubinen.
Rückert, Vierzeilen

Die Rose wächst aus den Dornen, die Dornen aus den Rosen.
Bosnien

Die Rose weiß genau, in welcher Hand sie liegt.
sp] Bien sabe la rosa en qué mano posa.

Die Rose weiß nicht, dass sie duftet.

Die Rose weiß nicht, in welchen Händen sie ist.

Die Rose, die früh blüht, verblüht schnell.
tü] Vakitsiz açan gül çabuk solar.

Die Rose, die man lang in den Händen trägt und daran riecht, bleibt nicht.

Die Rose, die von vielen berochen wird, verliert ihren Duft.
Spanien

Die Rosen hat nur für den Dornen, der sie pflücken will.
China

Die Rosen verblühen, aber die Dornen bleiben.

Die Rosen, so man lang in Händen trägt und daran riechet, die bleibt nit.

Die ross hinder den wagen spannen.

Die Rosse fressen den Hafer, die ihn nicht verdienen.
fr] Celui, qui travaille, mange la paille, celui, qui en fait rien, mange le foin.

Die Rosse sind wie die Reiter.

Die Rosse, so den Hafer bauen, fressen am wenigsten davon.
i] Lohn der schweren Arbeit.

Die rote (o. seidene) Schnur tragen.
i] In Österreich war es früher Sitte, dass Verbrecher des Hochverrats, der Feldflüchtigkeit, der feigen Übergabe anvertrauter Festungen u.s.w. aus Milderungsgründen und unter der Bedingung die Gnade des Lebens und einer schmachvollen Freiheit erhielten, dass sie am Halse oder Knopfloch öffentlich die 'rote Schnur', die 'seidene Schnur', oder auch den Hut des 'Hasenpaniers' trugen.

Die Rote Armee, das sind Arbeiter und Bauern, die es unverändert bleiben auch in Uniform.
Sprüche der Weisen

Die rote Flagge ist das Signal einer neuen Welt!
Sprüche der Weisen

Die roten Sandberge sprechen gern von Rubinen.
Russland

Die roten Trauben sind abgelesen.
i] Die besten Farben sind verspielt.

Die röteste Vogelbeere ist doch keine Himbeere.

Die rotha Lüt (Leute) hend en Tock (Tücke) meh as ander Lüt.
Kurzenberg

Die rotha Lüt hend süba Hüt (Häute), sechsmal meh as ander Lüt.

Die Rothaarigen sind eitweders recht guet oder recht schlimm.
i] Ein rothaariger Mensch gilt allgemein für einen listigen und bösen, dem nicht zu trauen sei. Zahlreiche deutsche wie ausländische Sprichwörter und Anspielungen warnen vor dem roten hombre roxo y hembro de lexos los salada. Rotbart nie gut wart; selb-wahsen rôt bertir ritter! ist eine Schelte, wie schon im salischen Gesetz vulpecubsel; ungetriuwe sind die rôten; roter man mit juete ist eine seltenheit; im was der bart und doz hâr beidi rot und viurvar: von demselben hverrich sagen, daz zi valschin herze tragen. In der Deutschen Heldensage wird dem ungetreuen Sibich rot Haar und rother Bart gegeben, wie in den Gemälden dem Verräter Judas.
z] Welchen rote haut gedecket hat, der denckt oftmals listig tat. Rotes haar und ehrlein bogen, thund sie gut, so soll mans loben.
mhd] Kurzen mit dêmüete und rôten mit güste, und langen man wîsen, die drî sol man prîsen.
la] In rufa pelle, vix est animus sine felle.

Die rotzigsten Jungen werden die besten Kerle.

Die Rübe hat einst gesagt: 'Man soll mich auf einen so trockenen Boden wie Asche säen'.
Estland

Die Rübe ist zum Rettich worden.
i] Wortspiel mit Ribbe. Aus der guten Frau ist eine böse, eine Beißzange geworden.
z] Hüte dich, Rübe, dass man nicht sage: Die Rübe ist zum Rettig worden.
z] Die Riebe wird zum Rettichte, wie ein gut Mann in Schlesien über die Stiefmutter klagete.

Die Rübe will gerüttelt sein, wenn sie wirklich soll gedeihn.

Die Rüben sind dem Magen leicht, darvon der Windt im Leib entweicht, der Harn dazu, die Zên falln aus; seindts übel kocht, kommt Krimmen drauss.
la] Rapa iuuat stomachum, nouit producere ventum, prouocat vrinam, faciet quoque dente ruinam, si male cocta datur huic torsio tunc generatur.

Die Rückkehr Europas zur Republik war ein Akt der europäischen Selbstbesinnung, eine Rückkehr zur europäischen Urtradition, die durch fast zweitausend Jahre unter asiatischem Einfluss unterbrochen worden war.
Sprüche der Weisen

Die Rüden beißen sich um die Braut.

Die Ruder einziehen.
dk] Al lægge alle aarer.
la] Desistere ab incoeptis.
la] Inhibere remos.

Die Ruh ist wohl das Beste
Von allem Glück der Welt.

Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbst. Lieber Freund, wenn nur das Kleinod nicht eben so zerbrechlich wäre, als es schön und kostbar ist.
Goethe, Werther 2. Buch, 17. Februar

Die Ruhe des Phlegmatikers ist latente Glückseligkeit. Er ist zu träge sie zu empfinden.
Fliegende Blätter

Die Ruhe ist Dein Feind, sie ist mein Feind, ist der aller Menschen - ich meine die Ruhe der untätigen Behaglichkeit.
Morgenstern, an Friedrich Kayßler, 16. 12. 1889

Die Ruhe ist die natürliche Stimmung eines wohlgeregelten, mit sich einigen Herzens.
W. v. Humboldt, Briefe an eine Freundin, 17. 3. 1830

Die Ruhe ist eine liebenswürdige Frau und wohnt in der Nähe der Weisheit.
Epicharm, Fragmente

Die Ruhe oder Erregtheit unseres Gemütes hängen nicht so sehr von großen Ereignissen unseres Lebens ab als von einer angenehmen oder unangenehmen Gruppierung der geringfüigen Dinge, die uns alte Tage begegnen.
La Rochefoucauld, Réflexions morales

Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.
Körner, Zriny, IV, 4 (Soliman)

Die ruhigsten Ehemänner haben die stürmischten Ehefrauen.
en] The calmes husband make the stormiest wives.

Die ruhigsten Männer haben die stürmischsten Frauen.
England

Die Ruhmlosen haben gewiss recht, wenn sie von Bescheidenheit predigen. Es wird ihnen so leicht, diese Tugend auszuüben, sie kostet sie keine Überwindung, und durch ihre Allgemeinheit bemerkt man nicht ihre Tatenlosigkeit.
Heine, Gedanken und Einfälle, IV: Staat und Gesellschaft

Die ruhmreiche Geschichte der deutschen Arbeiterklasse brachte viele herrliche Kampflieder hervor. Sie wuchsen größtenteils aus der Masse der Arbeiterschaft und sind ein Stück Klassenkampfgeschichte..
Bredel, Vor neuen, größeren Aufgaben

Die Ruinen des Einen braucht die allzeit wirksame Natur zu dem Leben des Andern.
Gotthold Ephraim Lessing, Fabeln

Die Ruinierten, die wir gerne mögen, sind jene, die verzweifelt starben, die ihr Leben verloren, weil sie das Leben zu sehr liebten, die jene Größe in sich hatten, die sie das, was sie am meisten liebten, verschwenden hieß, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt und es verloren haben, weil das Leben ihnen kostbar ist, und die schließlich sterben, weil der Same des Lebens in ihnen ist.
Sprüche der Weisen

Die runde Taille ist ein Zeichen von Kraft, aber die so gebauten Frauen sind herrschsüchtig, gebieterisch, mehr wollüstig als zärtlich.
Honoré de Balzac (1799-1850), Die Lilie im Tal

Die Runzeln zeigen das Alter.
la] Annos indicat ruga.

Die Rüssel aufwerffen.
Luther
i] Um nach Talern zu scharren.

Die Russen handeln aus Furcht und Zwang, die Triebfeder der Deutschen ist Gehorsam, der Schweizer Neigung zur Ruhe, der Polen Freiheit der Stimme, der Franzosen Ehre des Königs, Ruhm, der Engländer Liebe zur Freiheit.
Aus dem Jahr 1776

Die Russen können nichts machen ohne die Deutschen. Sie können nicht arbeiten, aber sie sind leicht zu führen. Sie haben eine Widerstandskraft, aber sie folgen ihrem Herrn. Auch die Kelten sind nichts als eine passive Masse. Erst wenn die Germanen hinzutreten, durch die Mischung wird ein staatliches Volk.
Bismarck, Zu Bluntschli, 30. 4. 1868

Die Russen: Hinfallen ist erlaubt, aufstehen aber befohlen.
Russland

Die Russen: Ohne den Schäfer machen die Schafe keine Herde.

Die russische Diplomatie wird nuancierter (nach der Kubakrise); vor allem trachtet sie, die Bundesrepublik im westlichen Bündnis und in Europa zu isolieren.
Sprüche der Weisen

Die russische Revolution hat das Signal einer besseren Zukunft gegeben, und je mehr Hindernisse sich uns auf dem Wege zu dieser Zukunft entgegentürmen, um so mehr gilt es, nicht vor ihr zurückzuschrecken, um so mehr heißt es, sich anstrengen, um sie zu überwinden.
F. Mehring, Neujahr 1918

Die russische Revolution hat der ganzen Welt den Weg zum Sozialismus gewiesen und der Bourgeoisie gezeigt, dass es mit ihrer Herrlichkeit zu Ende geht.
Lenin, Rede auf einer Rotarmistenkundgebung... 2. 8. 1918

Die russische Revolution hatte, ehe Lenin kam, ebensowenig einen Kopf und wäre ohne Lenin völlig verbürgerlicht und bestenfalls bei Kerenski steckengeblieben.
Hesse, an Wiegand, 18. 3. 1932

Die russische Revolution ist eine internationale Revolution, und wie in ihr das russische Proletariat die Führung an sich gerissen hat, so wird sie nach und nach das Proletariat der zivilisierten Welt auf die Schanzen rufen.
F. Mehring, Ein Jahr der Revolution, 1905

Die russische Revolution ist in ihren besten Vertretern - Jugend mit einem Nimbus rings um das Gesicht. Auch wenn sie noch nicht ausgereift ist, auch wenn sie oft knabenhaft unweise ist - morgen ist sie erwachsen. Das ist doch klar wie der helle Tag.
Block, an W. W Rosanow, 20. 2. 1909

Die russische Revolution von 1917 begann als soziale von der Idee des Marxismus ausgehend, und endete imperialistisch in dem Staatskapitalismus des Leninismus.
Fliegende Blätter

Die russische Revolution war eine Lehrmeisterin fruchtbarer Erkenntnisse für die Proletarier aller Länder, war eine starke, unerbittliche Ruferin zum Kampf, 'in dem ein Hüben und Drüben nur gilt'. Sie hat im Weltproletariat den Glauben an den Sozialismus und seinen Sieg in naher Zeit wie das Selbstvertrauen in die eigene Kraft belebt und gestärkt.
C. Zetkin Ein Jahr proletarischer Revolution in Russland

Die russischen Arbeiter denken nicht daran zu entwaffnen; die Siegenden von heute wollen nicht die Enttäuschten von morgen werden, und ebendies ist der welthistorische Fortschritt, den die russische Revolution über ihre Vorgängerinnen macht.
F. Mehring, Die Revolution in Permanenz

Die russischen Weiber lieben den Mann am meisten, der sie am stärksten schlägt.
z] Denn viele in Deutschland haben eben ein ähnliches Naturell wie die russischen Weiber, von denen man sagt, dass sie den Mann am stärksten lieben, der ihnen am meisten tüchtige Schläge gibt.

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